Sonntag, 31. Mai 2009

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Weshalb man Erdbeeren unbedingt kochen, aber nicht schockgefrieren sollte.







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Gestern in der Südstadt. Mitten auf dem Bürgersteig am U-Bahn-Bau ein ambitionierter Anbieter einer Wahlkampfzeitung der Partei "Die Linke". Ich sehe offenbar irgendwie links aus, Corsage unter der Jeansjacke, rote Haare, rote Schuhe. Er hält mir die Zeitung direkt vor das Herz.
"Informationen zur linken Politik vor der Europawahl".
"Ja gerne. Danke!"
Ich gehe ein paar Schritte und kann es dann doch mal wieder nicht lassen, drehe mich zu ihm um:
"Und sind Sie denn auch links?"
Er sieht plötzlich etwas verwirrt aus. Schweigen. Dann der Blick auf den Boden.
"Ähhhh. Jaaah. Jawohl!"
Ich grinse breit.
"Tschuldigung!"







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Medialer Sex-Appeal? Müll!
Aus 2004: »Wir brauchen keinen zusätzlichen Büroraum mehr. Es stehen über 500.000 qm in Köln leer. Wir brauchen auch kein zusätzliches Luxushotel. Das letzte Groß-Hotel, das hier aufgemacht hat, hat jetzt Schwierigkeiten, weil immer neue dazukommen. Auch die Neuen Medien nützen uns nichts, weil sie keine Stellen für die Arbeitslosen bei uns hier in Mülheim bieten. Was wir brauchen, das sind Flächen für Handwerk und Gewerbe, für kleine und mittlere Betriebe, die stehen hier im Rechtsrheinischen Schlange und finden nichts."
Ist das jetzt böser Sozialismus, zu fragen, was hat sich seitdem auch in anderen Stadtteilen geändert außer der Tatsache, dass dem Trash-Medienstandort Köln ein EU-Bußgeld in Höhe von 130 000 Euro täglich droht und auf einer Industriebrache eine Reihenhaus-Siedlung mit "innovativem Gewerbe wie Softwareschmieden" gebaut wird?







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Freitag, 29. Mai 2009

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Markt der Völker: 29.05. - 01.06.2009



Gürzenich in Köln




Öffnungszeiten:

29.05.: 15-20 Uhr
30.05. - 01.06.: 11-19 Uhr




Eintritt:

Erwachsene: € 3,50-
Kinder bis 13 Jahren frei






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Flohmarkt Kölner Altstadt


Rheinpromenade
zwischen der Hohenzollern Brücke und der Bastei







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Was ich nicht ganz verstehe ist, warum nicht auch geklärt werden soll, wer nach '89 vor die Wahl gestellt wurde, entweder ab in den Knast zu gehen oder die Seiten zu wechseln. Warum denn nur Antrag auf Überprüfung zur Stasi-Vergangenheit? Nicht jeder ist so freundlich wie mein ehemaliger Lektor und weist mich auf diesen Umstand hin. Wer hat wem geholfen zu Bush-Zeiten? Aber natürlich interessiert auch mich, wer auf eine Referentin für Extremismus, Antisemitismus und autoritäre Psychogruppen bei der KAS, der Jakob-Kaiser-Stiftung und der Karl-Arnold-Stiftung angesetzt wurde, die es dann wagte, das allererste Buch in Deutschland über das große Medienkonkurrenzprodukt Blogs zu schreiben.







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Wenn Dreckskerle versuchen, einen Menschen in die Depression zu treiben, hilft Handfestes.







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"Cheney hat sich inzwischen zum Wortführer des Militär- und Geheimdienstapparats sowie des gesamten rechten Lagers aufgeschwungen, das den US-Präsidenten mit seinem immer dreisteren Auftreten vor sich her treibt." Was sollte übrigens eben unter italienischer Flagge der Besuch dieses Beitrags hier im Blog?







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Gerade haben sich wieder arme Irre in meine Cookies eingeschlichen.






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Rosa Luxemburg ohne Kopf, Hände und Füße? Und hier lohnt sich eher ein Blick auf die Kommentare. Update: Nein, er lohnt sich jetzt nicht mehr.






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"Häufig wird Pater Ksawery gefragt, woher er sein Wissen schöpfe, da er selbst ja das Zölibat einhalte. Er erzählt dann von seiner Erfahrung als Paartherapeut".






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'My congratulations to the British, Western legal system and to the bravery of these two sisters who may now have to live in hiding or face death. A victory of sorts in both these cases was possible due to European laws and to the willingness of law enforcement officials to use them to prosecute “customs” which are, essentially, crimes and human rights violations in the West. These two cases also show how barbaric a mother can be to her own daughter—in the name of family honor, religion or “custom.”' (via)






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Donnerstag, 28. Mai 2009

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Glaubenskämpfe






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(Various)










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Die schlechtesten Spitzel sind eifersüchtige Spitzel, die sich gegenseitig an die Gurgel gehen wollen und dem zu kontrollierenden Objekt ihrer Begierde dessen Tagesablauf mit kleinen Aufmerksamkeiten so triggern, dass tatsächlich die Gefahr besteht, vom Feind die Fresse poliert zu bekommen. Es ist verständlich, dass das Patriarchat nicht freiwillig verzichtet auf so viel Inspiration und Ideen. Aber es ist doch wohl klar, dass diese nicht kostenlos waren? Das Geld wird eingetrieben, kann aber auch gerne freiwillig gezahlt werden. Jeder umtriebige Spitzel wird besucht und hat selbstverständlich die Wahl, wieviel Nützliches er erzählt. Wenn einmal klar ist, dass der Job sich nicht lohnt, dann ist schon ein wesentlicher Baustein zur Beendigung dieser merkwürdigen Entwicklung der letzten Jahre errichtet. Der Frieden muß leider bewaffnet sein. Und der neu zu gründende Matriarchatsclan wird sich einiger Übergangsriten bedienen. Da heisst es: Lernen aus der Geschichte der kriegerischen Kulturen! Wer sich wehrt, überlebt länger.







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Och, ist das niedlich! Ein kostenloses Online-Game auf meinem Bildschirm. CASE WHITE - Battlefield Europe. Da flimmern über den Bildschirm zwei wahnsinnig wild aussehende Männer, die abwechselnd auffordern: Besetze Europa - Befreie Europa - Besetze Europa - Befreie Europa ... ! Aber von was nur? Von den Nichteingeweihten? Oder den okkult Eingeweihten? Oder von diesen irgendwie so finster blickenden Männern und alle anderen gründen matriarchal strukturierte Republiken?























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Gut, auf eine Aktion folgt nach Art der weisen Frauen immer eine Gegenreaktion. Manche Wicca würde sagen: Was du aussendest, kommt in dreifacher Form zu dir zurück. Menschen mit schönen Beinen auf Baustellen, die sich in entschwebende Engel in rotgoldenen Roben verwandeln? Der Herr gehirngewaschener Zuhälter mal wieder auf Achse?



US-Patent Nr. 4.999.637 - März 1991
"Schaffung künstlicher Ionenwolken über der Erde"




Wer so dämlich ist, den rechten Um- und Unterbau zu glauben, ist selber schuld. Wer Zeit und Lust hat, Fakten und Fiktionen zu trennen, dem sei das Blog "Mindcontrol" empfohlen. Den auch dort genannten Telepolis-Artikel über Gladio und die Wehrsportgruppe Hoffmann ergänze ich um den kurzen Hinweis auf den Schweizer Historiker Daniele Ganser.
Gerne kopiere ich Sätze mit einem gewissen Unterhaltungswert wie die folgenden: "Anfang der 90iger Jahre gab es vereinzelt Berichte in den Medien über ein Nachbarschafts-Überwachungssystem in den USA, das auch in der BRD etabliert werden sollte. So, wie im Blockwartsystem der Nazis, sollten dabei Personen, wie z. B. der Briefträger, mit der Aufgabe betraut werden, bei der Nachbarschaft oder Kundschaft nach dem Rechten zu sehen und bei Auffälligkeiten Bericht zu erstatten. Dann hörte man nichts mehr davon, und es schien so, als habe sich dieses Vorhaben verflüchtigt."
Ich spiele jetzt mal Dackel. Hmmmh. Lecker Hosenbeine! Auch zum Anpinkeln gut geeignet.
So, und vom Blog "Mindcontrol" aus, in dem eine gewisse Ruth Gill schreibt, geht es zum Beispiel hierhin, wo man leider wieder einmal weder die Zionisten noch die Rothschilds oder Rockefeller mag und der Mossad alles schuld ist: "Gladio und der Gipfel der Weltverschwörung". Dort steht dieser Satz: "Gresch outet sich zwar nicht dezidiert als Opfer der beschriebenen Verbrechen, aber in Insider-Kreisen ist er als Überlebender bekannt." Ob dieser Satz stimmt, weiß ich nicht. Das im Internet ausgestellte Füllhorn seiner Fachkompetenz sei aber reichlich über allen Interessierten und Betroffenen mit wohlwollenden guten Wünschen ausgegossen!








P.S.


Keine schönen Grüsse an G. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!




" ... Bei den betroffenen Individuen verhält es sich oft so, dass sie "eine totale Einordnung der ihnen Begegnenden oder der mit ihnen Arbeitenden in ihre Vorstellungswelt erwarten."[17]




Sie tendieren dazu, "Objekte so sehen zu wollen, wie sie sie aus inneren Gründen benötigen. Dabei helfen ihnen ihre Größenvorstellungen, das Objekt in dieser Weise als ein Merklmal ihrer selbst zu betrachten. Die Mitmenschen sollen nur die Gefühle der narzisstisch Gestörten widerspiegeln, nicht aber ihre eigenen bekanntgeben."[18]




Das vielfach in einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung wurzelnde unbewusste Gefühl der Minderwertigkeit zwingt die Betroffenen in eine Verschmelzung (Fusion) mit Objekten, die eigene Mängel beheben sollen. Die mit der unbewussten Minderwertigkeit dialektisch verbundene Grandiosität (volkstümlich: Größenwahn) erlaubt nun die Verwandlung des Objekts in ein Merkmal der eigenen Persönlichkeit.




