Dienstag, 30. Juni 2009

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Virenwarnung







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Futurezone ORF, 02.07.2008:


Bürgerrechtler schlagen Alarm: In einer konzertierten Aktion wollen internationale Medienkonzerne und ihnen nahestehende Abgeordnete noch im Laufe dieses Sommers dafür sorgen, dass das Internet in der EU gefiltert werden kann. (Siehe)





Website of Monica Horten


"The working title for my doctoral research is 'The Political Battle for Online Content in the European Union'. In very simple terms, it is about the content - news, pictures, TV programmes, movies, music - that we get over the Internet - or indeed, that we put there ourselves. And it looks at how companies and governments are arguing over what we are - and are not - allowed to do with it."









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"Der Guardian will getöteten und verhafteten Anhängern der iranischen Opposition ein Gesicht geben. Die Leser sollen Informationen dazu liefern."







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Stille Post aus Lübeck und aus Köln







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Erleuchtung trifft Commerz







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In der Ethikbank in Eisenberg herrscht Aufbruchstimmung.







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Montag, 29. Juni 2009

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Jean Shinoda Bolen

Update 30.6., 20: 55 Uhr:
Mein PC meldet Virenwarnung!




Dear Friends:

I continue to take my “assignment” as a message carrier to heart. I believe that critical-mass, grassroots activism transforms consciousness which in turn, changes history. I believe that humanity is at a crossroads and that what women do in the next few decades will determine the fate of life on this beautiful, abundant planet.








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Update



Futurezone ORF: "Normalität in Teheran, also nach Tagen der Kommunikationsfreiheit über Twitter und Proxy-Server, die rund um die Welt User aus dem Iran zur Verfügung gestellt wurden, um Website-Sperren zu umgehen? Mitnichten. Alles spricht dafür, dass die Situation auf allen möglichen Kommunikationskanälen stets unter Kontrolle des Regimes war.





(Anm.: Weiter unten im Artikel heißt es dann allerdings:


Nach zehn Tagen hatte das Regime die elektronische Kommunikation also mehr oder minder vollständig im Griff. Das Gros der internationalen TV-Korrespondenten musste abreisen, die verbliebenen Journalisten sind in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.)






Ein Land wird umgeroutet



Ab Samstag, dem 13. Juni, kam es nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses zu immer mehr Störungen und Ausfällen, am frühen Abend Ortszeit verschwanden auf einen Schlag 180 iranische Subnetze aus den internationalen Routing-Tables, den "Straßenkarten" des Internets.



Wenig später waren diese Netze wieder zurück, doch anderswo angebunden. Sämtlicher Internet-Verkehr, der in beide Richtungen bis dahin über die Glasfaserkabel von FLAG, Singapore Telecom, PCCW, Telia und Telecom Italia geflossen war, ging jetzt über die Leitungen von Türk Telecom.



Von dort wurde über die internationalen Carrier Level 3, Global Crossing und Telia Sonera weitergeroutet. Das bedeutet, binnen Tagesfrist war die Anbindung des Iran an das Internet radikal umgestellt."








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"Der Kampf ums Parkhaus wird damit zum Machtkampf um den Charakter einer Stadt, die den drei monotheistischen Religionen heilig ist und in der jede kleine Veränderung mindestens einen Bevölkerungsteil bis aufs Blut reizt."






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Wer sagt, dass man eine Gurke nicht auch trinken kann?







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"Indessen befördert die Debatte, deren Leitidee vom wahabitischen Saudi-Arabien aus als "eindeutig rassistisch" und "gegen die Ausübung der Religion gerichtet" qualifiziert wird, was von der Tehran Times aufgenommen wurde, in Frankreich auch einige interessante Nuancen zutage. So betonte der Vorsitzende der muslimischen Dachorganisation Conseil français du culte musulman (CFCM), Mohammed Moussaoui, Professor und Imam in Avignon, dass es im Text des Koran keine Stelle gebe, die das Tragen einer Burka oder einer Nikba vorschreibe - im Gegensatz zum Kopftuch, für das es eine religiöse Vorschrift gebe, wie das bereits 2004, anläßlich der Diskussion zum Verbot von Kopftüchern an der Schule, erwähnt worden sei."








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"Sie versuchten eben, verschiedene Mittel zu finden, um zu protestieren, auch wenn sie Angst hätten. Tahere, die in Frankfurt Medizin studiert, steht zur gleichen Zeit auf der anderen Seite des Römerbergs. Die 28-Jährige hat sich lange Gedanken darüber gemacht, was auf ihrem Plakat stehen soll. "Steinzeitmullahs gegen moderne Menschen" ist darauf zu lesen. Das sind deutliche Worte. "Ich ergreife keine Partei. Der ganze Hühnerhaufen muss bekehrt und in die Mülltonne gebracht werden!" Religion und Politik trennen und den Menschen die freie Wahl ihrer Religion lassen das ist es, was Tahere erreichen will. "Das können doch keine echten Iraner sein, die ihr eigenes Volk so anrichten? Sie schütten den Menschen dort kochendes Wasser ins Gesicht. Da muss man doch vorher extremst Drogen genommen haben", sagt sie."








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Das iranische Regime



Was tun gegen die Planung eines Genozids, Nuklearbewaffnung und Menschenrechtsverletzungen?

Vortrag von Prof. Irwin Cotler
(ehem. kanadischer Justizminister und Generalstaatsanwalt)





Begrüssung:
NR Dr. Hannes Jarolim (Justizsprecher d. SPÖ)
NR Mag. Albert Steinhauser (Justizsprecher d. Grünen)

Moderation:
Simone Dinah Hartmann (STOP THE BOMB)

Freitag, 3. Juli 2009, 18:00 Uhr
Jüdisches Museum, Dorotheergasse 11, 1010 Wien






Der iranische Präsident Ahmadinejad wurde bei den Pseudowahlen Anfang Juni im Amt bestätigt. Das Agieren des Obersten Geistlichen Führers Ali Chamenei und der Revolutionsgarden nach den Wahlen hat abermals gezeigt, dass die aggressivsten und radikalsten Kräfte innerhalb der "Islamischen Republik" gar nicht daran denken, ihre Machtpositionen aufzugeben. Nicht, dass ein Wahlsieg von Ahmadinejads Herausforderer etwas Substantielles an der antiisraelischen Außenpolitik, dem Festhalten am Nuklearprogramm und der Verfolgung der Opposition geändert hätte, aber der Sieg Ahmadinejads bedeutet, das sich jene Fraktionen des iranischen Regimes durchgesetzt haben, die auf jegliche verbale Rücksichtnahme gegenüber dem Westen und jede Zurückhaltung bei der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verzichten.



Wie kann Europa darauf reagieren? Was kann die westliche Welt der gefährlichen Mischung aus Verhetzung, Vernichtungsdrohungen und Nuklearprogramm entgegensetzen? Und warum beteiligt sich Österreich nicht an den Bemühungen, das iranische Regime konsequent unter Druck zu setzen und ist statt dessen bestrebt, seine wirtschaftlichen Beziehungen mit der Diktatur der Ajatollahs und der Pasdaran noch auszubauen? Prof. Irwin Cotler, der gemeinsam mit international renommierten Juristen wie Alan Dershowitz eine Initiative gestartet hat, um Ahmadinejad und andere Vertreter des Regimes wegen der Anstachelung zum Genozid vor Gericht zu stellen und mit scharfen Sanktionen zu belegen, wird in dem Vortrag seine Vorschläge zum Vorgehen gegen die Führung in Teheran erläutern.





