Donnerstag, 31. März 2011

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Updates












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Grün ersetzt also die Religion. So so. Vielleicht auch noch ein anderes Hobby? Oder ist es gar der Auftakt für ein weiteres "gewaltfreies Kaffeekränzchen"? Nicht auszudenken, was da noch alles passieren kann. Etwas mehr Gothic hätte übrigens auch ganz gut ins Bild gepasst.













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Es ist viel zu lange her. Höchste Zeit, dass wir uns nicht nur die Stadt wieder zurückerobern.
















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Mittwoch, 30. März 2011

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Gerda Weiler
Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols
Ulrike Helmer Verlag 1997





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Sie (Gerda Weiler Anm. A.H.) folgert: Um Frauen und Mädchen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu beeinflussen, mussten jene Märchen und Mythen herhalten, die sich Männer vom Weiblichen geschaffen haben. Gerade deshalb ist es Weiler so wichtig, die patriarchalen Zerrbilder von Keuschheit und Reinheit einerseits und der bedrohlich-verführerischen Weiblichkeit andererseits zu entlarven. Sie zeigt, dass diese Karikaturen des Weiblichen stets dazu missbraucht wurden, um das patriarchale Schwarzweißdenken zu verschärfen. Ein Schwarzweißdenken, das alles Dunkle und Böse stets dem Weiblichen und alles Helle und Gute dem Männlichen zuordnet. Und sie deckt auf, dass dazu als Grundlage immer die Bibel dient, die in diesem Punkt nicht nur amerikanischen Religions-Fundamentalisten als unantastbar gilt. Spätestens hier spielt es keine Rolle mehr, dass die biblischen Texte nur Metaphern wiedergeben oder fiktiven Charakter besitzen, denn jede Kritik an patriarchalen Deutungsmustern oder Entstehungsgeschichte ist tabu. "Und so ist es eine unvermeidliche Tatsache", schreibt Weiler, "dass diese Ideologien über das Weibliche durch die Bibel - in ihrer durch das Christentum angeeigneten Form - die Befindlichkeit unserer Töchter steuern." (Weiler, 1997, S.16)








Wenn Gott männlich gedacht wird, ist umgekehrt der Mann ein Gott (siehe ebd., S. 18). Und von diesem Gottesbild ist die Frau dann abhängig - denn ohne männliche Hilfe kann sie innerhalb dieses Konstrukts die "männliche Weltordnung" nicht mehr verstehen. Sie selbst kann sich auf ihren Gott nicht mehr transzendieren. Deshalb ist es so wichtig, dass "Frauen heute matriarchale Mythologien wieder lebendig machen, wenn sie ihre Geschichte aufarbeiten und die kulturellen Leistungen von Frauen aus dem Schatten der Vergessenheit ins Licht des Bewußtseins rücken". Sie geben dem Weiblichen auf diese Weise seinen Stellenwert zurück. (Ebd. S. 21)
Gleiches Recht auf Weltdeutung ist grundlegend für die Entwicklung eines "Eigenmachtgefühls", dieser unbewussten Selbstsicherheit, über die Jungen fast immer verfügen und Mädchen kaum. Weiler entlarvt die psychologischen Mechanismen, die in der Bibel und im Patriarchat mit dem Mythos der großen einzelnen Helden, Könige oder Genies immer wieder das Bild einer überhöhten Männlichkeit reproduzieren. Und zwar stets parallel zur Erniedrigung alles Weiblichen (ebd., S. 24). Diese Ideologie ist ihrer Meinung nach "ohne die mythische Überhöhung des Männlichen zum patriarchalen Vatergott gar nicht möglich". (Ebd., S. 25)








Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde. Selbst in Tarot-Karten, die von Frauen gestaltet wurden, hat diese Umdeutung stattgefunden.









"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60)








Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben.
Als 1487 ein offensichtlich paranoid-neurotisch frauen- und leibfeindlicher Mönch den sogenannten "Hexenhammer" verfasste, begann die systematische Ausrottung der weisen Frauen.
Magierinnen und Heilerinnen hatte es zu allen Zeiten gegeben - schon die Pythagoreerinnen waren dafür bekannt. Die Menschen glaubten an die Heilkraft des Zaubers. Die Kirche begann jedoch in der 1. Hälfte des 1. Jahrtausends ZauberInnen durch Heilige zu ersetzen - gleichzeitig wurde die überlieferte Magie abgewertet. (Siehe Wisselinck 1986, S. 18f) Zunächst mit geringem Erfolg. Die Bevölkerung vertraute weiterhin dem überlieferten Wissen - auch in der Heilkunst. Erst als die zuvor freien Universitäten allmählich in päpstliche Territorien umgewandelt wurden - erstmals 1185 in Montpellier geschehen - begann der systematische Ausschluß heilkundiger Frauen und Juden aus der Wissenschaft. Heilerinnen und Zauberinnen arbeiteten von nun an illegal. Was die scholastische Philosophie nicht integrieren konnte, bekämpfte sie. Die Zauberin war eine Konkurrentin der männlichen Medizin. Erst wurde sie zur "Feindin der Kirche" erklärt, später als Hexe dämonisiert - übrigens auch von Martin Luther. Die Himmelsgöttin Aphrodite war somit unter der scholastisch-patriarchalen Einwirkung zur Ziegenbock reitenden Hexe mutiert. Erst im 18. Jh. wurde die in zahllosen Hexenverfahren etablierte Frauenfolter wieder abgeschafft. Gesellschaftliche Stellung, Wissen und heilkundliche Erfahrung der Frauen bedeuteten zu diesem Zeitpunkt längst keine Konkurrenz mehr ...
Der Steinbock wird durch die neuere Symbolforschung rehabilitiert. Er kann seine vom christlichen Dualismus aufgezwungene Teufelsmaske wieder ablegen. Er wird wieder zum Mondgott und Sohngeliebten der Himmelskönigin. (Ebd., S. 46) Doch was ist mit der Himmelskönigin selbst?







Gerda Weiler, Zitat aus: Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols, in: Heide Göttner-Abendroth/Marit Rullmann/Annegret Stopczyk, Was Philosophinnen über die Göttin denken




















Heide Göttner-Abendroth - Marit Rullmann - Annegret Stopczyk
Was Philosophinnen über die Göttin denken
Christel Göttert Verlag 2007






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The voice of Cpt. Nadav takes a paternal hue when he speaks of his soldier. “As a commander, I was concerned about awkward interactions, and indeed there were such, though they are an insignificant footnote in comparison with his success. It is both an educational and ethical triumph,” he says. “Today, Reuven has a Facebook profile, and he chats online with our first sergeant. He learned to speak on the phone and to initiate conversation. From time to time, I catch him playing board games with the other soldiers, who treat him as one of their own.”














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Update 18.35 Uhr:



"Der Vertrag garantiert uns eine Nutzung bis zum 31. Oktober 2011 – solange, wie die Sparkasse Eigentümerin des Gebäudes sein wird. Danach wird das Gebäude höchstwahrscheinlich in den Besitz der Stadt übergehen. Das Gebäude wird uns kostenlos für diesen Zeitraum zur Nutzung überlassen, wir müssen uns um die anfallenden Nebenkosten kümmern."







Update 19.00 Uhr



Hashtag Twitter azkoeln kommt bei mir gerade nur noch Müll und Werbung an. Egal.






Update 18.30 Uhr


schreibt die Augenzeugin: Ich hab GENIALE nachrichten! Unsere widerstände haben sich gelohnt, das az bleibt! Morgen werden die verträge unterschreiben!!!

#azkoeln Aufatmen. Verhandlungen sind gut gelaufen. Morgen gibts einen Vorvertrag. Dann können wir wieder rein. Nur ein Tag ohne!

"In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte die Sparkasse überraschend das angeboten, was Tage zuvor nicht möglich schien: Einen befristeten Mietvertrag mit symbolischer Miete bei Übernahme aller Nebenkosten. Sparkassen-Vorstand Artur Grzesiek sagte, man sei zu einem Kompromiss bereit und wolle eine gewaltfreie Lösung."







