Dienstag, 31. März 2009

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Mode für alle? Na also, geht doch!


"Vieles geht im Lauf der Geschichte verloren, doch es wird immer auch Wissen weitergegeben, das von jüngeren Generationen aufgenommen und neu interpretiert werden kann - diesen Gedanken wollte ich aufgreifen. Die Makramee-Technik beispielsweise: Die gibt es schon seit vielen hundert Jahren, immer wieder in verschiedenen Kontexten - trotzdem macht sie aus dieser Bluse ein modernes Stück Mode aus dem Hier und Jetzt."





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Online-Magazin Mütterblitz
Ratgeber für Mütter


















'Muttersein bedeutet nicht, dass Mütter, die dieses Bedürfnis ihrer Kinder erfüllen wollen, deshalb in ihre vier Wände eingesperrt bleiben müssten und keine anderen Fähigkeiten mehr anwenden könnten. Nicht die Kinder sind schuld, dass Mütter den Spagat zwischen Kindern und Arbeit machen müssen, sondern gesellschaftliche Strukturen. Oft entscheiden Mütter aus diesen Zwängen, sich von ihren Kindern zu früh und zu lange zu trennen, nur um wieder berufstätig sein zu können. Statt sich bewusst zu machen, dass ein Kind ungefähr nach vier Jahren selbst gerne einen Vormittag lang in den Kindergarten geht und an vielen Nachmittagen mit seinen FreundInnen spielt, was der Mutter Freiraum für andere Betätigungen schafft.



Kinderkrippen und Ganztagsschulen gehen jedoch an den Grundbedürfnissen von Kindern und Müttern vorbei und täuschen darüber hinweg, dass auf diese Weise nur die Arbeitskraft der Frauen ausgenutzt wird. Untersuchungen wollen uns glauben machen, Kinder kämen mit dieser Form von Kindheit bestens klar. Bekanntlich lässt sich für jede Theorie eine Bestätigung finden. Das ist aber nicht das, was Mütter wirklich fühlen. Sie brauchen vielmehr die Möglichkeit, die Betreuungsform für ihre Kinder zu wählen, die für ihre Familie stimmig ist."'





Anmerkung:


Aus eigener Erfahrung heraus halte ich den zeitlich begrenzten Aufenthalt für Einzelkinder in Gruppenbetreuungen allerdings für sehr sinnvoll. Meine Tochter absolviert gerade aufgrund vieler schöner Erinnerungen ihr Schulpraktikum in der Ganztagsbetreuung der Grundschule. Seit ihrem 9. Lebensjahr fährt sie alleine in die Reiterferien. Wichtig war bis vor kurzem für sie, dass jemand zu Hause ist, wenn sie heimkommt.






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'Die in ihrer Satzung formulierten Bekenntnisse der HDJ zur aktiven Jugendarbeit und zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind laut Innenministerium nur "Fassade". Eigentliche Zielsetzung des Vereins sei die Heranbildung einer neonazistischen "Elite".




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"Das Aus für die HDJ macht Schluss mit einem organisierten Versuch, Kinder und Jugendliche unter kulturellem Deckmantel mit dem Gift des Nationalsozialismus zu infizieren. Damit trifft es Rechtsextremisten an einer besonders empfindlichen Stelle", erklärte Schönbohm. Die HDJ habe in Brandenburg unter anderem entscheidend an der Organisation der "Märkischen Kulturtage" mitgewirkt.'






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"Maxim Biller war im Jahre 1989 knapp dreißig Jahre alt, der Biochemiker Jens Reich, eine der wichtigsten Stimmen der Opposition in der DDR, gerade fünfzig geworden. Reich trat noch einmal neu an, auch als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, 1994 in der Nachfolgerin der Bonner Republik und der DDR."






„Du glaubst wohl, du bist was Besseres!“ Dieses protestantische, preußische, sozialistische Unterdrückungsmotto ist das neue, alte Leitmotiv der ganzdeutschen Pädagogen geworden. Wo kommt es her? Wieso haben „wir“ Westdeutschen es vor ’89 nie gehört? Und was für Erwachsene werden aus Kindern gemacht, die sich das ständig anhören müssen? Solche, denen man sagen kann, was sie tun sollen – und sie tun es.




Wieder okay werden



Als im Mai 1991 Jürgen Habermas in einem großen, klugen, traurigen „Zeit“-Essay den sechzig Millionen Westdeutschen zu erklären versuchte, warum sie wissen sollten, was mit ihnen passieren wird, wenn sie sich auf siebzehn Millionen Ostdeutsche und deren Ideen, Taten, Erinnerungen, Lebenstechniken einlassen, als er sie vor all dem warnte, was ich gerade zu beschreiben versuchte, wurde er ausgelacht und beschimpft. Inzwischen wird ein aufgeklärter Republikaner wie Habermas nicht einmal mehr gehasst, er ist so vergessen wie alle Jahrgänge des „Kursbuchs“, und die, deren Ikone er lange war, beten jetzt George, Heidegger, Jünger oder schon wieder Marx an.




Im Mai 1991 schrieb der verschwundene, wie von einer nationalbolschewistischen Todesschwadron entführte Habermas unter anderem: „Die politische Kultur besteht aus einem verletzbaren Geflecht von Mentalitäten und Überzeugungen, die nicht durch administrative Maßnahmen erzeugt oder auch nur gesteuert werden können.“ Und: „Das Selbstverständnis, das politische Selbstbewusstsein einer Nation von Staatsbürgern bildet sich nur im Medium öffentlicher Kommunikation.“ Er hatte vollkommen recht. (via)





"Die Aktionen rund um die Kinderporno-Sperrliste sind nicht die einzigen Indizien dafür, dass sich dieses unsere Land auf dem Weg in den Korporatismus befindet. Gemeint ist hier nicht, wie man mit Wikipedia vermuten kann, die Sozialpartnerschaft der 50er Jahre, sondern eine Ausprägung des italienischen Faschismus. Zu beobachten ist dies bei der deutschen Bahn".






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Ohne Kommentar!
Update: Noch ein Link.
Update:
Und hier folgt die Entwarnung für die Betreiber von Websites.
Update:
Falsche Reihenfolge! Hase hatte zuerst Möhren im Topf, dann hatte Hase Mail mit Möhren. Komm, kleines kluges Hähnchen, na komm, putt putt putt!




































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Wie mann es schafft, einen ganzen Artikel lang davon zu träumen, dass Männer im Mond "das Kino neu erfinden". Ladies, gönnt ihnen ruhig den Artenschutz in der aussterbenden Parallelgesellschaft!






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Montag, 30. März 2009

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Palästinenser aus Dschenin lösen ein Jugendorchester aus ihrem Flüchtlingslager auf - weil es in Israel vor Holocaust-Überlebenden musiziert hatte.






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Der Rechtsextremist Avigdor Lieberman war als Außenminister Israels nicht zu verhindern - Obama kann bewirken, dass er ohne Einfluss bleibt.

Eine Außenansicht von Avi Primor, früherer Botschafter des Staates Israel in Deutschland, heute Direktor des Zentrums für Europäische Studien an der Privatuniversität IDC Herzliya bei Tel Aviv.






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Die Frauen von Juchitan
Videoload







ISLA-Eintrag vom 30. März 2009: Blinklicht an: Bitte folgen! Bitte folgen! Bitte folgen! Mal wieder alle am Arsch auf dem Kölner Trödelmarkt gestern? Ladies, wir shoppen uns doch gerne schön. Oder? Keine Sorge, meine aufmerksamen Damen und Herren! Niemand will einen WalMart vertreiben. Auch wenn ich irgendwann dieses nicht mehr verlinkte Zitat in der Zeitschrift "ab 40" fand:
"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"



















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(Blue Flower)






Wir leben in der Tat in einer wunderbaren Zeit der Wandlungen. Es gibt viel zu tun. Zum Beispiel zu vermitteln, dass Stasiland abgebrannt wird. Nun ist Schnüffeln und Spitzeln in vielen Fällen ja nur sehr schwer zu beweisen. Erst recht schwer zu beweisen ist, für wen oder was da entweder Fremdes mit allen möglichen Mitteln zu eigenem gemacht oder das Fremde zersetzt wird, weil man anderes einfach nicht erträgt. Daher ist die Lösung, dass jede und jeder einzelne ganz persönlich ein paar blaue Blüten tragen wird.







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Danke, Else! Die erste Ladenbesitzerin in Köln, die versuchen wird, mir einen Artikel aus dem Internet zu besorgen. Gefunden habe ich Else über einen Label-Finder von Fly London, die allerdings im Netz in Deutschland schlecht verschlagwortet sind. Else versucht, mir einen Stiefel zu besorgen, was nicht ganz einfach ist, denn dieser Hersteller verlangt von den Händlern, mindestens 8 Paar Schuhe abzunehmen. Wir waren uns darüber einig, dass das Zusammenspiel von Kunde, Hersteller, Händler und Internet noch sehr verbesserungsbedürftig ist.





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Sonntag, 29. März 2009

Samstag, 28. März 2009

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Ich würde an Eurer Stelle für abgeschöpfte Leistungen, Lockvogel-Dienstleistung sowie Sabotage und die Versuche der Zersetzung zahlen.