Prof. Irwin Cotler war Justizminister und Generalstaatsanwalt in Kanada. Er arbeitete als Rechtsprofessor an der McGill University in Montreal und ist seit 1999 Mitglied des kanadischen Parlaments, wo er zu den Mitgründern der Parliamentarians for Global Action und der Save Darfur Parliamentary Coalition gehörte. Als Justizminister und Generalstaatsanwalt Kanadas initiierte er die erste Anklage im Rahmen des kanadischen Gesetzes über Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit wegen des Völkermords in Ruanda. Prof. Cotler zählt zu den Gründern der interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus.



Eine Veranstaltung von STOP THE BOMB mit Unterstützung von Scholars for Peace in the Middle East – Austria

http://www.stopthebomb.net

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The Danger of a Genocidal, Nuclear and Rights-Violating Iranian Regime: What Must De Done?


Lecture by Prof. Irwin Cotler
(former Justice Minister and Attorney General of Canada)






Introductory remarks:
MP Dr. Hannes Jarolim (Social-Democrat Party Speaker for Justice)
MP Mag. Albert Steinhauser (Green Party Speaker for Justice)

Chair:
Simone Dinah Hartmann (STOP THE BOMB)

Friday, July 3rd 2009, 6:00 PM
Jewish Museum, Dorotheergasse 11, 1010 Vienna






At the beginning of June the Iranian president Ahmadinejad was confirmed in his office in a pseudo-democratic election. The highest religious leader’s Ali Chamenei and the revolutionary guard’s despicable actions after the elections demonstrated again that the most aggressive and fundamental forces within the "Islamic Republic" don’t even think about resigning power. Although an election victory of Ahmadinejad’s opponent wouldn’t have substantially changed anything regarding the anti-Israeli foreign policy, the ongoing support of the national nuclear program or the suppression of the secular and democratic opposition in the country, Ahmadinejad’s victory revealed that those factions of the Iranian regime have prevailed, which reject any verbal thoughtfulness towards the West and any abstinence in suppressing their own citizens.



How could Europe react? What could the Western world counter to this dangerous mixture of aggressive propaganda, annihilation threat and the nuclear program? And why doesn’t Austria support those efforts to consequently pressure the Iranian regime instead of intensifying its economic ties with the Ajatollah’s and Pasderan’s dictatorship? Irwin Cotler, who – together with lawyers like Alan Dershowitz – started an initiative to bring Ahmadinejad and other representatives of the Iranian regime to justice because of agitating for genocide and to pressure the regime with tough and comprehensive sanctions, will exemplify in this lecture his course of action against the leadership in Teheran.





Prof. Irwin Cotler is a former Justice Minister and Attorney General of Canada and was a professor of law at McGill University in Montreal. He was elected into the Canadian Parliament in 1999. As a Member of Parliament he founded Parliamentarians for Global Action and the Save Darfur Parliamentary Coalition. As Minister of Justice and Attorney General, he initiated the first indictment under the Canadian War Crimes and Crimes Against Humanity Act for incitement to genocide in Rwanda. Prof. Cotler is co-founder of the Inter-Parliamentary Coalition to Combat Antisemitism.




This event is organized by STOP THE BOMB and co-sponsored by Scholars for Peace in the Middle East – Austria

http://www.stopthebomb.net








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"Sie meinen, es is sonderlich zivilisiert, sich an einer andern Macht durch Einkerkerung der Putzfrau zu rächen? Weil, die hat eh keinen diplomatischen Status?"








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Die Krux mit den Verschwörungen








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Freitag, 26. Juni 2009

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Magierinnen und Magier, Heilerinnen und Heiler hat es zu allen Zeiten gegeben. Die Völker haben mit ihnen gelebt. Die Leute glaubten an heilsamen Zauber. Auf Schadenszauber wandten sie Gegenzauber an. Die Kirche sah sich bei ihrem Eroberungszug in Europa der althergebrachten Magie gegenüber, die in sogenannten heidnischen Kulten wurzelte. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends u.Z. hatten die Päpste versucht, Zauberinnen und Zauberer zu neutralisieren und durch Heilige zu ersetzen, die der Christ gegen Schadenszauber anrufen sollte. Als "Dummheit von armseligen Menschen" wurde die tradierte Magie abgewertet, Exkommunikation und Ausschluß aus der kirchlichen Gemeinschaft waren die Strafen, mit denen der alte Glaube ausgerottet werden sollte (Fußnote). Bis zur Jahrtausendwende versuchte die Kirche, "den Glauben an die Möglichkeit von Nachtfahrten ... als bare Einbildung ... zu bekämpfen" (Fußnote) und Heilungen durch Kräuter, Magie und überkommenes Heilwissen zu purem Aberglauben abzuwerten, ohne gegen Zauberinnen und Zauberer mit Pogromen vorzugehen.
Jedoch konnte die römisch-katholische Kirche den Glauben an die Kräfte der Magier und Magierinnen nicht aus der Welt schaffen. Es war nicht möglich - auch innerhalb mehrerer Jahrhunderte nicht - das Vertrauen in die Wirkung der christlichen Magie zu stärken. Die meisten vertrauten nach wie vor der in Jahrtausenden gewachsenen Volksweisheit.






Im 13. Jahrhundert änderte die Kirche ihre Taktik. Hatten bisher an den Hochschulen von Salerno und Montpellier Juden, Moslems und Frauen studieren können - auch in der Lehre waren dort Frauen anzutreffen-, so bemächtigte sich die Kirche der Universitäten und legte eine neue verbindliche Studienordnung fest: "Man mußte männlichen Geschlechts, streng katholisch und 'ehrbaren Herkommens' sein ... und bevor das eigentliche (medizinische) Studium aufgenommen werden durfte, standen Theologie, Philosophie, Latein und Logik auf dem Lehrplan (Fußnote).
1185 erklärte Papst Gregor VII. die freie Universität von Montpellier zu päpstlichem Territorium. Während der kommenden Jahre verstärkte der Klerus seinen Einfluß auf alle Universitäten im Lehrgebiet der römisch-katholischen Kirche ...




















Keine 'zauberkundige Frau' bedurfte der Unterstützung durch ein männliches Wesen. Denn ihre Erfahrung und ihr Wissen setzte eine Tradition weiblicher Unabhängigkeit und Stärke voraus.
"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung.




Dem "Teufel" beigesellt, wird sie selbst teuflisch. Und weil jede Frau verdächtigt werden kann, eine "Hexe" zu sein, werden die Frauen durch diese Ideologie auf tiefste erniedrigt und bedroht. Aus den Werken der Theologen und Philosophen und aus den Aussagen, die Frauen und Männer unter der Folter zu Protokoll gegeben hatten, läßt sich das Wahnbild zusammensetzen, das in "der Zeit der Verzweiflung" (Bovenschen u.a. 1977) die kollektive Denknorm beherrschte:
In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert.
Zeitgenössische Bilder zeigen den "Teufel" oft mit kunstvoll gedrehten Hörnern, die den spiralförmigen Hörnern des Steinbocks gleichen. Sie sind ausladend geschwungen wie die Mondsichel, wenn sie über den Nachthimmel wandert. In Gestalt des Steinbocks sitzt der "Teufel" auf dem goldenen Sessel, dessen Glanz sich in Flammen auflöst. In vielen Beschreibungen gebärdet der "Teufel" sich feierlich wie ein Hoherpriester.