Update Donnerstag, 17.00 Uhr


Eine Augenzeugin berichtet:




also, die lage im az sit relativ unklar, gibt auf ejden fall verhandlungne mit der aparkass,e die angeblich einen mietvertrag für 1€ im monat angeboten hat. jetzt muss man nur gucken, was da alles im kleingedrucktem steht, von wegen haussanierung etc, da kann ich aber noch nichts genaueres drüber sagen.
war gestern von 15.30uhr bis 22.30 uhr da und alles ist dicht gewesen, durften also nicht mehr hinein.
die stimmung war gemischt, am anfang mi der polizei ziemlich freundschaftlich (man spielte sogar karten miteinander) aber wie immer, gab es 'solche & solche'. sie haben uns alle verboten, lebensmittel und 1.hilfezeug ins az zu schaffen, wollten nicht mal selber die sachen 5 meter in richtung der besetzer stellen, obwohl wir ihnen angeboten haben, die sachen zu durchsuchen. da essen und verbände, sowie pflaster im az dringend gebraucht werden, haben wir die sachen dann trotz wahnung einfach rübergeworfen, obwohl uns mit festnahme gedroht wurde.
stundenlang war dann die lage wieder ruhig, man stand in kontakt mit den besetzern, aber dann wurden fünf zivilpolizisten in unserer 200-Mann Menge gesichtet und ein Seiteneingang des AZ war angeblich unkontrolliert. Dort kam es dann auch zu schrecklichen Ausschreitung uns einer kurzzeitigen Panik führte. Die Polizei hat ihr Pfefferspray und ihre Schlagstöcke vollkommen übertrieben eingesetzt, ich war dann als Sani tätig (hab mal einen Demo-Sani Schein gemacht und bin zwar Antifaschistin, aber nicht auf Krawall mit der Polizei aus, deswegen mach ich das gerne.) und habe selber gesehen, wie ein Polizist jemanden festgehalten hat und ihm dabei eine riesige Menge Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wurde. Und das, wo das Spray nur zur ABWEHR da ist. Wo ist es dann noch abwehr, wenn der jenige festgehalten wird?
Der junge Mann, ein Bekannter von mir, war leicht verletzt, wird jedoch keine weiteren Schäden ahben, aber er war für eine halbe Stunde blind und hat geschrien wir am Spieß, weil er schreckliche Schmerzen hatte. Da ich die jenige war, die die Tinktur hatte, die den Schmerz von Pfefferspray im Auge mildert, hab ich mitbekommen, wie viele Leute davon betroffen waren und es war erschreckend.
Werde gleich wieder los fahren und schauen, was sich machen lässt.
Es ist schrecklich zu wissen,d ass einige der eigenen Leute gerade in diesem Haus sind und nix zu fressen mehr haben und auch ein Verbandszeug mehr.







Polizeipresse Polizei Köln: "Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Räumung des Gebäudes sind nach dem Verzicht der Sparkasse KölnBonn auf eine Zwangsräumung entfallen. Am Nachmittag werden sich Verantwortliche der Sparkasse KölnBonn sowie eine Abordnung der Besetzer an einem neutralen Ort treffen und eine vertragliche Vereinbarung für eine befristete Nutzung des Gebäudes treffen.(de)"




Pressemitteilungen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stellungnahme OB Roters
Taz-Artikel: "Wasserwerfer standen schon bereit, doch in letzter Sekunde wird die Räumung des "Autonomen Zentrums" gestoppt. Am Freitag soll ein Mietvertrag aufgesetzt werden."
?? "digitalanger: Ach fick dich doch einfach, wehrtes #RTL. Die Berichterstattung vom #azkoeln ist doch ekelhaft, abstoßend und überhaupt völlig daneben." ??
Junge Welt: AZ Köln bleibt
Indymedia: Zur Lage in Köln Kalk
Zu spät entdeckt: Live-Ticker report-k.de
Report-K.de: "Eines muss man wissen. Die Sparkasse Köln Bonn ist zwar ein eigenständiges Unternehmen, aber die Kölner Politik kann darauf Einfluss nehmen. So steht etwa Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der Kölner SPD, dem Verwaltungsrat der Sparkasse vor. Dass also ausgerechnet die Sparkasse die Konfrontation bis zum mit Blaulicht vorfahrenden Wasserwerfer sucht, muss man mit Verwunderung notieren."
Neues Deutschland: "Für Samstag rufen nun zahlreiche Gruppen zu einer Demonstration unter dem Motto »Für ein Autonomes Zentrum! – Alles muss man selber machen!« auf. Diese soll um 18 Uhr auf der Kölner Domplatte beginnen. Mitte April soll dann mit einer Veranstaltungsreihe und einer »Nachttanzdemo« das einjährige Bestehen des AZ gefeiert werden."
Beginn erst um 19.00 Uhr laut Blog.

















Youtube-Video AZ Köln: Kommunique #4







Ein Leserbrief an die Köln-Nachrichten zur möglichen Räumung des AZ Kalk


"Normalerweise habe ich es nicht so mit allzu viel Lokalkolorit, doch im Moment ereignen sich im Prinzip direkt vor der Haustür Dinge, die doch recht erstaunlich sind, und darüber hinaus auf lokaler Ebene illustrieren worum es auch [ Hier ] und [ Hier] geht: Um die konsumorientierte Umgestaltung der Städte, die eine Monokultur erzeugt, die letztlich die Definition dessen was "Stadt" ist erheblich in Richtung Eintönigkeit verändert ...
Das sogenannte "Autonome Zentrum" hat Kalk um den wichtigen Aspekt einer nicht konsumorientierten und selbstverwalteten Initiative bereichert. Es hat das Viertel belebt, und unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Stadtteils, zum Beispiel auch in Verbindung mit der Halle Kalk,, einer "Außenstelle" des Kölner Schauspiels. Ein wichtiges, lebendiges soziokulturelles Projekt, das nun durch die Räumungsabsicht in ein Licht gerückt wird, was es nicht verdient hat. Es ist aus soziokultureller Sicht ein absolut wichtiger Punkt für den Stadtteil, der nach den durchgreifenden Umstrukturierungen der letzten Jahre erst mühsam zu sich selbst findet. Im Grunde herrscht hierüber Konsens, auch in Rat und Verwaltung, umso unverständlicher ist es warum dieses Zentrum nun geräumt werden soll. Es muss in einem Viertel wie Kalk, was auch von Armut betroffen ist, unbedingt freie und lebendige Angebote geben. Es wäre zu wünschen, dass man hier noch eine Verhandlungslösung in letzter Sekunde findet. Es kann einfach nicht immer nur auf Konsum, Konsum, Konsum gesetzt werden"."




Piratenpartei: "Das AZ Kalk bereichert einen Stadtteil, der sowohl Kultur als auch engagierte junge Leute sehr gut gebrauchen kann. Die ehemalige KHD-Kantine stand jahrelang leer und war dem Verfall preisgegeben. Die momentane Situation stellt im Vergleich dazu auf jeden Fall eine Verbesserung dar. Die Künstler haben ein funktionierendes Bürgertelefon eingerichtet, nehmen Rücksicht auf Kritik, bieten Führungen an und kümmern sich auch mit ihren sonntäglichen Einladungen zu Kaffee und Kuchen aktiv um eine gute Nachbarschaft. Es gab, vermutlich auch als Folge davon, keinen lautstarken und breiten Protest der Anwohner. Solange dies so bleibt und solange sich Künstler und Nachbarn gut verstehen, unterstützen die Kölner Piraten das AZ Kalk. Das AZ Kalk stellt für die Piraten ein Beispiel für kulturelle Vielfalt in Köln, Bürgernähe und Offenheit dar."




Die Linke. Kreisverband Köln: "Eine eventuelle Räumung und ein Abriss des Autonomen Zentrums in Köln-Kalk sind keineswegs wie von Oberbürgermeister und SPD verkündet eine privatwirtschaftliche Entscheidung. Die Sparkasse KölnBonn ist keine Privatbank sondern eine Anstalt des öffentlichen Rechts. An der Spitze ihres Verwaltungsrates steht SPD-Fraktionschef Martin Börschel. Die Rolle der Stadt Köln wird noch bedeutsamer dadurch, dass sie schon in wenigen Wochen Eigentümerin des Geländes sein wird. Der Oberbürgermeister gibt sich erstaunt über den Brief des Polizeipräsidenten an ihn, der gestern an die Öffentlichkeit gelangte. Jörg Detjen, Fraktionssprecher der LINKEN dazu: „Räumen ist falsch, wir müssen eine politische Lösung finden. Polizeipräsident Steffenhagen hat Recht, die politisch Verantwortlichen für die geplante Räumung sitzen im Rathaus."




"Die grüne Ratsfraktion appelliert an den Vorstand der Sparkasse KölnBonn von einer Räumung der Ex-KHD-Kantine abzusehen. Die GRÜNEN halten einen Kurs der Deeskalierung für politisch unbedingt geboten. Die Nutzung des Gebäudes für soziokulturelle Aktivitäten sollte vielmehr bis zu einer endgültigen Bebauung des Areals geduldet werden. Eine Räumung setzt voraus, dass anschließend das Gebäude abgerissen und die Industriebrache hermetisch abgeriegelt wird. Bei einer Revitalisierung der Industriebrache wäre eine Integration des Kantinengebäudes in eine neue Nutzung wünschenswert und städtebaulich vorteilhaft, weil es dem Viertel Charakter und Identität gibt. Köln braucht kreative Räume."



