Donnerstag, 31. Dezember 2009

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Ein gutes neues Jahr!











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Noch ein Nachtrag zu 2009: Golf spielen ist seit diesem Jahr nicht mehr ganz so lukrativ. Einem der turtelndem Tiger mit Leithammel-Allüren zog die, der es reichte, nicht ganz aus Versehen mit weiblich charmantem Schwung seinen eigenen Golfschläger ins Gesicht. Nun ist auch sein Markt merklich eingebrochen: "wir haben unseren Sponsorenvertrag mit Tiger Woods beendet und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft". Gehen Sie also besser nicht Golf spielen, wenn der Schläger nicht mehr steht, wo er soll.








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Ein Nachtrag zu 2009:
Rafael Seligmann über "Inglourious Basterds":
"Juden sind keine besseren Menschen"








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"Angeblich wurden, so berichtet Sayyed, für die Vergewaltigungen Basidsch aus einer anderen Stadt gerufen. Die lokalen Basidsch wollen sich dagegen gewehrt und bei einem Vorgesetzten beschwert haben. "Wir sagten: Was soll das? Sexueller Missbrauch ist ein schweres Verbrechen. Wer hat diesen Befehl gegeben?" Der Vorgesetzte habe "ruhig mit einem Lächeln" geantwortet: "Dies hilft dem Sieg. Es ist eine gute Tat. Nichts ist falsch daran. Warum beschwert ihr euch?"




Wie glaubwürdig ist Sayyed?
Zu den Vorwürfen des Basidsch will sich die iranische Botschaft in London auf ARD-Anfrage nicht äußern. Der Sender "Channel 4" gibt an, die Authentizität des flüchtigen Miliz-Mitglieds überprüft zu haben. Die Reporterin Lindsey Hilsum schreibt in ihrem Blog, dass sich die Aussagen Sayyeds mit vielen Augenzeugenberichten aus dem Iran deckten.




Die Basidsch bieten jungen Iranern oft den Ausweg aus der Armut: Ihre Mitglieder stammen vor allem aus ländlichen Gebieten und den Vororten der Städte. Sie werden oft schon mit zwölf oder 13 Jahren rekrutiert. Ein Platz an der Universität ist ihnen sicher, wenn sie studieren wollen. Mit Loyalität zum Regime erkaufen sie sich Vorteile in Ausbildung und Lebensstandard.
Schon in den 1980-er Jahren setzte der Iran im Krieg mit dem Irak Kinder und Jugendliche ein. 1983 wurden mehr als 200 von ihnen von irakischen Truppen gefangen genommen. Der UN-Ausschuss für Menschenrechte appellierte daraufhin an den Iran, auf die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten zu verzichten."









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Ich verstehe leider kein russisch. Aber kann es sein, dass er uns von oben ein Frohes Neues Jahr wünschen will? Und weil ich ihn irgendwie knuffig finde, und er mich ein bisschen erinnert an meinen Teddybären von früher, bekommt die Mannschaft und der Mann aus dem All heute noch mal einen Link. Was baumelt da eigentlich oben an der grünen Spitze?









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Mittwoch, 30. Dezember 2009

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Da hatte jemand Spaß am Lachen und Lächeln auf den Lippen. Und heute kam ein Katalog mit schönen üppigen Modellen ins Haus, die aller-dings noch ein bisschen sehr perfekt barock aussehen.
Das Bild ist das Cover eines Buches über eine kleine dünne Frau, die versucht, eine Brücke zu schlagen zwischen Druidentum und Christen-tum. Sie wird zur Bischöfin gewählt. Was die römischen Priester gar nicht gut finden. Und einer der Rezensenten offenbar auch nicht.










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So, das gelbe ISLA-Auto ist ordentlich winterbereift und kann wieder als nächtliche Ruhestätte oder auch anders genutzt werden. Was ich im Blog schon mal andeutete. Oder wie soll ich sonst verstehen, dass ich morgens den Beifahrer-Sitz in einer Position vorfinde, in der er am Vorabend nicht gewesen ist? Das Schloss ist des öfteren offen, wenn ich komme. Gegenstände verschwinden nach und nach. Und bei aller Vergesslichkeit: So vergesslich bin ich denn doch nicht. Doch weder um das ISLA-Auto noch um den Computer und erst recht nicht um mein Leben lasse ich Stacheldraht ziehen. Es gibt Leute, die sind nämlich nur noch damit beschäftigt. Und kommen zu nichts anderem mehr. Was auch eine Methode ist.








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Noch eines aus Österreich:
Weit weit weg








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Dienstag, 29. Dezember 2009

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Es tut sich was von oben. Bloggen aus dem All. Über Aliens, den Blick auf Saudi-Arabien, Astronauten und Kosmonauten. Hier der Link auf das Original.








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Auch so geht Akkordeon:
Hubert von Goisern. Hier nicht ganz so harmonisch.
Dagegen: Da Juchitzer.
(Nicht nur) Jodeln der etwas anderen Art.









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Interessantes Business, das gegenseitig versucht, Menschen in die Psychose und in den Selbstmord zu treiben und symbolisch und stellvertretend mordet. Ganz besonders interesssant dabei die Rolle der verbalen WaffenträgerInnen. Zum Beispiel in den Verlagen. Diese Landschaft hat sich mit dem Internet sehr verändert. Und deswegen ist hier Pionierland und Goldgräberstimmung, die Clans werden abgesteckt, Fähnchen hin und wieder umgesetzt, und das Abschlachten der anderen hat noch etwas kreativere Formen als früher angenommen.









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(Grafik) Noch mal ein Extra-Link auf Accordions Worldwide. (via)
In Erinnerung an meinem Vater, von dem ich in den letzten Jahren, so viele Jahre nach seinem Tod, immer mehr verstehe.












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Montag, 28. Dezember 2009

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Was der Wille zum Nichtschweigen doch alles auslöst. Jahrzehnte-lange Lügen werden satzweise entschleiert. Natürlich kein Unrechtsbewusstsein. Im Gegenteil. Es war Pflicht, verschleiert mit merkwürdigen Gefühlen, kathartisch entladen in Aggression und Alkohol. Was bei jedem Menschen mit wachem Bewusstsein Verwirrung, Angst und Depression auslösen muß, wäre da nicht der unbedingte Wille zur Wahrheit, die Fähigkeit zur Klarheit und eine allem immanente unsichtbare Kraft.









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Was für ein Zufall. Links auf sehr deutsch Nationales mit der leider allzu gerne missbrauchten blauen Blume der Romantik. Internet-Links im Netzwerk auf Websites schaffende, weibliche Opelfans mit Vorliebe für angeblich sehr deutsche Schrift. Ein kleiner Abstecher in die Tierarztwelt der neuen Bundesländer. Tatoo-Werbung ins Motorrad-Milieu mit leicht verschnörkeltem Hakenkreuz-Ambiente, das Biest 666 in Blutmanier, Links ins erotisch harte SM-Milieu. Undsoweiter. Undsoweiter. Tja. Da wird offen Flagge gezeigt. Und manche gehen gerne gemeinsam auf die Jagd. Zum Beispiel auf Frauen mit roten Haaren und großen Nasen. Die Kleinbürger-SA versucht seit längerem an verschiedenen Orten, sich zu formieren. Und mittendrin mancher Spitzel vom Dienst. Männer - und Frauen - für alle Lebenslagen. Zum Beispiel der Mann, der anderen gerne ein Image verpasst durch das Verschicken von ekelhaften SMS, von denen er weiß, dass diese Flügel bekommen. Oder der ein Image versucht zu verpassen durch das ausführliche Erzählen vom gemeinsamen Sex beim Praktikanten, der Interesse gezeigt hatte. Mann weiß schließlich zu spalten mit allen Mitteln. Mann weiß, wie er Frauen inspiriert zu Besuchen von Porno-Seiten auf dem Computer. Einem Computer, der natürlich auch offen ist nach allen Seiten. Man weiß ja schließlich, wie sie so sind, diese jüdisch angehauchten KünstlerInnen und Intellektuelle. Die sind doch alle pervers und wollen dem deutschen Blut und Boden nur Böses. Und erst recht die Frauen. Diese Alte, die dieses Buch über's Bloggen geschrieben hat? Bestimmt ist die vom Feind geschickt. Der die deutsche Medien-Industrie zerstören will. Die muß man doch irgendwie davon abbringen, weiter zu bloggen. Und so geilt sich denn der Leithammel an der Theke mit einem Grinsen auf den Lippen daran auf, wie die Kleinbürger-SA sich wieder einmal als nützlicher Idiot erweist und in der Kneipe das Spiel mit verteilten Rollen gegen die Frau spielt. Diesen Frauen muß man es schließlich mal so richtig zeigen. Natürlich kann man das nicht offen tun. Aber so ein bisschen gemeinsam im geheimen gegen die. Da kann man doch was tun. Und wieder einmal lässt sich die neue Kleinbürger-SA wie schon in der Vergangenheit lenken, leiten und von hinten anschieben. Lenken und leiten nur allzu oft unter falscher Flagge. Man hat Erfahrung damit, wie und wo man sie abholt. Wie man sie einsetzt gegen andere. Alles ist erlaubt, um andere auszuschalten. Auch Kontaktaufnahme unter falschen Vorzeichen, denn so ein Vogel kann wirklich sehr wertvoll sein. Auch als Lockvogel für einfallende andere Dienste. Die füttert man mit den Ideen, die der komische Vogel dank seiner Fähigkeiten einfach mal eben aus dem kollektiven Bewusstseinsfeld holt. Die Ideen kann man prima an andere Dienste abgeben, wenn diese sich die Ideen nicht gleich selbst abholen dank Tarnung und Technik. Ansonsten hilft man halt durch gezielte Fragestellungen etwas nach und lässt die ukrainische Hilfstruppe mit englischen Passwort auch mal ran. Sieht sehr genau, wo und wer diese Ideen verarbeitet. Und falls beim Sex mit dem vielseitig brauchbaren Vogel irgendwas schief geht, hat man natürlich auch immer ein Mittel an der Hand, das man heimlich verabreichen kann. So, wie man das in diversen Diensten eben tut. Erlaubt ist alles.





