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Samstag, 23. Oktober 2010

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In Stuttgart läuft man sich gerade warm zum Austausch der Argumente. „Für mich ist das schon seit Beginn an kein Bahn-projekt, sondern es ist ein Immobilienprojekt, unter dem die Bahn leidet, weil sie einen neuen Bahnhof bekommt, der nicht so leis-tungsfähig ist wie der alte.“






'Ein Großinvestor steht auf jeden Fall schon fest: ECE. Der Markt-führer für innerstädtische Shopping-Center will mit Partnern ein gigantisches Einkaufszentrum errichten. Eine Verkaufsfläche mit 43.000 qm und über 1600 Parkplätzen möchte ECE mit Partnern am Mailänder Platz in Stuttgart errichten. ECE expandiert seit Jahren in ganz Deutschland. Die riesigen Center führen fast überall zu deut-lichen Einbußen beim eingesessenen Einzelhandel.
Der Architekt und Stadtplaner Holger Pump-Uhlmann befasst sich seit Jahren mit dem Thema und wurde wegen seiner kritischen Äußerungen auch schon von ECE verklagt. Der Experte sagt: „Das Center selbst wird große Teile des Umsatzes aus der Innenstadt Stuttgarts in sich aufsaugen. Gleichzeitig wird der Verkehr massiv ansteigen. Das ist von den Entwicklern natürlich auch gewollt. Insbesondere der Individualverkehr. Deshalb gibt es große Parkplätze auf diesen Centern. Denn die Kofferräume der Autos sind die größten Einkaufstaschen. Das ist die Ideologie die dahinter steckt.“'




















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Mittwoch, 13. Oktober 2010

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"Gleichzeitig werden immer neue Verquickungen zwischen Wirtschaft und Politik im Ländle bekannt. Bereits am Montag hatte sich Landesumweltministerin Tanja Gönner (CDU) aus dem Beirat der Stiftung »Lebendige Stadt« zurückgezogen, die eng mit dem Immobilienkonzern ECE verbunden ist (jW berichtete). Die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG bildet mit dem österreichischen Baukonzern Strabag und der Bayerischer Immobilien GmbH ein Konsortium, das für 500 Millionen Euro auf dem freiwerdenden Bahngelände bauen will. Vergangene Woche hatte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster trotz aller Proteste eine Bauvoranfrage positiv beschieden. Schuster war laut Stern bis vergangenen Monat ebenfalls Mitglied des besagten Stiftungsrats. Weitere prominente Mitglieder in verschiedenen Stiftungsgremien sind der Architekt des »S21«-Megaprojekts Christoph Ingenhoven und die Lebensgefährtin des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, Friederike Beyer. Dem Stiftungskuratoriums sitzt ECE-Chef Alexander Otto vor, Mitglied des Hamburger Otto-Clans, der mit einem Vermögen von über acht Milliarden Euro nach Angaben des Manager-Magazins zu den zehn reichsten Familien Deutschlands gehört.
Diese enge Gemengelage der Interessen könnte einen Hinweis auf die Hintergründe der außergewöhnlichen Polizeibrutalität vor zwei Wochen im Stuttgarter Schloßgarten geben."



















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Samstag, 6. November 2010

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Dieses Mal nicht Stuttgart. Sondern Siegburg: "Der Sprecher der Bürgerinitiative wirft Bürgermeister Huhn vor, er setze sich über den Bürgerentscheid hinweg indem er sich die Option mit ECE offen halte." Schon wieder ECE. Ein weiteres Zitat:
"So lange Huhn den ECE-Konzern und dessen Konzept eines großen, zentralen Shoppingcenters im Spiel halte, hätten kleinere Inves-toren, die an mehreren Stellen neue Geschäftshäuser bauen möchten, kaum eine Chance, die bekannten Filialisten zur Unter-schrift eines Mietervertrages zu bewegen."
Die hohen Mieten in diesen Shopping-Malls dürfen wir dann alle beim Einkauf bezahlen. Abgesehen vom Einheitsangebot, da der ange-stammte Einzelhandel, Handwerk und kleinere Dienstleister mit Qualitätsangebot und Vielfalt aus dem öffentlichen Raum immer mehr verschwinden, wie wir alle seit Jahren beim Einkauf be-obachten können. Und neue unabhängige AnbieterInnen haben erst gar keine Chance.
Ich persönlich bin eine große Freundin der internationalen (Kunst-)HandwerkerInnenplattform Etsy. Die deutsche Ausgabe Dawanda richtet sich leider noch mehr als Etsy an sehr junge Leute bis Mitte 20 entsprechend der Vorstellung, dass das Internet nur von dieser Zielgruppe genutzt wird, wie eine deutsche Anbieterin mir bestä-tigte. Ihr Angebot wendet sich daher bei Dawanda vorwiegend an diese Zielgruppe. Das Kleid Wien ist mein Lieblingskleid geworden. Es ist chic, bequem und tragbar in jedem Alter. Leider sieht es auf dem Bild ein wenig schlabberig aus. Ist es aber nicht.
Schon vor einigen Jahren habe ich in meinen Seminaren nirgendwo so begeisterte Internet-User gesehen wie bei den (sogenannten) SeniorInnen. Was ja auch sehr nahe liegt bei den vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums.
Nachtrag: Grüsse nach Potsdam. Möchte vielleicht noch jemand versuchen, nicht nur vielfach verwertbare Ideen abzuzapfen von der Frau mit dem Blick in die Zukunft, sondern auch eine kleine Er-pressung versuchen mit dem Aufkauf alter Forderungen? Das Verstreuen von Salz zum Auftauchen von Flaschen ist zwar an-strengend. Aber oft erfolgreich. Kriegsnutten-Tanks laufen leider manchmal leer. Merke: Social Engineering und das Abfischen von (modischen) Ideen kann ganz blöd enden. Es könnte Energie dreifach zurückgehen an Absender. Eine alte Hexenweisheit. So, und nun huschen weiter Elfen, Zwerge und Baumfeen mit Lichtern durch die dunkle Nacht und besuchen die Bäume.



















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Freitag, 22. Oktober 2010

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"Warum muß man so absurde Schubladen wie "Stalinisten" öffnen? Es ist eigentlich viel einfacher: Da entdecken gerade Menschen, die ihr Leben lang fest davon überzeugt waren, alles wichtige über Politik und Gesellschaft zu wissen, daß sie jahrelang verarscht wurden und die, die sie immer als "Chaoten" und "Spinner" abgetan haben, es tatsächlich schon lange wußten. Wenn man jahrelang belogen wird und das gutgläubig schluckt, ist man bei dieser Entdeckung natürlich doppelt so wütend; einmal auf die Lügner und einmal auf sich selbst.
Was hat das mit Stalinismus zu tun? Das ist eher sowas wie die Rote Pille in Matrix, eine Epiphanie, die totale Nüchternheit des Lügen-trunkenen.
Auf der Gegenseite stehen damit die, die sich ihre Illusion bewahren wollen, ob nun wider besseren Wissens oder aber so weit drin, daß nur die Illusion die wahre Realität sein kann. Und natürlich die, die um die Illusion wissen ... weil sie sie erzeugt haben und zu ihrem Vorteil einsetzen.
Da muß man nun wirklich keinen Klassenkampf draus machen und zur Sicherheit "Die Internationale" absingen. Das wirkt etwas ... ähm ... gezwungen links".






Ich bin mir trotz allem sicher, dass auch Firmen wie ECE Projektmanagement ihre Lehren über die notwendige Transparenz wirtschaftlicher Prozesse in einer sozialen Marktwirtschaft lernen werden und das Primat der Politik mit dem Ziel des Allgemeinwohls nicht mit allen Mitteln und Methoden untergraben wird. Dazu gehört eine Unabhängigkeit von politischen EntscheidungsträgerInnen, die sich schon in solch einfachen Sätzen wie "I declare an interest" offenbaren kann.






Update:




Bei Fluegel.tv an meinem Bildschirm eine Werbeeinblendung von OTTO. Siehe ECE Projektmanagement. Da die Signale mit einen paar Sekunden Verzögerung ankommen, kann ich leider nicht alle Fenster gleichzeitig im Browser öffnen. Das Fenster mit Flügel.tv öffne ich gleich wieder.


















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Sonntag, 24. Oktober 2010

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"Wir müssen uns davor hüten, dass dieses Areal ohne Rücksicht auf die Belange der Bürger von privaten Investoren zugeklotzt wird. Wir sollten im Gegenteil ein Bürger-projekt daraus machen."
Siehe dazu: „Für mich ist das schon seit Beginn an kein Bahnprojekt, sondern es ist ein Immobilienprojekt, unter dem die Bahn leidet, weil sie einen neuen Bahnhof be-kommt, der nicht so leistungsfähig ist wie der alte.“ ECE - Projektmanagement.
Heißt das, es wird bezahlbare Gewerbe-räume geben, eine Vielzahl von EinzelhändlerInnen und Hand-werkerInnen Platz bekommen, die unabhängig sind von Großkonzern-Strukturen, was sich in ihrem Angebot wiederspiegelt, ebenso werden im öffentlichen Raum wieder Orte entstehen, in denen es nicht nur um Konsum geht? Und natürlich sind damit nicht die Räume der Pascha-Religionen gemeint, die keine allzu großen Unter-stützerInnen sozialer Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen sind? Heißt das, auch Stuttgart wird wieder ein Ort von Vielfalt und Gerechtigkeit? Oder ist das der Aufruf dazu, dass jede und jeder handeln kann nach dem Maß der eigenen Möglichkeiten?
(Bild: Heide Göttner-Abendroth, Die tanzende Göttin. Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik)




















