Freitag, 29. August 2014



















Im 17. Jahrhundert nahm der Hexenwahn eine neue ideologische Wende. Die Motive der Ketzer- und Judenverfolgungen wurden systematisch in den Hexenwahn integriert. Die Dämonologen des 17. Jahrhunderts leiteten das "Hexenwesen" von Ketzern und Juden her und gingen gegen "Hexen" und "Teufel" nach dem Vorbild der Ketzerprozesse in Südfrankreich im 13. Jahrhundert und entsprechend der Verfolgungsmethoden gegen die Juden vor. Die Inquisitoren deuteten den "Hexenkult" nun als Perversion der christliche Messe.
Diese Ideologie löschte die Erinnerung an vorchristliche Kulte aus. Vergessen war das "Heidentum", das die Kirche in Europa vorgefunden hatte. Die geschichtliche Wirklichkeit wurde umgekehrt, als habe sich das Heidentum aus dem Christentum erst entwickelt und kämpfe nun mit Widersachern und Teufelsanbetern gegen eine "von Anfang an" bestehende Kirche.






Die Inquisition spricht - anknüpfend an den Vorwurf der "Synagoga Satanae" - vom "Hexensabbat". Sie unterstellt, die regelmäßigen Hexenzusammenkünfte hätten am wöchentlichen Feiertag der Juden stattgefunden. So suchen Männer ihren Frauenhaß, ihre uralte Abwehr gegen die menstruierende, gebärende, ihnen so fremde Frau, rational zu begründen. Ihr Widerwillen gegen weibliche Lebenszusammenhänge wird mit dem Haß auf jüdische Glaubensgemeinschaften verschmolzen und findet im Kampf gegen den "Hexensabbat" eine oberflächliche Begründung. Dabei haben die Theologen vergessen, daß der Sabbat bis weit ins 4. Jahrhundert u.Z. der gemeinsame Feiertag von Juden und Christen gewesen ist.
Auch der Vorwurf, der "Hexensabbat" würde auf Höhen und auf Bergen begangen, resultiert unmittelbar aus der Verschiebung des christlichen Judenhasses auf die Frauen; spricht doch die hebräische Bibel von Kultstätten "auf allen Bergen und unter allen grünen Bäumen". Christliche Theologen werfen den Juden vor, sie hätten die Kulte auf den Bergen nicht abgeschafft, das Volk Israel habe sich niemals völlig Gott zugewandt, sondern stets auf den Höhen "andere Götter" angebetet.







Auch in Europa lagen die matriarchalen Kultstätten auf den Höhen und Bergen. In der Sprache der mittelalterlichen Dämonologen wurden sie "Hexentanzplätze" genannt. Diese Vorstellung wirkt bis auf den heutigen Tag. Jedes Gebirge kennt einen geheimnisvoll schauerlichen Ort, dessen Name an die "Zeit der Verzweiflung" erinnert.
Kultische Tänze sind schon aus dem alten Ägypten überliefert. Das Hohelied der Bibel weiß vom Tanz der Kultpriesterin. Tanz begleitet die kultischen Feste im antiken Griechenland. Tanz ist Bestandteil der römischen Saturnalien. Die Kirche hat ihren Gläubigen das Tanzen untersagt. Als "Hexentanz" wurde jede Freude an tänzerischer Bewegung dämonisiert. Und dennoch hat im Karneval kultisches Brauchtum überlebt - auch der Tanz.
Läßt sich die Vorstellung vielschichtiger Rituale, welche die "Hexen und Teufel" auf den Bergen mit Tanz, Gelage und sexuellen Orgien begangen haben sollen, als Perversion überlieferter matriarchaler Religionen begreifen, so bekommt der angebliche Teufelskult mit dem Begriff "Hexensabbat" den Charakter antichristlicher Machenschaften
... Kirchliche liturgische Handlungen finden Eingang in die Teufelsphantasien. Der Teufelskult wird nun allgemein als Perversion der christlichen Messe interpretiert. Die Phantasie wird nicht mehr auf den "Hexenkult" als Gegenbild zum Göttinnenkult gerichtet, sondern auf den "Hexensabbat", mit dem die christliche Messe verteufelt wird. Damit wird die Erinnerung an die einstigen Frauenkulte ausgelöscht. Sie sind noch nicht einmal mehr in pervertierter Gestalt greifbar.








Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols
























Donnerstag, 28. August 2014



















Going Grey








































ELF Freunde sollt Ihr sein? Wirklich? Lernt zu unterscheiden zwischen Koinzidenz, Zufall, Technik und schamanischem Traum. Und gebt dann die Energie bei Bedarf zurück an Absender.










































Steve Hassan - Freedom of Mind
Video




"Bob Fitzpatrick, author of False Profits, speaks with Steve Hassan, cult expert, and Doug M. Brooks Esq. who has litigated some MLM groups. Check out Bob's site, pyramidschemealert.org, and learn the 7 warning signs of a pyramid scheme and multi-level marketing group. Also, read Bob's article, "Main Street Bubble" and get screaming mad! Hassan interviews Fitzpatrick and Brooks amidst the changing weather of a fall Boston day. Filmed 10-7-10."










































Taschen Verlag, Klaus Jürgen Sembach, Art Nouveau - Jugendstil:




Loie Fuller stellte in mehrfacher Hinsicht ein Phänomen dar: Sie war eine abstrakte Plastik, und sie machte Bewegung zum Absolutum, vergleichbar vielleicht mit der Schiffsschraube im Wasser, aber diese erzeugte Antrieb, Loie Fuller nur sich selbst. Ihr Stillstand muß desillusionierend gewesen sein, schon Photographien, die sie auf einer Wiese tanzend zeigen, enthüllen, wie primitiv das Werkzeug der Stäbe war, mit denen sie zu hantieren pflegte. Ihr Bereich war der distanzierende Kunstraum der Bühne, der die Mittel unsichtbar macht und reine Wirkung hervorbringt. Mit dieser Einschränkung konnte die Verlockung, die von ihr ausging, allerdings auch zum Verhängnis werden.
Gefeit dagegen, sich in Künstlichkeit und Narzißmus zu verlieren, waren alle jene, denen es wie Hermann Obrist und August Endell in München gelang, die große umfassende Gebärde zu gestalten, oder die wie Victor Horta und Henry van de Velde in Brüssel, Hector Guimard in Paris und Richard Riemerschmid in München in überzeugender Weise konstruktiv zu denken vermochten. Sie vor allem setzten die Fanale, gaben Maßstäbe und rechtfertigten es, die vereinzelten Ansätze einen neuen Stil zu nennen.
Allen diesen Künstlern ist nun gemeinsam, daß ihre Werke nicht statisch wirken, sondern bewegt - sei es durch gleitende, schnellende, zuckende, sich verknotende und wieder auseinandersprengende Formen oder aber durch das Sichtbarmachen innerer Kräfteverläufe an Möbeln, Gerätschaften und Häusern. Eine weitgehende Abstraktion kennzeichnet die Dinge gleicherweise und distanziert sie von den Hervorbringungen jener Künstler, die sich auf schweifende Haare, ziehende Schwäne und schlängelnde Nixen kapriziert hatten.