Erlaubt ist offenbar alles auch bei diesem Mann, der dem Wort Kriegsnutte einen ganz neuen Klang geben kann. Der Mann, der Frauen anleitet zu Spitzeldiensten. "Recherche für mich machen", wie er das mal nannte. Zum Beispiel im sehr deutschen SM-Milieu? Der Mann, der ein wirklich süßes kleines Ei gelegt hat in die braune Brühe, und der gerne eine etwas autoritäre Haltung einnimmt, selber aber geführt wird an der weiblichen langen Leine, indem ständig jemand auf der Leitung hängt, der bei Bedarf im passenden Moment telefonisch einschreitet. Hin und wieder so volkspädagogisch einschreitet, wie man das halt macht in etwas bildungsbeschränkten Kreisen. Da wird dann notfalls auch die Mutter an den Weihnachtsbaum gekarrt, die sich nie gekümmert hat, denn die Esoterikfachfrau von der Kleinbürger-SA hatte offenbar auch vom gemeinsamen Telefonat gehört, in dem der geführte Mann Angst geäußert hatte, jemand anderer könne tatsächlich denken, er sei nur im Reagenzglas gezeugt. Was eine ganze Menge sagt über die eigene Befindlichkeit, das eigene Trauma. Was ist eine Familie? Die, die man gegeneinander ausspielen kann? Die man auswechseln kann wie warme Unterwäsche so wie früher? Von einem Platz zum nächsten? Wie schön, wenn einem dann ein weiterer warmer Platz angeboten wird. Und so werden alle Register gezogen in der vermeintlichen Familie. Es werden alle Register gezogen beim Mann, der andere lediglich als Lockvogel benutzt. Und deswegen große Angst davor hat, selber benutzt zu werden. Der Mann, der es wagt, mir zu sagen, ich hätte ein Schandmaul, weil ich meinen Mund aufmache und nicht schweige: "Du bist nicht zu gebrauchen. Du schweigst nicht."
Genug gehört? Mir jedenfalls reicht mal wieder, was ich vorhin entdeckt habe. Was für ein widerlicher Ausschnitt einer kleinen beschränkten Welt.
Hier im ISLA-Blog wird weitergemacht mit der Kraft symbolisch anmutender Sprengarbeit gegen allzu dumme Gedanken von Leitkulturen und anderen vermeintlichen Überlegenheiten aus dem Milieu von Nussschulen. Demnächst dann auch mit mehr professioneller Förderung und Unterstützung.









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Internet und Quetschkommode. Ein Ständchen








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Sonntag, 27. Dezember 2009

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Mit der Übersetzung habe ich Probleme.
Mit der Dekoration auch.
Art Deco Hut.





















Mehr Modelle
via Etsy














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Die vermeintliche Nähe zu mir wird leider von einigen benutzt. Ich diene als (unfreiwilliger) Lockvogel, um Kontakt zu Menschen mit ISLA-konformen Einstellungen herauszufinden und dann dort zersetzend einzuwirken. Aber auch das bekommen wir in den Griff. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt im Blog beschreiben, wie mit einzelnen Personen verfahren wurde, die meine Nähe in dieser und anderer Form missbraucht haben. Und die mit diversen Mitteln versucht haben, mich professionell zu destabilisieren, um mich führen zu können. Die versucht haben, mich zu traumatisieren, zu zersetzen. Das alles, obwohl, und auch gerade deshalb, weil mein Schwerpunkt als Politologin das Thema "Zweck und Methoden autoritärer Psychogruppen" war und ist. Der Sinn des ISLA-Blogs besteht unter anderem in der Information, Aufklärung, Herstellung von Öffentlichkeit und aktiver Bekämpfung dieser Fälle.
Mein Fehler war es nicht nur, mich mit Personen aus dieser Richtung in der Öffentlichkeit sehen zu lassen. Das war zu einem Zeitpunkt, als ich noch Hoffnung hatte, dass genügend Information, professionelles Umgehen mit der Situation und in manchen Fällen auch Zuneigung dazu führen, dass letzten Endes doch alles gut wird. Es scheint - bis jetzt - in keiner Form klar zu sein, dass nicht nur für den entstandenen Schaden bezahlt wird.









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Samstag, 26. Dezember 2009

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Heute war wieder ein Gedenktag. Vor fünf Jahren hat ein Erdbeben 230.000 Menschen getötet. Es war wieder ein Tag der traumatisch wirkenden Schocks. Ein Tag der Schockstrategien.








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Es liegt im Wesen der Drecksspiele, dass sie unter falscher Flagge geführt werden. Man holt die Leute dort ab, wo sie sich befinden und gibt sich konspirativ unter falscher Flagge. Es werden Lügen erzählt über die, die diesen Drecksspielen gefährlich werden könnten, die als Feinde gelten. Oder die sich verbünden könnten mit anderen.
Ich bemerke recht gut, wenn jemand mit Informationen über mich "angefüttert" wurde. Und es ist keine Schande, mir zu sagen, sorry, es tut mir Leid, ich bin getäuscht worden. Ich habe das nicht gewusst. Hier im Blog stehen genügend Informationen für einzelne, für Organisationen, für Geschäftsleute, Ärzte, Journalisten und andere Berufe. Gerade in Köln gibt es sehr viel zu tun.
Leider brennen wieder die Feuer der Inquisition. Unter wessen Flagge? Dem Balkonfreund, der gestern abend plötzlich am Amazon-Bildschirm auftauchte, rate ich, das bestellte Buch im Original und ohne Sonderbehandlung zu verschicken. Ich gehe ferner davon aus, dass der Postweg gesichert ist.









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"In den gnostischen Schriften findet sich eine kali-ähnliche christliche Göttin, die von den späteren Herausgebern der Evangelien sorgfältig verschwiegen wurde, als diese alle nur auffindbaren Beschreibungen von ihr vernichteten. In den Clementiner Erinnerungen heißt sie 'all-mütterliches Wesen', 'Königin' und 'Weisheit' (griech. sophia, lat. sapientia). Sie war mit dem ersten Gott bei der Schöpfung der Welt zusammen. Der Tratto Gnostico schrieb, sie war die 'große verehrte Jungfrau, in der der Vater von Anfang an verborgen war, bevor Er überhaupt etwas erschaffen hatte.'





Sogar als Sohn war er noch ganz abhängig von ihr. 'Der Menschensohn' vereinigte sich mit Sophia, seiner Gefährtin, und offenbarte sich in einem hellen Lichte als zweigeschlechtlich. Seine männliche Natur wird der 'Retter', der Er-zeuger aller Dinge genannt, doch seine weibliche Natur heißt 'Sophia, Mutter von allem'. Dieses Vorstellungsbild weist deutlich auf die zweigeschlechtlichen Gestalten hin, die die Vereinigung der männlichen und weiblichen Prinzipien in Kali und Shiva darstellten, die heute noch in ihrer anthropomorphen als auch in ihrer symbolischen Form des Hexagramms in den Höhlen von Ellora zu finden sind.






Eine der gnostischen Sekten, die den coitus reservatus tantrischen Stils ausübte, kann auch für die seltsame christliche Legende von der 'Glaubensprüfung' verantwortlich gewesen sein. Es wird behauptet, daß bestimmte christliche Männer und Frauen nackt in den Armen des anderen schliefen ohne sich lustvollen Begierden hinzugeben; dies sollte als Beweis dafür dienen, daß ihr Glaube stark genug gewesen war, um extremen Versuchungen zu widerstehen. Es mag so gewesen sein, daß sie, wie die tantrischen Weisen, nicht Sexualität an sich kontrollierten, sondern eher den männlichen Orgasmus, ganz entsprechend des Prinzips von maithuna.
Es gibt Hinweise dafür, daß einige Europäer verfeinerte Sexual-praktiken - wie jene der östlichen Weisen - sehr wohl kannten und nicht die simple kirchliche Anweisung befolgten, Sexualität diene nur der Fortpflanzung. Genau wie die Zigeuner 'okkulte' Sexualriten praktizierten, taten dies auch christliche Ketzer, wie z.B. die Brüder und Schwestern des Freien Geistes, die Antinomisten und die Adamiten. Die letztgenannten verehrten einen religiösen Helden, der angeblich seinen Geschlechtsverkehr mit einer 'Prophetin' über zwanzig Tage hinweg ausdehnte und dabei unvorstellbare Höhen spiritueller Gnade erfuhr. Eine Sekte, die den hl. Nicholas verehrte, predigte, daß der 'einzige Weg zur Erlösung über häufigen Geschlechtsverkehr zwischen Partnern führe'.






Die mittelalterlichen Barden, die der Klerus überhaupt nicht mochte, verkündeten ein philosophisches System, in dem die Geliebte im wesentlichen die gleiche Rolle spielte wie die tantrische Shakti und die sufische fravashi, der 'Geist des Weges'. Die Legenden um den berühmten bardischen Liebhaber Tristan enthalten einige witzige Wortspiele, die durchaus absichtliche Botschaften gewesen sein können. Bei der Zusammenkunft mit seiner Geliebten tauschte Tristan die Silben seines Namens aus und stellte sich als 'Tantris' vor, ein Name, der auffällig tantrisch klingt.
Hexen haben wahrscheinlich auch maithuna praktiziert, denn es wurde behauptet, daß trotz der beim Sabbat üblichen Sexorgien keine Frau dabei jemals schwanger wurde. Wenn die männlichen Hexen die Rolle des 'dämonischen Liebhabers' spielten, der darin geübt war, seine Partnerinnen zu erfreuen, könnte dies eine Erklärung für die Behauptung der Kirchenpriester sein, daß Frauen den Liebesakt mit ihren 'Dämonen' mehr genossen als den ihrer christlichen Männer.
Die indischen Frauen beklagten sich genauso über die europäischen Männer: "Die indischen Dirnen des 18. Jahrhunderts verhöhnten europäische Männer wegen ihrer miserablen sexuellen Leistungen und nannten sie 'Misthaufenhähne', für die der Akt in wenigen Sekunden vorüber war."
Das Christentum hat vielleicht der Sexualität den Spaß geraubt, aber für die Heiden, die noch altes Deutsch sprachen, bedeutet das Wort 'Lust' 'religiöse Freude'. Das deutsche Wort 'Hexen' bedeutet 'jene, die die Sechs machen'; ein traditionelles 'Hexen-zeichen' hat immer noch sechs Ecken, genau wie das tantrische Hexagramm. Sechs war die heilige Zahl der Aphrodite als Liebesgöttin (in deutsch Minne); aus diesem Grunde bezeichneten christliche Autoritäten die Zahl 6 als 'die Zahl der Sünde'. Alle diese Hinweise scheinen daraufhin zu deuten, daß die Spuren des Yoni-Yantras als auch die der östlichen Heiden in Europa präsent waren.