Die Vorstellungen eines regelrechten Kultbetriebes, dem die angeblichen Anhänger des Teufels gedient haben sollen, evoziert die Frage, welche Überlieferungen hier transportiert werden. Philosophische und theologische Texte, Verfahrensprotokolle bei Hexenprozessen und nicht zuletzt die Welt der Bilder offenbaren, daß der Hexenwahn alle Züge den matriarchalen Religionen entleiht, sie umkehrt, verfälscht und dämonisiert.
Die allmähliche Herabstufung des Weiblichen geht bis auf die patriarchalen Mythendichter des Altertums zurück. Sie haben Inhalte der matriarchalen Kultur, ihre Symbole, Rituale und Glaubensüberzeugungen umgedeutet. Hesiod stuft die orientalische kosmische Himmelsgöttin zur Tochter des Gottes herab. Homer reduziert - wie ich gezeigt habe - ihren umfassenden Charakter auf einen einzelnen Aspekt. Die Heilige Hochzeit degeneriert zur Tempelprostitution. Die Liebe als daseinsumspannendes Agens, das den Menschen die Wiedergeburt zusagt, wird dämonisiert und verdrängt. Schließlich verlegt der christliche Auferstehungsglaube die Hoffnung der Menschen auf den "jüngsten Tag". Sexualität wird abgespalten und verteufelt. Sie gilt nun als Sünde, die den Tod in die Welt gebracht habe. Nach christlicher Lehrmeinung ist "der Tod der Sünde Sold".







Einst lenkte die Göttin ihr totemistisches Lieblingstier. Für die dämonologische Philosophie war es wichtig festzustellen, "daß eine Zauberin nicht aus eigener Kraft fliegen kann, sondern der Teufel ihr dabei hilft" (Dülmen).
Aphrodite, die königliche Himmelsgöttin, wurde in ihrem ureigensten Bereich entmachtet und in Text und Bild zur Hexe.
Die "Hexe" als Gegenbild der Göttin wurde vom Männlichen in jeder Beziehung abhängig. Sie diente dem Teufel, sie küßte ihm den Hintern. Sie selbst war nicht primär die Schadensstifterin, sondern "Mitglied einer Teufelssekte". Der Teufel wurde zum "Herrn". Die "Hexen" hatten nur zu gehorchen. Obwohl die Schandtaten vom "Teufel" gefordert worden waren, richteten sich die Verfolgungen vorwiegend gegen die Frauen. Gegenüber der Souveränität, mit der matriarchale Weiblichkeit über sich selbst verfügte, war die "Hexe" unselbständig. Den Frauen wird mit dieser Ideologie suggeriert, die Treue zu den vorchristlichen Kulten nutze ihr nichts. Auch dort sei sie Unterworfene, also Dienende.
In pervertierter Gestalt ahmt der "Hexenkult" angeblich die Ekstase der Heiligen Hochzeit nach. Hier wie dort wird die Liebe von Festmahl und Tanz, von Rausch und fröhlichem Gesang begleitet. Hier wie dort stehen Hohepriesterin und Hoherpriester als inkarnierte Gottheiten im Zentrum des Geschehens. Während das Hohelied mahnt: "Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, daß ihr die Liebe nicht stört, bis es ihr selbst gefällt (Hohelied 8,4), beobachtet beim Hexensabbat "der oberste Teufel alles Treiben" wohlgefällig. Die "Töchter Jerusalems" bitten um Ruhe für ihre Liebesfeier; im Hexenkult tobt "eine allgemeine Orgie" ..., bei der "es alle miteinander treiben."
Glanz und feurige Flammen umgeben den "Teufel". In Gestalt des Bocks trägt er - wie erwähnt - meist die geschwungenen und spiralförmigen Hörner des Wildziegenbocks, des sogenannten Steinbocks. Nicht irgendein Ziegenbock ist der "Hexe" beigesellt, sondern das totemistische Kulttier der Göttin. Der Bock wird in der Vorstellung der Dämonologen zum Gegenbild Gottes. Unter der Folter gestanden "Hexen", sie hätten den Teufel für einen Gott gehalten, er galt als "König" der Unterwelt. "König" war seit altersher ein Attribut des matriarchalen Gottes.







Aus:
Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols








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Dieses Blau auf dem Kopf passte gut zu dem gestern
beim Friseur ganz neu gesehenen Braun neben mir.









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Ein Link, nicht der Inhalte wegen, sondern weil der Wind langsam aber sicher aus einer anderen Richtung weht: "Das war der Weg, der ausgerechnet in den Mutterländern des Kapitalismus eingeschlagen wurde".







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Bei aller Kritik hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad auch hierzulande Fans - unter deutschen Neonazis. Die freuen sich auch über die Gewalt gegen iranische Oppositionelle.







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"Ich rufe die Justiz zu einer deutlichen Konfrontation mit den Anführern dieser illegalen Demonstrationen auf", sagte Ajatollah Ahmed Chatami am Freitag während einer Gebetszeremonie. Es solle gegenüber diesen von Israel und den USA beeinflussten Kräften keine Barmherzigkeit gezeigt werden - "um allen eine Lektion zu erteilen".








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A letter from faculty members who met with Mousavi asks religious figures (Marjas) for help.







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"Wir sind Mutter, Beschützerin, Trösterin, Ehefrau - und immer öfter auch Brotbringerin", sagt Bidar. Gleichzeitig aber behandelt das Regime Frauen äußerst brutal, so wurden sie etwa für Ehebruch vor kurzem noch gesteinigt. Die Rechtssprechung ist extrem diskriminierend. Möchte sich eine Frau in Iran scheiden lassen, muss sie nachweisen, dass ihr Mann süchtig, impotent, geisteskrank oder vom Glauben abtrünnig ist. Polygamie ist legal. Arbeiten und reisen dürfen Frauen nur mit Zustimmung ihres Mannes. Im Sommer 2008 wurde eine 21-jährige Studentin zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil sie an einer landesweiten Unterschriftenkampagne zur Gleichstellung der Frau beteiligt war."








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Die Politologin hat heute einen Clown gefrühstückt. So geht Information warfare: Alle Neugierigen bitte durchklicken bis zu "Schall und Rauch". Alle anderen überlesen Medien-Mutanten, die gerne statt Original-Quellen einen anderen Medien-Mutanten zitieren.
Tja, Links, die zu Bildern von toten Rothaarigen und entführten israelischen Verlobten führen, lösen bei mir immer statt Schockstarre so einen irgendwie unwillkürlichen Schreibreiz aus. Schreibreiz. Nicht Schreireiz. Ich sagte hier zu Hause übrigens gestern: Schall und Rauch ist angeblich der ehemalige Investmentbanker, von dem das Gerücht geht, dass er heute im Dienst schreibt. Tippen und Tarnen. T'schuldigung!


























Thalia Took














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Mullahs, die Überlebenskünstler








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Unfehlbar rechts







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"Wir haben Glück im Unglück gehabt. Dann wäre alles beim Alten geblieben. Der Wahlbetrug ist der Anlass, auf den sich nun alle Unzufriedenen einigen können; alle anderen Ziele, entwickeln sich aus der Dynamik der Bewegung heraus."








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Donnerstag, 25. Juni 2009

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Die schwedische Piratenpartei hat sich dazu entschlossen, mit den Grünen im Europaparlament eine Fraktionsgemeinschaft einzugehen.







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Hier wird's technisch. Unterstützung auf die Art möglich? Nein, sagen die hier in den Kommentaren.







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20 ballot boxes all have either 65 or 211 votes?
Confiscating satellites in Tehran continues, today in Nyavaran and dorous they told ppl to take down their satels.
Unbelievable anti-election speech in parliament by Alikhani; Larijani






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Iran's Democrats Deserve Full Support







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"Russia Foreign Minister describes disputed Iran Election as an "exercise in democracy"!!!! IDIOT". Was für ein Humor.
"Today, at Neda's grave whoever had a green sign got arrested right away."








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Sonnenbrillen nicht vergessen und Fotoapparate! Viel Vergnügen im Karneval der Kulturen! Denn wir sind alle unterwegs im Auftrag, geheim und gläsern.






















