Donnerstag, 29. April 2010

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Die Balkon-Bauern. Und so ein Schutz mit dem Sonnnensegel aus Hanf ist natürlich sehr stabil. Wie ich gestern im Laden der Änderungsschneiderin erklärte.

















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Jemand, der ohne Mutter groß geworden ist, weil diese das ganz kleine Kind nach der Scheidung nie mehr sah, und der deswegen in verschiedenen Pflegefamilien erzogen wurde, die Geld dafür bekamen, sich um das Kind und den Jugendlichen zu kümmern, ist vielleicht anfälliger als andere Menschen für die Haltung, dass Gefühle immer einen Nutzwert haben müssen, ja, dass man persönliche Beziehungen aufbaut nur zu einem ganz bestimmten Zweck. Zum Beispiel Frauen für paramilitärische Dienstleister, Wirtschaftsfaschisten und Spitzeldienste anzuwerben. Natürlich ist es nicht möglich, Frauen vor dieser Situation umfassend zu schützen, zumal manche das genügend gehirngewaschen vielleicht sogar später geniessen wird, um dann selber den Weg der Spitzel-Prostitution zu gehen. Es ist zu bis zu einem gewissen Grad eine freie Entscheidung. Möglich ist aber auf jeden Fall, insbesondere Frauen zu informieren und ihnen die (persönlichen) Folgen ihrer Handlungen sowie den Arbeitsauftrag ihres angeblichen Partners, Zuhälter und Romeo, so nannte - nicht nur die Stasi - eigens zu diesem Zweck ausgebildete Agenten - deutlich vor Augen zu führen. Da braucht es nicht erst die Aufforderung zur Zeugenaussage sowie die Mitteilung, dass ihre Aktionen nicht unbemerkt bleiben, und sie ihre Angehörigen, ihre Kinder damit eventuell in Gefahr bringt. Der Holdenhof wird auch in diesen Fällen Aufklärungsarbeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen leisten. Eine entscheidende Frage ist zudem, inwieweit aufgrund von kollektiven und kulturgeschichtlichen Faktoren eine latente bis offene Frauenfeindlichkeit vorhanden ist, die diese Strukturen begünstigt.













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Mittwoch, 28. April 2010

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"Die Kölner Bücherbabys"
Eine Sprach- und Sinnesförderung der Kleinsten
Die etwas andere Krabbelgruppe von 0 bis 3 Jahren
Veranstaltungsorte, Anmeldung und Termine











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Auf dem Neumarkt in Köln ist der 190. Maimarkt bis zum 9. Mai täglich geöffnet. Gärtner- und Floristikbetriebe verkaufen Blumen für Balkon und Garten.










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Koch-Video
Blumenkohl mit Kölner Grüner Sauce.
Kräuter, Kräuter, Kräuter: Alles erlaubt.

Was sicher auch dem in der Print-Ausgabe genannten koch-enden "Kräuterpapst" gut gefällt. Und meiner Tochter, die sich für heute abend mal wieder Blumenkohl mit Fischstäbchen wünschte.











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"Also ganz unrecht hat der Brasilianische Gesundheitsminister nicht."










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Dienstag, 27. April 2010

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"Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer darbringen!"




Gegen den Widerstand strenggläubiger Juden ist in Palästina eine rege Ausgrabungstätigkeit im Gang. Man müsse dem heiligen Boden die gebührende Ruhe lassen, argumentieren die Rabbiner.
Sie, die ihre Bibel am besten kennen, werden sehr wohl wissen, was die heilige Erde birgt: Den Beweis der matriarchalen Traditionen des jüdischen Volkes.
Wenn Steine zu sprechen beginnen, könnte tief Verdrängtes in der jüdischen Seele wieder ins Bewußtsein gehoben werden.
Das geht nicht nur Juden an, sondern die gesamte abendländische Kultur, die in einer gewaltigen Transplantation der biblischen Überlieferung aufgepropft worden ist.
Yigal Schilohs jüngste Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuetten der Anat und Aserat zutage gefördert. Aber wir wissen bereits aus der Bibel, daß die Himmelskönigin noch zur Zeit des babylonischen Großreiches Nebukadnezar in Jerusalem verehrt worden ist.
Als Jeremia, der Prophet Jahwes, das jüdische Volk zur Anbetung seines Gottes zwingen will ...







"Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die da wohl wußten, daß ihre Weiber anderen Götter räucherten, und alle Weiber, die in großen Haufen dastanden, samt allem Volk, die in Ägyptenland wohnten und in Pathros, und sprachen:
Nach dem Wort, das du im Namen des Herrn uns sagtest,
wollen wir dir nicht gehorchen;
sondern wollen tun nach allem dem Wort,
das aus unserem Mund geht,
und wollen der Himmelskönigin räuchern
und ihr Trankopfer darbringen
wie unsere Väter und Fürsten getan haben in den Städten Judas
und auf den Gassen zu Jerusalem.
Da hatten wir auch Brot genug; es ging uns wohl,
und wir sahen kein Unglück.
Seit der Zeit aber,
daß wir haben abgelassen,
der Himmelskönigin zu räuchern und ihr Trankopfer zu opfern,
haben wir allen Mangel gelitten
und sind durch Schwert und Hunger umgekommen.








Die Jahwe-Priester bekämpfen den Kult der Anat, verbrennen die Bilder der Aserat, fordern die abstrakte, die unanschauliche Gottesverehrung.







"Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel,
noch des, das unten auf Erden,
oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
Bete sie nicht an
und diene ihnen nicht!








Warum bekämpft der Vatergott die farbige Sinnenwelt anschaulicher Bilder?
Einst war das Symbol Fundament des Glaubens. In den Bildern der Natur erfuhren die Menschen den Sinn des Daseins. Die Anschaulichkeit des Symbols gab dem Göttlichen seine Bestätigung und seine Würde. Der Mensch war noch ganz ge-Bild-et. Er lebte in Übereinstimmung mit seinen Symbolen.
Die patriarchalen Schöpfungsvorstellungen kranken an der Parodoxie des Symbols. Der Vater kann den Sohn nicht gebären. "Er kommt aus des Vaters Schoß!" läßt sich predigen, singen und sagen. Bildlich darstellen läßt es sich nicht.
Deshalb zieht sich der patriarchale Schöpfungsbericht auf das Wort zurück:
Am Anfang war das Wort!
Sind Worte nicht - von Anfang an - der Aufstand gegen das Bild gewesen? Die Revolution des Abstraktum gegen das anschauliche Symbol?
Wie mit einer Beschwörungsformel wird die Verlesung jeden Bibeltextes von der Kanzel mit den Worten eingeleitet:
"Es steht geschrieben!".
Als könne keine Gewalt der Erde das Wort umstoßen, das Beweiskraft habe, weil es geschrieben steht. Selbst das Unglaubliche läßt sich in Worte fassen:
Adam gebiert aus der Rippe.
Die Mutter alles Lebendigen, die Seele des Alls, wird zum Geschöpf.
Die Herrin des Himmels wird zur Gehilfin des Mannes.







Gerda Weiler, Ich verwerfe im Lande die Kriege. Das verborgene Matriarchat im Alten Testament











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Selbst ich weiß natürlich als alte Öffentlich-keitsarbeiterin, dass man manche Dinge einfach nicht alleine tun kann und sich besser beraten lässt, wenn es um eigene Interessen geht. Beraten lässt von verschiedenen Organisationen, falls es irgendwo Informationslücken gibt. Unten auf der Mülltonne lagen drei Bücher mit lustigen Titeln. Einer davon in grün-weiß trägt den Titel "Geldgeier". Das ist eine legitime Haltung. Besser Geldgeier als armes Opfer. Was ich allerdings nicht mit dem Zitat verwechselt haben möchte, dass es mehr Spaß macht, Täter als Opfer zu sein. Manchmal muß man eben auch in der Lage sein, Augen und Ohren zu verschließen, wenn da draußen zu viel Dreck in der Luft liegt. Richtig gehört: Ich bin taub, weil ich einfach nicht hören will und habe mit Brille einen ungewöhnlich scharfen Adlerblick. Was wahrscheinlich an der großen Nase und den roten Haaren liegt und der Fähigkeit von weise werdenden Frauen, sich mit Hilfe von Shapeshifting Tierkräfte anzueignen. Ich freue mich auf den Aufbau des Holdenhof, ungestörte Besuche in der Anderswelt und einen Herd für die Clanmütter in der Mitte des Holdenhof, der alle guten Zutaten zu einem wohltuenden Mahl transformieren wird.













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Leider ist vor einer halben Stunde mein Versuch, mit Herrn Zahn gemeinsam zur Polizei zu gehen, gescheitert. Ich könne meine Spiele alleine machen, ist eine interessante Aussage. Die vor einigen Minuten eingetroffene SMS, er komme mit, wohin ich wolle, wenn ich zum Friseur ginge, mag vielleicht für andere noch einen gewissen Unterhaltungswert haben, für mich nicht mehr. Die Anfrage wegen eines Anwalts an eine mir bekannte Organisation geht raus.











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Manchmal ist es lästig, eine Haarfarbe zu haben, mit der man auffällt. Man kann sich eben nicht heimlich in die Vorlesung schleichen. Oder in eine Veranstaltung. Der da oben auf der Bühne hat es dann doch gesehen, und es kann passieren, dass man offen oder in kleinen Andeutungen begrüsst wird. Der sich so grün engagiert gebende und gut informierte Herr auf der Bühne im Park war ein Grüner? Ich finde, bei so viel Schauspiel, was uns alle umgibt, ist es besser, sich auf die Taten, und weniger auf die Worte zu verlassen.