So wie das Christentum letztlich doch Europa erobert hatte, so eroberte auch eine andere patriarchalische Religion, die Frauen ausschloß, die früheren Gebiete der Göttin im Mittleren Osten. Bevor Arabien unter das Joch des Islam fiel, huldigte die dortige Bevölkerung der gleichen dreifachen Mutter, deren Name Al-Ilat, Al-Uzza und Manat lauteten. Es grenzt schon an Ironie, daß der berühmte 'Schwarze Stein', der jetzt in der Kaaba eingelassen ist, einstmals die Göttin verkörperte und mit ihrem Geschlechtssymbol versehen war. An diesem Ort versammeln sich die Männer und Frauen während ihrer Pilgerfahrt, um das zu küssen, was einstmals das anikonische Abbild der Großen Göttin war. Ihre Priesterinnen gibt es nicht mehr; sie wurden ersetzt durch eine männliche Priesterschaft, deren offizieller Titel 'Söhne der Alten Frau' war. Die Alte Frau war nichts anderes als die dreifache Mutter, deren drei Namen 'Die Göttin', 'Die Mächtige' und 'Das Schicksal' bedeuteten. Somit war der frühere weibliche Allah die gleiche Trinität wie die griechische Moerare, die nordischen Nornen, die dreifache Kali oder die drei Aspekte der römischen Fortuna. Heute noch wird einer ihrer Namen von den Arabern benutzt und bedeutet 'Dame Glück'.
Sogar innerhalb des stark patriarchalischen Islam gab es einige Sekten, die sich - mehr oder weniger - an die Göttin erinnerten und darauf beharrten, ein weibliches Element in ihren Glauben einzuführen. Die Sufis hatten in der islamischen Welt eine ähnliche Position wie die tantrischen Yogis in Indien, indem sie das weibliche Prinzip als die wahre einigende Macht der Welt verehrten. Die Sufi-Troubadoure führten viele geheime Schriften und Vorstellungen in die Untergrund-Kultur Europas ein, und dies während eines Zeitalters, als die meisten Europäer auf ihrer Suche nach dem Exotischen, Wunderbaren und Interessanten nach dem Osten blickten. Der Osten war das Land der Märchen, das sich mit dem Märchenorient vermischte, der immer noch in den Fantasien und spirituellen Sehnsüchten des dem Namen nach christlichen Europa vorherrscht.






So wie in Europa die Qualitäten der Göttin hauptsächlich vom Marienkult assimiliert wurden, wandelte sich die Göttin in Arabien zur Fatima, einer mythischen 'Tochter' Mohammeds, die dennoch als 'Mutter ihres Vaters' beschrieben wird. Ihr Name bedeutet 'Schöpferin'. Man nannte sie gleichfalls Schicksal, Mond, Paradiesbaum und Mutter der Sonne. Ihre Verehrung wurde in Arabien mit gleicher Hingabe betrieben wie beim Marienkult in Europa.
Das erste Zentrum des christlichen Ordens der Tempelritter in Jerusalem grenzte an die Al-Aqsa-Moschee, die von den Schiiten als der Haupttempel der Göttin Fatima verehrt wird."







Aus:
Barbara G. Walker, Die Geheimnisse des Tarot. Mythen, Geschichten und Symbolik, Gondrom Verlag Bindlach 1994 (alle Fußnoten dort)












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Der Versuch, Psychosen zu er-zeugen, wurde hier im Blog wiederholt beschrieben als Handwerkszeug merkwürdiger Organisationen. So kann sich jede und jeder überlegen, wie es wohl für sie und ihn wäre, wenn einer-seits im belanglosen Gespräch immer wieder kleine Details aus dem aktuellen Leben untergemischt werden und andererseits bei Wiederholung und Betonung dieser gesetzten Trigger sofort aggressiv gefragt wird, warum man das jetzt mache, warum man diese Worte denn so betont wiederhole, man solle sofort aufhören damit, man zeige wirklich ein unglaublich seltsames Verhalten. So arbeiten im Schatten agierende Organisationen und ihre Mitglieder. Aber natürlich handelt so auch mancher unter zwanghafter Kontroll-sucht leidende Mensch, der weiß, dass er sich illegaler Methoden bedient. Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben sind manchmal sehr fließend. Und was ist die Folge? Diese Antwort überlasse ich der Fantasie des einzelnen. Ich schrieb es schon öfter. Mich interessieren einzelne. Ihre Mittel und Methoden. Nicht nur als Weiterbildung in meinem ehemaligen Job. Oder als Autorin dieses Buches aus dem mit allen Mitteln umkämpften Meinungsmacher-markt. Ich lasse da gerne andere ins Spiel, die sich alleine schon aus eigenem Interesse sehr professionell kümmern können.









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Es braucht alle Kraft der Gelassenheit, wenn ein Teil der ehemaligen Täter-Eliten es wagt, der eigenen Enkelin zu sagen, dass man selber ja aus einer Familie mit wirklich wunderbaren Haare käme, aber die Enkelin leider belastet sei mit den roten Haaren. der anderen.








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"Die Scheiterhaufen der Inquisition breiten sich wie ein Flächenbrand über Europa aus".









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Leider darf die Muttergottes nicht Göttin sein: "Sie sollten auf keinen Fall wie antike Göttinnen aussehen. Knapp tausend Jahre mussten vergehen, bis die Marienfiguren dem heute gängigen Typ der schönen Madonna entsprachen. Eine große Schau dieser Werke ist jetzt in Bonn zu sehen. Dafür wurden 60 Skulpturen aus aller Welt zusammengetragen."









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Freitag, 25. Dezember 2009

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Soll ich die im Spiegel zitierte Aussage des Kölner Verfassungs-schutzes, dass die Ideen mittelständischer Unternehmer gerade von Russland und China gestohlen werden, so interpretieren, dass Organisationen wie Scientology mit paramilitärisch arbeitendem Geheimdienst und Steuer-Freiheit dank der Clinton-Administration nicht (mehr) zur Zielgruppe des Verfasssungsschutzes gehören?
Nun, um welche Liga es sich handelt, interessiert mich persönlich eher weniger. Mich interessieren einzelne. Mich interessieren Mittel und Methoden in der real existierenden Bundesrepublik Deutschland. Warum nun die Nase das Näschen rümpfte beim Erwähnen von Schmidt-Eenboom, der Meinungsmache undercover schrieb, warum man versucht, solch ein Netz zu spannen über mich als Co-Autorin von "Generation Blogger", der Holden mit Blick für große gelungene Auftritte in Gelb-Grün und andere Trends, mit denen sich offenbar gut Geld machen lässt aufgrund der Fähigkeit, ins kollektive Bewusstsein zu greifen, ist da schon längst keine Frage mehr. Mich interessiert die Zahlung von Honoror und Schmerzensgeld. Mich interessiert eher nicht der sadistische und etwas verbittert aussehende Zug um manche Mundwinkel: "Na, von wem willst denn fordern? Bisschen paranoid?" Nein, da lasse ich doch lieber andere ins Spiel, die sich alleine schon aus eigenem Interesse sehr professionell kümmern können.






Ich bin nämlich nicht zuständig für die psychischen Probleme anderer Menschen, die mit hier beschriebenen Mitteln und Methoden gegen mich arbeiten, denn diese Energie muß ich zurückspiegeln. Was nicht nur eine alte Hexenkunst ist, die man spätestens versteht auf dem Weg zur Brücke zwischen den Welten.









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"Seit Oktober dieses Jahres dürfen das Lehrpersonal und die rund 500.000 Mädchen der Al-Azhar-Universität und der ihr ange-schlossenen Bildungsinstitutionen in Kairo keinen Nikab mehr tragen. Das Verbot des Gesichtsschleiers, der nur einen Sehschlitz frei lässt, initiierte kein geringerer als Mohammed Sayed al-Tantawi, Groß-scheich der Kairoer Universität und Imam der Al-Azhar-Moschee. Er hatte den Nikab als religiös nicht zulässig erklärt. "Das ist eine Tradition und hat mit Religion nichts zu tun". Ein Urteil, das in Zukunft auch in der europäischen Debatte um das Recht der muslimischen Frau auf Verschleierung eine wichtige Rolle spielen kann. Alle Gegner der Verhüllung des weiblichen Gesichts können sich nun auf einen der höchsten Rechtsgelehrten des sunnitischen Islam berufen.





... In den Koranausgaben aus Saudi-Arabien, das im letzten Jahrzehnt eine Missionierungskampagne mit Moscheen in aller Welt führte, ist aber alles anders, sagen Sie.




Asra Nomani: Ja und das macht mich als Muslimin sehr betroffen. Die Regierung von Saudi-Arabien konnte nahezu unkontrolliert eine rigide Form des Islam international propagieren. Als Land der Heiligen Stätten des Islams produziert es Koran-Übersetzungen und verteilen sie zum einen an die Millionen von Pilgern, die zur Wallfahrt nach Mekka kommen. Ein anderer Weg ist über die Moscheen, die in aller Welt gegründet wurden. Die Übersetzungen sind sexistisch und intolerant. Ich bekomme immer wieder Korane, in denen steht, ich soll mich mit keinem Juden oder Christen anfreunden, mein Gesicht bedecken, ausgenommen ein Auge, das sichtbar bleiben kann.




Saudi-Arabien ist also für die Popularität eines extremen Islam verantwortlich. Ein lukratives Geschäft könnte man beinahe sagen, denkt man an den Krieg gegen den Terror und die gestiegenen Ölpreise, die Saudi-Arabien wie noch nie zuvor Geld verdienen ließ.










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Der Schleier ist nun besonders dünn, und wer sich in die Stille begibt, wird den eigenen inneren Weg finden, wird vielleicht auch wandern zwischen den Welten. Manche lassen sich in dieser Zeit von Räucherungen inspirieren. Es ist die Zeit der Rauhnächte, die bis zum 6. Januar dauern. Das Wilde Heer tobt durch die Luft und Frau Holle geht um. Diese Göttin hat viele Namen: Holda, im Alpenraum Percht, Berchta, Berta, im nordeuropäischen Sprachraum Hulda. Perchten, die "Leuchtenden" gehören zum Heidentum. Der Perchtenlauf ist ein bis heute ausgeübter Brauch aus vorchristlicher Zeit in Südbayern und in den angrenzenden Gebieten Kärnten, Steiermark, Salzburg, Tirol, Ober- und Niederösterreich. Ruprecht ist übrigens auch nur eine Percht. Warum die Perchten mit Peitschen aus Tierschwänzen manchmal auf Hüften und Schenkel der Umstehenden schlagen?
Es sind schrecklich wild aussehende Gestalten, doch das Wort Percht leitet sich von mittelhochdeutsch perahtun, die "Lichtbringerin"" ab. Die so grausig erscheinende Gestalt ist eine lichtbringende Göttin. Sie bringt Licht ins Dunkel.





Im Mondseer Glossar um 1000 n.Chr. heißt der Dreikönigstag "zi der Perahtun naht" oder "giperatha naht", die "Nacht der Leuchtenden" (Fußnote). Die Percht als Personifikation der Perahtun bzw. "Perchtennacht".
"Die Nacht auf Dreikönige (heute 6. Januar) wird schon um das Jahr 1000 als perabtun naht, die leuchtende Nacht beschrieben. Das Wort geht zurück auf das althochdeutsche perahta, leuchtend. Daraus entwickelte sich die Perchtennacht, das heisst die Nacht der Frau Percht". (Fußnote)






Teilweise zitiert aus: Wolfgang Bauer, Sergius Golowin, Christian Rätsch, Clemens Zerling, Das Lexikon des Dunklen. Mythen - Kunst - Musik. Von der Antike über die Romantik bis zur Gothic-Kultur









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"Wer sich selbst völlig erfasst hat,
verzweifelt völlig an sich selbst ...
Wer an sich selbst verzweifelt,
beginnt den zu erkennen, welcher ist."