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Freitag, 15. Oktober 2010

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Spätzle-Mafia. Auch ein netter Name. Und das hier vom 13.10. hatte ich übersehen. Als Kölnerin. Wie konnte ich nur. Was Stuttgart und Köln gemeinsam haben. Ähmm, nö, das nu nich ... Überraschung. "Da hinten unten bei ECE flanschen dann auch die Kölner an, über die ich neulich nicht mehr wirklich überrascht war". Und in Anbetracht der wirklich wichtigen Dinge, um die es beim Bau dieses unterirdischen Milliarden-Projekts geht, bei dessen Finanzierung selbstverständlich auch der Bund ein ganz klein wenig aushilft, in Anbetracht der wirklich wichtigen Dinge wie oberirdischer Immobilien, Shopping-Malls und gaaaanz viel Mode überrascht so etwas natürlich nicht: "Auch Egon Hopfenzitz, der 14 Jahre lang Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofes war, ist gegen Stuttgart 21. Die KritikerInnen wollen, dass der vorhandene Kopfbahnhof modernisiert wird, was wesentlich billiger wäre als Stuttgart 21. “Sowohl die Deutsche Bahn, das Eisenbahnbundesamt als auch das Verkehrswissenschaftliche Institut der Universität Stuttgart haben bestätigt, dass Kopfbahnhof 21 spielend in der Lage ist, den Verkehr der Zukunft zu bewältigen“, heißt es hier."
Nachtrag: ?"Man hört aus dem Rathaus, dass die Kostenfrage eben nicht auf den Tisch kommen soll. Ein Wirtschaftsprüfunternehmen soll Teile der Zahlen erhalten, um diese insgeheim und überparteilich zu prüfen, dürfe diese aber nicht veröffentlichen, man habe schließlich eine Verschwiegenheitspflicht mit manchen Vertrags-partnern, leider, leider. Man hört aus dem Rathaus, es gebe drei oder vier weitere Bereiche, über die die Bahn leider keine detaillierten Angaben machen könne, man habe eine Verschwiegen-heitspflicht, leider, leider."?



Noch ein Nachtrag: Und sofort kommen die bereits Bekannten auf die Liste. Ein neues Profil versucht jetzt, einen großen Audi mit 15 l Verbrauch zu verkaufen. Soll das suggerieren, dass man sich den vom Berufsdemonstrieren gekauft hat?


















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Dienstag, 30. November 2010

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On. Ergänzend Twitter.
Herr Geißler stellt alle Teilnehmer persönlich vor und nennt Herrn Grube einige der zahlreichen Verbesserungsvorschläge, die die Bürger an das Büro Geißler geschickt haben.
Abschlußplädoyers beginnen.
Organisation: Nach dieser einstündigen Plädoyer-Runde Unterbrechung von einer Stunde, Gespräche der Teilnehmer. Dann wieder Treffen. Schlichterspruch und Pressekonferenz.
Ooh! In der Schlußrunde bietet auch der SPIEGEL einen Live-Ticker an.
Hier der Live-Ticker des Stern.
Live-Ticker der Financial Times Deutschland.
... Im "Gewächshaus" sitzen wir alle. Das macht es so schön transparent und demokratisch.
(via) abrissaufstand: Polizei mit Wohncontainer (Einsatzleitung) aus Richtung Göppingen unterwegs nach Stuttgart (gesichert) #S21 #Schlichtung #fail
Hinweis Geißler, dass nun die Plädoyers der Gegner beginnen, die aber nicht nur Gegner sind, sondern auch Befürworter eines Projektes, daher stellt er sie als "Bündnis" vor.
Das Immobilienprojekt Bahnhof. Sagt, dass er zu ECE lieber nix sagt.
Nun das Pro Kopfbahnhof.
jo_alias_ricini: RT @abrissaufstand Korrektur: Polizei-Wohncontainer in Wangen auf Brücke geparkt, weitere Verwendung noch nicht bekannt #S21
Der Live-Ticker des SPIEGEL bringt nette Wortkonstruktionen: "Wohl-fühl-Bilder aus dem Schlossgarten". Fühlt sich der SPIEGEL vielleicht nicht so wohl?
Meine Twitter-Anzeige am Bildschirm ist heute arg blockiert, selektiv, und kommt gar nicht oder sehr langsam.
RAILoMOTIVE druckt den kompletten offenen Brief an Heiner Geißler und die Unterzeichner-Liste ab.
Auch die WELT ist heute dabei.
Live-Ticker Stuttgarter Nachrichten
Live-Ticker Stuttgarter Zeitung
Live-Ticker Sueddeutsche




Nun Beratungen der beiden Gruppen ohne Kameras bis ca 13.00 Uhr. Dann 20minütiger Vortrag von Geißler. Gegen 13.30 Uhr Pressekonferenz.
Bei Phoenix in der Schlichtungspause ganz viele Fernseh-Kameras zu sehen. Jetzt Interview mit Boris Palmer, der heute bei der Schlichtung nicht dabei ist. Frage, wie seine fundierten Sach-kenntnisse zustandekommen. Palmer: Bin Bahnfahrer, Mathematiker und habe seit 15 Jahre Fahrplan-Konstruktion als Hobby.
Sammel-Seite des SWR zum Thema.





14.17 Uhr. Die Beratungen ohne Kameras dauern noch an. Ich werfe ab und an einen Blick auf die Welt der Männer, gut, es gibt immerhin zwei Frauen im Bild, eine Welt, von Männern geplant, von Männern kommentiert, eine Welt, die von Frauen freundlicherweise auch genutzt werden darf, ich sehe mir diese Welt an und widme mich ansonsten weiter weiblichen Aufgaben. Die sehr hohen Einschaltquoten, wie ich gerade höre? Wieviel weibliche und wieviel männliche Zuschauer?
via Twitter RAILoMOTIVE: Staatsanwalt über Polizeieinsatz. "Den Staat nicht wiedererkannt"
OB Schuster war während der städtebaulichen Runde der Schlichtung nicht anwesend, sondern in Mexiko. Ohne Abstecher nach Juchitan? Oder einem konspirativen Treffen mit einem der Subcommandantes der Zapatisten und einer Diskussion über die aktive mexikanische Zivilgesellschaft, die deswegen massiv bedroht wird nicht nur von Paramilitärs?
Wo war eigentlich der von vielen herbeigewünschte Verkehrsminister Ramsauer während der Schlichtung? Immerhin finanziert der Bund das Milliardenprojekt mit Steuermitteln. Noch nicht einmal die Staatssekretäre hatten Zeit?
Lese gerade Artikel in der ZEIT. So will es auch Andrea Nahles nicht: "Ich habe ein Kind, aber keiner darf es merken".
Der Kölner Stadtanzeiger interessiert sich für Stuttgart eher nicht? Oder versucht er noch, seine bürgerfreundliche Rolle zu finden? Wobei bürgerfreundlich ja nicht immer heißt, dem Volk allzu intensiv auf's Maul zu schauen, weil manches Volk dann nämlich allzu intensiv zurückschauen könnte. Das QED schenke ich mir mal.
Dürfen Diplomaten eigentlich Spitzeldienste verrichten, schreibt der allzeit bereite SPIEGEL. "Jeder späht hier jeden aus." Und: "Wir wären beleidigt, wenn wir nicht ausspioniert würden." Ehrlich?
Im Twitter: machajo: RT @Erdrandsiedler: Wir warten aufs Schlichtkind... #s21
Hahaha:
Aspelkamp: RT @zuputu: Verkündung des Schlichterspruchs verzögert sich bis zum Eintreffen der Polizeikräfte aus Bayern und Hamburg, wir bitten um Verständnis… #S21
Bauernopfer




Heiner Geißler ist in sein Büro gegangen. 16.30 Uhr soll der Schlichterspruch verkündet werden.
16.49 Uhr: Geißler betritt den Sitzungssaal. Liest Chronologie der Schlichtung und der Ereignisse in Stuttgart vor. Zurückgewinnen und Vertrauen schaffen in der Bevölkerung, Zivilgesellschaft. Austausch der Argumente war positiv. Prostete werden ernst genommen. Für das von den Gegnern ausgeübte Demonstrationsrecht gab es gute Gründe. Das wird anerkannt. Herstellen eines "fairen Gegenüber".
Hält Ergebnisse der Wirtschaftsprüfer für positiv.
Kein Herrschaftswissen mehr.
Dank an Phoenix. Applaus
Kant-Zitat. Bildung eines eigenen Urteils
Statt medialer Statements konnte die Herleitung eines Arguments verfolgt werden, und das vor einem Millionen-Publikum.
Repräsentative Demokratie kann in den Zeiten von Internet, Facebook, Blogs etc. nicht mehr so funktionieren wie im vorherigen Jahrhundert.
Verstärkung der unmittelbaren Demokratie notwendig. Schweizer Modell zwar nicht 1 zu 1 möglich, aber bei Großprojekten Zielformulierung wie dort, dann Planentwicklung, dann Realisierung. Solange das nicht möglich, bietet sich das Stuttgarter Modell als Prototyp an.
Kompromiss heute nicht mehr möglich.
Bürgerbefragung ist heute noch möglich unter Maßgabe Mehrkosten.
Bürgerentscheid zu Grundsatzfrage Ja Nein ist rechtlich nicht möglich.
Schlichter kann nicht entscheiden über 10 minütigen Aufenthalt oder eben nicht. "Je nachdem, was er mit der Reise vorhat". Gelächter.
Hält die Entscheidung für richtig, S21 fortzuführen unter Bau zusätzlicher Gleise. Für Kopfbahnhof liegen keine Planfeststellungen vor. Kostenfrage ungeklärt. Für S21 gibt es Baugenehmigung. Für den Fall eines Projektausstiegs hatte Herr Kefer umfassende Klage angedroht. Chance zur Verkleinerung des Konfliktpotenzials kann nur darin bestehen, S21 im Interesse der Menschen behindertenfreundlicher, leistungsfähiger, sicherer, ökologischer zu machen.
Grundstücke werden der Grundstücksspekulation entzogen durch Stiftung.
Grundstücke müssen ökologisch, familienfreundlich, behindertengerecht bebaut werden.
Bäume bleiben erhalten. Nur kranke altersschwache Bäume dürfen gefällt werden. Wenn, dann Umsetzung von Bäumen, nicht umsägen.
Behindertengerechter Umbau des Bahnhofs. Barrierefreiheit. Brandschutz unter Berücksichtigung der Vorschläge der Stuttgarter Feuerwehr.
Funktionierens Notfallkonzept für den Fall der Sperrung des Fildertunnels.
Aller Voraussicht nach wird Bau fortgeführt werden. Baustopp ist von Bahn und Landesregierung abgelehnt worden.
Nach positiven Erfahrungen der Schlichtung weitere situationsbedingte Schlichtungen für Protest, der aller Voraussicht nach entstehen wird.
Wünscht Stuttgarter Demokratiemodell weitere Verbreitung in Stuttgart.