Prestel Verlag, Norbert Wolf, Jugendstil:




Erstaunlich, dass der Tanz, vordem nur in Ballräumen, Tanzsälen oder auf Volksfesten anzutreffen, ungefähr seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts derart ästhetisiert wurde, sei es in Form des individuellen Ausdruckstanzes, sei es im Medium des Balletts, das 1909 in Sergej Djaghilevs "Ballets Russes" alle Welt begeisterte. Erstaunlich auch, dass die revolutionären Impulse nicht aus England oder Kontinentaleuropa kamen, sondern aus den USA und aus Rußland.
Die amerikanische Tänzerin Loie Fuller war mehr als ein Star des Jugendstils, sie wurde zum Mythos. Als sie 1891 in New York auftrat, jubelten die Zuschauer: "It's a butterfly! A butterfly!" Ihren wahren Durchbruch erlebte sie indes nicht in den USA, sondern in Europa.
Schnell galt ihr Tanzstil als Synonym für die zeittypische Linienseligkeit. Claude Debussy schwärmte, nie sei seine Musik vollendeter interpretiert worden als durch diese Frau, diese "lebendig gewordene Arabeske" (Ahlers-Hestermann).
Fuller kultivierte in den nächsten Jahren ihr Image, indem sie immer exquisitere und dünnere Schleier wie in züngelnde Kaskaden, in gleißende Fontänen einhüllte und ihren Körper so und mit Hilfe raffinierter elektrischer Lichteffekte visuell entmaterialisierte - eine symbolistisch-moderne Salome, ein lebendes "Gesamtkunstwerk". Den größten Triumph erlebte ihre Choreografie mit den raumfüllenden, kreisenden Bewegungen während der Weltausstellung 1900 in Paris, als Henri Sauvage als "Kokon" für ihre Auftritte einen Theaterpavillon errichtete, mit einem von Pierre Roche gestalteten Fassadenrelief, dessen Ornamentik das Flattern von Schleiern signalisierte (Abb. rechts unten).
Um Loie Fuller und ihre multimedialen Bühnenshow zu sehen, eilten Künstler auf der ganzen Welt nach Paris. Toulouse-Lautrec verewigte sie und ihren Serpentinentanz auf Bildern und Plakaten ...
Auch Kolo Moser widmete sich in einem stupenden Plakatentwurf dem Serpentinentanz Fullers, die in der ersten Februarhälfte 1902 im Theater in Wien gastierte ... Mit langen Stäben dirigierte sie diese Draperie zum raumfüllenden Ornament. Links und rechts züngeln vor schwarzer Folie bengalische Feuer hoch - von der geschäftstüchtigen Amerikanerin nach neuestem pyrotechnischen Knowhow inszeniert.























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Montag, 25. August 2014

















Ach Facebook. Du bist einfach ... so sehr intelligent. Das sieht man dir echt auf Anhieb an. Doch. Focus soll also angerichtet haben: "Pornos im Cockpit, Salmonellen im Essen". Und dazu dann direkt darunter der Wagnersche Flammkuchen in Form von einem Stück Pizza? Ein richtig saftig aussehendes Eckstück? Hmmmh. Lecker. Und wie war der Weisswein? Vielleicht noch gemixt mit ein wenig Rotem? Für ein richtig schönes Rendezvous?





































Rechtsaussen sieht jetzt irgendwie ein bisschen blöd aus.







































Wie? Jetzt wollen wir auch noch eine eigene Nation? Na gut. Ich helfe dann auch im Aussendienst und gehe nachts als nüchterner Vampir die Veilchen und Flaschen im Park überraschen. Vor allem die, die andere beim Angucken der Sterne am Himmel stören wollen. Denn solch ein nächtliches Lager will wirklich gut bewacht werden.
Nein, natürlich ist damit jetzt nicht gemeint der ungestörte Aufbau dieser und anderer Zeltlager. Wie sich das vielleicht gerade der Ebay-Bild-Bestücker vorstellt. Alles hilft heilen. Fast alles.
P.S ... Und davor kann ich jetzt wirklich nur warnen! Die Zurücksendung der Energie erfolgt in dreifacher Form. QED.






















Sonntag, 24. August 2014



















Sorry, bin jetzt ein wenig betrunken. Aber das hier, das ... Leute, mein Vater war zeit seines Lebens auch noch ehrenamtlicher Schriftführer bei Wahlen ... Und dann erst einer unser allseits einsetzbaren Männer für ... Ähmmh ... alle Lebenslagen. So bemüht, den neuen Wahlhelferinnen auch wirklich zu gefallen. Doch, deine Sonnenbrille betonte irgendwie auch die Muskeln .... *Muahhahaaahaahhaa*
Zitat einer (Update: zweier) wirklich ehrenwerter Zeitungen: "Grüne für Neuauszählung in ganz Köln. Der Junior-Partner der SPD schwenkt um und will wegen der auffälligen Ergebnisse in Rodenkirchen die Ratswahl auf den Prüfstand stellen. Nicht nur in dem umstrittenen Wahlbezirk, sondern in ganz Köln."
Umschwenken wollen sie also. Dann schwenkt mal. Am besten zuerst mal ab ins Heim. Wo Gina, alias Sibilla55, die bei Ebay ihre weißen Bootsschuhe mit dünner roter Sohle im braungebrannten Fuß drapiert, heute abend hoffentlich auch wieder was wirklich Wertvolles auf dem Küchentisch angerichtet hat ... Und wehe, das nimmt jetzt jemand ernst. Denn wer will schon sagen, wer hier in trüben Tümpeln taucht. Spricht hier eigentlich jemand türkisch? Nein? Wer kennt sich aus mit internationaler Schifffahrt? Braucht man in Binnengewässern eigentlich einen anderen Bootsführerschein als auf hoher See? Was ist der Unterschied zwischen einer Wende und einer Halse? Was ist eigentlich die Geschichte des Denkmals für den ehemaligen und kurzfristig verstorbenen Oberbürgermeister Harry Blum im Milliarden-Projekt des Kölner Rheinauhafens? Wo ist denn der zukunftsträchtige Kölner Playboy-Club geblieben? Wessen Kinder wurden Opfer einer Amok-Fahrt? Und wer möchte sich aufgeilen am Weinen der anderen? Niemand? Wirklich nicht? Bei wem hat sich bisher nur eine umgebracht? Oh Baby, lass mich bitte bitte auch deine luntegelegte Terror-Tussi sein? Nein, eher nicht?





