.
Im Feed-Reader der Hinweis auf dieses Blog-Zitat "Wicca" aus einem Essay.
(Teil 2: "Auch daß diese Problematik bezogen auf Mitglieder von Gruppen und periphere Mitläufer ganz anders zu gewichten und zu betrachten ist als bezogen auf Hohepriester, Oberste Eingeweihte, Führer, Leiter und andere mit Richtlinienkompetenz und somit Macht ausgestattete "Lichtgestalten", haben wir bereits gesehen ...
... Die zwielichtigen geheimbündlerischen Kulte", so der Klappentext, "stellen eine ernsthafte Bedrohung unserer Gesellschaft dar." Somit wäre hinreichend klargemacht, daß "die Neuheiden", und zwar alle, die Bedrohung sind. Hören wir einmal Antje Schrupp zum selben Thema: "Es ist auch der Druck von außen, der die naturreligiösen Individualistinnen und Individualisten zusammenbringt. Die Notwendigkeit, sich deutlich von Satanismus und Rechtsradikalismus abzugrenzen, ist dabei nur eine Seite. Die andere ist das Bemühen, gegen immer noch vorhandene Diskriminierung anzugehen. Im Januar 1996 titelte die "Bild-Zeitung": "Sie hat mich verhext". Die Story handelte von einem Mann, der aus Eifersucht seine Exfreundin und deren neuen Lebensgefährten niederschoß und lebensgefährlich verletzte. Die Frau war naturreligiös und Mitglied des Rabenclans. Die "Bild-Zeitung" zeigte ihr Foto in Großaufnahme, reicherte das Szenario mit Tierblut, Fesselsex und schwarzer Magie an und kommt zu dem Schluß: Die Frau ist selbst schuld. So wird das Opfer eines Mordanschlages zur Täterin erklärt - ein Fall von moderner Hexenjagd.(15)"
Dann folgt im Artikel leider dieses Zitat:
"Der Völkermord bleibt, wie auch im deutschen Faschismus, stets das herausragendste Ergebnis, das der Rassismus nach sich zieht, wenn auch festgestellt werden muß, daß die USA der einzige Staat der Welt sind, dessen Existenz auf Völkermord beruht. Dies ist für uns von Interesse, weil die Theosophie eine ursprünglich US-amerikanische Lehre ist."
Ja. Auch du, lieber J., arbeitest in deinem gut informierten und gerne alles einsammelnden Verein in der "Wetterforschung", wie du mir mal sagtest, nicht wahr?!
.
Posts für Suchanfrage antje schrupp werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage antje schrupp werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 16. Juli 2009
Mittwoch, 22. Oktober 2008
5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen
nach Antje Schrupp
Gelesen im Vortrag von Martin Marheinecke,
Als die Sau noch Göttin war
1.: Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen.
(Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung.)
2.: Vorsicht, wenn sie viel von Europa reden. Fragen, ob auch Griechenland, Sizilien und Rumänien zu ihrem Europa gehören.
3.: Fragen, was sie von “gemischtrassigen” Ehen halten und in welcher spirituellen Tradition Kinder aus solchen Ehen stehen. Wenn die Antwort darauf schwammig bleibt, fragen, ob euer senegalesischer Verlobter auch Mitglied in der Gruppe werden kann.
4.: Vorsicht, wenn die Gruppe sich zwar als nichtrassistisch verstehen will, aber immer betont, daß sie unpolitisch sei. Wirklich nichtrassistische Heiden und Heidinnen haben ihr Verhältnis zum rechtsextremen Heidentum reflektiert und verstehen sich insofern durchaus als politisch.
5.: Vorsicht, wenn auf geheime Traditionen Bezug genommen wird, wenn behauptet wird, die “Wahrheit” über keltische oder germanische Religiosität zu kennen. Heiden, die wirklich an dieser Tradition interessiert sind, wissen, daß man darüber nichts weiß, und geben zu, daß sie ihre Rituale zu einem großen Teil neu erfunden haben.
Gelesen im Vortrag von Martin Marheinecke,
Als die Sau noch Göttin war
1.: Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen.
(Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung.)
2.: Vorsicht, wenn sie viel von Europa reden. Fragen, ob auch Griechenland, Sizilien und Rumänien zu ihrem Europa gehören.
3.: Fragen, was sie von “gemischtrassigen” Ehen halten und in welcher spirituellen Tradition Kinder aus solchen Ehen stehen. Wenn die Antwort darauf schwammig bleibt, fragen, ob euer senegalesischer Verlobter auch Mitglied in der Gruppe werden kann.
4.: Vorsicht, wenn die Gruppe sich zwar als nichtrassistisch verstehen will, aber immer betont, daß sie unpolitisch sei. Wirklich nichtrassistische Heiden und Heidinnen haben ihr Verhältnis zum rechtsextremen Heidentum reflektiert und verstehen sich insofern durchaus als politisch.