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Montag, 26. April 2010

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Newsletter:
Liebe Freunde des Klingelpützparks,



am kommenden Donnerstag, 29. April, tagt der Stadt-entwicklungausschuss u.a. in Sachen Klingelpützpark: Ein ganz entscheidender Termin, da ein Vorschlag auf dem Tisch liegt, der den gesamten Parkbereich zwischen Hügel, Jugendeinrichtung und Hansagymnasium zur Baufläche machen soll.



An der Stelle soll eine riesige Mensa in den Park gebaut werden - 40 Bäume müssen dann gefällt werden. Und das absurdeste: es wird gar keine große Mensa gebraucht, weil die Grundschule und die Hauptschule am Gereonswall mangels Schülern definitiv geschlossen werden.




Der WDR hat in der Lokalzeit ausführlich und fundiert über den laufenden Planungsirrsinn berichtet. Der Link zum Film und alle weiteren aktuellen Infos sind auf unserer Webseite http://www.klingelpuetzpark.de zu finden.




Für unsere Petition an den Beschwerdeausschuss peilen wir gerade 2.000 Unterschriften an. Vielen Dank allen!











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Sonntag, 25. April 2010

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Wer war es noch gleich, der diesen lichten Moment hatte? Kardinal Lehmann? Wenn die Frauen sich ihrer Rechte wirklich bewusst würden, müsste man die Bundeswehr gegen sie einsetzen? Tja.











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Cheerleader zu sexy für Jerusalem?











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Kleine Korrektur und Ergänzung von mir im Text: "Von der Leyen wiederum will, dass die Jobcenter helfen, Kinder unterzubringen, damit ihre Mütter (Ergänzung: auch noch außer Haus) arbeiten können," (Ergänzung: weil seit Beginn des Patriarchats die Hausarbeit unsichtbar gemacht und die Hüterinnen des Herdfeuers entmachtet oder vernichtet wurden. So war Vesta der römische Name der griechischen Göttin Hestia, "der ersten von allen Gottheiten, zu der man beten muß". Mit ihrem Namen begannen und endeten alle Gebete und Opferrituale, sagte Cicero, denn sie ist "die Hüterin der innersten Dinge". Pythagoras zufolge war das Feuer ihres Herdes oder Altares das Zentrum der Erde. Deshalb war der Altar der Vesta in Rom, der von den jungfräulichen Vestalinnen gehütet wurde, auch ein Symbol des Erdmittelpunkts. Ein ähnlicher Altar war in Griechenland das Prytaneum ("öffentlicher Herd"), der ebenfalls von der Göttin verwaltet wurde, die "von allen Gottheiten am meisten verehrt" wurde. Vesta oder Hestia war aus dem matriarchalen Zeitalter erhalten geblieben, in dem der Herd der Clanmutter der erste Feueraltar gewesen war. Ihre hausfraulichen Funktionen bestanden darin, das Feuer zu hüten, die Nahrung zu bereiten und das heilige Zentrum des Clanlebens zu gestalten, und sie galten als die heiligsten von allen menschlichen Tätigkeiten." Im 4. Jahrhundert n. Chr. löschten die Christen das vestalische Feuer, aus den frühchristlichen Schriften wurden Frauen wie die Apostelin Maria Magdalena gelöscht und zur Prostituierten umgedeutet. Es entstand ein riesiges Heer von billigen und willigen Sklavinnen, vollkommen eingeschüchtert schließlich durch die Inquisition, in der die letzten weisen und wissenden Frauen bis auf wenige Ausnahmen in den Tod oder aber in den Untergrund getrieben wurden. Sichtbar, einflussreich oder gar mächtig waren Frauen ab diesem Zeitpunkt bis auf wenige Ausnahmen nur noch als dienende Stiefelträgerinnen des monotheistisch begründeten Patriarchats, was sich nur sehr langsam wieder ändert. (Siehe: Barbara Walker.)












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Der Film "Agora - Die Säulen des Himmels"



Agora" erzählt, wie die Hochkultur im antiken Alexandria von christlichen Fundamentalisten zerstört wird. Im Zentrum: der Mord an der Philosophin Hypatia, deren Werk in der Bibliothek von Alexandria vernichtet wurde. Hier der Trailer zum Film. Und im Forum zum SPON-Interview mit einer polnischen Historikerin, die nicht nur die erotische Film-Rolle stört, eine kleine Kostprobe der Kämpfe. Schade, dass der Film nicht in allen Städten läuft, wie ich im Forum lese. Mag beispielsweise die Stadt Münster nicht? Dabei ist der Bildungsbedarf auch in dieser Stadt groß. Außerdem heute im SPIEGEL ein Artikel über den Wiederaufbau der Bibliothek von Alexandria. Trotz intensiver Suche im Artikel habe ich leider keinen einzigen Frauennamen gefunden.







Nicht nur für Münsteraner hier wieder ein Stück Kulturgeschichte:




"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60) Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben." (Gerda Weiler)














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Samstag, 24. April 2010

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Drei Mal werden wir noch wach.
Heissa, dann ist: Päpstin, Tach!

















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Danke.











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Lunte legen leicht gemacht? Manchen fehlt leider Sinn, Saft und Verstand. Kommentare schreiben kann nicht jeder. Der braune Herr Agent Provocateur auch in diesen Kommentaren hat's halt schwör. Vor allem, wenn er sich, sein Werk, seine Methoden, seine (Wahl)werbung und die Seinen im Internet wiederfindet. Das weltweite Wirken der Wirtschaftsfaschisten, die spalten, verkaufen und herrschen wollen, sei es in Jerusalem, wo seit einigen Jahren getrennte Buslinien für Männer und Frauen fahren, sei es in Köln, wo die sogenannte Klagemauer Kinder zeigt, die mit Messer und Gabel vom bösen Volk gegessen werden, oder Frauen in bodenlange Gewänder und Kopftuch gezwungen werden, kommt langsam aber sicher an die Oberfläche. Ladies, jede Menge Arbeit! (Bild: Myth*ing Links)













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Nach Anklicken eines Artikels der Jerusalem Post sagt mir mein Bildschirm, dass die verwendete Adobe Version nicht zum Lesen eines Pdf-Dokuments verwendet werden kann. Nach Schließen dieser Anzeige erscheint: "JPost - Diese Website wurde als unsichere Seite gemeldet." Nun, auch das LKA kann sich gerne am Krieg beteiligen, eine Anzeige beispielsweise wird sicher auch die Aussage des Computer-Supports zu berücksichtigen wissen, zumal ich natürlich zusätzlich die Hilfe anderer, externer Spezialisten zu Hilfe nehme, so dass Ermittlungsergebnisse sich ergänzen können, sollte es da erhöhten Recherche-Bedarf oder einmal unbeabsichtigt Lücken geben. Als eingeblendete Werbe-Anzeige für einen Handy-Ortungsdienst erscheint bei mir auf der JPost übrigens eine sogenannte Berliner Computer-Guerilla, die sich im Kreis Hannover bewegt. Ebenfalls aussagen zu diesen und anderen (Computer-)Vorfällen kann sicher auch das unter Druck geratene Computer-Genie aus alten Zeiten, in denen man gemeinsame Worte vom Buchstaben-Betreuer empfing, ebenfalls leicht unter Druck dank jugendlicher idealistischer Betätigung und offenbar aufgedeckter Akten in den Zeiten der Wende, oder der Herr, der mich nach meinem Besuch der Jerusalemer Internet-Seite schon mal mit der sehr leckeren Schokoladen-Sorte "Weiße Dame" versorgt, was sicher auch noch ein Rest alter weißer Verbundenheit ist, auch wenn diese dann angeblich ganz grau wurde. Ebenfalls aussagen kann sicher die in meiner Gegenwart früher etwas luntegelegt wirkende und teilweise detailliert informierte Frau J. aus der U., die einst mit englischem Passwort nach Deutschland reiste und hier freundlich empfangen wurde vom netzwerkaufbauenden Computer-Support mit 24/7-Informationsdienst, der teilweise heute allerdings ebenfalls etwas eingeschränkt ist, da er mit einem süßen dunklen Schopf an die lange Leine gelegt wurde, der leider aufgrund der Verhältnisse bereits sichtbare psychische Folgeschäden trägt, was wiederrum eine Folge von Mittel und Methoden ist, die eben auch auf einen selbst angewendet werden können, und unter denen dann Angehörige leiden müssen. Ja, es ist schon sehr auffällig, was in Deutschland teilweise für Familienzusammenführungen organisiert werden. Das wirkt selbst bis in ferne Länder, wo manche todtraurig ist, weil sie - einst nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel - nun selber Opfer geworden ist und aus der Ferne zusehen muß, wie die neue Familie wächst. Unter solchen Umständen ist es wirklich kein Wunder, dass manches Mal der Wunsch besteht, mit 18 Mann, aufgesammelt und angeführt auf einem dieser Heavy-Metal-Konzerte, Bloggerinnen kurzfristig besuchen zu wollen. Gehen wir wieder von der Formel aus, dass die Energie, die man aussendet, in dreifacher Form zu einem zurückkehrt: Ich habe gerne Jasmin-Tee getrunken. Wieviele Tassen Jasmin-Tee wird daher mancher Mann und manche Frau noch trinken? Nicht nur Schwangere sollten sehr vorsichtig sein mit manchen hoch dosierten Tees und einigen Kräutern, vor allem in fremder Umgebung. Außerdem kann man(n) leider sehr kreativ direkt sein mit der Gabe blutungsauslösender Mittel im Inneren. Es ist alles eine Frage der Organisation. Der Wahl der Organisation. Und deren Mittel und Methoden. Es herrscht Krieg, in dem gesehen werden muß, wer wie arbeitet. Anfängt mit welchen Methoden. Und wer wie nicht nur in Ehrenfeld darauf reagiert.





