Montag, 30. Juni 2014





















"Sperre sie ein, denn das schafft Ergebenheit."
(aus den Lehren des Wesirs Ptahhotep, Altes Reich)





Freiheitsberaubung: Der Harem







Der Mythos vom erotisch-schwülen Harem, bevölkert von sich lasziv auf Seidenkissen räkelnden blutjungen Schönheiten, die ihre Zeit damit verbringen, auf die Gunst ihres Herrn und Gebieters zu warten, ist das Produkt von Männerphantasien und hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun.
Ursprünglich war der Harem Teil eines Tempelbezirks der Göttin, so war 'Haram' das Heiligtum der babylonischen Göttin 'Har', der 'Großen Hure von Babylon', Mutter der heiligen Tempelfrauen der Horen; ein heiliger Distrikt, der von der Priesterkönigin und gebildeten Frauen bewohnt war, die zugleich religiöse, soziale, pädagogische, künstlerische und staatstragenden Funktionen, also Macht hatten. Die Eroberer brachten die Tempel unter ihre Gewalt und mit ihnen die Priesterkönigin, die Priesterinnen und die anderen gelehrten Frauen (Heilkundige, Hebammen, Lehrerinnen, Verwalterinnen, Künstlerinnen usw.) und machten sie zu Gefangenen.







Die Priesterkönigin - so wird vermutet - wurde als Inhaberin der Königskrone zur Heirat mit dem Erobererkönig gezwungen, um seine Machtaneignung zu legitimieren. Da die Königinnen diese Schmach wohl kaum freiwillig ertragen hätten, mußten sie, um ihre Flucht zu verhindern, eingesperrt werden. Dasselbe galt auch für ihre Töchter, denn nur sie waren Thronerbinnen und konnten wiederum durch Heirat einen Mann ihrer Wahl zum König machen und damit selbst ihren königlichen Vater des Thrones entheben. Dies geschah noch in biblischen Zeiten, wo König David den Harem zum gleichen Zweck errichtete - "die Frau des rechtmäßigen Königshauses Saul sollte abgesondert und die Monarchie für Davids eigene Familie bewahrt werden". (Gould Davis 1987, 125)
In der späteren arabischen Welt wurde "der Kalifenpalast in zwei Teile geteilt, genau wie die Welt, in einen männlichen Teil, wo der Herrscher die Macht ausübt und die Gewalt in Händen hält, und in einen weiblichen Teil, den Harem, wo die Frauen von allem ferngehalten werden, was nur annähernd mit Macht zu tun hat" (Mernissi 1992, 178).
Bereits in der 1. Dynastie wurden die Harems durch die auf ausländischen Kriegszügen erbeuteten Frauen erweitert. Dewen (1. Dynastie), der "Fremdlandbewohner" genannt, verschleppte 17.000 Asiatinnen, die ebenfalls "Fremdlandbewohnerinnen" genannt wurden - was für die Herkunft der Eroberer aufschlußreich ist -, und behielt einen Teil davon in seinem ägyptischen Harem. Der barbarische Brauch hielt sich bis ins "hochzivilisierte" Neue Reich, ja bis Anfang dieses Jahrhunderts








... Das ägyptische Wort für Harem, "khent", ist das gleich wie für Kerker/Gefängnis, und das ist es auch, was man sich darunter vorstellen muß. Die "Abgeschlossenen", wie sie auch genannt wurden, sind vielfach bewacht, durch den "Vorsteher des königlichen Harems", der die Frauen einschließt, und "Türhüter", welche die Damen an "unnützem Verkehr mit der Außenwelt" hindern. (Ermann 1984, 87)
Es zeugt von unfaßbarer Empfindungslosigkeit, diese Gefängnisse, in denen Frauen ihrer Freiheit beraubt, vergewaltigt, verkauft, verschenkt und zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden, heute zu Luxusbordellen mit "hoch erotischer Atmosphäre" (Schlichting) (für wen hocherotisch?) zu verklären.
Man dürfe diesen Bezirk, "in dem Frauen als Sexualobjekte zur Verfügung stehen", nicht unter einem "sozialethischen Gesichtspunkt" betrachten, belehrt uns der Ägyptologe Robert Schlichting, "denn er stellt einen innenpolitischen Machtfaktor dar, der mit der bedeutenden Stellung der Königin und ihres Hofstaates steht". (Schlichting LÄ/V/920) Der "innenpolitische Machtfaktor" im Interesse des Mannes steht über der Sozialethik und Moral gegenüber Frauen und bestand in Freiheitsberaubung, der Aneignung des weiblichen Körpers, ihrer Güter, des weiblichen Wissens, der weiblichen Kreativität, der weiblichen Errungenschaften der matriarchalen Zeit, der weiblichen Schöpfungskraft und Arbeitskraft und war somit in erster Linie ein ökonomischer Machtfaktor von unermeßlicher Bedeutung.
Doch all dies hätten sich die Herrscher natürlich auch durch andere Maßnahmen aneignen können. Mit der Verwahrung der Frauen wurden noch andere Ziele erreicht; etwa das, den Kontakt der weisen Frauen des Landes zu ihren Landsleuten zu unterbinden. (Die nach Ägypten verschleppten babylonischen Prinzessinen im Harem Echnatons durften nicht einmal Boten ihrer Familie empfangen. (Helck, "Nofret" Ausstellungskatalog 1985,12)







Durch die Gefangenhaltung der Priesterkönigin und der gebildeten Frauen wurden die Ägypterinnen ihrer religiösen und kulturellen Leistungen beraubt und waren der Willkürherrschaft der Despoten vollständig ausgeliefert. Ein weiteres Ziel bestand darin, die Macht der Hebammen, die den Frauen bisher ihr Wissen der Geburtenregelung vermittelt hatten, zu eliminieren, um die gewünschte Menschenproduktion, die für die Kriege benötigt wurde, zu beschleunigen. Und die Frauen im Harem selbst konnten gezwungen werden, die Kinder ihrer Vergewaltigung auszutragen und dem Pharao viele Kinder zu gebären. Zusammen mit den Frauen war die Gefangenhaltung der weisen Frauen das beste Mittel, um das alte Wissen der Geburtenregelung auszurotten und die Frauen zu verdummen ...









