Sonntag, 9. Dezember 2018
































Freudensprünge? Herzstolpern! Auf jeden Fall. Und nun beim Schreiben auch noch Tinnitus Ohr rechts. Na, wer will noch mal? Wir hatten heute bei den Streams aus Paris ja einige Szenen, die offenbar animierten. P.S. Die Uniformen können übrigens auch wechseln.


































Samstag, 8. Dezember 2018






























Coming Soon
































































Paris - Kriegsschauplatz. Das war deutlich zu sehen. Anderes eher nicht. Das war das Ergebnis des 150.000-sten gemischten Doppels mit Schwiegermutter? Das warscheinlich ziemlich weiße Ding im Kaufhof mit weinendem kleinen Kind und starkem Husten wird auf die Sondermüllkippe gekarrt? Da gibt es bestimmt auch ein "Hoppala" am elektrischen Zaun. Dank den Kollegen. Im Feedbackverfahren. Weniger für das Hoppala, ich bin nicht so empfindlich. Sondern eher für die Behandlung kleiner Kinder. Du säuselndes Stück Scheisse. Ich kenne jemand, der dann wirklich still sein wird. Im Gegensatz zum kleinen Kind. Und welcher Rambo hatte heute seine kleine Tochter spazierengeführt? Die angeblich an jeder Ecke heulte?


































Freitag, 7. Dezember 2018






























Ich habe keine Ahnung, ob dieser doch etwas teure Schinken aus Kölns Kleinster Markthalle gegen die Ginger-Gen-Phobie hilft, aber ich gönne mir jetzt mal was Gutes. Kross gebraten auf Ei? Noch jemand Appetit?





























































Shamans - Rites
































































Toll. Wer war das?


































Donnerstag, 6. Dezember 2018































Na, die Damen und Herren? Wir versuchen uns hier an der Fernsteuerung fremder Öfen? Nachdem es mir vorhin beim Anbklick im Livestream derart kalt geworden war, dass ich den Ofen mit dem künstlichen Feuer kurz auf Heizen gestellt hatte? Nicht doch ... Nun denn! Der Testaccount gab dann den Zugang frei für unsere Spielkinder. Und mir wurde es wieder ganz kalt. Wir haben uns verstanden? Natürlich macht so etwas auch Appetit. Da lag noch eine kleine Mandarine auf dem Teller, gelle, das Hmmmh-Teilchen gerade in der Dreamer-Kultur, "Ja ja", auch der Anblick von Davina durch die geschlossene Tür verführt wohl dazu, das Innerste nach Außen zu kehren, und die Angst vor dem Feedbackverfahren treibt wirklich merkwürdige Blüten. Bingo! Sonst noch jemand hier mit Drang nach Bewegung auf dem Dach?








Nun, ich erinnere mich nicht nur an halbierte und ausgelöffelte Seeigel, die unter mir auf dem Meeresboden weggeholt worden waren, ich erinnere mich auch an ausgelöffelte Austern und Muscheln in der New Yorker Centralstation. Bei unserem Besuch mit ganz gemischten Teams. Gelle, Laura B.? Ich selber mag zwar keine rohen Austern, weder damals noch heute, als wir Kinder von Kollegen auf dieser gut getarnten Dienst-Reise waren, ja, man kann gar nicht gut Kunst-Verstand haben, anderen hingegen wird nicht übel beim Genuss von solchen Dingen. Die geniessen das sogar. Bei Bedarf. Gelle, Laura B.? Und die Abteilung Hobbypsychologie? Was für ein Timing nach dem Besuch in Ehrenfeld. Ein Wechsel? Wirklich? Noch mal ein Grinsen in Richtung der Zuschauer im Livestream beim Anblick dieser schwangeren Auster? Noch jemand mit Appetit auf Sammeln unter falscher Flagge? Enjoy your Tea? Marie? Noch mehr Nudeln? Wie damals in Italien? Och nö. Nicht doch!