In diesem Fall ist ein Lösungsvorschlag allen Beteiligten bekannt, der Vorschlag einer hellgesichtigen und emotional hormongesteuerten Frau um die Vierzig mit roten Haaren und großer Nase, deren Ideen und Konzepte man für Wirtschaftsfaschisten und Kriegszwecke abgezweigt hat. Einer Frau, von der man befürchtet, das sie Rache nehmen wird, dass sie selber organisiert oder die Falschen berät. Deswegen wird mit Tricks, Tarnung und Technik kontrolliert, wird versucht abzuschirmen, es wird Nebel geworfen, andere werden unter Druck gesetzt. Eine Frau, deren Fähigkeiten von genau denen abgewertet und als paranoid bezeichnet werden, die die Ideen und Konzepte nutzten. Das seit Beginn des Patriarchats immer wieder gleiche Thema, welches in der Inquisition und der Vernichtung nicht nur mit Hilfe von brennenden Scheiterhaufen einen vorläufigen Höhepunkt erreichte und heute mit neuen, sehr subtilen Möglichkeiten arbeitet gegen die, die sich nicht als DienerInnen betätigen. Da passt es, dass ihr geraten wurde, an ihre Wechseljahre zu denken, wie der einst aus der rumänischen Oberschicht dank bösen Kommunisten nach Deutschland geflohene Arzt sagte, und ihr dann riet, sich rauszuhalten. Aus was eigentlich? Ein Tipp, den sie aber natürlich trotzdem gerne genommen hat. Um ihn - selbstverständlich nicht nur hier im Blog - zu veröffentlichen. Genau wie die individuelle Einladung zum Kräuternachmittag der mit ihm zusammenarbeitenden Kräuterfrau, die irgendwie bei der Verköstigung mit leckerem Kräutercocktail so aussah, als wenn sie unter Druck stand. Warum mir der Computer-Support aus der Ferne am Telefon später etwas von Inkubationszeit eines Virus erzählte, den ich mir irgendwo gefangen hatte, weiß ich auch nicht. Ach, hätte manche Frau doch nur ausgesagt. Zumindest etwas triggernd angedeutet so wie die Düsseldorfer Ärztin. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wenn man sich sicher glaubt in der Gruppe, entdeckt man manches Mal zu spät, wo die vielen Fallen stecken nicht nur im Internet, und plötzlich ist man als Kriegs-KollaborateurIn, die einst im Leben anderer herumtrampelte, selber auf der anderen Seite gelandet, während die anderen nun das Ruder in der Hand halten mit allen unangenehmen Folgen für sich und die Seinen. Noch mal an alle ÖffentlichkeitsarbeiterInnen: Danke!












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Der Jahrestag des Völkermords an den Armenien und die Frage nach der deutschen Rolle.











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Das nächste Fest im Jahresrad:



1. Mai
Beltane
Walpurgisnacht - In diesem Jahr mit ganz vielen Feiern
Roodmas




The Goddess and the Green Man
Myth*ing Links












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Genauso geht das: "Den Rekord von Wendy, der 43-fachen, einzustellen, dürfte allerdings schwierig werden - außer man läuft dem Kamerawagen gezielt hinterher. Das tat auf den Straßen von Elmswell augenscheinlich auch die Polizei, die den Kamerawagen über eine respektable Strecke in einigem Abstand verfolgte (siehe obigen Street-View-Ausschnitt)."
Das ist wie die Luhmann'sche Wolke der Systemtheorie, aus welcher der Beobachter auf den Beobachter blickt, der auf den Beobachter mit der Marmelade blickt.












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Through the Sacred Fires: The Animals of Beltane.
Auch interessant für die, die eine Milch-Allergie haben.
Was manchmal eine wirklich gesunde Reaktion ist.











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Oh Oh! Nach einer knappen halben Stunde Laufen kam sie gerade zurück mit fast blutig aufgescheuerter Haut an der Seite vom großen Zeh.











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Freitag, 23. April 2010

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Alice Miller ist tot.











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Isis
Susan Seddon-Boulet














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"Der Hass im Herzen der Stadt." Ist die zweite Klagemauer eigentlich mittlerweile abgebaut oder steht sie noch immer gut geschützt mitten in der Einkaufszone? Zum Glück weiß ich, dass es auch in Köln immer schon mutige Bürger, mutige Juristen genau wie mutige Kleriker gegeben hat, die nicht als Werkzeug (für politische Wahlkämpfe) dienen, wie auch die Macher der Ausstellung über Juristen in der NS-Zeit verdeutlicht haben. Vielleicht denkt auch mal jemand an den pädagogischen Wert, wie es in diesem Kommentar deutlich wird? "Deutsche Kinder werden sich einprägen, dass Juden es sind, die palästinensische Kinder "verspeisen", so wie sie sich die Bilder aus ihren Märchenbüchern von der "Hexe" oder "dem bösen Wolf" einprägen. Diejenigen Kinder und Jugendliche aus Emigrantenfamilien mit muslimischem Hintergrund, die bereits mit Vorurteilen oder Hass gegenüber Israel hier angekommen sind, werden anstelle von Aufklärung, Stärkung finden."












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Donnerstag, 22. April 2010

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"But in general, I was a professional soldier. I didn’t blame anybody for what happened".
Als Soldat entscheidet man sich bewusst für das Risiko, in solch' eine Situation zu geraten und wird bezahlt.











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Ganz im Ernst, wer meine momentane Schwäche auf der Achse ausnutzt, um zu zeigen, was so ein 24/7-Stunden-Service alles für bunte Buchstaben auf's Papier bringen kann, für denn fällt mir nun wirklich nichts anderes mehr ein als das Bild vom weichgekochten Ei. Wer interessiert sich denn noch für den alten Ost-West-Konflikt, hier die guten Kapitalisten, dort die bösen Kommunisten? Oder war es umgekehrt? Sollen sich doch dringend kampfesbedürftige MedienmacherInnnen gegenseitig auf ihrem Spielfeld mit Hilfe ehemaliger MeinungsmacherInnen abschlachten. Man will mit Buchstaben wirklich Krieg spielen? Wer unbedingt Krieg haben will, dem empfehle ich das Ausleben dieses Bedürfnisses direkt vor Ort statt des Verfassens von allzu kriegerischen Pamphleten mit Tastatur und Feder. Sollte ich im übrigen eine vertrauensvolle Ärztin brauchen, so weiß ich natürlich aus familiärer Erfahrung um die intensive und bisweilen fürsorgliche Behandlung der Nachfahren des Holocaust in Deutschland.











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Mittwoch, 21. April 2010

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Nachtrag zur Initiative am Kölner Eigelstein: Laut Kommentatoren ist das Treffen öffentlich und findet statt am Samstag, den 24.4 um 17.00 Uhr im Restaurant Bosporus.



"es handelt sich bei der initiative um eine allianz deutscher und türkischer eigelstein-bürger, denen IHR quartier am herzen liegt. vielleicht kommen ja noch die eigelstein-italiener und die eigelstein-asiaten dazu. multikulti-kritik geht hier in eine völlig falsche richtung. denn der eigelstein ist innerhalb der politik- und verwaltungsverantworteten provinzposse köln noch ein wirklich in sich funktionierendes, einwohnergeprägtes stück großstadt. ich wünschte mir daher, wir würden auch aus der zuhälter-mafia-problematik ohne verwaltungshilfe herauskommen. mal schaun."
"Eingeladen hat die IG Weidengasse, übertitelt ist die Einladung mit Initiative Weidengasse und um schriftliche oder telefonische Anmeldung wird gebeten. Es treten auf: Minister Armin Laschet CDU, Bürgermeisterin Scho Antwerpes SPD, der Türkische Generalkonsul Mustafa-Kemal Basa, der Vorsitzende der türkischen Gemeinden NRW Güner, Vertreter der Stadt und Polizei."
"Der Förderverein Eigelstein hat lediglich eine Einladung erhalten."













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Die Viren-Verteiler waren am Werk, der Blick in den Spiegel sagt einem, dass etwas im Anmarsch ist und mit plötzlich auftretenden Krämpfen über den Markt zu laufen war dann leider blöd, Krämpfe, die den Kreislauf kurz in Mitleidenschaft ziehen und genauso schnell ver-schwinden, wie sie kommen. Nach einiger Zeit schwächt das natürlich den Körper, es dauert ein paar Tage, aber mit Ruhe und bewusstem Essen in den Hochphasen wird wieder alles besser. Widerstand weiss zu wachsen.













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"Durch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (Anm.: die ich ausnahmsweise als Co-Autorin von "Generation Blogger" zitiere) ist jetzt bekannt geworden, wie auch höchste Stellen Beschwerden abgewimmelt haben. Ein Lehrer der Odenwaldschule hatte schon im November 2002 Antje Vollmer, die damalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, über Missbrauchsfälle informiert. Wörtlich schrieb er an die führende Abgeordnete der Grünen über Gerold Becker: „Der ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit Kinder sexuell missbraucht.“ Der Lehrer, Salman Ansari, hatte gehofft, mit Hilfe von Antje Vollmer, die er eine „integre und einflussreiche Person“ nannte, die „Verharmloser und Wegseher zu überzeugen“. Doch die hochrangige Volksvertreterin erwies sich selber als Wegseherin. Sie ließ den Lehrer von einer Mitarbeiterin abwimmeln.
Die schrieb, Frau Vollmer kenne Herrn Becker nicht, könne die Angelegenheit nicht beurteilen und halte eine Stellungnahme „aus der Ferne“ für „weder angebracht noch hilfreich“.
Antje Vollmer ist dem schweren Vorwurf aus dem Lehrerkollegium der Odenwaldschule nicht nur nicht nachgegangen, sondern mochte auch den Hinweis nicht ernst nehmen, dass drei Herausgeber einer pädagogischen Zeitschrift aus Protest gegen den Eintritt Beckers das Gremium verlassen hatten.
Antje Vollmer hatte auch vergessen oder verdrängt, dass sie Gerold Becker wohl kannte."