Ende Schlichtung. Es dringt "Oben bleiben", "Mappus weg", "Lügen-pack" und Trillerpfeifen in den Sitzungssaal.
Frage: Sind die Bäume umpflanzbar? Nur kranke Bäume dürfen gefällt werden? Wölfle: Bin lange genug Lokalpolitiker, um zu wissen, wie dehnbar diese Definition ist.
"S21 Plus": Jetzt können die Kosten für S21 steigen und das wird dann den Gegnern angelastet?
Interview Grube. Nein, niemand möchte ein Betonkopf sein. Sagt Herr Grube.



Ich wünsche allen Beteiligten jetzt ein kreatives Bahnfahren.

ORAC_2200: @alvar_f schau mal auf www.cams21.de - am Rathaus wirds laut #s21




Geißler eröffnet die Pressekonferenz. Internet, Facebook, Twitter, Blogs. Brauchen mehr Möglichkeiten unmittelbarer Demokratie, Schweiz. Mehr Möglichkeiten der Zivilgesellschaft. Hinweis auf die Grundstücke, die in eine Stiftung überführt werden sollen, um Grundstücksspekulationen vorzubeugen.
Stresstest anhand einer Simulation.
Jetzt MP Mappus auf der Pressekonferenz.
Unten "Mappus weg".
Transparenter Prozess der Darstellung der Argumente positiv.
Wollen die Bürger beteiligen.
Unten: "Lügenpack".
Mediation ist in Zukunft möglich.


Frau Dahlbender: Nach 15 Jahren endlich Diskussion auf Augenhöhe und Vorschlag unseres Modells Kopfbahnhof21, das im ganzen Land als die bessere Alternative vorgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund betrachten wir die Schlichtung als Fortschritt.
Die Frischluftschneise, dieses wichtige Element für Stuttgart, wird nicht gebaut werden.
Fortsetzung des Bau- und Vergabestopps.
Mind. 5oo Millionen Euro zusätzliche Kosten.
Unten: Buh-Rufe und "oben bleiben". "Unser Bahnhof". "Unser Geld". "Unsere Polizei".


Dahlbender: Wir bedauern es sehr, dass der Kopfbahnhof nicht umgesetzt werden kann. Wir werden uns weiterhin für unser Modell K21 einsetzen. Diesen Willen werden wir mit Großdemonstration am 11. Dezember zum Ausdruck bringen.
Erklärung des Aktionsbündnisses K21 zum Schlichterspruch




Jetzt Kefer. Wir haben angenehme und unangenehme Fragen eingefangen. Diese Hausaufgaben werden wir erledigen.
Unten Transparent: "Kommt in den Park." Drei Hasen hopsen im Takt.
Und Cams21 an meinem Bildschirm weg. Neu.

Wölfle:
Keine Krankheitssymptome in die Bäume reininterpretieren. Summa summarum: Besser wie nix.

Geißler:
Möglichkeit für Bürger zwischen den Wahlen, ihre Meinung kundzutun. Gewalt auf beiden Seiten verzichten. Demonstranten sind keine Terroristen.

Dahlbender: Wir glauben, dass sich weiteres bürgerschaftliches Engagement lohnt.
Geißler: Stresstest soll geprüft werden von sma. Firma ist von beiden Seiten vorgeschlagen worden.





Geißler: Jahr 2016. Die Finanzstruktur der öffentlichen Hand wird sich ändern. Es gibt auf der Erde Geld wie Heu. Es ist nur nicht gut verteilt. Beispiel Irland. Es werden Regelungen für die internationale Staatengemeinschaft, für die EU gefunden werden. Keine Spekulationssteuer auf "Dollar-Spekulationen" (Nicht nur nicht auf den Dollar.) "Es soll kein Klein-Manhattan entstehen". Sagt Herr Geißler. Oder andere Orte auf der Erde, die natürlich nicht nur an der US-amerikanischen Ost-Küste liegen. Wo der Protest der Leute auch sehr intensiv ist). Es muß eine Finanztransaktionssteuer kommen. Sagt Herr Geißler. Und: Das ist auch im Programm der CDU und der Grünen.





Dieser Taktik habe ich mit Interesse als Politologin zugehört. So besonders neu und originell ist das nun nicht. In diesem Sinne:
Ein fröhliches und kreatives Bahnfahren wünsche ich uns allen, sofern denn der Zug noch im Ort hält, die Gleise gut genug gewartet sind und keine Panne zum Stillstand zwingt, weil die Steuermittel für dieses privatwirtschaftlich organisierte Staatsunternehmen leider erst einmal anders ausgegeben werden. Zum weltweiten Einkauf beispielsweise, wie hier im Blog erwähnt.
Ein ausdrückliches Ja nach dem Ende der Schlichtung zum Kopfbahnhof, der leistungsstarken und kostengünstigen Alternative. Mittlerweile haben sich dieser Alternative bereits 613 Unternehmerinnen und Unternehmer angeschlossen. Der Forderung nach einem leistungsstarken, ökologischen und kostengünstigen Kopfbahnhof wird mit einer Großdemonstration am 11. Dezember Ausdruck verliehen. Wir brauchen keine ottonische Großmannsucht mit Begleitmusik beispielsweise von riesigen Shopping-Malls, die gleichförmige Produkte teuer anbieten, an denen nur sehr wenige sehr gut verdienen. Zumal die Produktauswahl automatisch eingeschränkt wird, wenn pro abgefangener Idee von den Firmen Täuschen, Tarnen, Tricksen bei kreativen Menschen mit Intuition die Gefahr besteht, dass kleine Filialen, Vertretungen und sonstige Profiteure dieser ottonischen Großmannssucht sich irgendwie in Luft auflösen. Zur besseren Veranschaulichung: Einfach an die Idee vom trojanischen Pferd denken!
Update: Upps. Lese jetzt gerade im Twitter auch was vom Trojanischen Pferd.
Es liegt in der Hand der BürgerInnen, Vielfalt, Handwerk und Handel zu fördern. Übrigens gibt es auch die alte Handwerkskunst des Seifensiedens. Wieso sollte diese nicht (mehr) auf Märkten gezeigt werden im Gegensatz zur Kunst, aus alten Bestecken Schmuck zu basteln?




Alles nur Show zum Abwürgen des Protests? Nein, das sicher nicht. Auf der Seite der Grünen, Stuttgart ein Transparent: "Gebt uns ruhig die Schuld". Für die durch den Schlichterspruch jetzt legitimierten Mehrkosten von S21, dem Tiefbahnhof, der gebaut werden soll?

















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Sonntag, 30. Juni 2019





















Na, auch da geht's ja richtig rund:


Bildschirm - Copy




Tg2
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@tg2rai
21h21 hours ago
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#ReggioEmilia, l'inchiesta sui bimbi sottratti illecitamente alle famiglie. Il dramma di un padre e una madre che 11 anni fa hanno perso la loro figlia poi data in adozione. In quel caso coinvolta un'assistente sociale ora agli arresti
Translated from Italian by Microsoft


, the investigation into #ReggioEmilia children unlawfully taken from families. The drama of a father and mother who 11 years ago lost their daughter then given up for adoption. In that case involved a social worker now under arrest






(Anmerkung: Ich sehe es gerade am kleinen Bildschirm. Hatte den Kontext erst nicht im Sinn. Yepp. Auch ein Fall in der persönlichen Umgebung .. ! Profi-Arbeit! Mittendrin! 15 : 32 Uhr. Stimmt. Es waren zwei Fälle. Sorry! Manche Dinge vergesse ich vor lauter Arbeit und Erstaunen! Wie war das noch mit dem angeblichen sexuellen Missbrauch? Und sexueller Nötigung? War da nicht auch was? Siehe dazu auch die Anmerkung gestern nicht nur zur Art und Weise der Bearbeitung dieser Fälle. Und nun die nächsten ...)







https://twitter.com/hashtag/ReggioEmilia?src=hash
Bitte den Link auch kopieren und selber einfügen. Eventuell Ergebnisse vergleichen!






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How Unique Storage Solutions Reinvented My Atelier http://bit.ly/2XHmk4A #reggioemilia #ECE pic.twitter.com/YBOlLj5OBU




Shoshana
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@MsGalathea
20h20 hours ago
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Italian police arrested #AndreaCarletti, the mayor of #Bibbiano, politicians, doctors, psychologists and social workers for

brainwashing children into believing their parents had abused them, in a scheme to take them away and sell them to foster parents...

#ReggioEmilia























Mittwoch, 24. November 2010

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Beim SPIEGEL gibt es jetzt gerade aber doch bestimmt keinen Zusammenhang zwischen dem Artikel über die Werbekampagne der armen geplagten Firma OTTO (ISLA-Search ECE Projekt-management, sind aktiv in ganz Deutschland und öffentlich geworden durch Stuttgart) und dem neuen Terroralarm-Artikel zwei Artikel darunter?


