Philo von Alexandria








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Mittwoch, 23. Dezember 2009

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Aroma
Der Duft der Weihnacht


Anmerkung:
Die Naturwissenschaft als Erklärungsmodell ist eine Möglichkeit. Andere kommen aus den Bereichen Psychologie, Philosophie und Spiritualität. Welche auch körperliche, biochemische Prozesse auslösen können.









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"Reinicke traf nie eine Person, deren Fall er einst bei der Stasi bearbeitet hatte. Aber er wünschte es sich manchmal. Kurz nach der Wende lernte er immerhin einmal eine Frau kennen, die er aus den Akten kannte. Im Scherz sagte er ihr, dass er wisse, wo sie wohne. Da entgegnete sie ihm, dass sie stets nur Verachtung übrig gehabt habe für diese armen grauen Kreaturen, die hinter ihr her geschnüffelt hätten, weil sie sich selbst nicht trauten, in die Welt hinauszugehen. Sieh mal an, dachte Reinicke da, die haben sich gar nicht alle vom DDR-Staat einschüchtern lassen. Offenbar hatten weitaus mehr Menschen die Kraft, sich der Diktatur entgegenzu-stemmen, als er angenommen hatte."









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'Für den Fall der Fälle gab Hubbard seinen Agenten folgenden Ratschlag: "Lokalisiere die möglichen Ärgernisverursacher, indem du nach Leuten Ausschau hältst, die Gerüchte verbreiten. Finde dann den Unterdrücker und "drück ab". Ruhe wird eintreten. Tech ist drinnen. (Fußnote)
Zum Ausbildungsprogramm des Guardian's Office gehörten folglich Tipps, wie man richtig "abdrücken" sollte. Die Novizen lernten, anonyme Morddrohungen gegen Journalisten zu verfassen, Rufmordkampagnen gegen missliebige Kritiker anzuzetteln, Zeitungsausschnitte zu fälschen und Einbrüche zu planen und durchzuführen. Hubbards geheimdienstliches Curriculum, der Guardian's Office Intelligence Training Course umfasste 800 Seiten und enthielt Kapitel über das Abhören von Telefonen, Kampagnen zur Erzeugung von Psychosen, das bewusste Streuen von Gerüchten und alle denkbaren Arten von Desinformation - für eine "Kirche" sicher ein einzigartiges Dokument. (Fußnote) Mit seiner Hilfe wurden Scientology-Pressesprecher darauf gedrillt, die Medien bewusst zu belügen. Damit lernten sie die Rollback Technology, die gezielte Indiskretionen und durch das Streuen von Gerüchten Misstrauen und Feindschaften zwischen der Zielperson und ihren Freunden, Kollegen, Bekannten sät. Weitere Mittel der Kritikerbekämpfung fungierten unter so sprechenden Titeln wie Dirty Tricks, Dead Agenting (den Gegner zerstören) oder dem altem Geheimdienstcode Black Propaganda für Verleumdungstechniken. Das Repertoire scientologischer Aufklärungs- und Abwehrmethoden war von Diensten wie der CIA abgekupfert, entsprechend ausgetüftelt worden.'





Aus:
Frank Nordhausen - Liane v. Billerbeck, Scientology. Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will.









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"Kurz vor Heiligabend gibt es ein Happy End für Hollands umstrittene Möchtegern-Solo-Seglerin Laura Dekker: Die Richter schicken sie nicht ins Heim. Sie zeigten sogar Verständnis für Lauras Wunsch, die Welt zu umsegeln." Warum sind es leider so oft die Mütter, die Mädchen weniger zutrauen? Andererseits sind es zum Glück Mütter, die berühmt und berüchtigt dafür sind, besonders hartnäckig gegen Unrecht zu kämpfen.








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Video
Ein Festtagskuchen mit Blätterteig, Feigen und Granatäpfeln.
Sieht sehr lecker aus!








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Horrorbilder zu Weihnachten
Lieber Schreinachtsmann








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Es ist manchmal erschreckend, wie wenig Bildung und Wissen in der Esoterik-Szene vorhanden ist. Vielleicht wäre aber auch "sehr selektive Bildung" eine passende Beschreibung. Das letzte Buch des bekannten Tarot-Deuters und Astrologen Hajo Bunzhoff gibt wieder einmal einen kleinen Einblick in diese Welt, in der einzelne herausragende Führungsfiguren sich vorwiegend an Frauen wenden. Abgesehen von anderen Fehlern, die mir bis jetzt aufgefallen sind, wiederholt der Autor zahlreicher Tarot-Titel leider unbeleckt von den Ergebnissen insbesondere auch der matriarchalen Forschung die These von der Höherentwicklung vom matriarchalen hin zum patriarchalen Zeitalter. Sozusagen aus der Kindheit in die Pubertät. Sollte bei solchen Sätzen eventuell auch seine Vergangenheit als Banker eine Rolle gespielt haben? Wem nutzt eigentlich solch ein Werk? Und wie kommt es, dass ausgerechnet Menschen wie er so eine dominante Stellung in der Esoterik bekommen haben?









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Dienstag, 22. Dezember 2009

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Den neuen nehme ich. Thomas Pynchon: Inherent Vice - "was soviel heißt wie "versteckter Mangel" - folgt dem klassischen Muster eines Krimis der schwarzen Serie und spielt im Los Angeles der frühen 70er Jahre. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Detektiv, der am Anfang in seinem Büro auf Kundschaft wartet, keine Lucky Strike sondern Joints raucht. Auch seine Methode Fälle zu lösen ist etwas untypisch, er versetzt sich mit Hilfe von LSD in einen Zustand kritischer Paranoia."









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Record number of pagans celebrate winter solstice in UK








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"Mit einer britischen Variante des "Fringsens" hat ein anglikanischer Pfarrer in York für Aufregung gesorgt. Tim Jones riet verzweifelten Menschen in seiner Predigt dazu, in höchster Not auf Laden-diebstähle zurückzugreifen. Dafür solle man aber auf landesweite Supermarktketten und nicht auf kleine private Geschäfte zugreifen. So würden die Schäden durch höhere Preise auf die Gemeinschaft umgelegt."
Ob er dazu auch die Geschäfte zählt, die sich im Netzwerk para-militärisch geschützter Organisationen befinden, die ihre Ideen von anderen erhalten und damit auf deren Kosten ihr gutes Geschäft machen? Und was ist eigentlich lebensnotwendig? Vielleicht auch ein edles Designer-Stück aus sehr wenig Stoff, geschickt plaziert neben freundlichen und sehr sendungsbewussten Trägern von viel Orange? Ein Stück Stoff, das man hin und wieder sicher sehr gut gebrauchen kann? Nein, ich glaube, das ist dann doch nicht lebensnotwendig. Denn satt wird man von sowas leider nicht.




Nun, man kann ja auch aus Freude etwas verschenken. Ich freue mich sowohl, wenn ich anderen etwas schenke, als auch, wenn man mir etwas schenkt. Wie wäre es denn damit: Vor meiner Haustür im Flur steht jetzt immer ein Teller mit Süßigkeiten und Gebäck. Mancher Bote vom Paketdienst allerdings lehnt dankend ab, denn er bekommt bereits von anderen Leuten im Viertel ganz viel angeboten. Das klingt sehr gut, finde ich. Oder wie wäre es, jemandem, der einem im Supermarkt ins Auge fällt, zu sagen, man hätte gerade selber etwas geschenkt bekommen und nun würde man gerne auch einem anderen etwas schenken, und irgendwann könnte der oder die andere dann ja vielleicht auch etwas verschenken?








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"Viele seiner früheren Kollegen waren inzwischen in der demokratisch legitimierten Nachfolgeorganisation der Securitate, dem SRI, untergekommen oder begannen eine steile Karriere als erfolgreiche Unternehmer. Die kapitalistische Marktwirtschaft, die sie bis vor Kurzem noch bekämpft hatten, bot gerade für ehemalige Securitate-Offiziere ideale Aufstiegsmöglichkeiten. Die alten Seilschaften funktionierten wie geschmiert, denn in allen staatlichen Institutionen, Parteien und Medien waren auch frühere Securitate-Leute untergekommen. Alte Freundschaften wurden reaktiviert, der Korpsgeist blühte auf. Davon profitierte auch Radu Tinu, der nach seiner Entlassung aus der Haft als Manager in einem privatisierten Betrieb arbeitete und heute die Versicherungsgesellschaft Asirom, die der Vienna Insurance Group gehört, leitet. Seine alten Offiziersgewohnheiten hat er nie abgelegt, er betreibt sozusagen nebenberuflich das Geschäft der Desinformation weiter. Dabei wird er von bestimmten Zeitungen und sensationshungrigen Fernsehsendern unterstützt, die ihm eine Plattform bieten, von der aus er seine Botschaften ungestört verbreiten kann. Zum Erbe der rumänischen Geheimpolizei gehören, neben den zahllosen Offizieren, die sich nach Ceausescus Sturz als Unternehmer, Politiker oder privilegierte Rentner bequem in der neuen kapitalistischen Ordnung eingerichtet haben, auch deren Akten. Zum Teil schlummern sie nach wie vor in den Archiven der Nachfolgedienste."










