Dienstag, 30. Dezember 2014

















Sonnenkalender und Mondkalender - Die verschiedenen Kalender auf der Welt. An wessen Tafel sind wohl 12 Teller gedeckt und wo laden 13 Teller alle ein? Schlägt es jetzt 13? Nein, nicht die böse 13.


































SHE!


































Nachdem mir bereits das Knusperhäuschen per neuem Chat warm empfohlen wurde, bekam ich vorhin den Wunsch für warme Morgende aus Austin. Ich habe warme Grüsse zurückgesendet mit dem Segen der Hexen. Und dass die guten Tiergeister ihn begleiten mögen. Nun möchte bei Facebook die Redhead-Liste mit den Hellhäutigen aus Austin auf sich aufmerksam machen. Gerne doch.



































Hier noch ein Stück Torte mit "Benjamin-Blümchen"-Geschmack": 'Nachgefragt hat der Interviewer nicht, inwiefern es sich um eine Ausnahmesituation handelt, die durch das Völkerrecht gedeckt sei. Dafür machte er auch klar, dass auch deutsche Spezialkräfte im Einsatz waren, die dort nicht gewesen seien, "um Blümchen zu pflücken".'





































Auch Aussiedler-Seminare sind eine Bereicherung für das Wissen mancher politischen ReferentIn, die am Anfang doch hin und wieder ein wenig sprachlos war. Türkische Aleviten mit Germanistik-reifer Aussprache im schicken Holzfäller-Hemd bei der Gartenarbeit helfen dann doch, das Weltbild vom Ausländer gegenüber der Aussiedler-Elite ein wenig zu korrigieren. Mit Dank nach Berlin. Und nicht nur manche Lehrer in Köln mit ausgeprägten Sympathien, Antipathien und Mobbing-Strategien haben hoffentlich mittlerweile die Zeichen der Zeit erkannt. Eine ausgewogene Betrachtung aller SchülerInnen ist einfach besser. Nicht nur für die eigene Gesundheit. Das schwarz-weiß-rot im folgenden Artikel ist übrigens leider wieder einmal eine feindliche Übernahme von matriarchaler Symbolik. Und nun das Zitat:
"Die Machtübernahme der NSDAP 1933 und die dann bald folgende totale Kontrolle der veröffentlichten Meinungen ließ allen nonkonformen Äußerungen über die sowjetische Gesellschaft und das "Russentum" keine Chance mehr. Der "Weltkampf gegen den Bolschewismus" gehörte bis 1939 und dann wieder ab 1941 zum Pflichtbestand nationaler Propaganda, ins "Reich" übersiedelte Baltendeutsche taten sich dabei besonders hervor."






















Montag, 29. Dezember 2014


















Kinder Kinder! Manchmal geht es auch umgekehrt. Erst kommt das Zähneputzen. Mit ORAL B. Beispielsweise. Das steht jedenfalls auf der Verpackung. Dann erst kommt was frisch auf den Tisch. Die Colala. Zum Beispiel. Und zwar so dezent mit der Dose in der Hand, dass selbst blinde Babies lesen können, was denn da mitgeteilt werden will. Das Black Co. Und Red so.
Gut! Noch mehr Auslauf, Vorfahrt und Fairness im Straßenverkehr bitte! Und dann war da noch das Nugat-Hörnchen. Denn wer Bismarck sagt, und Stute, dazu das Brioche, was es ja wirklich in fast jeder Bäckerei gibt, braucht offenbar auch noch etwas Nervennahrung.
P.S. Ich sehe gerade diese niedliche Haflingerstute mit neuer Bindung, die bei Facebook von Helen ins Netz gesetzt wurde. Fein. Etwas Abwechslung für Matriarchinnen nicht nur mit Besuch in öffentlichen Bade-Räumen ist immer gut. Denn wie ich heute bei Facebook schrieb: Das Einfärben von Kommunikationskanälen kann echt anstrengend sein.





















Sonntag, 28. Dezember 2014














:-)

































Ich finde, wenn die pseudo-christliche Botschaft darin besteht, anderen die Wut vor die Füße zu spucken, nur weil diese ihre Kinder nicht im Gleichschritt Marsch mit dem verkleideten Nikolaus laufen lassen wollen und den Anblick der Tüte mit dem roten Dreieck unter dem Tisch auch eher belustigt wahrnehmen, genauso belustigt wahrnehmen wie die bruchstückhafte Schilderung von Einzelheiten der Wohnungseinrichtung der anderen, die halt doch eher wenig engelhaft ordentlich als vielmehr hexenhaft schlampert aussieht, dann, ja dann, ist es doch nicht verwunderlich, dass man halt auch mal als (christliche) Fundamentalistin an der langen Leine auf das deutlich zu verstehende Warn-Signal von ein paar Unengeln blickt, die da aus dem Dunst auftauchen. Seien sie nun männlich. Oder weiblich.






































"The Shin Bet (security service) had given the green light for the children and their five minders to enter Israel," he added.

But Hamas, which has controlled Gaza since 2007, said the trip was cancelled as the children would have "had to visit settlements and occupied towns".

The Islamist movement's interior ministry said the visit was forbidden in order to protect the children from "the politics of normalisation" with Israel.





