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Mittwoch, 27. Oktober 2010

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ZDF - Mediathek:
Frontal 21
Bahn: Milliarden für unsinnige Projekte




und Pläne für kein neues Tieftaucher-Becken. Das Grundwasser-management in Stuttgart wird wirklich gar kein Problem bei 17 km oberirdischen Röhren. Die Absenkung erfolgt unter Abpumpen des Grundwassers über ca. 90 Brunnen im Innenstadtbereich. Ich habe da auch wieder eine Idee für die Abteilung Geflügelte-Ideen-Einsammler: Bei OTTO, siehe ECE-Projektmanagement, gibt es ab sofort modische Taucheranzüge in tunnelblau, welches bestimmt nicht nur rothaarigen Models mit Mathekenntnissen aus der Heidi-Klum-Truppe gut steht, vorne verziert mit dem Logo der Deutschen Bahn, wahlweise einem kleinen Button auf der Brust: Ich fische auch unter Wasser nach Steuermilliarden.


















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Freitag, 22. Oktober 2010

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Update: Wiki Wortprotokoll der Schlichtung 22.10.2010




Update: Hier der komplette Stream auf dem Youtube-Kanal von Phoenix. Rechts neben Teil 1 das kleine "Alles anzeigen" anklicken.






Guten Morgen. Lustige Kommentare und fachliche Anmerkungen zum ersten Referat der Schlichtung mit Live-Übertragung kommen von dieser Facebook-Liste, auf die in den vergangenen Wochen teilweise sehr hilfreiche Links zur Information gesetzt wurden. Ansonsten natürlich auch viel unterschiedliches Volk dabei. Einfallstor-Business eben. Wie bei Facebook üblich. Wenn Goldfische im Glas glauben, ungestört Trigger-Tiger spielen zu können.



Update: Ich kriege gerade so'n bekanntes Seminar-Feeling. Nein, nicht das als Leiterin. Sondern als Zuschauerin. Ist doch schön, dank toller Technik sowas jetzt endlich auch von zu Hause aus erleben zu dürfen. "Geht sich noch 'nen Kaffee kochen". Der erste Referent hat aber auch leider oft die Arschkarte. Neee Neee:
"Mir kommt der Verdacht, dass man Kefer deshalb so reden lässt, damit möglichst viele vor Langeweile den Live Stream abschalten. Neue Art der psychologischen Kriegsführung?"
Update: Sehr schön. Herr Kefer: "Wir werden Material veröffent-lichen". Und die Schlichtung ist notwendig, um Prozesse transparent zu machen.



Update: Nächster Referent. Es wird pointiert und präzise! "Wenn man Ihre Prämissen setzt, kann nur Ihre Planung heraus-kommen." "Reine Projektion. Gar nichts bewiesen" *g* Nimmt Punkt für Punkt der Pro-Argumentation auseinander. "Bei allem Respekt, das, was Sie gerade vorgetragen haben, ist nicht das, was in der Öffentlichkeit diskutiert wird."
Hoffe, dieses Referat von OB Boris Palmer Tübingen wird auch veröffentlicht.
"... nach Ihren eigenen Gutachten, die Sie uns jetzt endlich vorstellen."
Alten Beschlüsse tragen nicht mehr, bestellen Parlamente ICE und es wird zum doppelten Preis Dampflok geliefert, dann darf man doch mal fragen ..."
Erfolgreiches Modell Schweiz als Alternative.



Update: Nächster Referent Gangolf Stocker
Wir wollen das Modell Schweiz. Wir wollen aber auch das Demokratiemodell Schweiz.
"Man baut zuerst und dann überlegt man, was man damit macht - in Deutschland. Schweizer gehen anders vor".
Frage des Signalsystems überhaupt noch nicht geklärt




Geißler: Ökonomische Auswirkungen? Wer will Stellung beziehen? Gönner: Heute mittag. Geissler betont Notwendigkeit der Abgleichung der Fakten



Auf der Facebook-Liste versucht jetzt ein PR-Profi, die pointierte Argumentation von OB Palmer zu diskreditieren, indem er ein kurzes Schreiben der Verwaltung zur Bussgeld-Abwicklung veröffentlicht. Ja ja, liebe ÖffentlichkeitsarbeiterInnen, seid Ihr auch schon da?





Geißler: "Darf ich mal Folgendes sagen. Das versteht außer den Fachleuten kein Mensch." Nun, als Antwort besteht die Kunst der Darstellung jetzt aber nicht darin, einfach nur langsamer zu sprechen. Hach ja. Wie habe ich den Prof geliebt, der uns als anregendes Beispiel erzählte, dass Helmut Schmidt ihnen genau zehn Minuten Zeit gegeben hat, um den Sachverhalt präzise darzustellen.
Geißler: "Ist das richtig, dass die Neubaustrecke nicht für alle Güterzüge geeignet ist?"
Sinnhaftigkeit von Kopfbahnhöfen - Dazu Vorschlag, die Folien aufzulegen, um sich besser ein Bild zu machen.





Mittagspause bis 13.30 Uhr
Phoenix bringt Interviews. Bieten Diskussionen auch über Twitter und Facebook an. Aktualisieren der Ansicht: F5
Meine Fraktion :-) "Veranstaltung, die politisch bildenden Effekt hat, d.h. dass die Menschen sich eine eigene Meinung bilden können.
*Muaaahhaahaaha.* Phoenix bringt Videos, die zeigen, dass leider nicht genügend kommuniziert wurde und daher nachgebessert wurde: Wasserwerfer, Tränengas (das professionell Gesprühte natürlich, das anregend wirken sollte.) Un nu Erwähnung auch von ECE, dessen Projektmanagement überall in Deutschland etwas umnebelt Großes baut und damit zu Umsatzeinbußen des angestammten Einzelhandels führt. (Oder diesen erst gar nicht zum Zug kommen lässt, da die Gewerbemieten für ganz normale Einzelhändler, also die ohne Big Business im Hintergrund oder Zweiteinkommen wie Drogenhandel, Prostitution und Honigtopfgewerbe, nicht mehr bezahlbar sind. Wundert das überall gleiche Angebot wirklich noch jemand? Müssen dann halt noch mehr Weihnachtsmärkte stattfinden. ;-)) Stiftung "Lebendige Stadt", die als Lobbby Kontakte knüpft und Netzwerke bildet aus Wirtschaft und Politik. Das widerspenstige Volk will schließlich davon überzeugt werden, dass die Milliarden auch zu seinem Besten ausgegeben werden. Zitat Phoenix. Noch eines? Wenn man länger Bahn fährt, könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass die Bahn wichtigere Probleme hat als solche Großprojekte mit milliardenschweren Hochgeschwindigkeitstrassen durchzusetzen. Es folgen lauter Beispiele.
Kefer: Das ist keine Schlichtung, sondern eine Fachschlichtung. Bürger können sich eine eigene Meinung bilden. Die tatsächliche Entscheidung ... ähhh, den Rest habe ich jetzt nicht verstanden. Wie meinen?

Frage: Wo können im Internet die Referate gelesen werden? Auch wichtige Punkte der Diskussion?






Es geht weiter.




Frage des Kopfbahnhofes.
Dann Fragen für die Wirtschaft in Baden-Württemberg.
Herr Bräuchle, die Argumente der Gegner zu personalisieren auf angebliche Ängstlichkeit ist kein guter Stil. Um es vorsichtig auszudrücken.
Referent nun: Egon Hopfenzitz, ehemaliger Leiter des Hauptbahnhofs. Fakten gegen den Bau


Prof Ulrich Martin, Leiter Verkehrswissenschaftliches Institut Uni Stuttgart: Herr Geißler fragt nach, ob die Angaben auf Simulation beruhen



Schweizer Referent trägt aus der Schweizer Realität vor zu Fragen des Taktfahrplan-Systems, die zu einem Bruchteil der Kosten von Stuttgart entwickelt wurde. Geißler fragt, warum das in Deutschland nicht so funktioniert
Wie, dieses ETCS-System, oder so ähnlich, wird Standard? Muss eingeführt werden, kostet wie viel?
"S21 wird mit dem modernen europäischen Signalsystem, dem European Train Control System (ETCS), für Hochgeschwindigkeit-szüge geplant. In Deutschland gibt es keinen Zug, der mit dem ETCS-System fährt. Die Aufrüstung der Züge mit ETCS ist extrem teuer, sie kostet pro Lok gut 300.000 Euro. S-Bahnen, Nahverkehrs- und Regionalzüge, die S21 anfahren sollen, werden damit in den kommenden Jahrzehnten kaum ausgestattet werden."




Palmer: Auch Kopfbahnhöfe funktionieren. Kinderwagen-Beispiel. Ebenerdig geht besser. Wesentlich: 1/3 mehr Leistungsfähigkeit neuer Durchgangsbahnhof stimmt nicht, wenn man das gesamte Leistungssystem einbezieht. Summe der Infrastruktur muß berücksichtigt werden. Wesentlicher Punkt der Schlichtung! Schön, dass man darüber auch seit zwei Tagen aufgrund vorliegender Gutachten *g* diskutieren kann.




Möchte jetzt doch mal zu gerne wissen, ob trotzdem gebaut wird ... Verträge? Wirtschaftlichkeitsberechnungen? Herr Geißler: Voraussetzungen wissenschaftlicher Simulationen werden schon o.k. sein, kommen sonst nicht weiter. *hust* Es müssen ja wohl doch andere Gründe für den Bau vorliegen. Sagt Herr Geißler. Jetzt also dazu?
Herr Palmer macht noch mal darauf aufmerksam, dass ihnen seit zwei Tagen das Betriebskonzept vorliegt. Jo. Immerhin. Jetzt können also Fragen gestellt werden dazu.