P.S. Danke, Facebook. Dankeschön. *Muahhahaaaaha* Die Werbung präsentiert jetzt den neuesten braungebrannten und irgendwie ein wenig aufgemotzten Nazinutten-Look. Bronzefarbene Haut ganz in weiss. Geil. Und wo bleibt der aktuelle Porno? Internationale Arier-Mode eben. Und wo ist die Werbung für Küchentische in wirklich wertvoller Wohnlage?
P.S. Ach Facebook. Mein Facebook. Diese Werbung ist wirklich ... klasse. Um 10 Jahre jünger aussehen ohne Augenringe? Wenn man sich abschminkt? Und das nicht wieder wie ich alte Schlampe vergisst? Weil zum Beispiel der Wodka mit Blaubeeren wirklich gut wirkt ... Na los, Ladies, der nächste Einkauf kommt bestimmt ...
Nachtrag: Na toll. Ebay meldet Hänsel und Gretel. Frisch verloren im Wald, aber immer noch heiter angesichts der Aussicht auf das Knusperhäuschen? Wer mag da wohl der Herr im Haus sein? Und wo bleibt eigentlich der Fuchs? Vielleicht endlich auf dem Seminar für fortgeschrittene Fährtenleser? Aber wenigstens bleibt den beiden noch Zeit für ein lustiges Lied auf den Lippen: Seems, it never rains in Southern California ...









































So so. Der Erlös eines irischen Rothaarigen-Treffens in Crosshaven - Irland geht also an eine Krebs-Stiftung. Auf dieser Veranstaltung konnte man hoffentlich auch laut genug Sprüche hören wie beispielsweise diesen:
In Ancient Rome, redheades slaves were typically more expansive than those with a different hair color".
Ja. So sehen wohl in den Augen mancher Menschen tatsächlich Hexen und Huren aus.






















Samstag, 23. August 2014



















Manches erkennt man echt nicht auf Anhieb. Da muss dann erst in nahezu liebevoller Umarmung die Aufmerksamkeit anderer wirken. Lippenstift auf dem Eckzahn. Zum Beispiel. Und wie wäre es dann dazu mit roter Tinte auf der Rückseite eines Einkaufszettels? Ich bin manchmal aber auch wirklich blind. Farbenblind sozusagen. Da hilft dann der schwarze Humor. Facebook weiss das wohl und versucht es gerade, nein, nicht mit Schlangen-Stangen, sondern mit dem Anblick einer Kobra: "Eine Kobra hat einen Mann mit einem Biss getötet - 20 Minuten, nachdem er ihr den Kopf abgeschlagen hatte". Ich hoffe, die Kobra litt nicht unter einer akuten Persönlichkeitsspaltung und hat aus Versehen die Katze in ihrem Inneren aus dem Koma geholt?























Freitag, 22. August 2014

















Fairies in the Forest





































Alles ist gut, solange es irgendwie nach rechtsaussen abdriftet? Und sei es der sogenannte Guru aus Berlin, der mit adretten Modellen auch aus migrantischem Milieu die esoterische Szene abgrasen will? Aber ja doch. Da bedient man sich dann gerne kostenlos, wo und wie es eben geht. Und freut sich sehr über so viel Ausbeute. Schifffahrt tut not. Man kann versuchen, sich in meinem Fahrwasser auch unter falscher Flagge zu tummeln. Man muss dann aber damit rechnen, dass ich die Strukturen des Honigtopfes sprengen lasse. Danke für's Einsammeln.




P.S. Heisst nicht, ich liebe dich. Die Kennzeichen arbeiten da mit sehr viel Fantasie. Und bleiben doch im Reich der Fantasie stecken, was in der Psychologischen Kriegsführung wirklich von Vorteil ist. Ich wünsche auch unseren Ebay-Bestückern viel Freude beim Aussuchen der Bilder anhand meiner persönlichen Leselektüre. Manche gehen ja jetzt den langen Lernweg. Die Ausbeulung des weissen Rocks deutet hin auf mein Nichtwissen über das Wort für ausgeprägte Fettansätze bei archäologischen Funden von Frauenfiguren. Nun, ich bin eine Vermittlerin. Und mein Name ist Hase. Wer will, der suche die Bedeutung dieses Symbols dann nicht nur in der Kulturgeschichte mit matriarchalem Schwerpunkt.








































Es tropfte etwas Eiter aus dem Auge. Der kleine Junge habe von Geburt an eine Allergie. So sagte sie. Eine Allergie, die ein paar Tage später dann aber verschwunden war. Eventuell handelte es sich hier ja auch um ein Münchhausen-Syndrom? So nennt man Krankheiten, die von Müttern verursacht werden, damit diese dann die liebevoll pflegende Frau vor anderen spielen können. Hatte diese Mutter vielleicht auch wie andere Menschen mit viel Freude Eiterpickel vor anderen Menschen ausgedrückt bei den etwas verunsicherten Kindern aus der Spielgruppe? Und war es nicht so, dass wie in den wirklich guten Stücken von Shakespeare danach dann mancher nicht nur in Gegenwart von Romeo einfach keinen Appetit mehr auf anderes hatte? Nein, da handelte es sich sicher nur um eine Erzählung aus dem Reich der Märchen. Die Menschen aus diesen Märchen haben manchmal einen Bart, manchmal einen dicken Bauch. Oder kurze Beine. So wie wir eben als Menschen sind mit unseren Fehlern und Schwächen. Manche können auch keine Himmelsrichtungen lesen. Nicht nur Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald und versuchten es auch mal mit einem Knusperhäuschen. Da fragten sich dann allerdings alle, wer da wohl der Herr im Haus war. Der Boss jedenfalls mag es offenbar nicht immer blutig.







































Lange nicht mehr da gewesen. Wie geht's Berlin? Und Oma und Bella?







































Kurz und knapp formulierte es auch Friedrich Heiler.





































Kleine Stangen-Schlangen in weißen Behältern und ein paar rote Kunststoff-Kekse in der Klarsichtdose. War das denn gestern wohl die richtige Auswahl für Kinder im kurz geöffneten Kiosk des sozialpädagogischen Zentrums im Klingelpützpark?





