5.: Vorsicht, wenn auf geheime Traditionen Bezug genommen wird, wenn behauptet wird, die “Wahrheit” über keltische oder germanische Religiosität zu kennen. Heiden, die wirklich an dieser Tradition interessiert sind, wissen, daß man darüber nichts weiß, und geben zu, daß sie ihre Rituale zu einem großen Teil neu erfunden haben.
Mittwoch, 4. März 2009
.
Newsletter beziehungsweise - weiterdenken
Antje Schrupp:
"Vielleicht hat mich der Gottesdienst neulich abends auch nur deshalb so frustriert, weil ich ohnehin einen schlechten Tag hatte. Mittags hatte ich von den sich häufenden Frauenmorden in Tschetschenien gelesen: Frauen werden dort offensichtlich reihenweise exekutiert, weil sie sich nicht an das halten, was die Männer für "moralisch" und "gute Tradition" ausgeben.
Es besteht in meiner Sicht ein enger Zusammenhang zwischen beidem. Schließlich war die Frauenunterdrückung in "anderen Kulturen" im Westen schon immer ein Argument, um die eigenen Frauen in die Schranken zu weisen nach dem Motto: Seht mal, im Vergleich zu denen geht es euch doch gut! Und wer wollte das bestreiten!"
Safeta Obhodjas:
"Wer aber ihre Auftritte in Medien und in den politischen Szenen kritisch unter die Lupe nimmt, bekommt den Eindruck, dass sie alle zu einer politischen Richtung mit strenger "Fraktionsdisziplin" gehören. Ihre Argumentation ist nämlich höchst einseitig, und sie scheinen ihre Aufgabe nur darin zu sehen, die ganze Schuld für die Entstehung von "Parallelgesellschaften" der deutschen Gesellschaft zuzuschreiben. Wie das funktioniert, möchte ich hier mit einigen Beispielen illustrieren."
.
Newsletter beziehungsweise - weiterdenken
Antje Schrupp:
"Vielleicht hat mich der Gottesdienst neulich abends auch nur deshalb so frustriert, weil ich ohnehin einen schlechten Tag hatte. Mittags hatte ich von den sich häufenden Frauenmorden in Tschetschenien gelesen: Frauen werden dort offensichtlich reihenweise exekutiert, weil sie sich nicht an das halten, was die Männer für "moralisch" und "gute Tradition" ausgeben.
Es besteht in meiner Sicht ein enger Zusammenhang zwischen beidem. Schließlich war die Frauenunterdrückung in "anderen Kulturen" im Westen schon immer ein Argument, um die eigenen Frauen in die Schranken zu weisen nach dem Motto: Seht mal, im Vergleich zu denen geht es euch doch gut! Und wer wollte das bestreiten!"
Safeta Obhodjas:
"Wer aber ihre Auftritte in Medien und in den politischen Szenen kritisch unter die Lupe nimmt, bekommt den Eindruck, dass sie alle zu einer politischen Richtung mit strenger "Fraktionsdisziplin" gehören. Ihre Argumentation ist nämlich höchst einseitig, und sie scheinen ihre Aufgabe nur darin zu sehen, die ganze Schuld für die Entstehung von "Parallelgesellschaften" der deutschen Gesellschaft zuzuschreiben. Wie das funktioniert, möchte ich hier mit einigen Beispielen illustrieren."
.
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Wir wir alle wissen, sind Kinder und Jugendliche im Krieg ja tabu. Wie war das noch mit den Pfefferkuchen in der Nürnberger Weihnachtskiste, du kleine Nazifotze? Und so sollte dann wohl einer nach dem anderen dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst. Wie das deutsche Sprichwort heißt, das im internen Sprachgebrauch die Insel Madagaskar meint, die Insel der Gewürze. Madagaskar war damals eine Kolonie von Frankreich. Ein idealer Ort für Franzmänner. Ein Zitat:
"Der so genannte Madagaskarplan (auch Madagaskar-Plan) war eine vom nationalsozialistischen Regime Deutschlands zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig verfolgte Erwägung, vier Millionen europäische Juden auf die vor der Ostküste Afrikas gelegene Insel Madagaskar, damals eine französische Kolonie, zu vertreiben."
Moment. Und noch eine Ergänzung. Ein Zitat von Antje Schrupp: "Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung."
Dienstag, 28. Oktober 2008
Wer bildet denn da kleine Kampfzwerge?