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Ich stelle leider wieder einmal im Live Traffic Feed fest, dass es Tendenzen gibt, einerseits kostenlos Konzepte und Ideen einzusammeln und anderer-seits zu behindern, zu isolieren, zu stören, zu zersetzen, und die Nicht-bezahlung der erspitzelten Ideen und die aus diesem äußerst professionell inszenierten Szenario resultierende Situation als persönliches Versagen (einer Frau) darzustellen. Sie damit abzuwerten, zu beleidigen, zu de-mütigen und zu diffamieren in der Hoffnung und mit der Absicht, diese zum Aufgeben zu bewegen.
Aber das ist nur ein Beispiel unter vielen. Ein Beispiel unter vielen im weltweit geführten Kampf, um den endgültigen Sieg der Wirtschaftsfaschisten zu erringen. Mittel und Methoden wurden oft genug beschrieben. Gladio ist ein Name. Die äußerst martialisch auftretende Bewegung des sogenannten Väteraufbruchs gehört dazu, die matriarchale Strukturen gerne mit Stumpf und Stil ausrottten würde, und sich nicht entblößt, dazu auch patriarchal monotheis-tische Religionen zu benutzen.
Linke und liberale Strukturen sind in den vergangenen Jahrzehnten gezielt unterwandert worden, ein schleichender Putsch findet seit geraumer Zeit allerorten statt.
Die Strukturen und das Business (getarnter) rechter, paramilitärisch geschützter Organisationen, das asozial auf Kosten anderer lebt und sich bereichert, wird jedoch in Gegenwart und Zukunft nicht nur erheblich gestört, sondern zerstört werden. Gerade Frauen als kostenloses oder billiges und williges Fundament dieser Strukturen sind immer weniger bereit, als unentbehrlicher Baustein eines asozialen Kapitalismus zu agieren.
Der Kampf gerade gegen gebildete und politisierte Frauen wird daher in einer Härte geführt, wie es bereits Hitler vorgemacht hat, der genau wußte, dass der Pazifismus und erst recht die Frauen ihm gefährlich werden konnten. Der einzige erfolgreiche Aufstand gegen die Nazis war der der Frauen in der Rosenstraße.
Leider biedern sich diesen wirtschaftsfaschistischen Strukturen auch Frauen an, die gegen andere Frauen eingesetzt werden, und es sind darunter auch solche, die aus den ehemaligen kommunistischen Staaten kommen und sich nun hier im Westen von rechten Organi-sationen einspannen lassen.
Es gibt sehr viele Interessenten und aktive HelferInnen für die Zerstörung der - nur allzuoft links und oder liberalen getarnten - wirtschaftsfaschistischen Strukturen. Es gibt viele Freunde, Förderer und KämpferInnen für einen neuen Aufbau. Der Dolchstoß gegen die faschistischen Strukturen wird von denen geführt werden, die sich dieses Prozesses bewusst geworden und bereit sind, dagegen und für einen neuen Anfang zu arbeiten. Jede und jeder kann helfen: Hinsehen. Fragen. Genauer nachfragen. Sich nicht täuschen lassen vom An.schein. Strukturen und Methoden beschreiben. Sich nicht spalten lassen. Sehen, wer versucht, zu profitieren. Namen nennen. Zum Beispiel.









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Dolchstoß vom Pazifismus und den Frauen

Hätten die Nazis gestürzt werden können?
Einige revolutionstheoretische Überlegungen zum Aufstand der Rosenstraße-Frauen 1943
von G. Hogweed





"Es kann gar nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, daß diese Machtheorie aus Hitlers Erfahrung der Niederlage im Ersten Weltkrieg stammte. Seiner Wahrnehmung nach wurde der "Dolchstoß" damals von zwei Strömungen geführt: dem Pazifismus und den Frauen. Und in der Tat waren ja die großen Friedensdemonstrationen des Jahres 1918 mehrheitlich Frauendemonstrationen. Hitler nahm also wahr, daß öffentliche Unzufriedenheit von Frauen im eigenen Hinterland die Kriegsanstrengungen an der Front und damit eine vermeintlich unantastbare Macht vollständig zerstören konnten. Es war für ihn eine Lehre: sowas sollte sich nie wiederholen."









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Leider tendieren nach meiner Erfahrung als Mutter zu solch paternalistischem Verhalten Menschen, die sich selber auch nichts zutrauen. Ein stabiles Selbstwert-gefühl erwächst aus Vorbildern, die ein Gefühl des eigenen Selbstwerts ver-mitteln, die sich selber etwas zugetraut haben und damit in der Lage sind, zur Freiheit zu erziehen, die viele Wege wählen kann. Eine sinnvolle Erziehung geht auf die individuelle Entwicklung eines Kindes ein, fordert und fördert es nach Kräften und behindert die Entwicklung eines Kindes nicht aus eigener Unsicherheit heraus und damit verbunden aus Angst vor Kontroll-verlust. Wenn das solide Fundament selbstbewusster ErzieherInnen und Vorbilder fehlt, können noch so viele Geschichten vorgelesen oder kindliche Bildungsstätten konsumiert werden. Eine reife Persönlichkeit, die sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewußt wird, eine Persönlichkeit, die über eine hohe Frustrationstoleranz verfügt, entwickelt sich so leider nicht. Die Gründe für das Entstehen von Suchtpersönlichkeiten sind unter anderem hier zu suchen. Zu fragen ist in diesem Zusammenhang auch nach der Persönlichkeitsstruktur von Menschen, die sich so verhalten, wie ich das im ISLA-Blog immer wieder beschrieben habe. Ich bin der Meinung, dass Persönlichkeiten nachreifen können. Dass die Defizite einer mangelnden Erziehung und Sozialisation von Kindheit und Jugend nachgeholt werden können. Und natürlich: Ein gewisses Maß an Defiziten hat jede und jeder von uns auszugleichen. Jede und jede kannn sich selbst als Erwachsene das geben, was sie und er als Kind vermisst hat. Was vielleicht gerne gelesen worden wäre, wenn es denn bekannt gewesen wäre. Wie wäre es zum Beispiel mit den Winter- und Weihnachtsbüchern von Astrid Lindgren als Geschenk für sich selbst?








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Montag, 21. Dezember 2009

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Myth*ing Links:
Yuletide Around The World











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Join together beneath the mistletoe.
By the holy oak whereon it grows.
Seven Druids dance in seven time.
Sing the song the bells call, loudly chiming.
Ring out these bells.
Ring out, ring Solstice bells.
Ring Solstice bells.
– Ian Anderson, Jethro Tull ©1977



via









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Mittwinter
Julfest





Der Herbst bringt das Dunkel. Er endet mit dem kürzesten Tag des Jahres. Der Winter beginnt mit der längsten Nacht des Jahres und führt aus dem Dunkel zurück zum Licht. Er endet, wenn Tag und Nacht gleich lang sind, am Frühlingsäquinoktium, der Frühlingstag-Tagundnachgleiche. "Alljährlich zur Wintersonnenwende vollzieht sich gleichsam eine Neugeburt der Zeit, begleitet von einer Verjüngung und Erneuerung des gesamten Kosmos: Die Welt taumelt in die Zeit des Uranfangs zurück; das Chaos kehrt wieder" (Giani 1994:40). Daher findet das 'Lichtfest' im Dunkeln statt, denn das Dunkle birgt den Keim des Lichts in sich und umgekehrt - eine symbolische europäische Entsprechung der Vereinigung von Yin und Yang.





Zu Mittwinter bricht der Schnee herein. Die Tage werden wieder länger, und der Schnee reflektiert und verstärkt das Licht. Mittwinter bringt die Erneuerung des Lebens und birgt die Hoffnung auf neue grüne Lebenskraft; auf die Hoffnung der viridatis, der grünenden Kraft. Diesen kosmologischen Tatbestand bezogen schon die Römer auf das Blütenwunder: "Am Tag der Wintersonnenwende selbst blüht der unter dem Dach zum Trocknen aufgehängte Polei (herba polei), und mit Luft gefüllte Blasen platzen" (Plinius II, 108). Dies erhellt die bedeutsame Rolle immergrüner Pflanzen zur Zeit der Wintersonnenwende, den rituellen Einsatz von Feuer und Kerzen wie auch die mysteriöse Bezeichnung "Mutternacht". Die dunkelste Nacht des Jahres wurde einst Mutternacht genannt, denn nun wird der Sonnengott, der Geliebte der Göttin, tief im Schoß der Erde neu geboren. Mit ihm wird das Lebenslicht erneuert. Es ist eine Zeit der Stille, der Besinnung. Der im Sternenglanz erstrahlende kosmische Baum (der Schamanenbaum, die Himmelsleiter), unter dem das Lichtkind geboren wird, offenbart sich der inneren Schau. Tannengrün schmückt die Räume. Es wird mit Beifuß, Wacholder und anderen duftenden, reinigenden Kräutern geräuchert (Storl, 1996a: 73f). "In dieser Zeit gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Die Menschen nehmen das Wunder dieser geweihten Nächte in ihrer Meditation wahr, zünden Lichter an, lassen einen Eichen- oder Birkenklotz, den Julbock, schwelen und hängen den Wintermaien - den ursprünglichen Weihnachtsbaum - auf. Bei den britischen Kelten wurde das Haus vor allem mit Stechpalme, Mistel und Efeu geschmückt, auf dem Festland benutzte man Tannen- und Fichtengrün. Die Asche des Julfeuers galt als heilkräftig und wurde auf Felder gestreut, um diesen Fruchtbarkeit zu bringen. (Storl 2000b: 150).







Weihnachtsräucherung für die Sonnenwende



Olibanum Erithreia
Opoponax (süße Myrrhe)
Mastix
Stechwacholder (Juniperus oxycedrus)
Wacholderbeeren
Kardamon







Aus:
Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling, Weihnachtsbaum und Blütenwunder. Geheimnis, Herkunft und Gebrauch traditioneller Weihnachtspflanzen. Rezepte - Rituale - Räucherungen.









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The Goddess and the Green Man:
Yule/Winter Solstice December 21st








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Happy Yule!
Ein frohes Julfest!












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"Eine moderne Wissensgesellschaft sollte sich keine Minderheiten ohne jede Perspektive leisten, sondern Bildungserfolge belohnen. Wer Leistung zeigt und sich für die eigene Bildung engagiert, soll frei leben, sich frei bewegen und frei planen können. Mein Vorschlag: Wer in Deutschland einen Schulabschluss gemacht hat, wird aus dem Status der Duldung entlassen und bekommt eine Aufenthaltserlaubnis. Er kann hier mit gesicherter Perspektive leben und arbeiten.




Olaf Scholz ist Vize-Chef der SPD und Fraktionsvize der Bundestagsfraktion. Von November 2007 bis Oktober 2009 war Scholz Bundesarbeitsminister. Insbesondere die Leistungen Jugendlicher, die bereits mehrere Jahre hier gelebt haben, können so belohnt werden. Sie haben sich angestrengt und mit einem Schulabschluss den Grundstein für ihr berufliches Fortkommen gelegt. Sie haben das getan, weil sie hier ihren Platz gefunden, hier Freundschaften geknüpft, hier ihren Alltag gelebt haben."









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Sonntag, 20. Dezember 2009

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Genau! Mother Night hat sich vorübergehend die Kapuze über den Kopf gezogen.









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93 Jahre, mehr oder weniger weise. Und kein bisschen leise. Über das Kompliment dieser Dame wird sich Silvio Berlusconi bestimmt ganz besonders freuen.