(Foto)










Ich verlinke die Seite wieder, weil dort Veranstaltungshinweise stehen. Gestern hatte ich nach dem Abdruck der Grafik eines blutüberströmten Mullahs alle Links gelöscht, denn diese Form von Provokation unterstütze ich nicht.









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'Teherans stellvertretender Polizeichef scheint ein Mann mit Sinn für Humor. Nicht weniger als 10.000 seiner Leute würden in den nächsten Tagen die Universitäten Teherans bewachen, erklärte er dem iranischen Sender Press TV am Donnerstag. So solle "die Sicherheit der Studenten vergrößert und garantiert werden"'.








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Jürgen Trettin kämpft gemeinsam mit Mullahs und Kirchenmännern. Er weiss, was in den Köpfen und Körpern der IranerInnen steckt. Keine Sorge! Dieses demokratische Virus ist nicht ansteckend.






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"We’re paid 200 thousand Tomans ($200) per day."
"Half of Revolutionary Guard Commanders are on People’s Side."
via Kommentare

Update: In einem neuen Kommentar mit ganz persönlichem Trigger-Faktor wird ein Blogname genannt, den ich, soweit meine Erinnerung mich nicht trügt, gestern in einem negativen Zusammenhang gelesen habe. Nu ja, is klar, dass man mir auf den Fersen bleibt und versucht, mich als unfreiwilligen Lockvogel zu missbrauchen. Und klar ist auch, dass alle Quellen mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu betrachten sind.







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"Ok, now all the world are going to show their supports to Iranains... This Friday, We all are going to send GREEN BALLOONS to the sky to show that now ALL PEOPLE OF THE WORLD ARE IRANIAN."







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"Die iranische Regierung veröffentlicht auf den Seiten Fotos von Teilnehmern der Demonstrationen vom vergangenen Wochenende und ruft die Bevölkerung auf, die abgebildeten Personen zu identifizieren."




Update:
Twitter-Einträge: "Macht Fotos von Angreifern"








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"All 290 MPs were invited to the victory party on Wednesday night but 105 did not turn up, the reports say."
deutsch:
"die Hoffnung der Teheraner Führung (...), über im Ausland verortete Feinde das Volk wieder zu einen."







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Angst vor dem demokratischen Virus







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Mittwoch, 24. Juni 2009

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Stimmen aus dem Dunkeln








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Holdenhof: Wer es lieber hell mag.








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jhuitz: Made me smile. | http://twitpic.com/8a4uo -
Nokia - Connecting People and the Militia



Update:
Trotz Refresh sehe ich aktuelle Eingänge nicht. Erneutes Anklicken über die Seite. Dann ein Mal Refresh möglich. Jetzt sind wir an einem sehr interessanten Punkt. Und im Live Traffic Feed hat jemand ein Mitteilungsbedürfnis. Update: So, soll ich jetzt mal die angegebene Seite im Live Traffic Feed verlinken? Geh' doch lieber für 50 Euro ins Pascha. Vielleicht gibt's da was für dich.



Update:
70 uni. faculties arrested after their meeting with Mousavi?







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Natürlich. Zur Abwechslung die CIA? Vielleicht sendet ihm mal jemand ein Exemplar. Da drin steht auch sehr schöner Stoff für Verschwörungstheorien.


Übrigens: Quelle?: "Wenn man bedenkt, dass die Mullahs mit Hubschraubern frischen Lachs bei Demawand mit Netz fischten, während die Bevölkerung dabei streng kontrolliert wurde und für das Fischen - nur mit künstlischen Fliegen, ohne Blendern etc. - teuer bezahlen musste, dann sind diese Mullahs genauso verschwenderisch wie die eine Party des Schahs, bei der seine türkische Frau 2000 Dollar pro Wasserflasche ausgab."



"Das kennt man doch schon aus anderen faschistoiden Systemen. Bei den Nazis war das Weltjudentum an allem Schuld, in der DDR war es der imperialistische Westen und im Iran ist es halt beides. Neulich gelesen: Iran ist übrigens das Land mit den meisten Heroinabhängigen weltweit, dafür ist bestimmt auch die CIA verantowrtlich?!"




Und zu der Behauptung, vor der Wahl hätten Umfragen eine Mehrheit für Ahmadinedschad ergeben: "Wenn sie sich auch nur im entferntesten mit diese Umfrage befasst hätten, wüden sie wissen, das von den ca 1700 Befagten sich ca 1200 geweigert haben, preiszugeben, wen sie wählen. Von den verbliebenen 500 haben dann 2/3 für Ahmadenijad gestimmt. Ich bitte sie solche Lügenn in Zukunft zu unterlassen."







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Dolchstoß vom Pazifismus und den Frauen

Hätten die Nazis gestürzt werden können?
Einige revolutionstheoretische Überlegungen zum Aufstand der Rosenstraße-Frauen 1943
von G. Hogweed




"Es kann gar nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, daß diese Machtheorie aus Hitlers Erfahrung der Niederlage im Ersten Weltkrieg stammte. Seiner Wahrnehmung nach wurde der "Dolchstoß" damals von zwei Strömungen geführt: dem Pazifismus und den Frauen. Und in der Tat waren ja die großen Friedensdemonstrationen des Jahres 1918 mehrheitlich Frauendemonstrationen. Hitler nahm also wahr, daß öffentliche Unzufriedenheit von Frauen im eigenen Hinterland die Kriegsanstrengungen an der Front und damit eine vermeintlich unantastbare Macht vollständig zerstören konnten. Es war für ihn eine Lehre: sowas sollte sich nie wiederholen."








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So geht das: Schaltest du mich ab, schalte ich dazu! Und um biespielsweise den SMS-Empfang noch transparenter, die Botschaften noch eindringlicher zu vermitteln, lohnen sich konzertierte Aktionen. 5000 völlig gleiche SMS zur schlauen Twitter-Nutzung? Gibt 10.000 hoffentlich gut aussehende und schön scharfe Besucher. Viel Vergnügen! Merke: Wir alle sind geheim und gläsern. Gruss, der geheime Commander


















"Rule, Britannia! Britannia, rule the waves:
Britons never (never never) shall be slaves"









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Iran protesters plan new rally.

Ebadi told Al Jazeera on Wednesday: "I am personally prepared to legally represent her family against the people who ordered the shooting and those who fired at her.










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Update



Futurezone ORF:
Wie der Iran Twitter-User überwacht




"Das iranische Regime kontrolliert die Kommunikation der Bevölkerung mit denselben Systemen zur Mobilfunküberwachung, die in Europa zur Strafverfolgung eingesetzt werden. Nokia Siemens Networks dementiert, bei der Internet-Kontrolle geholfen zu haben, aber die von NSN gelieferten Systeme können problemlos alle Daten tracken und analysieren, die über SMS-Gateways an Twitter geschickt werden.




Nokia Siemens Networks (NSN) hat am Dienstag dementiert, Ausrüstung zur Zensur und Überwachung des Internets, insbesondere Switches zur "Deep Packet Inspection" und Internet-Zensur an den Iran geliefert zu haben. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Bericht des "Wall Street Journal" vom Montag.




Man habe nur "Monitoring-Center" zum Zweck von "Lawful Interception" (gesetzesmäßiger Überwachung), die im European Telecommunications Standards Institute (ETSI) standardisiert worden sei, an den Iran geliefert. Letztere wurden in den 1990er Jahren unter der Ägide westlicher Geheimdienste entwickelt.




Eine derartige Funktionalität sei im Übrigen in fast allen Mobilfunknetzen weltweit gesetzlich vorgeschrieben, das sei auch im Iran der Fall, heißt es auf der Website von Nokia Siemens."





weiter

Und:
Trotz allem!