SPD zeigt sich mit Lösung zufrieden
Dank Sparkasse gelang friedliche Lösung des Konflikts um



CDU-Fraktion: „Es geht nicht darum, ob eine Zwangsräumung bei Gesellschaft und Politik auf Zustimmung stößt“, erklärt Granitzka mit Blick auf die Position der Grünen, „sondern darum, wer Recht und Gesetz auf seiner Seite hat.“
Was mich irgendwie an meine Facebook-Bemerkung von gestern erinnert. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Das Problem bei Jura ist die mangelnde Berücksichtigung der Prämissen.



Und hier noch die FDP






Update Donnerstag, 14:43 Uhr:


Blog des AZ Köln-Kalk mit Pressemitteilungetn etc.:
http://unsersquat.blogsport.eu
Seite lässt sich nicht öffnen. Fotos (via). Weitere Fotos (Twitter Strassenstriche). Finde gerade hier
http://twitter.com/search?q=%23azkoeln
die Bestätigung dazu. Es kümmert sich jemand darum. Und während das Blog des AZ immer noch unerreichbar ist, klappt die Verbindung zum neuen Artikel im KStA ohne Probleme. Warum ist das AZ nun abgeschlossen laut Twittermeldungen? Die Gespräche laufen doch erst? Im Video oben scheint man auch schon von der Räumung ausgegangen zu sein. Update: Blog wieder erreichbar. Twitter AZ Köln scheint ebenfalls an meinem Bildschirm zu funktionieren.
Hä? "radio_moskau: Sollte passieren, was ich vermute, ruf ich bei ner Aussteigerhotline an. #azkoeln"
Anmerkung: Ich grüsse auch alle Trigger-Tiger bei Twitter und an den anderen Orten. Aber konstruktiv im Dienst der Sache rechtfertigt fast alles.





Update:
via Twitter http://twitter.com/unsersquat
Update: Schon wieder? Das Wort "Polizisten" finde ich besser. Auch in diesem Indymedia-Artikel. Könntet Ihr mal eben dem Provokateur den Griffel aus der Hand nehmen?
Update 12.39 Uhr: Und wieder mal aktualisiert sich die Anzeige des Twitter an meinem Bildschirm nicht.
Interessant ist ein Vergleich dieser Pressemitteilung mit diesem Artikel:





Pressemitteilung: "Schon vor 9 Monaten hat das Autonome Zentrum verschiedenen Parteien ein Nutzungskonzept und einen Finanzierungsplan vorgelegt. Das AZ kann alle anfallenden Kosten selbst tragen, weitere Zuschüsse von städtischer oder anderer Seite werden nicht benötigt. Bereits damals wurde die Bereitschaft signalisiert, einen Verein zu gründen, sobald die Verhandlungen konkret werden.
Seit dem Anfang der Besetzung im April 2010 haben die Besetzer_innen versucht, mit der Sparkasse konstruktive Gespräche zu führen und immer wieder nach Gesprächsterminen gefragt. Die Anfragen wurden jedoch lediglich mit dem Abschalten der Strom- und Wasserversorgung beantwortet, die Sparkasse hat sich bei den Besetzer_innen seit 8 Monaten nicht mehr gemeldet."




Artikel: "Unternehmenssprecher Norbert Minwegen widersprach den Verantwortlichen des „Autonomen Zentrums“, die behauptet hatten, dass keine Gespräche mit der Sparkasse möglich gewesen seien. Man habe zuletzt durchaus auch angeboten, das Haus zu vermieten und dadurch eine Legalisierung der Nutzung zu erreichen, so Minwegen. Auch die SPD kritisierte die fehlende Bereitschaft der Besetzer, sich eine legale Struktur zu geben, um verhandeln zu können. Sie hätten einen Verein gründen müssen, der dann Vertragspartner sein könnte. Stattdessen habe man immer nur Leute „kennengelernt“, die nicht mehr als ihren Vornamen preisgeben wollten, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Susanna dos Santos."




Update: Und auch in diesem Kommentar von heute heißt es: "Dennoch müssen auch sie ihren Teil zur Lösung beitragen. Sie müssen sich eine legale Struktur geben und als ernstzunehmender Verhandlungspartner auftreten. Mit einem Mieter, der nicht mal seinen Nachnamen verraten will, würde kein Hauseigentümer einen Vertrag schließen."




Update: Oh wie schade. Gerade lassen sich an meinem Bildschirm die Kommentare unter dem neuen Artikel nicht mehr öffnen.






"Ich kenne die Kantine noch aus Zeiten, als KHD-Mitarbeiter dorthin gingen. Dann irgendwann stand sie mal leer, mal wurde sie kurze Zeit vermietet und war zuletzt an eine Baptistengemeinde vermietet. Als sie dann gingen und das Haus leer stand und sich die Sparkasse nicht darum kümmerte, verfiel das Haus zusehends. Es fing an zu rosten, die Fenster wurden dreckig, die Rolladen hingen herab, der Garten wucherte usw. Zwar sieht das Haus derzeit auch nicht besser aus, aber es lebt und wird von Künstlern, Autonomen, Anwohnern und Jugendlichen genutzt. Dieses Haus wäre neben der Halle Kalk (sportliche Aktivitäten für Jugendliche) ein idealer Standort für unser Kalker Viertel. Unsere Jugendlichen sollen nicht immer mehr in dunckle Ecken gedrängt werden, vor denen wir uns als Anwohner dann fürchten würden. Auch waren einige der Hausbesetzer sogar sehr zuvorkommend und freundlich. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es auch in sogenannten besseren Kreisen."




"Kalk ist in den vergangenen Jahren von Grund auf saniert worden. Von Wohnungsmangel kann nicht die Rede sein."
"Es geht wohl eher um bezahlbare Wohnungen, eben diese "Grundsanierung" wie du es nennst, treibt nicht zuletzt die Mieten in die Höhe. Es wird systematisch versucht, ganze Menschengruppen aus den Städten zu vertreiben."



















Youtube-Video: This Is What Democracy Looks Like
















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Dienstag, 29. März 2011

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Art Deco - Schmuckdose nach Alphonse Mucha
Gebraucht
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Gebraucht
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Einer 6-jährigen zu sagen, die sich mit ihren Mitteln wehrt gegen rhetorische Machtspielchen eines Erwachsenen, man klebe ihr gleich eine, passt ganz genau ins Bild. Als weitere erzieherische Maßnahme kann man sie dann noch ein paar Kinder-Kassetten sehen lassen mit ach so geheimen Botschaften wie beispielsweise dem Bild von Einstein oder Nikola Tesla.
Ein Messerblock mit Namen "Chef"? Wie fördernd für das schwächelnde Selbstbewusstsein, dieser Einkauf im Großhandel. Gut, dass dazu der Trigger vom heutigen Tage am Telefon kam.














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"Am Samstag, dem 2. April 2011 findet um 16 Uhr eine Lesung mit Ellen Dornhaus im Forum für Fotografie statt. Sie wird aus ihrem Buch Frauenbilder: Erlebnisse aus der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit lesen und fotografische Porträts präsentieren (am Samstag und Sonntag, 2./3. April). Mehr darüber finden Sie hier."



Forum für Fotografie - Schönhauser Str. - 50968 Köln















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Montag, 28. März 2011

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Antifa Teheran?
Update: Hmmh. Interessante Technik. "keine Infos ueber sms moeglich... wir twittern weiter".
Update just nach diesem Eintrag: Service Temporarily Unavailable
Update: Wieder da.
Update: Und weiter geht's mit der tollen Technik. Klicke ich im Twitter den Link auf den KSta-Artikel an, so erscheint: Für diese Website ist ein anderer Google Maps-Api-Schlüssel erforderlich. Dieser Schlüssel kann unter ... code.google.com/apis ... html generiert werden.
Update: Und wieder aktualisiert sich Twitter nicht. Anzeige bleibt wie gestern auf "5 Sekunden" stehen trotz F5.
Update: Aha.