Diese Menschen schmücken sich gewohnheitsmäßig mit fremden Federn, ohne dass ihnen dies bewusst werden muss. Wehrt sich aber ein anderer Mensch gegen einen derartigen Missbrauch, ist mit unkontrollierten Aggressionsausbrüchen bei dem schwer persönlichkeitsgestörten Menschen zu rechnen."






Aus den verschwörungstheoretischen rechten Fakten und Fiktionen:




Ich hatte einmal Gelegenheit, einen Menschen kennen zu lernen, der – selbst Mindcontrol-Opfer - mutige Öffentlichkeitsarbeit über diese Verbrechen betrieben hatte. Deswegen haben ihn die Perps mit brutalen Folterungen um den Verstand gebracht und ihm die Seele geraubt. An dem Tag, an dem die ISBN-Nr. für seine Veröffentlichung zugeteilt wurde, katapultierten sie ihn in die Psychose. Dieser Mensch nun war, so, wie er während meines Besuchs im Kreis der Familie agierte, ganz offensichtlich nicht mehr er selbst. Er versuchte nach Kräften gegen seinen Bruder und mich zu intrigieren. Bei dem Versuch, mich in einen Disput mit ihm zu verwickeln, führte er Informationen über mich an, von denen er unmöglich auf normalem Weg Kenntnis erlangt haben konnte und die ihm vermutlich simultan von den Perps als Audio3 Suggestionen übermittelt wurden. Ganz offenkundig hatte er jeden vernunftgeleiteten Kontakt mit seinen Familienangehörigen verloren, und agierte nur noch als ferngesteuerter Zombie. Am erschreckendsten aber war seine „Seelenlosigkeit“, das Roboterhafte seines Gehabes.









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Mittwoch, 27. Mai 2009

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Lust auf Karneval der Kulturen?
Er findet statt in Berlin
vom 29.5. bis zum 1.6.09



Gisela Vöcking-McConney von Shalima International Trading mit der Standnummer 206 wird auch dort sein. Ich habe auf den "Frauenwelten" in Köln ein paar ihrer solide verarbeiteten Sandalen mit lila Perlen gekauft.








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Vulva-Talk
und die weibliche Angst vor einer unveränderten Matriarchatsesoterik







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SPIEGEL ONLINE: Herr Coler, Sie kommen aus Argentinien, wo machohaftes Gebaren nicht eben unbekannt ist. Was haben die zwei Monate im Matriarchat bei den chinesischen Mosuo mit Ihnen gemacht?







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Strafgeld der EU von 130 000 Euro täglich für Köln? Wie bitte?






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Bienengeheimnisse: Wie Bienen uns nützen und welche Gefahren ihnen heute drohen.: "Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." (Albert Einstein)




Update: Hahaha! Ich wollte mal wieder hellsehen und mit meinen Cookie-Köchen bei Amazon plaudern. Soeben erscheint "Angst in deinen Augen. Broschiert von Tess Gerritsen, Emma Luxx". So berechenbar?! Update: Hä? Nu wird's merkwürdig. Ich träume nachts von meinen Cookies? Na gut. Wunderschön anzusehen.





Tiertotems für die Sommersonnenwende: Biene



Die Große Göttin wird oft als Bienenkönigin dargestellt. Cybele war die Bienenkönigin, für die ihre Priester sich kastrierten, um zu ihren Drohnen zu werden (da die Drohne während der Paarung von der Königin entmannt wird); sie wurden die melissae genannt, die "Bienen", ebenso wie die Priesterinnen der Demeter. Auch die Bediensteten bei den Mysterien von Eleusis wurden Bienen genannt. Das griechische Wort für Bienen, melissa, gab seinen Namen auch dem hoch geschätzten Sommerkraut Melissa officialis (Melisse), welches - nach den Worten von Plinius - mehr als alle anderen Pflanzen die Bienen anlockt. Eine andere Nahrung der Bienen ist das Heidekraut. In der Mittsommernacht nahm Cybele, in ihrer Rolle als Bienenkönigin, Attis im Heidekraut gefangen. Auch Osiris wurde im Heidekraut gefangen genommen und von Isis befreit, angeblich ebenso in ihrer Funktion als Bienenkönigin. Die römische Liebesgöttin Venus machte Anchises auf dem Berg zum Summen der Bienen den Hof. Die Griechen weihten die Bienen dem Mond.
Die Honigbiene orientiert sich auf ihrer Reise am Einfallswinkel und der Position der Sonne, und die Kelten betrachteten sie als einen Boten, der die Pfade des Sonnenlichts entlangreiste zu den Bereichen der Geister. Da sie mit Flügeln ausgestattet sind, haben Bienen mit Vögeln die Fähigkeiten gemeinsam, Botschaften aus dieser Welt in die Welt der Geistwesen zu tragen, und die alte Praktik, den Bienen im Bienenstock alle Familienneuigkeiten zu erzählen, hat den gleichen Ursprung wie der Brauch, Botschafter zu den Seelen in der jenseitigen Welt zu schicken." Aus: Anna Franklin, Mittsommer. Feste und Rituale


















Agent Provocateur









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"Die Kurras-Geschichte gibt den Verleumdern wieder einmal die Gelegenheit so zu tun, als ob die Bewegungen der 60er und 70er Jahre vom Osten gesteuert wurden und nur aus Terroristen bestanden."






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Auch der Sohn des 1977 von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, verlangte entsprechende Nachforschungen in Bezug auf den Tod seines Vaters. "Ich habe schon als Junge gedacht, meinen Vater holt mal die Stasi", sagte Buback der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". "Mein Vater hat sich sein Arbeitsleben lang mit Landesverrat und Spionage befasst. Wenn man ihm ans Leder wollte, dann deshalb."







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Ernst Stadler: An die Schönheit



(Der von mir fett gedruckte Satz fehlt im PDF-Link dieses Telepolis-Artikels. Siehe auch 'Die Deutsche Gedichtebibliothek')




So sind wir deinen Wundern nachgegangen
wie Kinder die vom Sonnenleuchten trunken
ein Lächeln um den Mund voll süßem Bangen



und ganz im Strudel goldnen Lichts versunken
aus dämmergrauen Abendtoren liefen.
Fern ist im Rauch die große Stadt ertrunken



kühl schauernd steigt die Nacht aus braunen Tiefen.
Nun legen zitternd sie die heißen Wangen
an feuchte Blätter, die von Dunkel triefen



und ihre Hände tasten voll Verlangen
auf zu dem letzten Sommertagsgefunkel
das hinter roten Wäldern hingegangen -



ihr leises Weinen schwimmt und stirbt im Dunkel.






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Update: Berlin intim. Und noch ein Update, denn der Erotikfilter in und um "Berlin Intim" mag Abgeordnetenwatch auch nicht. Hmmmh. Die sind intim mit den Anthroposophen verbandelt, wie ich gerade eben gelernt habe. Aber Anthroposophen und Sex? Haben die sowas? Sorry! Mehr kann ich gerade nicht mehr denken vor lauter "Wer sperrt wen wovon warum und warum nicht". Hilft gegen Sperren, Schnüffeln, Tarnen und Tricksen eigentlich Sex im Kräuterkindergarten? Und wird Sex auf Kräuterkissen auch weiterhin erlaubt im Codex Alimentarius? Werden Wicca und weise Hexen in Zukunft in virtuelle Sperrbezirke abgeschoben? Oder habe ich den Sinn des Filters nicht begriffen, der genauso funktioniert wie die Altersbeschränkung bei Filmen. Ab 18? Au jaaaaa! Haben wollen!






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'Die miteinander kooperierenden und personell mehr als eng verflochtenen Initiativen "Abgeordnetenwatch", "Kandidatenwatch" und "Mehr Demokratie" residieren gemeinsam mit anderen Gruppierungen im Hamburger Rudolf-Steiner-Haus, dem "Veranstaltungshaus für Anthroposophie, Kunst und Kultur im Herzen der Stadt Hamburg". In ihren vermeintlichen Kontrollorganen sitzen bekannte und weniger bekannte Anthroposophen wie Daniel Schily und Claudine Nierth, um die Unabhängigkeit der Moderatoren in dem anthroposophischen Veranstaltungshaus zu beaufsichtigen. Haben Nutzer von "abgeordnetenwatch.de" Zweifel an deren souveräner Frage-Filterung, können sie sich über eine Eingabemaske der Internetseite "abgeordnetenwatch.de" an die Kuratoren wenden, um den Sachverhalt überprüfen zu lassen. Allerdings landen die Fragen und Beschwerden allem Anschein zum Trotz wiederum im Hamburger Mittelweg 11-12, dem Rudolf-Steiner-Haus, bei den Moderatoren, anstatt bei den Kuratoren, wie die Absender glauben. (Abgeordnetenwatch-Kuratorium). Die nach außen hin besonders betonte Unabhängigkeit der Moderatoren und deren Prüfung durch ein autonomes Kuratorium sind reine Kulisse, hinter der das vermeintliche Kontrollverhältnis auf den Kopf gestellt wird. Der "rigorose Ethik-Codex" als Entscheidungsgrundlage der Moderatoren wird dabei durch einen willkürlichen Anthro-Codex ergänzt. Die veröffentlichten, vorgeblichen Maßstäbe sind recht übersichtlich. Sie beinhalten das, was für vergleichbare Foren wie etwa die der Tagesszeitungen im Internet allgemein üblich ist. (Offizieller Codex) Der Anthro-Codex erweist sich hingegen als sehr umfangreich und variabel. Er kommt dann zur Anwendung, wenn es in einer Frage an einen Abgeordneten um das Thema "Anthroposophie" geht und die Sensibilität und Kreativität der Moderatoren im Rudolf-Steiner-Haus kaum Grenzen kennt. Eine Frage vom Januar 2009 an die EU-Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Hiltrud Breyer, die sich dazu bekennt, die anthroposophische "Aktion Eliant" zu unterstützen, leitete mit der Feststellung ein, dass diese "das Ziel hat, den Einfluss der Anthroposophischen Gesellschaft und ihrer gewinnbringenden Unternehmen auf die Politik zu vergrößern." (Frage einer Nutzerin vom 19. 01.2009) Nun ist das zwar kein Geheimnis, sondern das erklärte Ziel der "Aktion Eliant", aber bei "abgeordnetenwatch.de möchte man das so nicht ausgeschrieben sehen.' (via)





Siehe dazu die kurze Blog-Bemerkung zum Codex Alimentarius. Siehe ebenfalls dazu das derzeit in Frankreich laufende Verbotsverfahren von Scientology wegen illegaler Ausübung des Apotherberufes.