"Vor ein paar Monaten etwa hat der Schildower Kreis, ein Netzwerk von Kriminologen, Strafrechtlern, Suchtexperten, ein Manifest veröffentlicht, das die Prohibition für „gescheitert, schädlich und teuer“ erklärt. 122 Professoren haben es unterzeichnet, sie fordern die Einrichtung einer Enquête-Kommission des Bundestages, damit ihre Argumente endlich auch von jenen gehört werden, die die verheerenden Gesetze ändern können. In der Großen Koalition stellt man sich taub, gehört hat den Appell aber ein anderer Verein: die Kollegen von der Kripo. Jetzt fordert auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter, den Konsum in Deutschland zu entkriminalisieren.





In den Vereinigten Staaten, dort also, wo vor 46 Jahren der „War on drugs“ begann, formierte sich dieses Umdenken vor zwölf Jahren, als fünf Polizeibeamten die Organisation LEAP gründeten: Law Enforcement Against Prohibition. Abgeschaut hatten sie sich das von den Renegaten eines anderen Krieges, den Vietnam Veterans Against the War. In beiden Fällen ging es um das Gleiche: der Ideologie die Erfahrungen vom Kampf an der Front entgegenzusetzen. Einer der Gründer ist Jack A. Cole, ein freundlicher Bostoner Ex-Cop, der bis zu seiner Pensionierung bei der New Jersey State Police arbeitete, vor allem undercover. Seit Jahren reist er um die Welt, um den Wahnsinn des Kampfes gegen die Drogen aus der Perspektive eines demoralisierten Kriegers zu schildern." (via)






















Freitag, 26. Dezember 2014
















Sie schreit. Er feiert. Seine Heiligkeit?



































"Um den unterschiedlichen Kulturen und religiösen Bräuchen gleichermaßen gerecht zu werden, werden gerade von offizieller Seite zunehmend Karten mit dem Schriftzug „Seasons Greetings“ verschickt. Auf diese Weise wird jedem ein frohes Fest gewünscht – egal welches er feiert und welcher Religion er angehört."




































"In Chorweiler haben zwei 11 und 12 Jahre alten Jungen am Freitagnachmittag mit Böllern gespielt. Dabei explodierten die Feuerwerkskörper. Ein Kind erlitt schwere Gesichtsverletzungen, der andere Junge verletzte sich schwer an der Hand."





































"The missed Photo. Every year around Christmas time Palestinians dress up as St. Nick in an attempt to Newsjack the season spirit and world headlines. Almost every year there is a photo extensively covered by the press of Santa being pushed, shoved or arrested by Israeli security personnel. Here is a freak account that I am certain will not get picked up by mainstream media of a particularly violent "Santa". In the spirit of xmas, please share."




















Donnerstag, 25. Dezember 2014














:-)


































Der Schamanenapparat





































Dumm, aber wohl nicht zu vermeiden. Der Versuch, mit Leuten wie mir über den Rücksitz oder die Wiese zu rutschen, um den Honig möglichst kostenlos unter falscher Flagge in meinem Fahrwasser zu saugen. Vom Selbsterhöhungspotenzial für das männliche Ego mal ganz abgesehen. Es wundert mich, dass die Ergebnisse eines Monitorings meiner Umgebung zu eigenem Futter verarbeitet werden. Auch wundert mich die große Klappe mancher Mitarbeiter von Massenmedien. Oder Filial-Geschäften. Und wie ich gerade sehe: Selbst Hobbypsychologie braucht ein gewisses Niveau. Dann mal viel Vergnügen beim Versuch, angeblich viele kleine Kopien anzufertigen. Das 24-7-Pascha-Paradies und seine HilfsdienerInnen langweilen. Und machen viel Arbeit. Wie ich gehört habe, hat zum Beispiel der Versuch, die Daten von Konten als Honig auszulegen, unerwartet viele Flügel bekommen. Ich bin nämlich eine arme Maus. Insbesondere für luntegelegte männliche und weibliche Fotzen. Und das immer wieder ... ! So viele Fotos zur Weiterverwertung. Und so viele, denen man gar nicht oft genug sagen kann: "Was du nicht willst, das man dir tu ..."
Noch ein P.S.: Na, herzallerliebste Ebay-Ausgabe! Ein Rammschutz hat er also. Ach ja? Das braucht er doch gar nicht. Und ein dringender Fall von Farbenblindheit? So so. Ein gelb-grünes Dosen-Modell. Nun, diese Töne sind im Farbkasten jedenfalls nicht allzu schwer zu finden. Hoffentlich sind die angemalten Ausgaben dieses Mal dann aber auch wasserfest. Es wurden natürlich schon ein paar heimliche Wünsche in den Himmel geschickt, die selbstverständlich ganz geheim bleiben müssen. Genau wie die Farbe und die wechselnden Nummerschilder des Porsche aus der Kleiderkammer. Manche Wünsche werden wirklich wahr. Wie wäre es zur Abwechslung mal wieder mit etwas in zartem Brünett und 75 B? Gerne genommen mit vermehrter Tagesfreizeit auch am Wochenende? Oder lieber nur werktags zur freien Verfügung ab 14.00 Uhr? Zum Beispiel.