Donnerstag, 21. August 2014



















Die familienfreundliche Vermittlung ist aktiv. Und erinnert einen auch an die Unwägbarkeiten des Alltags, die man selber erlebt, ausgeblendet und in den Ordner "Wiedervorlage" gelegt hatte. Wie diese zum Beispiel. Natürlich ist das schade, wenn Suchergebnisse behindert oder mittels einer weißen Seite verdeckt werden. Ist das denn die feine englische Art? Ich erinnere mich da auch an ein süffisantes Lächeln auf den Lippen. Schade. Sehr schade, dass manche es einfach nicht besser wissen wollen. Und das Ergebnis dann mit mehr Aufwand an einem anderen Ort geholt werden muss. Oder zu einem anderen Zeitpunkt. Doch so etwas hat natürlich auch immer einen heilsamen Effekt. Weil Lachen nämlich gesund ist. Und man so an lauter lustige Lieder erinnert wird: The Lion sleeps tonight. Oder so.










































Zur Abwechslung jetzt also mal ein wenig lila in meinen Haaren. Oder ist das bordeaux? War ja auch beim letzten Mal wirklich ein bisschen zu viel blond geworden.






















Mittwoch, 20. August 2014




















Erinnerst dich noch an die Zudringlichkeit mancher offener Autotür? Heiteres mit Hoovercraft.









































Hallo Eldora Marie! Und einen guten Morgens ins All. Fein. Die Filter wirken. Die Guten ins Töpfchen. Und die Schlechten ins … Ähhh. Wohin war das noch? So eine abendliche Leselektüre will schließlich gut vermittelt und verarbeitet werden. Immer wieder erstaunlich, diese selektive Wahrnehmung. Man sieht gerne das, was man selber im Sinn hat. Das kann Erkenntnis verschaffen. Muss es aber nicht. Manche Wahrnehmung bleibt dann im unfreien Wesen der eigenen Befindlichkeit stecken, die den langen Lernweg nicht, oder noch nicht gegangen ist. Da ist die Kutsche zum Beispiel. Wie ich auf den Bildern erkennen kann. Das war ein Symbol. In der Tat. Doch war das wirklich alles? Diese Pinnwand ist ein Sammelsurium von niedlichen Katzen, Hippies, Gypsies, kuscheligen Outdoor-Aufnahmen und anderen Stereotypen von weiblicher Spiritualität und Freiheit. Offenbar arbeitet da jemand als unterversorgtes Groupie an der langen Leine der autoritären Psychogruppe. Leider lässt das aber im Regelfall nicht genügend Raum, über Spiritualität und den Sinn von Erfahrung einer “Witch” nachzudenken. "Witch" ist kein Etikett für FischfängerInnen. Die dann als großer Goldfisch im Glas schwimmen.























Montag, 18. August 2014



















Und im Wald, da warten die Feen und die Räuber. Denn zur Abwechslung gibt's mal wieder Regen und Rum. Prost! Regnet es bei den Bauern in der Eifel eigentlich auch so sehr? Und warten die gerade auch auf Entwässerung? So wie ich momentan? "Bis die Blase platzt"? Oder so? Nee. War nur Spass jetzt. Ist ein altes Spiel. Und nix Neues. Fast so wie 1939. Wir sehen uns dann auf einen Kaffee. Nicht nur am Eigelstein und in der Weidengasse, wo die alten SchamanInnen ihre Wunder wirken. Und die HelferInnen des Pascha-Paradieses vor lauter Anstrengung im Gesicht manchmal ganz grün werden. Denn wie war das noch mit diesem Lied? "Mit 17, da hat man noch Träume ..."







































Fairies in the Forest







































Herzhafter Salat mit Speck und Waldpilzen. Lecker. Mochte mein Vater auch. Immer ein wenig Stärkung für die Sternstunden. Und was den weiteren Geschmack betrifft: Ganz gerne mag ich auch psychologische Kriegsführung. Und bin immer wieder erstaunt, wie wenig lernbereit manche wirklich sind. War nicht die Entwicklung in Afghanistan ein warnendes Beispiel? Oh Baby, jaaa. Komm! Will so sein wie anderen. Laß' mich bitte bitte auch deine luntegelegte Terror-Tussi sein. Geht's noch?









































Familienfreundliche Vermittlungen. Und noch ein Artikel über Enthüllungen. Kostenlos im Fahrwasser schwimmen will halt wirklich gelernt sein. Britischer Geheimdienst kann Internet manipulieren? Danke für die bereits bestätigte Info zur allgemeinen Verbreitung betreff potenzielle Veränderbarkeit von Facebookeinträgen, Seitenzugriffen etc.: "Die Manipulation von Seitenzugriffen finde ich immer wieder sehr schön. Gut, wenn man die Erfolgsquote kennt. Und die Preise dann doch stimmen. Und manchmal ist solch eine Manipulation ja auch sehr nützlich. Kochrezepte sind ja auch nicht geeignet für alle."




Update: Nicht doch. Die Spiderwoman will jetzt nicht, dass ich da reinkomme und gibt mir die Info "Passwort vergessen"? Na dann. Muss eben mal wieder der Eintritt etwas verändert werden. Viel Vergnügen!




Update: Na also. Geht doch!






















Samstag, 16. August 2014


















Ob das wohl an der Angst vor angeblicher Kastration in einer Gesellschaft nach alter matriarchaler Sozialordnung liegt? Nein, der Sinn der Heiligen Hochzeit beispielsweise von Priesterin und Krieger lag nicht darin, den Schwanz abzuschneiden. Allerdings taten das manche Männer selber, und warfen das gute Stück in ein Haus, das sie dann mit Frauenkleidern versorgen sollte, weil sie fortan Fortuna spielen wollten. Nur erlangt man verschiedene Fähigkeiten eben nicht durch den Besitz von Kleidung, weißen Kitteln und irgendwie angesammelter Information. Und abgesunkenes Kulturgut in Märchen offenbart sich auch nicht unbedingt auf Anhieb. Was die spirituell geleiteten Königinnen nach alter Ordnung wußten. Böse Hexen verhindern also die Fähigkeit zur (Selbst-) Heilung, indem sie still erworbenes Wissen nicht weitergeben? So so. Herzlichen Glückwünsch zu so viel offen zur Schau getragenem Neid auf die Fähigkeit von manchen Frauen. Zitat aus dem verlinkten Text: "Augen küssen", sagte der Papagei, der auf der Schulter der Hexe saß. "Pst. Red doch nicht". Sagte die Hexe böse.









