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Dienstag, 26. Mai 2009

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"Obama will die Nominierung von Sonia Sotomayor, einer 54 Jahre alten Richterin aus New York, zum Obersten Gerichtshof der USA verkünden. Auf sie wartet der vielleicht würdevollste Arbeitsplatz Amerikas: Der weiße Gerichtsbau liegt über Washington, abgeschirmt vom Lärm der Stadt durch eine imposante Marmor-treppe. Die neun Richter sind auf Lebenszeit ernannt, 107 von 111 waren bislang weiße Männer."






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Aus der Reihe "Schrumpfende Verschwörungstheorien": "Ausländische Investoren kaufen oder pachten derzeit massenweise Agrarland in Entwicklungsländern in Afrika und Asien." Gegen das Spekulations-objekt Nahrungsmittel hilft Gärtnern.






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Ich betrachte zum Beispiel zwei schöne Kohl-Köpfe. Die WELT aber schreibt, dass diese Designer spinnen. Die Damen sehen nach ihrer Meinung etwas angestaubt aus. Diese Ansicht kommt vielleicht von der eigenen Ausschüttung zu trockener Buchstaben hinter dem Busch.







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sueddeutsche.de: Sie haben selbst einmal eine Reihe typisch männlicher Eigenschaften formuliert. Dazu zählten Sie Härte, Durchsetzungskraft, Gefühllosigkeit, Risikofreudigkeit. Diese passen gut zu dem Bild eines erfolgreichen Bankmanagers. Ist diese Krise männlich?




Mitscherlich: Das sind nur Eigenschaften, die wir traditionell unter typisch männlich verstehen. Zugespitzt hat das Hitler mit der Parole: "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl." Wir müssten unser Verständnis ändern, und diese Attribute nicht mehr als positiv darstellen. Natürlich ist manchmal eine gewisse Härte angebracht - aber doch nicht, wenn es auf Kosten der Humanitas geht. Männer sollten lernen, auch Eigenschaften zu leben, die man in der Geschichte als typisch weiblich angesehen hat.





sueddeutsche.de: Von welchen Eigenschaften sprechen Sie?





Mitscherlich: Ich möchte mir wünschen: Humor. Meinetwegen auch Trauerfähigkeit in dem Sinne, dass man die Verletzungen wahrnimmt, die man anderen zugefügt hat. Männer müssen vor allem erkennen, dass sie Menschen sind. Dann werden sie auch andere eher als gleichwertig ansehen. Empathie ist auch bei Männern eine Tugend. Die in diesem Sinne "Verweiblichung" der Männerwelt ist existenziell für unsere gemeinsame Zukunft. Wer Schwächere nicht achtet, wer ihnen nicht zu helfen versucht, sondern bekämpft, merkt gar nicht, dass er damit ein Klima schafft, in dem auch er umkommen wird.





sueddeutsche.de: In der Welt der Manager, im Finanzsektor, sind die "harten" Männer bislang fast unter sich. Wäre diese Krise nicht entstanden oder anders gekommen, wenn mehr Frauen in verantwortlichen Positionen wären?






Mitscherlich: Das kann man nur durch Erfahrung herausfinden. Dann lassen Sie uns mal sagen: "Männer, jetzt lasst uns mal ran!" (lacht) Im Ernst: Wer von den Frauen hätte schon Lust, das ganz alleine zu machen?







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Interessant wäre es, die Auffassung von Integration des türkischstämmigen Lehrers zu erfahren, der Kölner Integrationskurse offenbar versteht als Aufforderung, das dekadente Deutschland, das sowieso ausstirbt, aufzufrischen mit ausländischen Babies. Die jammerigen Deutschen, bei denen nichts, aber auch gar nichts gut ist, haben es nämlich verdient auszusterben, weshalb man auch nicht zum Lehrbuch deutscher Geschichte greift im Gegensatz zur südamerikanischen Akademikerin, die zwar nur als Schülerin anwesend ist, nun aber mit viel Vergnügen im Unterricht Anwältin für Deutschland spielt und Ausdrücke wie 'Deutschland im Mittelalter' als vollkommenen Schwachsinn enttarnt. Eine Anwältin für das freie Deutschland mit manchen Macken, genau wie die asiatische Geschäftsfrau in Ehrenfeld, die sich nicht vertreiben lässt durch kleine Attacken auf ihre Kunden, die dasselbe Recht auf einen Parkplatz haben wie die Kunden des Kaufhauses an der Ecke. Eine Frau, die sich nicht vertreiben lässt im Gegenteil zur polnischen Blumenfrau mit Power, der die Puste leider irgendwann bei allzuviel Männermätzchen ausgegangen ist. Mancher Macho-Man sieht die Zeichen der Zeit einfach nicht. Little sisters are watching you!








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Klaus Eichner:
»Operation CONDOR – Eine Internationale des Terrors«, Verlag Wiljo Heinen, ca. 240 Seiten, 12 Euro
via






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"In der Schwarzen Liste des Filteranbieters JusProg e.V. finden sich massenhaft alternative Medien wie beispielsweise Telepolis oder die Nachdenkseiten, die offensichtlich nach Einschätzung der Hamburger Jugendschützer nicht für Jugendliche geeignet sind. Auch die Internetseiten der Grünen und der Piratenpartei sind nach Einschätzung von JusProg jugendgefährdend. Dies alles wäre lediglich eine weitere Internetposse unter vielen, wenn nicht ausgerechnet JusProg als einziges Filtersystem zu einem Modellversuch der staatlichen Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassen wäre (Von Tittmoning nach Tuntenhausen). Ein Filtersystem mit staatlicher Rückendeckung, das die Informationen einzelner Parteien unterdrückt, wäre allerdings ein Verstoß gegen das Parteiengesetz, welches in §5 die Gleichbehandlung aller Parteien einfordert. Hinter JusProg stehen zwei der größten deutschen Internet-Erotikanbieter. Vorstandsvorsitzender des Vereins ist Mirko Drenger, seines Zeichens Geschäftsführer der Fundorado GmbH, einer Tochtergesellschaft der freenet AG und der ORION Versand GmbH & Co. KG. Fundorado bezeichnet sich selbst als "Branchenprimus" für Sex- und Erotikangebote im Internet."





Update:


"Der Rest der "powered by" - Truppe ist auch nicht schlecht:
Coupé
Praline
Berlin intim - CLEVER POPEN







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Wehrsportgruppe Hoffmann und Gladio







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The 50 Greatest Movie Monologues



Gentlemen ... Start Your Engines!
Good Vibrations Erotic Film Festival



via lustfilms







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Montag, 25. Mai 2009

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(Foto)







Süßkraut/Stevia, Thai-Basilikum. Zum Beispiel. Selber suchen und nicht die Gärtner fragen, die dürfen dazu nix sagen. Pietersgarten. Dekorative Kräuter zusammen mit Küchenartikeln. Zwei Minuten entfernt von der WDR-Maus an den Köln-Arkaden Richtung Hohe Straße. Update: Uppps! Es muß natürlich heißen: WDR-Arkaden! Die Köln-Arkaden liegen in Kalk. Dort, wo ich ab und zu Kleider-Stoffe kaufe.





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Das Buch von Robert Sommer erscheint im Juni 2009 im Ferdinand-Schöningh-Verlag: "Das KZ-Bordell. Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern"







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"Das Buch der Weisungen für Frauen"
(via)







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Sonntag, 24. Mai 2009

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Am Ball bleiben und sich informieren: Codex Alimentarius. Aber auch auf diesem Spielfeld der Information, Aufklärung, Desinformation und Netzfischerei tummeln sich diverse Organisationen wie beispielsweise Anthroposophen, Scientologen und andere Dienste, die sich auskennen mit dem Aufbau sogenannter falscher “Frontgruppen”. Was wiederrum in diesem verlinkten Text beschrieben wird von jemand, der die Rothschilds und Rockefellers wohl nicht mag. Und dann ist Dr. Rima Laibow auch noch jüdische Psychiaterin, wie wir dort lesen dürfen. Hach ja ... !







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Interessant finde ich in diesem Artikel, dass Herr Broder von der teilweise sehr gut informierten Achse die armen Opfer beschreibt, die keine Chance gegen die Romeo-Armee hatten. Was wir hier nicht erfahren, ist die Jagdunfallrate in diesem Beruf, denn nicht jede Bonner Sekretärin war früher nicht im Schützenverein. Da das Abenteuer und eine gewisse Risikobereitschaft jedoch auch zu diesem Beruf gehören genau wie die Neugier von kleinen Kindern beim Auspacken ihres Überraschungseis, weiß man von Anfang an, auf was er - und manchmal auch sie - sich einlässt. Oder?







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"Der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Kairo steht vor der Tür und Obama scheint sich ernsthaft darum zu bemühen, Israelis und Palästinenser zu friedlich nebeneinander lebenden Nachbarn zu machen. Auch Ägypten und Jordanien – immerhin die einzigen arabischen Länder, die bisher Frieden mit Israel geschlossen haben – signalisieren schon ihre Bereitschaft, die Friedensbemühungen unterstützen zu wollen. Doch ausgerechnet ein Gericht in Kairo geht lieber auf Konfrontationskurs.
Die Richter entschieden nun, dass ägyptischen Männern, die mit Israelinnen verheiratet sind, die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Solche Ehen bedrohten die "nationale Sicherheit" Ägyptens, heißt es in der Urteilsbegründung. Das Innenministerium habe den Richterspruch umgehend umzusetzen. Doch scheint der Kläger, ein Anwalt namens Nabich al-Wachsch, schon zu ahnen, dass die Regierung von Präsident Hosni Mubarak der Aufforderung kaum nachkommen wird."