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'"Die Burka ist auf dem Territorium der französischen Republik nicht willkommen", sagte der Präsident vor dem Parlamentskongress in Versailles, "in unserem Land können wir es nicht hinnehmen, dass Frauen hinter einem Maschengitter gefangen sind, abgeschnitten von jedem sozialen Leben, jeder Identität beraubt." Das sei unvereinbar mit der republikanischen Idee von der Würde der Frau. Da hätten womöglich selbst die abwesenden Kommunisten zugestimmt, die Sarkozys Auftritt boykottierten.'








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"Every citizen a staff, every Iranian(+non-iranian) a companion".








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Impressionen aus Köln



"Rund 1.000 Menschen demonstrierten am gestrigen Dienstag in der Nähe des Kölner Doms für ein Ende der Diktatur im Iran und für die Unterstützung der iranischen Oppositionellen." Weitere Termine








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"Free Iran Now hat aus einer sicheren Quelle aus Iranisch-Kurdistan erfahren, dass am es 22. Juni eine große Kundgebung in Kermanshah gab, an der tausende Menschen teilnahmen. Die Kundgebung wurde von Sicherheitskräften und Schlägetruppen des Regimes gestürmt und zerstreut."







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Iranische Fußballer gefeuert







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Dienstag, 23. Juni 2009

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Update



Roth: Siemens ist Mitglied im Global Compact, einem Zusammen-schluss großer Konzerne für nachhaltiges Wirtschaften. Die Unternehmen im Global Compact verpflichten sich, zur Stärkung von Menschenrechten im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns beizutragen.







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Vor etwa einer Stunde: "The complete staff of Mr. Mousavi's official Newsagency (Newspaper, Websites!) are arrested !!!!!"








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„Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.








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Reportage: Im Land der Käfige und Knüppel

"Das ist innerer Terrorismus wie in Afghanistan, schreiben Sie das!"







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Die Website Matthias Küntzel ist immer noch nicht erreichbar von hier aus. Update 00.14 Uhr: Wieder da.








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'Eine britische Journalistin, die bis vor wenigen Tagen im Iran war, bestätigt, dass womöglich sogar mehr Frauen als Männer an den gegenwärtigen Protesten teilnehmen. „Einer meiner Kontakte in Teheran hat die Aufstände sogar die ,Revolution der Frauen‘ genannt“, sagt sie. „Auf jeden Fall sind Frauen maßgeblich unter den Demonstranten vertreten. Sie scheuen sich nicht, direkt in die Kämpfe einzugreifen.“'




Im Kommentar-Bereich agieren wieder die üblichen AnhängerInnen der Theorien über Marionetten, Drogen und Disco-Miezen. Alles ferngesteuert, Ihr Helden! In Wahrheit fliegen Frauen auf sadistische Männer, die theokratische Diktaturen lenken. Erst recht rennen sie diesen Führern bedingungslos hinterher, wenn sie tief traumatisiert sind von den Folgen eines Tugendterrors. Der Sadomachismus ist schließlich auch gerade in. Oder? Und deswegen hat nur die arabische Welt natürlich überhaupt keine Angst vor Nachahmern.







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"Die Familien, die die Leichen ihrer kinder bestatten wollen, müssen vorher einen Patronen-Zoll bezahlen, der beläuft sich zur Zeit auf umgerechnet 3000 $ für jede Patrone im Körper der getöteten. Ohne diesen Zoll werden die Leichen von den Behörden nicht an Familien übergeben."




"Eine Bloggerin aus Teheran berichtet, dass einige Vertretungen westlicher Staaten zwar Zuflucht gewährten, mittlerweile aber Milizen die Botschaftsgebäude umstellt haben, um keine weiteren Demonstranten mehr durchkommen zu lassen".








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Shirin Ebadi: Die EU-Staaten sollten nicht mit dem Iran verhandeln und keine Mitglieder der iranischen Regierung treffen, bis die Gewalt ein Ende hat und Neuwahlen stattfinden."







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So So!
Kann ebenfalls nur eine verkleidete Mieze sein. Miau!





Auch eine Idee:
13.47 Fascinating alternate view here from Russia Today. British and American journalists build each other up into a fit of conspiracy pique - claiming that the "so-called green revoultion" is being used by the likes of CNN and the BBC to take advantage of the Iranian youth. RT is sponsored by the Russian government.































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"Barbara Ladinser berichtete für den Radiosender Ö1 über die iranischen Präsidentenwahlen. Sie erhielt dafür ein Zehn-Tages-Visum für den Iran, nach dessen Ablauf sie das Land verlassen musste. Im derStandard.at-Chat (kein Permalink?) berichtet sie über ihre Erlebnisse in Teheran, den Einfluss der Revolutionsgarden und die Machtverhältnisse im Iran."



Im Standard schreibt man übrigens etwas anderes über die angeblichen Ambitionen des Schah-Sohnes als in der WELT. Und könnte die Sueddeutsche auch noch eine andere Quelle anführen als ein Margret-Thatcher-Institut? Niemand will schließlich den Eindruck entstehen lassen, er unterstütze die These, dass doch nur alles eine Inszenierung von ferngelenkten Strichjungen, Drogenjunkies und Disco-Miezen des Kapitals sei, gelle?







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The Lede - NYTimes
Latest Updates on Iran’s Disputed Election







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Update:



"Erstmals musste sich [der Siemens-Vorstandsvorsitzende] Löscher offiziell dazu äußern, ob der Konzern Überwachungstechnologie an iranische Geheimdienste geliefert habe. Er erklärt, verantwortlich für das Geschäft mit Telekom­munikationstechnologien sei das eigenständige Joint-Venture Nokia Siemens Network. Entwickelt wurde die „Intelligence Platform“ allerdings noch im Hause Siemens. Zu den Kunden zählen Geheim­dienste in 60 Ländern. Kern der Überwachungstechnologie ist eine Software, die unter anderem alle technisch verfügbaren Daten wie Telefon- und Internetverbindungen, Versicherungsdaten, Konto­bewegungen etc. ­erfasst und auswertet. Das iranische Regime ist damit zum Beispiel in der Lage, um­fassende Profile von Oppositionellen zu erstellen."








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Iranian regime 'unmasked'?
Hach ja ...!







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Change for Equality


"This statement was circulated among women’s rights activists in the current conditions of a near complete communication shut-down. Therefore, many women’s rights activists [interested in signing] might not have yet seen this statement at this point. Zhila Bani-Yaghoub and her spouse, Bahman Amouiee, are among the undersigned but have since been arrested and are currently among the detainees."


(Deutsche Übersetzung auf der Seite. Jede Unterschrift ist natürlich auch ein Sichtbarwerden in Sammelbecken. Trotz allem!)








Update 15.00 Uhr




Kampagne "Eine Millionen Unterschriften"



'Der stille Kampf der iranischen Feministinnen ist härter geworden. Einerseits geht der Staat mit zunehmender Schärfe gegen die Aktivistinnen vor, seitdem der konservative Hardliner Mahmud Ahmadinedschad Präsident ist. "Wir spüren den Druck viel heftiger", sagt Shojaee. Ob sie sich von den Präsidentschaftswahlen im Juni eine Verbesserung verspricht? Sie winkt ab, sie hat nicht viel Vertrauen in die Politiker. Andererseits haben auch die Frauenrechtlerinnen den Einsatz erhöht: "Wir sind heute viel stärker und besser koordiniert als noch vor wenigen Jahren."