Der eher doch unfreiwillige Besuch in Ehrenfeld vor einigen Tagen war wirklich wieder interessant, die Spielregeln aber doch klargestellt, und wer sich aufgeilt an weiteren Enttäuschungen und Freude über Philippa, die doch pleite ist, und sich lieber auf den Märkten bei ihresgleichen zeigen sollte statt im Stream, gelle Dreamer, auch das fiel fast nicht auf, der landet dann halt auch frisch auf dem Tisch.
21 : 32 Uhr. Etwas Bewegung da draussen und eine Stechmücke rechts am Ellbogen? Das macht Appetit. Gleich gibt es hier wieder Spaghetti mit Wild-Lachs, und dazu dann verschiedene Dips. Mal sehen, ob das Make Up dann morgen früh auch wieder wie von selbst verschwindet weil ich wieder so faul bin. Technikkontrolle? Die linke Seite war wie bereits beschrieben trotz Visier dann doch dem halben Druck ausgesetzt. Toll. So ein Test. Die Seite meldete sich dann irgendwie entzündet. Nix neues. Nun denn. Da muss dann wohl auch wieder korrigiert werden.









22 : 20 Uhr. Ich nehme an, auch das medizintechnische Protokoll ist bei so vielen Fällen von Check Herz der Ansicht, dass hier wieder ein Fall für die Windschutzscheibe vorliegt.
Die Datenbank sagt jetzt: so.. teilchen .. greetings, green und die kollegen mit der lizenz .. noch mal so ein technisches szenario?
22 : 40 Uhr. So. Das dazu ... White Pride































































Gemischte Teams mit teilweise wechselnden Mitgliedern sorgen nun auch hier für eine entspannte Atmosphäre. Ich komme fast jeden Tag auf einen Kaffee, zum Frühstück schaffe ich es eher nicht, die Nächte sind doch zu lang am Laptop, ich gelobe aber Besserung. In der Winterzeit gibt es des öfteren Donnerstags, Freitags und Samstags am Nachmittag bis in den Abend Glühwein und Gegrilltes: Markthalle im Belgischen Viertel, oder auch Kölns Kleinste Markthalle, wie ich sie nenne. Maastrichter Straße 45. Das ist eine Querstraße an den Ringen, direkt gegenüber vom großen Kino in der Innenstadt. Heute kommt der Nikolaus. Und am Wochenende wird es dann auch wieder gemütlich: "Willbratwurst trifft Winzerglühwein".






























































Nikolaus kommt. Und der Krampus kommt auch mit seinen Kollegen.
































Mittwoch, 5. Dezember 2018

































Ich sehe es gerade. Noch jemand, der von der Versteinerung von Gelb träumt? LA Mafia? Die Kollegen haben heute wieder Sonder-Einsätze. Datenbank: so.. und jetzt suche ich weiter aus für den hexenmarkt und die fahrenden gypsies .. noch jemand der von grün ganz besonders günstig träumt?





11 : 37 Uhr. Einmal Twitter-Seite Salvini mit ankommenden Feuerwehrfahrzeug und hier beim Betrachten des Bildes einmal Check Herz .. habt ihr! So so: Die alten Haudegen von Zivilschutz und Feuerwehr und deren Angehörige medizintechnisch unter Kontrolle und ferngelenkt? Nicht doch. Und die nächsten... Dann hier ein Tag der offenen Tür-Video. Und die Astabsäge-Gisela? Eine kleine Orange in der Küche geschält und dabei dann ein Stich am Bogen? An den Augenbrauen? Das war ein Test! Volltreffer! Angst vor dem Feedbackverfahren? So. Dann schauen wir mal weiter. Hier wird es gerade schön kuschelig warm. 11 : 42 Uhr. Check Medizintechnik. Anspannung und leichter Druckschmerz unterer Oberschenkel rechts. Ab zur Bearbeitung! Ich lasse nachher dann den zweiten Ofen hier hinten im Raum aufbauen. Die Anlieferung war auch dieses Mal wieder interessant. Gelle, die Damen und Herren? Und unsere LA Keys und die Medizintechnik träumen wieder von was genau? Och Teilchen! 11 : 48 Uhr. Einmal Tag der offenen Tür und einmal Check Herz. Beim Schreiben. Yo. Wir betrachten das dann in aller Ruhe. Und dann muss der nächste Aktenordner abgearbeitet werden.
































