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Ich werde wütend, wenn ich Werbung sehe, in denen Models wie 13-jährige Lolitas aussehen und damit Daddy zum Kauf anreizen. Sei es die Sonnenbrille, sei es die hauteng geschnittene Hose, in die nur Kinderkurven reinpassen und damit natürlich wenig Stoff für viel Geld an die Frau gebracht werden soll. Oder seien es die Posen einer Pornodarstellerin, von Schauspielerinnen dargestellte japanische Schulmädchen in Schlüpfern. Diese unverantwortliche Konsumgeilheit führt zum Regelungsbedürfnis, unter der dann Jugendliche leiden müssen, die ihre eigene Sexualität manchmal mit vielen Irrungen und Wirrungen entwickeln, denn immer noch gibt es keine vermittelnde Kunst der Ekstase. Ein Zitat:



"Der Wortlaut der US-Pornographievorschriften erlaubt solch eine Anklage durchaus, allerdings ist bisher ungeklärt, ob eine entsprechende Anwendung nicht gegen die Verfassung verstößt. Dass will nun die Bürgerrechtsbewegung ACLU klären lassen, die an der Gegenklage der drei Mädchen beteiligt ist. Eine Notwendigkeit, die Rechtslage in einem Grundsatzprozess zu klären, sieht die ACLU auch deshalb, weil es mittlerweile schon mehrfach zu solchen Anklagen gegen minderjährige Mädchen kam.
Nach der im November in Kraft getretenen Heraufsetzung der Altersgrenze für verbotene Pornographie von 14 auf 18 Jahre und einer Erweiterung, die auch "aufreizende Posen" strafbar macht, sind Anklagen wegen Sexting auch in Deutschland möglich."






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Freitag, 27. März 2009

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Der Fahrplan in den Abgrund


"Die Bahn hat nicht nur ihre Mitarbeiter peinlich überwacht; zuletzt wurden 173. 000 Leute unter Bruch des Datenschutzes gerastert und durchleuchtet. Die Bahn hat auch drei Jahre lang den E-Mail-Verkehr in ihrem Haus gefiltert, hundert- bis hundertfünfzigtausend E-Mails am Tag. Die Mails wurden umgeleitet, gelesen, gegen Mitarbeiter verwendet, manche Mails gar gelöscht. Es galt, Kritiker auszuschalten: Journalisten, Gewerkschafter, Politiker. Das Spitzelsystem war anscheinend so verzweigt wie das Streckennetz der Bahn; es hatte Weichen zur Umleitung des elektronischen Verkehrs. Der wurde quasi nach einem geheimen Fahrplan abgeschöpft."







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Wie kann mann bitte die BH-Größe unter solch einem Zelt feststellen? Erinnert mich irgendwie an das Bild eines Gynäkologen im 19. Jahrhundert. Nachdem sämtliche heilkundigen Frauen verbrannt oder verteufelt waren, entstand der überaus lukrative Beruf des männlichen Mediziners, der seine weiblichen Schäfchen unter dem langen Rock gegen Geld erkundete. Die Röcke wurden dann im Laufe der Zeit kürzer, man kam also leichter dran, die medizinischen Fakultäten wurden etwas bunter, und die Kleidung im Wasser knapper. Bis der Zwickel-Erlass folgte, der zum Glück aber nur kurzfristig die Bademode etwas anständiger in den Augen der scharfen Sittenwächter werden ließ. Dank tatkräftiger Hilfe wurden diese Wächter nämlich aus dem Amt entfernt. Heute gehen im Westen wieder einige Ladies mit Ganzkörperkleidung ins Wasser. Natürlich vollkommen freiwillig, und nicht etwa, weil man reingeworfen wird und dann so richtig mit viel Freude Rache nehmen kann. Heute schon gebadet?






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Photoshopped? Oder welches Bildbearbeitungsprogramm?






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"Das heißt vor allem: Verlässliche Strukturen wurden gerade in der Kinder- und Jugendhilfe nicht erhalten, sondern eher geschwächt. Das sind die Bereiche, die sich um kindliche Opfer kümmern und Präventionsarbeit leisten."






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Roller Derby Queen




Berlin Bombshells gegen Nord-Süd-Connection, All-female Flat Track Roller Derby Action, Samstag, 28. März 2009, 19:30, Sporthalle Mariannenplatz, Wrangelstr. 136, Berlin







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E-Mail an Ursula von der Leyen


Tobias Kaufmann dankt der Bundesfamilienmnisterin herzlich für ihr Engagement zum Schutz unserer Kinder. Und weil er bekanntlich nicht mäkelig ist, zählt er nur ein paar winzige statistische Ungereimtheiten auf ...






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"Dem Papst wurde unterstellt, er habe alle Welt aufgefordert, keine Kondome zu benutzen. Das hat er aber gar nicht getan." Der Papst habe keinen Mann, der wahllos mit Frauen schlafe, aufgefordert, auch noch auf Kondome zu verzichten. "Vielmehr hat er darauf hingewiesen, dass man dafür sorgen muss, dass solche Männer auf ihren unverantwortlichen Umgang mit Sexualität verzichten", sagte Meisner.







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Die Welt zu Gast bei Israelfeinden


"Erinnern wir uns an das Wörterbuch der Staatssicherheit, das Sprachregelungen für die politisch operative Arbeit bot. Dort war die „zionistische Ideologie“ als Gemisch aus „Chauvinismus, Rassismus und Expansion“ gebrandmarkt und ihr angebliches Ziel war erkannt, nämlich die „Verschärfung der internationalen Lage“ durch reaktionäre imperialistische Kreise. Israel als Speerspitze des Antisowjetismus, des Antikommunismus und der nationalen Befreiungsbewegungen, lautete das Rezept, das vor 40 Jahren in der Giftküche der DDR-Staatssicherheit entstand."






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Donnerstag, 26. März 2009

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Open for Questions
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Jörg Tauss MdB
Erklärung zu Verzicht auf erneute Kandidatur






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Gut, dann bleibt es eben erst mal beim Schmetterling. Für die Walküre reicht das Gewicht nämlich nicht. Soeben wurde beschlossen, keine weitere Praline mehr mit Olive und Salbei zu probieren. Man reiche mir bei Gelegenheit doch lieber wieder den "klassischen Champagnertrüffel".
























Wer es lieber hell mag.













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'Many Muslim journalists and professionals promote the same message. Egyptian female lawyer Nagla Al-Imam said on Arab TV last October: “Arab men should sexually harass Israeli women. Leave the land so we won’t rape you.”'


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"Die neue Linie, die vornehmlich das von ultra-orthodoxen Juden bewohnte Stadtviertel mit der Klagemauer in der Altstadt verbindet, wurde von einer Privatfirma in Betrieb genommen. Der Auftrag kam vom "Rabbiner-Komittee für Transportfragen": Die Religiösen halten es für sittenwidrig, wenn sich nicht verwandte Männer und Frauen im Bus nahe kommen. Die staatliche Buslinie Egged hatte sich geweigert, die Busse der viel genutzten Linie 2 nach dem Willen der Ultra-Orthodoxen in Bereiche für Männer rund Frauen zu unterteilen."






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Dienstag, 24. März 2009

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Atonement









Oh! Sehr schön, das zu lesen. Es war also mal wieder so weit. Nun, hoffentlich stand auf der Packung auch das drauf, was wirklich drin war. Denn dann war ja alles gut. Mir scheint allerdings, mancher Guru mag es gar nicht gerne, wenn der Thron geteilt wird. Oder andere sich lieber hin und wieder als Sohngemahl zur Heiligen Hochzeit laden lassen.







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Cuba?
The Revolution will not be blogged.








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Uppps!



"Es ist zu vermuten, dass sich in ihre Empörung auch viel Neid mischte. Die damals losgetretene Sexualisierung des Alltags in der Werbung, in der Mode, in Filmen, in den Medien musste jedem braven Bürger das Gefühl geben, der letzte Langweiler zu sein, während die Welt um ihn herum vor Lust nur so bebte.


So war es schon mehr als drollig, als das Traumpaar von einst vor etwa einem Jahr in einer Talkshow über die angeblich so wilden Zeiten aus dem Bettkästchen plauderte. Uschi Obermaier versuchte, dem verklemmten Ex-Kommunarden das Geständnis zu entlocken, der Sex zwischen ihnen sei doch anfangs sehr schön gewesen. Doch Rainer Langhans tat ihr den Gefallen nicht. Irgendwie habe er "nichts gefühlt". Und die Uschi, damals sexiest girl alive, schmollte: "Dabei hab ich mich so angestrengt."







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Offtopic. Was mache ich verkehrt? Warum lassen sich gerade alte Dateien, die ich gerne löschen möchte, partout nicht löschen? Eigenschaften: Aaah, hallo Herr Administrator, ich habe da ein Problem. Diese Dateien gehören Ihnen. Und ich kann sie gar nicht löschen. Aber eigentlich gehören sie doch mir. Nu, wir wollen das mit dem Schutz jetzt aber nicht übertreiben. ;-)





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Max Dashu:
The Secret History of the Witches






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Mugwart










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Ja, auch sie hat diese Fähigkeiten. Diese Fähigkeit, auf den Punkt zu zielen. Zum Beispiel beim Dart. Sie ist so gut, dass man ihre Fähigkeiten kapern und kidnappen möchte. Siehe: Allzu Mythisches Märchenland wird von den Feen abgebrannt.







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"Zugleich empfahl Köhler die deutsche soziale Marktwirtschaft als Modell für andere Länder . „Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung.“ Die Deutschen hätten somit etwas anzubieten beim Aufarbeiten der Krise."





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"Auch wenn diese Maßnahmen uns aus der Krise helfen können, so können wir doch nicht zurück zum Status quo. Wir müssen ein Ende machen mit rücksichtsloser Spekulation und Ausgaben, die über unsere Mittel gehen; mit faulen Krediten, mit überschuldeten Banken und fehlender Aufsicht, was uns zu Blasen verdammt, die unausweichlich platzen. Einzig koordinierte internationale Maßnahmen können das Eingehen unverantwortlicher Risiken verhindern, das diese Krise verursacht hat. Aus diesem Grund bin ich entschlossen, diese Gelegenheit zu ergreifen, um weitreichende Reformen unseres regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Rahmenwerks voranzubringen. All unsere Finanzinstitutionen – in der Wall Street und rund um den Globus – brauchen strenge Aufsicht und vernünftige Verkehrsregeln. Alle Märkte sollten Stabilitätsstandards und Mechanismen zur Offenlegung haben. Strenge Rahmenbedingungen für den Kapitalbedarf sollten vor Krisen in der Zukunft schützen. Wir müssen hart gegen Steueroasen und Geldwäsche durchgreifen."