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(Foto) Weihnachtsstern. Andere Namen sind Adventsstern, Christ-stern, Feuerblume, Hirtenrose, Liebesstern. "Besonders auffällig sind beim Weihnachtsstern die roten Hochblätter, die wie Scheinblüten an den Stengeln leuchten. Dieses "Blütenwunder" geschieht zur Weihnachtszeit." Das Wolfsmilchgewächs wurde 1828 von Dr. Poinsett in Mexiko entdeckt. Sein Bericht und seine Übersetzung des mexikanischen Namens als "Blume der Heiligen Nacht" machten den tropischen Zierstrauch in Europa und Nordamerika bekannt. Viele Indianer in Chiapas benutzen die "chilipfefferroten" Blättersterne als Opfer- und Weihegaben für ihre alten heidnischen Götter oder volkskatholischen Heiligen. Lalapute, "roter Blätterstern-Weihrauch" oder "Lal dhudhiya", "roter Räucherstoff", heißt die aus Blüten, Früchten und den roten Scheinblüten bestehende Rohdroge des Weihnachtssterns auf Nepali. Kali liebt diese Blume am meisten. Lalupate ist nach dem roten Rhododendron ihre bedeutendste Opferblume. Europäern erscheint Kali als indische Schwester der ursprünglich aus Kleinasien stammenden griechischen Zaubergöttin Hekate. Die ganze Pflanze enthält einen ätzenden Milchsaft. Im Florentiner Codex, einer aztekischen Quelle aus dem 16. Jahrhundert, heißt es, man könne diese Pflanze bei Frauen mit geringem Milchfluß anwenden. Der Milchsaft gilt medizinisch als Galaktogen, das heißt als Mittel, das die Milchproduktion fördert. Christliche Missionare bezogen diesen volksmedizinischen Gebrauch auf die nährende Muttergottes und sorgten bei der indigenen Bevölkerung nachhaltig für eine entsprechende Verehrung der Pflanze im Namen Christi Geburt.




Text frei zitiert nach: Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling, Weihnachtsbaum und Blütenwunder. Geheimnis, Herkunft und Gebrauch traditioneller Weihnachtspflanzen. Rezepte - Rituale - Räucherungen.









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Die astronomische Wintersonnen-wende wird dieses Jahr stattfinden am 21. Dezember 2009 um 18:47 MEZ. Passend zur Kälte als Vorschlag für morgen ein Julfest-Kuchen in Form eines Holzscheits.










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Frau Holle und der Kinderzug




Es war einmal eine junge Frau, der starb ihr Kind ungetauft und so wurde es nicht auf dem geweihten Friedhof beigesetzt. Und der Schmerz der Frau darüber war beinahe so groß wie über den Verlust des Kindes.




Nun wohnte am Ende des Dorfes eine weise Frau, viele hielten sie auch für eine Hexe. Man sprach, daß sie viel mehr wissen würde von dem, was zwischen Himmel und Erde vorgeht, als die normalen Sterblichen.
Nun kam kurz vor Weihnachten, die junge Frau zu der Alten und klagte ihr Leid.
Die Alte aber sagte: "Du brauchst darüber nicht traurig zu sein. Ich gebe dir jetzt einen Rat, und das wird dir zum Trost gelangen. Am Frau Holle Abend, warte am Kreuzweg. Das wird dir Trost bringen."




Am Frau Holle Abend ging nun die junge Frau zum Kreuzweg und wartete dort unter dem Holunderbaum. Es wurde neun Uhr, es wurde zehn Uhr, und sie hörte vom Dorf elf schlagen. Kaum hatte die Glocke ausgeschlagen, da hörte die Frau ein Singen. Sie sah einen Zug Kinder, und vor ihnen schritt eine hohe, schöne Frau.
Wie sie näher kamen, da sah die junge Frau, daß sie gerade ihr kleines Töchterchen an der Hand hatte. Und Frau Holle wandte sich zu ihr und sprach:
"Du mußt nicht traurig sein. Siehe, jedes Jahr an meinem Abend hole ich alle Kinder, die ungetauft verstorben sind und bringe sie in meinen Garten. Sie werden es dort schöner haben, als sie es je auf Erden gehabt hätten."
Und dann winkten sie ihr noch einmal zu und verschwanden. Seit diesem Abend war nun die junge Frau getröstet.






Aus:
Sigrid Früh, Rauhnächte - Märchen, Brauchtum, Aberglaube








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"Um Frau Holles Gestalt rankt sich ein besonders reicher Mythenschatz, durch den sie als Große Göttin in den drei Aspekten der Jungfrau, der Liebesgöttin und der weisen Alten erkennbar ist. Die Zeit der Weihenächte (oder „Mutternächte“) vom 25. Dezember bis zum 6. Januar wurde einst als die heiligste Zeit des Jahres gefeiert. In diesen Tagen musste alle Arbeit ruhen. Holla oder Percht, wie die Göttin im alpenländischen Raum genannt wurde, stellte als Gabenbringerin die schenkende Erde dar, der die Menschen alle Gaben für das Überleben im Winter verdankten. Die Menschen sahen sie auch als Wiederbringerin des Lebens, die mit den Seelen der Toten über das Land zog. Vor den zwölf Nächten lag der „Berchtentag“ oder „Holletag“ mit seiner heiligen Nacht am 24. Dezember. Mit einem großen Fest wurde an diesem Tag das Mysterium der Wiedergeburt und die Wiederkehr des Lichts zur Winter-Sonnenwende gefeiert.





Auch damals bereiteten sich die Menschen auf diese Zeit vor, die Frauen brauten Bier und stellten Gebäck mit dem Abbild oder mit Symbolen der Göttin her. Brot und Bier galten als Gaben der Göttin, deren Herstellung eine ehrenvolle Aufgabe der Frauen und sakrale Handlung war. Im Volksglauben fuhr Frau Holle auf ihrem Wagen, der von vier weißen Hirschen gezogen wurde, durch die nächtlichen Dörfer. Sie warf ihre Geschenke durch den Schornstein in den offenen Kamin oder die Kinder stellten ihre Schuhe vors Fenster und hofften, dass die Göttin im weißen Kleid und mit der hohen Haube auch bei ihnen vorbeifahren und sie beschenken würde. Mit der Rute wurde nicht gestraft oder geschlagen wie heute. Es war die „Lebensrute“, die aus immergrünen Gewächsen gemacht, in ganz Mitteleuropa bekannt war. Mit ihr wurde gesegnet und sie galt als Symbol für Glück. Die Sitte der Weihnachtsbäckerei dauert bis heute fort, auch Kekse in Form von Sternen und Monden – früher ein Hinweis auf das kosmische Wirken der Göttin - sind noch üblich. In England ist der Hirschwagen oder -schlitten von „Santa Claus“ übernommen worden.






Auch das Ende der heiligen Zeit, der 6. Januar, wurde mit einem großen Fest gefeiert. Das magische Jahr hatte sich vollendet, auf der Erde zog die Göttin in Gestalt dreier Frauen in weißen, roten und schwarzen Gewändern mit dem wiedergeborenen Licht von Haus zu Haus und brachte ihren Segen. Auch dieses Fest wurde christlich vereinnahmt als „Dreikönigstag“, an welchem die Heiligen Drei Könige dem Stern von Bethlehem folgend umherzogen. Ihre Initialen „C+B+M“ für die Namen Caspar, Balthasar und Melchior, die mit Kreide an die Haustüren geschrieben werden, standen ursprünglich für „Catharina, Barbara und Margaretha“ die „Heiligen drei Madl“; die in manchen Kirchen noch zu sehen sind. Diese christliche Frauentrinität geht zurück auf die „drei Matronen“ und die „drei Bethen“: Ambeth, Wilbeth und Borbeth, die ebenfalls auf die Große Göttin in ihren drei Aspekten hinweisen.








Aus:
Mathilde - Frauenzeitung für Darmstadt und Region









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Kolumne
Liebe Frauen!








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Samstag, 19. Dezember 2009

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Kölner Erklärung:
Zum Selbstverständnis der Universität




"Laut Burchardt überfordern Bachelor und Master durch ständige Prüfungen und Anwesenheitskontrollen und unterfordern, weil an den Hochschulen nicht mehr eine tiefere Reflexion von Wissen gefragt ist. Neu sind diese Kritikpunkte dabei nicht mehr.
Doch die zentrale Aussage der Erklärung ist deutlich radikaler als andere: Der Bologna-Prozess ist nicht zu retten. Sein Kernstück, die Bachelor- und Master-Studiengänge, müssten nicht optimiert, sondern ganz abgeschafft werden, fordert Burchardt. Bildung, findet er, lässt sich nicht modularisieren. Man könne vielmehr zu den alten Studiengängen mit Diplom und Magister zurückkehren, um sich an eine sachorientierte Umgestaltung der Studiengänge zu machen - diesmal mit Lehrenden und Studierenden. Der Bologna-Prozess habe dem Anspruch einer universalen Bildung ebenso den Garaus gemacht wie der zweckfreien Grundlagenforschung.





Will Burchardt zurück in den Elfenbeinturm, zu einem zweckfreien und anwendungsfernen Studium für eine kleine Elite? Unsinn, meint er. Das Gegenteil sei richtig: Die gesellschaftliche Relevanz von Themen lasse sich einfach nicht vorausplanen, so Burchardt. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, wie wichtig uns heute die Islamwissenschaften sind? Die Uni müsse daher Raum bieten für "Zweckfreiheit".
Und die Studenten? "Die aktuellen gesellschaftlichen Probleme wie Klimakatastrophe und Armut", so Burchardt, "können nur gelöst werden, wenn wir Generalisten haben, die an jeder potenziellen Arbeitsstelle mit einem breiten Horizont Verantwortung übernehmen. Wenn wir das Studium auf Schmalspur zuschneiden, werden die jungen Leute am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet."








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Nicht jede muß auf der Bühne einen selbstsicheren Eindruck machen. Selbst Stottern kann passieren. Und nicht jede muß freundlich sein. Erst recht nicht zu mir. Nicht jede muß sich erinnern. Selbst wenn sie dafür auf der Bühne eine Blume für die sozialpädagogische Initiative erhalten hat, die sie vertritt. Eine pädagogische Initiative, die den Ausbau des Klingelpützparks für notwendig erachtet. Wie sie heute sagte im Pavillon am Park, nachdem sie zuerst nicht wußte, was ich meine mit der Aktion Klingelpützpark, wo Glühwein ausgeschenkt wurde von der Weihnachtsfeier von gestern. Warum nun genau und wer findet, dass der Klingelpützpark zu einem riesigen Schulzentrum mit Mensa und Tiefgarage ausgebaut werden soll, das konnte ich heute leider nicht mehr erfahren. Dabei hätte ich doch gerne von ihr mehr gehört über das sozialpädagogische Konzept. Es tut sich nämlich viel im Viertel. Ob sie alle in die Nähe des Kardinals wollen? Oder ist es doch eher der multikulturelle Eigelstein? Der Erotikanbieter Orion ist seit einiger Zeit im Viertel in den ehemaligen Räumen des Motorradhändlers. Ebenso im Viertel ein Ableger des Golden Dawn. Jedenfalls steht der Name ganz klein auf dem Schild des recht anspruchsvoll eingerichteten Lokals mit Wahrsagerinnen unter dem Buddha-Blick. Warum also nicht auch noch ein Massenschulzentrum mit sozialpädagogischer Betreuung. Vielleicht statt der Renovierung der vorhandenen und stark sanierungsbedürftigen Schulen? Einer der Erwachsenen kam vom Spielplatz an den Stand. Sie wandte sich ab und wurde sichtbar freundlicher.