Sehe gerade auf der Facebook-Liste: "Die Zeit online kriegt schon die Hosen voll: Gerade twittert sie: Wir fragen uns, ob die öffentl. Übertragung der S21-Schlichtung zur Beilegung des Konflikts beitragen kann. Dazu später ein Kommentar."
Sehe ebenfalls dort, ist mir entgangen: "Der Kopfbahnhof ist in den Stoßzeiten sogar leistungsfähiger als der potentielle "Keller"bahnhof. Das ist die Quintessenz."
Hmmmmh. Stimmt das? Sehe dort auch: "In der Pause hat Kefer auch durchblicken lassen das für die Bahn das Ergebnis schon feststeht und das ganze eine erneute "Werbekampangie" ist."



Geißler: Vertrauensverlustmomente kommen durch solche Sachen, wenn bei Projektionen einfach merkwürdige Zahlen benutzt werden. Ja. 1 min Durchschnittswert Wartezeit ICE z.B. Da braucht man gar keine Kinderwagen im Kopf zu haben, um das als absurd zu bezeichnen.
Faktencheck: Durchfahrende ICE von Hamburg nach Leipzig haben in Berlin Hbf (tief) eine Haltezeit von 7 (!) Minuten.
Frau Gönner, das habe ich jetzt nicht verstanden. Was liegt erst seit zwei Tagen vor, und was haben Sie im Gegenzug nicht erhalten?
Ähhh, ja. Das hat die Vertreterin des BUND dann gerade auch geklärt.





Weiter mit Leistungsvergleich. Hmmmh. Komme nicht mit. Verstehe eher weniger. Oh Oh, ein Schweizer zieht noch mal den Vergleich. Erst Bahnhof bauen, evtl. auch wegen Immobilien, dann im nachhinein Begründungen suchen, Schweizer machen's anders herum.





Referentin Starke trägt welches Referat jetzt vor, auf das nicht nur OB Palmer seit 15 Jahren wartet? Dagmar Starke, Stuttgart 21-Befürworterin. Hmmmh. Geht es genauer bei Phoenix? Beurteilung der Infrastruktur? Herr Geißler unterbricht, Frage der Verständlichkeit. Ich habe keine Ahnung, um was es jetzt geht. Thema? Die Folien ... Bitte die Folien nicht so voll beschriften, bitte bildlicher ... ich versuche den Zusammenhang zu finden. Frau Gönner, die jetzt Frau Starke verteidigt, die Kunst ist es, auch Details im Überblick zu bringen! Siehe oben. Ich versuche weiter zu verstehen. Herr Geißler sagt Frau Gönner, dass er Frau Starke mag und Frau Gönner sie nicht verteidigen muß ... Ich versuche weiter zu folgen. Puuuh, o.k. das kenne ich, Frau Starke ist fachlich bestimmt topfit und auch nervös, kann ich sehr gut verstehen, und die erste Folie mit Bild verstehe ich jetzt ein ganz klein bisschen, ähhh, Frau Starke, was haben Sie lange genug besprochen? Was ist los? "Sehr wohl beachtet"? O.K., Frau Starke befindet sich in Verteidigungs-haltung. Das ist sehr schwierig in dieser Situation, nehme ich an. O.K. "Akzente setzen können im Nahverkehr". Daran wird noch gearbeitet. Herr Geißler fragt nach Ende: Zum Beispiel Folie "Zeit-ersparnis". Nachfrage: Also Fahrtzeitverkürzungen sind logisch. O.K. Gibt es Untersuchungen dazu, dass des kundengewünscht ist? Und Untersuchungen zum Vergleich beider Bahnhöfe? "soll das heißen, es gibt keine reisezeitverkürzungsgarantie durch tiefbahnhof? häh? fahrgastaufkommen zum flughafen kann nicht beantwortet werden?" Frage: Vernachlässigung anderer Sub-Zentren als des Flughafens? Werden in Stuttgart demnächst schlechter oder gar nicht mehr angebunden? Und wenn: Geht das nur mit dem Durchgangsbahnhof oder auch mit einem modernisierten Kopfbahnhof?



Was? Sämtliche Fahrzeuge müssen ausgetauscht werden, um auf dem Durchgangsbahnhof fahren zu können? (Siehe oben, ECTS zum Beispiel?) Antwort: Wir sind hier noch in der Optimierung!"Kein einziger im Moment eingesetzter Regionalzug kann im zur Zeit geplanten Untergrundbahnhof eingesetzt werden?" ("Das Gleiche gilt für die Endlagerfrage: "Wir sind noch in der Optimierung". Sorry für die Ablenkung, aber die Paralelen sind so offensichtlich.")


Aha. Flughafenausbau bereits "in Beton geflossen" aufgrund des versprochenen Baus. Alle zwei Stunden ein ICE am Flughafen? Verschiedene Fragen von OB Palmer. Also: Grafik von Frau Starke ist ein erstes Konzept gewesen, anhand dessen ein Fahrplan gemacht werden soll? "Sie bauen etwas, das Sie noch gar nicht geprüft haben?" "Wir reden vom Fahrplan, der Gleisbelegung." Ich verstehe nichts.
Prognose entsteht aus Flughafenausbau und verbesserter Fernverkehrsanbindung laut Herrn Keder.
"Wir haben ein deutsches System und mit diesem leben wir". Sagt Herr Kefer.
Durch Verfahren legitimiert. Das ist kein Jahrhundertprojekt. (Palmer)
Hinweis, dass Finanzierung von Projekten in Deutschland abhängig von Prognosen sind.
Ein Schweizer Verkehrsplaner. Mir scheint, dass wir von den Schweizern lernen können. Auch wenn wir hier in Deutschland leben.


Nun Einigung, über was beim nächsten Mal, nächsten Freitag gesprochen wird.
Bitte, dass sämtliche Papiere/Vorträge ins Netz gestellt werden. Frau Gönner weist darauf hin, dass es Unterlagen gibt, die allerdings nicht ins Netz gestellt werden können. Hinweis von Herrn Geißler, Kennzeichnung von Papieren als "vorläufig".
Wohin ins Netz? So. Sitzungsschluß. Kaaaffeeeee :-) Phoenix sagt, dass noch bilanzierendes Interview mit Heiner Geißler und Pro/Contra-Vertretern.



"Der erste Tag eines Demokratieexperiments", demokratischer Prototyp. "Auf Augenhöhe in der Zivilgesellschaft"





Nachtrag: Auf der von mir verlinkten Facebook-Seite nutzt jetzt jemand die Chance, Werbung für eine Zusammenfassung der Schlichtung auf einer goldigen Seite anzusehen - mit oder ohne Einfallstor und Datensammlung? - die Jan van Helsing ein wenig bewirbt. Nun ja. Wir wissen es alle. Verschiedenes Volk eben. Auch das gehört zu einem demokratischen Prozess dazu, dann darauf hinzuweisen. Es gibt genügend Material auch zu diesem Thema im Internet. Den Stream wird es bei den Sendern zum Ansehen geben, nehme ich an. Auf welche Seite werden die Papiere gestellt?




Oooh. Palmer im Interview. In 10 Jahren parlamentarischem Prozess ist nicht so viel an Tageslicht gekommen wie heute. Hinweis noch mal auf Unterlagen, die seit 2 Tagen vorliegen.



Gönner: Frage, ob das ein prototypischer Prozess sein könnte oder nicht. "Man muss zu Details kommen..." Jaa. Richtig. Heißt "Kommunikation" nur anhören oder auch teilnehmen?





Update: Hier der komplette Stream auf dem Youtube-Kanal von Phoenix. Rechts neben Teil 1 das kleine "Alles anzeigen" anklicken.



Update: Wiki Wortprotokoll der Schlichtung 22.10.2010
















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Mittwoch, 29. August 2012



















Ich möchte gerne mal eine vergleichende Statistik sehen über Daten wie Alter, Geschlecht, Nationalität, Arbeitsbedingungen und Einkommen der Beschäftigten von Paketdienstleistern. Für den Anfang vielleicht ein Vergleich DHL und Hermes?
Der Wettbewerb um willige Arbeitskräfte läuft ja dort auf Hochtouren, die Branche boomt. Der Handel über das Internet wächst. Was selbstverständlich gut ist für eine flächendeckende Verteilung von Handwerk, Gewerbe und Einzelhandel in Deutschland, dem Internet sei Dank.
Wer will schon auf Dauer Unternehmen wie ECE-Projektmanagement bereichern und dafür in riesigen (Bahnhofs-) Shoppingzentren - Stuttgart begrüsst den unterirdischen Bahnhof selbstverständlich sehr - wenige grosse Marken zu teuren Preisen kaufen. Die dafür dann auch genug Geld haben, um Immobilien-Mieten im Zehntausender-Bereich und PR-Kampagnen und Werbung in Millionenhöhe in Massenmedien zu schalten. By the way: Wie teuer war eigentlich dieser Glaspalast? Zum Beispiel. Nur für vernünftige Löhne für die meisten Ladies in den Läden langt es meistens leider nicht.





Viel Geld ausgeben kann ein kleiner Handwerker oder ein kleines Mode-Label natürlich nicht. Es kann auch keine Heidi Klum im Fernsehen für sich spielen lassen oder ein rothaariges Mode-Modell in Container-Ware stecken. Es kann nur Qualität zu vernünftigen Preisen verkaufen, wenn es sich auf Dauer halten will, und auch das Internet für sich nutzen, weil die eigene Seite im Internet, das Blog bezahlbar sind. Und wenn es bleibt, weil die Leute es lieben, kann es eingekauft werden und eine grosse Marke werden. Vielleicht hält es seine Qualität. Das kleine Mode-Label kann sich im Internet zeigen wie andere Mode-Label auch. Die damit eine wohltuende Vielfalt verkaufen. Der Lebensmittel-Branche täte solch eine Vielfalt auch sehr gut.
Übrigens: Was ist los mit dem Nippeser Markt? Zieht dort jetzt die Vielfalt ein, nachdem ich letzten Freitag einige Leerstellen auf dem Platz gesehen habe?






