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Montag, 23. März 2009

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Fromms: Wie die "evangelische Reichsschundkampfstelle" einmal half, das Reich zu säubern. Danach war es dann sehr sauber. Und totenstill. Daher soll es jetzt lieber laut und bunt bleiben. Deswegen helfen Hexen nicht nur von falschen Vorstellungen heilen. Solchen zum Beispiel, die entstehen, wenn man von sich auf andere schließt. Oder besser gesagt: Wenn man meint, Frau arbeite mit den gleichen Mitteln und Methoden wie Mann. Siehe: So superverfolgt und supergeheim. Es geht auch ganz anders:



Ladies, Spielzeit!



































Catmasutra








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Meine deutliche Sprache ist hier bekannt. Der nächsten angefickten Trulla mit Mission nicht nur in Köln-Ehrenfeld, die mir mit demonstrativ zur Schau gestellten Plastiktüten meinen Tagesablauf triggert, wenn ich im ISLA-Auto an der Ampel stehe, gebe ich gerne eine Kopie des unteren Blogbeitrags mit Zitaten aus dem Essay von Götz Aly. Außerdem gibt es gratis dazu den dezenten Hinweis auf das Buch von Elfriede Jelinek: "Wir sind Lockvögel, Baby". Ich werde dafür allerdings nicht bezahlt und mache das auch eher nicht freiwillig. Das jedoch wird nicht nur die Staatsanwaltschaft zu klären haben. Heute schon das Gesicht in die Kamera gehalten? Alles klar? Das gilt natürlich auch für die VertreterInnen von Maas International und anderen okkupationswilligen Weltmännern und -frauen. Bruchlandung oder Punktlandung? Das ist hier sicher keine Frage! Keine schönen Grüsse auch an die wenigen, aber doch sicher billigen und willigen MedienmitarbeiterInnen, die mithelfen, mir meinen Tagesablauf ins Essen zu schmieren. Eine freiwillige Aussage dürfte weniger Ärger bereiten.




Warum all dieser Ärger? Warum dieses Theater nach unserer Veröffentlichung von "Generation Blogger"? Es gibt einige Gründe. Einer: Thou shalt not blog! Ein anderer: Ich habe wie andere auch die Fähigkeit, Dinge manchmal vorauszusehen, wie jeder hier schon einmal mitbekommen hat, der meine Blogs liest. Dass diese Fähigkeit die besondere Begehrlichkeit diverser Dienste weckte, war abzusehen. Doch ich wollte mich weder einkaufen lassen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, noch emotional einfangen, einschüchtern, verunsichern oder gar erpressen lassen. Mich kaltzustellen, gelang ebenfalls nicht. Wohl aber gelingt es hin und wieder, mich so zu verwirren, unter Stress zu setzen, dass der Prozess des freien Flusses nicht mehr funktioniert. Wenn ich in einem Prozess des Free Floating schreibe, fallen Worte auf's Papier oder ich sage etwas, tue Dinge, klicke Seiten an, die eintreffen oder gerade irgendwo passieren. Von diesen Vorhersagen zu unterscheiden sind die Inszenierungen, die man gemacht hat, um mich zu verwirren und mir meine Energien zu rauben, da ich als Gegnerin eingestuft werde. Diese Theaterinszenierungen habe ich jedoch gelernt zu erkennen. Leider bewahrt es mich nicht vor gesundheitlich enorm anstrengenden Erschöpfungszuständen. Jeder Soldat wird wissen, was ich meine.
Niemand muß Angst haben, dass meine Ahnen als helfende Geister erscheinen und sich gestärkt durch den Holocaust mit meiner Hilfe an den Nachfolgern der menschlichen Massenvernichtungsindustrie rächen. Dafür sorgen schon die anderen Ahnen. Die, die als Elite-Soldaten bei der Waffen-SS gedient haben.
"Generation Blogger" mag zwar manches auf ganz wenigen Seiten kurz und knapp beschrieben und außerdem aus Versehen das eine oder andere enthüllt und enttarnt haben. Aber mit Absicht habe ich das bestimmt nicht getan.
Ich habe ein sehr gutes Gefühl für kommende Entwicklungen, Trends. Auch das weckt natürlich diverse kommerzielle Begehrlichkeiten, die man meint, mir kostenlos abtricksen zu können.
Warum manche Menschen diese Fähigkeiten für das Kommende haben? Ich bin der Meinung, dass sie jede und jeder auf ganz unterschiedliche Weise besitzt und es nur einer gezielten Schulung, eines Selbstvertrauens in die eigenen Fähigkeiten bedarf, damit umzugehen. Und vielleicht werden wir diese Dinge irgendwann auch einmal streng wissenschaftlich erklären können.






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Diese Zitate passen sehr gut ins ISLA-Blog. Daher hier ausnahms-weise so viel fremder Text aus Götz Aly, Essay, Gegen den Muff von 40 Jahren:





"Mit zwei Koitusszenen stellte der Film "Das Schweigen" von Ingmar Bergmann den gültigen Sittenkodex massiv in Frage. Die Bundesprüfstelle ließ den Film im Namen der künstlerischen Freiheit 1964 ungekürzt passieren, elf Millionen Deutsche gingen hin. Zum fröhlicheren Liebesleben ermunterte nicht Rainer Langhans, sondern der 1928 geborene Journalist und Filmemacher Oswalt Kolle. Sein Film "Wunder der Liebe" enthielt schlichte Hinweise, wie sich die zumeist mit einer milchigen Deckenlampe beleuchteten, ungeheizten und sehr kärglich eingerichteten Schlafzimmer gemütlicher gestalten ließen. Den unmittelbar Beteiligten, namentlich den Männern, legte Kolle nahe, wie sich einseitige Glücksminuten zu beidseitigen glücklichen Stunden erweitern ließen und regte an, Dies oder das experimentell herauszufinden. Angesichts der von 68ern geprägten Männerparole "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment" darf Oswalt Kolle vorbehaltlos zu den aufgeklärten Humanisten der frühen Bundesrepublik gezählt werden."





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'Hannah Arendt hielt einem weltrevolutionär erregten jungen Deutschen Ende 1967 trocken entgegen: "Keine Frage, es geht uns an, wenn in Persien, Vietnam und Brasilien 'unwürdige Zustände' herrschen, aber es liegt wahrhaftig nicht an uns. Das, scheint mir, ist eine Art umgekehrter Größenwahnsinn. Probieren Sie einmal, Politik in Persien zu machen, und Sie werden rasch davon geheilt sein. […] Worauf es politisch ankommt, ist limitiert denken lernen."'






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"Sibylle Lewitscharoff beschreibt, wie "um 1970" revolutionäre Kader aus Frankfurt in die schwäbische Provinz ausschwärmten, um Schüler, gerne auch Schülerinnen für die Revolution zu rekrutieren: "Einer sah aus, als wäre er einem Anarchistenzirkel zu Dostojewskis Zeiten entsprungen und hätte sich seither nicht mehr gewaschen, ein dickliches, schwer bebartetes Männchen mit rollenden Glühaugen. Daneben ein total verlederter Politmann, Briefträger von Beruf, Kopf wie ein abgeschlecktes Ei, die Schreckensassoziation drängte sich auch deshalb auf, weil er vor jedem Satz mit der Zungenspitze prüfend in die Mundwinkel fuhr. Nicht zu vergessen die kalten Kommissare, technoide Büromänner mit Waffenkenntnissen, die in der umliegenden Stuttgarter Provinz mit Entjungferungsauftrag unterwegs waren, um der Bewegung neues Material (ehrlich, es hieß so) zuzuführen."

(Sibylle Lewitscharoff, So superverfolgt und supergeheim. Schwatz-schwatz, meistens ernst, selten witzig, SZ, 10.1.2009)





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Schließlich zitiert Reiche die 1969 vom "Zentralrat der sozialistischen Kinderläden" in Westberlin herausgegebene Schrift, in der die Arbeit von Anna Freud und Sophie Dann über sechs Kinder abgedruckt ist, die im KZ Theresienstadt im Alter zwischen sechs und zwölf Monaten von ihren Eltern getrennt wurden und überlebten. Die Männer und Frauen vom Zentralrat denunzierten die Autorinnen des Berichts als "bürgerlich-affirmative Wissenschaftler", betrachteten die Lebensjahre, die jene Kinder im KZ hatten zubringen müssen, als "Versuch einer kollektiven Erziehung", und fragten: "Ist das kollektive Verhalten der sechs Kinder eine Bereicherung der menschlichen Beziehungen?" Es folgte, man glaubt es kaum, ein glattes Ja.



Während Freud und Dann die schweren Traumata, die psychischen und physischen Entwicklungsstörungen der Kinder penibel beobachteten und dokumentierten, betrachteten die im Zentralrat organisierten jungen Deutschen Theresienstadt als Experimentierfeld"







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Sonntag, 22. März 2009

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"Korbet will present her research at the First Israeli Conference for the Study of Contemporary Spiritualities which opens tomorrow at the University of Haifa.


Due to Jewish sensitivity to idol worship, which is perceived as a sin, most Israeli pagans reveal their beliefs only to those who share them. They usually keep religious gatherings, such as the "holiday of equality" (Vernal equinox) on March 21st, secret.'



(via The Wild Hunt)


Da ich kein Hebräisch verstehe, kann ich über die im WildHunt-Blog verlinkte israelische Wicca-Seite nichts sagen. Ich verweise aber auf die von Antje Schrupp aufgestellten "5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen", die international adaptiert werden sollten.