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'Und Sodann? Der signierte nach der Wahl auf Wunsch von Lesern sein Buch "Keine halben Sachen - Erinnerungen". Und er hat schon ein neues Werk im Kopf. Ob der Titel „Wie wird man nicht Bundespräsident“ lauten könnte, wurde er gefragt. Und Sodann antwortete: "Ich weiß es noch nicht. Aber Material genug wäre da."'






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Meins! Freut mich! Danke und bis bald!









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Zwischen den Zeilen






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SPIEGEL ONLINE: Obwohl Sie wirklich viel leisten, stehen andere Frauen stärker im Rampenlicht, beispielsweise Michelle Obama oder Oprah Winfrey. Ist das nicht ungerecht?



Shiva: Das ist kein Problem für mich. Schließlich tötet Oprah Winfrey nicht unsere Bauern - sie hat nur eine Talkshow. Es wäre aber nett, wenn sie in ihrer Talkshow über die Selbstmorde von indischen Bauern in Verbindung mit Monsantos patentiertem Saatgut bringen würde.



SPIEGEL ONLINE: Ihr Kampf für eine andere Gesellschaftsordnung scheint aussichtslos - was treibt Sie trotzdem immer weiter an?



Shiva: Mein Herz treibt mich, mein Bewusstsein, mein Geist. Was ich tue, tue ich nicht aus irgendeinem unechten Grund, sondern weil es einfach zwingend notwendig ist. Und dann fließt automatisch die ganze Energie des Universums hinein. Außerdem binde ich meinen Widerstand an kreative Alternativen, die täglich umgesetzt werden können. Samen wachsen zu sehen und sagen zu können, wenn ich morgen nicht mehr da bin, wachsen sie trotzdem weiter - das ist befriedigend.



SPIEGEL ONLINE: Gibt es etwas, worauf Sie verzichten müssen, um sich mit diesem Einsatz für Ihre Vision zu engagieren?



Shiva: Ich bin von Beruf Physikerin und musste diese Leidenschaft opfern, um mein jetziges Leben zu führen.







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"Heute ist mein Geburtstag. Und weil mein Enkel ziemlich knauserig ist, hat er mir einen Blog geschenkt." Als María Amelia López am 23. Dezember 2006 den ersten Eintrag ihres Internet-Tagebuches verfasste, war sie gerade 95 geworden.






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" ... Und Grüsse an die, die durch leichtes Hüsteln im Hintergrund auf sich aufmerksam machte. Sie wird bei der Vorladung noch genug Gelegenheit haben, sich laut zu artikulieren ... Manche lernen leider erst mit Nachhilfe, was Demokratie wirklich bedeutet. Wer das nicht will, sollte ernsthaft überlegen, in Länder zu gehen, die eine andere Staatsform bevorzugen."






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Leserkommentar zu DIW-Studie: Vollzeitjobs machen Mütter zufrieden und glücklich:


"Ach ja, das deutsche Institut für WIRTSCHAFT stellt fest, dass Frauen sich am wohlsten am Fließband fühlen. Der Zentralverband der Zahnärzte stellt fest, dass Kinder mit dritten Zähnen am glücklichsten sind; und die Dachorganisation der Statistiker bestätigt jüngst, dass man Statistiken unter keinen Umständen zu einem Wunschresultat hinmanipulieren kann. Na, auch einen schönen Tag noch ..."



Denn Mutter-Sein ist sowieso keine Arbeit, sondern unbezahlte Leidenschaft.






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Samstag, 23. Mai 2009

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Liebe Bundesrepublik







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Die Linke lebt!







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Das momentan wieder einmal hörbare Rauschen im Blätterwald taugt immer weniger als Sturmgeschütz. Der Wind bläst dann doch immer mehr aus verschiedenen Richtungen. Nicht nur des Netzes. Und als Politologin kann ich es mir nicht verkneifen, daraufhin hinzuweisen, dass Demokratie eben nicht bedeutet die Herrschaft der Wenigen, auch wenn man diesen Eindruck eventuell erhalten könnte nach einer Auflistung der Eigentumsverhältnisse deutscher Medien. Wieviel Macht macht Bertelsmann?







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Hier sucht man (männliche?) Studenten. Heimreise garantiert im Gegensatz zu Abenteuerreisen an Orte mit erhöhter nichtwestlicher Entführungsrate. Abendteuerliche Erlebnisfahrten in Köln, zum Beispiel Richtung Kalk oder Chorweiler. Was heißt eigentlich "engagierte Studenten"?







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'Maria Amelia Lopez, the ‘world’s oldest blogger’, has died aged 97. The Spanish great-grandmother was given a blog for her birthday by a “stingy” grandson and had been updating regularly ever since. She received, according to our news story, more than 1.5 million visitors but that isn’t the point. She said: “When I’m on the internet, I forget about my illness. The distraction is good for you - being able to communicate with people. It wakes up the brain, and gives you great strength.”'








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Die Krimistunde ist manchmal erholsamer als Kinder, Küche, Kirche.







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Da ich als naturliebende Hexe mit Überlebensausbildung über einen gewissen Jagdinstinkt verfüge, bereitet es mir große Freude, jede/n ins verbal geschmückte Visier zu nehmen, der dieses interessant anmutende Spiel - natürlich nicht nur gegen mich - mitmacht und mitgemacht hat. Ich wünsche uns allen viel Erfolg bei der Verteidigung der real existierenden deutschen Demokratie.







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"Eine Litanei von Strafen, die an ein Kriegsgefangenenlager erinnert, wie die New York Times meint, hätten die Schüler in den Jungenschulen erdulden müssen, darunter, "Prügel, Stockschläge, gewalttätige und körperliche Angriffe, Schläge mit der Hand, Fußtritte, an den Ohren und Haaren gezogen werden, den Kopf rasiert bekommen, Schläge auf die nackten Fußsohlen, Verbrennungen, Verbrühungen, Stiche, harte Schläge im unbekleideten Zustand, gezwungenermaßen Knien oder in bestimmten Körperhaltungen längere Zeit über verharren müssen, draußen im Freien übernachten müssen, zu übermäßig kalten oder heißen Bädern oder Duschbädern gezwungen werden, vor dem Schlagen mit dem Schlauch kalt abgegossen werden, geschlagen werden während man an Haken an der Wand hängt, die Hunde auf sich gehetzt bekommen, geknebelt oder gefesselt werden bevor man geschlagen wird, körperliche Angriffe von mehr als einer Person, und mit Objekten beworfen werden.




Einige dieser Schulen funktionierten im Grunde wie Kinderfabriken. In einer der Schulen, Goldenbridge, arbeiteten bereits siebenjährige Mädchen täglich mehrere Stunden lang in der Herstellung von Rosenkränzen (auf Draht aufgeschnürten Gebetsperlen) - und hatten richtige Arbeitssolls zu erfüllen. 600 Perlen an Werktagen, 900 an Sonntagen.




Mädchen wurden routinemäßig sexuell missbraucht, oft von mehr als einer Person, und zwar, dem Bericht zufolge, "in Schlafsälen, Schulen, Fahrzeugen, Badezimmern, in den Schlafräumen der Erzieher, in den Kirchen, den Sakristeien, auf den Feldern, in den Dielen, in den Wohnräumen der Geistlichkeit, an Urlaubssorten, und im Beisein der Paten und Dienstgeber."








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Reeducation da, "Revoluzzer" dort? Die mühevolle, aber erfolgreiche Sozialisation in der Bundesrepublik Deutschland vom Untertanen hin zum Bürger hat nicht jeder durchlaufen. Wer sich einer Nachschulung nicht unterziehen möchte, für den gibt es daher sicher noch einige Länder mit passender religiöser Umgebung, die besser zu seiner/ihrer Sozialisation und charakterlichen Disposition passen.







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"Arne Hoffmann heißt der Beifallspender, der noch eine andere Passion pflegt, die auf den ersten Blick so gar nichts mit seiner Leidenschaft für die „Israelkritik“ und den Islam zu tun hat: das Verfassen von Büchern mit markerschütternden Titeln wie „Sex für Fortgeschrittene“, „Onanieren für Profis“ und „Männerbeben“ nämlich. Vor allem die zuletzt genannte Schrift wird in Rezensionen schon mal als „Standardwerk“ angepriesen, „nicht nur für die Männerrechtsbewegung, sondern für Männer überhaupt“. Keine Frage: Hoffmann ist ein echter Bescheidwisser.



Dabei haben seine Verteidigung von ausgewiesenen Antisemiten, sein Israelbashing, sein Flirt mit dem Islam, seine Nachhilfe für Onanisten und sein Jammern über die angebliche Unterjochung der Herren der Schöpfung durch allgegenwärtige Radikalfeministinnen mehr miteinander gemein, als es bei flüchtigem Hinsehen der Fall zu sein scheint."







Sehnsucht nach Unterwerfung


"Auf der Suche nach geistigem Halt hat die deutsche Männerrechtsbewegung den Islam für sich entdeckt.





... Die verständnisinnige Hinwendung der männerbewegten Gemeinde zum Islam ist längst mehr als ein obskures Hobby: Hier wird auf breiter Front und - entgegen dem weinerlich masochistischen Selbstbild der Männerbewegung - mit tatkräftiger juristischer Rückendeckung dafür gestritten, grundlegende zivilisatorische Standards der westlichen Gesellschaften im Namen von "Männerrechten", "Vaterrechten" und "kulturellen Differenzen" zu suspendieren. Seiner naturwüchsigen Rechte als Hordenführer beraubt, stilisiert der deutsche Maskulist den von Bürokratie, Jurisprudenz und Sozialstaat um seine autochthone Herrschaft gebrachten arabischen Familienvater in pathischer Projektion zum Stammesgenossen.