Update 21.54 Uhr. So, Facebook. Nicht doch ... ! Bildschirm-Arbeit will einfach gelernt sein. Heute vormittag wünschte beim Anklicken des Google-Doodles Bayern München ein Frohes Fest. Ha ha ha. Hier jetzt, sozusagen live wie üblich aus dieser Trickkiste folgendes, was natürlich wunderbar geeignet ist für's TOOOR: Ich habe soeben die Handy-Nummer meiner Tochter angewählt und dann eine Nachricht bei Facebook hinterlassen, ob sie denn auch satt geworden sind in Belgien. Ein kleiner Scherz. Soeben erscheint nun hier am Bildschirm bei Facebook: "Lt. Col. Peter Lerner hat 2 neue Fotos hinzugefügt. 3 Std. Imagine driving home with your daughter, the road is dark but then suddenly there is a flash and your car is on fire. I have traveled the road to Ma'ale Shomron time and time again. This evening it ended with a father and his 11 year old daughter were fire bombed by a Palestinian terrorist. The girl was severely burnt. (pics via Israel Hatzolah)"







Update: So. Nach diesen kleinen technischen Scharmützeln, die weniger witzig sind, geht es nun heiter weiter. Merci ... für die, Ähhm, *Muahhaahaaha* "verborgenen Samen im Geist", die es zu entdecken, und die 14, Ähhh, Maha Nada Was bitte?, die es zu trainieren gilt in diesem Yoga-Kurs. Und das ist nicht nur ein Kurs. Nein, das ist sogar eine Gemeinschaft. Gut, dass die Adresse hier jetzt geheim bleibt. Sonst wäre da der Zulauf sicher noch größer bei solch verlockendem Angebot. Doch. Wir freuen uns natürlich immer über so viel Aktivität von Kölner Sport- und Turn-Vereinen. Nicht nur in schickem Schwarz-Weiss.





















Montag, 22. Dezember 2014


















Die wilde Jagd - The Wild Hunt - Die zwölf Raunächte






Die Venus-Sage vom Hörselberg hat noch eine weitere Bedeutung der tiefen Höhlen in den Kultbergen gezeigt. Sie waren nicht nur Orte von Tod, Unterwelt und Wiedergeburt, sondern auch Orte der Liebe. Der Weg in die Höhle war nicht nur Todesweg, sondern konnte auch Liebesweg sein. Diese Liebe galt der Erdmutter in Gestalt der Frau Holda, die durch die Holda-Priesterinnen in der Höhle verkörpert wurden.
Gleichzeitig war der Hörselberg jedoch auch ein Seelenberg, worauf andere Sagenbruchstücke hinweisen. So galt er bereits Anfang des 16. Jahrhunderts als "Geisterberg", in dem man die Seelen lärmen hörte. Wie vom Weißner in Hessen gibt es auch vom Hörselberg Mythenfragmente von der Wilden Jagd: Sie komme als Seelenzug aus dem Berg hervor, angeführt von der Frau Holda, brause während der zwölf Raunächte durch die Lüfte und verschwinde am Dreikönigstag mit einem harten Klang wieder im Berg.
Gemeint ist damit der Zug der Totengeister und Ahnenseelen, die im Wintersturm daherfahren und am 6. Januar (sogenannter "Dreikönigstag"), wenn sich die Tore zur Unterwelt schließen, wieder heimkehren. Doch umfasst dieser Geisterzug nicht nur die menschlichen Seelen, die Ahnen und ungeborenen Kinder, sondern auch die Seelen aller Pflanzen und Tiere, die im Herbst sterben und im Frühling wiedergeboren werden. Daher sieht man die Fußspuren von Tieren vor dem Hörselberg, nachdem der Zug wieder heimgekehrt ist. Der Seelenzug brachte nicht nur Schrecken für die Menschen, sondern ebenfalls Segen - ein sehr altes Motiv, das gültig war, bevor der germanische Wodan die Wilde Jagd übernahm und als "Wildes Heer" zu etwas Furchterregendem machte. Dieses Motiv wird viel zu selten beachtet. So heißt es, dass Felder, Obstgärten und Wiesen, über die die Wilde Jagd dahinfuhr, im kommenden Jahr besonders prächtig gediehen. Das Segnen des Landes, wann immer sie umhergeht oder umherfährt, ist typisch für die Göttin Holle/Holda.








Heide Göttner-Abendroth, Matriarchale Landschaftsmythologie. Von der Ostsee bis Süddeutschland, Kohlhammer 10/2014





































Bingo! Darauf dann eine leckere süss-saure, nein, nicht Sülze vom Markt, sondern eine eingelegte Gurke. Nach dem guten alten Spezial-Rezept. P.S. Wo ist das Wort "weinerlich" geblieben? Und wer hat das international anmutende Bild von Mama und Papa vor dem Tannenbaum in der Türkei gemacht? Die "Mischpoke" war es wahrscheinlich nicht. Oder?




















Samstag, 20. Dezember 2014

















Heroic Imagination Project:
I challenge you to make someone smile today!





