Shojaee wirkt rastlos, macht energische Gesten, fährt sich mit den Fingern durch das kurze dunkle Haar, setzt ihre Brille auf und wieder ab. Man kann sie sich richtig gut auf dem Podium einer Kundgebung vorstellen. Aber die sind in Iran verboten. Im Juni 2006 versammelten sich dennoch auf dem Haft-e Tir Platz im Zentrum der Stadt Hunderte Frauen, um zum ersten Mal seit der Islamischen Revolution vor 30 Jahren für ihre Rechte zu demonstrieren. Die Polizei trieb die Menge mit Schlagstöcken und Tränengas auseinander, verhaftete Dutzende. "Sie haben uns noch nicht einmal anfangen lassen", erinnert sich Shojaee, "aber trotzdem haben wir hinterher unheimlich viel Feedback bekommen." Also änderten die Feministinnen ihre Strategie - und verlegten sich auf die Graswurzel-Ebene. Nun ziehen sie durch Städte und Dörfer, zu zweit oder zu dritt, sie gehen in Schönheitssalons, Geschäfte, sie sprechen die Leute an Bushaltestellen an und erklären, wie das iranische Recht Frauen benachteiligt. Dass die Zeugenaussage einer Frau nur halb so viel wert ist wie die eines Mannes. Sie informieren über Polygamie, das Verbot weiblicher Richter und die Steinigung von Ehebrecherinnen. Wer sich überzeugen lässt, unterzeichnet eine Petition "Eine Million Unterschriften für mehr Gleichberechtigung". Sobald diese Zahl erreicht ist, sollen die Listen dem Parlament vorgelegt werden, zusammen mit Vorschlägen für Gesetzesänderungen.'









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To make the long story short for everybody:



"Everybody who likes to protest will head to the Bazar (main market) of each city from 9 am everyday! This will result in the dense of crowd in the market and consequently its closure! Even if they stop people doing so it will result in the same thing. Everybody should attend this demonstration without any... Mehr lesen single symbol which indicates we are protesting, even one can bring all the family to this event everyday. There shouldn't be any sign or movement and everybody just pretend to aim for shopping. That's all."










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'In Artikel 151 der iranischen Verfassung werde ein Vers aus einer Koransure als verbindliche Richtschnur für Regierungshandeln zitiert: "So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften […], um damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euren Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt".'






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Laut Startseite 87 Postings zum Artikel. Auf meinem Bildschirm: 2
Update: O.K. Wieder da! Update: Website Matthias Küntzel nicht erreichbar. Spiegel: Rechts Website teilweise nicht ladbar. Alles zu seiner Zeit: Blaue Blüten, Mobbing gegen meine Tochter und andere professionelle Methoden.







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"We don’t deny the Holocaust. We do accept Israel’s rights. And actually, we want — we want severe reform on this structure. This structure is not going to be tolerated by the majority of Iranians. We need severe reform, as much as possible."







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Via
Free Iran Now:










Generalstreik im Iran am 23. Juni!



Für heute ist im Iran ein Generalstreik angekündigt. Transporte, Geschäfte, Universitäten, kurz: das öffentliche Leben soll still gelegt werden.



Wir rufen zur tätigen Solidarität auf. Wo immer Sie morgen um 15 Uhr sind, was immer Sie tun, halten Sie für zehn Minuten inne in Solidarität mit den Menschen im Iran, die so mutig für ihre Freiheit kämpfen! Ob am Arbeitsplatz, in der Universität, auf der Straße: Zeigen Sie um 15 Uhr Ihre Unterstützung!





































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Update
23.6., 11.33 Uhr



"Fast könnte man Mitleid mit dem armen Mann bekommen – hätte er nicht durch sein Wirken mit dafür gesorgt, dass die wütenden Proteste, vor denen er jetzt Angst hat, überhaupt erst notwendig geworden sind."






Update
01:08 Uhr



"Dank der Kollaboration von Nokia/Siemens mit den Mullahs haben sich die Risiken für Oppositionelle im Iran drastisch erhöht. Erste Festnahmen, bei denen Chat-Protokolle vorgelegt wurden, zeigen den “erfolgreichen” Einsatz der Nokia/Siemens-Technologie bei der Verfolgung von Regimegegnern." (via)








Blog Update
Der Standard.at Update, 18:30



"Mittlerweile hat Nokia Siemens eine Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlicht, die dem zu widersprechen scheint, was Unternehmensprecher Ben Roome gegenüber dem Wall Street Journal verlautbart hat: Darin heißt es, dass im Rahmen des Auftrags keinerlei Software zur Überwachung des Internets installierte wurde. So sei mit dem was Nokia Siemens geliefert habe unter anderem keinerlei Deep Packet Inspection möglich. Man habe lediglich eine abgespeckte Version des Monitoring Centers geliefert, die das Abhören von Mobilfunk- und Festnetztelefonie ermöglicht. Ein Deal mit dem man sich im im internationalen rechtlichen Rahmen sieht.




"Eine Stellungnahme, die freilich noch einige Fragen offen lässt, so hatte Siemens schon im vergangenen Jahr gegenüber der ORF Futurezone bestätigt, dass man die eigenen "Intelligence Solutions" primär im Nahen Osten an Regierungen und Geheimdienste verkaufe. Auch ist nicht klar, welche Hardware Nokia Siemens hier verkauft hat, und ob der Iran sich nicht einfach die passende externe Software von einem anderen Partner - oder dem neuen Besitzer der Software, Perusa - zugekauft hat."






ORF Futurezone:
22.06.2009|Erstellt um 18:39 Uhr



"Während es sich bei den Monitoring Centers um seit längerem gebräuchliches Gerät zur Mobilfunküberwachung handelt, ist die Intelligence Platform für Geheimdienste totalitärer Staaten nachgerade maßgeschneidert.




Von der Kfz-Datenbank über die Informationen aus Mautsystemen, Verkehrsdaten von Telefonie und Internet bis hin zu Informationen zu Flugbewegungen und Details aus Abrechnungen der Krankenversicherung, Biometriedatenbanken und Kontobewegungen verarbeitet die von Siemens in München entwickelte Intelligence Platform einfach alles. Gesucht wird nach Mustern, Spracherkennung ist inkludiert."








Futurezone vom 7.4.2008:
Datenjagd auf Dissidenten




"Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden von Siemens München entwickelte Überwachungssysteme in Ländern wie China, dem Iran und anderen totalitären Staaten zur Verfolgung von Dissidenten, ethnischen und religiösen Minderheiten eingesetzt. Das deutsche Recht legt der Entwicklung und dem Export solcher Güter offenbar keine Schranken in den Weg.



"Wir vermarkten diese 'Intelligence Solution' für Strafverfolger und Geheimdienste global, hauptsächlich im Nahen Osten, in der Region Asien-Pazifik und Europa", antwortete Kent Tankersley, Sprecher von Nokia Siemens Networks [NSN], schriftlich auf eine Anfrage von ORF.at."








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Montag, 22. Juni 2009

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Kleine Rüstungskunde in den Kommentaren. Na, nicht nur eine Landebahn ohne Licht wirkt wahrscheinlich eher nicht.







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"Als erstes Land hat Italien angekündigt, seine Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran für verletzte Demonstranten zu öffnen. Die Botschaft sei angewiesen worden, verletzten Angehörigen der Protestbewegung medizinische Hilfe zu gewähren, teilte das Außenministerium in Rom am Montag mit. Die bisher beispiellose Maßnahme finde in Abstimmung mit anderen EU-Staaten statt, erklärte das Ministerium weiter."