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1. Das Abschalten von Atomkraftwerken ist nur dann sinnvoll, wenn dieses weltweit geschieht und nicht etwa durch, nennen wir es mal äußere Umstände, einzelne Länder gezwungen werden, diese Gelddruckindustrie mit zusätzlichem Kriegspotenzial still zu legen. Wer kontrolliert wen? Die Motivation, gegen Atomkraft zu demonstrieren und - natürlich auch in anderen Ländern - demonstrieren zu lassen, ist sehr unterschiedlich. Mit einem Atomkraftwerk lässt sich ein Tagesgewinn zwischen 250.000 und 1.000.000 Euro erwirtschaften. Externale Kosten sind nicht abschätzbar. Wer weiß schon für die Zukunft zu sagen, ob Atommüll 100.000 Jahre oder nur 300 Jahre gesondert gelagert werden muß.
2. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen bedeutet nicht, die jeweils billigsten und willigsten Arbeitskräfte ins Land zu holen. Multikulti mag als Karneval der Kulturen noch lustig sein, im Wettbewerb um die billigsten und willigsten ArbeiterInnen aus aller Welt ist es nur noch eine zynische und menschenverachtende Ideologie. Was vielleicht auch einzelne ferngesteuerte und grün Angemalte so sehen. (Nein, gemeint sind hier nicht die angeworbenen und spitzelnden Kriegsnutten mit demokratischem Nachschulungsbedarf, die gerade erleben, was es bedeutet, mit hohem intrigantem Potenzial Verteidigerinnen der Demokratie zu attackieren.)
3. Wer ist wirklich InteressenvertreterIn der sozialen Marktwirtschaft? Die Gewerkschaften als strukturelle Bündnispartner der Großkonzerne in Verbund mit der SPD? Der Partei, deren einzelne Mitglieder zumindest in der Vergangenheit auf den Todeslisten von Gladio standen? Mitglieder, nicht willig, sozialdemokratischen Verrat zu begehen? Und den Namen der plötzlich mit den Händen zitternden grünen Abgeordneten vor Jahren, die kurze Zeit das Mikrofon weggeben musste nach meiner Frage, wie der Wegfall der Körperschaftssteuer für Großkonzerne zusammenpassen würde mit dem Bekenntnis zur Förderung von KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) erwähne ich hier nicht.
Ich hoffe, dass nun der Stuttgarter Kopfbahnhof weiter ausgebaut wird. Alle, die die Schlichtung am Fernseher live verfolgten, konnten sich von dieser ökonomischen und ökologischen Alternative überzeugen.







Nachtrag:


"Sie unterliegen dem verführerischen Gedankengut der "Alternativlosigkeit" , der Ihnen von PromotionAbteilungen der Energielieferanten jahrelang auf allen Kanälen eingehämmert wurde. Wussten Sie, das 2008 ein Gremium der dt. Regierung prüfte, ob der Strom aus Norwegens Wasserkraftwerken hier genutzt werden könnte? Der norw. Stromüberschuss hätte in D fast 60% ersetzen können, bei optimaler Ausnutzung. Das Gremium beschien der Idee keine Chance auf Realisierung, das sonst das dt. Stromeinspeisungsgesetz hätte geändert werden müssen. Anbei: Im Gremium saßen MA der Firmen Vattenfall, Eon, EnBw und und RWE. Alles leicht zu googlen. Von den anderen "nicht existenten" Alternativen, bei denen die Unterdrückung/Verschleierung besser verlief nicht zu reden." Ich habe dazu in den letzten Tagen ein Video eines Polit-Magazins aus 2010 gesehen, Thema war das nicht genehmigte Kabel durch's Meer und genau dieses sog. deutsche Einspeisungsgesetz. Quelle?















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Sonntag, 27. März 2011

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Bonner Altstadt: "Es fängt im März in der Michaelstraße an. Dann wagt es ein windgeschützter Kirschbaum vor dem Frauenmuseum. Rosental und Krausfeld gesellen sich später dazu, bis dann - Mitte April - auch die Kirschbäume in der Breiten Straße und der Heerstraße in voller Blüte stehen. Die Kirschblüte ist von Jahr zu Jahr ein prachtvolleres Ereignis in der Altstadt, seit die Zierkirschen Mitte der 80er-Jahre gepflanzt wurden. Im Rahmen der Stadtteilsanierung sollten ökologische Situation und Wohnqualität verbessert werden. Die nach Südwesten orientierten Straßen wie die Breite Straße erhielten eine Zierkirschenart mit üppiger Blüte, in den schattigeren Querstraßen wurde ein zierlicherer Baum gepflanzt, um die Wohnungen nicht zu sehr zu verdunkeln. Sehenswert ist vor allem das Finale in der Breiten- und Heerstraße: Von der schweren, rosa Blütenfülle neigen sich beiderseits der Alleen die Zweige zu Wandelgängen, in denen es schon beim geringsten Windhauch rosa regnet."
Samstag, 9. April, 10.00 - 18.00 Uhr, Kirschblütenfest in der Altstadt. Frühlingsfest, Altstadt-Flohmarkt, Modenschau, Konzerte, Lesungen, Fotowettbewerb, Ausstellungen.
















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Kurt Derungs
Der psychologische Mythos. Frauen, Märchen & Sexismus;
Manipulation und Indoktrination durch populärpsychologische Märcheninterpretation: Freud, Jung & Co
edition amalia 1996
(Website)






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Amélie Schenk
Der Gesang des Himmels: Galbe - Schamanin des Altai
O.W. Barth 2006






"Es war im frühen Winter 1994, da wurde eine gerade achtzehnjährige junge Frau der Tuwa - ein Nomadenvolk in den Bergen des Hohen Altai - im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt: 18 Tage lang isst, trink und schläft sie nicht. Die Geister ihrer Großmutter, der großen Tuwa-Schamanin Pürwü, die eineinhalb Jahre zuvor verstorben war, haben sie zu deren Nachfolgerin bestimmt ... Amélie Schenk, die seit Jahren vor allem in der Mongolei lebt, wird von der jungen Schamanin auserwählt als der Mensch, der erfahren und weise genug ist, ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihres Volkes zu erzählen, um so den Schatz des Wissens eines uralten Volkes für die Nachgeborenen zu erhalten. So darf sie noch nie von Außenstehenden erlebten Totenritualen beiwohnen und die Mythen, Legenden, Zeremonientexte, Gebete und heilkundlichen Anweisungen, die bisher nur mündlich weitergegeben wurden, zum ersten Mal schriftlich festhalten."




Dr. Amélie Schenk, Ethnologin und hervorragende Kennerin des Schamanentums und der Kultur verschiedener Naturvölker. Sie lebte bei Indianern Nordamerikas und längere Zeit in Indien, wo sie an der Benares Hindu University lehrte und über ethno-medizinische Praktiken im tibetischen Kulturraum des Himalaja arbeitete. Mittlerweile sind die Mongolei und angrenzende Gebiete ihr Forschungsschwerpunkt, wo sie die meiste Zeit lebt.






Amazon-Rezension: "Der Ruf zum Schamanen ereilt ja immer mehr Menschen gerade hier in Europa. Dies stimmt mich im Grundsatz sehr froh. Doch in 3-7 Wochen zum Schamanen-Profi?? Vorsicht! Wer Amelie Schenk gelesen hat, der weiss, dass man damit besser nicht so leichtfertig umgeht, der lernt - ebenso wie in Sewjan Weinstein s Buch über die Tuwa - auch die schmerzvolle Seite des Schamanen-Seins kennen. Nicht umsonst bezeichnen indigene Schamanen ihre Fähigkeiten als Schamanen-Krankheit, unter der sie ein Leben lang leiden müssen. Schon die ersten Seiten lassen einem den kalten Schauer den Rücken herunter laufen und zeigen eben auch die anderen Seiten.
Lassen Sie sich durch mich nicht von Ihrem Weg abbringen, denn in schamanischen Disziplinen stecken wunderbare und heilsame Kräfte - aber dieses Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er sich selbst "Schamane" bezeichnet ... Daher ganz klar: Ein Lese-Muss für Neu-"Schamanen".




"Amelie Schenk ist es mit diesem Buch gelungen, den Lebensweg einer heutigen Schamanin mit all seinen Schattenseiten aufzuzeichnen. Wer ihre Bücher gelesen hat, kann über die selbsternannten Psycho-Schamanen "unserer" Welt nur den Kopf schütteln. Das Buch geht in die Tiefe, berührt und lässt nicht mehr los. Schamanismus ist eben doch etwas anderes als eine Methode zur Selbstverwirklichung. Jeder, der dazu berufen ist, trägt schwer an dieser Last, das zeigt Galbe zusammen mit der Autorin auf eindeutige Weise."