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Kleines Gedächtnisprotokoll für mich selbst. Das neue Kleidungsstück bei meiner Änderungsschneiderin ist ein schicker grauer Mantel in Uniformstil, wie sie mir am Samstag stolz präsentierte. Grau ist überhaupt eine Farbe, die mir hier wiederholt begegnet. Weiss war es hier und dann grau. Wie ich vorige Woche erfuhr.
Ich erinnere mich an ein Erlebnis, das ich meiner Tochter und meiner Änderungsschneiderin erzählte. Wir hatten vor vielen Jahren zwei Gruppen bei der KAS eingeladen. Motto: Chemiestandort Bitterfeld trifft Chemie-Standort Leverkusen. Zielgruppe Gymnasiasten Klasse 12. Ich war damals als Assistentin tätig. Die als Seminarleiterin gebuchte Pädagogik-Professorin kündigte uns ein interessantes Experiment mit krassen Folgen an. Sie hatte bereits genügend Erfahrung damit gesammelt. Beide Teilnehmer-Gruppen wurden gefragt, ob sie bereit wären, am Samstagnachmittag unentgeltich das Rheinufer zu reinigen. Standort Ost verstand die Frage nicht, natürlich sei man bereit, und was das überhaupt für eine Frage sei. Standort West fragte, wieviel man denn damit verdiene und war nicht bereit, kostenlos zu helfen. Standort West war über die Naivität von Standort Ost sehr verwundert, Standort Ost wurde darüber zusehendes wütender und sprach von aufdiktierten Werten des Westens. Das Seminar wäre um ein Haar gescheitert.
Später habe ich als Seminarleiterin bei der KAS und anderen Stiftungen immer wieder die Ernsthaftigkeit und Bereitschaft zur Bildung der Mädchen aus den Neuen Bundesländern positiv erfahren. Leider im Gegensatz zu vielen Mädchen aus der alten Bundesrepublik.
Wie ich hier anhand eigener Erfahrungen beschreibe, ist das Gefälle gerade in Technik und Naturwissenschaften zwischen Mädchen und Jungen immer noch groß. Warum ist das so? Und war das der Preis für den Freikauf?






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an poststelle@sta-duesseldorf.nrw.de




Sehr geehrte Damen und Herren,


Mein Name ist Astrid Haarland. Hiermit gebe ich Ihnen offiziell Kenntnis von den Inhalten meiner Blogs



ISLA - Independent Sensitive Liberation Army
http://www.independentsla.blogspot.com/

Holdenhof
http://holdenhof.blogspot.com/




Diese kurze Mitteilung steht im ISLA-Blog am 22.03.09 und wird ebenfalls versendet werden per Einschreiben am Montag.
Welche Kollegen nun bereits informiert sind, überlasse ich Ihrer eigenen Recherche bzw. werden Sie sicher wesentlich besser wissen.




Mit freundlichen Grüssen aus Köln
Astrid Haarland




Update 18:13 Uhr
Kopie per Mail gesendet um 18:13 Uhr an Götz Zahn GZ Computer, Köln






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Ein wunderbarer Satz: "Ebenso ist das „wettert gegen Hexerei“ gegendarstellungsfähig, es macht bloß neugierig, ob jetzt alle Hexen beleidigt reagieren und den Papst verwünschen."
Der Einsatz der Abwehr ist aber nun doch ein alter Hut. Parliere und provoziere! Wir fragen uns als Hexen natürlich nie, wer da wen aus dem Hut zaubert. Hoppla! Ein Hase? Nein? Hasch mich, ich bin 'ne Hexe? Wer weiß. Ich bin eine Hexe und du bestimmt der Kleine aus der Krabbelkiste von Papas letzten patriarchalen Reservaten. Ladies, Spielzeit!



P.S. Achtung! Ein vertrauensvolles Team ist natürlich Voraussetzung für das Spiel. Und nachdem die Rechner hier im Haus am Donnerstag und Freitag auf meine Anforderung hin überprüft wurden, kann ich selbstverständlich davon ausgehen, dass bei mir niemand heimlich seine Bombenbauanleitung oder seine kinderpornografischen Dateien abgelegt hat. Nicht wahr?! Da ich selber weiß, was ich letzte Woche zu Abend gegessen habe, klicke ich in Zukunft auch nicht mehr ankommende Mails im Google-Account inklusive der Anzeigen rechts an. Und klicke ebenso keine Links mehr an in Mails mit Absendern, die sich Uziel Gal nennen und offenbar bis ins kleinste Detail informiert sind. Na gut, nur einmal bin ich rückfällig geworden am Donnerstag abend. Was wohl dazu führte, dass der Rechner wieder einen Tunnelblick hat? Mein Amazon ist nun wieder ganz individuell. Am Rechner meiner Tochter wurde mir übrigens beim Anklicken eines Links bei Achgut.de angezeigt, dass dieses eine nicht zertifizierte Website sei, an meinem eigenen nicht.





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Entsprechend den Äußerungen meiner soeben geführten Telefonate und den dort genanten Anforderungen kann in der Kartei ein Profiling gestartet und mir ein Angebot unterbreitet werden. Ebenfalls zu beachten ist die Adresse: Für den Holdenhof.






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Living for Change:
Honig, Obst und Gemüse im Garten






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(Foto)








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Synchrones Sein. Oder: Wie ich wieder mal Zufall spielte. Nun denn: Es hat geklapppt. Ich werfe Worte in den Himmel. Zum Beispiel bei meiner Änderungssschneiderin. Welche Formen die Figur betonen, weiblich, erotisch und bequem sind. Und schon fallen feine Vorschläge vom Himmel. Heute schon im bunten burda Modemagazin geblättert?






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Samstag, 21. März 2009

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Die positive Nummer. So gut gelungen wie diese Rezension, in dem matriarchale Gesellschaftsformen als "Vulvakulte" bezeichnet werden? Nicht nur Männer denken manchmal an oder mit ihrer Möse.






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Freitag, 20. März 2009

Donnerstag, 19. März 2009

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Statt einem Satz aus dem Artikel "Hätten Frauen die Finanzkrise verhindert?" zitiere ich einen aus den Kommentaren zum Artikel:


"Die Frauen hätten die Krise zweifellos verhindert indem sie vor Ausbruch der Krise einen Bürgerkrieg angestiftet hätten. Wer sich davon überzeugen will, der sollte sich das Geschehen am Wühltisch ansehen."


Genau. Und weil Frauen die Krise verhindert hätten, lehren ja auch Seminaranbieter, die teuer und en vogue sind, seit Jahren das, was Frauen immer schon machen. Nur mit der Umsetzung klappt es irgendwie nicht. Vielleicht, weil die Wühltisch-Nummer nicht dabei ist? So, und morgen fahre ich vielleicht wieder nach Kalk in die Köln-Arkaden. Beim Stoffanbieter Alfatex ist es angenehm zum Aussuchen und Einkaufen, die Preise sind gut, die Mitarbeiterinnen vom Fach und freundlich, ohne ein angeklebtes Grinsen auf den Lippen zu tragen. Und die Inhaberin ist wohl wer?
Schöne Schnittmuster gibt's übrigens genug bei Burda, oder etwas ausgefallener in der Abteilung Fantasy zum Beispiel bei Simplicity. Eine Korsage habe ich auch bei Burda gesehen. Und die Änderungsschneiderin, die das Ganze umsetzt, findet sich bestimmt auch irgendwo. Es muß nicht unbedingt gleich der eigene Entwurf von der Schneiderin sein, der selbstverständlich einen höheren Preis hat. Aber alleine endlich eine Auswahl an Farben zu haben, die man mag - ich habe rote Haare und Einkaufen in Deutschland war bis vor kurzem eine Qual - und ein Kleidungsstück zu tragen, das passt, ist so angenehm. Dafür verzichte ich gerne auf die große Auswahl im eigenen Schrank.






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Holdenhof






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"Da hilft kein Kuschen"





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Mittwoch, 18. März 2009

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Danke, dass wenigstens das Bild über diesem Artikel wahre Worte spricht.

Update:
Das Bild von zwei kleinen Jungen, die in der Abenddämmerung alleine einen Kinderwagen hüten, ist nicht mehr da. Nicht mehr da ist ebenfalls das Bild der Journalistin.


Wahre Worte im Gegensatz zum Geschwätz im Artikel: "Alleinerziehende, in der Regel also die Mütter, könnten sich nicht mehr auf die Notwendigkeit einer persönlichen Betreuung des Kindes berufen".' Mal abgesehen davon, dass es kein Wunder ist, wenn Zeitungen immer weniger LeserInnen haben und immer mehr böse Bloggerinnen selber ihre Meinung sagen, bleibt festzustellen, dass die Subventionsempfänger der Kinderbetreuungsindustrie - wer ist das wohl? - und die Benötiger von billigen und willigen Arbeitskräften jetzt kurzfristig die Korken knallen lassen können. Mütter als Geiseln des Patriarchats: Klappe halten und arbeiten bis zur Erschöpfung als Sklavin des Systems. Denn natürlich geht diese Entscheidung genau in die entgegengesetzte Richtung einer matrilinearen Gesellschaft, also eines Systems, in dem Mütter Macht haben. Oder haben Teilzeitverkäuferinnen beim Bäcker hier neuerdings so großen Einfluß? Mütter, die ihre Aufgabe ernst nehmen, wissen, was sie wirklich von diesen Sprüchen des Auslaufmodells Patriarchat halten sollen. Der Patient liegt in den letzten Zügen und Zuckungen. Göttin sei Dank! Und bei seinem Weg durch die Hallen der Wandlung wird er sich dann in Ruhe überlegen können, in welchem Gewand er als nächste(s) auf der Erde wandeln will.






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Wie praktisch, dass der Kaufhof Köln ein paar der Schuhe, die auf meiner Amazon-Wunschliste stehen, in seinem Warenangebot hat. Die Liste läuft nicht unter meinem Namen. Köln tut, was es kann. Und deswegen freue ich mich dann auch über die Förderung des Holdenhof.