Schuss-Wechsel. Und eine warme Mahlzeit mit Landbesuch ganz nach alter Tradition, wo der Nachwuchs wohnt, und der Samen offenbar im Gegensatz zu mir auf gesicherten Boden fiel. Mit einem Gruss vom ehemaligen schwangeren Lockvogel. Sonst noch jemand in der großen schräg gestellten Wanne? Auf dem Rudolfplatz? Na, Steiner? 10 : 12 Uhr. Technikprotokoll. Und der nächste Hausbesuch. Greetings, Green. Und danach wieder ein wenig Urlaub? Ganz nach alter Tradition holt ihr dann den nächsten Seeigel unter mir aus dem Wasser. Fangfrisch müssen sie schon, diese Teile. Doch, ich erinnere mich ganz gut an die beiden Taucher. Ein wohl trainiertes Paar. Schwungvoll mit dem großen Messer halbiert und lebendig vor Ort ausgelöffelt sind die fangfrischen Seeigel wohl für Profis eine echte Delikatesse.

































Dienstag, 4. Dezember 2018






























Astra and Lilith





























































Returning the Favor
https://www.facebook.com/ReturningTheFavor/videos/2300027270232437

































Montag, 3. Dezember 2018






























Jedes Mal, wenn ich versuche, die Geschichte von Nikolaus und dem bösen Krampus zu recherchieren, bin ich erstaunt über die Möglichkeiten von Mind Control. Mehr davon? Mich nervt es nur noch. Auf der Pinnwand Shamans - Rites im Gegensatz dazu: Don't fear the Krampus!
































Sonntag, 2. Dezember 2018































Freitags in Ehrenfeld, Freitags und Samstags in Nippes auf dem Wochenmarkt. Landmetzgerei Schmitz, andere Stand-Termine stehen auf der Seite. Liebe Leute, bin gerade beim zweiten Sonntagsfrühstück: Kaffee und Brioche mit der für mich leckersten Leberwurst aller Zeiten, der sogenannten Spekulatius-Leberwurst. Eine Mischung aus fein pikantem und etwas süssem Geschmack. Die meisten von uns kennen Spekulatius mit dieser Gewürz-Mischung, es sind alles wohltuende Herbst- und Winter-Gewürze. Doch diese Gewürze sind nicht nur gedacht als dann doch etwas trockene Zutat für Gebäck in der Weihnachtszeit.





























































Cottage Garden































Samstag, 1. Dezember 2018
































Na, auch das ist doch einen Besuch wert: 4. Steampunktreffen auf dem historischen Weihnachtsmarkt in Köln - Heute um 18.00 Uhr. Auf den Seiten des Marktes steht der Termin allerdings nicht.




Zitat: "Sehr geehrte Steampunks! Zum 4. Mal läd der 1. Steampunk Club Köln zu einem Steampunk-Treffen auf dem historischen Weihnachtsmarkt in Köln/Heumarkt ein. Treffpunkt ist wieder am Reiterdenkmal Friedrich Wilhelm lll um 18.00 Uhr, nahe der Schlittschuhbahn. Geniesst mit uns den historischen Flair , die wunderbaren Gerüche von Mandeln, Maronen, Spekulatius und Glühwein und schaut den Handwerkern bei der künstlerischen Arbeit zu. Es gibt viel zu sehen :-). Gewandung ist erwünscht! Parken kann man am Hotel Maritim oder am Kölner HBF. Der Heumarkt ist gut zu Fuss vom Kölner HBF zu erreichen oder mit der Strassenbahn Linie 1, 5, 7 oder 9."

