Nachricht aus der Hobbythek: *Nicht nur Köln kommt*










































Kaum vermitteln die Pressesprecher der sehr sensitiven Armee die Meldung, dass man allen ein schönes Wochenende wünsche, kommen die frischen und abgelegten Keller-Katzen beispielsweise zum Kaffeetrinken. Oder zum Fahrradfahren mit schickem keltischem Haarknoten und grüner Tasche, denn offenbar wollen manche auch ein wenig wie im Theater mit den Männern aus dem Wald, Robin Hood und der schaurigen Schamanin wirken. Nein, das lernt man nun garantiert nicht im Schauspiel-Unterricht. Im Regelfall muss man bei diesem Job auch nicht so viel stöhnen. Doch wem es gefällt, der geilt sich halt auf an Wörtern wie alt, einsam. Oder unglücklich. Nicht nur als Rothaarige sind wir da wirklich allerhand gewöhnt. Wie war der Pflaumenkuchen? 3 Stück auf einmal sind vielleicht doch etwas viel. Oder? Aber die Sahne soll ja angeblich gut sein für die Knochen. Wegen des Calciums.
Nee, Ladies, so wird das nix mit der Emanzipation. Wirklich nicht. So viel Fehleinschätzung. Nicht nur vom Beifahrersitz aus. Nein, auch heute noch sind 5 cm nicht 15 cm. Lang. Und ein bisschen bi schadet übrigens nie. Nur Gay ist nicht gut. Jedenfalls nicht für manche Menschen. So. Und nun: Das Motto. Köln kommt. Immer öfter ins Bild. Und das nicht nur bei Facebook. Adiemus, Amigos.











































Habe mich soeben wieder sehr über den Kölner Stadtanzeiger amüsiert. Die Hell's Angel waren wirklich da? Und es konnte dank umfassender Information eingeschritten werden? Echt? Da werden doch bei mir wieder Erinnerungen wach. Marcel, ich bin Linkshänderin. Was ich dir gestern natürlich nicht zu erzählen brauchte. Und wie du doch erst recht weisst. Wahrscheinlich wohl aus meinen Besuchen im Zitronenladen. Oder? Linkshänder sind immer besonders beliebt bei kreativen komischen Kauzen. Erst recht bei solchen, die dank diverser Strategien, historisch nicht unbedingt so neuer Mittel und Methoden eine eidesstattliche Versicherung abgelegt haben. So wie ich. Zum Beispiel. Woran sich andere gerne aufgeilen können. Was dann nämlich sehr gut und ganz genau wirkt. Neben einem wohl plazierten Überblick über den weiblichen Hormon-Spiegel. Die Weidengasse ist da immer eine echte Dokumentation aller Erlebnisse wert. Die Weidengasse, wo du mich wohl durch Zufall mit deinem Fahrrad nach dem kurzen Kaffee-Aufenthalt draussen am Restaurant gesehen hattest, um mit mir gemeinsam ein Stück zum ISLA-Auto zu wandern, das am Blumen-Stand geparkt hatte. Und wo wir dann genau gegenüber auf der anderen Straßenseite einen echt interessanten Plausch hatten. Stell' dir vor: Habe später sogar mit Besorgnis, aber auch mit viel Freude telefoniert.





Nachtrag: Ich grüsse natürlich auch aus besonderem Anlass Walter und Olaf. Die Jungfrau grüsst sozusagen die Königskinder. Oder welches Lied war es noch, was ich da irgendwie in Erinnerung habe? Nicht nur Königinnen nach alter Ordnung wanderten gemeinsam mit ihrem matriarchal organisierten Volk aufgrund von Attacken aus dem Pascha-Paradies in die Wüste. Wie hier bereits mehrfach beschrieben. Nein, auch manches Kamel wandert wirklich durch die Wüste. Das stimmt. Nur muss es trotz der Höcker natürlich auch ab und zu etwas trinken. Sonst wird's nämlich wirklich gefährlich. Ja, manchmal sogar tödlich. Erst recht, wenn es unter akuter Diabetes leidet. Aber eine effektive Therapie soll ja auch in solchen Fällen Wunder wirken.























Mittwoch, 13. August 2014



















"and their numbers are growing."








































Im Farbkasten war wohl gerade wieder mal Notstand. Flaggentausch.









































Immer nur Beifahrersitz ist doch auch ein bisschen blöd. Wie wäre es mal wieder mit einer Kreuzfahrt? Garantiert in guter Begleitung. Für ausreichend Verpflegung, Vergnügen und Decken an Bord dürfte auch dieses Mal wieder gesorgt sein.






















Dienstag, 12. August 2014


















Bingo! Willkommen hier im Haus!






































Der Tierschutz-Verein München sammelt am besten die Kölner Keller-Katzen wieder ein. Manche lernen es nämlich leider viel zu langsam, wie man sich im Straßenverkehr benimmt.






















Montag, 11. August 2014


















Putt Putt Putt. Und noch ein Butt? Hier als kleiner Trost - mit Text - ein kleines buntes Bonbon zum Mitsingen für alle, die beim Versuch, auch mal Paint Ball zu probieren, aus Versehen wieder den falschen Fisch gefangen haben. Das Ganze dann natürlich noch mal im Original.





















Sonntag, 10. August 2014



















Ich? Hitzewallungen? Niemals. Ich doch nicht. Das muss am Wetter liegen. Oder am zeitweiligen Nachdenken über einschneidende Erlebnisse in der Vergangenheit. An den unsanften Ausrutscher mit dem Unterleib auf die Schiffsschraube. Zum Beispiel. Doch. Ich erinnere mich noch ganz gut daran. War angenehm, danach einfach nur im salzigen Meerwasser auf dem Rücken zu liegen. Und sich von der Sonne ein wenig trösten zu lassen. So ließ der Schmerz dann langsam nach. Und alles hat eben seine Zeit. Was damals wirklich weh tat, wirkt heute in Maßen verteilt einfach wahre Wunder.
Die Dosis allerdings sollte gut überlegt werden. Vorsichtig verteilt ist dann auch das Seelenheil von alten und neuen Ariern gewährleistet. Zumindest zeitweilig. Denn die können sich nicht immer nur aufgeilen an massenmedialen Aufnahmen aus Nahost. Teuer verkauft. Gut vermarktet. Und einzusetzen für das wachsende Heer von Frustrierten als Folge eines weltweit ansteigenden asozialen Kapitalismus. Soziale Marktwirtschaft? Was ist das denn? Wahrscheinlich genauso ein spinnertes Unternehmen wie eine matriarchale Sozialordnung. Da postet man doch lieber - ganz aktuell - als luntegelegtes Wesen von Pinterest aus die eigene Spinnenphobie ins All. Oder ein Bild von Schiffsschrauben neben ein Foto von Ehrenfelder Kneipen und Kulissen.