Leider war es gegen 18.00 Uhr beim DM am Eigelstein nicht möglich, die Mitarbeiterin davon zu überzeugen, meinen Sicherheitshinweis weiterzuleiten. "Da könnte ja jeder kommen und etwas Rotes mitbringen". Oder so ähnlich. Was nun wirklich nicht so ganz zu verstehen ist. Aber in der Tat: Das Licht brannte in einem kleinen roten Häuschen als Teil der Winterdekoration. Ein schönes kleines Knusperhäuschen, das schon einige Zeit in Benutzung war. Und da ich alle Teelichter bei DM einkaufe, bin ich mir über die Quelle des Einkaufs sehr sicher. Ich habe der Mitarbeiterin gesagt, dass das Teelicht statt in einer ruhigen Flamme lichterloh brannte. Beim unprofessionellen und fahrlässigen Versuch von uns, im Spülbecken Wasser über die Flamme zu giessen, schoß eine Stichflamme von circa 40 Zentimeter aus dem Teelicht.
Da die Frau keine Kinder hat, weiß sie offenbar nicht um das Gefährdungspotenzial insbesondere in dieser Altersgruppe, welches aber der Mitarbeiterin mit Kind, die per Smartphone während dieser Szene kommunizierte, eigentlich klar gewesen sein müsste. Nein, die Teelichter sollten jetzt natürlich nicht für Kinder unerreichbar ganz oben an der Wand am Haken gelagert werden. Genausowenig wie Haarfarbe oder das andere "volle Programm" für Körperpflege aller Art. Nicht wahr?



































:-)

















Freitag, 19. Dezember 2014
















"Truth Be Told" - Documentary Film - via Steven Hassan - Freedom of Mind. Er hat laut Video offenbar die 1000er-Marke als Teufel überschritten. Ich arbeite daran ...




































Oh! In diesem Teelicht war wohl Kerosin. So. Dann mal bitte die Fotos vom "heimlichen" Hausbesuch begutachten.






































Herzlichen Glückwunsch, meine Damen und Herren. Dafür gibt es jeden Tag etwas auf die Fresse. Der Lebenlauf. Im Gymnasium teilweise mobben, und zwar in einem Fall so offen, dass auch andere demonstrativ wesentlich schlechtere Noten bekamen. Ein Jahr Wiederholung. Ein Kind aus dem Milieu herbeizaubern, das Abitur ging aufgrund guter Organisation und zum Glück sehr unterschiedlicher Lehrer dann doch noch. Danach jedoch leider der Studium-Abbruch. Offiziell wegen des Kindes. Aber im Milieu ist es natürlich auch viel schöner, die Gene sind gut zusammengemixt, für die Wir-Stimmung wird gesorgt, intime Informationen sichern das fragile Selbstwertgefühl. Was eine etwas andere Grundlage als ein Hochschul-Studium ist. Und nun freut sich meine Tochter allen Ernstes auf ihre Büro-Lehre im nächsten Jahr. Eingebettet in den entsprechenden Rahmen.
Im kurzen Gespräch mit einem Vater aus dem Bekanntenkreis erfuhr ich heute, dass dieser gar nicht mehr in der Wohngemeinschaft zu seinem Sohn vorgelassen wird. Mitgebrachtes und Gewünschtes sind bitte an der Haustür abzugeben! Um welche Form von Bearbeitung es sich da handelt, können wir dann von den Lippen ablesen. Und einer der klugen Kinder von damals hat gerade seinen Hauptschulabschluss nachgemacht. Toll! Viel zu tun. Allerorten.
Der pensionierte Herr mit dem weißen Regenschirm übrigens, der seine Kollegen in Uniform vor der Bäckerei im VW-Bus vor mir so kollegial verabschiedete, war leider sehr schnell weg. Zu schade. Ich wollte ihn doch fragen, ob es dem Auge trotz 3 Spritzen beim Arzt gut geht. Er äußerte da ja seine Bedenken. Ich hatte bei meinem Besuch heute jedenfalls volles Vertrauen in alle.






















Donnerstag, 18. Dezember 2014















Gestatten: Lanzelot.


































Wagner. Steinofen-Pizza. Nur echt mit dem eckigen Karton. Und dazu dann diese neue Kult-Schokolade? Wer danach satt ist, hat vielleicht auch noch etwas Kraft übrig zum treffsicheren Schwenken der Handtasche, wenn wieder mal der Teufel im Anmarsch ist.


































:-)


































Sorry, ich muss mal gerade was sagen: Du bist die dümmste und billigste Göre an der langen Leine, die hier in Köln über die Erde wandelt. Und du wandelst noch auf diesen Wegen, weil der Sog zu dir hin einfach so groß ist. Das macht das Sammeln so effektiv. So. Und jetzt noch eine Bemerkung dazu, dass das Jahr, also der Jahreskreislauf "bald kaputt" sei. Die Symbolik ist bekannt. Keine Sorge: Der Magen-Darm-Bereich grummelt zwar seit gestern abend wieder. Das rechte Ohr ist dicht. Der Fußnagel hat den Nagellack noch nicht so ganz überwunden. Aber ansonsten geht es ganz gut. Siehe unten.




































Farbenspiele. Ein hübsches Haus mit rotem Eck-Dach und Watte. Kindgerecht gebastelt. Die Wut über die Erwähnung dieser hübschen kleinen Einlage führte dazu, dass hier heute morgen ein gelber Luftballon aufgepustet und fliegengelassen wurde. Viel Vergnügen beim Betrachten der farbenfrohen Antwort.




