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Dienstag, 20. April 2010

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Es sind Fotos, die zeigen, dass sich sehr behutsam unterstützt ein Gefühl für die Verbindung von Geist UND Körper entwickeln kann, so, wie wir es auch bei vielen Philosophinnen (Siehe: Ausstellung) in ihren Schriften wiederfinden, wenn sie nicht zu denen gehörten, deren Werke in der Bibliothek von Alexandria vom aufgehetzten wütenden Mob zerstört wurden. Immer mehr Philosophinnen überwinden die Hürden der jahrtausendealten Misogynie, ein Umstand, den ich sehr gerne auch in der Auswahl der Lektüre im Fach Philosophie wiederfinden würde. Es wird höchste Zeit. Denn dann kommen wir vielleicht viel eher zu dem Zustand, bei dem im Auge manches Betrachters nicht gleich der Nutzwert des zu Betrachtenden steht, es sei denn, dieses ist der ausdrückliche Zweck, und wir erleben vielleicht nicht mehr, dass mancher Reformpädagoge und Theologe seine Schützlinge als dienstbare Objekte betrachtet. Es soll übrigens auch Väter geben, die ihre Mädchen zuhause am Tisch vor allen anderen anpfeifen, diese sollten gefälligst die Beine zusammenhalten. Würde ich offiziell von solch einem Fall erfahren, ich wüßte, was ich vor allen anderen auf der nächsten Elternversammlung dazu sagen würde.




Bild: Marit Rullmann, Sophias Weisheiten: 'Mit Zitaten von rund 100 Philosophinnen und einigen Schriftstellerinnen aus drei Jahrtau-senden zeigt Marit Rullmann, dass Frauen schon immer philosophiert haben. Ob über "Leib und Seele", "Geburt und Tod", "Liebe und Freundschaft", "Denken und Fühlen", "Freiheit und Verantwor-tung"., "Recht und Gerechtigkeit", "Frauen und Männer", "Sprache und Kommunikation", "Geschichte und Patriarchat" - quer durch alle Zeiten und zu allen Themen hat sie in diesem reichhaltigen Zitaten-Schatz Gedanken von Denkerinnen und Dichterinnen zusammen-getragen.'












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Liebe Leute von kleinen Labels, Schuhhersteller undsoweiter, es gibt sehr konstruktive Zusammenarbeiten mit den ganz Großen, die uns allen nutzen. Wenn ich bei Amazon einfach nur SCHUHE, DAMEN und Größe 38, vielleicht auch noch die Farbe eingebe, dann finde ich Euch? Ich gebe zum Beispiel immer wieder noch gerne dazu Grün in die Datenbank ein. Über Google geht das nicht ganz so gut. Denn Olivgrün, Khaki, Tanne, Moosgrün, Waldgrün oder feenfarben heißen die Schuhe und Strümpfe manchmal wirklich sehr kreativ, aber was bitte gebe ich da bei Google ein? Suchmaschinen sind halt noch ein bisschen blöd. Manchmal schaue ich nach dem Stöbern bei Amazon noch auf der eigenen Internet-Seite nach, die ich jetzt natürlich über Google finde, und toll wäre dann, wenn ich was über die Produktionsbedingungen lesen könnte, Ihr wisst schon, Material, faire Löhne und so. Wenn ich ganz viel Glück habe, steht neben dem Schuh, ob ich ihn in einem Laden in meiner Nähe finde. Anrufen und fragen, ob sie ihn dort hinbestellen, klappt noch nicht so ganz. Wenn er mir sehr gut gefällt, kaufe ich das gute Stück einfach aus dem Internet. Schlimmstenfalls wird er halt wieder zurückgeschickt, wenn der Schuster ihn gar nicht passend machen kann.












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Noch mehr Mode mit Maske











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Köln - Der Raketenclub gibt auf, der Eigelstein kippt: "Eine aggressive Drogen- und Zuhälter-Szene beherrscht zunehmend das urkölsche Veedel. Am kommenden Samstag, 24. April, um 17 Uhr treffen sich die Bürger von Weidengasse und Eigelstein um mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Polizei zu diskutieren."











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Ich habe den Eindruck, dass Frauen beim Schuhkauf langsam wieder ernst genommen werden: Er passt und ist bequem, genau das Richtige für anschwellende Füße auf heißen Sommerstraßen, der Preis ist in Ordnung. Wie die Produktionsbedingungen sind, wie das Lohnniveau, weiß ich in diesem Fall nicht. Hätte den Schuh gerne vor Ort im Laden gekauft, die Farbe war leider nicht da und bestellen können die einzelnen Läden (bis jetzt) nicht, was die Kundinnen im Internet ausgesucht haben. Mehr Farbe, Formen und Vielfalt? In den Zeiten des Aussterbens eines unabhängigen Fachhandels eine interessante Frage. Es gibt sogar Sandalen mit Ranken am Absatz, aber. Ich finde auf Trödelmärkten immer häufiger das, was mir gut gefällt. Die Händlerinnen sind oft vielgereiste Frauen mit gutem Geschmack und Sinn für ein sicheres Standbein. Was schon mal dazu führen kann, dass dort oder in kleinen Mode-Geschäften mit kleinen Labels Leute auftauchen, die jede Menge Sachen kaufen, um diese vollkommen kostenlos zu kopieren. Vor einigen Tagen hörte ich wieder davon. Die Beraterin des kleinen Geschäfts nicht nur mit schickem Strick wußte sogar, um welchen Konzern es sich in diesem Fall handelt. Es ist der Konzern, der kleine Lokale wegen phonetischer Namensähnlichkeit verklagt und vor Gericht auch noch Recht bekommt. "Tee" hört sich ja bekanntlich fast genauso an wie "Verrücktes Team". Ich rate auch in solchen Fällen zu verstärktem Bloggen mit Bildern.











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"Specifically at a time of cultural openness, we are witness today to a dangerous process of intensifying fortification of every group within its four walls," he said. "This fortification brings with it not only cultural or political polarization, but also fatal segregation in everyday life. For example, look what Jerusalem has turned into in the last decade: separate neighborhoods, separate public transport, separate shopping centers for haredi and secular [residents], Arabs and Jews. Ghettos and more ghettos, separated by walls of alienation, not by walls of cement."












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Die deutsche Presse hat sich nicht einbetten lassen vom Gastgeber-land Deutschland für die seit dem 12. April laufenden NATO-Übungen, die aus irgendwelchen Gründen nahezu zeitgleich mit einem besonders beeindruckenden Naturspektakel stattfinden und deshalb ein wenig ins Stocken geraten. So wie die Luftwaffe jedenfalls hier auf englisch berichtet, auf der deutschen Seite stehen keine aktuellen Einträge. (Update: Aktueller Eintrag ist da). Das Schweigen erspart der deutschen Presse alle Kommentare und eigenen Stellungnahmen sowie aufwändige Wortfindungen für die Wörter Krieg gegen den Terror, Verdeckte Kriegsführung oder Weltkrieg. Es ist mühselig und für den eigenen Standort manchmal nicht ungefährlich, die Folgen und Ursachen eines weltweit ausufernden Kapitalismus hin zu einem Wirtschaftsfaschismus und einer zunehmenden Militarisierung zu erklären. Es ist ein Klima entstanden, in dem viele große Unternehmen mit allen Mitteln und Methoden arbeiten, wieder einmal spalten sich Gesellschaften, und Sündenböcke müssen als Ablenkung und Tarnung eigener Taten herhalten. Es ist mühselig, Ursache und Wirkung von religiösem Fundamentalismus zu analysieren, die Folgen eines patriarchal religiösen Monotheismus zu erkennen. Und sie dann zu ändern. Die Rolle des Internets? Wie viele Unternehmer und MitarbeiterInnen in der Milliarden-Industrie der Massenmedien hätten aufkommende Neuerungen wie das Internet und die bösen Blogs am liebsten gelöscht, was schließlich nicht weiter tragisch gewesen wäre, da es sich bei deren Nutzern sowieso nur um durchgeknallte Nerds, Spinner, Paranoide, frustierte Hausfrauen und Verschwörungs-theoretiker handelt, die das Wort HAARP einfach per Copy and Paste von der rechtsprofessionellen Esoterik-Seite ins eigene Blog setzen. Wie dumm muß man sein, um Blogs aus anderen Ländern zu lesen? Wie dumm, sich eine eigene Meinung zu bilden, indem man im Internet nach anderen Informationsquellen sucht. Wie dumm zu glauben, dass irgendwo noch ein nicht eingebetteter Blogger schreibt. Die Erde ist eine Scheibe. Und als Gatekeeper, als Opinion Leader hält man lieber am eigenen Weltbild fest, selbst wenn das vom vielen Tauchen ganz trübe wurde. Notfalls wird halt mal mutig geschwiegen. Die dadurch gewonnene Zeit kann man ja für die therapeutische und finanzielle Aufarbeitung der Folgen von inniger Zusammenarbeit nicht erst seit dem 11. September 2001 nutzen, Methoden wie Trigger-Tiger-Tanks inklusive. ISLA-LeserInnen kennen das Wort.
Fragen über Fragen, die auftauchen. Über was will man eigentlich in Zukunft noch berichten? Wer glaubt einem noch, denn das Schweinchengrippe-Spektakel ist allen schließlich nur zu gut in Erinnerung. Die Beschreibung der Arbeit des Pekinger Wetter-änderungsamtes ist auf Dauer auch nicht allzu interessant für deutsche LeserInnen, und Jörg Kachelmann hat im Moment keinen Ausgang. Macht man weiter Öffentlichkeitsarbeit? Übrigens: Inwieweit wurden im Vorfeld Entschädigungszahlungen für den privaten Luftverkehr verhandelt, der von militärischen Luftübungen natürlich nichts wußte?
Wer sind die paramilitärischen Dienstleister, die nicht nur Geschichten von den 10 kleinen Bloggerlein erfinden? Und da waren es plötzlich nur noch? Ja, Ihr erinnert Euch gewiss, Ihr Helden vom Online-Magazin ganz in grau.
Gestern fand eine Pressekonferenz der Luftwaffe statt, wie man unter "Notes to the Press" lesen kann. Wer will, für den ist hier auf englisch ein Überblick über die Military/NATO-Live Exercises and Events. (Update: Sorry, sehe gerade, bei den Links unten drunter ist ein faules Ei dabei!) Im AWACS-Stützpunkt Geilenkirchen bat die Bundeswehr die Bevölkerung um Entschuldigung für eventuell aufkommende Lärmbelästigungen, wie ich hörte. Nur die Anzahl an Tonnen gefallener Vulkanasche habe ich nirgendwo gefunden.