Gibt es nicht irgendwo im Internet eine Seite mit Presse-Enten? Ich denke da an gefälschte Meldungen und Bilder über den Nahost-Konflikt. Beispielsweise. An Bilder mit zerfetzten Gliedmassen von Kindern aus Gaza, die weibliche Seelen anrühren sollen. Bilder, die für das Seelenheil von DienerInnen unserer Pascha-Paradiese herhalten müssen, die sich endlich auch mal als erhabende Diva mit und ohne teuer verzierte Kosmetik-Dose fühlen wollen. Und wenn es ganz gut läuft, kann Frau sich vielleicht mit Hilfe der für solche Fälle verteilten Tricks und Tipps endlich auch einmal erfolgreich, berühmt und begehrenswert zeigen. Sie macht auch noch irgendwas mit Medien? Oder arbeitet sie sich ab an reichlich Auftragskunst, die nur schwer ihre Sündenbock-Funktion verdecken kann? Das kann man zum Glück mit ein wenig Wasser auch wieder aufdecken.





Doch. In Köln tut man, was man eben so kann. Und sei es, für ein wenig Schadenfreude zu sorgen. Demnächst muss dann wohl auch wieder gegen sinkendes Selbstwertgefühl und arg verrutschten Lippenstift in Kölner Kellern ein irgendwie gar nicht so israelisch aussehender Sozialarbeiter herhalten. Denn die sind alle groß. Blond. Braun. Und gut gebaut. Oder so. Und wie wäre es mit einem Leiter eines Honigtopfes, der sich gerne im Lichte beinahe erfolgter Peinlichkeiten von Frauen sonnt, die sich möglichst nicht begegnen sollten? Oder anders: Die sich möglichst begegnen und sich eventuell sogar die Augen auskratzen und katzbuckeln sollten für ein wenig Dienst an der guten Sache? Eine echt effektive Einsatz-Strategie. Was jeder Zuhälter wohl genauso sieht. Was für ein tolles Business für das Selbstwertgefühl. Und dann erst diese Erhabenheit dank intimer Informationen über die Wohnräume anderer. Diese Blicke in Badezimmer. Oder.





Da gibt es sehr viel zu tun. Es gehört dazu nicht nur die permanente Vermittlung von Informationen und Aufklärung darüber, dass jeder im Glashaus sitzt. Und der nächste Gegenschlag vielleicht die dreifache Energie dessen besitzt, was man ausgesendet hat. Oder die Begrenzung von Menschen, die ihren akademischen Status leider nicht ergoogeln konnten und sich nun stattdessen als GauwärterIn an besser Ausgebildeten versuchen. Wie so oft in der Geschichte. Oder das Diagnostizieren von Allergien. Das Kenntlichmachen von Strukturen autoritärer Psychogruppen. Oder. Oder. Oder.
Und was genau nun davon in das Behandlungs-Gebiet von Schamaninnen, matriarchal geprägten Frauen und anderen Jägerinnen aus lauter Leidenschaft fällt, darüber darf man dann ruhig ein wenig orakeln. Bei Spiel, Spaß und Sport. Und natürlich beim nächsten Job mit der Katze im Keller. Oder auf dem Küchentisch.









































Demonstrativ verschenkter Marmorkuchen in Klarsichtfolie und in grün-weißer Bäckereitüte eignet sich manchmal auch hervorragend als Wurfgeschoß, Martina. Was ich am Samstag mit viel Vergnügen - und natürlich mit der linken Hand - einfach mal ausprobiert habe. Es findet sich da immer ein Freiwilliger, der sich gerne für Experimente aller Art zur Verfügung stellt. Was du hinten in der Backstube hoffentlich wieder bemerkt hast. So, und jetzt gelobe ich fast feierlich, nie mehr über Spielzeug mit richtig großem röhrendem Auspuff zu spotten. Habe mich auch heute sehr amüsiert.






















Donnerstag, 7. August 2014



















Eigentlich wollte ich irgendwann einmal mit meinem Bekannten Mohammed von Tunesien aus nach Libyen reisen. Bei ihm entdeckte ich auf einer Packung tunesischer Zigaretten ein Beispiel dafür, wie sich kluge Menschen im Alltag heute noch ihrer wunderbar weiblichen Kulturgeschichte erinnern. Nach dem Besuch in Libyen hätten wir dann vielleicht noch eine Kreuzfahrt unternommen.
Nun ist jemand aus Libyen nach Köln gekommen, hat ein paar Aufnahmen mitgebracht. Und ich freue mich immer noch auf einen Besuch. Greetings from Germany to Libya. Libyen? Hier ein paar Hinweise auf die wechselvolle Geschichte dieses afrikanischen Landes:






Die Geschichte der Tuareg ist voll von solchen Stammesgründerinnen und regierenden Königinnen, was auf ihr gemeinsames Erbe mit den Berbern in Libyen und im Atlas hinweist. Es waren ihre Ahnfrauen, die von dort in die große Wüste hinein auswanderten. Immer wieder wichen sie den verschiedenen Invasionen patriarchaler Eroberer der nordafrikanischen Mittelmeerküste aus, emigrierten mit ihrem Volk in die uferlose Weite von Sand und Stein, unterwarfen und beugten sich nicht.
Doch die begrenzten Weidegründe bei den Gebirgen der Sahara fanden sie nicht immer unbesiedelt vor, und so kam es zu Überlagerungskämpfen, denen sich spätere Hegemonie-Kämpfe der eingewanderten Stämme untereinander anschlossen. Diese Dynamik entstand durch die Knappheit an fruchtbarem Land unter den harten Bedingungen der Wüste, und sie führte zur Klassengesellschaft der Tuareg.
Wir wollen diese Geschichte hier verfolgen, sie spiegelt uns ein Stück der Entwicklung von Matriarchat in extremer Situation: So beginnt die Geschichte der Tuareg mit den sagenumwobenen "Libyern" der antiken Chronisten Herodot, Strabon und Plinius. Diese "Libyer" sind keineswegs ein einheitliches Volk gewesen, denn der Name ist nur eine Ortsbezeichnung. Gemeint sind mit ihnen alle weißafrikanischen Völker, die seit sehr langer Zeit den fruchtbaren, nordafrikanischen Küstenstreifen und die Oasen bewohnten. Was den antiken Schriftstellern am meisten an ihnen auffiel, ist ihre matriarchale Sozialordnung und ihre hohe Verteidigungsbereitschaft; dies und ihre Lebensweise zeigen, daß sie die Ahnen der Berber bzw. sogar mit ihnen identisch sind. Ihre kriegerischen Fähigkeiten haben sie entwickeln müssen, denn das Patriarchat hat ihre nordafrikanische Heimat in verschiedenen Gestalten heimgesucht und sie ununterbrochen bedrängt.