Mittwoch, 17. Dezember 2014
















Magickal
































5 Euro in ein Spar-Schwein für jeden fremdenfeindlichen Antrag finde ich gut. Auf dem aktuellen Bild so hübsch anzusehen in orange-weiss. Die Aufklärungsarbeit läuft auf vollen Touren, und merkwürdige Märchen über Berater wie Münzer, oder wie war doch der Name, gibt es daher sicher auch nicht mehr, welche Vorstandsposten bei Briefkasten-Firmen für Mitglieder des Rates organisieren. Denn Köln stellt sich quer. Und zwar immer öfter.



































Nicht wahr? Das Baby hat Hunger. Maren. Merci.



















Montag, 15. Dezember 2014
















So. Und wer möchte morgen auf sich aufmerksam machen? Allerdings sollten sich ZuschauerInnen doch sehr genau überlegen, vor lauter Schadenfreude - fast - heimlich die Hände zu reiben. Es könnte nämlich sehr gut sein, dass man total falsch liegt. Im Sog der Ereignisse. Und wer will schon als dumme Gans im Fotoalbum enden? Roccos Law.



































12.30 Uhr. Auch beim medizinischen Personal gibt es solche. Und solche. Wie wir alle wissen. Und wie läuft so der Nachschub nach Hamburg? Ach Sternchen.



































Ebay verkauft gerade ein Airbrush-Design vom "Tortenkutscher". Ganz ohne den guten alten Pinsel mit der Hand gemalt.



































"Viel eher muss sich nachrichtendienstliche Tätigkeit auf die Penetration gegnerischer Zirkel konzentrieren, um die relevanten Informationen zu erlangen




... Setzt sich diese Erkenntnis auch bei den Nachrichtendiensten der Verbündeten der USA durch?




Robert Baer: Die Israelis haben das beispielsweise schon lange erkannt. Ich habe in den vergangenen Jahren häufig israelische Gefängnisse besucht, die dortigen Verhörmethoden beobachtet, mit Hamas-Gefangenen gesprochen, wie auch mit den Mitarbeitern des Geheimdienstes. Die Mitarbeiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Beit versicherten mir, ich konnte das auch vor Ort analysieren, sie würden meistens auf traditionelle Polizeimethoden bei ihren Verhören zurückgreifen, was gewinnbringender sei als Folter. Die Israelis haben Folter gestoppt, weil es ihre Ermittlungen versaute, sowie ihr angeschlagenes internationales Image weiter verschlechterte.




































:-)


































Lichter und Sterne



















Sonntag, 14. Dezember 2014

















'Like other career CIA officers, Carle points to Cheney as epitomizing what went wrong. He said it took a shockingly few number of individuals to recalibrate a nation’s moral compass for the worse.

“A fish rots from the head down. Some people say we were winging it. The agency [CIA] does not wing it. You cannot even sneeze in the field without authorization. The authorization for this came from the White House. None of this would have happened had not an infinitesimally small number of neo-cons decided they had to be tough guys after 9/11.”

Carle says James Mitchell and Bruce Jessen, the two psychologists hired to justify the torture methods euphemistically referred to as Enhanced Interrogation Techniques, or EITs, were quacks, pushing unproven theories.

“Everybody [in the CIA] knew these guys were frauds. They had never done intelligence work. They had never done interrogations,” he said. “Our government paid them $81 million and they gave the agency the cover the White House thought it needed.”' (via Steven Hassan)




































"Dass Özdemir die Dresdner Demonstranten darüber hinaus als „Mischpoke“ charakterisierte, wird auf diese sicherlich bis kommenden Montag einen bleibenden Eindruck hinterlassen." Und wie wäre es mit "Recht - Eck(en)", die in Nippes den Delfin besuchen? Oder wie heisst dieser schöne scharfe Fisch? Oder soll es dann doch ein demonstrativ halbierter Kuchen sein? Unsere luntegelegten jungen und alten Gören aus den autoritären Psychogruppen haben da einige Symbole an die Hand bekommen, die von einem positiven Zusammenhang in einen negativen umgedeutet wurden. Und je nach Grad der Bewusstseinskontrolle schiebt man halt auch mal andere Frauen im Geiste in den großen Ofen. Natürlich nur so wie bei Hänsel und Gretl. Oder lässt sie in dezenter Andeutung am Fleischerhaken baumeln. Wie manche Widerstandskämpfer. Doch. Das hört sich alles ausgesprochen interessant an.



































Das nächste Fest im Jahreskreis ist die Wintersonnenwende - Winter Solstice. Sie findet statt am 22. Dezember 2014 um 00:03 MEZ.



















Freitag, 12. Dezember 2014
















"Rosemary Anderson High School is an alternative school that serves at-risk students who were expelled or dropped out, are homeless or single parents. According to the school's website, 190 students annually are enrolled at the north Portland location. The school also has a second location in Gresham."


































Ein Zitat von Horizont.net: "Moms Demand Action - Wie Grey die verstörende Angst in Amerikas Klassenzimmern inszeniert." Hier ist der Link auf die Seite http://momsdemandaction.org/ - Look at this: "We've only just begun to fight".




