Doris Wolf, Was war vor den Pharaonen? Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens

























Freitag, 27. Juni 2014


















Sehr schön. Hier werden gerade die Bürgersteige von der Rotze geklärt. Und der Geist leuchtet mal wieder so wunderbar lunar. Verzeihung, Meister Goethe. Das darf ich doch jetzt so sagen. Oder? Und weil's wegen Facebook gerade so passt: Möchte noch jemand parken bei dem Wetter? Madame, die Harfen bitte! Denn die Flöten waren wirklich schon so oft im Einsatz. Und sind vielleicht immer noch ein wenig verwirrt vom freudigen Pfeifen der Melodie.






















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Gypsy Soul









































So. Und als nächstes ein paar Angaben zum Business desjenigen, der irgendwie Angst hatte, dass man irgendwie oder vielleicht doch für irgendwen oder auch eventuell aus lauter Lust an der Sache kostenlos arbeitet und damit dann leider die Preise verdirbt? Immer dieser Ärger mit diesen dummen Schamaninnen. Gelle? Meine Gegenwart färbt halt ab. Das ist richtig. Und damit meine ich natürlich nicht meine weibliche Feuerkraft, deren Beginn man wirklich ohne allzu engen Kontakt sehr professionell sozusagen erspürte. Um sich dann in den Schatten zu verziehen. Wo man jetzt ebenfalls die Binden im Badezimmer zählen kann. Ohne das dann kurz ins Gespräch zu streuen. Mal wieder Fischen im Windschatten unter falscher Flagge? Nicht unbedingt sehr kreativ. Nicht wahr?























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Alte Bekannte in Annäherung? Das Gute ist, Gertrud, dass einem die Intuition manchmal auch verrät, wer da gerade hinter wem steht. Aber natürlich ist niemand frei von Irrtümern. Beim nächsten Mal dann eine Runde Salami beim Italiener am Stand? Interessant war auch der Link auf diesen Artikel. Unmittelbar folgend nach Anklicken selbstverständlich ein Telefonanruf. Zwecks alter Forderung. Und so. Wer macht sich jetzt wohl wieder eine Kerbe ins Holz?










































Astra. And Lilith









































Fidus (Hugo Höppner, 1868 - 1948)
Entwurf für einen Buchumschlag, um 1910.
Wie man sich der weiblichen Verführung erwehrt, während man nach dem Lichte strebt.
Bram Dijkstra, Das Böse ist eine Frau:






Bram Dijkstra, Professor für vergleichende Wissenschaft an der University of California in San Diego, präsentiert in seinem Buch "Das Böse ist eine Frau" eine Fülle von Material zum Thema "Männliche Gewaltphantasien und die Angst vor der weiblichen Sexualität", so der Untertitel. Seine Forschungsarbeit zeigt in beeindruckender Weise, wie beängstigend der weibliche Körper für das Männliche sein kann. Im Klappentext zum Buch heißt es:





"Die Angst der Männer vor der sexuellen Frau ist legendär. Bram Dijkstra unternimmt eine Zeitreise in die erste Hälfte dieses mörderischen Jahrhunderts und sieht sich die Phantasiegestalten genau an, die männliche Imagination aus den Frauen machte: verschlingende Ungeheuer, räuberische Monster, blutsaugende Vampire, die sich als elegant-mondäne Vamps verkleiden. So sprachen und schrieben Männer über Frauen, malten sie und ließen sie im Kino lebendig werden. Dijkstra zoomt diese Bilder voller Brutalität ganz nah heran und nimmt das ungeheure Gewaltpotenzial der Phantasien ernst."





Dijkstra beschränkt sich konsequent auf Dokumentation und Analyse männlicher Angst- und Gewaltphantasien, wie sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wissenschaft und Kunst manifestieren: (Fußnote)
"Die Auseinandersetzung zwischen der sexuellen Frau und ihrem potenziellen Opfer, dem Mann, der nur sexuelle Enthaltsamkeit schützt, wurde im frühen 20. Jahrhundert immer häufiger dargestellt. Unter Ärzten, Biologen und anderen Priestern des wissenschaftlichen Zeitalters verbreitete sich die Überzeugung, dass tatsächlich alle Frauen Vampire seien, von der Natur aus dazu getrieben, den Mann auszurauben. Frauen galten als Geschöpfe, die der männlichen Gesundheit nicht zuträglich waren, noch nicht einmal als tugendhafte, sich unterordnende und monogame Ehefrauen."