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Dienstag, 19. Juni 2012



















Tools und Freischreiber




"Der Gesetzentwurf und seine Begründung zeigen aus Sicht des Digitale Gesellschaft e.V., dass den Verlegern ein Werkzeug gegeben werden soll, mit dem sie fast beliebig Internetnutzer unter Druck setzen können, keinerlei Inhalte von ihnen mehr ohne Verwaltungsaufwand, Kosten und gegebenenfalls Rechtsbeistand verwenden zu können. Letztlich würde dies dazu führen, dass sich Verleger aussuchen könnten, wer ihre Erzeugnisse zitieren darf und wer nicht – eine in einem demokratischen Rechtsstaat kaum vorstellbare Beschränkung der Presse- und der Meinungsfreiheit."






So weit kommt das noch, dass man sich zwar am Leben der anderen mit vielen Tricks und Technik bedient, die anderen (Kreativen) dann aber versucht, zum Schweigen zu bringen. Das Thema wurde hier wiederholt angesprochen!
Nachtrag: Das ist ja lustig. OTTO im Aufsichtsrat von Springer? Praktisch, diese massenmedialen Sprachrohre, nicht wahr? Schlagen bei Bedarf auch gerne die Kriegstrommeln. Und wie läuft so das Projektmanagement ECE? Das ist das Unternehmen, was alle Grosstädte in nahezu identische Shopping-Malls mit Mega-Marken verwandeln will. Natürlich mit Bahnanschluss. Am besten unterirdisch. Damit oben genügend geshoppt werden kann. Siehe Stuttgart. Denn wozu brauchen wir BürgerInnen und Bürger schon bezahlbare Qualität und Vielfalt.
Beispiel Köln: Wie hoch ist die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), der Baufirmen, die beim Kölner Bahnhofsbau beteiligt waren und dann pleite gegangen sind? Aus welchen Gründen und mit welchen Mitteln?











P.S.



Ausgerechnet Herr Keese, ist das der Mann mit dem Referenten-Entwurf mit der magischen Zahl 7, will nackt dünne Bretter gebohrt haben? Wie ich in einem SPIEGEL -Kommentar lese? Mit Hinweis auf den Springer-Verlag? Huch, noch Mal die 7? PR für Doofis oder so? Das tut ja schon richtig weh. Hoffentlich hat Herr Keese, nein, kein Herr Käse, nicht auch versucht, bei Axel Springer zu bohren. Der ja angeblich ein Israel-Freund war. Was in den letzten Wochen auch wieder öffentlichkeitswirksam vermarktet wurde. Nur das Forum kriegen sie wohl nicht ganz in Griff. Oder klappt's mit der Übersetzung und dem Reinigungs-Rundown bei den MitarbeiterInnen nicht richtig? Ich empfehle Herrn Keese, nicht weiter zu bohren. Bis jetzt hat er einfach die (PR)-Löcher nicht gefunden. Und Axel Springer dreht sich weiter um in seinem Grab.







P.P.S.



Huch, ein kleiner Virus im Anmarsch. Anfänger!






















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Mittwoch, 17. November 2010

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Für das Ministerium ist klar: "Das EBA zieht also keineswegs die Notbremse."
"Der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hält einen Baustopp für möglich, sollten die Mineralwasserquellen der Stadt bei den Tunnelarbeiten für das Großprojekt Schaden nehmen. „Wenn es eine konkrete Gefährdung geben könnte, würde die Stadt sofort Maßnahmen zur Beseitigung dieser Gefahren einfordern - notfalls mit vorläufigem Baustopp“, sagte Schuster. „Eine Prämisse war immer der Schutz unseres Mineralwassers.“ Die Stadt werde das Grundwassermanagement, das dem Schutz der Mineralquellen dient, deshalb „ganz genau und sehr kritisch beobachten“."
Blog-Zitat vom 28. Oktober 2010:
"Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der Stararchitekt Frei Otto sich öffentlich von der Tunnelvariante distanziert hat, weil wegen dem unsicheren Bauuntergrund von Stuttgart mit Quellen und Höhlen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung besteht, wenn das Ding gebaut wird. Auch ein vom Stern eingeholtes geologisches Gutachten hat ergeben, dass Risiken wegen Einsturz von Häusern besteht, wenn das Bahnhofsgelände dann bebaut wird. Besonders riskant ist, dass der Bahnhof unterhalb des Grundwasserspiegels liegen würde und das ist in Wien und anderswo nicht der Fall. Denn das gipshaltige Gestein von Stuttgart wird aufquellen, wenn das mit Wasser in Kontakt kommt. Und dann haben die dort den Supergau. Man muss ja geradezu wahnsinnig sein, sowas zu planen. Der Architekt sagte, man hätte in quasi gezwungen. Allen Respekt, dass der Mann die Wahrheit noch recht-zeitig gesagt hat."
Und: ""Beim Bau des neuen Tiefbahnhofs und des innerstädtischen Tunnelrings nach Bad Cannstatt und Untertürkheim/Obertürkheim werden nach Berechnungen der Bahn-Ingenieure bis zu drei Milliarden Liter Grundwasser anfallen. Das entspricht 15.000.000 randvollen Badewannen. Diese Wassermassen müssen abgepumpt, gereinigt und zum Teil wieder ins Erdreich infiltriert werden.
Den Auftrag für das sogenannte Grundwassermanagement hat die für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zuständige DB Projektbau vor einer Woche an die Hölscher Wasserbau GmbH in Essen vergeben. Das teilte am Dienstag Projektsprecher Wolfgang Drexler mit. Der Auftrag an die Firma Hölscher endet zum 31.Dezember 2020, also ein Jahr nach der geplanten Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart21. Das Auftragsvolumen für Hölscher liegt bei 30 Millionen Euro."
Kommentator: "Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn luegen und behaupten weiter ungestraft, dass die unterirdischen 8 Gleise leistungsfaehiger seien als die jetzt vorhandenen 18 oberirdischen Gleise..."
Kommentator: Warum wird eigentlich die ganze Zeit über den Bahnhof gesprochen?! Um den geht es doch eigentlich gar nicht.
Es geht, schlicht und ergreifend, um Bauland in bester Lage. Das einzige, was der Bahnhof damit zu tun hat ist, dass er eben im Weg steht. Um an das Land im Kessel zu kommen, gibt es zwei Optionen: 1.) Der Bahnhof wird abgerissen und es fährt gar kein Zug mehr nach Stuttgart. 2.) Der Bahnhof wird unter die Erde verlegt.
Ist denn noch niemanden aufgefallen, wer die treibenden Kräfte hinter Stuttgart 21 sind? Investoren, Spekulanten, Projektgesellschaften, Banken, Architekten und Städteplaner. Also, ernsthaft: Wer glaubt (grade von den Befürwortern), dass es um einen Bahnhof ginge, um "bessere Anbindung" und dieses ganze Gedöns - der tut mir wirklich Leid. Selbst Grube saß im Vorstand von Häussler (Immobilien) und viele der S21-Protagonisten sind eng mit der ECE Group oder anderen Immobilien(!)-Bereichen verbandelt. Die S21-Debatte ist eine große Blendgranate. Mehr nicht."




















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Dienstag, 20. September 2011

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Köln: "Für seinen sozialen und ökologischen Einsatz wurde heute der Unternehmer Michael Otto in Köln mit dem TÜV Rheinland Global Compact Award ausgezeichnet. Die Jury lobte ihn als verantwortungsbewussten Unternehmer." Die Berichte über die Hermes-Fahrer kennen mittlerweile viele BürgerInnen. Titel eines Monitor-Beitrags: "Den letzten beißen die Hunde: Der neue Trend der Lohndrücker." Es gibt im Internet die Seiten "www.ruinierte-subunternehmer.de", auf denen man sich allerdings erst anmelden muss. Ein Zitat von dort: "Ich grüße auch alle sympathischen Beamten von Polizei, Kripo und Zoll, die ich in den letzten Jahren “hinter den Kulissen” kennenlernen durfte". Weisungsgebundene Staatsanwälte sind von den Grüssen wahrscheinlich ausgenommen, und der Link auf den Kopp-Verlag gefällt mir persönlich eher weniger, auch hier haben wir es mit einer Art Honigtopf zu tun, die Blogroll bietet ansonsten aber einige interessante Einblicke in das bundesdeutsche Wirtschaftssystem. Ich empfehle außerdem das Googeln zur Shopping-Mall-Firma Projektmanagement ECE, die zum Beispiel gerne in und um deutsche Bahnhöfe herum ihre Großprojekte baut.
P.S. Wie heisst noch diese total trendige Kölner Mode-, Verzeihung Fashion-Bloggerin mit leichtem Hang zum Kaugummi-Kleben an anderen Menschen? Oh wie schick! Es trägt gelb und ist im Gesicht ganz braun, das Modell mit den krausen Haaren vor einigen Tagen.


















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Freitag, 13. Januar 2012

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Wie hoch war der PR- und Marketing-Etat für die sogenannte Riester-Rente und wie sah die Mediaplanung aus? Zu welcher Zeit wurde diese Kampagne von wem durchgeführt?


Aus welchem Zusammenhang stammt dieses Zitat: „Du bist zu weit gegangen und musst schon bei der Wahrheit bleiben. Ich habe nichts Strafbares begangen. Ich habe eine Firma gegründet, die für VW gearbeitet hat, das ist was anderes als Kinderpornographie!“?


Wer ist und was sind die Tätigkeitsfelder der Firma ECE Projektmanagement? Die Mediaplanungen der letzten Jahre sahen wie folgt aus?


Wem gehört Burda und wo ist dieses Unternehmen beteiligt?