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Dieses bulgarische Prostituiertentaxi auf dem Eigelstein fuhr heute morgen nicht nur die Beifahrerin, sondern auch einen niedlichen Hasen auf der Ablage vorne spazieren. Vielleicht schaut der Fahrer noch mal in ein Symbolkunde-Buch der besseren Art, wen er sich da wirklich ins Auto geholt hat?








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Spiegel online: 'Es ist die schwerste Sünde der Bush-Ära: Die Folter von Terror-Gefangenen. Ein Thema, das die Amerikaner noch lange verfolgen wird, so sehr sie sich auch dagegen sträuben. Der neue Präsident Barack Obama hat der Folter zwar klar abgeschworen, drückt sich bisher aber um eine akribische Aufbereitung dieser Vergangenheit: "Wir müssen nach vorne schauen, anstatt nach hinten zu schauen."'




Search ISLA-Blog: Trigger-Tiger / emotional arousal / Hasen





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Hexenjagd (nicht von Arthur Miller)






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Poetsummer









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Tu' so, als ob die jüdische Weltverschwörung Geld verteilt. Und du erkennst die, die sich deine Freunde nennen.






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Dienstag, 17. März 2009

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"In der pakistanischen Unruheregion Swat hat am Dienstag die Einführung des islamischen Rechts, der Scharia, begonnen. Insgesamt sieben islamische Richter, sogenannte Kasis, nahmen ihre Arbeit auf und überprüften erste Fälle." (via)






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... "Sie haben keine Seele? Is klar.


Wo hat man Ihnen das denn gesagt? Sagt Ihnen das die angeblich eigene innere Stimme? Nun, ohne Seele ist man in der Tat wunderbar leit- und lenkbar.



Natürlich haben Sie eine Seele! Das können Sie mir ruhig glauben."






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"Wir sind in die Ukraine gekommen, um den vergessenen Opfern des Holocaust zuzuhören. Und um den Menschen zu begegnen, die sich um sie kümmern. Menschen wie Shauli Driter vom "American Jewish Joint Distribution Committee", seit jeher "Joint" genannt. Das "Joint" hat den Anspruch, sich um jeden Juden zu kümmern, der irgendwo in der Welt in Not gerät, und Shauli ist ein Mann voller Geschichten: Wie er mit einem Hundeschlitten nach einem verschollenen Arzt im sibirischen Kamtschatka suchte. Wie er im Bürgerkrieg in Ruanda Juden zur Flucht verhalf. Wie er beim Kosovo-Krieg mit Geld vom "Joint" und der Hilfe eines albanischen Mafioso ein Flüchtlingslager für die Vertriebenen aufbaute, weil der "Joint" zeigen wollte, dass Juden auch Muslimen in Not helfen. Jetzt pendelt Shauli im Auftrag des "Joint" zwischen Jerusalem, Kiew, Dnjetropetrowsk und Kharkow."







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Flying Off The Broom Handle: Humility







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Banshee










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Eine alleinerziehende Mutter kriegt von der Sparkasse 8000 Euro zurück. 15.000 hatte sie in Lehmann-Zertifikate investiert. Die Bank spricht von einer freiwilligen Leistung.






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Shame and suicide. Wie man Märtyrer wird. So neu ist das Konzept nun allerdins nicht. Jeder Zuhälter arbeitet damit, denn das Ausüben von erzwungener Prostitution ist eine Form von Selbstmord in Raten, Mord an der eigenen Seele. Für manchen Märtyrer allerdings entpuppt sich das erhoffte Paradies als ein Drachenhort.
Dieser kurze Kommentar als Zusatz für den Schreiberling mit offenbar sehr vielen Informationen aus dem Glashaus, dem ich vorhin folgende Antwort gab: "Haben Sie hier (Link auf den o.g. Artikel) ein Trainingsprogramm absolviert? Shame and suicide? Ich helfe beim Deprogrammieren."






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"Doch jetzt, da wirtschaftliche Erfolgsmeldungen Mangelware sind, muss CNBC das Konzept überdenken. In der Not verlegt man sich auf Sündenbockjournalismus: Barack Obama sei an allem schuld. In einem auf Youtube verbreiteten Anfall erregte sich CNBC-Korrespondent Rick Santelli über die Pläne der amerikanischen Regierung, einen kleinen Teil des wirtschaftlichen Hilfspakets für die Unterstützung in Not geratener Hauseigentümer aufzuwenden: „Wollen wir wirklich für die Ratenzahlungen dieser Verlierer aufkommen?"







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"Das ist ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Leiter der Mittelstandsabteilung in der US-Handelskammer, Giovanni Coratolo. Die geplanten Maßnahmen würden die Banken veranlassen, wieder mehr Kredite für den Mittelstand bereitzustellen. „Viele kleine Unternehmen werden davon profitieren.“ Etwa 70 Prozent der Arbeitnehmer in den USA sind Schätzungen zufolge bei Klein- und Mittelbetrieben beschäftigt."






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Montag, 16. März 2009

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Goddess Pages

Issue 10: Spring 2009








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"In den türkischen Zeitungen und dem inzwischen inhaltlich von der AKP dominierten staatlichen Rundfunk TRT werden täglich ausführliche Berichterstattungen über die angeblichen Diskriminierungen der Muslime, besonders in Europa, gesendet. Der Ton gegenüber Deutschland und Europa wird zunehmend anklagender, es scheint ein gezieltes Interesse daran zu bestehen, die Muslime aus der europäischen Gemeinschaft auszugrenzen. Täglich führt man den Landsleuten vor: Seht her, man will euch nicht.



Islamfunktionäre, die einerseits in allen möglichen staatlichen Gremien und Konferenzen sitzen und die Integrationspolitik mitbestimmen, beklagen sich wortreich darüber, in Europa ausgegrenzt zu werden.



Die türkische Tageszeitung Hürriyet schreibt täglich darüber, wie schrecklich es den Türken und Muslimen in Deutschland geht, gibt aber gleichzeitig Tipps, wie man nach Deutschland kommen kann, ohne einen Deutschkurs zu belegen. Nämlich: Man wird schwanger. Es gibt im Türkischen ein Sprichwort, das lautet: "Die Katze, die nicht ans Futter kommt, sagt, es sei verdorben." So kann man sich auch einem Dialog entziehen, indem man Kritik zu Beleidigungen umdeutet und der Bevölkerung ein Feindbild suggeriert, weil die eigenen Konzepte scheitern.



Da solche Kampagnen aus der Türkei über den regierungstreue türkischen Islamverband Ditib nach Deutschland transportiert werden, macht es Sinn, dass sich der KRM, in dem die Ditib großen Einfluss hat, sich an solchen "Rassismus"-Kampagnen beteiligt."






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Trauer als wohltemperiertes Gruppenevent






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Gil Yaron: Erdogans Beschwerden





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Wer Präsentationen im kleinen Kreis verteilt, in denen asoziale Unternehmer an den Pranger gestellt werden, die für die Vernichtung von Arbeitsplätzen Subventionen erhalten und außerdem Werbespots schalten, in denen nach - Achtung: Ironie! - guter alter Weimarer Art das Parlament als Quatschbude bezeichnet wird, der handelt entweder verantwortungslos oder aber in voller Absicht, wenn er weit über das Ziel hinausschießt und fordert, dass diese Unternehmer am nächsten Baum aufgeknüpft werden. Oder wollte er etwa nur eine Diskussion über Tyrannenmord an der langen Leine anregen?






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Gestern abend gegen 11.00 Uhr Lieutenant Arya gebrieft. Einmal ISLA, einmal Holdenhof, bitte inklusive Design, Medien-Mix und Schulung für den Commander. Eventuell Meldung in den Informatik-Unterricht.





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Handwerk hat bald wieder Hochkonjunktur. Heute vorgestellt: Die Lederkiste. Auch im Angebot: Ledermode Second Hand. Die Herrin des Hauses ist Schuhmacherin und Lederfachfrau. Und hatte gestern einen Stand bei den Frauenwelten.






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DAS ist allerschönster Kitsch. Allerdings begreift das nur, wer mindestens drei Figuren im Foxtrott tanzen kann.






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Sonntag, 15. März 2009

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Nein, es ist nicht der 1. Mai. Bereits heute konnten draußen in der Kölner Innenstadt keine Marktstände mehr aufgebaut werden. Wahrscheinlich wirkt das dann allzu unordentlich in dieser schönen Stadt. Schade! Denn die "Frauenwelten" waren wieder ein Treffpunkt von vorwiegend weiblichen Händlerinnen mit ansprechendem Kunsthandwerk, Antiquitäten, Schmuck und kleinen Kostbarkeiten. Ein Angebot, das sich - bis auf einen heilfastenden Stand mit mir nicht zu erschließender besonderer Botschaft - so ganz vom leider immer zahlreicher werdenden Ramsch abhebt. In anderen Städten ist man offenbar ebenfalls auf Ordnung in den Straßen bedacht. Ich hörte, dass das Ordnungssamt Aachen 500 Euro Strafe von den Händlern kassiert, die vor 11 Uhr vormittags verkaufen, denn so etwas geht gar nicht. Wer um 6 Uhr morgens aufbaut, soll sich lieber ausruhen bis zum 11.






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DAS heisst also multikulturell? Wenn Kindern der Koran näher gebracht wird und Israel alleine als Besatzer aufgeführt wird?






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Jahresrad








Das nächste Fest:
Frühlingstagundnachtgleiche - Frühlingsäquinoktium
Datum: ca. 21. März







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Homines sumus non dei.
Wir sind Menschen, keine Götter.