Die Ergebnisse der darwinistischen Evolutionstheorie haben, so Dijkstra, die westliche Männerwelt um 1900 zutiefst erschüttert. War hiernach doch der Mensch nicht die auserwählte Gattung, nicht das Ebenbild Gottes, sondern stammte von dem vermeintlich seelenlosen "behaarten, geschwänzten Vierzeller ab". Durch Selektions- und Rassentheorien sollte der kollektive innere Aufruhr besänftigt werden. Eifrig war man damit beschäftigt, das Höhere und Lichte vom Niederen und Dunklen zu trennen. Das Höhere, das war der westliche, helle und heldenhafte Mann. Zum Niederen zählten vor allem Schwarze, Juden und insbesondere Frauen: Sie sind die wilde und geile Bestie der Urzeit, die sich verführerisch dem evolutionären Helden in den Weg legt und ihn hinabzieht in die Finsternis des mütterlichen Schlundes.





Dijkstras heldenhafter arischer Mann aber steigt als Übermensch empor aus den dunklen Gefilden von Mutter-Natur. Er erhebt sich aus dem Ursumpf der weiblichen Körper und greift nach dem Licht der Unsterblichkeit. Mit seinen Stiefeln zermalmt er die primitiven Untermenschen: Farbige, Juden, Proletarier und insbesondere die lasterhaften Weiber. Bram Dijkstras scharfsinnige Analyse legt die gemeinsame Wurzel von Rassismus, Faschismus und Sexismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts unerbittlich bloß.






Zitiert nach: Gertrude R. Croissier, Psychotherapie im Raum der Göttin. Weibliches Bewußtsein und Heilung























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Ja. So sind sie. Der Feuersalamander und die Angst vor den Geistern. Vor allem aber vor Undine. Goethe war leider auch stellenweise ein sehr unwissender Mann.







Aus der Not ihrer minderen Sprachbegabung verstanden es Männer häufig, eine Tugend zu machen. Doris Jonas erzählt von einem Indianerstamm, dessen Männer bei bestimmten Gelegenheiten absolut stumm bleiben müssen:
"Es gibt bis auf den heutigen Tag Indianer, denen die Tradition vorschreibt, daß Männer die Sprache nur spärlich benutzen dürfen und sich untereinander mittels Gesten zu verständigen haben." (Jonas, 1982, 78)
Sie folgert aus dem Schweigen der Indianer:
"Es könnte sehr wohl so gewesen sein, daß der frühmenschliche Mann eine Tugend aus seiner Sprachuntüchtigkeit machte, zumal seine Hauptaufgabe, die Jagd, sowieso komplette Stille erforderte." (Jonas 182, 209)






Mozart gestaltet in seiner Oper Die Zauberflöte ein Einweihungsritual, das den Mann durch Schweigen zur Erlösung führt. Das Schweigen ist ein Element vieler männlicher Einweihungsrituale, Einweihungsriten und Jünglingsweihen (Neumann 1953, 142), und so geht Mozarts Idee - auch wenn sie vordergründig dem Freimaurertum entlehnt ist - auf sehr alte patriarchale Initiationsgebräuche zurück. Schikaneder, der Textdichter, schöpfte aus verschiedenartigen Quellen. Die Oper stützt sich anfangs auf matriarchale Mythen und stellt erst im zweiten Teil das patriarchale Schweigegebot in den Mittelpunkt der Handlung." Die Konstruktion des Textes beruhte anfangs auf dem Märchengegensatz von der guten Fee und dem bösen Zauberer." (Neumann 1953, 126)
Die meisten Märchen gehen auf matriarchale Urmythen zurück, und es läßt sich nicht übersehen, "daß es sich bei der Königin der Nacht um eine uralte weibliche Gottheit handelt." (Neumann 1953, 126). Mozart prägt den Charakter der Großen Göttin durch die grandios monumentale musikalische Gestaltung bei allen Auftritten der Königin der Nacht - sicher ohne sich dessen bewußt zu sein. Nachdem die Oper zur Hälfte in Musik gesetzt war, forderte der Komponist von seinem Textdichter eine grundsätzliche Umgestaltung des Textes. Im zweiten Teil der Oper verkörperte die Königin der Nacht das Prinzip des Bösen, während Sarastro, der böse Zauberer, der Pamina, die Tochter der Göttin, schimpflich entführt hatte, zum Priester des Guten, zum Heiligen und Erlöser wird. Im ersten Akt vertraut die Göttin - in ihrer Erscheinung als Königin der Nacht - Tamino, dem Geliebten der Tochter, deren Rettung an - ein matriarchales Heldenritual, wodurch der Mann sich gegenüber der Mutter als würdig erweisen muß, die Tochter zu erringen. Im zweiten Akt wird Tamino durch den Priester Sarastro in die patriarchale Welt eingeweiht. Auf seinem Initiationsweg muß er schweigen. Drei Knaben, Repräsentanten des männlichen Prinzips, rufen dem Prüfling das Motto für seine Einweihung zu:





"Zum Ziele führt dich diese Bahn,
Doch mußt du, Jüngling, männlich siegen.
Drum höre unsere Lehre an:
Sei standhaft, duldsam und verschwiegen."





Demgegenüber wird die Frau zur Schwätzerin: "Ein Weib taugt wenig, plaudert viel!" sagt der Priester, während Tamino sich geringschätzig über das "Geschwätz, den Weibern nachgesagt" äußert. Der Mann soll seine Gedanken verschließen:




"Von festem Geiste ist der Mann,
Er denket, was er sprechen kann."