Libyer sind am dauerhaftesten aus der ägyptischen Geschichtsschreibung bekannt, wo sie über Jahrhunderte hinweg in Kämpfe mit den patriarchalen Pharaonen verwickelt waren. Die Ägypter hatten ihnen ihre Gebiete im Nildelta und der Oase Fayum weggenommen und sie in die libysche Wüste hinausgedrängt. Über Generationen kämpften sie um die Rückgewinnung ihrer alten Länder und Heiligtümer, mit wechselndem Erfolg. So sind auch die Isebeten ein alter libyscher Stamm, der 450 vor u.Z. vom Ägyperkönig Ramses III. geschlagen wurde und dessen Reste sich in die Wüste retteten. Ihre Ahnfrau und Gründungskönigin ist Esebet, nach der sie sich "Isebeten" nannten. Sie hatten Ackerbau und Viehzucht, d.h. eine gemischte Wirtschaft aus Anbau in Oasen mit nomadischer Ziegenzucht, ergänzt durch die Jagd auf Wildtiere, besonders die Wildesel. Damit waren sie wirtschaftlich den Bedingungen der Wüste - die damals noch regenreicher war - sehr gut angepaßt. Sie ließen sich im Ahaggar-Gebirge als ihrer Bastion nieder und hatten Höhlenwohnungen, in denen sie Felszeichnungen anbrachten, sie bauten Megalithgräber entlang der Flüsse und Wadis und unterirdische Vorratshäuser, rund und mit konischem Dach, für die Ernte. Sie waren keineswegs "primitiv", sondern kultivierte Leute und sprachen eine Variante des Tamazigh. Ihre Königinnen waren Kriegerinnen geworden; von einer wird berichtet, daß sie eine hervorragende Streitwagenkämpferin war. Sie wurde bei der Schlacht von Sagunt getötet (218 vor u.Z.), als sie mit ihren Leuten gegen Hannibal kämpfte.
Die Isebeten blieben nicht lange allein, denn auch andere matriarchale, altberberische Stämme flohen vor dem sich ausbreitenden Patriarchat in die Wüste.






Heide Göttner-Abendroth, Das Matriarchat II, 2. Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika








































Freedom of Mind Video
Human Trafficking as a Commercial Cult Mind Control Phenomenon
via Steven Hassan







































Der Nachwuchs kam gerade aus dem Urlaub. Habe kurz das Video über die Wildpferde aus Ostfriesland gesehen. Schön, wie die Tiere sich Helen vorsichtig näherten. Luca geht es gut. Seiner Gesichtsfarbe nach zu urteilen war es sehr sonnig. In Köln ist das Wetter wechselhaft und hier oben in der Dachrinne sammeln sich bei Regen und Wind manchmal sehr viele Blätter von den Bäumen aus dem Park gegenüber, die dann dafür sorgen, dass das Wasser kaum ablaufen kann. Wahrscheinlich hatte die Hausmeisterin, Frau Christine Becker, das im Sinn, als sie mit Datum 6.8. diesen Zettel schrieb, der heute morgen auf dem Küchentisch lag:




"Hallo, Herr Berghausen, vor dem Sieb haben sich Blätter gesammelt, wodurch das Wasser nicht gut ablaufen kann. Würden Sie bitte veranlassen, daß Helen die Blätter in den Hof runter wirft?"
Nun, mit einem Telefonat und wenigen Worten habe ich dann alles Notwendige veranlasst.
Die gelb-blaue Stange, die jetzt im Flur neben dem Holzreiniger für die Regenrinne liegt, werden wir dann ebenfalls sinnvoll nutzen. Denn die Sicherheit ist auch unser Job.






Viel zu tun. Allerorten. Da knallen dann nicht nur die Türen. Nein, manchmal auch die (Sekt-) Korken, wenn man ahnungslos in wenig Unterwäsche so viel Vergnügen vor Augen hat. Habe heute in der Bäckerei kurz Kaffee getrunken, ein paar Erinnerungsmomente eingefangen, der abgespreizte Zeigefinger des 80-jährigen Ex-Polizisten beim Festhalten des Wasserglases hinter dem Mann erinnerte mich ein wenig an meine Großmutter, und, ja, ich habe wahrscheinlich wieder ein wenig abgenommen, dann einen Blick auf das Handy-Bild um 14:04 Uhr werfen dürfen, die telefonischen Grüsse von Wolfgang mit viel Freude entgegengenommen, der nämlich ganz Ohr ist, wenn es um Mode und guten Geschmack geht, und später dann noch eine gesunde Hühnersuppe beim Özurfali in der Weidengasse bestellt, die ich nun in aller Ruhe zu Hause geniessen kann.
So. Und jetzt geht Hase wieder ans Werk. Morgen ist dann Freitag. In manchen Mythologien der freie Tag für Zigeuner, zauberhafte Green Men, allerlei Hexen und viele andere Huren.






















Montag, 4. August 2014



















Ja. Ich bin Linkshänderin. Nicht nur nachts.








































Indigene Überraschungen unter dem Kommando von Subcomandante Marcos:
Der Zapatistischen Armee zur Nationalen Befreiung (EZLN) war am vergangenen Freitag ein Überraschungscoup gelungen: Ohne dass die Aktion an die Öffentlichkeit gedrungen ist, konnte die Organisation mit rund 50.000 Anhängern in fünf Bezirkshauptstädte des Bundesstaates Chiapas einmarschieren."





























Die Geschichte von dem Einen und von den Allen




"... Und so sahen die allerersten Götter, dass zum Lernen, zum Arbeiten, zum Leben und zum Lieben ein jeder und eine jede notwendig ist. Aber sie sahen auch, dass einer oder eine allein nicht ausreicht. Sie sahen, dass alle gebraucht werden und dass nur alle zusammen ausreichend sind, um die Welt in Gang zu setzen. So wurden die ersten Götter zu Wissenden, jene, die die Welt erschufen. Sie verstanden es, zu reden und zuzuhören, diese Götter. Und Wissende waren sie geworden. Nicht weil sie viele Dinge kannten und auch nicht weil sie viel von der Sache wußten, sondern weil sie verstanden hatten, dass ein jeder und eine jede und alle zugleich notwendig und ausreichend sind."