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Ich bin der Gott der Traurigkeit. Ich werde nie aufhören nachzudenken. Wir werden unsere Rache an der Gesellschaft nehmen und dann frei sein, an einem zeitlosen, raumlosen Ort reinen Glücks zu existieren.“



Und was, wenn dieser Ort eher ein Ort der Wandlung ist auf dem Weg in ein neues Leben? Und was werdet Ihr mitnehmen an diesen neuen Ort?






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Samstag, 14. März 2009

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Heute in den Feuilletons:

"(Via Jörg Laus Blog) Das SWAT-Valley in Pakistan, eine paradiesisch aussehende Gegend, ist vom pakistanischen Militär den Taliban überlassen worden. Ihre erste Maßnahme: Mädchen dürfen nicht mehr zur Schule gehen. 50.000 Mädchen verlieren ihre Schulbildung. Die New York Times bringt eine Video-Dokumentation zum Thema, die eigentlich zu einem weltweiten Aufschrei der Empörung führen müsste. Hier geht's zum Video." (Links bitte dort anklicken)






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Barbie. Das kleine Busenwunder






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Freitag, 13. März 2009

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"Ob im traditionellen Verbund, in der Patchworkfamilie oder bei Alleinerziehenden: Wir müssen uns mehr um unsere Kinder kümmern. Natürlich fehlt Eltern dazu manchmal die Kraft und auch die Fantasie. Manchmal hilft es schon, sich an die eigene Kindheit zu erinnern - um dann entweder etwas zu addieren oder abzuziehen. Denn im Grunde wissen wir doch, was damals gut für uns war - und was nicht. Ein Militärdepot im Wohnzimmer gehörte sicher nicht dazu."



Haben Sie heute schon Ihre Tochter gefragt, welche Rolle sie gestern nacht im Team der "Huren der Finsternis" auf den Seiten dieses bekannten Privatsenders gespielt hat? Oder welche Rolle im Spiel "Life of Crime"? Und wie oft haben Sie sich gefragt, wer da alles ein Interesse an Fischen haben könnte? Einen internationalen Leitfaden für die Rekrutierung von billigen und willigen BloggerInnen gibt es hier. Und die Stichworte Elite-Training per Internet und individuell gesendetes Radio und Fernsehen, Emotional Arousal etc. hat hier jede und jeder sicher schon häufiger gelesen. Sollten Sie allerdings jetzt an Verbote als Folge dieser Überlegungen denken oder an die vielgepriesenen Zeitlimits: Der nächste Besuch bei Freunden kommt garantiert! Ich persönlich halte mich mehr an Information, Aufklärung und Coaching gegen allzu eifrige Rekrutierer. Und außerdem bin ich Mama. Grauenhaft gluckende, Selbstständigkeit einübende, loslassende, überfordernde, leistungsfordernde und manchmal wutschnaubende und laut werdende Mama.






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Bis jetzt habe ich "Die Wohlgesinnten" noch nicht gelesen.





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Warum tötete Tim mit gezielten Kopfschüssen so viele Frauen und Mädchen? In der Schule waren es acht Schülerinnen und ein Schüler, außerdem drei Lehrerinnen.






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"Nun könnte sich das traurige Schauspiel wiederholen. Vom 20. bis 25. April will die Uno in Genf die "Durban-Folgekonferenz" gegen Rassismus abhalten und nicht nur jüdische Organisationen fürchten, dass Staaten wie Iran, Libyen oder Saudi-Arabien die Tagung zu einem antiisraelischen Tribunal umfunktionieren. Die gleichen Befürchtungen haben offenbar auch die Regierungen Kanadas, Italiens und der USA: Sie haben angekündigt, das Treffen zu boykottieren. Israel drohe abermals auf unfaire Weise "herausgesondert" zu werden, kritisierte die Regierung von US-Präsident Barack Obama.



Jetzt soll auch die Bundesregierung ihre bislang geplante Teilnahme absagen - das zumindest fordert die Initiative "Boykottiert Durban II", ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen, Publizisten und ehemaligen Politikern. 1300 Personen haben den Aufruf schon unterschrieben, darunter die Schriftsteller Peter Schneider, Ralph Giordano und Seyran Ates.



... Man glaubt es kaum", sagt Faber. "Kein Wort zum Massenmord in Darfur, kein Wort zu Genitalverstümmelung, Steinigungen oder rassistischem Terror."






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Catal Höyük Homepage
(Siehe)






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The Mermaid








Manche mögen eben keine Meerjungfrauen. Das mußte Starbucks mit ihrem anfangs recht erotischen Logo leider auch erfahren. Erst wollte es der eine und die andere Christin nicht. Und nun sollen auch noch fromme Muslime keinen Kaffee mehr unter ihren Augen trinken.







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Manche traumatisierende Schockstrategie hat eine sehr
dunkle Seite
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Diese Aussage ist falsch: "Jungen sind die neuen Bildungsverlierer. Nicht allein, aber auch, weil sie sich schlechter anpassen als Mädchen und ihnen jedes Aufbegehren leicht als Unverschämtheit und totale Leistungsverweigerung oder gar Inkompetenz ausgelegt wird. Auf sie hat die Schule ihr strenges Auge gerichtet."



Was heißt Aufbegehren? Heisst das, die Regeln gleich ganz in Frage zu stellen und nach eigenen Regeln zu spielen oder heißt das vielleicht auch schon, nach dem Sinn der aufgestellten Regeln zu fragen? Genau wie im großen System Deutsche Demokratie heute im Gegensatz zu Kaiser Wilhelms Zeiten nicht Untertanen, sondern Bürger leben, so haben Schülerinnen und Schüler im Subsystem Schule ein Recht und die Pflicht, nach dem Grund für die Regeln zu fragen und empfundenes Unrecht als solches zu äußern. Manche Frage und Infragestellung wird da dann allerdings leider nicht als Ausdruck einer demokratischen Persönlichkeit gewertet, sondern personalisiert, hobbypsychologisch instrumentalisiert, interpretiert und als (persönlicher) Angriff und Aufbegehren gewertet.
Es sind nicht nur die Jungen. Es sind vor allem leider auch die sich ihrer selbst bewussten Mädchen, die von manchen weniger selbstbewussten, manchmal weniger intelligenten und manchmal leider auch weniger gutaussehenden Erwachsenen zum Schweigen gebracht werden. Jedenfalls wird es versucht. Dagegen hilft ein gezieltes Coaching inklusive der Vermittlung von Kenntnissen in Psychologie und Soziologie, Politik, Geschichte und weiblicher Mythologie.






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Donnerstag, 12. März 2009

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Stellungnahme von Jörg Tauss, MdB






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"It reminds me of the frustration people like me felt in the communist era. Whatever you said, any convincing and well prepared arguments you used, any relevant data you assembled, no reaction. It all fell into emptiness. Nobody listened, especially “they” did not listen. They didn’t even try to argue back. They considered you a naive, uninformed and confused person, an eccentric, a complainer, someone not able to accept their only truth. It is very similar now." (via)






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Liebe Leute vom Spiegel. Es reicht jetzt. Oder ist das wieder mal nur eine individuelle Seite auf meinem Bildchirm? Rechts das Bild von orthodoxen Juden, als solche erkennbar an ihren Schläfenlocken, untertitelt mit "Müde vom Feiern" - vielleicht so müde, wie ich gestern war? - genau links daneben jetzt die zweite Headline über amerikanische Superreiche im Gegensatz zu indischen und russischen Absteigern sowie Millionenbetrüger. Und sie haben wohl welche Religion? Danke auch für das gestrige Drei, Zwei, eins ... Foto. Ich habe daraufhin natürlich meine individuelle Startseite von Ebay angeklickt und das Angebot über Akkubohrer sofort entdeckt. Wir waren gestern im Baumarkt. Sie mag gerne basteln und bohren mit hoher Drehzahl.





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"Leider wird unser winziger Server mit dem momentanen Ansturm nicht fertig. Es gibt allerdings auch gar nichts zu sehen, da die deutsche Presse sich bedauerlicherweise (vermutlich nicht zum ersten Mal) von einer Fälschung hat täuschen lassen."


Update: Thread zum Artikel



"Nach den Ereignissen von Winnenden wird über neue Medien und deren Ethik heftig diskutiert. Erste Meldungen kamen über das elektronische Netzwerk "Twitter" - und das Magazin Focus meldet sich dort als User "Amoklauf" an."






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"Alle Hemmungen abtrainiert" ?


Derjenige, der mir "28 days later" als Tipp nannte auf meine Frage, mit welchem Film er die Situation am ehesten vergleichen würde und dazu den Rat gab, mich nicht anstecken zu lassen vom Wut-Virus, sagte auch, dass ich mir noch nie fast 24 Stunden am Stück Vergewaltigungsvideos ansehen mußte.






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"Nicht die Waffe macht den Mörder. Der Mensch, der morden will, findet immer seine Waffe."






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"Vor 150 Jahren war man sich in der Fachwelt einig, das größte Zukunftsproblem in Großstädten werde der Pferdemist sein. In den 70gern prophezeite der Club of Rome panisch das Ende der weltweiten Ressourcen, in den 80gern sagten die Forstwissenschaftler den Tod des deutschen Waldes voraus. Letztes Jahr fanden amerikanische Wissenschafter sogar heraus, dass es Menschen geben wird, die den Verstand verlieren können, ohne je einen besessen zu haben.
Das zeigt: Prognosen sind extrem schwierig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. Eine Erkenntnis, die wir gerne ausblenden. Praktisch alle „seriösen“ Zukunftsszenarien, die jemals entwickelt wurden, haben sich als katastrophale Fehleinschätzungen erwiesen.
Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Chaostheorie. In den 60ger Jahren fand man heraus, dass man über komplexe Systeme, keine eindeutigen Voraussagen über den Verlauf machen kann. Denn diese Systeme sind so empfindlich, dass selbst winzigste Einflüsse enorme Konsequenzen im Gesamtergebnis haben können. Beim System „Wetter“ vermutet man, dass selbst ein einziger Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonasdelta katastrophale Auswirkungen in den Benelux-Staaten haben kann. Deswegen sind derzeit auch drei unabhängige Forschergruppen aus Holland, Luxemburg und Belgien im Amazonasdelta unterwegs, um dieses Insekt zu finden und dingfest zu machen."