Pamina ist über das Schweigen des Geliebten verzweifelt. Die Kommunikation zwischen beiden ist zerstört. Während Tamino glaubt, sich durch sein Schweigen standhaft erweisen zu müssen, fühlt sich Pamina einsam, verlassen und verraten. Sie sieht nur einen Ausweg gegenüber der Untreue des Geliebten, den Selbstmord. Die drei Licht-Knaben des Sarastro hindern Pamina und erklären ihr den männlichen Initiationsweg, der über Dunkel zum Licht, über Verzicht zur Erfüllung führe:





"Ein Weib, das Nacht und Tod nicht scheut,
Ist würdig und wird eingeweiht!"






Schweigen wird mit Selbstbeherrschung, Härte und Bewußtseinsentwicklung verwechselt. Mit seinem "oberen, männlichen Bewußtsein" wehrt sich der Mann gegen die unbewußten Kräfte, die ihn bedrängen, so daß er sich selbst überschätzend und überheblich gegen all die Verhaftungen anrennt. Daraus folgt die anmaßende, für das männliche Denken selbstverständliche, Forderung nach Herrschaft über die Frau:





"Ein Mann muß eure Herzen leiten,
Denn ohne ihn pflegt jedes Weib aus seinem Wirkungskreis zu schreiten!"











Aus: Gerda Weiler, Der aufrechte Gang der Menschenfrau. Eine feministische Anthropologie II























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Sonntag, 22. Juni 2014



















Gut, dass die Wahnvorstellungen wirklich bald ein Ende haben, aber sehe ich das richtig, dass ich mir statt der üblichen Angebote über mehrere Tage hinweg eine Art Trichter aus Silikon einführen soll ? Selbst wenn das Teil den nahezu zärtlichen Namen "Summer Plum" trägt? Das könnte etwas eng werden. Beispielsweise neben den ebenfalls im (Erotik-)Handel angebotenen esoterischen Klangkugeln für meine Möse.























Samstag, 21. Juni 2014


















Fake? (Via)









































Während die Sommersonnenwende in der Regel um den 21. Juni herum stattfindet, fällt die Mittsommernacht immer auf den 23. Juni, und der Mittsommertag, bekannt als Johannistag, auf den 24. Juni. Anna Franklin formuliert in ihrem Buch "Mittsommer" sehr zurückhaltend: "Es wird allgemein davon ausgegangen, dass die christlichen Missionare die alten Heiden überredeten, ihre Festivitäten anläßlich der Sommersonnenwende auf das Fest von Johannes dem Täufer am 24. Juni zu verlegen, und auf diese Weise dafür sorgten, dass ein bewegliches Sonnenwendenfest an einem fixen Datum festgemacht wurde."
In Köln kann man sich dieses Jahr aussuchen, ob mit dem großen Fest am Rhein die phallische befruchtende Kraft des Gottes gefeiert wird, so wie es in Skandinavien, auf den Britischen Inseln und in Osteuropa der Fall ist, oder aber der große Baum eher als axis mundi, als Weltachse betrachtet wird, der die drei Welten verbindet.
Die Sommersonnenwende ist der höchste Punkt des Jahres, und die Namen der Königinnen des Himmels lauten beispielsweise Inanna, Ishtar, Urania und Astarte.











































"You know the Rules". Hä? Pascha-Paradies at it's best? Im individuellen Tumblr. Wie wäre es mit einer Langzeit-Therapie in der Geschlossenen? Sicherheitsverwahrung? Oder so.
http://groteleur.tumblr.com/post/89313548899/beauty-tips-for-your-zodiac-sign




*Muhaahaahaha*
"Der Besitzer wird gebeten, sich zu melden"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohnen-mehrere-hundert-us-flugzeuge-stuerzten-ab-a-976545.html



Och wie künstlerisch kreativ. Hey, das Maskottchen muss her. Wo ist der alte Dodge Schneeschieber? Das Bild hat irgendwie Ähnlichkeit mit der Braut hinter dem braungebrannten Biker. Florida Fotze zum Fernsehen gesucht? Bei Pinterest hat sich gerade wieder eine verewigt! Bingo! Darauf dann noch einen Jägermeister! Oder einen echten Rum aus Übersee. 40 Prozent Pott mit Früchtetee.


























Donnerstag, 19. Juni 2014



















Gypsy Soul







































Gestern via Facebook. Erinnert mich irgendwie an etwas:


http://www.focus.de/panorama/welt/weil-er-im-garten-petersilie-frass-britische-autorin-killt-und-bratet-kaninchen-auf-twitter_id_3931560.html?fbc=FACEBOOK-FOCUS-Online-Gesundheit&utm_campaign=FACEBOOK-FOCUS-Online-Gesundheit&ts=201406182004


"Ravensbrück Rabbits"
http://www.elizabethwein.com/rabbit_gallery






















Mittwoch, 18. Juni 2014



















"Senior Freshman Kansas-born Nola Ochs took her 1st college course at Fort Hays State Univ in 1930, but didn’t complete her degree till 2007, at age 95, becoming the nation’s oldest college graduate." :-)






















Dienstag, 17. Juni 2014


















Mad? Yes !!!











