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27. Februar bis 11. Dezember 2011
Von Göttinnen und Weisheiten
Einblicke in die Sammlung frauen museum wiesbaden







"Auf vielfachen Wunsch präsentieren wir eine neue Sammlungsschau: Von Göttinnen und Weisheiten. Weisheit fragt nach dem Sinn des Seins und umschreibt letztlich die Kompetenz ungewöhnliche Einsichten und komplexes Wissen zu vermitteln. Mitunter wird Weisheit auch weiblich personifiziert. So wird die Weisheit in manchen Kulturkreisen als Göttin verehrt. Sie begegnet uns in zahlreichen Märchen, Mythen sowie im Volksglauben als Archetypus der weisen alten Frau. Dass Weisheit die spannungsgeladene Dynamik von Wissen und Zweifel berücksichtigt, zeigt sich vielfach in den Weltschöpfungsmythen. Über die Auseinandersetzung mit den durch die Göttinnen vermittelten Weisheiten lassen sich Zusammenhänge erkennen und sinnvolles Handeln erschließen, was auch bedeutet Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich über gesellschaftliche Normen hinwegsetzen zu können. Zwei wichtige Schritte auf dem persönlichen Weg zur Erlangung von Weisheit."
















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Spargelzeit: Tipps eines Mannes aus dem Haus mit Namen "Zur alten Brauerin". Ich nehme an, da hatte jemand Kulturkenntnis? „Der Deutsche liebt Bleichspargel mit seinem milden Geschmack und seiner edlen Farbe“, sagt er. Als Alternative finden sich auf dem Markt Stangen mit violetten Köpfen. Sie haben schon aus der Erde geguckt, als der Spargel gestochen wurde. „Viel zu selten gibt es grünen Spargel aus heimischem Anbau“, bedauert Danitschek. Die dünnen Stangen mit ihrem nussigen Aroma werden oberirdisch gezogen und sind vor allem in der Mittelmeerküche zu Hause. In der Zubereitung und in der Vielfalt der kulinarischen Möglichkeiten gibt es nur wenige Unterschiede zwischen den Sorten. Zuerst werden die Stangen kurz mit kaltem Wasser abgespült. Bei weißem und violettem Spargel führt am sorgfältigen Schälen kein Weg vorbei. Sonst ist grüner Spargel die Alternative: „Er muss gar nicht oder höchstens am unteren Ende geschält werden“, sagt Danitschek."














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Vom Rheinufer zurück. Schön war's wieder. Dann gerade beim Stadtanzeiger gelesen - so lustige Gießkannen aber auch - und auf die Seite des Ladens gegangen. Dort gelesen: "o.k. Automat: ab sofort kann man vor dem Kölner Laden rund um die Uhr kleine o.k.-Artikel ziehen!" Das verstand ich nicht auf Anhieb. Bis ich dann das Bild sah. Erinnert mich irgendwie auch an früher.














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Samstag, 26. März 2011

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"Geraldine Ferraro, the first woman vice presidential candidate on a major party ticket and a barrier-breaking pioneer for women in politics, died Saturday."















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Freitag, 25. März 2011
































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Ein Tsunami der Gewalt: "Die Terrororganisation RAF ist zurück! Nach eigenen Angaben hat die RAF ihren „Widerstandskampf“ gegen den Unrechtsstaat Deutschland mit der Begründung wieder aufgenommen, ein Staat wie die BRD, der Kriege führe und Waffen an Diktatoren liefere, könne nicht weiter toleriert werden. Das Existenzrecht der Bundesrepublik Deutschland könne, so eine Sprecherin der RAF, „nicht mehr anerkannt werden.“ Sie betonte, dass gerade die deutsche Vergangenheit und das Wissen um die verbrecherischen Taten des Hitlerregims, in Anbetracht der Tatsache, dass deutsche Soldaten heute wieder „ballspielende Kinder“ in Afghanistan töteten, nur eine Parole zuließen: „Deutschland von der Karte streichen, Polen muss an Frankreich reichen!“"















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Liebe Leute, jede Frau ist schön. Wenn sie sich ihrer selbst bewusst ist. Dazu gehört der selbstbewusste Umgang mit Schwächen und Schrullen. Auch wenn manche Psycho-Gruppen-GuruIne glauben machen wollen, diese seien zu maskieren und maschinenhaft zu beheben.
Auf einem lebenslangen Lernweg, dem Weg der inneren und außen sichtbaren Weisheit zu sein, heißt natürlich nicht, dem eigenen asozialen Egoismus zu huldigen. Was heißt? "Ich bin halt so!" Vielleicht: So lernunfähig, so unweise? Dazu die geschulte Stimme? Und der Inhalt? Eine Stimme ohne Inhalt wirkt wie ein hohler Krug. Kommt noch was? Nein? Wie erfrischend kann es da sein, eine vor Wut sich überschlagende Stimme zu hören, bei der die klugen und klaren Wörter einfach nur so heraussprudeln. Was bedeutet Gutmütigkeit? Der Glaube, dass Menchen erst einmal gut sind? Hilfsbereitschaft? Alles störend auf dem Weg zum wahren Geist der Freiheit und Selbstverwirklichung, höchstens zu benutzen als Ankerplatz bei anderen für den eigenen Vorteil? Die Gesichter der derart Trainierten sind dann die, die die Ausstrahlung von Beton mit angemalten Brettern haben.
Jede und jeder ist schön. Als Rothaarige mit heller Haut und Sommersprossen, meine Tochter hat im Gegensatz zu mir im Sommer eine bronzefarbene Haut und braucht als Rothaarige daher andere Farben als ich, fühle ich mich wohl mit folgenden Farben, die bei Stoffen in Deutschland nur sehr schwer zu bekommen sind. Nicht nur Dawanda sei Dank, es findet sich natürlich trotzdem immer etwas, manchmal ist es eben auch der Gothic Look oder ein Mix aus Grün und Schwarz. Aber vielleicht sollte ich ja eine eigene Abteilung im Holdenhof für den besonderen Bedarf von echten Rothaarigen eröffnen? Lippenstifte für Rothaarige etwa. Doch, wir können auch ein leuchtendes Weinrot, gemixt mit Orange, oder Lila tragen. Manchmal mehr. Manchmal weniger. Hier Beispiele für zwei Farbtöne, die ich mit Freude an mir sehe, gesehen im Dawanda-Shop "Stoffe aus Indien":


























































Die Ginger-Gen-Galerie
Holdenhof







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Sie ist da in Samtgrün. Eine wunderschöne kurze Jacke von Mondseide.
Danke! :-) Wir schicken später noch eine Mail.













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So, und nun wie unten besprochen nicht nur etwas für die Tröten von Trueten: Nach viel zu langer Zeit wieder ein gefilterter Link auf Erotica Lee Daily.













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Nachtrag: Natürlich gibt man sich im Honigtopf trueten.de, LeserInnen dieses Blogs werden wissen, was ich meine, total friedensliebend und antimilitaristisch. Ich überlege, wo ich in der letzten Zeit ein besonders schönes und scharfes, ein heimlich wirken wollendes, ein feminines und feministisches Erotik-Blog im Internet gefunden habe. Mal sehen, was ihnen dann dazu einfällt.




"Last week, Palestinian children diagnosed with cancer visited Israel’s only ski resort located in Mt. Hermon, northern Israel. The children, accompanied by their families, enjoyed the snow and slopes along with IDF reservists from the Alpine Unit."













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SIEMENS will sich mit einer eigenen Sparte der "umweltfreundlichen Stadtentwicklung" widmen.














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Jugendstilfigur nach Alphonse Mucha
Les Fleurs, 1897

Holdenhof













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Cidre-Becher
Holdenhof















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Donnerstag, 24. März 2011

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trueten.de aus dem arg aktiven Stuttgart sammelt, labert und langweilt weiter. Nach den Nazi-Linden im Blog, der Wald war's, ich schrieb es hier, kamen dann die bösen (politologischen) Extremismus-Theorien. Und wie wäre es damit? Ich hätte da auch noch ne' böse BH-Größe für den Bericht, ähhh, das Blog. Summ Summ - Bienchen summ herum und hinein in den Honigtopf. Alles klar zum Anschieben von außen? P.S. Ich habe nicht damit angefangen, mir Meuten auf den Hals zu hetzen, mich ausschalten zu wollen nach allen Regeln aus den Büchern in den hobbypsychologischen Regalen unserer kleinen Scheisserchen. Ich habe nicht damit angefangen, mir ein Image zu verpassen mit allen möglichen Mitteln und Methoden. Auch wenn ich als Politologin mit diesem merkwürdigen Fachgebiet bereits vorher Erfolg hatte und mich in den letzten Jahren noch wesentlich intensiver anhand der arg intensiven Praxis mit diesem Thema befasst habe, dabei zu wirklich ungeahnten Erkenntnissen gelangt bin. Ich gebe die Energie zurück, lediglich angereichert mit ein paar intuitiv gemixten Zutaten, die man nicht einklaufen kann. Nachtrag: Wie sind denn dieses Mal die Wahlhelfer verteilt? Links blinkend, gut angeheizt, Lunte gelegt und geführt vom großen Bruder ist wo? Rechts ist ja bereits naturbedingt folgsam. Und die Vierte Moschee rutscht auch vor Freude über so viel neue Freunde und Führer auf den Knien. Welche Wahlmaschinen werden dieses Mal wieder aktiv?