Freitag, 30. November 2018






























Moon Melody


























































Es ist bei uns gute alte Tradition, in der kommenden Winterzeit draussen im Flur zu dekorieren und Gebäck für alle auf einen Teller zu legen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wer da dann von sich auf andere schließt. Kinder sollen kein Gebäck nehmen? Mit einem erschreckten Blick werden die Kinder fast weggerissen? Wegen "Bakterien" soll man nichts nehmen? Oder hat da wieder jemand heimlich was ausgetauscht, und die eigenen Kinder sollen dann doch bitte nicht ... Hach ja. Diese Heimlichkeiten aber auch! Ein kurzer Besuch mit begleitender Stechmücke? Nachdem man in der Wohnung die von mir immer gerne in den Flur gestellten Stiefel ein wenig aufgeschnürt und dann Knoten hineingemacht hatte, die von mir natürlich aufgelöst werden müssen, will ich sie denn anziehen? Nein, was für eine sinnige Symbolik aber auch! Alles das bedarf wohl keines weiteren Kommentars ... Oder?




























































Ja ja. Schoscha sieht ein wenig spitz aus, so steht es dort geschrieben, offenbar abgemagert und auf Diät gesetzt, genauso spitz wie wir beide an manchen Tagen, uns fehlt einfach die aufplusternde Plastik im Gesicht im Gegensatz zu manchem Teilchen, das die seminargeschulten Hände in großer Geste kamerawirksam kreisen lässt, und den Zeigefinger dabei wohl als verlängerten Rohrstock benutzt. Ihr gegenüber im Bild dieser Plastik-Show der nächste Politiker im Interview. Am Bildschirm im Anschnitt. Und auf der Leinwand im Studio fett und aufgeplustert abgebildet im Gesicht, genauso wie ein aufgeplusterter Kanarienvogel. Es fehlt nur noch der weiße Käfig. Auch ein altbekanntes Symbol. Och Teilchen! Alles das fällt fast keinem auf. Genau wie der Anschnitt des Bildes aus Frankfurt. Nein, nur der Kopf in ganz groß. Das andere ist nicht zu sehen. Gelle, Frankfurt? Habt Ihr euch inspirieren lassen vom dicken Finger und dem doch wohl zu kleinen goldenen Ring? Bingo! Wir begrüssen immer wieder unsere Gäste auch hier am Bildschirm. Und nun noch ein bisschen Bewegung im Gästebett? Ganz sicher. Doch. Das gefällt.








In diesem Sinne: Danke für den Übersetzer-Dienst, der auch aktiv war an meinem Bildschirm einen Tag vor der Entlassung von Rex Tillerson. Und nun schickt ihr mir bitte noch mehr dieser Shows an den Schirm, ausserdem möchte ich noch mehr jüdische Darsteller dort sehen. Gelle, Frankfurt? Wie ist das Wetter dort? Und in Argentinien? Ich hoffe, das Flugzeug hatte Winterreifen bei der Notlandung? Wie war es im Hotel? Die Bautrupps dort haben sicher gut gearbeitet, und mancher Versuch, diverse Symptome zu erzeugen wie erhöhter Druck auf den Ohren, Druckschmerz am Kopf, kleine Stiche an allen möglichen Stellen, pulsierendes Ziehen an beginnenden Entzündungen, ja ja, der Eiter und der Schleim muss weg, alles das wird dann im Keim erstickt. Manches muss halt erst ins technische Protokoll, das ist etwas unangenehm, dafür bin ich dann da. Aber auch diese Dinge verschwinden. Da bin ich mir sicher. Wie gesagt: Die Bautrupps sind überall unterwegs, und prüfen die HOTels Stück für Stück, inklusive neu ankommender Geräte und Gegenstände per Lieferdienst. Wie? Der Heizofen schaltet sich hier automatisch an? Och!