Die Verwahrlosung der Nutten ist es, um die man sich in gewohnt christlich karitativer Art kümmern sollte. Gelle? Liebe Online-Redaktion des Kölner Stadtanzeiger? Und sollte man sich vielleicht auch kümmern um die Ambitionen der Co-Autorin dieses bösen ersten deutschen Blogger-Buches? Sollte Lesen nicht eigentlich auch ein wenig bilden? Aber es war offenbar wohl wieder zuviel. Und eine wirklich blöde Botschaft, die einem da ins Ohr flog. Geflügelte Worte aller Orten. Was will man machen mit einer Frau, die beim Date mit dem vielfältig kreativen Menschen in aller Öffentlichkeit erzählt, dass sie von Kindheit an von ihrem wahrscheinlich verwahrlosten und verrückten Vater komische Dinge hörte. Solche beispielsweise wie die, dass die Nutten bei der Hamburger Flut-Katastrophe diejenigen waren, die den Männern im Einsatz einen Platz zum Ausruhen und eine heiße Tasse Tee anboten. Eine wirklich verwahrloste Einstellung. Was wohl an der Herkunft liegt. Die auch beinhaltet, dass sich Menschen diverser Fraktionen irgendwie Gedanken über den Anblick im Park oder auch im Badezimmer machen, wo einem manchmal sogar die Knie zittern. So. Darauf dann noch einen Jägermeister! Momentan ist wieder Jagd-Saison.











































"Tragische Epochen" verlangen nach total toller Werbung. Hat jemand Lust auf ein Abenteuer in Spanien?









































Hach ja. Die Werbe-Einnahmen. Komisch. Sonst sind die in Schauspiel, Kino und Theater aber nicht so hoch. Oder? Und wie halten Sie es so mit der 13?






















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Montag, 16. Juni 2014




















So. Sagte ich eigentlich schon in aller Öffentlichkeit, und nicht nur vor einem erlauchten Kreise, dass ich damals das Angebot eines Professors, die Dissertationen unserer Potsdamer Stasi-Spezeln zu analysieren, wegen übergroßer Langeweile abgelehnt habe? Sagte ich das? Nein? Nun, manche Mittel und Methoden erfreuen sich halt nicht überall einer ansonsten internationalen Beliebtheit. So eine angeblich amerikanische Trockenpflaume beispielsweise. Ist die etwa nicht dankbar für jede Abwechslung? Und sei es die anale Verabreichung von Medikamenten aller Art? Was jetzt vielleicht etwas unappetitlich klingt. Wer will, der suche sich die Dokumente daher selber.
Und hier eine Art geistige Onanie. Für die, die es offenbar noch lernen müssen. Ein kleiner Ausschnitt meiner Bildschirm-Anzeige des österreichischen Standard. Bitte bei Bedarf im Bericht blättern. Ich wünsche unseren gewendehalsten Busch-Babies und dem Nachwuchs noch viel Vergnügen. Die neue (Oliven)-Seife im Badezimmer übrigens wird gerade gut ausgeleuchtet. Und ich koche mir jetzt einen weiteren Früchtetee. Mit Wodka. Und einem Gruss auch an unsere arg bemühten Modelle aller Art. Ich habe derweil dank diverser Faktoren die Freude an meiner weiblichen Feuerkraft wiedergefunden. Die dieses Mal nicht passgenau an einem 23. in ungewohnter Heftigkeit begann. Und nicht nur mir doch etwas psychische Probleme bereitete. Im Gegensatz zu all' den regelmässig auftauchenden Tampon-Packungen und Bindungen (Update: Upps. "Binden"!) vor und hinter mir an der Kasse. Da ich aber nicht rein Weisses mit Rot kombiniere und nicht allzu clear gewendet wurde, mache ich mir um Schlamm aller Art keine Sorgen.







Kopie:



So, wir gehen jetzt eine
Runde Samba tanzen. Und melden uns wieder mit dem Hammer zwischen Iran und Nigeria. Ein Klassiker.

http://derstandard.at/Jetzt/Livebericht/2000001973211/Iran-vs-Nigeria-Mo-21-Uhr
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Philip Bauer
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Foto: APA/Brandt
Yupi!
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Philip Bauer
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(Ronaldo mit der Nr. 7 vor dem Ball)
Es ist aus. Es war ein Kinderspiel.
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Philip Bauer45vor 2 Stunden +-
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Foto

Foto: APA/EISENHUTH
Feuersalamander macht Beine auseinander,
Knallt scharf drauf wie ein Messer, doch Neuer ist noch besser!




Und so weiter.
























Samstag, 14. Juni 2014



















Eine weitere Interpretation: Um das kosmisch Runde im Symbol des Frauenkörpers herauszuarbeiten, vernachlässigten die Frauenskulpturen in der Altsteinzeit Arme, Beine und Taille ihrer Figürchen. Die Venus von Willendorf und andere dickleibige Frauendarstellungen sind keine realistischen Nachbildungen urzeitlicher Frauen, sondern Äußerungen eines kosmischen Gedankens, der den Frauenkörper der Rundung unterordnet ...
Ähnliche Funde in aller Welt beweisen, daß man von einem Typus sprechen kann. Die Form, das Runde war das Sinntragende der Darstellung ... Die steatotypen (?) Frauenfiguren der Altsteinzeit symbolisieren die kosmische Erfahrung der Welt, in der wir leben. Sie haben nicht das geringste zu tun mit plumper Sexualität, die oft von Forschern in rückwärts gerichteter Projektion mit den archaischen Frauenfiguren verbunden wird. Sie sind auch nicht auf einen Archetyp von Mütterlichkeit zu reduzieren.




Beispiele von Marie König, Das Weltbild des eiszeitlichen Menschen, in: Gerda Weiler, Der Aufrechte Gang der Menschenfrau. Eine feministische Anthropologie. Marie E. P. König (geb. als Marie Emilie Paula Schwager; * 10. September 1899 in Forst; † 5. Oktober 1988 in Güdingen) war eine deutsche autodidaktische Prähistorikerin, Höhlenforscherin und Münzforscherin. Sie widmete sich vor allem der Symbolik paläolithischer Höhlenmalereien und -ritzungen sowie dem Weltbild vorgeschichtlicher Menschen.