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... hö?
(Und ich sach noch, halt' das Kind vor die Bücher, das sieht so bebildet aus ... Haallt! Stop! Halt bloss den Bröckers aus dem Bild. Hier gibt's weder Hanf-Rezepte noch Opium für's Volk.)














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Heute ist in Köln Women's Night bei Bauhaus. Nachts handwerken? Warum werden in der Werbung für HandwerkerInnenmärkte eigentlich so gerne Frauen mit Akkuschrauber gezeigt? Nicht, dass Helen nicht auch einen hätte. Aber auf Anhieb fallen da mir auch noch andere Arbeiten ein. Hämmern. Zum Beispiel.














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Mittwoch, 23. März 2011

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Ein kleiner Ausflug auf die rechte Rheinseite. Helen, Luca und ich brauchten ein bisschen Sonne, die schien dann zu unserer großen Freude reichlich unten am Rhein. Kaffee und Kuchen gibt es leider im neuen Projekt in Mülheim (noch?) nicht, bis jetzt ist es ein Zelt zum Stöbern, daneben steht eine Halle, die man mieten kann. Nachmittags war noch ein wenig Zeit, ins Gebrauchtmöbellager nach Zollstock zu fahren und eine Klassenkameradin zu besuchen. Auf dem Gottesweg wird sie ihren Kiosk in einigen Wochen um ein kleines Cafe nebenan erweitern, Fairtrade, wie sie erzählt, dazu leckere Sachen vom Bäcker. "Also so wie zu unserer Zeit" ergänze ich. "Nee, das jetz' nicht wahr, oder, dass ich das gesagt habe." Hat mal gerade jemand 'ne Karte vom alten Luxor mit dem Datum drauf?
Die Mama von Little Luca tüffelt weiter an der Technik. Jemand von Sellaround hat ihr bei Facebook geantwortet, dass sie dabei sind, das Tool kompatibel zu machen mit dem IE 9.















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Dienstag, 22. März 2011

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Hier sieht man im oberen Eintrag nur was, wenn man nicht den neuen Internet Explorer 9 hat. Tolles Tool. Einfach zu bedienen, Abrechnung per Paypal. Doch leider: Please use another Browser, Internet Explorer 9 is not supported right now. Maybe you want to get Firefox." Sellaround. Grrhhhh. Update: Boah, was das denn jetzt schon wieder? Der tolle Explorer sagt nun, dass die Seite verändert wurde, um das siteübergreifende Skripting zu verhindern. Kein Flickr mehr da. Du doofe Kiste, du.















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"Prime Minister Binyamin Netanyahu on Tuesday responded to the seven year sentence given to former president Moshe Katsav, saying “This is an important day for justice in Israel.”
"It showed that there is equality before the law and that no one is above the law. It also showed that women are equal and it is forbidden to harm them,” Netanyahu stated."
Schauen wir mal, ob und wie die Staatsanwaltschaft in Deutschland arbeitet, wenn es um die Methoden autoritärer Psychogruppen im Kriegsnutten-Business geht, das mit Traumatisierungen arbeitet. Dazu Honorarfrage z.B. IHH. Und zivilrechtliche Fragen. "





Das Wort "anschalg" (in deiner Mail) erinnert an "Schal an". Doch, auch Luca sollte bei zu kaltem Wetter draussen noch einen tragen, wie ich zu Helen bei einem Spaziergang (Schal an) in diesen Frühlingstagen sagte ...
Du kannst dir sicher gut vorstellen, dass ich deinen Fall konstruktiv aufarbeite. Selbstverständlich auch zivilrechtlich. Für den Fall, dass ich aussagen werde, zu sagen, ich hätte eine paranoide Psychose, ist für die Anwältin der ... reine Routine.
Über den zusätzlich mir verabreichten Inhalt von Jasmin-Tee und die Folgen mit einer abgrundtiefen Trauer, die du mit reinem Zynismus abgewehrt hast, meine Reaktion sei "lamoryant", lässt sich natürlich nicht vor Gericht reden. Das allerdings wird an anderer Stelle getan.
Mal sehen, wie der Jagdinstinkt der Anwältin ausgeprägt ist. Ansonsten gibt es andere, die scharf sind auf die üblichen Methoden autoritärer Psycho-Gruppen. In welchem Gewand auch immer.
Es wäre gut, wenn du kooperierst. Ich rechne allerdings nicht damit. Es ist dein Charakter. Männlich aufgepumpt lebt es sich halt eine Zeitlang sehr lustig.
Am Rheinufer läuft es sich gut in der Sonne. Mancher sammelt da gerne Eindrücke.
(Bild)















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Montag, 21. März 2011

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Vielen vielen Dank, meine Kluge, Schöne, Kreative!
















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Nachtrag: Der Stuttgarter Honigtopf, der alles einsammelt, was irgendwie nach total cooler Aktion riecht, auch schon mal bestückt mit hübschen Fotos von Männern mit diversen Identitäten, arm aber sexy beispielsweise, ausgestattet mit Roller und einem von außen unscheinbaren Helm, an der Seite immer eine Lady passend zur gerade gebrauchten Identität, hat heute abend einen Beitrag über ein Gasthaus namens Linde als Nazi-Quartier ins Blog gesetzt. Wie einfallslos!
Genauso einfallslos, wie eine Gruppe von Jugendlichen in eine konspirative Aktion gegen mich zu führen. Wieder einmal. Liebe Leute, bei Bedarf wird die Farbe von Euren Führern einfach gewechselt.
Wundert sich eigentlich wirklich noch jemand über den vollkommen ineffektiven Widerstand gegen die ausufernden Folgen in den kapitalistischen Pascha-Paradiesen? Wundert das irgendwen? Weiß jemand noch nichts anzufangen mit Stichwörtern wie Gladio, Strategie der Spannung, frauenverachtendem Fundamentalismus, christlichen Kreuzrittern der Apokalpyse, finanziellen Anschiebern für die Vierte Moschee?
Sucht die VerteidigerInnen der sozialen Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen dort, wo nicht windige Worte, dumm-dynamische Sprüche, luntelegende Lügner mit Allmachtssyndrom, sado-masochistische Spielchen mit Gags aus der Wohnraumüberwachung, Tricks aus der hobbypsychologischen Kiste in Kombination mit Electronic Piracy, esoterisches Geblubber ohne die geringste Ahnung von Spiritualität und schicke Scheisse das Hirn vernebeln.

















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Video
Der Tag des Waldes. Köln forstet auf.















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"Hurra, hurra, das Öl ist aus!"















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Ich erweitere die Funktionen in der Holdenhof - Galerie um das Tool Sellaround (Facebook-Seite). Einfach zu benutzen, Abrechnung über Paypal. Meine Ma hat allerdings seit kurzem so einen hochmodernen Beta-Browser, dass Sellaround leider nicht angezeigt wird am Bildschirm. Und zeitweise ist jetzt der Flickr-Fotostream beim Holdenhof auch nicht mehr sichtbar.















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Der Stadtanzeiger begrüsst seine LeserInnen auch mit Bildern vom Frühlingsbeginn. Mit und ohne hochtechnisiertem Motorradhelm. Und Spaziergang am Ufer.

















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Ostara
Frühlings-Tagundnachtgleiche
The Goddess and the Green Man: Wheel of the Year

















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Wie kommt es, dass man im Chat warnt, sich nicht vom Wut-Virus infizieren zu lassen? Wie kommt es, dass religiöse Schriften die Märkte überschwemmen, welche von Frauen nur noch die Augen zeigen und dieses bei so vielen Frauen auf der ganzen Welt tiefsten Hass und Wut, manchmal nur noch Resignation, Ohnmacht oder Entsetzen auslöst, bei vielen frustierten Männern hingegen klammheimliche Freude über so viel Aussicht auf Folgsamkeit? Wie kommt es, dass in Jerusalem wieder Buslinien fahren, in denen Männer und Frauen getrennt sitzen sollen? Wie kommt es, dass Timothy Leary einer breiten Öffentlichkeit auch Jahrzehnte später als Drogen-Papst in Erinnerung bleibt und nicht als jemand, der erfolgreich als Harvard-Psychologe Experimente zur Resozialisierung von Strafgefangenen durchführte und später in weiser Voraussicht das Internet als den Ort des Klassenkampfes um Information beschrieb?