Welche Unternehmen sitzen in Stuttgart?


Wer ist Africom? Welche Aufgabe hat diese Organisation mit Sitz in Stuttgart? Ist es richtig, dass die Einsätze gegen Libyen von Stuttgart aus koordiniert wurden?


Und noch ein Nachtrag: Auch die Herzogin von York trägt hin und wieder ein Kopftuch. Warum?















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Freitag, 19. November 2010

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On. Stichworte im Twitter.
Fakten nicht auf den Tisch? Bestimmte geologische Daten dürfen gar nicht erörtert werden? Heiner Geißler bittet dringend darum, die Geologie-Frage anders zu behandeln.
Frau Dahlbender: Durften Akten nur unter Aufsicht einsehen und keine schriftlichen Notizen machen.
Heiner Geißler sagt: "Mir reicht's bald. HIER wird über die Fakten geredet. Und nicht in Frankfurt." Indiskutabel, dass dieses ein Geheimnis bleibt, wie der Untergrund aussieht. Darauf hat die öffentlichkeit einen Anspruch, Gutachten der Bahn über die geologische Situation zu sehen.
(Zwischenbemerkung: Ich empfehle Herrn Broder eine zumindest oberflächliche Sachkenntnis).
"Ich bin nicht mit der Frankfurter Geheimkammer einverstanden". Frage: Kann das bis morgen gemacht werden?
Herr Kefer: Gutachten werden so zusammenfassend zur Verfügung gestellt, dass sie nicht "vergabeschädlich" sind. Hä?
Dahlbender: Offenlegung aller Fakten heißt, wir müssen uns mit den Grundlagen beschäftigen können.
Geißler drängt auf Geologie: Welche Unterlagen haben wir morgen zur Verfügung?
(Siehe ISLA-Eintrag)






Update:
Presseerklärung Parkschützer:



"Die Diskussion zu Beginn der heutigen Schlichtungsgespräche hat gezeigt, dass die Bahn die geologischen Gutachten zu Stuttgart 2 unter allen Umständen geheim halten will. Die in den Schlichtungsgesprächen geforderte Einsicht will sie nur in einem “geschlossenen Datenraum” gewähren und nur einzelnen Experten, die zuvor eine Vertraulichkeitserklärung unterschreiben müssen, die jegliche Nutzung der Erkenntnisse ausschließt. Genauer heißt es in diesem Vertrag, dass Informationen an niemanden, auch nicht an andere Teilnehmer der Schlichtung und auch nicht an den Schlichter Heiner Geißler(!) weitergegeben werden dürfen. (Zuwiderhandlung innerhalb der nächsten 30 Jahre ist mit einem Strafgeld von 500.000 € belegt.) In der Schlichtung verwendet werden dürfen nur “aggregierte Ergebnisse”, die durch die Bahn freigegeben wurden. Das schließt eine sinnvolle, fachlich fundierte Diskussion über die Geologie in den Schlichtungsgesprächen aus.
Diese strenge Geheimhaltung wird von der Bahn damit begründet, dass gewisse Inhalte der Gutachten ausschreibungsschädigend seien."




Update:

FR: Geheimniskrämerei erbost Geißler





Herr Conradi: Möchte auf Dauer nicht aus Erkenntnisse aus dem STERN angewiesen sein: Zum Schreiben des Eisenbahnbundesamtes, dass Finanzierung ungeklärt.
Kefer dagegen: Finanzierung steht.
Geißler geht grinsend davon aus, dass gezahlt wird. "Das tut eh der Steuerzahler". Egal, ob Stadt, Land oder Bund.




Vortrag Josef-Walter Kirchberg, Rechtsexperte Pro S21: Landschaftspflegerische Begleitplanung.
Jura trifft Natur. Erkenntnis offenbar nach Aktenlage. "Auch Reptilien sind in den Blick genommen worden".
Geißler: Wer trifft Entscheidungen im laufenden Verfahren? Behörden?
Kirchberg: Es hat einen intensiven Dialog auch im Planfeststellungsverfahren gegeben.
Kirchberg betont nun, dass auch der Juchtenkäfer mit Aufmerksamkeit und Liebe im Vortrag bedacht werden wird.
RAILoMOTIVE: Rechtsexperte als Biologe? "Alles wurde untersucht, mit allen gesprochen." "Tunnel sind das Beste für die Natur!" Aha. #S21
stuttgarter1977: Ahh Bahn "enteignet" also Flächen für Ausgleichsmaßnahmen. Auch toll. #S21
MaxiMUNICH: Gerichte haben die Lebensräume für Tiere beschlossen. LOL Ich kann nicht mehr. Es ist soo abartig lächerlich. #S21
Ist das der Schloßgarten oder der "Schlachtgarten"?
Ich habe keine Lust zuzuhören. Er schon:
stuttgarter1977: Hab ich das richtig verstanden? Ein Teil der "Parkerweiterung" wird geschotterte Ausgleichsfläche fürs Gleisvorfeldbiotop? #S21
Das hat er auch gesagt? Ist er ein kluger Rhetoriker? Mit ganz schlechter Rhetorik in diesem Fall?
willichnich: Aha. Die planende Behörde ist der Deutschlehrer und der BUND ist der Schüler mit der Drei Minus. #s21 Toll gemacht, Kirchberg. #fail





Vortrag Peter Westenberger ProS21, Abteilung Umweltundosoweiter DB:
Schön, dass er sich gleich zu Anfang mit "Vorhaltungen auseinandersetzen" will.
Um was geht es? Hallooo! ich muß mal gerade mein Gehirn ausschimpfen: Nich' immer gleich automatisch abschalten, wenn Sprechblasengeblubber-Alarm.






Zwischenbemerkung: Der diesjährige Leuchtturm-Preis steht unter dem Zeichen von Stuttgart 21: Der "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" von Netzwerk Recherche geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Heiner Geißler, Andreas Zielcke (Süddeutsche Zeitung) und den Stern-Autor Arno Luik. Allesamt haben sich laut Jury durch ihre Aufklärungsarbeit zum Bauprojekt verdient gemacht. Geißler habe gar "Demokratie-Geschichte geschrieben", sagte der Vorsitzende der Journalistenvereinigung, Thomas Leif.






Nächster Vortrag. Jetzt kommt ein älterer und weiser aussehender Herr. Zum Glück.
Dr. Joachim Nietsch, Ingenieur, Energiewissenschaftler, Aktionsbündnis:
"Welcher 'ökologische Rucksack' entsteht? Also Blick auf die komplette Ökobilanz!
Zentrale Elemente fehlen einfach noch bei der S21-Planung bei diesem Projekt, das als ökologisches Jahrhundertprojekt bezeichnet wird. Deshalb dringen wir ja auch auf die fehlenden Daten.
Ein Großteil des Abraums soll also durch die halbe Bundesrepublick gefahren werden. Wo ist das Endlager dafür? Abraum nach Sachsen?
Versucht also anhand nicht vorhandener Daten eine ökologische Bewertung.
Einordnung in das Energiegesamtkonzept der BRD zum Güterverkehr auf der Schiene.
Anliegen, dass 17 Prozent tatsächlich auch verlagert werden auf Schiene. (Und wo bleibt der Güterverkehr bei S21?)
Fragt, ob Herr Ramsauer dieses Konzept eigentlich gelesen hat.
In der Gesamtbilanz kann Projekt eher ökologischen Schaden anrichten als dass es nutzt. Verwirklichung blockiert andere Projekte mit Verminderungen des CO2-Ausstoßes.







Herr Pfeifer, BUND Regionalgeschäftsführer, Contra S21, "im Widerstand" (Frau Dahlbender)
In Böschungen und auf Gleisen einzigartige Vielfalt an Arten.
(Der Feldhase hat also sein größtes Vorkommen im Stuttgart und liebt die freie Fläche)
stuttgarter1977: Pfeiffer: Bahnflächen sind schon seit 100 Jahren Ausgleichsflächen der Neckarbegradigung. #S21
Super Folien. Auch am Bildschirm erkennbar. Wenig und prägnant!
"K21 sichert Gleisbiotope"
Gutachten CO2-Funktion der Bäume: Nur durch Anpflanzung von 5000 Bäumen, um Bilanz auszugleichen. Aber wo sollen sie gepflanzt werden? Bau eines Stangenwalds dann notwendig. In der Stadt gar nicht möglich.
Einwurf zu einem Parkbild von Herr Bräuchle, Pro S21. Ähhh, Herr Bräuchle, wie war das mit dem "Schmuck" um die Bäume? Vorwurf des momentan verwüsteten Parks. "Schmuck"? So So.
Wieviel Park wurde verwüstet durch den Einsatz der Wasserwerfer?
Hach ja ... Es folgt sicher eine ausgleichende Reaktion auch auf Herrn Bräuchle im Laufe des Tages.
Fazit: Aufheizung des Stadtklimas.




Mittagspause bis 13.45 Uhr.




Zwischenzeitlich stärke ich meine Gesundheit und esse. Die ganz persönliche Bewertung im Umfeld will schließlich angemessen behandelt werden. Nicht, dass sich noch diverse Krebsarten und schmerzhafte Tumore einschleichen bei so viel Suggestion. Und lieblich anmutenden Doppel-Strategien:
"Was willst du? Ich habe Feierabend!"
"Danke. Also doch!!!"





Es geht weiter mit der Schlichtung.
Frau Gönner: Es wurde bisher in Europa kein einziges Projekt nach dem sog. "ökologischen Rucksack" bewertet.
Herr Kretschmann: Investition des Geldes in andere ökologische Projekte ist wesentlich effizienter.