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Wir sind nur die Vermittlerinnen. Wer den Holdenhof unterstützen will, der schickt einfach einen Boten mit einem Brief. Beschriftet mit: "Für den Holdenhof".





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Die Schreiberin weiß jetzt auch, warum dieser ach so freundliche Mann mit dem Motorrad, der Mann mit dem rebellischen und spirituellen Kostüm in orange mit langem Bart sich vollkommen vertrauensvoll gleich beim allerersten Computertermin und den von der Schreiberin dezent angedeuteten Kommunikationsproblemen an den Briefträger der Schreiberin gewendet hatte, der dann ganz persönlich eine Zeit lang die Post und Päckchen inklusive kleiner Geschichten mit Trigger-Einlage an der Haustür abgab. Solange, bis er irgendwann nicht mehr mit der Post auftauchte. Zu unterschiedlich waren da die Informationen.
Mancher tickt - natürlich nicht nur dort - nach außen spirituell ökologisch und so sozial. Nach innen allerdings ist eher farblose Telekommunikation mit Tarnkappe angesagt. Schönes Spielfeld. Wer hat da wen versucht zu werben ohne zu ahnen, wen man sich ins Haus geholt hat? Zu komisch! Wirklich zu komisch. Gerade an Tagen wie heute kann die Schreiberin solche köstlichen kleine Erinnerungen wirklich gut gebrauchen.



Die Ukraine ist jetzt gleichmässig verteilt, die Schreiberin ist auch nicht mehr so geeignet als unfreiwilliger Lockvogel, den man gleichzeitig versucht zu köpfen, doch der Vogel sieht leider so klar, und die charmant wirken wollenden Damen und Herren mit leichten Grenzgänger-Symptomen haben nun endgültig Anspruch auf eine Therapie. Am besten mit angeschlossener ambulanter Suchtbehandlung, denn da gibt es ja noch etwas:
Wie ist das so, wenn man dem kleinen niedlichen Band auf zwei Beinen zusieht? Das Band, das einen halten sollte im kleinen verschwiegenen Kreis? Halten sollte als intelligenten Geist, der gut zu gebrauchen ist, allerdings ebenfalls ohne zu ahnen, wen man da versuchte zu halten?
Und so haben sich fast alle unter mehr als vier Augen lieb. Piep!







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May the air carry your spirit gently.
May the fire release your soul.
May the water cleanse you.
May the earth receive you.
May the wheel turn again and bring you to rebirth.








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Raven









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Mittwoch, 11. März 2009

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Kann mir bitte jemand verraten, warum ich wieder zwei verschiedene Anzeigen in meinem Googlemail-Account sehe? Mail aufgemacht, Bild in der Mail im Anzeigenmodus angesehen, in der anderen Mail Link angeklickt, war neugierig, dann einige Stunden später dieselbe Mail wieder aufgemacht, ein Satz mehr im Text. Gerade eben Mail noch mal aufgemacht, der Satz ist wieder verschwunden. Habe ich hier zwei verschiedene Rechner, wie schon so oft dokumentiert, oder wieder mal Geister auf der Platte?



Aus aktuellem Anlass gestern mit dem Jugendschutzbeauftragten eines Telekommunikationsunternehmens in Düsseldorf gesprochen. Interessante Frage, inwieweit ein Handy mit SIM-Karte bzw. ohne SIM-Karte von Schülern eingezogen werden darf. Grundsätzlich befürworte ich Disziplinarmassnahmen, ich habe selber Leute schon vor die Tür gesetzt. Allerdings mit ihrem Handy. Das Handy und vor allem die SIM-Karte sind Datenträger, die nicht in fremde Hände gehören. Ich habe in einem offenen Schreiben auf den möglichen Missbrauch und die Fälschung von Datenträgern hingewiesen, der gerade erst wieder im Fall Jörg Tauss von Experten diskutiert wurde.
Im Internet sind viele Idioten unterwegs. In meinem Live-Traffic-Feed hat es vor einigen Tagen merkwürdige Anfragen gegeben, wie ich bereits vor kurzem berichtete. Passend zum Thema sehe ich im Live Traffic-Feed, dass jemand um 20.47 Uhr das Label Handy-Kamera hier zum ersten Mal (für mich sichtbar) aufgemacht hat.






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VDAY
A Global Movement To End Violence Against Women And Girls
"The struggle is the change."






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SPIEGEL ONLINE: "Du Jude" oder "schwuler Jude" ist nach einer aktuellen Studie der Amadeu-Antonio-Stiftung ein gängiges Schimpfwort in vielen Jugendclubs. Bei einer Untersuchung des Bundesinnenministeriums stimmten 15,7 Prozent der befragten jungen Muslime der Behauptung zu, Juden seien überheblich und geldgierig. Wie sehr beunruhigt Sie das?



Laschet: Das beunruhigt mich sehr. In solchen schnellen Sprüchen im Jugendclub oder auf dem Schulhof äußert sich eine gefährliche Grundhaltung. Das sind typische antisemitische Klischees. Das Schlimme ist: Die Jugendlichen, die eine solche Haltung zeigen, sind in Deutschland aufgewachsen, fast alle sind durch das neue Staatsbürgerschaftsrecht seit Geburt Deutsche.






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Dienstag, 10. März 2009

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"Das Gericht entschied, die Kündigung des 26-Jährigen, der Betriebsratsmitglied war, sei schon aus formellen Gründen unwirksam. So sei der Betriebsrat beim ersten Mal fehlerhaft informiert worden: Ihm wurde der Diebstahl eines Brötchens mitgeteilt, während es tatsächlich nur um den Belag gegangen sei."





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Gut, das ist jetzt nicht das Gesetz von der dreifachen Energie zurück an Absender. Hier steht heute nur mein Mitleid! Denn wenigstens ist ab und an die Feder spitz.






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... Stimmt! Ich sollte mich ab und zu an meine eigenen Worte erinnern.






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Gerne wird von Männern genannt als Verteidigung des vollkommen friedlichen Monotheismus das angebliche Abschlachten von männlichen Opfern, das irgendwo irgendwie in der dunklen heidnischen Zeit gewesen war. Gemeint ist der Opferritus bei der Heiligen Hochzeit. Ein überaus ängstlicher Einwand gegen matriarchale Formen von Religion, zu hören beispielsweise hier in Form einer Frage aus dem Publikum. Nun wurde bei diesen Opferzeremonien allerdings nicht ein Mann von einer Horde wilder Frauen an den Haaren auf den Altar gezogen und dort erst genüsslich kastriert und dann geköpft. Sondern ein ausgewähltes, freiwilliges Opfer, der Sohngemahl der Stellvertreterin der Göttin auf Erden, ließ sich in einem Ritus töten, um wiedergeboren zu werden. Getötet zu werden war für das Opfer eine Ehre, verbunden mit dem Glauben an eine Wiedergeburt. Der Tod war nicht das Ende, sondern eine Form der Wandlung. So war übrigens auch Hel ursprünglich nicht die Todesgöttin in der ewigen Hölle, sondern sie empfing die Seelen auf der Brücke in die Unterwelt und geleitete sie dort auf dem Weg der Wandlung in ein neues Leben.
Gegen patriarchale Ängste hilft mehr Kenntnis von Kulturgeschichte. Wie es wirklich war: Zu lesen zum Beispiel bei Merlin Stone - Als Gott eine Frau war.






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Waffengeschäfte - Von Krise keine Spur






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Montag, 9. März 2009

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'Deutschland war das Hauptziel der Spekulationspapiere, weil Zertifikate dieser Art hier im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wie Frankreich oder den USA erlaubt sind. Gleichzeitig ist die staatliche Aufsicht über solche Risikogeschäfte nicht mehr als ein "Papiertiger".'





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Mein individuelles Amazon bietet mir auf meinem Bildschirm gerade an:


Gönnen Sie sich etwas:
Weibs-Bilder: Texte und Bilder Broschiert von Frank Beat Keller... Hidden Circles in the Web: Feminist Wicca ... Gebundene Ausgabe von Constance Wise Nato-Geheimarmeen in Europa... Broschiert von Daniele Ganser... Geflügel. Natürlich und artgerecht halten ... Taschenbuch von Alice Stern Der Eine und die Vielen




