Donnerstag, 12. Juni 2014


















Der nächste Vollmond ist am:
Freitag * 13. Juni 2014 * 06:11:30 Uhr
Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)









































Wir freuen uns wirklich über wahnhafte Visionen vom Teufel. Auch im Klingelpützpark.






















Mittwoch, 11. Juni 2014



















Weiterleitung
info at klingelpuetzpark.de




an gruene-fraktion; spd-fraktion; cdu-fraktion; dielinke.koeln; Fdp-fraktion; bezirksbuerger.


An den
Ausschuss für Umwelt und Grün
der Stadt Köln

An die
Bezirksvertretung Innenstadt
der Stadt Köln





Köln, 11.06.2014
Freischlagen einer „Sichtachse“ im Klingelpützpark zugunsten des Hansagymnasiums




Sehr geehrte Damen und Herren des Ausschusses für Umwelt und Grün sowie der Bezirksvertretung Innenstadt der Stadt Köln,


mit Verwunderung nahmen wir Nutzerinnen und Nutzer des Klingelpützparks zur Kenntnis, dass die Verantwortlichen des Bauprojekts Bildungslandschaft Altstadt Nord „die Schaffung einer Sichtachse zwischen Hansa-Schulhof und den anderen BAN-Gebäuden am Klingelpützpark“ planen, „um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken“ (http://www.ban-koeln.de/2014/hansa-gymnasium-entwurfsplanung-mit-den-niederlaendischen-iaa-architecten/).



Die Idee, dass das Hansagymnasium - als Anrainer einer öffentlichen Grünfläche - im Park Bäume fällen und/oder beschneiden lässt, um einen netten Ausblick zu haben, erscheint einem absolutistischen Planungsverständnis zu entspringen. Bestürzend ist, dass Mitarbeiter der Stadt Köln mit am Tisch sitzen, wenn solcher Unfug ausgedacht und dann noch offen kommuniziert wird. Und es ist absolut unverständlich, dass ein Bauprojektgremium, welches bereits heute die Fällung von rund 50 Bäumen des Klingelpützparks plant, nun wegen gefühlter Zusammengehörigkeitsprobleme weitere massive Eingriffe in die Vegetation des Parks wünscht.



Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre mit diesem Bauprojekt können sich solche fixen Ideen leider soweit verfestigen, dass sie politisch Gehör finden. Unsere Fragen an den Ausschuss Umwelt und Grün sowie die Bezirksvertretung Innenstadt dazu lauten daher:
Ist Ihnen das Ansinnen des Bauprojekts, Bäume des Klingelpützparks zu fällen und/oder zu beschneiden, um „Sichtachsen“ herzustellen, bekannt?
Wie werden sich der Ausschuss Grün und Umwelt sowie die Bezirksvertretung Innenstadt zu dieser Idee positionieren?



Für eine Diskussion dieses Anliegens in Ihren Gremien wären wir dankbar.



Mit freundlichen Grüßen
für die Bürgerintiative Klingelpützpark
Benedikt Scholtissek







































"In Irland hat es bereits vier große Untersuchungen über massenhaften Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen gegeben, die eine Vertuschung durch Klerus, Polizei und Politiker ans Licht brachten."








































"Die Mehrheit der Angeklagten nämlich waren zwangsrekrutierte Elsässer, deren Verurteilung in ihrer Heimat zu solchen Protesten führte, dass die französische Regierung sie schließlich amnestierte. Die Entrüstung darüber war in Oradour so groß, dass der Ort seine Beziehungen zum französischen Staat hinsichtlich der Erinnerung an das Verbrechen abbrach. Oradour wurde über Jahre zu einem Ort, der sich auf sich und seine Trauer zurückzog: strikte Reglementierungen, was Feiern und Feste anbelangte, kein Blumenschmuck im Dorf.
Die ausbleibende Gerechtigkeit setzte sich für Oradour auch auf bundesdeutscher Seite fort. Vor allem die Tatsache, dass der Kommandeur der SS-Division "Das Reich", Heinz Lammerding, in der Bundesrepublik niemals für das Massaker belangt wurde, sondern in Düsseldorf eine gutgehende Baufirma führte, wurde für Oradour das Sinnbild für die ausgebliebene strafrechtliche Ahndung des Verbrechens in der Bundesrepublik."























Sonntag, 8. Juni 2014




















Landschaftsmythologische Beispiele
1. Die Schwarze Frau in Vietnam






... Im Süden von Vietnam im Delta des Mekong entdecken wir einen heiligen Berg, den Ba Den. Dieser Ausdruck bedeutet wortwörtlich 'Schwarze Frau', und der Berg wird als heilige Landschaftsahnin der Region verehrt. Die kulturellen Wurzeln reichen in dieser Region bis zu den indigenen Cham-Völkern, die bis heute teilweise matriarchal organisiert sind, und von denen die Heiligkeit des Göttinberges stammt. In einem Patriarchalisierungsprozeß wurde der Ahninberg von den buddhistischen Mönchen besetzt, wobei die schwarze Ahnfrau der unterdrückten Cham zu einer buddhistischen Muttergöttin transformiert wurde, die in ihrer Darstellung ein schwarzes Gesicht zeigt.
In Mittel-Vietnam finden wir unsere Schwarze Frau wieder. Dort ist ihr in der Hafenstadt Nha Trang ein Kulthügel geweiht, der heute ein Tempelbezirk ist. Die Ahnfrau wird manchmal als Ba Den oder auch als Po Ino Nagar angerufen, wobei besonders das Wort 'Nagar' auf ein Tiersymbol der schwarzen Landschaftsahnin hinweist, denn dieses bedeutet 'Schlange' oder 'Drache' - das klassische Unterweltstier der Erd- und Meeresgöttin.