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"Der Rat der Domstadt hat mit Stimmen von SPD und FDP entschieden: Das Opernhaus wird renoviert, das Schauspiel neu gebaut – für 295 Millionen Euro." Es wird zum Glück preiswerter als erwartet. Und unsere Schulen reißen wir am besten alle ab. Die, die noch zur Schule wollen, können sich ja privat eine anmieten, die noch nicht baufällig ist.








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Kommentator "Lümmelland ist abgebrannt sagt: Klimawandel bedeutet nicht automatisch Erwärmung. Man könnte es mit extremen Schwankungen übersetzen. Auch niedrige Temperaturen können tödlich sein. Den bequemen Deutschen fehlt es hier einfach noch an Erfahrungswerten. :)))"
Noch Fragen zum Basteln nach Betriebsanleitung?




Kommentator Paul Pop sagt: "Die Parole ('Global denken, lokal handeln', C.M.) kam von dem Physiker Fritjof Capra, der versuchte, westliche Wissenschaft und östliche Mystik zu vereinen. Er glaubte, die Erde habe ein Bewußtsein. Da die Linken alles Geistige ablehnen, und die sog. Umweltbewegung von Linken gesteuert ist, war die Parole der Umweltbewegung eher fremd und sie geriet in Vergessenheit. Capras zweites Stichwort war "Dezentralisierung". Tatsächlich haben Linke und Populärpolitik die Welt ins gerade Gegenteil gesteuert: Monopolisierung und Zentralismus. Capras Bücher sind also nach wie vor lesenwert, nicht weil soviel erreicht wurde, sondern weil die Ignoranz nur Probleme aufgetürmt hat. Reformen muß man übrigens langsam durchführen, dann dafür Sorge tragen, daß sie sich festigen. Wer alles auf einmal will, überstürzt sich, und weil er sich überstürzt, erreicht er schließlich gar nichts."








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Reversible Knitting
Die Vorlagen müssen manchmal geändert werden. Gut, wer das selber kann. Wer nicht, weiß auch hier die Hilfe von Kunsthandwerkerinnen zu würdigen.











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Hallo an Erfahrung so arg leidende Kommentatorin! Das klingt ja wirklich bedrohlich, was du aus einer Erkältung herausgeholt hast. Dank deines Kommentars zum Blog-Beitrag verzichte ich dieses Mal allerdings darauf, den Strick-Blog der Kunsthandwerkerin im Viertel zu verlinken. Ich mag es nämlich nicht, wenn allzu viel Panikmache plaudert. Ich weiß, von einer lebensbedrohlichen Herzmuskel-entzündung nach einer Erkältung werden auch Politiker heimgesucht, welche vor Jahren mal sagten, dass die Politik gegen die Pharma-Industrie nicht ankommt. Irgendwie schlägt da seit einiger Zeit wohl was auf's Gemüt. Denn auch deren Privatleben gleicht aus irgendeinem Grund einer Achterbahn. Was immer ganz besonders gut ist für einen aufsehenerregenden Artikel. Ich habe natürlich keine Ahnung, wie so etwas kommt. Aber weißt, liebe Kommentatorin, wenigstens die gute alte Grippe oder eine Erkältung lassen sich hoffentlich von blauen Schwänen in Blogs nicht mehr allzu sehr beeindrucken.








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"es gibt Mitmenschen, für die sind in den achtziger Jahren Demonstranten auf die Straße gegangen, gegen Diskriminierungen aller Art wurde demonstriert, alleinerziehende Mütter waren auf sich gestellt, daraus konnte niemand politisches Kapital schlagen. Selbst schuld, wenn man ein Kind bekommt - hat man sich schließlich nicht das Recht auf Abtreibung 'erkämpft'?"








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"Eine Löwin
mit 14-Stunden-Tag siebenmal die Woche"











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Laut Live Traffic Feed der Literatur-Tipp Betriebsausflug in die Gaskammer: "Krankheitsbild Schizophrenie eine häufige und leichtfertig gestellte Diagnose während der Zeit des National-sozialismus, und noch dazu eine äußerst folgenschwere. Denn nicht selten war sie für den Betroffenen ein Todesurteil. So auch im Falle Peter Verhaelen, der als Matrose noch den Ersten Weltkrieg überlebt hatte, dann aber in die Fänge der Psychiatrie geriet und getötet wurde. Knapp 70 Jahre später macht sich sein Neffe, Bernhard Selting, auf, um die wahren Hintergründe von Peters Schicksal zu erfahren. Schritt für Schritt beschreibt er in der vorliegenden Familiengeschichte den grausamen Leidensweg seines Onkels durch die Euthanasie und die geschichtlichen Hintergründe, vor denen sich Peters zu kurzes Leben abspielte."









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Und als nächstes überlegen wir gemeinsam, wer denn das Briefing des Zahnarztes in Mülheim übernommen hat. Ein so guter Handwerker sollte sich nicht beeinflussen, geschweige denn verwirren lassen von den Geschichten, die man ihm über andere erzählt. Dieses Mal waren es nicht die Hormonschwankungen und beginnende Wechseljahre, dieses Mal war es gleich das angebliche Einspinnen in eine ganz eigene Welt. Und was ein guter Heiler ist, der versucht natürlich, sich auf die Welt seiner Patienten spiegelnd einzulassen, was allerdings nicht ganz gelang in Anbetracht der Situation, dass die Patientin kurz und knapp nach ein paar Sätzen klarstellen mußte, dass sie einst als Politologin und Referentin für Extremismus und autoritäre Psychogruppen gearbeitet hatte und nun in der Folge dessen auch noch als Autorin von "Generation Blogger" eine Menge Merkwürdiges erlebt. Und jeden Tag ein wenig mehr weiß. Meine ganz individuellen Amazon-Anbieter können übrigens aufhören, mir neben sehr detailliert informiert und fast liebevoll klingenden Titeln ständig neue Bücher über Brustkrebs zu empfehlen. Ich bin als moderne Schamanin gegenüber den Aussagen einer Angst-Industrie immun. Aber natürlich sagen solche Sachen immer etwas über den Absender. Habt Ihr schon gehört, dass auch Brustkrebs, wenn er denn auftritt, sogar von selbst wieder geht? Wenn Euch die Angst also überwältigt: Geht am besten selber den eigenen Inneren Weg. Andere einfach nur anzapfen in ihrem Wissen oder Instant-Seminare besuchen beim esoterischen Anbieter im Netzwerk reicht nicht für diesen sicher sehr langen Weg. Erleuchtung will Weile haben. Und wahrnehmen, dass sie nichts weiß. Eine einfache Wahrheit, die nicht nur Uni-Absolventen zu würdigen wissen.









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"Du bist also auch der Meinung, dass es Kommunikationsprobleme innerhalb der CIA gab". Mausi, deine kreative Fragetechnik zum 11. September gleich beim ersten Treffen passte so ganz und gar nicht zu deinem Auftritt als abgehalfterter Selbstständiger und damit durchaus im Trend liegender Lover. Vielleicht fragt man solche Sachen lieber doch nicht beim ersten Mal. Auf keinen Fall jedoch vor der Frage, ob Frau denn drunter noch ein Höschen trägt. Hasen haben so was gar nicht gerne. Update: Der Live Traffic Feed will wieder was sagen. Man ist also wach in der EU. Mir fällt da auch noch ein Satz ein: Beim Spagat mit den Beinen auf verschiedenem Boden hat sich schon mancher die Eier ausgerenkt.









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"Sagen Sie, wird der Falke fliegen?"
Ishtar DVD (Bild)










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Das Buch über Sektenkonzerne, die gerne die Welt erobern möchten unter paramilitärischem Schutz, und die vom Burda-Verlag ausgerichtete Bambi-Verleihung in Düsseldorf, schauspielernde Widerstandskämpfer und Steuer-Erleichterungen unter der Clinton-Administration hätte ich gerne vom Verkäufer Udo 24 bei Amazon im Original und ohne kreative Umschreibungen, auch wenn mancher Künstler und Journalist hier sicher sein Einsatzgebiet sieht.









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Freitag, 18. Dezember 2009

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Liebe Tarot-Blogger, die ich Euch seit ein paar Tagen nach längerer Zeit wieder besuche. Ich bewundere Eure Bibliothek voller Kulturgeschichte und den täglichen Blick. Auf geheimnisvoll Magisches beispielsweise. Oder auf deutsche Bloggerinnen mit abkühlender Begeisterung für nächtliche astronomische Lektüre. Vermittlerinnen allerdings, vermittelnde Wanderinnen zwischen den Welten seid Ihr keine. Ansonsten dieser bildungsbürgerliche Beitrag doch etwas anders ausgefallen wäre. Sicher, ein gewisses Prophetentum ist Eurer Blogger-Gemeinschaft natürlich immanent. Wie ich vor einiger Zeit feststellte. Hypathias Werke wurden in der Bibliothek von Alexandria zerstört, wie ein bloggender Netzwerker schrieb? Danke für soviel Vermittlung von Bildung, denn so wußten wir, dass ein paar Tage darauf von dieser antiken Denkerin jedenfalls kein Schriftgut mehr in Schutt und Schlamm versinken konnte. Ihr schickt doch sicher auch weiterhin gut geschulte Göttinnen mit Maske ins Haus? Ins Blog? Oder zum kleinen Bruder? Ich jedenfalls besuche Eure Seite gerne weiter. Denn Magie und Bildung wirkt manchmal Wunder. Frisches Fleisch und Fisch allerdings hole ich persönlich mir lieber auf dem Markt in meiner Nähe.









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Celtic Queen
Etsy












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Vesta war der römische Name der griechischen Göttin Hestia, "der ersten von allen Gottheiten, zu der man beten muß". Mit ihrem Namen begannen und endeten alle Gebete und Opferrituale, sagte Cicero, denn sie ist "die Hüterin der innersten Dinge". (Fußnote) Pythagoras zufolge war das Feuer ihres Herdes oder Altares das Zentrum der Erde. (Fußnote) Deshalb war der Altar der Vesta in Rom, der von den jungfräulichen Vestalinnen gehütet wurde, auch ein Symbol des Erdmittelpunkts. Ein ähnlicher Altar war in Griechenland das Prytaneum ("öffentlicher Herd"), der ebenfalls von der Göttin verwaltet wurde, die "von allen Gottheiten am meisten verehrt" wurde. (Fußnote)





Vesta oder Hestia war aus dem matriarchalen Zeitalter erhalten geblieben, in dem der Herd der Clanmutter der erste Feueraltar gewesen war. Ihre hausfraulichen Funktionen bestanden darin, das Feuer zu hüten, die Nahrung zu bereiten und das heilige Zentrum des Clanlebens zu gestalten, und sie galten als die heiligsten von allen menschlichen Tätigkeiten. In scharfem Kontrast dazu steht die moderne Hausfrauenarbeit, die in den meisten Fällen einfach nur als Nicht-Arbeit gilt, die keiner Bezahlung würdig ist. Sie wird nicht als ehrwürdig sakral, sondern als profan betrachtet.







Das Zeichen für Vestia (oder Hestia) war ein Altartisch, auf dem Zwillingsflammen wie Schlangen zum Himmel aufzüngeln. Die Form des Altars entspricht dem griechischen Buchstaben pi, der in der Zahlenmagie der Pythagoreer überaus wichtig ist, wie jedes moderne Schulkind weiß. Die jungfräulichen Vestalinnen waren die heiligsten Frauen von Rom, weil sie mit dem ewigen Feuer zu tun hatten, das im Herzen des Imperiums brannte. Vestas Altarflammen durften niemals ausgehen, denn dies hätte das Ende des Imperiums bedeutet. Die Priesterinnen waren zunächst virgines im alten Sinne; das heißt, sie waren nicht notwendigerweise keusch, sondern lebten unabbhängig von einem Mann. Später wurden sie zu nonnenhafter Keuschheit gezwungen und waren nur mit dem Geist von Rom "verheiratet" (der wahrscheinlich die Form des phallischen Palladiums besaß) - wie auch christliche Nonnen später mit Christus "verheiratet" wurden. Der Beiname eine Vestalin lautete Amata ("Geliebte"). (Fußnote)





Im 4. Jahrhundert n. Chr. löschten die Christen das vestalische Feuer und entzogen den Jungfrauen ihre politischen und religiösen Privilegien. Dies führte bei gebildeten römischen Heiden, die noch immer dem alten Glauben anhingen, zu großer Empörung. Die Jungfrauen waren höchst sakrale Wesen - obwohl das patriarchale Rom ihren ursprünglichen Charakter vergessen (oder absichtlich verdunkelt) hatte:
Sie waren orgiastische Priesterinnen und jungfräuliche Mütter, die bei Sommersonnwendfeiern vor dem 6. Jahrhundert v. Chr. von den Göttern geschwängert wurden. (Fußnote) Sobald die christliche Kirche genügend politische Macht hatte, ließ sie die Göttin Vesta und ihre heiligen Priesterinnen verschwinden. "Ihre christlichen Feinde fürchteten sie als geheimnisvolle und magische Frauen: Sie verstanden sie nicht und wollten sie auch nicht verstehen; sie wollten sie nur vernichtet wissen. (Fußnote)







Aus:
Barbara G. Walker, Die geheimen Symbole der Frauen. Lexikon der weiblichen Spiritualität









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Donnerstag, 17. Dezember 2009

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Wahre Männer tragen den Schleier ohne Furcht und Scham.“










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"Meine Tante Anasuya, die eines meiner wichtigsten Vorbilder ist, hat die herkömmlich definierten Leistungen der Berufswelt auf später verschoben und sich darauf konzentriert, Kinder aufzuziehen. Jetzt sind ihre Kinder erwachsen. Nun konnte sie gleich für mehrere Monate nach Tibet reisen, um dort ihren Traum zu verwirklichen und endlich Ärztin für tibetische Medizin zu werden. Feminismus hat ihr ganz sicher den Weg dafür bereitet, ein Leben der Wahl-möglichkeiten zu führen und jetzt dieses ungewöhnliche Ziel anzustreben.




Ich wüsste jedoch nicht, dass Feminismus ihr ausdrücklich Raum dafür gegeben hat, das zu würdigen, was ich an ihr am meisten bewundere: ihre offene Tür. Sie nimmt immer wieder Studenten auf, die eine Unterkunft brauchen, oder gewährt alleinerziehenden Müttern Zuflucht, die wirtschaftlich in Not sind, oder stellt einfach noch einen Teller mehr für Teenager auf den Tisch, deren Eltern gerade mit ihren eigenen Problemen kämpfen. Mit der Art und Weise, wie sie das Leben anderer erweitert, ist ihr Leben für mich eine der erfolgreichsten „Karrieren“, die ich kenne – und sie führt dieses Leben, während sie Ruhe, Gelassenheit und Frieden ausstrahlt."









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Christel Göttert Verlag:
Virginia ist eine Zeitschrift für Frauenbuchkritik (gegründet 1986).








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Loreena McKennitt
A Mediterranean Odyssey












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Jedes Schulmädchen muß erfahren, dass schon die Pythagoreerinnen gute Mathematikerinnen waren oder Sokrates seine politische Redekunst von Aspasia lernte.




Elfriede Walesca Tielsch (1910 - 1993)
In: Marit Rullmann, Sophias Weisheiten
Christel Göttert Verlag








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The Mermaid
Sirenophilia -
Mermaids on the Web











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Mittwoch, 16. Dezember 2009

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Halkyonische Tage. Die sieben ruhigen Tage vor der Winter-sonnenwende. Eine Zeit der Gelassenheit und der Stille.




"Alkyone (griechisch: Ἁλκυόνη; Tochter der Enarete und Aiolos oder des gleichnamen Windgottes Aiolos) ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie. Nach Ovid war Alkyone ihrem Gatten Keyx (lat. Ceyx), Sohn des Hesperos, in innigster Liebe verbunden. Eines Tages sah sich Keyx gezwungen seine Gemahlin zu verlassen, um das Orakel in Klaros aufzusuchen. Alkyone warnte ihren Mann, da sie – als Tochter des Windgottes Aeolus – die Winde und vor allem deren Unberechenbarkeit kannte. Die Umstände, die Keyx bewogen, nach Klaros zu segeln, waren jedoch von solcher Bedeutung, dass er sich nicht von seinem Vorhaben abbringen ließ.
Wie befürchtet kam der Sturm und das Schiff versank inmitten des Mittelmeeres. Keyx war glücklich, wusste er doch seine Frau in Sicherheit. Als seine Kräfte ihn verließen, seufzte er ein letztes Mal ihren Namen bevor er ertrank.
Alkyone wartete auf ihren Mann und betete zu den Göttern. Die Götter waren von den Gebeten gerührt, waren sie ja für einen bereits Verstorbenen. Der Traumgott Morpheus wurde beauftragt, Alkyone die Nachricht vom Tod ihres Mannes zu überbringen. Also legte er sich in der Gestalt Keyx' neben die schlafende Alkyone und flüsterte ihr zu, dass er bereits tot sei. Alkyone wollte nun nicht mehr weiterleben. Am nächsten Morgen ging sie hinunter zum Strand und sah den toten Körper ihres Mannes ans Ufer treiben. Entschlossen, sich das Leben zu nehmen, stürzte sie sich von den Klippen um sich im Meer zu ertränken. Doch statt im Meer zu versinken, flog sie in Richtung ihres toten Mannes: Die Götter waren gnädig und hatten sie in einen Vogel Halcyon (eine Unterart der Eisvögel) verwandelt. Als sie sich auf den toten Körper ihres Mannes warf, stellte sie fest, dass auch er zu einem Vogel geworden war.
Da sie Tochter des Aiolos war, gewährte dieser zur Brutzeit der Halcyonen, im Dezember, eine siebentägige Windstille, damit sie so in der Lage seien, ihr Nest zu bauen."





"Alkyone ist ein blauer Stern, der hellste Stern der Plejaden. Die Plejaden sind das berühmte Siebengestirn. Den Namen trägt der offene Sternhaufen, obwohl man mindestens 9 der über 200 ihm angehörigen Sterne bereits mit bloßem Auge sehen kann. Die Sterne sind alle gleichzeitig entstanden aus dem Nebel, der sie immer noch umgibt."









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Dienstag, 15. Dezember 2009

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Den Leuten zuhören, wenn sie klagen, dass da draußen alles so grau, so teuer, so einheitlich geworden sei. Ihnen zuhören, wenn sie klagen, dass die angebliche Vielfalt gar keine sei. Natürlich ist sie es nicht. Containerware kann viel schneller vermarktet werden in großen Strukturen. Da ist kein Platz für individuelles Handwerk. Den Leuten zuhören und sagen, dass Handwerk absichtlich von Großinvestoren vertrieben wird durch viel zu hohe Ladenmieten. Dass viele Läden nur noch Schauräume sind von Großkonzernen. Dass die Ideen der Kreativen geklaut werden mit Tricks und Technik wie der individuellen Wohnraumüberwachung oder mit Hilfe von satellitengestützter Überwachung, damit wirtschaftsfaschistische Netzwerke ihre Strukturen verteidigen und ausbauen können unter dem Schutz paramilitärischer Dienste. Den Leuten zuhören und sagen, dass auch die Massenmedien, Zeitungen, Zeitschriften, Verlage eine Milliarden-Industrie sind, die in und mit diesen Strukturen arbeitet. Manche arbeiten müssen, auch wenn sie es nicht wollen. Dass es jedoch nicht nur dort viele gibt, die daran arbeiten, dass diese Strukturen endlich geändert werden. Dass die Politik nur allzu oft in Geiselhaft genommen worden ist. Dass Gladio immer noch existiert.





Den Leuten zuhören, sich selbst und anderen Mut machen. Die Masken der Falschspieler herunterreissen. Die Masken derer, die sich eingeschlichen haben und Energien ableiten oder zerstören wollen. Sich nicht einfangen lassen von Rattenfängern, die nach dem Führerprinzip arbeiten, und die Netzwerker langsam aber kontinuierlich einer Gehirnwäsche unterziehen. Inwieweit nicht zuletzt unter dem Mantel eines "War on Terror" auch in Deutschland fast offiziell (Wirtschafts-)strukturen übernommen wurden, Wirtschaftsunternehmen wie Scientology hier arbeiten unter dem Schutz der CIA und anderer, insbesondere auch englischer Dienste, das wird in den nächsten Jahren eine intensive Aufklärungsarbeit erfordern. Auch in den Massenmedien. Ich persönlich werde noch mit einer meiner Kräuterfrauen sprechen. Auch der Verlauf abgezapfter Ideen in Netzwerke ist in einigen Fällen recht transparent. In den vergangen Jahren wurde der Aufbau einer englischen Linie in Deutschland bekannt, und natürlich verlaufen diese Entdeckungen in den seltensten Fällen kampflos. Nicht nur Italien steht diesen Prozess gerade durch, der Medienmonopolist Silvio Berlusconi versucht die Seiten zu wechseln.
Wo immer möglich, den Aufbau von Vielfalt unterstützen, auch den Aufbau von internationalen Strukturen der Vielfalt. Selber aufbauen und kleine effektive Strukturen schaffen. Gemeinsam gezielte Treffer setzen oder Profis engagieren. Und unerbittlich daran glauben, dass wir es schaffen werden. "Alles Gute!"








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