Donnerstag, 11. Dezember 2014















Magickal



































So. Und nun die passende Aktion und Antwort zu der Bemerkung Anfang der Woche, man habe Angst, dass man mit 3 Spritzen das Auge wegspritzen könne. Zuviel Zucker macht so mutig?





































Video: Senator Dianne Feinstein, the Intelligence Committee’s Democratic chairwoman, defended the release of the torture report, saying, “this report is too important to shelve.”




'In exhaustive detail, the report gives a macabre accounting of some of the grisliest techniques that the C.I.A. used to torture and imprison terrorism suspects. Detainees were deprived of sleep for as long as a week, and were sometimes told that they would be killed while in American custody. With the approval of the C.I.A.'s medical staff, some prisoners were subjected to medically unnecessary “rectal feeding” or “rectal hydration” — a technique that the C.I.A.'s chief of interrogations described as a way to exert “total control over the detainee.” C.I.A. medical staff members described the waterboarding of Khalid Shaikh Mohammed, the chief planner of the Sept. 11 attacks, as a “series of near drownings.”' (via Steven Hassan)





































Weltempfänger, Köln-Ehrenfeld. Da sollte noch ein wenig mehr Salz gestreut werden. Die Freude darüber stand mancher Mitarbeiterin schon vor einiger Zeit ins Gesicht geschrieben. Aber vielleicht war ja auch einfach nur die Anwesenheit eines Ex-Lovers für sie so irritierend, der über die kleine Geste ganz und gar nicht angetan war. Die (Be-)nutzung von Frauen nimmt manchmal merkwürdige Wendungen.



















Mittwoch, 10. Dezember 2014

















Dianne Feinstein - Das Programm der "erweiterten Verhörmethoden" sei, so Feinstein, ein schrecklicher Fehler gewesen und hätte "niemals, niemals existieren dürfen". Von 2009 an haben Mitarbeiter des Geheimdienstausschusses Berge an Dokumenten zu diesem hässlichen Stück Zeitgeschichte gesichtet. Seit Ende 2012 liegt der Report vor, wegen Einwänden der CIA aber ist er mehrmals überarbeitet worden. Am Dienstag wurde nach vielen Verzögerungen nun endlich eine Kurzfassung des mehr als 6000 Seiten starken Dokuments veröffentlicht.






Kommentar im Spiegel online: "Highlights"
(Link auf PDF-Dokumente im Spiegel-Text. Wie immer gilt: Willkommen an der Haustür!)



- tagelanger Schlafentzug + im Stehen (teilweise 180 Stunden, Hände über Kopf)

- zwangweises Stehen auf gebrochenen Beinen

- 183 mal Waterboarden einer Person (Khalid Mohammed)

- körperliche Misshandlungen während die Personen nackt waren

- gefesselt in Zellen völliger Dunkeltheit, dazu lautstarke Beschallung mit Lärm und Musik

- Androhung von Gewalt und sexuellem Missbrauch von Verwandten (Kinder, Mütter)

- glaubhaftes Androhen, das Gefängnis nicht lebend verlassen zu können

- Prügel wegen vergessenem "Sir"

- Planung Gefangene ohne Gerichtsverfahren für immer wegzusperren/abzuschotten

-Gefangenhaltung von Unschulduigen um an Familienmitglieder heranzukommen (u.a. einen "intellectually challenged man")

- usw.



Diese Methoden erinnern an faschistische Staaten und Militärdiktaturen ..."




Update 12:22 Uhr:


Bingo! Next one. Gut, dass ich zu blöd zum Programmieren bin. Heute schon eine Raute oder ein Rechteck entdeckt? Gruss, das Auslaufmodell.




















Dienstag, 9. Dezember 2014

















Hach ja, "Freunde des Hauses". Natürlich habt Ihr "Freunde", die Euch zuhören. So, wie Ihr Euch das im Ticker wünscht. Manche "Freunde" machen sogar Werbung für Euch. Amüsieren sich über die neueste Lidl-Werbung von Euch. Nein, nicht die vom letzten Mal. Da sah die Barock-Tapete im Hintergrund wirklich genauso aus wie die vom Dos Equis. Der Laden mit Tequila. Bis der Barhocker schwankt. Und wahre Freunde einen auffangen. Im Duett trösten. Und trockenlegen, weil die Wirkung doch eine etwas andere ist als die von Champagner. Und jetzt? Was war das wieder für ein Werk. Ein Volltreffer. Sozusagen. "Freunde" nennen daher sogar Eure Etats: "Zu den Kunden der 45-köpfigen Agentur gehören Lidl Deutschland, Lidl international, ING-DiBa, BAUHAUS, Carl Kühne AG, Unilever, Immonet und Weleda."
So. Darauf dann einen winzig kleinen Wurm! Nein, keinen kleinen Drachen. Und nicht den eingelegten Wurm aus dem mexikanischen Tequila, der ja wohl doch eher eine Raupe ist. Sondern diesen süssen kleinen Wurm für die Ohren. Zu geniessen beispielsweise mit Wodka. Das uralte Heil- und Genuss-Getränk für schamanische Ziegen und Zauberkünstler aller Art. Prost! Party!






































Hat heute ein Kölner Heinzelmännchen Lust zum Backen? Ich möchte bitte die Schokoladen-Tarte.




