Und nun schauen wir mal, welchen Weihnachtsmarkt wir als nächstes besuchen werden. Mit und ohne Kinder. Kleine Episoden wie weinende Kinder kurz vor Betreten der Bühne kommen halt vor. Das ist blöde, Luca. Stimmt. Doch das geht wieder weg. Und es gibt bekanntlich immer Schlimmeres. Der Glühwein für mich und Helen und der Kinderpunsch für Luca jedenfalls hat die Tränen dann wieder getrocknet, und es war wirklich schön am Montag unten auf dem Altermarkt. Nächsten Montag gehe ich wohl warscheinlich wieder hin. Mit Begleitung. Und einer großen Tasche. Für das Trockenfutter. Denn manches Weihnachtsgebäck schmeckt wirklich ein wenig komisch, ist dafür aber auf jeden Fall fair gehandelt. Vorsicht beim Genuss! Gelle? 12 : 12 Uhr. Die Dicke hier schreibt gerade in die Datenbank: 5! bewegungsmelder aufzug und zahn ziehen oben rechts .. habt ihr!
































Donnerstag, 29. November 2018































Ein kleiner feiner Markt. Direkt am Ebertplatz. Eigelsteintorburg. Danke für den Tipp. Das hätte ich sonst doch glatt wieder vergessen, und die Erinnerungsfunktion bei Facebook hat offenbar auch wieder bei mir versagt. Nun gut. Das wird sicher wieder wie letztes Jahr viel Freude nicht nur für die Kinder bringen.






























































Her Story






























































Loreena McKennitt - Lost Souls
Breaking of the Sword - Full Length Single
https://www.pinterest.de/pin/578431145864527246

































































Datenbank: "die teile hier sind wieder aktiv ... auf die beginnende entzündung dann immer noch einen drauf setzen .. yo ... grillen?" Das 13-teilige Schraubenzieher-Miniset mit der schwarzen Hülle will Luca noch einmal haben. Die Suche ergab automatisch folgende Ergänzung: "Schraubenzieher mini Uhrmacherfunktion". Volltreffer! Astabsägegisela. Auch am Eigelstein aktiv gewesen. Unsere Schafe sind wieder anwesend in der Technik und haben ein besonderes Mitteilungsbedürfnis nach der Recherche gestern nacht. Technikkontrolle, ihr habt sie! Und ich spiele gleich dann wieder die Hymne. Ja. In der Tat. Es geht weiter! Nicht wahr, Medizintechnik! 12 : 49 Uhr. Check Herz. Und nun vielleicht noch mal Wegsacken Bein linke Seite? Bei etwas Bewegungs-Training hier in der Wohnung Wegsacken und leichter Stich Knie beim Umdrehen? Angst vor dem Feedbackverfahren? Medizintechnikkontrolle! Zur Bearbeitung! Bingo! Und nun die Hymne!

































































Gegen den Widerstand strenggläubiger Juden ist in Palästina eine rege Ausgrabungstätigkeit im Gang. Man müsse dem heiligen Boden die gebührende Ruhe lassen, argumentieren die Rabbiner. Sie, die ihre Bibel am besten kennen, werden sehr wohl wissen, was die heilige Erde birgt: Den Beweis der matriarchalen Traditionen des jüdischen Volkes. Wenn Steine zu sprechen beginnen, könnte tief Verdrängtes in der jüdischen Seele wieder ins Bewußtsein gehoben werden. Das geht nicht nur Juden an, sondern die gesamte abendländische Kultur, die in einer gewaltigen Transplantation der biblischen Überlieferung aufgepropft worden ist.
Yigal Schilohs jüngste Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuetten der Anat und Aserat zutage gefördert. Aber wir wissen bereits aus der Bibel, daß die Himmelskönigin noch zur Zeit des babylonischen Großreiches Nebukadnezar in Jerusalem verehrt worden ist. Als Jeremia, der Prophet Jahwes, das jüdische Volk zur Anbetung seines Gottes zwingen will ...









"Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die da wohl wußten, daß ihre Weiber anderen Götter räucherten, und alle Weiber, die in großen Haufen dastanden, samt allem Volk, die in Ägyptenland wohnten und in Pathros, und sprachen:
Nach dem Wort, das du im Namen des Herrn uns sagtest,
wollen wir dir nicht gehorchen;
sondern wollen tun nach allem dem Wort,
das aus unserem Mund geht,
und wollen der Himmelskönigin räuchern
und ihr Trankopfer darbringen
wie unsere Väter und Fürsten getan haben in den Städten Judas
und auf den Gassen zu Jerusalem.
Da hatten wir auch Brot genug; es ging uns wohl,
und wir sahen kein Unglück.
Seit der Zeit aber,
daß wir haben abgelassen,
der Himmelskönigin zu räuchern und ihr Trankopfer zu opfern,
haben wir allen Mangel gelitten
und sind durch Schwert und Hunger umgekommen.









Die Jahwe-Priester bekämpfen den Kult der Anat, verbrennen die Bilder der Aserat, fordern die abstrakte, die unanschauliche Gottesverehrung.








"Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel,
noch des, das unten auf Erden,
oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
Bete sie nicht an
und diene ihnen nicht!









Warum bekämpft der Vatergott die farbige Sinnenwelt anschaulicher Bilder? Einst war das Symbol Fundament des Glaubens. In den Bildern der Natur erfuhren die Menschen den Sinn des Daseins. Die Anschaulichkeit des Symbols gab dem Göttlichen seine Bestätigung und seine Würde. Der Mensch war noch ganz ge-Bild-et. Er lebte in Übereinstimmung mit seinen Symbolen. Die patriarchalen Schöpfungsvorstellungen kranken an der Parodoxie des Symbols. Der Vater kann den Sohn nicht gebären. "Er kommt aus des Vaters Schoß!" läßt sich predigen, singen und sagen. Bildlich darstellen läßt es sich nicht. Deshalb zieht sich der patriarchale Schöpfungsbericht auf das Wort zurück: Am Anfang war das Wort! Sind Worte nicht - von Anfang an - der Aufstand gegen das Bild gewesen? Die Revolution des Abstraktum gegen das anschauliche Symbol? Wie mit einer Beschwörungsformel wird die Verlesung jeden Bibeltextes von der Kanzel mit den Worten eingeleitet: "Es steht geschrieben!". Als könne keine Gewalt der Erde das Wort umstoßen, das Beweiskraft habe, weil es geschrieben steht. Selbst das Unglaubliche läßt sich in Worte fassen: Adam gebiert aus der Rippe. Die Mutter alles Lebendigen, die Seele des Alls, wird zum Geschöpf. Die Herrin des Himmels wird zur Gehilfin des Mannes.









Aus: Gerda Weiler
Ich verwerfe im Lande die Kriege.
Das verborgene Matriarchat im Alten Testament















"Es wird nicht möglich sein herauszufinden, unter welchem Namen die Himmelskönigin in den Städten von Judäa und in den Gassen Jerusalems angebetet worden ist; daß aber Frauen und Männer - und auch viele Fürsten und Könige - bis in die antike Spätzeit hinein neben der Religion, die sich später als der offizielle Kult durchgesetzt hat, die Göttinnenverehrung bewahrt haben, belegt der Jeremia-Text eindeutig.
In jüngster Zeit bestätigen auch archäologische Befunde, daß Anat in biblischer Zeit in Jerusalem verehrt worden ist. Yigal Schilohs Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuen der Anat und der Aserat zutage gefördert. (Allgemeine Pressemitteilungen über AP/AFP vom 17.8.1983) aber es ist seit 1983, soviel ich weiß, über diese Ausgrabungen nichts Näheres bekanntgeworden".
Zitat aus: Gerda Weiler, Das Matriarchat im Alten Israel, Kohlhammer 1989, S. 73f






"In Part II of this interview which will appear in the May/June BAR (“BAR Interview: Yigal Shiloh—Last Thoughts, Part II,” BAR 14:03), Yigal Shiloh describes his confrontations with ultra-Orthodox extremists who claimed that the City of David archaeologists were defiling a cemetery and tried to close down the dig."







Published: November 19, 1987: Yigal Shiloh, an Israeli archeologist who led the excavation of the City of David, died of cancer Saturday in Jerusalem, where he lived and worked as a professor at the Hebrew University Institute of Archeology. He was 50 years old."

































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