Auf einer Reclaiming-Mailingliste fragt gerade eine Teilnehmerin, wie die auf der Liste beworbene Dame aus der Nähe von Stuttgart, die Bücher schreibt und zu Jahreskreisfesten mit Kindern einlädt, zu den von ihr zitierten Kindernliedern eines Autors steht, die während des Krieges für die Hitlerjugend und den Bund deutscher Mädels geschrieben wurden. Auf den Seiten der Dame gibt es wohl trotz Anfragen bis jetzt keine Antworten. Danke in diesem Zusammen-hang übrigens für die Google-Anzeige "Tirol" und "Kindergarten" etc. rechts neben der Mail und der soeben eingetroffenen Such-anfrage "Kampfzwerge" aus Innsbruck/Tirol in diesem Blog. Ich verweise daher gerne noch mal auf "5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen" von Antje Schrupp. Gerade Bildungs-einrichtungen wie Kindergärten oder auch Buchhandlungen sind beliebte Einfallstore für ideologische Werbung durch die Hintertür. Zu lieben Bienen, beliebt nicht nur bei KindergärtnerInnen, Kinderbuchautoren der Anthroposophie und Waldorf-Pädagogik im Gegensatz zu bösen Schlangen schreibe ich vielleicht irgendwann auch noch etwas oder suche entsprechende Quellen.
Sonntag, 22. März 2009
.
"Korbet will present her research at the First Israeli Conference for the Study of Contemporary Spiritualities which opens tomorrow at the University of Haifa.
Due to Jewish sensitivity to idol worship, which is perceived as a sin, most Israeli pagans reveal their beliefs only to those who share them. They usually keep religious gatherings, such as the "holiday of equality" (Vernal equinox) on March 21st, secret.'
(via The Wild Hunt)
Da ich kein Hebräisch verstehe, kann ich über die im WildHunt-Blog verlinkte israelische Wicca-Seite nichts sagen. Ich verweise aber auf die von Antje Schrupp aufgestellten "5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen", die international adaptiert werden sollten.
.
"Korbet will present her research at the First Israeli Conference for the Study of Contemporary Spiritualities which opens tomorrow at the University of Haifa.
Due to Jewish sensitivity to idol worship, which is perceived as a sin, most Israeli pagans reveal their beliefs only to those who share them. They usually keep religious gatherings, such as the "holiday of equality" (Vernal equinox) on March 21st, secret.'
(via The Wild Hunt)
Da ich kein Hebräisch verstehe, kann ich über die im WildHunt-Blog verlinkte israelische Wicca-Seite nichts sagen. Ich verweise aber auf die von Antje Schrupp aufgestellten "5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen", die international adaptiert werden sollten.
.
Freitag, 24. Oktober 2008
Göttin des Tages:
Victoria Woodhull
USA
Gesehen im Blog von Antje Schrupp
"Victoria Woodhull for President - and more!
Sie war eine Hellseherin, Wunderheilerin und Kurtisane. Sie war die erste Frau, die an der Wall Street eine Broker-Firma gründete. Sie war eine Anhängerin der Freien Liebe. Und sie wollte Präsidentin von Amerika werden. Im Jahr 1872.
Kandidatinnen - warum scheitern sie?
So, nun heißt es auf der letzten Strecke für die Wahlen in USA dann doch: Daumen drücken vor Obama. Am Samstag vor der Wahl veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg eine interessante Tagesveranstaltung zum Thema „Präsidentschafts-Kandidatinnen von Woodhull bis Clinton – woran sie scheiterten". Ich stelle mir vor, dass das sehr interessant wird. Ich werde dabei die Kampagne von Victoria Woodhull (im Jahr 1872) vorstellen und Pia Ueter die Kampagne von Hillary Clinton. Anschließend diskutieren wir die Frage, wie es um das Verhältnis von Frauen und politischer Macht steht, warum das Verhältnis so schwierig ist und was sich aus dem Scheitern von Woodhull und Clinton lernen lässt.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 1. November 2008, von 11 bis 16 Uhr im Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart, Feuerbacher Weg 46, statt.
USA
Gesehen im Blog von Antje Schrupp
"Victoria Woodhull for President - and more!
Sie war eine Hellseherin, Wunderheilerin und Kurtisane. Sie war die erste Frau, die an der Wall Street eine Broker-Firma gründete. Sie war eine Anhängerin der Freien Liebe. Und sie wollte Präsidentin von Amerika werden. Im Jahr 1872.
Kandidatinnen - warum scheitern sie?
So, nun heißt es auf der letzten Strecke für die Wahlen in USA dann doch: Daumen drücken vor Obama. Am Samstag vor der Wahl veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg eine interessante Tagesveranstaltung zum Thema „Präsidentschafts-Kandidatinnen von Woodhull bis Clinton – woran sie scheiterten". Ich stelle mir vor, dass das sehr interessant wird. Ich werde dabei die Kampagne von Victoria Woodhull (im Jahr 1872) vorstellen und Pia Ueter die Kampagne von Hillary Clinton. Anschließend diskutieren wir die Frage, wie es um das Verhältnis von Frauen und politischer Macht steht, warum das Verhältnis so schwierig ist und was sich aus dem Scheitern von Woodhull und Clinton lernen lässt.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 1. November 2008, von 11 bis 16 Uhr im Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart, Feuerbacher Weg 46, statt.
Abonnieren
Posts (Atom)