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Sie besaßen ein Stück Land. Dort bauten sie an, was sie zum Leben brauchten. Wer kein Land bebaute, hatte ein Handwerk. In der Gemeinschaft tauschte und verkaufte man Nahrungsmittel, Handwerk und andere Dinge des täglichen Lebens. Es wurde viel gearbeitet und manchmal gefeiert, und jede Jahrzeit hatte ihre eigenen Freudenfeste. Dann dankte man den Göttern für diese Freude. Manchmal drohten einem die Götter auch. Oder sie warnten vor denen, die mehr wollten als alle anderen. Warnten in den Herzen und in den Hainen.
Doch immer lauter drohten auch die, die mehr wollten. Sie warnten davor, zu glauben, was einem das Herz sagte. Oder was einem draußen in den Hainen und an anderen Orten gesagt wurde. Sie warnten mit vielen Werkzeugen, und eine Gemeinschaft entstand, die nicht mehr auf die Herzen hörte. Die neuen Herren der Welt hielten sich nun einen einzigen obersten Herrn. Er wurde den Herzlosen, den Kleingemachten ein strenger Vater. Ein Vater für die braven Kinder. Ein Vater, der sie führte und dem sie folgten.
Doch nicht alle Kinder waren brave Kinder. Vor allem die nicht, die noch eine große Mutter hatten, die sie in den Feldern fanden. Eine Mutter, die in den Hainen lebte und im Wind. Eine Mutter, deren Stimme manche noch hörten, die auf den Hecken saßen oder zwischen den Welten wanderten. Doch es wurden immer weniger, die diese Stimme hörten, denn getötet mit vielen Werkzeugen im Namen einer neuen Religion wurden die, die die eigene Stimme oder die einer anderen Welt hörten. Getötet wurden die, die Hilfe gegen die neuen Herren anboten, die Aufstände gegen die Angst und die neuen Herren organisisierten. Doch damals gab es keine Rettung. Denn zu groß war die Angst vor dem Fremden, aber auch vor dem Eigenen, zu prächtig die Verlockungen und zu süß die Hoffnung, etwas vom Kuchen auf dem Tisch der neuen Herren und ein wenig Brot vom Altar des großen Vaters zu erhalten. Und sie sagten es immer und immer wieder. Sie sagten, es sei der Wille des Vaters. Es war der Vater, der die größten Häuser bekam. Wer den Willen des Vaters nicht befolgt, so sagten sie, der komme an einen grauenvollen Ort, der Hölle heißt. Niemand wollte an diesen Ort und so ließen sich die, die kein eigenes Land mehr hatten, treiben zur Arbeit auf fremden Feldern. Wer nicht auf fremden Felden arbeitete, den trieb es in die Fabriken. Dort schufteten sie Tag und Nacht. Es reichte kaum für das Brot und das Dach über dem Kopf. Doch eines Tages wird alles gut. Denn wer hungrig ist und erschöpft von der vielen Arbeit, der glaubt gerne, dass alles viel besser wird an einem anderen Ort. Dieser Ort heißt Himmel. Und jeder, der viel arbeitet, der kommt nicht in die Hölle. Doch das war einmal. Es war einmal vor langer, langer Zeit.






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Korsett mit Reißverschluß
Femme Fatale - Erotische Kultur








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Die betroffenen Redaktionen und Institutionen setzen sich bitte mit mir in Verbindung. Die Höhe meines Tageshonorars und die daraus entstehende Gesamtsumme seit Erscheinen von "Generation Blogger" ist bekannt. Es kann zum Beispiel verhandelt werden über eine Förderung des Holdenhof. Auch dort kann man dann reifes, abgehangenes Fleisch geniessen. So, wie ich das gestern abend getan habe. Die Holden informieren gerne über Kulturträgerinnen aus Catal Höyük und andere Artgenossinnen aus dem Matriarchat. Heute schon etwas über die Mosuo gelesen?





P.S.

Es wäre überaus ungünstig, wenn die Firewall für dieses Blog und insbesondere für diesen Blogbeitrag zu selektiv eingestellt wäre. Die ISLA als Schutz-Staffel des Holdenhof müsste dann doch sehr persönlich nach dem Rechten sehen.






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Samstag, 7. März 2009

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„Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.
Zum internationalen Frauentag am 8. März


„Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“
Von Fathiyeh Naghibzadeh




Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen.



„Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“ ist der Titel eines Films, den Frauen der „Gruppe Politik und Psychoanalyse“ aus Frankreich 1979 im Iran gedreht haben, um die Botschaft der iranischen Frauen weiterzugeben: „Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.



Die Bedeutung und Explosivität dieser Parole mag damals vielen im Westen nicht bewusst gewesen sein. Doch sie fasst in einem Satz die Kritik am Islamismus zusammen. Sie entwendet Khomeinis Motto: „Der Iran ist weder östlich [kommunistisch] noch westlich [kapitalistisch], sondern islamisch“ und entlarvt diese Parole als fundamentalen Angriff auf die Aufklärung und auf die weltliche Emanzipation.



Der Höhepunkt dieses Films ist die Stellungnahme zweier verschleierter muslimischer Frauen, die ihre Teilnahme an dieser Demonstration mit dem Kampf für die Rechte und Freiheiten ihrer Töchter begründen. Sie stellen damit nicht nur den Herrschaftsanspruch der Islamisten infrage. Sie wischen mit ihrem kurzen Auftritt auch alle Konzepte des Kulturrelativismus vom Tisch, der den islamischen Tugendterror zur Folklore des Orients erklärt.




Die postmoderne Romantisierung des Islam stellt die Dinge auf den Kopf: sie beschreibt den Islam in der Sprache der Islamisten – als unschuldige Natur, als Schutzpatron der Frauen vor Pornographie und westlichem Imperialismus. Es sind westliche, sich selbst als Feministinnen verstehende Kulturrelativistinnen, die jeden Tag absurdere Rechtfertigungen für die islamische Herrschaft erfinden. Die Iranerin Atoussah H. schrieb dem Khomeini-Anhänger Michel Foucault bereits 1978 ins Stammbuch: „Es scheint, dass für die westliche Linke, der es an Humanismus mangelt, der Islam begehrenswert ist – für andere Völker.“ Denn die iranischen Frauen wussten von Anfang an sehr gut, was sie von dem „Schutz“ der Islamisten zu erwarten hatten: Die Abschaffung aller bis dahin erkämpften bürgerlichen Rechte, die Einführung der Scharia, Entrechtung, Folter und Steinigung.



Als die iranischen Frauen gegen Khomeini auf die Straße gingen, konnten sie nicht wissen, dass 30 Jahre später selbst in westlichen Ländern Elemente der Scharia in das Familienrecht eingeführt werden. Sie haben ihren mutigen Kampf somit nicht nur gegen die Islamisten im Iran, sondern für die Rechte der Frauen auf der ganzen Welt geführt.




Alle iranischen Oppositionellen, ob sie sich nun kommunistisch, liberal oder sogar islamisch nennen, beziehen sich immer wieder auf diese Demonstrationen und behaupten, an ihnen an vorderster Front mitgewirkt zu haben. In Wirklichkeit handelte es sich um spontane Proteste über mehrere Tage und in allen wichtigen Städten des Iran, an denen Frauen aus allen Schichten der iranischen Bevölkerung teilnahmen.




Ein Film wie „Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“ könnte heute in Europa wohl kaum noch produziert werden. Mit aller Gewalt wollen Teile der europäischen Medien stattdessen ein Bild entwerfen, in dem es für die Menschen aus dem Orient keine andere Lebensform geben kann als die islamische. Umso größer ist der historische Glücksfall, den dieses kleine Filmdokument darstellt. Es entlarvt in dreizehn Minuten Tonnen islamistischer und kulturrelativistischer Propaganda als grausame Lüge.





Der Text wurde zuerst in Der Standard vom 7.3.2009 veröffentlicht.
Via Newsletter 'Stop the bomb' mit der Bitte um Weiterleitung






„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“
A Historical Document from Iran on the Occasion of the International Women’s Day on the 8th of March




By Fathiyeh Naghibzadeh


On the 7th of March 1979, only weeks after the revolution in Iran, Ayatollah Khomeini ordered that women should only be allowed to enter public buildings dressed with a headscarf. After this – and on the occasion of the International Women’s Day on the 8th of March that year - there were numerous demonstrations against mandatory veiling. As a direct result of these demonstrations, the Islamists were forced to rescend their order, if only temporarily.



„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“ is the title of a film made by women of the French Politics and Psychoanalysis Group in 1979 in Iran. The film sought to convey the message of these Iranian women: „Freedom is neither an eastern nor a western concept – it is universal“.



At that time, the meaning and explosiveness of this slogan may not have been very clear to many in the West. But it summarizes in one sentence the critique of Islamism. It inverts Khomeini’s slogan: „Iran is neither eastern [meaning communist] nor western [capitalist], but Islamic“ and debunks this slogan as a fundamental attack against enlightenment and secular emancipation.



The highlight of this film is the statement of two veiled Muslim women, who justify their participation in this demonstration as fighting for the rights and freedoms of their daughters. Not only do they question the claim to power of the Islamists, they also dismiss entirely all concepts of cultural relativism which proclaim Islamic virtue-terror as folklore of the Orient.



The postmodern romanticizing in the West of Islam turns things upside down. It describes Islam in the language of the Islamists: as innocent in nature and as a patron saint against pornography and western imperialism. Western cultural relativists, who see themselves as feminists, are the ones who invent justifications for Islamic rule that grow more absurd by the day. Already in 1978 the Iranian woman, Atoussa H., wrote to Michel Foucault, a fan of Khomeini: “It seems that for the leftist movement in the West, which lacks humanism, Islam is desirable… for other peoples.” Because Iranian women knew very well from the beginning what they could expect from the so-called ”protection” by the Islamists: the abolition of all so far gained civil rights, the adoption of Sharia Law, disenfranchisement, torture and stoning.



When the Iranian women took to the streets and protested against Khomeini, they could not have imagined that thirty years later, elements of Sharia Law would be introduced into legislation concerning family and women’s rights even in western countries. Hence they fought their audacious battle not only against the Islamists in Iran, but for women’s rights around the world.



All Iranian oppositionists, whether they call themselves communist, liberal or even Islamic, refer to these demonstrations time and again, and some even pretend to have participated in them in the front lines. In reality, these demonstrations were spontaneous protests which took place over the course of several days and in all major cities in Iran, and women of all ranks were present.



A Film like ”The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“ could hardly have been produced in the Europe of today. With all their might, parts of the European media instead insist on drawing the picture that for people from the orient, there can be no other form of society than the Islamic one.



So much the greater is the historical significance represented by this tiny film documentary, as it debunks in thirteen minutes tons of Islamist and cultural relativist propaganda as cruel lies.



Fathiyeh Naghibzadeh took part in the women’s demonstrations in March 1979, fled Iran more than twenty years ago and is co-author of the book: „Iran – Analysis of an Islamic Dictatorship and its European Supporters“(German). She is member of the Mideast Freedom Forum Berlin and the Stop the Bomb Coalition, on whose homepage the film is available with English subtitles.






Französische Version





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