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Montag, 19. April 2010

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Sandrine Gestin















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Ohne gleich Werbung für die (pharmazeutische) Behandlung des gerade bei Jugendlichen modern gewordenen Aufmerksamkeits-defizitssyndroms (ADS) und diverser Interessengruppen machen zu wollen, hier ein Hinweis, der allerdings gut zum Thema ADS passt: „Bald ist es endlich so weit“, freut sich Aiman Mubarak von der Vereinigung Arabischer Studenten & Akademiker e. V (VASA), denn am 2. Mai findet nach 2006 das zweite interreligiöse Fußballturnier in Leipzig statt. Unter dem Motto „Fest der Religionen – Für ein gemeinsames Miteinander“ veranstaltet die VASA gemeinsam mit Christen, der Israelischen Religionsgemeinde Leipzig sowie Muslimen das Stadt Leipzig ein großes Fest, das durch seine familiäre Atmosphäre nicht nur für Sportler gedacht ist. Geplant ist ein umfangreiches Kinder- und Bühnenprogramm. „Unser Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenzubringen und das auf einer ganz praktischen Ebene“, erklärt Aiman Mubarak. „Wir würden uns freuen, Anhänger von allen Religionen mit ihren Freunden und Bekannten am 2. Mai auf dem Fußballplatz in der Leipziger Tarostraße begrüßen zu können.“













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So. So. Ein NATO-Jet hatte also Glas im Triebwerk, und deswegen darf man immer noch nicht fliegen.












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Aus der Reihe "Brot für Buchstaben aus dem Leben der Anderen": Kann es sein, dass er, der sich in Deutschland als verbal kriegerischer Krawall-Jude Aufmerksamkeit verschafft und damit ein Bild zeichnet, so, wie mancher sich den Juden an sich immer noch und schon wieder vorstellt, kann es also sein, dass er über die penisartigen Gegenstände gestolpert ist?












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Sandrine Gestin















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Sonntag, 18. April 2010

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Ladies, wie Ihr alle wisst, gibt es leider viel zu viele Spielkinder, die ihre Unreife versuchen, mit penisartigen Gegenständen auszutoben, da sie kein ausgereiftes Verhältnis zu ihrem Original besitzen. Spielkinder, die ihre kindlichen Allmachtsfantasien durch Omnipotenzgefühle ausleben, indem sie, geschützt in totalitären Gruppen und Organisationen, andere versuchen zerstören. Zum Glück gibt es auf der ganzen Welt immer mehr Frauen UND Männer, die reif genug sind, aktiv gegen diesen Irrsinn anzugehen. Überall entstehen eigene Strukturen, eigene Gemeinschaften, die sich weltweit vernetzen. Es gilt, die patriarchal totalitären Organisationen zu erkennen, Täter und Täterinnen, MitläuferInnen und HandlangerInnen zu identifizieren, und jede und jeden einzelnen zur Verantwortung zu ziehen. Wir Ihr auch wisst, versuchen Dirty Trickser in meiner Umgebung, mich zum Schweigen zu bringen. Wie Ihr ebenfalls wisst, ist es dem Matriarchat nicht gut bekommen, nicht wehrhaft zu sein gegen den Einfall der patriarchalen Horden. Da der Holdenhof zum Aufbau Geld benötigt, werden wir uns das Geld holen, das als Schadensersatz und als Honorar für abgezweigte Ideen und Konzepte angefallen ist. Es gibt eine lange Liste von bis jetzt nicht Aussagebereiten, die es sich sicher gut überlegen, ob sie nicht doch aussagewillig werden.












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"Seit Jahren reisen deutsche Journalisten nach Afghanistan und schreiben uns, was unsere Verteidigungsminister im Flugzeug zwischen Landung und Truppenbesuch sagen. Embadded, heißt diese neue Form der Handhabung mit der Presse, man kann es auch Geiselnahme nennen."











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Samstag, 17. April 2010

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Die unsichtbare Wolke hält den zivilen Flugverkehr am Boden. Und die anderen? Wird weiter geübt? Trotz Asche in den Wolken? Oder hat der Vulkan da auch Wunder gewirkt? Der Name der drei Übungen: Luftmanöver BRILLIANT ARDENT 2010 / BAT 10 (“Bravourös und leidenschaftlich” 2010), "brilliant mariner" und das manöver “iron taunus” im norddeutschen raum, laut Bundeswehrangaben das größte Manöver seit 10 – 15 Jahren. Tolle Öffentlichkeitsarbeit in der real existierenden Demokratie! So viel Ruhe tut richtig gut! Vor allem aufgrund der beruhigenden Berichterstattung.
"Isabella sagt: Bei mir sind bis jetzt schon 1,5 Microgramm mineralhaltige Asche auf dem Quadratmeter Boden im Garten angekommen. Ich bräuchte aber noch ungefähr das Zwanzigfache, damit meine Erdbeeren und Radischen gut wachsen. Also lieber Vulkan mach mal und halt dich ran."





Update:


Upps. Habe gerade einen Proxy Error in den Kommentaren zum neuen "Bundes-„Road Movie" mit offenem Ende und hoffentlich genug Ersatz-Reifen im Bus der Journalisten: "Asche zwingt Merkel zu Irrfahrt durch Europa." Ist aber doch viel unterhaltsamer, als die Hubschrauber der Bundespolizei zu nehmen.





Update:


So eine Überraschung! Da wurde nicht gemessen, sondern nur simuliert und dann prognostiziert. Und das Forschungsflugzeug des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) war bislang leider noch gar nicht einsatzbereit, die entsprechenden Messgeräte für Vulkanasche müssen erst noch eingebaut werden, am Montag will man aber wohl gen Himmel starten. Von den sechs Messgeräten am Boden sind fünf zeitgleich in Wartung.
Ja, so eine Situation erzeugt schon kreative Flucht,- oder waren es doch eher Flugmuster? Was für ein beeindruckendes Bild!












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Köstlich! Kartoffelbrot mit Zwiebeln und Speck. Und lässig am Eingang mit Blick auf Piratenstiefel gelehnt, den Bürgersteig im Überblick dort, wo die vielen Frauen in den freundlichen kleinen Laden gehen, ein Schnuckelchen mit scharfem Sinn für Spaßiges. Nein, in den Laden bin ich natürlich nicht sogleich gegangen, ich habe mich lieber erst mal in den Schatten hinter das Schnuckelchen gestellt, gleich vor die leckeren Schweineohren im Schaufenster.












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Julietta
Luzifer - Kleidung















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'Der gebürtige Amsterdamer Aouragh, dessen Familie ursprünglich aus Marokko stammt, bat islamische Gelehrte um Rat, um mit seinem Angebot nicht gegen die Regeln der Religion zu ver-stoßen. "Ich habe viel darüber gelernt, wie der Islam zur Sexualität steht", sagt Aouragh und bekennt, früher selbst Erotik als islamisches Tabu verstanden zu haben. "Dann habe ich erfahren, dass der Prophet den Männern die Anordnung gab, ihre Frauen sexuell zu befriedigen."'











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"Comrades, louder please!"










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Freitag, 16. April 2010

Donnerstag, 15. April 2010

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WELT ONLINE: Mal ehrlich, Frau Baffoe, so unter uns: Wie oft sind Sie diese Woche wieder mal ausgerastet und haben mit Ihrem Fleischmesser Yogarollen zerlegt?




Rosalind Baffoe: Huch? Gar nicht! Wieso fragen Sie mich so was?




WELT ONLINE: Wer dieser Tage die Aufklärungsserie von Doris Dörrie zum Thema Wechseljahre verfolgt, der lernt vor allem, dass die Frau ab Mitte 40 ein zumeist keifendes, frustriert hysterisches Wesen ist ...