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In ihrem Zimmer auf Einladung zum Fernsehen. Da geilt sich, Verzeihung: müht sich gerade ein gegrillter Jugendcoach an einem aggressiven Mädchen ohne Lust auf Leben ab, das ER unter seine Fittiche nimmt. ER wird sicher wissen, warum das bereits mehrfach straffällig gewordene Mädchen so gerne und gut tanzt, Tanzlehrerin werden möchte, und in der Tanzschule, wo das Fernsehen und ER ihr gnädig einen Probetermin organisiert haben, das Mädchen zwar Ausdruckstanz mit Leidenschaft tanzt, bei anderer Akrobatik aber versagt und einfach die Bühne verlässt. Pädagogisch wertvoll sein Kommentar auf ihre Bemerkung, sie habe keine Lust: "Blödsinn!"
Ja, so einfach ist das eben als Fernsehcoach: Gefühle werden ganz einfach weggewischt.







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Wenn Videos Wunder und Wahrheit wirken.







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via Facebook:



"The Iranian regime has developed, with the assistance of European telecommunications companies, one of the world's most sophisticated mechanisms for controlling and censoring the Internet, allowing it to examine the content of individual online communications on a massive scale. Interviews with technology experts in Iran and outside the country say Iranian efforts at monitoring Internet information go well beyond blocking access to Web sites or severing Internet connections.
Instead, in confronting the political turmoil that has consumed the country this past week, the Iranian government appears to be engaging in a practice often called deep packet inspection, which enables authorities to not only block communication but to monitor it to gather information about individuals, as well as alter it for disinformation purposes, according to these experts.




The monitoring capability was provided, at least in part, by a joint venture of Siemens AG, the German conglomerate, and Nokia Corp., the Finnish cellphone company, in the second half of 2008, Ben Roome, a spokesman for the joint venture, confirmed. The "monitoring center," installed within the government's telecom monopoly, was part of a larger contract with Iran that included mobile-phone networking technology, Mr. Roome said."





Update






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Goddess Pages:
Issue 11 - Summer 2009








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(Off-Topic: Es genügt, wenn man weiß, wo Catal Höyuk ist. Man muß keine Waldfeen mögen. Man muß sie auch nicht mögen, um zu wissen, was diese unter der Decke machen. Dazu reicht bestimmt das ferne Flüstern. Auf deutsch habe ich es ja nun gelesen, aber wie schreibt man eigentlich auf türkisch: "Ihr Flugzeug stürzt ab"? Viele Grüsse an Freunde, Förderer und Familie.)








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Dirt Worship

Starhawk's blog on earth-based spirituality, permaculture, magic, politics, activism and Paganism








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"Mit der Umsetzung des Tugendterrors im Alltag reicht der Arm des Staates bis in die Intimsphäre seiner Bürger. Zwar fehlt der Zuchtgedanke, der in der nationalsozialistischen Rassen-gesetzgebung zu finden ist, doch ist auch hier eine biopolitische Grundierung kaum zu übersehen, deren Dreh- und Angelpunkt die Kontrolle der Sexualität ist. Mit der patriarchalischen Ausrichtung des Rechtssystems und der Praktizierung von Körperstrafen tritt die staatliche Macht ihren Untertanen unmittelbar gegenüber. Diese Unmittelbarkeit von Macht ist ganz nach dem Geschmack autoritärer Charaktere hierzulande, denen das Konzept von der Souveränität des Bürgers als Rechtssubjekt seit jeher zu abstrakt ist.





Angesichts dieser Dispositionen ist es, ganz unabhängig davon, ob es auf iranischer Seite überhaupt zu einer Carl Schmitt-Rezeption gekommen ist, nachvollziehbar, dass hiesige Epigonen Schmitts wesentliche Elemente seiner katholisch grundierten politischen Theologie in der Theokratie Irans wieder erkennen. Der Iran ist ein moderner autoritärer Staat, dessen Machtgefüge unter Ahmadinedschad zunehmend hermetischer wurde. Er kennt damit nur noch die Kräfte des Staates auf Seiten Ahmadinedschad und seine Gegner. Ganz wie bei Schmitt verdichtet sich damit das politische Feld auf zwei Pole. Angesichts der Totalität dieser beiden letzten verbleibenden Möglichkeiten wird für Schmitt aus der Politik eine Offenbarung, die nur noch den gläubigen Parteigänger oder den ungläubigen Feind kennt: Assoziation oder Dissoziation."








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Sonntag, 21. Juni 2009

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Updates







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21.06.2009, 11:33 Uhr
Bleiband sagt:



Ich gewinne den Eindruck, dass im Kommentarbereich zum Iran eine ganze Armada von iranischer Agenten und Helfershelfern des Mullah-Systems sich die Finger wund tippt. Zur Illustration der Gottesstaatswirklichkeit nur ein kleiner Paragraf aus dem Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran:



Art. 84 - An einem alten Mann bzw. einer alten Frau, die einen unerlaubten Geschlechtsverkehr gehabt haben und die die Bedingungen des muhsin-Seins erfüllen, wird vor der Steinigung auch die Strafe der Auspeitschung vollzogen.






Update
21.6., 11.47 Uhr:


Laut Infos sind in der Nacht die Häuser gekennzeichnet worden und später haben dann die basjis zugeschlagen weil allen markierten häusern... außerdem wird von panzern gesprochen ( unconfirmed)...





Update
21.6., 15.40 Uhr


Mir Hossein Mousavi: We are(Independently) working on a gerneral Strike Plan.

?
(Safety Surf?)





Update
21.6., 17.35 Uhr


Blog
Free Iran Now!





Update:

Kommentar von 13.44 Uhr





(AINA) -- The Iranian Students Solidarity Movement (ISSM), one of the largest student organizations in Iran with over 6000 members, is reporting that more than 300 protesters have been killed. ISSM has provided the following breakdown of fatalities, as of midnight Tuesday, June 16th:


...



"ISSM is also reporting that an employee of the Ministry of Interior who leaked the real statistics on casualties was killed in a mysterious car accident." ?






Update:
22.30 Uhr




Und bei so viel Verschwörungstheorien rund ums Öl hier endlich mal eine V-Theorie, die auch mir gefällt:


Minirockrevolution sagt:
Nunja, ein Regimewechsel im Iran und in anderen Islamstaaten wäre gut für unsere europäische Textilindustrie.
Wir könnten dann diesen Ländern Millionen von Miniröcken exportieren.
Der Nachholbedarf dürfte sehr sehr groß sein, wenn die Menschen (Frauen) dort endlich in Freiheit leben könnten!






Anmerkung:



Bei so viel wichtigen und total geheimen Strategen auf dieser Seite, die heimliche Codes in alle Öffentlichkeit posten und zu 101 Prozent von der False-Flag-Operation für's Öl überzeugt sind, muß ich das dann doch mal sagen: Auch ich bin keine Frau, die eine abgrundtiefe Abneigung gegen diktatorische Gottesstaaten mit viel zu viel Männermacht hegt, sondern nur eine gelenkte Marionette auf dem Weg ins neue westliche Wunderland. Danke, dass ich mein Denken an der Garderobe abgeben darf. Mit Mini oder ohne? Im übrigen empfehle ich zum Lesen auch den Kommentar von 14.38 Uhr: Mehrangiz Kar arbeitete 22 Jahre als Anwältin in der ?Islamischen Republik Iran? bis sie in die USA emigrierte.






Update
23.14 Uhr
Geniale Idee! *fg*





Update
23.31 Uhr:



Die iranische Juni-Revolution ist vor allem eine Revolte der iranischen Frauen. Meines Wissens gibt es dafür keinerlei historisches Vorbild - nicht einmal in der Geschichte Europas. Der heroische Aufstand der weithin unterdrückten und gedemütigten iranischen Frauen bleibt freilich weitgehend unbeachtet und unterstützungslos.