"At the 1977 Libertarian Party Convention, mind-expansion advocate and LSD guru Timothy Leary gave a speech that few of us took very seriously. He spoke of something called the Internet, a network that would connect computers worldwide, allowing participants from around the globe to sign on and retrieve text, photographs, audio and video instantaneously, and to communicate in realtime with anyone in the whole world who also had a computer and a connection. He said that it would be the new revolution against the current social order and stifling status quo. He predicted it would be much, much bigger than drugs in its ability to overthrow the establishment. Whereas tuning in, turning on and dropping out had been of great interest to a somewhat narrow subset of the population, everyone would be able to use the Internet, in his own way, and thus the new revolution against the old order would transcend class, age, nationality and all other demographics. The bourgeois would have just as much interest and use for it as the so-called counterculture. And nothing would ever again be the same. As I said, no one at the time really believed it."





Wie kommt es, dass Kirsten Heisig nach ihrer Buchveröffentlichung als scharfe Richterin bekannt wurde, die sich erfolgreich um die Resozialisierung jugendlicher Täter und ihrer Familien aus Migrantenkreisen gekümmert hatte, bis sie starb?
Was kostet eine Tomahawk-Rakete, wer stellt diese hier, wer kauft und wer bezahlt sie?
















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Service unavailable, bevor ich anfange? Och. Dabei hatte ich doch nur ganz kurz geklickt. Die ungefähre Reihenfolge, ein wenig gespeist aus jahrelanger Blogger-Erinnerung, ein paar Beiträge bei der Anarchistelfliege, mal wieder am Bildschirm besucht, gerne genommen mit Berliner Tönen, gemischt und gemixt mit Beiträgen aus der ganzen BRD, ein Blog, angeblich total links und total anarchistisch mit Wolle, Weihrauch und mit Link auf viele heidnische Klingende, oder und ein Link auf den Schlangengesang, dort, wo man mit weiblich-mythisch anmutendem PDF-Dokument so gerne Frauen ver. ähh, verlinkt, dazu ein Link auf Wurzelwerk aus Österreich, ach, ist es nicht auch schön in Wien, dort, und eventuell dort, wo auch die einzige wahre und wirkliche, überhaupt "Die Seite der Göttin" angemalt wird, es geht's weiter mit WildHunt, zu Hause in den USA, und auch WitchVox. Heiden. Honigtopf. Hallo. Schon wieder Service unavailable. Ich mache gerne auch noch weiter. Später. WildHunt blinkt besonders heidnisch und hat deswegen das Recht, prophetisch Katastrophen anzukündigen. Symbolisch sozusagen. Wie die Bibliothek von Alexandria. Gesehen beim Besuch am Bildschirm. Natürlich nicht in Köln. P.S. Gleich gibt's meinen Bildschirm aber doch bestimmt wieder in komplett mit Design und Knopf zum Linkeinfügen, gelle? Grüsse nach Wien. Und zur Zentrale. Zahltag war gestern. Und nicht schon wieder das Wut-Virus vergessen. Ist möglich auch 28 Days later und ohne 24 Stunden Dauer-Videotraining mit Vergewaltigungen nicht nur für Feinschmecker. Härtet ab. Macht männlich. Hübsche dunkelblaue Pullover beim Training und im Ernstfall gefällig? Ganz genau wie im Camp. Manche nennen das auch Straflager. Oder? Und nun ganz offiziell ein Codewort für die ganz besonders klugen Facebook-Freunde: Aschera. Und noch viel Vergnügen bei Führungsversuchen von Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Männern und insbesondere Frauen auf der Suche nach einem spirituellen Weg. Süss! Wirklich sehr süss, diese Frontfiguren mit Vorliebe für Hunde und Katzen an der langen Leine. P.P.S. Wo ist eigentlich das hübsche Foto mit Gemischt Grauschwarz-Braun-Blond bei trueten.de? Gefischt und gevögelt wird schließlich überall gerne.
Heute schon von unterwegs aus telefoniert unter dem hochtechnisierten Helm?

















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Sonntag, 20. März 2011

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"ShelterBox wurde von Tom Henderson, einem Rotarier und ehemaligem Rettungstaucher der Armee gegründet. Er sah, dass die Hilfe bei den meisten Katastrophen in Form von Nahrung und Medizin geleistet wurde, um das Überleben der Menschen direkt nach dem Ereignis zu sichern.
Sie erhielten jedoch keine Unterstützung wenn es um eine eigene Unterkunft ging, in der sie die ersten Tage, Wochen und Monate verbringen konnten, während sie versuchten, ihr Leben wieder aufzubauen. ShelterBox wurde geschaffen, um diese Lücke zu schließen."
















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Samstag, 19. März 2011

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Vor Fukushima nannte unsere Regierung Atomkraft eine Brückentechnologie. Hätte das geklappt?



Als Brücke wohin? Jedes Land muss ausrechnen, welcher Energie-Mix sich lohnt. In Deutschland wird es nie genug Sonne für eine stabile Stromversorgung das ganze Jahr über. Wenn die Deutschen partout von Öko-Energie leben möchten, klappt das nur mit Windkraft. Dazu müsste man Ihre ganze Küste mit riesen Parks bepflastern, Sie bräuchten gewaltige Speicherkapazitäten, die Sie in die Natur bauen müssten. Oder Sie kaufen Sonnenstrom aus Nordafrika. Aber wie man sieht, ist diese Region politisch nicht arg stabil.






Atommüll hinterlässt Spuren über Tausende von Jahren.



Ja, das gilt leider für Abfall wie aus Ihren älteren Meilern. Mit modernen Technologie („fast reactor technolgy“) wird der Brennstoff kontinuierlich recycelt. So lässt sich Uran und Plutonium viel effizienter nutzen, infolgedessen sinkt die Strahlung der Abfälle rapide. Abfälle aus „fast reactors“ müssen nicht 100.000 Jahre lagern, sondern 300.
















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Und hier übt wieder eine Truppe in Vorfreude auf den ungehinderten Griff in die vollen Einkaufsregale.















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Rosalind Ormiston
William Morris. Artist, Craftsman, Pioneer
Büchermarkt Walther König, Köln, Breite Straße 70
14,95 Euro




Holdenhof - Mediathek
















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Und wieder zeigt sich auch bei den hier triggernden Erwachsenen das Charakteristische. Die Kleinbürger-SA. Leute mit Versager-Syndrom, die endlich einmal Macht haben wollen über die, denen sie sich unterlegen fühlen. Nun, wir haben aus der Erfahrung gut gelernt und wissen, wie mit solchen Leuten verfahren werden muß.















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"ist das so schwer zu verstehen dass sich nicht so ganz gefestigte personen ganz grossartig fühlen, wenn sie teil eines mobs sind und in conspirativen zirkeln aktionen aushecken und die macht der masse spüren - und dann glauben sie haben die macht? die macht über einen haufen jugendlicher unbedarfter ... "



"can you guys put together a private pad containing a list of whitehat targets, lawyers, reporters, any media that requires counter-intelligence attack"



"also we had a time restraint
04:48 <&Sabu> and as far as I know, considering I'm the one that did the op, I rooted their boxes, cracked their hashes, owned their emails and social engineered their admins in hours"



7:46 <&Sabu> hunton.com will be a nice fucking hit
17:46 <&marduk> hm see potential vulns [vulnerabilities]?
17:48 <&Sabu> yeah
17:48 <&Sabu> I see some potential openings
17:48 <&marduk> :]
17:49 <&Sabu> we could rape these niggers


‎02:39 <&Sabu> "Greatest social hack of all time: http://is.gd/duaZcG - Anonymous vs. hbgary.com."
02:39 <&Sabu> rofl
02:39 <&Sabu> people are really enjoying the socialing of jussi
02:39 <&Sabu> man I was talking to my little brother who witnessed the whole shit




http://is.gd/duaZcG
is.gd
The list of leaked rootkit.com accounts are now published at http://dazzlepod.com/rootkit/ If you have previously registered at rootkit.com, please ensure that you change your password immediately if it is used elsewhere.




So, kleiner Junge, möchtest du dich jetzt noch mal im Chat mit einem prägnanten Teil eines Passwortes produzieren, bevor dich die Geier holen? Guten Flug! Hättest besser doch was in der Schule gelernt. *gg*

















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"Wenn Sie sich heute Abend zu Recht über einen großen Vollmond wundern, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass Ihnen der Mond demnächst auf den Kopf fällt. Er rückt auch nicht dauerhaft näher an die Erde heran: Der Vollmond trifft heute lediglich einmal mehr am erdnächsten Punkt seiner elliptischen Bahn ein".