Daß die Frage nach der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie bei alldem aus maskulistischer Perspektive im Grunde unwichtig ist, zeigen die zahllosen Referenzen auf die NS-Vergangenheit, mit denen die in arabischen Dingen eher unbeleckte Männerbewegung sich nolens volens als Zerfallsprodukt gesamtdeutscher Psychopathogenese erweist. Wer Männer, denen in der Diskussion mit Frauen auch anderes als ein Schimpfwort einfällt, als "umerzogen" tituliert und für die Fackelzüge der NS-Olympiade schwärmt, der gibt zu erkennen, daß er für die Akzeptanz gegenüber Schwulen, Emanzen und anderem Gesocks in letzter Konsequenz die alliierte Besatzungsmacht verantwortlich macht, in deren Demokratisierungsprogramm "Umerziehung" eines der wichtigsten Schlagworte war. Tuntenhaft, weibisch und dekadent ist Deutschland demnach vor allem geworden, seit es zur Kolonie der westlichen Demokratien, insbesondere der USA, degradiert worden sei."









Chiffre: Morgaine in BlogLand


(Track 1 - 5 einzeln abspielbar)





Der Freitagskommentar




Diese Woche stand ganz im Zeichen des Kräftemessens und Größenvergleichs, das Niveau lag stellenweise kaum über dem der zutiefst subtilen Bemerkungen an den feindlichen Gegner meiner Kindertage. "Ätsch. Meine ist aber doch besser als Deiner!"




Dieses hier ist ein Blog. Und wie wir in den vergangenen Tagen wieder einmal lesen lernen durften, sind alle Blogger Kapitalisten. Zumindest irgendwie rechts von den gedruckten Buchstaben des Wahren, Guten und Schönen. Wer nicht zur Kategorie der bloggenden Kapitalisten gehört, ist zumindest ein/e Esoterikerin, liebt Blumen, mag hin und wieder kuscheligen Blümchen-Sex und nennt als Frau ihre Vagina lieber Yoni. Diesem Vorurteil muß frau nun allerdings in der Tat zustimmen. SIE nimmt dafür auch gerne Provokateure in Kauf, die bei "Peace, Love and Harmony" nur noch an spirituelles Instant Food mit Waldorf-Soße und versteinerten Pilzen denken. Denn SIE glaubt: Lieber eine Blume an der Vagina als den Gewehrlauf in der Vagina.





SIE hat sich in dieser Woche mit wachsender Begeisterung durch kapitalistische und antikapitalistische Seiten geklickt, hat geduldig vernommen, dass Blogs wie Elektra Log oder ihr eigener Freitagskommentar selbstverständlich zu betrachten sind im Rahmen subversiver kapitalistischer Vermarktungsstrategien, denn "jedes neue Medium verkauft sich schließlich zunächst mit dem Argument, sozial gefahrlose sexuelle Bilder aus den legalen, halblegalen und illegalen Netzen zu ziehen." Schon längst hat auch bei ihr das Viagra-Spamming im Postfach das latent vorhandene Bedürfnis nach Werbe-Einnahmen und mehr Meer geweckt, die unendliche Regressions-schleife findet ihren Ausweg wieder einmal statt in der Liebe im Warten auf den Maybach mit Viagra-Sex, Untergang und kleinem Tod.





SIE wird an dieser Stelle allerdings den Eindruck nicht los, dass neue Allianzen entstanden, zumindest aber die Sexualität zum Spielball einer reaktionären Retro-Kultur wurde zu einem Zeitpunkt, da die sexuelle Freiheit gerade bis in das letzte bürgerliche Schlafzimmer vorgedrungen zu sein schien. Doch der Wind pfiff schon seit längerem aus der Gegenrichtung. Bereits Anfang der Neunziger diagnostizierte Susan Faludi einen Backlash, der heute seinen künstlerischen Ausdruck findet zum Beispiel in Video-Clips wie "Father and Son" von Ronan Keating und Yusuf Islam, der unter großer medialer Begleitung zum Islam konvertierte Cat Stevens. War dieses Lied einst Teil einer männlichen Aufbruchskultur hin zu mehr Empfindsamkeit und Achtung der eigenen Gefühle im Vater-Sohn-Dialog, so muß heute das mit plakativ ausgestatteten Vater-Sohn-Bildern bestückte Video in diesem Kontext als Zustimmung zu einer rassistischen, weil auf Ungleichheit der Geschlechter beruhenden Ideologie gesehen werden. Die "sexuelle Konterrevolution" sucht ihre Bündnispartner. Und findet sie in ihren einstigen Feinden.





Westliche Kapitalismuskritik im Verbund mit der islamischen Ideologie der Ungleichheit, beide vereint in der Kritik an den Tendenzen der Pornographisierung immer weiterer Lebensbereiche, die Faschisierung der Körperbilder mit Reduzierung der entsprechenden Objekte zu reinen Werbeträgern, das Objekt degradiert zur sexuellen Ich-AG, die sich nach dem Prinzip von Investition und Verkauf orientiert.





Den Medien, Blogs inbegriffen, wird die Rolle der Verführer zugewiesen, die fit machen sollen für den Wettstreit um Gewinner und Verlierer im neoliberalen Ratten-Rennen. Wer verliert, darf sich wenigstens durch Bilder inspiriert den Kick zum Wichsen als Couch Potato holen oder sich den Verlierer-Status der Büro-Sklavin auf der Damentoilette für einen Moment lang schön masturbieren.





Was aber sieht der Gegenentwurf zu diesem fantasierten Szenario aus? Die Burka für den Bildschirm, getrennte Betten und irgendwann auch wieder getrennte Parkbänke? Oder aber ein neuer Diskurs über das Aufbrechen von patriarchaler und kapitalistischer Lust-gewinnung, über die Aufhebung des Widerspruchs zwischen den Bildern, medialen Geboten und persönlichen Gestaltungs-möglichkeiten? Vermitelt das Bild ein "Gefällt es dir und kann ich dich damit befriedigen?" Oder spiegelt es die Lust an der Lust, die Lust an der Lust des Voyeurs, ist es der Blick auf die Lust eines erotischen Subjekts ?





Welche Sprache sprechen die Körper? Wer ist aktiv oder passiv auf diesem Bild, wer dient wem? Ist das Bild das Fragment eines angestrengten Gesichtes und einer Körperöffnung, oder das Bild eines Ganzen, das stark, schön, lustvoll ergeben oder dominant dem Betrachter einen Augen-Blick gewährt, sich dem fremden und eigenen Lustgewinn tastend nähert und nicht beherrscht wird vom Gedanken der Frage nach vermarktungsfähiger Lust für den Anderen? Wie sieht die Rangordnung von Betrachter und Betrachtetem aus? Wird die Machtfrage gestellt, spiegelt sich in beiden das ausbeuterische Verhältnis von Ranghöherem und Untergebenem einer ausser Kontrolle geratenen Marktwirtschaft wieder? Oder sind diese Machtverhältnisse in der Betrachtung des Bildes außer Kraft gesetzt? Selbst sexuelle Spielarten wie der Sadomasochismus unterliegen dann der gegenseitigen Kontrolle von Genuß und Schmerz, und sind nicht mehr das Abbild sklavischer Abhängigkeitsverhältnisse, in denen nur noch einer von beiden die Kontrolle über das Spiel behält.







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"Erstens: Kurras war kein "Einzeltäter". Er handelte im Umfeld einer von ihrer Führung sowie großen Teilen der Medien und der Politik aufgehetzten Staatsgewalt. Sein Schuss war die Eskalation einer gewollten und gezielten, gewalttätigen Repression gegen den Protest. Es müssten schon verdammt viele in der West-Berliner Polizei und Politik Stasi-Leute gewesen sein, wenn man unterstellen wollte, dass die DDR dies gesteuert hätte.




Zweitens: Der weitaus größere Teil der antiautoritären Bewegung hatte mit dem "Sozialismus" nach DDR-Muster nichts am Hut. Rudi Dutschke war bei weitem nicht der einzige, der den autoritären und repressiven Charakter des SED-Regimes durchschaute."








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Am besten auch vor der eigenen Haustüre kehren! Oder an der eigenen Theke!



"Deutlich wurde dies auch wieder im Fall von Subaida, der nach seiner Übergabe an die CIA nur noch Kontakt mit einem CIA-Agenten hatte, der ihn verhörte, und einem Psychologen. Hervorgetan hatte sich aber offenbar besonders der Psychologe, wie die Washington Post aufgrund der veröffentlichten Dokumente schreibt, der nun ein Versuchsobjekt gefunden zu haben schien. Er bot – in Zusammen-arbeit mit anderen - Ideen, Methoden und Rechtfertigungen an, um den Mann zu unterwerfen".







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* Elisabeth Pfister: "Unternehmen Romeo. Die Liebeskommandos der Stasi". Aufbau Verlag, Berlin; 208 Seiten; 36 Mark.





"Es war immer derselbe Typ von Frau, hinter dem die "Liebeskommandos der Stasi" her waren: alleinstehend, prüde und sexuell unerlöst, leichte Beute für trainierte Verführer, die außer "intimer Betreuung" auch die Teilnahme an einem globalen Projekt anboten - dem Erhalt des Weltfriedens. Denn welche Legenden die Männer den Frauen auch auftischten, am Ende ging es immer darum, mit deren Hilfe einen Krieg zu verhindern.




"Frauen und Frieden", sagt Elisabeth Pfister, "das ist die perfekte Mischung, das entspricht unserem Wesen, da kann keine Frau ,Danke, ohne mich'' sagen." So gut wie alle Romeo-Opfer, die von Elisabeth Pfister befragt wurden, seien "völlig apolitisch" gewesen, sie hätten "niemals aus ideologischen Gründen" gehandelt und auch nie den Hauch einer Ahnung gehabt, wem sie "unwissentlich" zuarbeiteten. Eine Ausnahme bildet Gabriele Gast, die Top-Spionin im Bundesnachrichtendienst. Sie war Agentin erst aus Liebe, dann aus Überzeugung (siehe Seite 48).