Po Nagar oder Ba Den werden zwar beim Tempelbezirk verehrt, jedoch ist sie von dort aus direkt als Landschaftsahnin zu erkennen. Auf die Frage nach der 'liegenden Himmelsfrau' gaben uns buddhistische Mönche im Tempelbezirk die Antwort, dass diese nicht existiere und hier völlig unbekannt sei , wir sollten doch eher in den Tempel gehen und beten. Durch unsere Hartnäckigkeit gelangten wir schließlich zu einem invaliden Bettler, der beim Tempel sein Leben fristete und uns mit Freude einen Hügel zeigte, der gut erkennbar dem Körper einer liegenden Frau gleicht - die Meeresgöttin Po Nagar oder Ba Den der Stadt. Und auch diese Po Nagar in Mittelvietnam stammt ursprünglich von den matriarchalen Cham-Völkern.
Die Cham selbst wie die Fu-Nan-Leute im Mekong-Delta sind austro-asiatischer Herkunft. Die Fu-Nan werden im 1. Jahrhundert von chinesischen Reisenden als dunkelhäutig und kraushaarig beschrieben, zudem seien sie 'unbekleidet'. Sie verehrten Steine (Menhire) als Ahninnen und Ahnen und waren geschickte Ackerbauern. Ein Schlangenkult (Naga) und Totemismus sind bezeugt, ebenso eine Naga-Königin Liu Yeh, die von einem indischen Brahmanen besiegt und geheiratet wurde, worauf er eine Dynastie gründete. Der Bericht beschreibt uns die Indisierung und Patriarchalisierung der Fu-Nan und ihrer Königin. Durch die indischen Brahmanen wurde aus dem alten Adel der Fu-Nan und der Cham ein Gottkönigtum mit einer Herrschaftsdynastie, zudem wurde das Kastensystem, indische Götter und die Witwenverbrennung eingeführt. Dennoch blieb das Volk noch lange seinen matriarchalen Traditionen treu, und der Brahmanismus spielt hier keine bedeutende Rolle. Im Süden Vietnams lassen sich heute noch Gehöfte der Cham entdecken. Sie sind von Zäunen oder Wällen umschlossen, und die Häuser der Töchter gruppieren sich um das Haus der Mutter. Die Männer ziehen in das Haus der Frau. Zu einem Gehöft gehören Küchen- und Vorratshäuser und das Haus mit Reisscheuer, Hochzeitszimmer und dem Wohnraum für die Sippe der jüngsten Tochter.







Zur vorbuddhistischen und vorhinduistischen Naturverehrung der Cham gehören die Ahnensteine, der Naga-Schlangenkult sowie totemistische und schamanistische Praktiken. Ebenso die Verehrung heiliger Hügel und Berge, der Schwarzen Frau und der Po Nagar. Diese ist Erd- und Muttergöttin, die Grosse Ahnfrau des Landes, die auch als Uroja erscheint. Der Name 'Uroja' bedeutet wortwörtlich 'Mutterbrust', ein Motiv, das immer wieder im Schmuck und Dekor vorkommt. Uroja bzw. Po Nagar ist die Erschafferin der Welt und erscheint selbst in Gestalt einer Naga-Schlange. Sie ist auch Reisgöttin sowie Schutzgöttin der Stadt Nha Trang, dazu gebietet sie über alle Berggipel und Hochplateaus der Region.
Die Brahmanen versuchten, sie zu hinduisieren, indem sie die matriarchale Göttin unterordneten und zu einer Uma, der Shakti Shivas, oder zu einer Durga, d.h. zu einer Muk Juk (Schwarze Herrin) machten. Dennoch blieb die Mythologie der Uroja und der Po Nagar erhalten.
Die Schwarze Frau - Uroja, Ba Den oder Po Nagar - wird in Vietnam aber nicht nur als Berg oder in der Analogie als weiblicher Körperhügel verehrt, sondern auch in einer Höhle als schwarzer Stein. Wir finden einen dieser Kultsteine ca. 50 km südlich von Hanoi in der Parfüm-Pagode, die sich bezeichnenderweise in der Landschaft des Weißen, Roten und Schwarzen Flusses befindet. Hier haben die buddhistischen Tempel-Mönche keine Ahnung von der örtlichen Mythologie oder überdecken diese mit zusammenhanglosen Feengeschichten. Einheimische und wiederum 'einfache Leute' aus dem Volk berichteten uns, dass in der Höhle ein schwarzer Stein zu finden ist, außerdem zwei herabhängende Stalaktiten mit folgenden Bezeichnungen: 'Milchbrust der Mutter' (auch 'Schoß der Mutter') und 'Mutterbruder'. Somit verkörpern diese beiden Stalaktiten und der schwarze Stein die einstige matriarchale Ahnin der Region und ihren männlichen Partner, den Onkel mütterlicherseits. Gesellschaftsordnung und Weltbild sowie Kultur und Natur verschmelzen hier völlig, zudem werden die Prinzipien der matriarchalen Mythologie gleichsam in Stein fassbar.