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Rosalind Ormistron
Alphonse Mucha, Masterworks
Büchermarkt Walther König, Köln, Breite Straße 70
14,95 Euro



Holdenhof - Mediathek

















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"Aus den Chat-Logs geht, entgegen bisherigen Behauptungen, hervor, dass es sich bei Anonymous sehr wohl um eine organisierte Gruppe mit Führungsmitgliedern handelt. Die führenden Mitglieder achten darauf, dass die Mitglieder Befehle befolgen und nicht aus der Reihe tanzen ... Die Protokolle belegen, dass sich die Chat-Nutzer um ihre Sicherheit sorgten, gleichzeitig aber sicher genug fühlten um mit ihren Angriffen zu prahlen - was nun rechtliche Konsequenzen haben könnte. Denn Metric und A5h3r4 reichten die Chat-Logs an das FBI weiter, zusammen mit den vermeintlich echten Namen einiger Chat-Besucher."















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Beegood: Bienenschmaus war nach Angabe der Mitarbeiterin restlos ausverkauft in unserer DM-Filiale in Köln. Schön! Wir haben stattdessen Samen für die "Schmetterlingswiese" mitgenommen. "Eine Spezialmischung mit nektar- und pollenreichen Sorten, die Nahrung und Lebensraum für Schmetterlinge bieten. Farbenfroh, einfach in der Anzucht." Zeitraum: März bis Juni
















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Liebe Leute, aufgrund einer Aktion haben wir hier eine Liste junger Erwachsener, die man versucht, von falschen FrontführerInnen führen zu lassen. Ihr habt die Möglichkeit, Euch in der nächsten Zeit in der Mediathek des Holdenhof mit uns in Verbindung zu setzen. Ich kümmere mich um weitere juristische Maßnahmen.















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Freitag, 18. März 2011

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Du brauchtest lediglich ein paar Fotos etc.
Schlauer Mensch.
So, dann näxt step.
Wir sehen uns in

















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Glas-Madonna
Höhe: 25 cm
Holdenhof - Galerie
















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"So wie das Christentum letztlich doch Europa erobert hatte, so eroberte auch eine andere patriarchalische Religion, die Frauen ausschloß, die früheren Gebiete der Göttin im Mittleren Osten. Bevor Arabien unter das Joch des Islam fiel, huldigte die dortige Bevölkerung der gleichen dreifachen Mutter, deren Name Al-Ilat, Al-Uzza und Manat lauteten. Es grenzt schon an Ironie, daß der berühmte 'Schwarze Stein', der jetzt in der Kaaba eingelassen ist, einstmals die Göttin verkörperte und mit ihrem Geschlechtssymbol versehen war. An diesem Ort versammeln sich die Männer und Frauen während ihrer Pilgerfahrt, um das zu küssen, was einstmals das anikonische Abbild der Großen Göttin war. Ihre Priesterinnen gibt es nicht mehr; sie wurden ersetzt durch eine männliche Priesterschaft, der offizieller Titel 'Söhne der Alten Frau' war. Die Alte Frau war nichts anderes als die dreifache Mutter, deren drei Namen 'Die Göttin', 'Die Mächtige' und 'Das Schicksal' bedeuteten. Somit war der frühere weibliche Allah die gleiche Trinität wie die griechische Moerare, die nordischen Nornen, die dreifache Kali oder die drei Aspekte der römischen Fortuna. Heute noch wird einer ihrer Namen von den Arabern benutzt und bedeutet 'Dame Glück'.
Sogar innerhalb des stark patriarchalischen Islam gab es einige Sekten, die sich - mehr oder weniger - an die Göttin erinnerten und darauf beharrten, ein weibliches Element in ihren Glauben einzuführen. Die Sufis hatten in der islamischen Welt eine ähnliche Position wie die tantrischen Yogis in Indien, indem sie das weibliche Prinzip als die wahre einigende Macht der Welt verehrten. Die Sufi-Troubadoure führten viele geheime Schriften und Vorstellungen in die Untergrund-Kultur Europas ein, und dies während eines Zeitalters, als die meisten Europäer auf ihrer Suche nach dem Exotischen, Wunderbaren und Interessanten nach dem Osten blickten. Der Osten war das Land der Märchen, das sich mit dem Märchenorient vermischte, der immer noch in den Fantasien und spirituellen Sehnsüchten des dem Namen nach christlichen Europa vorherrscht.
So wie in Europa die Qualitäten der Göttin hauptsächlich vom Marienkult assimiliert wurden, wandelte sich die Göttin in Arabien zur Fatima, einer mythischen 'Tochter' Mohammeds, die dennoch als 'Mutter ihres Vaters' beschrieben wird. Ihr Name bedeutet 'Schöpferin'. Man nannte sie gleichfalls Schicksal, Mond, Paradiesbaum und Mutter der Sonne. Ihre Verehrung wurde in Arabien mit gleicher Hingabe betrieben wie beim Marienkult in Europa.
Das erste Zentrum des christlichen Ordens der Tempelritter in Jerusalem grenzte an die Al-Aqsa-Moschee, die von den Schiiten als der Haupttempel der Göttin Fatima verehrt wird."







Aus:
Barbara G. Walker, Die Geheimnisse des Tarot. Mythen, Geschichten und Symbolik, Gondrom Verlag Bindlach 1994 (alle Fußnoten dort)



Holdenhof - Mediathek

















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Eden - Tarot
Holdenhof - Mediathek


















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"Die Kartoffelsorte Ora ist von der Jury aus mehreren Umwelt-, Verbraucher- und Bauernorganisationen zur Kartoffel des Jahres 2011 gewählt worden: Mit der Wahl von Ora setzten die Juroren ein besonderes Zeichen für eine Kartoffelvielfalt mit Verbraucherwunsch und gegen die Abhängigkeit von der Saatgutindustrie."

















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Total uneigennützige Christen im Verein mit den Gewerkschaften, strukturbedingter Bündnispartner der Großkonzerne.















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Retro
Absinth-Werbetafel mit dem Bild "Grüne Fee"
20 cm lang - 30 cm hoch
Gebraucht
Holdenhof - Galerie






"Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch „die grüne Fee“ (französisch: la fée verte) genannt. Der Alkoholgehalt liegt üblicherweise etwa zwischen 45 und 85 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt.





Absinth wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert im Val de Travers im heutigen Schweizer Kanton Neuenburg (Neuchâtel), als Heilelixier hergestellt. Große Popularität fand diese Spirituose, die traditionell mit Wasser vermengt getrunken wird, jedoch in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert in Frankreich. Zu den berühmten Absinth-Trinkern zählen unter anderen Charles Baudelaire, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Arthur Rimbaud, Henri de Toulouse-Lautrec, Brian Warner, Oscar Wilde.
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität stand das Getränk in dem Ruf, aufgrund seines Thujon-Gehalts abhängig zu machen und schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich zu ziehen."

















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Auf der Suche nach Vorschlägen für einen verflixten Blog-Kalender nach langer Zeit wieder mal beim Schockwellenreiter gewesen, gestöbert, gelesen, altes Design vom Holdenhof herausgenommen, mit ihr über Technisches diskutiert, bis Little Luca dann Hunger hatte. Und nun sieht es auf dem Holdenhof halt bis morgen wie auf einer Baustelle aus. Für KölnerInnen nichts Neues.















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Donnerstag, 17. März 2011

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Und inwieweit ist dann die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden? Wie viele sind es wohl, die gerne sorgen für Vielfalt und Verteilungsgerechtigkeit auch in Köln? Denn hinter hohen Zäunen und Hecken lebt es sich auf Dauer doch ziemlich einsam. Nicht wahr?
"Beispiel Dombrauerei: Am 15. Juli sicherte sich Bauwens-Tochter Gambrinus das Gelände für 23 Mio. Euro - und verkaufte es am selben Tag für 33,4 Mio. Euro an den BLB."















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Möglichkeit 1: Wenn man den Newsletter nicht bei der Botschaft bestellt, sondern dem Link in einem Posting auf der Achse folgt, ist immer die Frage, wer dann den Inhalt liefert. Möglichkeit 2: Die Verteidiger der Pascha-Paradiese aller Länder versuchen sich zu vereinigen und wollen ihre weiblichen Wurzeln einfach nicht sehen. Möglichkeit 3: In der Botschaft übt irgendwer gerade Tiefseetauchen. Und die Anwendung mentaler Techniken. Oder sollte ich es so formulieren? Die gute Nase riecht die weniger guten Absichten. Wie ging das noch mal dem absichtlich erzeugten Stresshormon und der Ausweitung des bösen Krebs natürlich besonders bei Frauen und dazu dann Victoria? Böse Menschen überall als Alien verkleidet. Besonders blöde. Na dann noch viel Vergnügen beim lebenslangen Lernen. Ich empfehle einen Kurs in Imaginationstechniken für AnfängerInnen, verweise allerdings wie immer darauf, dass der Intellekt ohne die eigene Intuition nur mittelmässig Wunder wirkt.
















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