Margarete F., deutsche Mitarbeiterin bei der Nato, wurde von 1961 bis 1989 nacheinander --- S.45 von drei Romeos beschlafen und abgeschöpft, ohne Verdacht zu schöpfen. Allerdings hatte die streng katholisch erzogene Frau Schuldgefühle: vor allem "wegen des außerehelichen Geschlechtsverkehrs" mit ihrem ersten Romeo, der sich als Mitarbeiter des dänischen Nachrichtendienstes bei ihr einführte.





Daß sich "Nils Hansen" heimlich mit ihr verlobte und ihr die Ehe versprach, war nicht genug, sie wollte unbedingt zur Beichte. Und so sorgte die Ost-Berliner Zentrale in einer katholischen Kirche in Kopenhagen für eine perfekte Vorstellung. Ein Stasi-Mitarbeiter wurde als Pfarrer verkleidet, Margarete F. bekam die Absolution, nach der sie sich sehnte, und ihr Romeo wurde anschließend von Markus Wolf persönlich empfangen und für seine Spitzenleistung mit der Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee in Silber ausgezeichnet.




Der Chef der für Auslandsaktionen zuständigen HVA schien an solchen "zynischen Inszenierungen" (Pfister) besonderen Spaß zu haben, sie brachten ein wenig frivole Abwechslung in den grauen Alltag in der Normannenstraße. Und während Margarete F. nach ihrer Verurteilung zu einem Jahr auf Bewährung wegen geheimdienstlicher Tätigkeit heute "auf Sozialhilfeniveau" lebt, bezieht ihr Romeo a. D. "Nils Hansen" eine ordentliche Rente und will an seine Schurkereien im höheren Auftrag nicht erinnert werden. "Das ist für mich Vergangenheit ... Ich bin nicht mehr bereit, darüber zu diskutieren." (via)







Chiffre: Morgaine in Blogland


(Track 1 - 5 einzeln abspielbar)






Uneingeschränkt dienstbereit


"Was mich ja immer besonders interessierte: Die Mittel und Methoden, verlorene Seelen in autoritären (Psycho-)Gruppen mit Esoterik-Flair und Dienstbereitschaft einzufangen. Auf einer Mailingliste für Frauen zum Thema Globalisierung zum Beispiel konnte man das eine Zeit lang sehr gut beobachten und auch in BlogLand scheint dieses jetzt Mode zu werden: Inspiriert von der Aussicht auf das heitere Leben, verlässt Lena Müller nach eingehender Lektüre und Liebeswerben die Heimat Deutschland in Richtung warmer Süden, ganz beseelt vom Auftrag des Ficken weit weg von Volk und Vaterland."







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Donnerstag, 21. Mai 2009

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Das ist jetzt aber ein echter Zufall. Das Dokument ist noch da und wurde von mir heute verlinkt. Ich überprüfe allerdings zu Vorsicht in den nächsten Tagen, inwieweit hier nicht wieder der Linkreplacer aktiv ist. Auch über die FR weiß Frau Ditfurth in diesem Dokument ein wenig Böses zu berichten. Wie unentspannt, nun gleich so zu reagieren! Update: Ich sehe gerade, die unentwegt intim informierte Sueddeutsche, bei der es aber leider trotzdem nur trockene Buchstaben regnet, berichtet ebenfalls? Ich fand das Fischer-Interview letzte Woche auch sehr lustig. Genauso lustig wie die Bemerkung zur Behandlung der Konkurrenz im Wahlbezirk, die vor einigen Jahren ein Mitglied aus dem Team vor den Aufnahmen für mein Hörspiel bei der morgendlichen Kaffeerunde von sich gab. Er hatte wahrscheinlich schlecht geschlafen. Oder ich eine falsche Auffassung vom Pazifismus. Update: Und nun auch Spiegel online. Mit welcher Flüssigkeit füllt man eigentlich die Trigger-Tiger-Tanks? Wein, Wodka oder warmes Wasser?






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In 57 Sprachen erschien das Buch,die deutschen Ausgaben haben sich bislang 7,5 Millionen Mal verkauft. "Happy Birthday, Pippi!" heißt es im Oetinger Verlag im Herbst.







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Professionell inszenierter Narzissmus, der mir weh tut. Emotionale Störmanöver. Versuche, die Energien zu binden.
Ich werde jede Maske als solche benennen, mit der falsches Spiel getrieben wird, um sich die in den Blogs des Holdenhof und der ISLA beschriebenen Sichtweisen auf die Welt anzueignen zum Zwecke der Kommerzialisierung, während diese in Wahrheit von den getarnten Täuschern verachtet werden.
Die Maske zu entreißen, so sagte mir vor Jahren ein befreundeter Bildhauer, sei meine Stärke, aber auch das, was mich von vielen entfernt. Ja, das weiß ich sehr genau.
Jede und jeder hat die Chance, eigene Erfahrungen zu sammeln, zu lesen in der zahlreichen Literatur, die in beiden Blogs immer wieder genannt wird, sich selber ein Bild zu machen. Niemand wird zu einem der vorgeschlagenen Wege gezwungen. Wer jedoch wirbt mit einem dieser Wege, wer sich die Maske aufzieht um zu täuschen, um Geld zu verdienen mit fremden Federn und Energien umleitet, während das Ursprüngliche damit vernichtet wird, den enttarne ich so, das dieses für sie oder ihn kein Vorteil ist. Ich schrieb es bereits heute nacht, ohne Namen zu nennen: Es nutzt nichts, wenn nur die Form genommen wird. Und ich ergänze: Im Gegenteil schadet es auf Dauer. Die moderne Inquisition mag über mehr Tricks, Tarnung und Technik verfügen als ihre historischen Vorgängerinnen. Ihre ehemaligen Opfer allerdings haben aus der Geschichte genauso gut gelernt.







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Immer mal wieder der Versuch, Zähne zu ziehen, um den Biss zu entschärfen, der faule Äpfel vernichtet. Zu weiß. Zu wenig Farbe. Im Apfelland blühen bunte Blumen.





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Huch!


"Antje Vollmer, die deutschnationale doppelte K-Grüpplerin
(KPD/AO und Kirche), eine der intrigantesten Scheinheiligen, die ich in meinem Leben kennengelernthabe. - Jedes Bündnis war recht(s), solange es gegen die Linken ging."








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Was hat dieser neue Markendessous-Laden mit dem vor einigen Jahren empfohlenen kleinen Atelier nur gegen DIE Feministinnen? Der aufgeschlagene Bildband mit dem Vorwurf gegen die bösen Feministinnen so plakativ im Laden? DIE Feministinnen gibt es nicht.







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Das Design der Visitenkarte steht in scharfem Kontrast zur Einstellung der Inhaber. Es nutzt nichts, wenn nur die Form genommen wird.







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Mittwoch, 20. Mai 2009

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Neko Case



"Ich vergebe Euch". Die letzten Worte des Mädchen Rebecca, Vorfahrin einer Familie mit Frauen, die in jeder Generation im Alter von 13 Jahren außergewöhnliche Fähigkeiten erwerben. Rebecca war einst im Wald von den Bewohnern eines Dorfes gesehen worden, und niemand wußte, woher sie kam. Die Menschen fürchteten sich vor ihr, denn Rebecca wollte sich niemandem unterwerfen. Dafür wurde sie bestraft. Ihre Nachfahrinnen wurden genau wie Rebecca gefürchtet, aber auch geachtet, denn sie dienten mit ihren Fähigkeiten der Gemeinschaft. Stella ist die Jüngste der Sparrow-Frauen.
Wer - natürlich nicht nur - die "Märzkinder" liest, weiß bald ein wenig mehr über die Magie der Verwandlung und über Seelen, die als Sterne am Himmel den Weg der weisen Frauen und Männer auf Erden erleuchten. Wir denken an Euch, die Ihr Opfer wurdet.






Ashes to Snow
Fire to Blood
Feathers to Fire








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Ohne Kommentar:
Nr. 1 und Nr. 2





























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Ekstase
ist der Tanz der einzelnen mit dem All.








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Monokini Swimwear
via Blog lustfilms







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"Nicht, wie wir normalerweise glauben, im 'dunklen Mittelalter' fanden die Hexenverbrennungen statt, sondern zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert, d.h. während und nach der Renaissance, jener herrlichen Zeit, in der - wie uns erzählt wird - der männliche Geist von Trübheit und Aberglauben befreit wurde. Während Michelangelo an Skulpturen arbeitete und Shakespeare seine Stücke schrieb, wurden gleichzeitig Hexen verbrannt. Tatsächlich ging die ganze westliche Aufklärung, gingen die männlichen Berufes des Arztes, Rechtsanwalts, Richters, Künstlers aus der Asche der zerstörten Frauenkultur hervor. Männer der Renaissance feierten die Schönheit des nackten weiblichen Körpers in ihrer Kunst, während die Körper leibhaftiger Frauen zu Tausenden um sie herum geschunden und verbrannt wurden."





"Der Teufel sitzt denen im Nacken,
die die Göttin verleugnet haben."




Aus:
Monica Sjöö







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Dienstag, 19. Mai 2009

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"Man könne sie im Prinzip schon sehen, die Feen, sagt Sejdije, eine der wenigen älteren Frauen, die mit den Männern die kalte Nacht auf dem Berg verbringen. Aber das sei "schwierig". Man müsse schon genau hinschauen. In manchen Jahren sitze auch eine tellergroße Kröte auf dem weiß gestrichenen Stein, wenn die Tür aufgeht. Keiner weiß, woher sie gekommen ist. Etwas Zauberhaftes hat das Mysterium vom Samovilec auch für Ungläubige. Vielleicht ist das das eigentliche Wunder: Dass hier, bei den Roma von Prilep, Islam, Christentum und Mythen aus alten Naturreligionen aufeinander-treffen - ohne dass es kracht." ("Wikipedia: Roma, Schwarze Madonna)







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Sonntag, 17. Mai 2009

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Via Elias Bierdel
via Zum Beispiel Festung Europa: Wie Italien Bootsflüchtlinge umschifft


Privatsheriffs jagen Clandestini
"Der italienische Staat gibt einen Teil seines Gewaltmonopols an Bürgerwehren ab – just in einer Zeit, in der die Angst vor Fremden wächst."