Rosalind Baffoe: ... Meine Eltern stammen beide aus Ghana. In Afrika kommen Frauen mit Beginn der Wechseljahre in den Ältestenrat und gelten als weise und erfahren. Darum habe ich eine andere Einstellung zu diesem Thema.





... Ich bin wirklich nicht männerfeindlich, aber der große Denkfehler ist, dass nur Frauen alt werden und Männer ewig können. Von wegen! Die Praxen sind voll von Kerlen ab Mitte, Ende 30. Diagnose: Erektile Dysfunktion – darüber redet keiner. Ein Problem, das wir nie haben werden! Wir können immer, wir bleiben ewig 15. Wenn es kein Viagra gäbe, stünde es 1:1 im Geschlechterduell. Darum sag' ich immer, Frauen seid mal cool. Wir können so was von entspannt sein. Wir dürfen uns nicht so unter Druck setzen lassen."







Anmerkung: Zur Sache mit dem Hormonpflaster empfehle ich die Lektüre von weisen Frauen wie Rina Nissim. Und vielen anderen.












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"Die untergeordnete Rolle der Frauen in großen Bereichen des öffentlichen Lebens ist nur scheinbar (vgl. Makilam 2003) und bezieht sich ausschließlich auf den Umgang mit den Kolonialmächten. Innerhalb der Gruppe haben Frauen wie Männer ihren Platz. Alte Frauen können im rituellen Bereich erhebliches Prestige erlangen.
Die Bedeutung der Frauen als der eigentlichen Trägerinnen der durch Heirat entstandenen Allianzen zwischen den Abstammungsgruppen und ihre in polygynen Gesellschaften häufige Rolle als "Angelpunkte" der Segmentation wurden in den Ethnographien oft unterschätzt (SOUTHALL 1952; HUBER 1984).
Die wichtigsten personalen Instanzen in segmentären Gesellschaften sind Schamanen und andere Ritualexperten, die auf der politischen Ebene ausschließlich als Vermittler fungieren und die Ältesten (Ältestenrat)."












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"Viele Jugendliche klicken im Internet Pornos an, bei denen ihre Eltern noch rot vor Scham geworden wären - und sie sind dennoch konservativer eingestellt als die ältere Generation.
Wie eine Studie der Niedersächsischen Landesmedienanstalt ergeben hat, prägt der Konsum der Pornofilme nämlich ein altmodisches Frauen- und Männerbild. Während viele Sexualkontakte bei Jungen als cool gelten, würden Mädchen dafür als Schlampen disqualifiziert, heißt es in der in Hannover vorgestellten Befragung junger Menschen. Für viele von ihnen gehören die kostenlos zugänglichen Sex-Filme auf Computer oder Handy zwar zum Alltag - tatsächlich haben sie aber eher weniger Sex als Jugendliche früher."





Anmerkung: Sie haben nicht nur weniger Sex, sie haben auch keine Ahnung von dieser Kunst, die es erst einmal zu erlernen gilt. Und manchen mangelt es schlicht am Willen und der Fähigkeit, sich in weibliche Welten einzufühlen. Daher bitte noch mehr Erotik- und Pornofilmerinnen an die Front! Siehe zum Beispiel das Manifest der Spanierin Erika Lust für einen neuen Pornofilm: intelligent, weiblich und feministisch.












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Matriarchale Werte - eine Option?
Eine Option!
Von Irene Fleiss
(Foto: "Schwarze Madonna")









"Gerda Weiler setzte sich jahrzehntelang dafür ein, dass Frauen ihre ursprüngliche kreative Stärke (wieder) entdecken und sie politisch, sozial und wissenschaftlich wirksam werden lassen. Der Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V. trägt und stützt dieses Ziel - was ich selbst erleben durfte, nicht nur finanziell, sondern auch durch Zuspruch und ideell. Gerda Weiler hat in „Ich brauche die Göttin" gesagt: "Das befreite Bewusstsein der Frauen ist die Kraft, die den Sprung in eine metapatriarchale Zukunft vorbereiten und erleichtern wird. "Um neue Ideen zu entwickeln, muss frau sich manchmal auf ganz alte Ideen besinnen. Nicht um sie in unveränderter Form wiederzubeleben, nicht um der Vergangenheit nachzuweinen oder in eine idealisierte Vergangenheit zu flüchten - sondern um zusehen, was möglich war. Denn wenn ganz andere Lebensformen, Gesellschaftsformen, Strukturen möglich waren, sind sie auch in Zukunft möglich. Dann liegt es nur an uns, eine Synthese zu finden und von dem, was wir haben, und von dem, was wir einst hatten, das Beste zu nehmen und etwas ganz Neues daraus zu machen."













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Videobereich: "Die Webseite kann nicht angezeigt werden."
(Kommt des öfteren vor, zwei verschiedene Bildschirmanzeigen, mal mit, mal ohne Videos.)




"Meanwhile, the Antiquities Authority said that the bones belong to pagans, not Jews. In addition, there is the not insignificant matter that Litzman’s proposed relocation would cost the taxpayer an estimated extra NIS 100 million.
No matter to Litzman though, who as a Gur hassid representing United Torah Judaism chose to obey the clique of ultra-conservative rabbis who are his party’s puppet masters. He adopted their fringe opinion opposing the original plans to protect Barzilai, placing dubiously Jewish graves over the well-being of Ashkelon’s vulnerable citizens."











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Mittwoch, 14. April 2010

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Bei der Obst- und Gemüsehändlerin in Ehrenfeld habe ich eine fertig abgepackte Zusammenstellung aller Kräuter für die leckere Grüne Sosse gefunden. Die Liste der Herkunftsländer war angenehm international. Ich gebe zu dieser Kräuter-mischung: Schmand, Bio-Joghurt, Lein-Öl, eine Zwiebel, Balsam-Essig sowie Salz und Pfeffer, gestern zur Abwechslung auch noch Meerrettich-Creme, und lasse das Ganze eine halbe Stunde durchziehen. Schmeckt mit Kartoffeln und hart gekochten Eiern oder Spargel oder gekochtem Rindfleisch oder. Das Lein-Öl hatte ich mir besorgt, weil Salat so selten auf meinem Tisch steht. Salat? Ich? Ich will lieber dicker werden, damit mehr Masse ins schöne Barockkleid passt und meine Nerven endlich in meinem Fett ausruhen dürfen. Wenn sie schon nicht an den eigenen großen Titten nuckeln können. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und F? Wer braucht das denn? Und dass Entwertung, der Versuch von Entwertung entmineralisiert, weiß schließlich auch fast jede. Nicht wahr? Deswegen praktizieren ja auch diverse Organisationen und Dienste gerne die weibliche Zersetzung nicht nur der Lack- und Lederladies, weil man aus Erfahrung weiß, über welche löwenartigen Fähigkeiten Frauen verfügen. Man weiß auch, dass eigentlich hervorragendes Heilwissen in der kollektiven weiblichen Psyche steckt, was dazu führen kann, dass mancher Apotheker die Lady mit total begeistertem Gesicht begrüsst, wenn sie mit Piratenstiefeln im Eingang erscheint. Peace! Die Zusammenarbeit could be perfect, wenn Ihr zum Beispiel die Kräuter liefert, die nicht im eigenen Anbau wachsen.













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Mein erster Waschbär? Wo? Auf der Achse der Guten und gerne groß Seienden sieht es an meinem individuell gestalteten Bildschirm mal wieder so aus, als ob Brot verteilt werden muß vom Großen Bruder, welcher dafür dann Buchstaben bekommt.











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"Elfen, Hexen und Krieger kommen zur Role Play Convention. Sie tauchen ein in Fantasywelten voller Magie - Fans von Rollenspielen. Über 40.000 von ihnen werden auf der weltgrößten Messe des Genres, der Role Play Convention in Köln erwartet. Am 17. und 18. April werden die Kölner Messehallen 2.2 und 2.3 zu einer riesigen Zauberwelt." Website: www.rpcgermany.de












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Wandtattoo














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Dienstag, 13. April 2010

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Auf der Startseite der Jerusalem Post steht eine Anzeige für den Verkauf von T-Shirts mit Aufdruck des Mossad und einigen Einheiten, der Schriftzug für Männer ist künstlerisch wertvoll unterlegt mit riesigem Revolver, "Don’t mess with the Mossad", das Material besteht aus reiner Baumwolle, und selbstverständlich kommen die Ladies auch auf ihre Kosten. Toll! Aber seit wann wirbt man mit Sachen, die man nicht selbst gemacht hat? Das Dubai-Shirt ganz in grün? Ich überlege, welche innovative deutsche Zeitung denn für welchen deutschen Dienst ebenfalls Werbung machen könnte. Wie wäre es, dabei ein wenig Vaterlandsliebe zu zeigen und notleidenden deutschen Unternehmen unter die Arme zu greifen? Nein, natürlich nicht der bösen Beate Uhse, die gerade wegen allzu Filmen und Fernsehen im Internet keine DVDs mehr verkauft. Nein, ich meine vielmehr etwas im Sinne von: Alles Notwendige für den gesunden und erfolgreichen Einsatz kann man kaufen in der Obst- und Gemüseabteilung von: Und hier dann wahlweise den Supermarkt einsetzen, welcher zum Zeitpunkt der Werbung gerne ein brauchbares Angebot besorgen kann.