Montag, 8. Dezember 2014
















Zur Verantwortung in Freiheit gehört das Erlernen des Umgangs mit (alkoholischen) Heil- und Genuss-Getränken. Erwachsene haben ein Recht auf wohltuende Entspannung und Ekstase.




































Magickal Gypsy Living
They call it Christmas Time - We call it Winter Wonder Land
Lemax - Lucy's Chocolate Shop



















Sonntag, 7. Dezember 2014
















"das Haus der Architektur Köln lädt ein zur Veranstaltung „Ist Misstrauen die erste Bürgerpflicht? Ein Erfahrungsaustausch“ am 16.12. um 19 Uhr im hdak-Kubus im Josef-Haubrich-Hof (http://www.hda-koeln.de/jedendienstag19uhr.html). Auch die geplante Bebauung des Klingelpützparks soll hier Thema sein." Zitatende. Ein interessanter Text, der sicher auch zum Nachdenken anregt über den Unterschied zwischen Bürger und Untertan.



































Moon Melody



































Die Fotos sind hoffentlich sehr schön geworden. Insbesondere das Orange macht sich vor einem dunkleren Hintergrund immer ganz gut. Was der Herr mit der orangefarbenen Jacke sicher auch finden wird, der gestern im Gefolge von mehreren Herren sehr schnell in die Großbäckerei Merzenich mit einer Filiale am Eigelstein kam, als ich im Laden stand. Und eine junge Dame sich von ihrem Begleiter Waffeln aus dem Angebot dieser Filiale wünschte, während ich noch ganz angetan vom schwarz-weißen Karomuster des Pullovers der eilends herbeigeeilten Mitarbeiterin war. Manche Mode ist eben immer einen Blick wert. Hatte einer der Herren eigentlich Schnupfen? Der Herr in Orange und seine Begleiter freuen sich jedenfalls sicher auch über einen Früstückskorb mit süssen Sachen aller Art.




















Freitag, 5. Dezember 2014
















"Köln | Das Verwaltungsgericht Köln hat heute per Eilbeschluss das teilweise Verbot einer Demonstration linker und kurdischer Gruppen aufgehoben und damit einen Demonstrationszug durch Teile der Kölner Innenstadt zugelassen (Aktenzeichen: 20 L 2440/14)."



Wie immer gilt: Genau hingucken, wer da unter wessen Flagge in welcher Farbe läuft. Und andere zur Solidarität aufruft. Das Orange mit Weiß, dazu das Pink bei Facebook sieht übrigens ganz grauenhaft aus.




































"Der Nobelpreisträger verweist hier selbstverständlich nur auf die Folgen des deutschen Sozialkahlschlags, der kurz nach der Euroeinführung von der Schröder-Fischer Regierung im Rahmen der Hartz-Arbeitsgesetze durchgepeitscht wurde – und der zu einer massiven Absenkung des Lohnniveaus sowie zur Ausbildung des europaweit größten Niedriglohnsektors führte (siehe hierzu: Happy Birthday, Schweinesystem!). Lohnkahlschlag, weitgehende Prekarisierung des Arbeitslebens und gnadenlose Arbeitshetze ermöglichten erst die massiven Konkurrenzvorteile der deutschen Exportindustrie, die sich in den von Krugman genannten Zahlen manifestieren.





Diese Konkurrenzvorteile führten zur Ausbildung der gigantischen Handels- und Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands gegenüber der Eurozone, die von Krugman als das eigentliche "Wettbewerbsproblem" in dem europäischen Währungsraum ausgemacht werden:
In anderen Worten, wenn es überhaupt ein Wettbewerbsproblem in Europa gibt, dann wird es überwiegend durch Deutschlands Beggar-thy-neighbor-Politik verursacht, die im Endeffekt Deflation in die Nachbarstaaten exportiert.





Der Begriff "Beggar-thy-neighbor" (Wörtlich; "Schnorre bei deinem Nachbarn". Sinngemäß übersetzt: "Ruiniere deinen Nachbarn") etablierte sich im angelsächsischen Sprachraum während der großen Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Er bezeichnet eine aggressive Wirtschaftspolitik, die darauf abzielt, vermittels Handelsüberschüssen die Krisenfolgen auf andere Länder abzuwälzen.



































"Trojan ist also keineswegs ein unbeschriebenes Blatt, sondern ein knallharter Rechtsextremer mit faschistischen Neigungen. Die Linke-Abgeordnete Jutta Jelpke hatte die Bundesregierung gefragt, wie sie sich dazu stellt. Die hatte aber erst einmal keine Bedenken, wenn nun deutsche Polizisten mit einer von einem Rechtsextremen geführten Polizei in Kiew zusammenarbeiten (Polizei und Rechter Sektor arbeiten in Kiew zusammen)." Da hilft dann auch keine Dusche. Ekelhaft.




