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Samstag, 16. Mai 2009

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Na so was. Update!






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Kurzer Stadtbummel. Es gibt viel zu tun für die ISLA und deren demokratische AnhängerInnen. Geheim aber ohne eigene Ideen? Und deswegen zapft man seit Jahren intuitiv begabte und trainierte Frauen an, ohne zu bezahlen? Haben wir das nicht immer mal wieder in der Geschichte? Ideen und Wissen abziehen, und die Wissenden selber versuchen zu vernichten? Gerade Frauen wissen, was ich meine. Manche Firma ist eben ohne das Wissen anderer zu wenig kreativ. Dem kann abgeholfen werden. Es fehlt der eine oder andere leuchtend bunte Anstrich. Bunt soll es werden. Schön bunt. Hexenbunt.






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Bingo! So, und jetzt hätte ich noch gerne geklärt, inwieweit die Verehrung der angeblich aufrechten Haltung von Königskindern dazu führt, dass deren AnhängerInnen das Geheime Deutschland beim Aufbau einer alternativen elitären Demokratie unterstützen, die angeblich dekadente und unfähige PolitikerInnen, gewählt vom gemeinen Volk, ersetzen wollen. Der Grund für die aufrechte Haltung hier und deren nicht zu überlesende Erwähnung dort wird dann auch geklärt. Es tut weh, wenn einem süffisant russischer Saft gereicht wird. Aber gut geschult ist nicht immer gewonnen.







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(Foto)









The Goddess and the Green Man:
Litha/Summer Solstice June 21st.



Jahreskreisfeste: Litha ca. 21. Juni



Wikipedia: Litha



Wikipedia: Mittsommerfest



Mittsommer bei den Elchen: Die schönsten Sommergeschichten aus Skandinavien



Internationales Mittsommerfest
Samstag, 13. Juni 2009
Fest des Lichts. Tag- und Nachtgleiche. Traditionell in Nordeuropa gefeiert, seit 2005 auch in Stralsund. Das entspannte Familienfest am Hafen rund um den Mittsommerbaum.







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Mein Amazon hat Humor.






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In einem Land, in dem die Mutter einer 15-jährigen Tochter einen 16-jährigen Jungen bei der Polizei anzeigen kann, weil dieser Fotos von der Tochter im Bikini gemacht hatte, und daraufhin der Computer des Jungen zwei Wochen lang von der Polizei beschlagnahmt wurde, wie er mir gestern erzählte, sind solche Fotos sehr wohltuend. Mehr davon! Mir gefällt übrigens Bild Nr. 4 besonders gut.




Update:


Na so was! Bilderwechsel! Nr. 4 gefällt mir nicht. Ihr wahrscheinlich schon. Vielleicht hört er schlecht und hat zu kleine Ohren. Mir gefällt die 8.





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Verzeihung, ich muß gerade mal etwas emotional werden. Da ist zuviel Dampf in meinem Hexenkessel, der erst entweicht, wenn ich hier schreibe, dass diese alte Spitzelschlampe mit weisungsgebundener Schreiblizenz sich getäuscht hat, wenn sie glaubt, dass der süffisante Hinweis über das Vernichten von totalitärem Spitzeltum in den Akten irgendeine Form von Resignation bewirkt, denn Kunst ist auch Aufklärung, Veränderung. Und selbstverständlich Katharsis. Comprende?!






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Asatru zum selber Denken:
Saudische Polizei geht gegen "Hexerei" vor







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Consolation in a Time of Madness








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Hessischer Kulturpreis als Herrenwitz
(via)






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Freitag, 15. Mai 2009

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Ohne weiteren Kommentar!







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Und wieder ein Zitat aus dem Newsletter Auditorium-Netzwerk. Werbung, weil es mir einfach so gut gefällt:





Die Kraft die aus der Krise kommt





Krise und Chance - diese beiden Begriffe werden im Chinesischen mit dem gleichen Schriftzeichen dargestellt. Dies gab mir schon Mitte der 80er zu denken, lange bevor ich zum ersten Mal eine richtige Krise im Leben hatte.
Diese Verknüpfung von Krise und Chance bedeutet, egal was geschieht, es werden sich immer neue Möglichkeiten auftun. Doch können wir diese Möglichkeiten erkennen und nutzen? Wir Menschen haben Veränderungen gar nicht so gerne, und solange es sich irgendwie vermeiden lässt, warum dann etwas verändern?
Es gibt den Satz, dass man erst richtig leiden muss um etwas zu verändern.
Lange stimmte ich dieser Sichtweise zu, bis mir Gunther Schmidt eine differenziertere Betrachtung anbot. Es stimmt zwar, das im Leiden der Wunsch nach Veränderung aktiviert wird, andererseits wird aber durch zu viel Leid die Fähigkeit verringert, anders und neu auf Umstände zu reagieren.
Denn, so weiß ich heute von dem Neurobiologen Gerald Hüther, ein hoher Stresspegel und die damit verbundene Ausschüttung von Stresshormonen verhindern das Funktionieren bestimmter Gehirnareale. Werden diese lahm gelegt, funktioniert die Reizübertragung nicht mehr. Der Wunsch Leid zu beenden wird mit zunehmendem Leidensdruck zwar immer größer, die Fähigkeiten jedoch nehmen ab.




Auch ich habe bereits, wie viele der zu übereifrigen Männer in ihren 40ern, die als Kinder nicht lernten in ihrem Körper zuhause zu sein, bereits einen Burnout/Zusammenbruch hinter mir. Pünktlich zu Beginn meines 6. Jahrsiebt (alle sieben Jahre erfolgt eine komplette Zellerneuerung unseres Körpers und jedes Jahrsiebt bringt neue Anforderungen mit sich) hat es mich mit 42 Jahren flachgelegt. Es kam vieles auf einmal zusammen und dann lag ich da. 6 Monate lang war ich zu nichts mehr in der Lage. Diese Zeit betrachtete ich damals als Zusammenbruch.
Heute nenne ich es Durchbruch. Zu einem meiner spirituellen Lehrer sagte ich einmal, wenn dieser Zusammenbruch nicht so schmerzhaft gewesen wäre, hätte ich es fast als Erleuchtungserlebnis bezeichnet. Denn der Einblick, den ich in meine psychische Struktur erhielt, war unglaublich. Mein Lehrer meinte nur: Woher weißt du denn, dass Erleuchtung nicht schmerzhaft ist?




Diesen Prozess, den ich oben beschrieben habe, dass mit zunehmendem Leid der Wunsch nach Veränderung immer größer wird, gleichzeitig jedoch die Fähigkeiten zu Handeln abnimmt, habe ich persönlich durchlebt. Ich konnte mir von außen zusehen wie ich zusammenbrach, wusste in jeder Minute was passierte, konnte es aber nicht verhindern.
Diesen Teufelskreis beschreibt Gerald Hüther auf dieser DVD.
Hüther, Gerald: Psychoneurologische Modelle Teil I-III komplett
Und dieser Kreis ist gefährlich, denn er verstärkt sich selbst und ist oftmals irgendwann nur noch mit Psychopharmaka zu unterbrechen. Doch, und das ist noch wesentlicher, die Chance die solch eine Krise in sich birgt, wird dann nicht genutzt.
Mein Krisenmuster wurde damals unterbrochen, als ich auf einmal Vater wurde. Es war, als ob mich der Blitz aus heiterem Himmelt traf. Es war ein Gegenschock zu dem Schockzustand, in dem ich mich befand. Ich erkannte es als Chance, die sich mir bot, und die ich nutzte.
24 Stunden nachdem ich wusste, ich werde Vater, wurde aus der Krise die Chance meines Lebens. Aus dem Single-Mann auf der Flucht vor Bindung wurde ein Vater. Heute habe ich 2 Kinder, bin verheiratet und denke: was hätte ich verpasst, wenn diese Krise nicht eingetreten wäre … "




Ende des Zitats. Literaturempfehlungen zum Thema im Newsletter. Nein, keine Sex-Ratgeber dabei. Diese Empfehlung gebe ich stattdessen.






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"Natürlich schwenken sie DDR-Fahnen und tragen Transparente mit Losungen zur Unterstützung der SED-Politik. Im Zug überwiegt allerdings der Spott über die Politbüro-Greise. Die am häufigsten diskutierte Frage ist , wann es in der DDR endlich Reformen gibt."
Ah so! Jetzt weiß ich auch, wo der Widerstand in der DDR wachsen konnte: In den über die Zeiten auch weiterhin wohl informierten Zügen, in denen man beachtliche demokratische Karrieren machen kann. Ich geb's gleich mal weiter an den, der das hier gestern abend so schön mit erhobenem Arm demonstriert hat. Obwohl: Ist eigentlich überflüssig. Leute, wir nähern uns mit großen Schritten dem letzten Rest vom Schützenfest.






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Große Lust, dieses Geschwafel nach drei Seiten Einleitung auf den Müll zu werfen. Ein Hansdampf, der seinem rein männlich besetzten Akademikerclub dankt, wie großartig er nun über die Mysterien der Isis in dieser Oper plaudern kann. Manche Pfeife kommt zu keinem einzigen Konzert.





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"Was tut man nicht alles für einen guten Milchertrag: Eine Eiscreme-Firma in England hatte eine Idee - und flog einen italienischen Opernsänger ein, um den Kühen vor Ort ein kleines Ständchen zu bringen. Ob das Publikum mit dem Programm zufrieden war, blieb erst einmal dessen Geheimnis. Nach außen hin zeigte es sich eher indifferent."