Kurt Derungs in: Heide Göttner-Abendroth (Hrsg.), Gesellschaft in Balance. Dokumentation des 1. Weltkongresses für Matriarchatsforschung 2003 in Luxemburg
























Samstag, 7. Juni 2014




















Könnten die Herren mit dem grauen "Brave" auf der Brust statt eines Besuchs des Lokals in der Weidengasse vielleicht jetzt das Blog der Spiderwoman aufsuchen? Es gibt da heute abend doch einige erhebliche technische Schwierigkeiten.





















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Donnerstag, 5. Juni 2014



















War es zuviel verlangt, den nicht ganz unwesentlichen Hinweis (Update: Im Text!) zu geben, dass es sich bei dieser Ausstellung um den "Grabschatz der keltischen Prinzessin von Waldalgesheim" handelt? Zu keltischen Gesellschaftsstrukturen unter besonderer Berücksichtigung der Position von Frauen siehe






















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Gypsy Soul





















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Dienstag, 3. Juni 2014

















Redhead Days
Breda / Netherlands
5. - 7. September 2014
www.facebook.com/RedheadDays





Manchester UK
7. Juni 2014
www.facebook.com/RedheadDayUK





Irish Redhead Convention
Crosshaven Ireland
22. - 24. August
https://www.facebook.com/RedHeadConvention





Notice:
12 Reasons Why Being A Redhead Is Actually Awesome
No 1: We don't have a soul *gg*






















Sonntag, 1. Juni 2014



















Der Familienschamanismus der Frauen steht in engster Beziehung zum Ahnenkult, und es ist eine sehr aufschlußreiche Feststellung, daß der Schamanismus nicht aus der sog. 'Jagdmagie' der Männer entstanden ist - wie fraglos immer behauptet wird -, sondern aus dem von den Frauen ausgeübten, uralten familialen Totenkult, der aufs engste mit dem Wiedergeburtsglauben verknüpft ist. ( ) Dafür spricht, daß die Haupthandlung im archaischen Schamanismus eine lebende Verkörperung der gestorbenen Familienmitglieder durch junge Familienangehörige bei den Totenfesten ist, und zwar der Ahnin durch ihre Enkelin und des Ahnen (Mutterbruders) durch den Großneffen. Hier liegt die alte Idee zugrunde, daß die Großeltern in ihren Enkeln der gleichen Sippe wiederkehren. Bei Matrilinearität ist klarerweise die Enkelin wesentlich wichtiger, denn sie verkörpert die direkte Linie der Wiedergeburt.








... In dieser ursprünglichen Form des Schamanismus konnten nur Frauen wegen ihrer Wiedergebärfähigkeit Schamaninnen sein. Die Verhältnisse änderten sich beim Aufkommen der Patrilinearität, wo Söhne und Enkel sich in die Rolle des Schamanen drängten, die Frauen die Ausschließlichkeit der priesterlichen Funktion verloren und damit der alte Sinn des Schamanisierens als Suche nach der Ahnenseele verlorenging. Statt dessen suchte der Schamane nun nach der Seele eines Kranken in der Anderswelt, wo ein Dämon sie gefangenhielt. In dieser vom eigentlichen Sinn entfremdeten Form erscheint den Ethnologen das Phänomen des Schamanismus, und es ist verständlich, daß sie sich darauf keine befriedigende Erklärung machen können. Aber diese ist nicht so schwierig, wenn wir - wie einige andere Forscher - vom weiblichen Ursprung des Schamanismus ausgehen. Er spiegelt sich noch in der schönen Erzählung von der jungen Schamanin Nisan, die im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen als einzige einen Toten wieder zum Leben erwecken kann. ( )
Im patriarchalen China konnte der Wu-Kult nie ganz unterdrückt und nie ganz vollständig vereinnahmt werden, bis die Kaiser sich gezwungen sahen, eine Wu-Schamanin als repräsentative Person sogar am Hofe zuzulassen. ( )








Der Werdegang einer Schamanin birgt erhebliche Schwierigkeiten, sofern sie diese Würde nicht geerbt hat, was im heutigen Schamanismus Koreas sehr selten geworden ist. Die schamanische Berufung zeigt sich durch die sogenannte 'Schamanenkrankheit', die in jedem Lebensalter, meist aber in der Pubertät auftritt. Sie zeigt sich in Anzeichen wie Träumen und Visionen von Göttern, Hören der Stimmen von Geistern, intuitivem Äußern von Prophezeiungen, die dann eintreffen, und anderen mystischen Erfahrungen. Frauen mit diesen Anzeichen wurden in der patriarchalen Oberschicht Koreas getötet, im modernen Patriarchat Europas und Amerikas geraten sie in der Regel in die Mühlen der Psychiatrie.
Bei archaischen Völkern galt dieser Zustand dagegen als heilig, da sich in den Augen der Menschen darin eine Geistbesessenheit manifestierte. Aber längst nicht jede Person, die von dieser 'Krankheit' ergriffen wurde und wird, kann Schamanin werden, denn bevor es durch eine erfahrene Schamanin zu einer Initiationszeremonie kommt, wird erst geprüft, ob es sich bei diesen Anzeichen um echte Besessenheit oder nur um üble Tricks von Geistern handelt. In unserer Sprache übersetzt meint dies, daß erfahrene Schamaninnen eine Psychose sehr wohl von einem traumatischen Durchbruch echter spiritueller Begabung unterscheiden können.










Heide Göttner-Abendroth: Das Matriarchat II,1. Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien