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Freitag, 15. November 2024

Board

Beta-Version D und Beta-Version AT. Achtung! "Teaching - Learning" - Modus ist mit dabei im Sinne der guten alten Klause/Shul. Konzeptplanung. Work in Progress.

Sonntag, 31. März 2024

Gerade erst gefunden: Володимир Зеленський взяв участь в іфтарі






Am Screen gerade erst gefunden. Der Permalink lautet  https://www.youtube.com/watch?v=C0UFrOS9y48 - Nun aufgenommen in die Lernumgebung des Zug der Zeit, Label "Shamans - Rites" im Military Blog

Montag, 26. Februar 2024

"Who is the Wandering Jew"

(Quelle: Leo Baeck Institut. Der Permalink zum Video mit Text lautet https://www.facebook.com/Leobeackjerusalemeng/videos/6978215308967517 - Entschuldigung, technisch ist es momentan nicht möglich, diesen Beitrag des Leo Baeck Instituts via Facebook in anderer Form in der Lernumgebung des Zug der Zeit bei Pinterest zu veröffentlichen als über den Umweg im Blog! 




Im Zuge hybrider Kriegsführung wird gegen 15 : 05 Uhr eine weitere terroristische Fernlenkung von Einheiten, Internationale Werte-Gemeinschaft aufgesetzt! Unglaubliche Provokationen am Unterleib, "Frau Müller". Ihre mentale Verstopfung lösen wir dann im Zuge hybrider Kriegsführung als Antwort! Das gesamte Material auch auf Ihrem Server! Frau Müller! Sie haben trotz gezielter Gefährder-Ansprache in einem lokal begrenzten Szenario eine ABC - Einheit noch einmal terroristisch motiviert ferngelenkt. QED. Hybride Kriegsführung BRD, Beweismittelführung, Weitere Bearbeitungen einer terroristischen Struktur! Und nun das Zitat des Leo Baeck Instituts:





Who is the Wandering Jew? 




"The Wandering Jew is a familiar figure in German culture, based on a short story by an unknown writer that describes the encounter between the Jew Ahasuerus and Jesus. In the narrative, Jesus seeks rest on the wall of Ahasuerus' house during his final journey, but Ahasuerus refuses, and as a result doomed himself to become a restless soul, condemned to eternal exile and wandering. At the beginning of the 20th century, the figure of the Wandering Jew became a recognized symbol, bearing the burdens of Jewish sins on one hand and symbolizing the transformation from the old European Jew to the new Jew on the other. 




(Anmerkung A.H. "Limited Nature"? - Siehe zum Thema auch das Board "Economic History - Wirtschaftsgeschichte" sowie die diversen Anmerkungen zum "Reformjudentum", ausgesprochen evangelikal geprägt. Dürfen wir dazu dann den Irish Coffee reichen ... ?)




Dr. Dekel Shay Schory explores this mythical figure in her new book, "Tree Trunks in the Snow," examining the works of four Viennese writers: Stefan Zweig and Joseph Roth, who wrote in German, and Gershon Schoffmann and David Vogel, who wrote in Hebrew. In her book, Shay Schory delves into how Zweig used this image to depict Jews settling in Europe, finding reprieve from eternal migration, and explores how Schoffmann identified Jewishness in the dark eyes of the wandering gypsy woman. In December 2023, the Leo Baeck Institute held an event in honor of Dr. Dekel Shay Schory's book."




  You are invited to watch the full event in the first comment. https://fb.watch/qsktUwxFVz/ via @FacebookWatch

Dienstag, 17. Mai 2022

Die Frau im Fenster

"Versetzen wir das Bild von der 'Frau im Fenster' um ein paar Jahrtausende zurück in eine Zeit, die den abgespaltenen Begriff 'Sexualität' noch nicht gekannt hat: Die 'Frau im Fenster' war einst eine Hohepriesterin, die kultische Königin, die den Geliebten zur Heiligen Hochzeit aufforderte. Der Jüngling, mit dem die Priesterin schlief, empfing durch die Heilige Hochzeit göttliche Weihen. Er empfing sie stellvertretend für die ganze Natur, die er verkörperte: Liebe war das schöpferische Agens, die Kraftquelle, die im Wachsen der Pflanzen, der Fruchtbarkeit der Tiere und dem Ansteigen der Wasser in den Flußläufen wirkte. Die Liebe knüpfte das menschliche Dasein in die kosmische Ordnung ein und gewährleistete die Erhaltung des Lebens, den Sieg der geistigen, seelischen und physischen schöpferischen Kräfte über Untergang, Tod und Verwesung. Weit entfernt davon, 'nur' Fruchtbarkeitskult zu sein, traf der schöpferische Impuls alle Bereiche der menschlichen Existenz. Die ganzheitliche Erfahrung einer Liebe, der das abgespaltene Erlebnis von Sexualität unbekannt war, schuf einst die Voraussetzung für menschliche Integrität, für die seelische Gesundheit von Frauen und Männern.






Die 'Frau im Fenster' ist zur Verführerin des Mannes' geworden. Die Priesterin ist zur Dirne, zur Prostituierten verkommen. Zwischen Heiliger Hochzeit und Prostitution liegt die Geschichte eines Symbolwandels, die den dramatischen Verfall menschlicher Seelenkraft im Umgang mit Liebe und Tod beschreibt.
Elfenbeinschnitzereien, die eine 'Königin im Fenster' darstellen, waren im vorderen Orient und im östlichen Mittelmeerraum weit verbreitet. Bei den archäologischen Fundstücken handelt es sich meist um Bruchstücke, Teile jener Elfenbeinbetten, kultischer Möbelstücke, die zur Feier der Heiligen Hochzeit besonders kostbar ausgestattet waren. Die Priesterinnen der Aphrodite zeigten sich ebenso im Fenster, um nach dem Geliebten zu rufen (Hurwitz 1980, 42) wie die orientalischen Königinnen, die sich als Inkarnation der Großen Göttin auf dem Thron verstanden. In London befindet sich ein Relief aus dem Palast des Assurbanipol (669 - 627 v.u.Z) in Ninive, das den König auf dem geschmückten Prunkbett zeigt, neben ihm die Königin, umgeben von Dienern und Musikanten. Das Gemach für die Feier der Heiligen Hochzeit befand sich im Turm am Eingang der Tempelstadt oder im Tempel selbst (Thimme 1973, 22).






"Im Tempel des Gottes Nabu wurden Elfenbeinschnitzereien gefunden, die die Frau im Fenster darstellen, Schnitzereien, die offenbar zur Ausschmückung der kultischen Betten bevorzugt worden sind." (Thimme 1973, 23)
Der rituelle 'Lauf um die Mauer', der aus dem alten Ägypten überliefert ist (Sethe 1905, 133 f.), endete mit dem triumphalen Einzug des Königs durch das Stadttor, wo ihm die Königin, gehüllt in ihre priesterliche Kleidung und angetan mit kostbarem Kultschmuck, entgegensah. Ihr freundliches Entgegenkommen, ihr Gruß aus dem Fenster setzte ein Zeichen, hatte symbolischen Charakter. Die Wahl des Nachfolgers lag in der Hand der Königin, und mit ihrem Erscheinen im Fenster zur Begrüßung des Königs bestätigte sie ihre Entscheidung. Das Erscheinen der 'Königin im Fenster' gehörte zum matriarchalen Erwählungsritual. Es war eine Kultgebärde, die seit archaischen Zeiten vom Mann als Aufforderung zur Heiligen Hochzeit verstanden werden sollte."







Aus: Gerda Weiler, Der enteignete Mythos, Eine feministische Revision der Archetypenlehre C.G. Jungs und Erich Neumanns

Sonntag, 24. April 2022

Die Substanz eines Sakraments

"Es ist mir unmöglich, *das, was man irrigerweise die körperliche Liebe nennt, zu verachten; sie ist die Substanz eines Sakraments, und ich zolle ihr Ehrfurcht, die ich auch dem ungeweihten Brot als der Substanz eines Sakraments zolle; die Spaltung der Liebe in die sogenannte körperliche und die andere ist angreifbar, vielleicht unzulässig; es gibt nie rein die körperliche, nie rein die andere; beide brauchen immer eine Beimischung der anderen, sei es auch nur eine winzige. Wir sind weder reine Geister  noch reine Körper, und das ständig wechselnde Mischungsverhältnis von beidem - vielleicht beneiden uns die Engel darum.*"




Vorwort Heinrich Böll, Brief an einen jungen Katholiken, 1958, in: Zürcher Bibelkommentare, Othmar Keel, Das Hohelied, 2. Auflage 1993, Seite 7 - Verlinkt auf Shamans - Rites

Torte? Mehr Süsses?

Wollten Sie auch mal mitspielen? Gut! Was? Sie wollten sich jetzt schon mal auf der Teststation im Aufbau umsehen? Die Baustelle betrachten? Na gut. Gerne doch! Auch noch eine Führung im Garten? Gerne doch. Miro? Habt Ihr wieder Zeit? Weitere Besucher möchten auch mal! "Hallo" wer bitte? Och! Ich habe das Update doch noch gar nicht veröffentlicht! Wen haben wir denn da wieder? Doch! Wir freuen uns wirklich auch über dieses Interesse am Aufbau der Lernumgebung des Zug der Zeit. Und auch die Klause im Aufbau als begleitendes Projekt erfreut sich steigender Beliebtheit und Aufmerksamkeit. Manche allerdings sind nicht so sehr erfreut. Das stimmt schon. Ja. Humanistische Bildung und die Suche auch nach spirituellen Gemeinsamkeiten erfreut nicht alle. Zu sehr sind doch die Verlockungen der Landnahme mit Feindbildern. 







Ich zitiere bei Bedarf aus dem mit reichlich Unverschämtheit gespickten Schreiben an das Amtsgericht Köln, welches ich heute im Briefkasten zur Kenntnisnahme fand. Das sind bekannte aversive Reaktionen mit dem Mäntelchen hobbypsychologischer Floskeln. Gepaart mit reichlich viel Unverschämtheit! Bei einem Update gegen 14 : 06 Uhr weiteres aversive Geschnatter im Haustechnikprotokoll. Am Rechner wollten Sie soeben auch wieder mal aus welchen Gründen mitspielen? Gerne doch ... ! Die Methoden sind bekannt! Und wieder einmal notwendig: Deutliche und klare Ansprachen! Brauchen Sie noch eine? Da ich keine Unschuldslämmer esse, aus Prinzip keine kleine Lebewesen, gibt es als Angebot ein Stück Torte für diejenigen, die hier die klare und gezielte Gefährderansprache stört. Auf einen Kaffee? Wer möchte? Update: Wir unterhalten uns dann über Kausalitäten? 02 : 23 Uhr. "Nee" ... Och ... ! Wen haben wir denn da? 







Ein Update am Sonntag gegen 14 : 27 Uhr. Die gezielte Gefährder-Ansprache erfolgt übrigens auch in Szenarien, die insbesondere die Instrumentalisierung und angedrohte Gefährdung kleiner Kinder dank modernster Technik beinhalten zum Auffinden von Terrorabwehreinheiten und Sicherheitspartnern zum Schutz. Insider. Das aversive Geschnatter soeben hat sehr genau verstanden! Das nicht nur zum Szenario gestern abend in der Weidengasse Köln! Eine Überprüfung des Kontext erfolgt wie immer mit Datenbank 3! Diese ist für Sie als Gefährder bombenfest gesperrt! Das Rechnerprotokoll und das Haustechnikprotokoll: "Na Toll" - Geschallspiele soeben noch vor der Veröffentlichung des Updates heißt? "Toll" ist richtig. Weiter im alten Text. Ein technisch und psychologisch interessantes Phänomen ist übrigens, dass heute wiederholt auf dem Cyberfeld bei der Wort-Datei "Drecksack" eine aversive Reaktion erfolgte bei freigeschalteter Sicherheitsstufe. Wollten Sie prophetisch sammeln? Ziemlich viel weibliches Geschnatter dabei. 







Doch! Ich kann wirklich gut verstehen, dass der Arsch auf Grundeis geht. Meinen Sie, diese prophetischen Reaktionen mit Hilfe von Datenbank 2 sind erfolgreich? Und gegen 02 : 18 Uhr das nach diesem Satz folgende sublime Geschnatter zusammen mit Ziehen Unterleib und wehenartigem Feeling soll was genau heißen? Hinter Nacken und Kopf - Bereich nun die seit Tagen gerne genommene Anwendung von sublimen Beschuss  heißt? Und noch mal aufgesetzt Ziehen Unterleib mit Geschnatter? Und jetzt noch der Tritt vor' Schienbein dank Hobbytechnik mit Geschnatter? Technikprotokolle sind bekanntlich nur etwas für Blinde, Blöde, Behinderte. Und zu betreuende. Aber sicher doch! Weitere Titten und Tapsen in die Technik? Ein ganzes Nest voll. Die nächsten Mannschaft darf mal zeigen, was sie kann. Und für wen sie arbeitet!








16 : 14 Uhr. Mit einem weiteren Update 16 : 17 Uhr. Technische Störungen beim Copy-Modus der Datenbank. - Beim Einfügen des Zitats im oberen Beitrag aus dem Buch von Othmar Keel, Das Hohelied, heftigeres Ziehen Unterleib und dazu das sehr aversive Geschnatter heißt? Dazu das Haustechnikprotokoll und das Rechnerprotokoll. Datenbank-Eintrag: "ziehen unterleib. und dazu der screen. unsere anthropos? haben sie weitere wunschanmeldungen? zitat screen. ziehen unterleib, wehenartiges feeling ist richtig. dazu jetzt toll-geschallspiele heißt?" Thema Luntegelegte Bewegungen zur Landnahme. Und weitere. Beim Copy-Modus ins Blog der Klause im Shetl ist soeben der Grün-Modus automatisch aktiviert. Dazu das aversive Geschnatter und das bekannte String-Feeling als Provokation am Hintern der Testleiterin heißt? Stellvertreter-Szenario Cyberfeld KI. Das String wird gerne missbraucht als brasilianische Andeutung. Die Farben sind gelb-grün. Wir hatten heute diverse aversive Gelb-Grün-Allergien auch im Kontext mit der Bilddatei Rabbi Jill Hammer und dem kleinen gelb-grünen Olivenbaum als Trigger vorne am Tablet am Eingang. Das sublime und provozierende Geschnatter auch an dieser Stelle mit Datenbank 3 im Kontext erfasst! "Nee" ... ? Och ... Weitere Koryphäen ... ? Watt? In den News einkommend? “Red Bull Austria”? Echt? Wo? Und nun “Thüringen Suhl” ... Au ja ... Ich komme mir gerade wieder vor wie eine Mischung aus Kriegsberichterstatter und Sportreporter. Wie heißt noch das Spiel mit den Körben und Bällen? "Hmmh" wer bitte? Ja bitte? Wollten Sie auch mal? "Hallo"? Guckuck ... 








Die folgenden Szenen muss ich bitte bitte nicht beschreiben ... "Oha"? Schatz? Ja bitte? Die Datenbank meint unter anderem: "bitte bitte nicht schon wieder pizza". Und was da noch steht, sage ich nicht ... Wollten Sie auch mal mitspielen. Gerne doch ... Und nun: Sehr aversives Geschnatter ... "Na Toll" heißt? Nein, das sage ich nicht. Sag' selber ... ! Ach! Wollten Sie jetzt beleidigt im Stellvertreter-Szenario mit Geschnatter Gassi gehen mit meinem Unterleib? Sicherheitsstufe freigeschaltet. Wollten Sie noch mal ... Ach, und nun Einbrennen Rippe links. Tinnitus links. Ja sicher doch ... Nun denn: Die nächste Mannschaft zeigt, für wen sie in Wirklichkeit arbeitet ... !

Donnerstag, 29. November 2018

Die Himmelskönigin - Aversive Reaktionen - Rezept Kyphi

Update 14.7.2025


ohn MacArthur Studienbibel:44, 17: Himmelskönigin. S. Anm. zu 7, 18. In einer Vermischung von Christentum und Heidentum schreibt die römisch-katholische Kirche diesen Titel fälschlicherweise Maria zu, der Mutter Jesu. Das verdrehte jüdische Denken führte Judas Wohlstand vor der Gefangenschaft auf den Götzen zurück und spottete zudem der Güte Gottes.


Jeremia 44, 17

Das Buch des Propheten Jeremia

Kapitel: 44, Vers: 17





https://info2.sermon-online.com/german/bible/Hexapla/24044017.html



Rezept Kyphi - Recherche Heidentum Christentum Judentum - Traditionen






Gegen den Widerstand strenggläubiger Juden ist in Palästina eine rege Ausgrabungstätigkeit im Gang. Man müsse dem heiligen Boden die gebührende Ruhe lassen, argumentieren die Rabbiner. Sie, die ihre Bibel am besten kennen, werden sehr wohl wissen, was die heilige Erde birgt: Den Beweis der matriarchalen Traditionen des jüdischen Volkes. Wenn Steine zu sprechen beginnen, könnte tief Verdrängtes in der jüdischen Seele wieder ins Bewußtsein gehoben werden. Das geht nicht nur Juden an, sondern die gesamte abendländische Kultur, die in einer gewaltigen Transplantation der biblischen Überlieferung aufgepropft worden ist.
Yigal Schilohs jüngste Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuetten der Anat und Aserat zutage gefördert. Aber wir wissen bereits aus der Bibel, daß die Himmelskönigin noch zur Zeit des babylonischen Großreiches Nebukadnezar in Jerusalem verehrt worden ist. Als Jeremia, der Prophet Jahwes, das jüdische Volk zur Anbetung seines Gottes zwingen will ...









"Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die da wohl wußten, daß ihre Weiber anderen Götter räucherten, und alle Weiber, die in großen Haufen dastanden, samt allem Volk, die in Ägyptenland wohnten und in Pathros, und sprachen:
Nach dem Wort, das du im Namen des Herrn uns sagtest,
wollen wir dir nicht gehorchen;
sondern wollen tun nach allem dem Wort,
das aus unserem Mund geht,
und wollen der Himmelskönigin räuchern
und ihr Trankopfer darbringen
wie unsere Väter und Fürsten getan haben in den Städten Judas
und auf den Gassen zu Jerusalem.
Da hatten wir auch Brot genug; es ging uns wohl,
und wir sahen kein Unglück.
Seit der Zeit aber,
daß wir haben abgelassen,
der Himmelskönigin zu räuchern und ihr Trankopfer zu opfern,
haben wir allen Mangel gelitten
und sind durch Schwert und Hunger umgekommen.









Die Jahwe-Priester bekämpfen den Kult der Anat, verbrennen die Bilder der Aserat, fordern die abstrakte, die unanschauliche Gottesverehrung.








"Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel,
noch des, das unten auf Erden,
oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
Bete sie nicht an
und diene ihnen nicht!









Warum bekämpft der Vatergott die farbige Sinnenwelt anschaulicher Bilder? Einst war das Symbol Fundament des Glaubens. In den Bildern der Natur erfuhren die Menschen den Sinn des Daseins. Die Anschaulichkeit des Symbols gab dem Göttlichen seine Bestätigung und seine Würde. Der Mensch war noch ganz ge-Bild-et. Er lebte in Übereinstimmung mit seinen Symbolen. Die patriarchalen Schöpfungsvorstellungen kranken an der Parodoxie des Symbols. Der Vater kann den Sohn nicht gebären. "Er kommt aus des Vaters Schoß!" läßt sich predigen, singen und sagen. Bildlich darstellen läßt es sich nicht. Deshalb zieht sich der patriarchale Schöpfungsbericht auf das Wort zurück: Am Anfang war das Wort! Sind Worte nicht - von Anfang an - der Aufstand gegen das Bild gewesen? Die Revolution des Abstraktum gegen das anschauliche Symbol? Wie mit einer Beschwörungsformel wird die Verlesung jeden Bibeltextes von der Kanzel mit den Worten eingeleitet: "Es steht geschrieben!". Als könne keine Gewalt der Erde das Wort umstoßen, das Beweiskraft habe, weil es geschrieben steht. Selbst das Unglaubliche läßt sich in Worte fassen: Adam gebiert aus der Rippe. Die Mutter alles Lebendigen, die Seele des Alls, wird zum Geschöpf. Die Herrin des Himmels wird zur Gehilfin des Mannes.









Aus: Gerda Weiler
Ich verwerfe im Lande die Kriege.
Das verborgene Matriarchat im Alten Testament















"Es wird nicht möglich sein herauszufinden, unter welchem Namen die Himmelskönigin in den Städten von Judäa und in den Gassen Jerusalems angebetet worden ist; daß aber Frauen und Männer - und auch viele Fürsten und Könige - bis in die antike Spätzeit hinein neben der Religion, die sich später als der offizielle Kult durchgesetzt hat, die Göttinnenverehrung bewahrt haben, belegt der Jeremia-Text eindeutig.
In jüngster Zeit bestätigen auch archäologische Befunde, daß Anat in biblischer Zeit in Jerusalem verehrt worden ist. Yigal Schilohs Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuen der Anat und der Aserat zutage gefördert. (Allgemeine Pressemitteilungen über AP/AFP vom 17.8.1983) aber es ist seit 1983, soviel ich weiß, über diese Ausgrabungen nichts Näheres bekanntgeworden".
Zitat aus: Gerda Weiler, Das Matriarchat im Alten Israel, Kohlhammer 1989, S. 73f






"In Part II of this interview which will appear in the May/June BAR (“BAR Interview: Yigal Shiloh—Last Thoughts, Part II,” BAR 14:03), Yigal Shiloh describes his confrontations with ultra-Orthodox extremists who claimed that the City of David archaeologists were defiling a cemetery and tried to close down the dig."







Published: November 19, 1987: Yigal Shiloh, an Israeli archeologist who led the excavation of the City of David, died of cancer Saturday in Jerusalem, where he lived and worked as a professor at the Hebrew University Institute of Archeology. He was 50 years old."

Montag, 7. Juli 2014

Die Vereinigung der Geschlechter im Tantrismus und Judentum

Das altbekannte Emblem der zwei ineinandergehakten Dreiecke repräsentierte angeblich seit den Tagen Davids oder Salomos den jüdischen Glauben. Aus diesem Grund ist das Hexagramm als Magen Davids (Schild des David), Davidstern oder Siegel Salomos bekannt. In Wirklichkeit hatte das Hexagramm jedoch weder mit David noch mit Salomo zu tun. Es wurde im 12. Jahrhundert zum erstenmal in der jüdischen Literatur erwähnt und erst im 17. Jahrhundert als jüdisches Emblem übernommen.
Der wirkliche Ursprung des Hexagramms liegt im tantrischen Hinduismus, bei dem es für die Vereinigung der Geschlechter stand. ((Anmerkung: Das Symbol des Dreiecks ist noch älter, siehe dazu beispielsweise Marija Gimbutas) 





Das nach unten weisende Dreieck symbolisierte das schon vor der Erschaffung des Universums existierende weibliche Urbild oder Yoni Yantra. Im Laufe der unendlichen Zeit empfing die Göttin in ihrem Dreieck einen Lebensfunken, den hindu, der schließlich geboren wurde und sich zu einem Mann entwickelte. Sein Symbol war das aufwärts zeigende Dreieck. Er vereinigte sich mit seiner Mutter (Anmerkung: Im symbolischen Sinn gemeint als Schöpferin allen Lebens) zu dem Ur-Androgyn. Das Zeichen dieser Vereinigung war ein Hexagramm, das sogenannte Shri Yantra oder Große Yantra ...
Aus dem tantrischen Hexagramm der beiden Geschlechter entstand eine jüdische Glaubensrichtung, in der die Sexualität verehrt wurde. Diese Strömung war sowohl mit der mittelalterlichen Kabbala verknüpft als auch mit jener rabbinischen Überlieferung, nach der "in der Bundeslade nebst den Gesetzestafeln ein Bild gelegen sein (soll), das einen Mann und ein Weib in inniger Umarmung, in Hexagrammform zeigte."





Die Juden des maurischen Spanien entwickelten die Kabbala in der Zeit nach den Kreuzzügen, durch die sie die Verehrung der Großen Göttin in den östlichen Kulturen kennengelernt hatten. Für die Kabbalisten hatte das Hexagramm die gleiche Bedeutung wie für die tantrischen Yogis. Es repräsentierte die Vereinigung Gottes mit seiner weiblichen Kraft Schechina, der jüdischen Version der Shakti-Kali. So wie Shakti die Seelensubstanz jedes hinduistischen Gottes bildete, war Schechina die Seelensubstanz des kabbalistischen Gottes. Wie alle Religionen, bei denen die Heilige Hochzeit im Mittelpunkt stand, sah auch das kabbalistische Judentum Mann und Frau als irdische Ebenbilder des Gottes und der Göttin an. 





Die geschlechtliche Vereinigung der Sterblichen ermunterte die Gottheiten, in ihrem überirdischen Reich das gleiche zu tun. (Anmerkung: Interessante Reihenfolge!)
Deshalb galt der Geschlechtsverkehr als "ein sakramentaler Akt zur Huldigung eines Gottes und seiner Gemahlin (oder vielleicht andersherum: einer Göttin und ihres Gemahls). Fußnote
Das Buch Zohar setzte Schechina mit Thora, dem "Gesetz" gleich. Ebenso entsprach die älteste gnostische Große Göttin ihrer eigenen jungfräulichen Verkörperung Maat, dem "Gesetz" oder der "Wahrheit". Ein Mann, der nach mystischer Weisheit strebte, mußte "Bräutigam der Thora" werden, weil das Gesetz in einer Jungfrau verkörpert war. Ihr ähnelte die erleuchtete Geliebte der zeitgenössischen Minnelyrik, deren Verehrung ebenfalls von der Großen Göttin des Ostens inspiriert war ...





Das Hexagramm stand für die vollständige Vereinigung des Erleuchteten mit Schechina-Thora. Daß das Hexagramm als "Siegel Salomos" mit Salomo in Verbindung gebracht wurde, entsprang wahrscheinlich der verbreiteten Vorstellung von dem durch eine Heilige Hochzeit erleuchteten Salomo, worauf die erotische Dichtung des Hohelieds Salomo in der Bibel hinweist.







In: Das geheime Wissen der Frauen. Ein Lexikon von Barbara G. Walker, Deutscher Taschenbuch Verlag



Sonntag, 20. November 2011

Die Welt auf neue Art zu sehen wagen

Eigentlich müßten wir mit der Geschichte der ”Neuen Bewegungen” gar nicht in den sechziger Jahren anfangen, sondern unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der von der Atombombendrohung überschatteten Wirtschaftskriege.(1)Die ”Alten”, gleichermaßen enttäuscht von all dem, was sie in den Sackgassen von Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus, Stalinismus erlebt hatten, übertrugen ihr Gefühl für die Zerstörungen in ihrem Innern auf die Welt, in der sie nur apokalyptische Zeichen von Untergang und Götterdämmerung sahen. 





Für jene Zeit sind für mich bezeichnend die Worte des Franzosen Celine, für den offenbar die Riesenstadt Paris, in deren Vorort er hauste, nur noch eine gähnende Leere darstellte: ”Ich sehe aus meinen Fenstern Trümmer, Steppen, Wüsten. Alles ist im Römischen Reich, in Europa zerstört, so gründlich, daß es die Gespenster, die in den Ruinen herumirren, gar nicht wahr haben wollen. Vielleicht hat es nur in euren Alpen noch ein paar wackelige Hütten, in denen ein paar lebendige Menschen wohnen ”(2)






Ein wichtiger Ausdruck solcher auf Europa und Nordamerika liegenden, in gewissen Beziehungen sich sogar noch immer verdichtenden Stimmungen ist z. B. die Malerei des ”psychedelischen” Künstlers H. R. Giger von Zürich, dessen Poster in fast unglaublichen Ausmaßen den Weg an die Wände von Kommunen der Schweiz und Deutschlands fanden: Der Fußboden einer Durchschnittswohnung kann sich auf den Bildern Gigers in einen blutigen Schleim verwandeln, den Fleischteppiche aus frühgeborenen Kindern bilden. Hier befinden wir uns in einer noch schauerlicheren Weiterentwicklung jener Zeichnungen des Künstlers, auf denen Embryonen aus Roboter-Gebärmüttern in eine unwirkliche, tote Welt treten - schon mit Mordwaffen in den Händen: 






Dies um sich in einen ewigen teuflischen Krieg zu stürzen, deren ”Nachschub” zu sein der einzige Zweck ihrer unmenschlichen Zeugung zu sein scheint... Unerwünschte Zufalls-Kinder treten in der Schau der psychedelischen Kunst in eine kalte und böse gewordene Welt. Ohne Glauben an Leben und Liebe vom Elternhaus, vom Mutterleib an, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten: Zerstörung des Nächsten im mechanisierten Krieg oder auch ”nur” im mörderischen Konkurrenzkampf des Alltags unserer Leistungsgesellschaft. Oder die qualvolle Selbst-Zerstörung, eben das ”Fixen”, das Einspritzen von Opiaten in den Blutkreislauf: das Zurückschleudern des Ichs in den Zustand des Nicht-Denkens, der Urnacht vor der Geburt.(3)







Doch in der erstickenden Dunkelheit solcher Verzweiflung entstanden Kreise, stießen schon bereits ”Keller-Poeten” zu jener Mitte vor, von der aus man wieder die Neuschöpfung der Welt zu beginnen vermag. Der Wiener H. C. Artmann entwickelte z. B. schon um 1951-1953 in Berner Künstlerkreisen Gedanken, von denen auf einen riesigen deutschsprachigen Umkreis Auswirkungen ausgehen sollten: ”In jeder Pinte an der Landstraße kannst du sämtliche Philosophien des Universums finden, und wenn du aus ihnen die richtigen Schlußfolgerungen machst, dann kann der hinterste Winkel, da dies geschieht, auf einmal zur Pilgerstätte für die ganze Welt werden. Paris, London, früher vielleicht Rom, Athen und Jerusalem, waren am Anfang sicher verlauste Dörfer. Sie wurden zu Mythen von jenem Augenblick an, als dort ein paar erwachte Menschen, die zuerst vielleicht für jedermann lächerliche Außenseiter waren, groß zu lieben und dann die Welt auf neue Art zu sehen wagten.”







Sergius Golowin
Das Zeitlose in der Industrie-Gesellschaft

Samstag, 13. Februar 2010

Die Verwandlung der Welt

"Es wird uns zuverlässig überliefert, daß nach Ansicht der Ritter des 14. und 15. Jahrhunderts, aus denen sich schließich das ganze Weltbild des ”Christian Rosencreutz” entwickelte, der Urmensch (Adam) von Gott als Edelmann (nobilis) geschaffen wurde - später aber (durch den Sündenfall) ”seinen Adel verlor”(7): Adel, Freiherrentum ist damit das Geschenk, das eigentlich, nach dem Sinn der Weltschöpfung, jedem Menschen voll zukommt! Dies kann aber nie und nimmer allein durch einen äußeren Gewaltakt (also Sturz einer ungerechten, entarteten Oberschicht!) erzwungen, wiedergewonnen werden - sondern vorerst, eigentlich ausschließlich, durch einen inneren Vorgang, den Gewinn der ”Tugenden”.






Als Vorzug des echten Edelmannes pries man noch im 15. Jahrhundert, so lange sich die Kultur der provenzalisch-burgundischen Minnesänger auswirken konnte, die Fähigkeit, wie Adam im Paradiese das Göttliche in dem ihm von Gott geschenkten Mitmenschen, also im Weibe, wiederzuerkennen: König Salomo mit seinem Hohelied war da Vorbild und Gewahrsmann.(8)
Und auch hier blieben die Rosenkreuzer nach 1600, zumindest nach den Zeugnissen ihres Gegners Libavius, die treuen Nachkommen jener Ritter, wenn sie versuchen wollten, ”alles zum ersten Stande des Adams oder Salomonis” zu bringen.(1)







Wiederum lernen wir hier zweierlei: Einmal, daß der ursprüngliche glückliche Zustand (erster Stand), wie ihn Gott für den Menschen erschaffen haben soll, nach den Rosen-Rittern gar nicht eine ferne, verlorene Urzeit darstellte, sondern daß sie überzeugt waren, daß dieses ”verlorene Paradies” in späteren Jahrtausenden, z. B. durch einen Weisen wie Salomo, zuruckgewonnen werden könnte und damit sicher in ihren Zeiten wiedergefunden werden könne.





Zweitens: Daß dieser ”Zustand” dem Einzelnen gar nicht von außen, von oben, also z.B. durch irgendwelche idealistische Revolutionäre, als Geschenk zuzufallen vermag: Durch Wissen und Güte muß ihn der Mensch selber ”erwerben”, wofür eben den Rittern des ausgehenden Mittelalters, genau wie den späteren Rosenkreuzern und Freimaurern, König Salomo ein Sinnbild blieb. Für die orientalischen Mythen, die hundertfach während der Kreuzzüge auch nach Europa drangen und die die Erzählungen von Bibel und Koran noch unendlich ausschmückten, war er ein unermüdlich Liebender, Naturerforscher und Gottsucher auf dem Königsthron.






Unter ihrer ”Universal-Reformation” verstanden damit die Rosenkreuzer - und eigentlich alle die späteren, von ihnen ausgehenden Gemeinschaften bis in unsere unmittelbare Gegenwart - tatsächlich eine ”Verwandlung der Welt”, aber nicht durch die Gewalt von äußeren politischen Umwälzungen, sondern durch die ”Königliche Kunst der ”Umwandlung” von sich selber, durch Liebe und Wissen, durch die wiedererworbene Fähigkeit, die Welt als ein schöpferisches Spiel göttlicher Kräfte zu sehen."






Sergius Golowin
Die Propheten der Harmonie und die Verwandlung der Welt
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