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Freitag, 19. Juni 2009

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In einem fernen Land:


"In Schatten sind wir eingehüllt und leugnen das, was wahr ist.
Solange es keine Gerechtigkeit gibt, wird niemals Frieden sein.
Unter Diktaturen lebend such ich dich und finde dich nicht…"








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"In Iran wurden seit dem Ausbruch der Proteste über den Wahlausgang viele Oppositionelle verhaftet. Die Regierung geht dabei strategisch vor: Die prominenten Führer der Reformgruppen lässt sie unangetastet, dafür werden deren enge Vertraute eingesperrt. Diese einflussreichen Oppositionellen sind im Westen weniger bekannt als Ex-Präsident Chatami, die Präsidentschaftskandidat Karrubi und Mussawi oder die Menschenrechtsaktivistin Ebadi: So schwächt die Regierung die Protestbewegung, vermeidet dabei aber einen Aufschrei des Westens."








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Alle Erbsen auf Antenne.







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Na was sollen wohl die Möhrchen meinen?







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"I don't talk about bush. you sound so bitter did your boyfriend leave you for an Iranian girl? Don't cry American Domina... go and play with your Barby".



Nicht nur manchem Mullah wünsche ich von Herzen, dass er im nächsten Leben als Frau wiedergeboren wird. Good luck guys!






















(Foto)












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'Alle anderen Darstellungen in den "feindlichen, zionistischen" Medien seien falsch.'










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Donnerstag, 18. Juni 2009

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Friday Update:




Comment
"It's not easy being green"
~Kermit

Keep fighting for FREEDOM






"i thought the internet was banned, how are you getting videos up? good luck guys". (Schwups. Auch dieser Kommentar wurde soeben vom Autor entfernt?) Stilles Gedenken an die Toten. "Smiling with the cops".





"Iran: Revolutionsgarden warnen Blogger



Die iranische Elite-Militärorganisation Revolutionsgarden (Pasdaran), die unmittelbar Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei untersteht, hat iranische Online-Medien und Blogger davor gewarnt, Material ins Netz zu stellen, das "Spannungen erzeugen" könne. Der Microblogging-Dienst Twitter, über den viele Iraner kommunizieren, wies einen Bericht über Einflussnahme des US-Außenministeriums zurück.



Die Pasdaran haben laut der US-Nachrichtenagentur AP am Mittwoch über die Regierungsmedien ein hartes Vorgehen gegen Blogger und Online-Medien angekündigt. Bezeichnenderweise ist das die erste offizielle Äußerung der Organisation seit Beginn der Auseinandersetzungen über das Wahlergebnis. Die Revolutionsgarden unterstehen unmittelbar Chamenei."






Kein Permalink, Unterkategorie Iran/Der Standard.at:



Am Freitag will das Regime seine Anhänger mobilisieren - Großayatollah Ali Khamenei lädt zum Gebet




Interview mit Nasrin Alavi:
"Was die Leute aus jedem Fenster sehen, können Medien nicht verschweigen"



... derStandard.at: Unter dem "Twitter"-Suchbegriff IranElection finden sich seit Samstag tausende Einträge, darunter aber auch Falschinfos wie "die heutige Demo ist abgesagt". Was halten Sie davon?



Nasrin Alavi: Durcheinander und Gerüchte sind in so einer Situation normal. Aber es war ein "Twitter"-Eintrag von Karroubis Vizekandidat Gholamhossein Karbaschim, der als erster auf ein unerwartetes Wahlergebnis hinwies: "Wir sind alle schockiert, was geschieht, ist unglaublich" schrieb er am Samstagmorgen. Für mich sind "Twitter"-Einträge wie "Amir-Abad-Straße – Studentenheime der Uni Teheran sind jetzt Kriegsgebiet" wie ein Zettel, den man in eine Flasche steckt und in die Wellen des Internets wirft.




derStandard.at: Eines der Gerüchte ist, dass sich die Armee geweigert hat, auf Demonstrierende zu schießen …




Nasrin Alavi: … das ist durchaus vorstellbar.







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Der deutsch-britische Soziologe und Politiker Lord Ralf Dahrendorf ist gestorben.

In Erinnerung und mit Dank für die Kritik und Erweiterung einer Idee.








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Freie Union?
Das Böse ist eine Frau.







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"Jeder zweite hat ein Handy in der Hand und knipst", schickt Bilder beispielsweise an Blogs, auch auf die Gefahr hin, dass man Handys orten kann. Selbstverständlich schlummert im Bewusstsein, dass Sammlerbecken, Honigtöpfe oder Kanalführungen errichtet wurden. Doch wie wir alle wissen: Alle tanzen und turnen im Glashaus, viele Flügel lassen das Chaos wachsen, und aus dem Chaos kommen wunderbare Bilder. Heute schon Euer Apfelmännchen bei Licht betrachtet?


























Arnold Böcklin












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Dr. Seltsams gefährlicher Sieg








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Der Katze Kern?
Ihr Kommando:
Platz!









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Der Totalitarismus der Sensiblen







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Mittwoch, 17. Juni 2009

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Mir in Stasi-Manier zu begegnen, was beispielsweise heißt, mir die Folgen dieses professionellen Mobbings als persönliches Versagen anzulasten, und mir gleichzeitig gute Ratschläge für den Aufbau erteilen zu wollen, entbehrt nicht einer gewissen Komik, vor allem aber einer Verkennung meiner ach so weiblichen Tugend der Gutmütigkeit, die als Schwäche ausgelegt wird, was sie sicher nach dieser Zeit auch ist, was aber trotz langsamerer Gangart und einer streckenweisen unvermeidlichen Traurigkeit kein Hinderungsgrund zum Handeln ist. Ich kann mich nur wiederholen: Wer aussagen möchte über sich und seine/ihre Rolle in diesem Intrigantenstadl, kann das gerne tun. Sicher bin ich auch bereit, mir den einen oder anderen Erklärungsansatz anzuhören. Wichtig aber ist mir hier vor allem zu sagen, dass ich mich freue über das zuversichtliche Lächeln auf den Gesichtern vieler Menschen, die mir begegnen. Danke!







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Morgenröte im Morgenland







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Kein Weichei.






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Demonstrieren in der Demokratie. SMS-Kontakt mit meiner Tochter.
"Jubel. Tolle Stimmung. Party hier."
"Inhalte? Diskussion?"
"Stimm' voll mit dem überein, was der da vorne sagt."
(Aaarrrggh. Ich erklär ihr denn doch demnächst mal das Wort Jubelperser.)


Gestern kurze Diskussion mit mir über Abschaffung der Kopfnoten. "Unterschreib' mal. Ich will da hin". "Warum?" "Du nervst. Lies selber." "Nö. So nicht!"
Sieht Gefahr, dass Kopfnoten als Druckmittel verteilt werden, wenn SchülerInnen nicht mit der Einstellung von LehrerInnen übereinstimmen. Findet sie aber auch sinnvoll als Mittel zur Bewertung von Disziplin. Ist für die Einheitsschule. "Dann lernen die Schlechten auch von den Guten." Mein Frage: "Und was ist, wenn die Guten von asozialem Verhalten runtergezogen, gemobbt werden?". Problem. Trotzdem für mehr Chancen auch für Hauptschüler. "Was machen die da? Die lernen nichts. Null." Haben keine Perspektive. Kann sich ändern, wenn alle zusammen lernen.







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Just for Beginners:



"Die Diktatoren, Autokraten und Gewaltherrscher dieser Welt werden von ihren Geheimdiensten oder den eigenen Kindern in den letzten 48 Stunden auf eine unspektakuläre Seite im Internet hingewiesen worden sein: www.twitter.com. Ein niedliches Vögelchen ist zu sehen". (via)






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