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Überall Blumen
Dieses Mal als Autotattoo















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Montag, 12. April 2010

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Die eine sieht aus wie ein Angorakaninchen und irgendwie ist da so ein Grippegefühl. Dem anderen juckt das trockene Auge. Ihr läuft die Nase, sie fühlt sich wie ein aufgeblähter Luftballon. Ihm ist übel. Es ist gerade für viele eine unruhige, eine nervöse Zeit, und das hat einen Grund. Aber es gibt einige Möglichkeiten zur Abhilfe. Die erste: Den Grund wissen. Zum Beispiel für die innere Unruhe. Ehe man den nächstbesten Angehörigen in einem Anflug von Wut fast erwürgt. Peace! Es ist Pollenflug-Zeit. Und es ist das sogenannte Mast-Jahr der Birke. Dieser Baum gilt als einer der Hauptauslöser für Heuschnupfen. Die zweite Möglichkeit: Viel trinken. Wie Wasser ja sowieso Wunder wirkt. Die dritte: Abends die Haare waschen. Die vierte, natürlich rein esoterische: In der Wohnung Gefäße mit viel Verdunstungsfläche verteilen, die mit Salzwasser gefüllt sind. Und den Boden mit einem guten Schuß Apfelessig in Wasser wischen.













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Sonntag, 11. April 2010

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Anna Hörling bei Dawanda:
Pink mit Leo
Kollektion für reale Frauen














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"Philosophie und Tanz sind zwei Wege, Erkenntnis über sich selbst und die Welt zu erlangen. Sie ergänzen und inspirieren einander."












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Nicht eingeladen und vom Nebel aufgehalten: Das war wohl keine gute Grundlage für eine vernünftige Entscheidung nach diesem Ereignis: "70 Jahre nach dem Massaker von Katyn haben die Regierungschefs von Russland und Polen, Wladimir Putin und Donald Tusk, erstmals gemeinsam der Opfer in dem westrussischen Ort gedacht."












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Natürlich hatte ich mich über die sehr intensive Bewerbung des Frühstücksbrotes mit Erdbeermarmelade und Honig für die Tochter gewundert. Wie großzügig, mir auch ein kleines Stück anzubieten, zumal diese Kombination gerade erwähnt wird in meiner aktuellen Leselektüre. Ich ziehe daraus den Schluß, dass manchen vielleicht der Besuch einer Rabbinerin gut tun würde. Und die Empfehlung für eine ärztliche Beratung besonders bedacht sein sollte.











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Samstag, 10. April 2010

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Als sie sich einander näherten, Tiamat und Marduk, der
weiseste der Götter,
stürzten sie aufeinander los, begannen den Kampf.
Der Herr entfaltete sein Netz, band sie.
Er schleuderte ihr den Bösen Wind ins Gesicht.
Tiamat öffnete den Mund, ihn zu verschlingen.
In diesen schleuderte der "den Bösen Wind", sie daran
zu hindern, den Mund wieder zu schließen.
Die wütenden Winde erweiterten ihren Leib.
Ihr Bauch schwoll an. Ihr Mund blieb offen.
Er schoß einen Pfeil ab, der ihr den Bauch durchbohrte,
ihr die Eingeweide zerriß, das Herz öffnete.
Er überwand sie, nahm ihr das Leben,
warf ihren Leichnam auf den Boden, erhob sich über
ihm ...
Mit seiner unerbittlichen Waffe spaltete er ihr den
Schädel,
schnitt er ihr die Adern durch.
Der Nordwind trug (ihr Blut) weit fort.
Als seine Väter (dies) sahen, waren sie glücklich und
frohlockten ...
Der Herr, nunmehr befriedigt, untersuchte den
Leichnam ...





aus Enuma elish
(Babylonisches Schöpfungsgedicht)













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Dienstag, 6. April 2010

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Und wieder eine Lady, dieses Mal aus Marokko, mit viel Freude am Fest und an der Fantasie, in einem wunderschönen Gewand. (Permalink leider nicht gefunden, daher bitte Video 'Celebrating Mimouna' anklicken. Update: Video kann nicht angezeigt werden?)













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"Der innerparteiliche Streit um die Position der CDU in der Auseinandersetzung mit türkischen Rechtsextremen hat mittlerweile auch die Kölner Justiz erreicht. Ein Mitglied des Ehrenfelder Stadtbezirksvorstandes der Partei, Kubilay Demirkaya, hat Strafanzeige gegen unbekannt wegen Verleumdung gestellt und erwägt zivilrechtliche Schritte. Hintergrund sind innerparteiliche Anfeindungen, die ihn der Mitgliedschaft in der kurdischen Terrororganisation PKK bezichtigen. Der kurdischstämmige deutsche Alevit gilt genau wie Minu Nikpay als scharfer Kritiker der Distanzlosigkeit seiner Partei gegenüber Organisationen wie den „Grauen Wölfen“ oder der islamischen Gemeinschaft „Milli Görüs“ ... Nikpay verlangt von der CDU, dass sie Farbe bekennt (siehe Interview) und zu „Grauen Wölfen“ oder fundamentalistischen islamischen Organisationen auf Distanz geht. Die Vorgänge im Integrationsrat sollen thematisiert werden. Nach „Stadt-Anzeiger“-Informationen sollen sich die CDU-Ratsmitglieder im Integrationsrat vor der Sitzung nicht nur mit Uzun, sondern auch mit einem Vertreter der „Liste Birlik“ getroffen haben, die zur vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation „Milli Görüs“ gehören soll. Man habe das gemeinsame Vorgehen abstimmen wollen. Nikpay für den Vorsitz vorzuschlagen, soll unter anderem daran gescheitert sein, dass sich die beiden Vertreter der Organisationen geweigert hätten, eine Frau zu wählen."





NIKPAY: Wir müssen das Denken in Schubladen überwinden, in die wir Menschen nach Herkunftsländern einsortieren. Außerdem möchte ich, dass die CDU genau wie zum deutschen Rechtsextremismus eine klare Position zum türkischen Rechtsextremismus findet. Mitglieder rechtsextremer und antisemitische Gruppen wie der „Grauen Wölfe“ müssen aus der CDU ausgeschlossen werden. Der Migrations-hintergrund ist kein Privileg für rechtsradikales oder antisemitisches Gedankengut in Deutschland.












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Montag, 5. April 2010

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Auch die Besucher auf der Insel Avalon bemerken jetzt hoffentlich die Wechsel-jahre. Mancher trainierte Teilnehmer kommerzieller Kirchenseminare glaubte alleine durch den professionellen Griff zwischen die Beine den Bewohnerinnen der Insel ein gutes Gefühl zu geben. Doch wahre Wunder wirken nur von innen. Und der Weg zur Insel kann voller Irrungen und Wirrungen sein. Das wissen die Wanderinnen zwischen den Welten. Möge die Macht mit uns sein!














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Die Fantasie feiert ein Fest und ihr steht die Freude ins Gesicht geschrieben.












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Klimawechsel? Ja natürlich. Auf Wunsch auch mit Schönheitschirug. Wie man sieht. Oder aber mit den Mitteln weiser Frauen, die wissen, dass Schönheit, Selbstvertrauen und Klugheit von innen nach außen wirken und keine Frage der Körbchengröße sind. Erst recht nicht im Gleichschritt geliftet werden können. Und die Wahl wirklich weiser Worte bewirken. Wir sind mitten drin in den Wechseljahren. Wie nicht nur die Kirche mit Motivationstraining für manche Markthändlerin und Medienmitarbeiterin weiß. Und auch die katholische Kirche versteht die Zeichen der Zeit zu deuten. Manche Lady allerdings dreht jetzt leider durch. Es war wohl zu viel Information über verschiedene Anschubprogramme für den einen oder anderen kreativen Kopf. Ladies (and Gentlemen), jede/r kann mal irren und beim falschen Verein landen. Es hat euch niemand gesagt, was passiert, wenn Ihr versuchen solltet, Eure gruppendynamischen Übungen an Ungläubigen anzuwenden? Ihr seid auf die Lockvogel-Nummer reingefallen? Und der Lackmus-Streifen fängt an sich zu färben? Ja, so kann es gehen. Denn wie immer gilt: Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu!
















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Hier gefunden:
“Die Strafe für den Lügner besteht nicht darin, dass man ihm nicht glaubt, sondern darin, dass er selber niemandem mehr glauben kann.” George Bernard Shaw












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Die Damen und Herren Kriegsnutten glauben allen Ernstes, dass nicht gezahlt wird für abgezogene Information, Inspiration und Konzepte mit Hilfe von Tricks, Tarnen und Täuschen. Mancher Glaube wird teuer. Teurer als das Honorar. Klar?!












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Wie man immer mehr Geld mit den Osterhasen machen will: "Die hohen Preise gehen vor allem auf das Konto von Hedgefonds, für die der Kakao ein beliebtes Spekulationsobjekt ist - bereits geringe Veränderungen des Angebots wirken sich überdurschnittlich auf die Preise aus. Nicht nur Angebot und Nachfrage, Qualität und Herkunft des Kakaos haben Einfluss, auch die Nachricht von der Ausbreitung eines Schädlings kann die Preise innerhalb eines Tages massiv steigen lassen, ebenso wie günstige Wetterverhältnisse den gegenteiligen Effekt erzeugen. Einer Studie von 2008 zufolge wechselt Kakao im Schnitt 50 Mal den Besitzer, bevor er geliefert wird. Bei Termingeschäften, den sogenannten Futures, spekulieren Händler auf die Preisentwicklung von Kakao, der noch gar nicht geernet wurde." Spekulanten sind übrigens aus dem Zuckergeschäft zu Jahresbeginn ausgestiegen. Es könnte am Trend zu Stevia gelegen haben. Bei den Kräuterhändlern heißt die Pflanze manchmal auch Süßkraut. Und es steht natürlich nicht dran, dass man damit süßen kann. Die halbe Welt süßt zwar damit, aber nicht die EU. Die genehmigen als Zuckerersatz nur Rattengift, ähhh, ich meine natürlich, Süßungsmittel. Es könnte zu gefährlichen Nebenwirkungen bei der Verwendung von Stevia kommen, die aber noch nicht klar sind, weil die Studien noch nicht abgeschlossen sind. So heißt es gleich beim dritten Link bei Google.