Der Alte Antonio war gegangen. Ich blieb wartend zurück. Wartend, wie man auf das Meer und den Weizen wartet, wissend, dass beide kommen werden ... weil sie nie gegangen sind.




Alles Gute! Und vergesst Acteal nicht. Die Erinnerung ist die Wurzel der Weisheit.










Subcommandante Marcos
(Aus dem Kommunique an die nationale und internationale Zivilgesellschaft vom Dezember 1998)
(Assoziation A)























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"Für Kahina und all' die Königinnen, die mit ihrem Volk in die Wüste gingen"
Einleitung zu einem Essay über die Tuareg
Mit großem Dank für das Lebenswerk von Heide Göttner-Abendroth






















Sonntag, 3. August 2014


















A Brief Introduction to the Nayar - BY MYRANDA GRECINGER




In Kerala of southwest India lives an indigenous people, called the Nayar. They are known for having a highly complex and intriguing culture. The Nayar are a warrior caste who follow matrilineal dissention and are said to practice polygyny. (Nowak & Laird, 2010) Their villages are primarily sustained thru agriculture and display little significant difference between wealthy and poor families socially or economically. This society is unparalleled in many cultural aspects by any other culture even within India. Their traditions, beliefs and customs have been the subject of much debate and fascination among scholars and authorities for generations.









































Im Südosten Indiens leben die Nayar, die ihr ursprüngliches Matriarchat nicht in einem relativen Rückzugsgebiet bewahren konnten wie die Khasi, sondern notgedrungen zu einem Kriegervolk wurden. Sie sind höchstwahrscheinlich ErbInnen der Industalkultur, was sich u.a. darin äußert, das sie lange Zeit keine eigenen Tempel hatten, sondern religiöse Riten in schlichten Räumen in ihren Häusern ausübten. Im Abwehrkampf gegen die eindringenden Indoeuropäer verließen sie ihre Städte am Indus und zogen mit Schiffen nach Südindien; unterwegs entwickelten sie eine Kriegerkultur. Sie siedelten an der Südwestküste und drangen später ins Land zwischen Küste und Gebirge vor. Dabei unterwarfen und versklavten sie die ansässigen Stämme, die Pulayan und die Parayan, die Ackerbau betrieben und eine ältere Form des Matriarchats aufwiesen. Nach meiner Definition ist spätestens zu diesem Zeitpunkt die Kultur der Nayar nicht mehr als matriarchal, aber auch nicht als patriarchal, sondern am ehesten als "post-matriarchal" zu bezeichnen.






Während die Hindus Indien eroberten (im 2. und 1. Jahrtausend v.u.Z.) und mit dem Hinduismus das Kastenwesen durchsetzten, gingen sie mit den wehrhaften Nayar einen einmaligen Kompromiss ein: Die Nayar übernahmen das Kastensystem und erkannten die Brahmanen als höchste Kaste an, dafür wurden sie zur zweiten Kaste ernannt und konnten in diesem Rahmen ihre spätmatriarchale Lebensform weiterführen. Auch islamische Eroberungen überstanden sie, nicht jedoch die englische: Die Nayar-Krieger wurden entwaffnet, später in englischen Stil erzogen; dann folgte die Industrialisierung des nunmehr unabhängigen Indiens. Dies alles brachte die noch verbliebenen matriarchalen Muster zum Einsturz.
In ihrer Religion steht die Muttergöttin Bhagavati oder Bahdrakali im Mittelpunkt, sie haben einen mit Wasser verbundenen Schlangenkult bewahrt, der in einem heiligen Hain innerhalb der Hausumfriedung ausgeübt wird. Für Bhagavati wurde die hinduistische Tempelform übernommen.







Die Pulayan hatten eine einfache PflanzerInnenkultur und sind bis heute matrilinear, matrilokal, haben Mädchen-Pubertätsriten, sexuelle Freiheit der Frauen, Besuchsehe und Erdbestattung (statt der hinduistischen Feuerbestattung). Durch die Eroberung und Versklavung hat das matrilineare Erbrecht bei ihnen ihre Funktion verloren. Sie verehren noch immer die Ammas, eine Mischung aus Dorfgöttinnen, Urmüttern und Ahninnen; von den Nayar übernahmen sie die Verehrung der Bhagavati.
Die Parayan verfügten vor ihrer Unterwerfung über einen hochentwickelten Ackerbau und eine den Khasi vergleichbare matriarchale Sozialordnung. Sie wurden in die Kaste der Paria, der "Unberührbaren", eingegliedert und sind daher die ärmsten und unterdrücktesten Mitglieder der indischen Gesellschaft - woran sich trotz der offiziellen Abschaffung des Kastensystems viel zu wenig geändert hat. Selbst die ebenfalls versklavten Pulayan verachteten sie. Sie durften den Blick nicht heben, da er als verunreinigend galt. Diese extreme Unterdrückung rührte wohl daher, dass sie zahlreich waren und eine hohe Kulturstufe hatten, also für die neuen Machthaber eine potentielle Gefahr darstellten.








Irene Fleiss, Als alle Menschen Schwestern waren. Weiblichkeit in matriarchalen Gesellschaften - gestern und heute






















Samstag, 2. August 2014

















Fairies in the Forest





































Von Nachthexen. Und Milchmännern.






































Och … “Read a Book instead” … ? Schatzis, hört halt auf, Noten zu verteilen. Und du halt' einfach die Fresse. Und geh’ ficken!






































Wir sind immer da, wo es rockt. Und grüssen daher natürlich auch alle Park-Patrouillen. Bitte immer an die Sicherheit denken, wenn man großzügig Geschenke verteilt, die doch eigentlich angenehm erfrischen sollen. Denn Red Bull aus der Dose mit allzu viel Zucker erhöht erheblich das Risiko für Diabetes-bedingte Übelkeitsanfälle. Womit nicht nur der Schwerlast-Verkehr gefährdet wird. Vor allem aber helfen solche Getränke nicht gegen merkwürdig anmutende Solidarität mit weiblichen Hitzewallungen wegen zu heisser Ganzkörperbekleidung.








































Ach Julia. Arg bemühte Dienerin des Pascha-Paradieses. Mit einer geschulten Stimme ohne Inhalt. Wenn du wüsstest, wie hässlich du wirkst mit deinen hilflosen Versuchen. Es klimpern die Wimpern, doch leider bleibt es nur eine hübsche Maske, die immer mehr zur Fratze verkommt. Doch. Auch Facebook ist mal wieder mitteilsam. Und verordnet virtuelle Zuckerkügelchen mit arg esoterisch angehauchter Therapie für Tarnkappen. Offenbar viel Arbeit für das Volk im Hintergrund.