Dienstag, 2. Dezember 2014

















"It’s no secret that Alcoholics Anonymous attracts troubled individuals – and has helped many turn their lives around. But the nonprofit organization known for its 12-step program also attracts some who find it a convenient place to meet targets for a so-called “13th step”–exploiting troubled women sexually and financially, claims a California lawsuit."





via Steven Hassan - Freedom of Mind






































Der Weg der Symbolik





Bemerkenswert ist dabei jedoch, wie sich matriarchale Symbolik trotz der sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse auch in den patriarchalen Jahrtausenden noch erhält. In der Jungsteinzeit entwickelt, wurde sie auch in der Bronzezeit mit ihren spätmatriarchalen Mustern weitergeführt, sie wurde in dieser Epoche sogar deutlich differenziert und bereichert. Doch auch in der frühpatriarchalen Epoche erlosch sie nicht, obwohl die diversen frühpatriarchalen Reiche rasch entstanden und ebenso rasch wieder zerfielen, auf Kosten der geknechteten Bevölkerung. Aus vielen alten Kultplätzen wurden nun von den Kelten sogenannte "Keltenschanzen" gemacht, strategische Plätze, die deswegen militärisch so günstig lagen, weil sie sich in einem Netz von Sichtlinien befanden. Als auf die Kelten die ebenfalls frühpatriarchalen Germanen folgten, wurden daraus nun germanische strategische Plätze gemacht. Doch zahlreiche Plätze blieben Kultanlagen, wobei die frühere Kultstätte der Göttin nun zu einem Platz eines Keltengottes oder des germanischen Kriegsgottes umfunktioniert wurde.






Aber auch das geschah nicht überall, denn viele Stätten der matriarchalen Göttinnen blieben erhalten, auch wenn sie nun den obersten patriarchalen Vater- und Kriegsgöttern untergeordnet wurden. Man verehrte auch diese Göttinnen weiter, doch sie wurden nun mit keltischen, dann mit germanischen Namen benannt, obwohl sie weder "keltische" noch "germanische" Göttinnen waren. Die Bauern übernahmen viele Gedanken aus der matriarchalen Weltanschauung, denn noch immer hatten sie mit Mutter Erde zu tun und hingen von deren Wohlwollen ab, ebenso davon, welches Wetter oder Unwetter der Himmel ihnen sandte. In den südlichen Teilen Mitteleuropas und entlang der großen Flüsse wurde eine römische Kulturschichte darübergestülpt. Hier erhielten die keltisierten Göttinnen dann römische Namen, und eine keltisch-römische Mischkultur entstand. Die römischen Kastelle, die Kasernen des neuen Imperiums, wurden wiederum auf die "strategisch günstigen" Kultplätze gesetzt. Und auf die schnurgerade Kultlinien, die alten Wege, baute man nun die schnurgerade Römerstraßen, die jetzt nicht friedliche Händler-Pilger, sonderen marschierende Soldaten auf dem schnellsten Weg zum Ziel brachten. Dennoch verraten die fortdauernden Überbauungen noch immer, welche Strukturen zuvor in der Landschaft bestanden haben.







Im Mittelalter fuhr man mit der Überbauung fort, denn seine Zwingburgen, heute meist zu Ruinen zerfallen, stehen größtenteils auf Kultstätten jungsteinzeitlich-bronzezeitlicher Herkunft und gewähren den berühmten "strategischen" Weitblick. Was an Kultstätten noch übrig war, wurde keltisiert, romanisiert oder germanisiert, wurde mit Kapellen, Kirchen und Klöstern besetzt, denn nun wurde alles Vorhergehende unterschiedslos unters "Heidentum" subsumiert. Diese brachte einen scharfen, weltanschaulichen Bruch mit sich, denn die vorigen Gottheiten wurden jetzt verteufelt und systematisch ausgemerzt, was insbesondere für die Göttinnen galt. Manche der uralten Göttinnen und Götter wurden - wo es möglich war - zu "Heiligen" umfunktioniert und mit Märtyrer-Legenden versehen, und im Hochmittelalter war es dann die christliche Maria, welche die Göttinnen ersetzen und jede Erinnerung an sie tilgen sollte.








In: Heide Göttner-Abendroth, Matriarchale Landschaftsmythologie. Von der Ostsee bis Süddeutschland, Erschienen 10/2014




















Montag, 1. Dezember 2014

















Am 24. November starb Laura Blumenthal. Laura war eine 20-jährige wunderschöne Frau. Und sie war damals eine zornige junge Frau.

































Moon Melody



































Auch eine interessante und durchaus lesenswerte Perspektive. Noch ein halbseidiger Herr, der sich als Vater der Nation stilisieren liess? Nein, ich dachte beim Suchen der Links zuerst nicht an die Zusammenstellung junger bis mittelalter bekannter Herren im halbkreisigen Vorstellungstribunal, die sich gegenüber der Referentin mit diesem merkwürdigen Fachgebiet und alleinerziehender Frau mit kleinem Kind als Krone der Schöpfung generierten. Hatten sie doch mindestens zwei Seminare zum entsprechenden Auftreten besucht. Allerdings nicht bei der Frau, die sich vorstellte. Ein Benehmen, das auch der einzig anwesenden Frau, die draussen nicht nur Kaffee kochte, irgendwie sichtbar peinlich war. Wie eine willige Dienerin des Pascha-Paradieses sah sie jedenfalls nicht aus. Es gibt überall solche. Und solche. Und soll ich es sagen? Doch, ich sage es: Gruss von der laut KollegInnen sehr erfolgreichen Referentin, die vor vielen Jahren verdammt viele Teilnehmer in die Häuser brachte.