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Lust auf Karneval der Kulturen?
Er findet statt in Berlin
vom 29.5. bis zum 1.6.09



Gisela Vöcking-McConney von Shalima International Trading mit der Standnummer 206 wird auch dort sein. Ich habe auf den "Frauenwelten" in Köln ein paar ihrer solide verarbeiteten Sandalen mit lila Perlen gekauft.






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Ein fünf Jahre alter Leitartikel







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"Bislang jedoch galt die Beschneidung von Frauen in Deutschland als einfache oder gefährliche Körperverletzung.
Nur wenn eine Betroffene nachweislich aufgrund der Beschneidung unter besonders schweren Folgen litt und beispielsweise ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren hatte, wurden die Täter wegen schwerer Körperverletzung belangt. Dies soll sich nach dem Willen von 91 Parlamentariern nun ändern. Sie haben einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht, der vorsieht, dass Genital-verstümmelung künftig härter bestraft wird. Die Abgeordneten, überwiegend von FDP und Grünen, wollen vor allem dreierlei erreichen:




Genitalverstümmelung soll als eigener Straftatbestand in das Strafgesetzbuch aufgenommen und als schwere Körperverletzung mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden.



Die Verjährungsfrist für Genitalverstümmelungen soll erst einsetzen, wenn die betroffenen Mädchen das 18. Lebensjahr erreicht haben.



Genitalverstümmelungen sollen auch in den Katalog von Auslandsstraftaten aufgenommen werden."








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"Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) betonte, sie verschließe sich dem Thema Gesundheitsvorsorge keineswegs und wolle in ihren Gremien darüber beraten. Zudem biete die VKA ein Gehaltskonzept, das Erzieherinnen "bis zu" 220 Euro mehr Geld im Monat bringe."




Anmerkung:


Die Maximalforderung: Ich schlage vor, den Stellenwert von Erziehung zu verbessern, indem mehr qualifiziert, mehr gebildet wird in der Erwartung, dass die Begabung der Kinder dann nicht stigmatisiert, sondern im Gegenteil erkannt und gefördert wird erst recht dann, wenn die Eltern das nicht bereits tun. Jedes Kind ist begabt, kreativ und hat Lust an der Entdeckung des Neuen. Verhaltensstörungen, die dieses verhindern, sind zu erkennen und im Rahmen der Möglichkeiten zu beseitigen. Der Stellenwert von Erzieherinnen gerade im Kindergartenbereich kann sich dem Stellenwert von LehrerInnen und HochschullehrerInnen angleichen. Die Ausbildung von Herz, Hand und Verstand fordert sehr viel von den Auszubildenden, die selektive Zugangsvoraussetzungen für den Beruf notwendig machen, denn pseudogebildete Erzieherinnen mit Mission schaden den Kindern. Es gibt nach meiner Erfahrung liebevolle und eher ungebildete Erzieherinnen, die mit Herz ihren Job machen und den Kindern zugetan sind. Kritisch wird die Aufgabe der Erziehung dann, wenn der enge Ausschnitt von Welt als alleiniger Interpretationsrahmen gesetzt wird aufgrund von persönlichen Präferenzen, was dann zur selektiven Wissensaneignung und obskuren Weiterbildungen führt. Es geht um Menschen und nicht um Tiere, die nach eigener, arg begrenzter Weltanschauung kommandiert werden können.
So, genug zum Thema. Nicht, dass man mir hier noch meine Wut über die Kindergartenzeit meiner Tochter anmerkt.






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"Milch ist Chefsache"






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Mittwoch, 13. Mai 2009

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'Die Schwäbische Alb gilt schon lange als Eldorado für steinzeitliche Kunstwerke. Doch jetzt tauchte eine Elfenbeinschnitzerei auf, die alles Bisherige in den Schatten stellt - sogar die berühmte "Venus von Willendorf".'






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Das Ende des Holzwegs. "Das Internet als Parasit"? Jeder, der schreibt, ist eigentlich ein Parasit, heftet er sich doch nicht nur an sich selbst, sondern an anderes und andere, um daraus dann seine Buchstaben zu saugen. Wenn Parasiten an Parasiten an Parasiten saugen.







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Nachhaltig hergestelltes Palmöl: Ein zusätzlicher Markt ist die Herstellung von Kerzen aus Stearin, das aus Palmöl gewonnen wird.






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Diese Meldung bringt leider gar nichts zu der Tatsache, dass hin und wieder ganze Insektenlandschaften durch den Einsatz von Pestiziden vernichtet werden. Im übrigen wird offenbar dieses Jahr von "einer guten Ueberwinterung der Bienenvoelker gesprochen." Leider sind allerdings biozertifizierte Bio-Imker nicht mehr überall willkommen. Vielleicht geht es ja auch um einen Kampf zwischen Agro-Industrieller Massenproduktion vs. Ökologische Landwirtschaft? Und was ist die Folge? Diese hier zum Beispiel:
"Es braucht noch viel mehr Obstiwiesen mit den wunderschönen alten Obstsorten, die im Handel leider kaum mehr eine Rolle spielen.
Aber wer einmal den Apfelsaft von einer Streuobstwiese genossen hat, läßt die Plörre im Supermarkt stehen, die sich Apfelsaft nennt."
Oder diese?
"Es gibt mittlerweile Studien, die belegen, daß der Gesundheits-zustand der Bienen in der Großstadt Paris besser ist als der Gesunndheitszustand der Bienen im landwirtschaftlich geprägten Raum. Und Bienen sind Umweltindikatoren, die Auskunft geben über die Qualität einer Landschaft."


Im übrigen fände ich es interessant, bald mal etwas zu dieser Verschwörungstheorie zu lesen, die ich als Kommentar bei einem der oben genannten Links fand:
"Wir steuern mit großen Schritten einer Lebensmittelkrise entgegen, welche gewollt ist und wozu auch das Imkersterben einen großen Teil dazu beiträgt ( von Oben so gewollt ). Mehr möchte ich hier nicht schreiben. ( Stichwort Gentechnik )"







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Dienstag, 12. Mai 2009

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Aus dem Newsletter Auditorium-Netzwerk:





Wir alle verfügen über Selbstheilungskräfte.
Nur, wie können wir unsere eigenen Ressourcen finden und damit unsere seelische Widerstandskraft stärken?




Das Bild, das wir mitten im Wald stehen und diesen vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können, berührt diese Frage. Anders ausgedrückt, besonders in Notsituationen oder in Zeiten des Umbruchs haben wir schwer Zugriff zu unseren inneren Kräften und Stärken. Also gerade dann, wenn wir unsere Fähigkeiten am meisten benötigen, werden wir von diesen abgespalten und und greifen automatisch (assoziativ) auf sehr früh erlernte Verhaltensweisen zurück. Mit frühen Verhaltensweisen meine ich nicht nur die entwicklungspsychologischen sondern auch die phylogenetischen, stammesgeschichtlichen.
Diese frühen Muster führen meist eher tiefer in die Krise. Sie bringen uns weg von der eigenen Ressource, jener Fähigkeit zum konstruktiven, gestalterischen Umgang mit der schwierigen Situation.




So lässt sich Depression, wenn man sie als phylogenetisches Verhalten betrachtet, als Lösungsversuch einer auswegslosen Situation sehen. Sind Kampf oder Flucht nicht mehr möglich, stellt sich ein - wie bei einigen Säugetieren immer noch praktizierter - „Totstellreflex“ ein.




Die Beutelratte hält beispielsweise ihr Herz an, wenn ihr Gegner zu mächtig ist. Auch Herzinfarkt, der nicht primär auf Arteriosklerose beruht, ist damit zu erklären. Der Mensch, der nicht mehr weiter weiß, bringt sein Herz zum Stillstand. Damit greift er auf einen uralten biologischen Reflex zurück, der in der Frühzeit sein Überleben gesichert hätte, heute allerdings eher das Gegenteil bewirkt.




Manche Zen-Meister (und ich bin sehr froh, dass ich mit einigen der großen Meister wie u. a. Thich Nhat Hanh immer wieder zu tun hatte) sind in der Lage kraft ihrer meditativen (geistigen) Fähigkeiten, ihren Herzschlag auf wenige Schläge pro Minute herunter zu fahren. In manchen Kulturen geht es sogar soweit, dass diese weit entwickelten Menschen im hohen Alter kraft ihres Geistes ihr Herz anhalten und sterben können. Das alles zeigt mir das Spektrum unsere Einflussmöglichkeiten deutlich auf.




Es gibt Wege (und zwar ganz physiologische und selbstverständlich auch psychische) vom Kopf (Geist) zum Herzen. Wir alle verfügen über Ressourcen, von denen die meisten von uns nichts wissen, die wir uns aber erschließen können. Jeder kann kreative Überlebensstrategien bei sich entdecken, die ihm helfen schwierige Lebensumstände zu meistern.




Wenn es zum menschlichen Erbe gehört, bewusst ins autonome Nervensystem einzugreifen, wozu wären wir dann noch in der Lage? Im oben beschriebenen Fall ist es die Steuerung der Herzfrequenz über den Nervus Vagus, der größte Nerv des Parasympathikus. Welche neuen Potentiale und Lebenskräfte würden wir entdecken durch einen „simplen“ Perspektivenwechsel? „Simpel“ in Anführungszeichen deshalb, weil es einerseits einfach ist, andernfalls aber eine große Herausforderung darstellt: Wir müssen lernen, die Metaperspektive (den inneren Beobachter) zu schulen, um den Wald – am besten aus der Vogelperspektive - wieder zu erkennen.
Auch hier treffen sich die Erkenntnisse der modernen Psychologie mit den großen Weisheitstraditionen der Menschheit. Ich empfehle Ihnen deshalb auch immer: Hören Sie die Aufnahmen der spirituellen Meister ebenso wie die modernen Konzepte.






Literaturempfehlung zum Thema unter anderem:




Gerald Hüther, zum Beispiel "Neurobiologische Grundlagen von Neugier und Kreativität" und "Brainwash - Einführung in die Neurobiologie"



Reddemann, Luise / Kast, Verena / Riedel, Ingrid / Hüther, Gerald: Überlebenskunst - Kreativität als Ressource






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