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Sonntag, 4. April 2010

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Ich bin Tamar - Eine Aretalogie





"Von griechisch Arete = Tugend, Tüchtigkeit, Selbstrühmungshymne einer Göttin oder eines Gottes; Hymne in der Ich-Form. Ich wähle bewußt die Form der Aretalogie. Diese kultische Sprechweise kommt bereits im prädynastischen Ägypten vor. Die Göttin Neith rühmt sich selbst: "Was da ist, was da sein wird und was gewesen ist, bin Ich. Meinen Chiton hat keiner aufgedeckt. Die Frucht, die Ich gebar, war die Sonne." Die Göttin sagt: "Ich!" Mit dieser auf matriarchalen Vorbildern beruhenden Gedichtform widerlege ich die Behauptung der Kulturpsychologen, wonach die matriarchale Psyche kein Ich-Bewußtsein gehabt habe.





Ich habe Tamar nicht gesucht. Sie ist auf mich zugekommen. Die Strophen von Genesis 38, Kommentare, die mir der Zu-Fall in die Hand spielte. Studentinnen, die sich die Frauen der Bibel zum Thema gewählt hatten und sich an unbeantwortbaren Fragen wundrieben, das alles wurde mir zur Herausforderung, Tamar wiederzuent-decken, ihre matriarchale Göttinnengestalt zu er-innern, denn ihr Bild wollte ausgetragen und wiedergeboren werden.
Die Erinnerung an die Palmengöttin ist im Laufe der christlich-abendländischen Kulturentwicklung verdrängt worden. Tamar und ihr Kulttier, den Steinbock, von der Überlagerung durch das patriachale Bewußtsein zu befreien, ist für mich eine langwierige und mühsame Arbeit gewesen. Die Widersprüche in den biblischen Texten und das intuitive Erspüren weiblicher Lebenszusammehänge führen zu den überlieferten Bildern und Texten von der Baumgöttin, vom Lebens-baum, in dem die Himmelsgöttin allgegenwärtig ist, lassen uns Tamar, die Große Göttin, wieder lebendig werden. Die kreative Phantasie von Frauen ist fähig, ihre Gestalt, ihren Charakter, ihre Kultgeschichte zu er-innern.
Die Analyse der biblischen Legende befreit Tamar von ihrem patriachalen Charakter unterworfener Weiblichkeit. Sie ist wieder die Urgöttin. Und Frauen, die sich mit ihr identifizieren, finden zurück zu ihrem Recht, frei über sich selbst zu verfügen. Die schöpferische Kraft eines von den verordneten Denkzwängen befreiten Bewußtseins macht die weiblichen Urbilder lebendig und verwurzelt uns Frauen in einer Vergangenheit, in der wir eine Heimat haben. Der Ursprungsmythos von Tamar ist mir lebendig geworden wie eine metapatriarchale Er-Innerung. Wo alle Spuren ausgelöscht, vom patriarchalen Weltbild verdrängt, zugedeckt und verschüttet worden sind, nehme ich mir das Recht zu kreativer Er-Innerung. Denn wir müssen unsere verlorene Vergangenheit wiederherstellen, damit wir unseren Töchtern nicht mehr die verordneten Vätergeschichten weitergeben müssen, sondern eigene weibliche Ursprungsmythen erzählen können."
In: Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symboles.











Ich bin Tamar,
die von Anfang an war.
Bevor die erste Geburt geschah,
Da war Ich.
Ich bin, die Ich bin:
Die Göttin des Ursprungs,
Unzerstörbare Kraft
Seit Weltenbeginn.






Ich bin der Sinn, bin die Weisheit der Schöpfung,
bin Haus, Schutz und Himmelszelt über der Welt.
Aus eigener Vollmacht gebar ich den Mondgott,
Den herrlichen Ger, der das Dunkel erhellt.






Ger ist der Hüter des ruhigen Schlafes,
Der Wächter am Himmel, der Liebenden Schutz,
Er tröstet die Seelen und führt sie zum Frieden.
Ger ist das Zeitmaß, das wachsende Licht.






Ger ist mein Sohn, ist Mein Bruder, Mein Alles,
Der Steinbock ist Er, auf der Höhe der Kraft.
Ger ist der Starke, der Held seiner Mutter,
Er ist mein Geliebter, Mein Augenstern.






Ger gab Ich Leben in herrlichster Blüte;
Ger ist die Saat und das Korn und die Frucht,
Ger muß wieder altern, wird welken und sterben.
Ger ist das Siechtum und Ger ist der Tod.






Ich führe ihn in die Höhle Adullam,
Ins Dunkel zum Todesort unter der Welt.
Ich will ihn erretten nach drei schwarzen Nächten:
Mein bleibt das Geheimnis der Wiedergeburt.






Ich bin die Göttin, die Herrin des Himmels,
Die uranfängliche Mutter des Lichts.





Ich bin seit ewigen Zeiten die Eine:
die Mutter der Sonne, die Herrin des On.






Im Osten geboren, ist On noch ein Knabe,
On ist der Mittag im steigenden Licht,
On ist die Kraft und der Liebling der Frauen,
On altert und stirbt, wenn er untergeh'n muß.






Ich bin Tamar, die Herrin der Zeiten,
Ich regele Tage, Monat und Jahr,
Auch gebot Ich den Wolken, am Himmel zu ziehen
Und Regen zu spenden über dem dürstenden Land.






Ich bin die Mutter der leuchtenden Sterne
Und weise ihre nächtliche Bahn.
Ich kenne das Gestern und weiß um das Morgen,
Ich bin das Heute, die Zukunft bin Ich.






Ich bin Tamar, die Herrin des Meeres,
Das alles feste Land umfließt.
Gnade gab ich den fruchtbaren Tälern.
Ich schuf das judäische Hügelland.







Ich ließ die ewigen Wasser des Lebens
Den Spalten der Felsen entspringen:
Vom Hermongebirge
Herab fließt der Jordan
Mit unversiegbarer Kraft.
An seinen Ufern
Erblüht die Wüste
Zu fruchtbarem Land.






Ich schlug mit der Hand
An den Fels von Engedi
Und lockte sprudelnde
Quellen hervor.






Ich schuf die Oase inmitten der Wüste;
Die Palme wächst dort mit mächtigem Haupt,
Irdisches Abbild des ewigen Himmels,
Zeichen meiner Göttinnenkraft.






Töchter gebar Ich nach meinem Bilde
und verlieh ihnen heilige Göttinnenkraft.
Sie sind beauftragt, mich zu verehren:
Denn jede Frau ist auch Priesterin,






Die meine Ordnung auf Erden verwirklicht
Und Mein gedenkt im Rhythmus der Zeit.
Sie wird meine Liebe mit Liebe vergelten,
Wird schützen und schonen das Werk meiner Kraft.






Ich lehrte die Frauen, Mir Lieder zu singen
Und Pauken zu schlagen zum kultischen Fest,
Unterwies sie im Spiel der Sistren und Flöten
Un war ihnen nah im ekstatischen Tanz.






Ich bin Tamar. Ich schuf die Menschen:
Shela, Perez, Serach und Kain,
Damit sie die Erde in Frieden verwalten,
Gab ich ihnen Wohnung, Heimat und Land.






Ich lehrte die Menschen, Feldfrucht zu pflanzen,
Ölbäume zu züchten und köstlichen Wein.
Ich lehrte sie, in den Gestirnen zu lesen,
Ich erdachte die Sprache und formte die Schrift.






Ich wählte die Könige, weise zu handeln.
Den kunstvollen Städtebau lehrte ich sie.
Sie bauten Mir kultische Palmenstädte
Zu Meiner Ehren, der Göttin zur Lust.






Ich liebte den Fürsten, den Herrn von Adullam,
Und gab ihm das Priesteramt in dieser Stadt.
Wo einst Ich dem Mondgott das Leben gegeben,
Preisen die Frommen nun Mutter und Sohn.






Dort, wo die Quellbäche zwiefach entspringen,
Baute der Fürst die Stadt Enajim,
Er ordnete an, daß Engedi entstünde,
Er baute den Tempel zu Ehren des Ger.






Ich bin Tamar, die Herrin der Menschen.
Mir Tempel zu bauen, lehrte Ich sie,
Zu schmücken die Wände mit Palmlaub und Lilien,
Mit kunstvoll gerichtetem Gitterwerk,






Dran Hunderte schöner Granatäpfel hängen,
Kultäpfel der Liebe, Heilige Frucht,
Gabe der Priesterin an ihren Liebsten
Am Tage der Hochzeit, zum Heiligen Fest.






Ich lehrte die Menschen, mit Feuer zu schmieden,
Symbole zu schaffen zum Gleichnis der Welt,
Die Schöpfung in Bildern sich faßbar zu machen,
die Welt zu begreifen als Werk Meiner Hand.






Ich bin Tamar, die Mutter des Lebens,
Die Weisheit des Kosmos, die Seele des Alls.
Ich bin die Ordnung, der Sinn und die Liebe,
Ich bin die Wahrheit, ich bin die Kraft.






Ich bleibe in ewiger Wandlung die Eine:
Bin Jungfrau, Geliebte und Mutter zugleich.
Lebenden bin ich Weg, Ziel und Weisung,
Sterbenden schenke ich Hoffnung und Trost.














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