Zwischenbemerkung: "Auch in seiner Geschichte spielt, wie oft in Stuttgart, das große Bahnprojekt eine entscheidende Rolle. Wegen Stuttgart 21 sollte der große Busbahnhof nach Vaihingen verlegt werden. Weg vom Zentrum - raus aus dem Tal. In dem ruhigen Stadtteil wäre der Verkehr sprunghaft angestiegen. Die Bürger - auch er - protestierten, schlugen alternative Standorte vor.
"Wir Bürger hier oben - und wir politischen Vertreter für die Bürger, wir haben uns eingesetzt für das Projekt: Omnibusbahnhof nicht nach Vaihingen. Uns selbst unser eigener CDU-Stadtrat ist uns in den Rücken gefallen. Und das habe ich noch nie erlebt, dass Kandidaten, die wir aufgestellt haben, sich gegen uns gestellt haben."
Matthias Filbinger sitzt im Esszimmer am Tisch, als er erzählt."







Geißler spricht noch mal den Punkt Verbesserung des Güterverkehrs an. Wieviel Geld bleibt übrig dafür, wenn K21 mit einem Drittel der Kosten ausgebaut wird?
(Herr Rockenbauch???)
Kretschmann: "Die Gleiswüste lebt". Kopfbahnhof erhält ökologisches Gleichgewicht zum relevanten Teil. S21 ist kein ökologisches Projekt, sondern ein sehr schwerer Eingriff. Aber auch bei Kopfbahnhof gibt es aber natürlich ökologische Eingriffe.
bernhardhopfner: Kretschmann nennt einen wichtigen Punkt: Eine neu angesäte Freifläche ist ökologisch nichts, verglichen mit einem eingewachsenem Park! #s21
Biodiversität



Aha. 5.8 ha Schottergelände sind geplant. Mit Neubepflanzung.
Doll. Höre, überlebende Tiere kommen wohl ins Terrarium und danach dann auf die neubepflanzten Schotterinseln. Wer hat's gesagt?
mahrko: RT @Ohrenzeuge: Realsatire! Feldhasen im Schlossgarten und Ausgleichsschotterinseln. Und alles mit dem lustigen Geissler. Das schau ich jetzt öfters. #s21
stuttgarter1977: Bald kommt ganz Deutschland zu uns nach Stuttgart zum #schottern ;-) #S21
Geißler contra Theologe Bräuchle, der den Mensch noch mal als Krone der Schöpfung betont: "Die Vögel" von Hitchcock ansehen. Das passiert, wenn man Flora und Fauna missbraucht.






Städtebauliche Entwicklung
Vortrag OB Matthias Hahn
Stadt hat Flächen gekauft, um Vorwurf der Grundstücksspekulation zu begegnen.
stuttgarter1977: Ich wiederhohl mich wieder: Das Gleisvorfeld hat die Stadt NICHT zerrschnitten. Damals nur Sumpf! Stadt hat sich drummrumm entwickelt #S21
Vervielfältigung der Parzellen bei Bebauung.
Erdrandsiedler: ... und höchstwahrscheinlich würden die neuen Wohnungen natürlich "hochwertig" - Sprich: Für Normalverdiener unerschwinglich sein... #s21
Sagt, dass gemischte Bebauung geplant ist. Also auch für Niedrigverdiener?
abrissaufstand: RT @stuttgarter1977: Lernerfolg des Sommer laut Hahn: Die Leute wollen mitreden. - Ach was! #S21







Vortrag Herr Conradi, Architekt, Aktionsbündnis:
Hat heute gelernt, dass es auch Tiere mit Migrationshintergrund gibt.
Das Projekt Stuttgart 21 war von Anfang an ein Immobilienprojekt. Statt zu fragen, was notwendig ist, beschlossen bei einem Hubschrauberflug Wissmann, Teufel, Rommel und Dürr, dass das Projekt ein für die Bahn lukratives Immobilienprojekt sei sollte. Seither bemühen sich die Befürworter, dass das Immobilien-Projekt auch bahntauglich ist. Flächen werden auch frei, wenn K21, also oberirdisch gebaut wird.
Talkessel wird quer abgeriegelt. Grundwasserabsenkungen, die gefährden.
MaxiMUNICH: Schwere städtebauliche Schäden durch #S21 . Mineralwasserschichten werden gestört bzw. zerstört. So ist das. Danke, Herr Conradi.
Hört mit Überraschung jetzt von OB Hahn, dass welche Strecke doch erhalten bleiben soll?
Neue Bebauung des Baugebiets Musterprojekt A1. Büroflächen und Mega-Shopping-Center ECE schädigt den Stuttgarter Einzelhandel.
Schön zu hören, dass jetzt?! kleinflächig und vielfältig gebaut werden soll. "Ich höre die Botschaft, alleine mir fehlt der Glaube".







Vortrag Christopf Ingenhoven, Architekt DB
Historischer Beleg: Es mußte Kopfbahnhof im Jahr 18hundertund entfernt werden, um aus dem Talkessel heraus zu kommen. Aha.
Wir wollen das Tal von Gleisanlagen befreien.
Ein Hoch auf die technischen Möglichkeiten der Moderne. Lichtaugen zum Beispiel, die unterirdische Bahnhöfe beleuchten. Die Lichtaugenfläche als ein Garten. Boah. Toll! Und erklärt weiter, dass es in der Architekturgeschichte tatsächlich viele Flächen gibt, die nicht grün sind und dennoch Garten genannt werden dürfen. Im Twitter gerade der Hinweis auf die Vorstellung vom Garten des Sonnenkönigs. (Man reiche mir die Peitsche, das Zentimetermaß und die Säge für den Baum, bitte!)
Hat jetzt beim Vortrag Probleme mit der extrem nervösen Technik-Maus.
Herr Rockenbauch, das fiel mir auch sofort ein. Noch ein gar nicht so grüner Garten: Japanischer Stein-Garten. Und Zwangs. Ähhh. Den Rest dazu sage ich jetzt nicht.
Oooh danke. Herr Ingenhoven will mit uns technisch fair sein und erklärt die Folie der konstruktiven Planung.
Oooh, und noch eine Folie hat er mitgebracht, die zwar etwas technisch aussieht, die wir aber doch hoffentlich trotzdem verstehen.
Herr Stocker fragt noch mal nach, wie man aus einem Bahnhofsdach einen Park mit großen Bäumen machen will. Herr Ingenhoven sagt, dass da gar keine Bäume sind auf der eigentlichen Baufläche. Bäume werden nicht gefällt, sondern entnommen.
Entwurf unter Erhaltung der Seitenflügel geht also nicht. Hinweis von Herrn Conradi.









Vortrag Stadtenwicklung Peter Pätzold, Architekt Contra S21
K21. Zukunft hat schon begonnen. Bebauung mit K21 jetzt schon möglich. Problem der Grundstückskosten, des Ankaufs: Ist wahr. Stadt aber gekauft, um Projekt S21 anzufinanzieren. Grundstückskosten steigen exorbitant. Stadt verspricht zwar jetzt Vielfalt, aber mit den Kosten wird das schwer.
Zeigt Bild mit "blütenweißer Planung". So wird's wohl aussehen. Grün fehlt halt.
Was das? Tiefbahnhof ist ein Halb-Tiefbahnhof. Kommt 8 Meter aus dem Boden raus.
Lärmproblematik, S21 vermindert nichts.
Schiene ist nicht das Problem bei Lärm, es ist die Straße. Abkühlende Wirkung der Gleisflächen, die notwendig ist im aufheizenden Talkessel. Ein begrüntes Flachdach hebt diese Wirkung nicht auf oder verbessert sie gar. Ist Verschlechterung des Stadtklimas.
Ohne Kostendruck ist freies Gestalten und Handeln möglich. Auch deshalb K21





Vortrag Roland Ostertag, Architekt, Contra S21
Wertsysteme. Perspektive der Stadt bisher an starken Kräften. Wieso, würde zu weit führen, sagt er. Jo. Aber wir verstehen. Städte sind aber keine Maschinen.
Wir orientieren uns an den schwachen Kräften wie beispielsweise Natur *hust*, Stadt als Organismus. Änderung in kleinen, qualitativen Schritten. Die Frage, wo Heimat gefühlt werden kann. Investor ist kein Bauherr über die Stadt, es ist unsere Stadt, die Stadt der Bürger.
Zeigt auf Bitte von Herrn Geißler Bild mit Leucht-Glupschaugen noch mal. Sieht auf dieser Folie nicht so schön gartenverlustigt aus wie von Herrn Ingenhoven kurz vorher vorgestellt.
Wirft auf, das Reisen alles bedeutet. Und nicht bedeutet im unterirdischen "Schattenreich" sich zu bewegen. Und dies wegen ein paar Minuten Zeitgewinn. Karl Valentin: Ich weiß zwar nicht, wohin ich will. Ich bin aber früher dort.
Städte sehen verdinglicht aus. Das begehbare Gedächtnis wurde entsorgt in den Städten unserer kalten Welt. Die Stadt ist kein Organismus mehr. K21 will auf Schichten der Geschichten eine neue Schicht aufbringen.







Frage nach der Folie Grundstückskosten an Herrn Pätzold. Ca. 2100 Euro pro Quadratmeter? Das ist nicht die Vorstellung der Stadt, sagt Uwe Stockenbrock, Stadtplanungsamt, Pro S21.
Was hat die Stadt vor, darauf drängt Geißler noch mal. Das hängt doch wesentlich vom Quadratmeter-Preis ab. Stadt hat was bezahlt pro Quadratmeter? Stadt hat 460 Millionen Euro für Grundstücke bezahlt. Und was möchte sie jetzt? Neckar-Park-Beispiel? Geißler: Ich krieg keine Antwort darauf. Zu welchem Preis will die Stadt an Familien, einfache Bürger Quadratmeter verkaufen? Etwa zu 2100 Euro? Der OB sagt gerade, darüber denken sie im Moment gar nicht nach. Will erst Konzept entwickeln, will gar keinen Gewinn machen. Geißler: Sie wollen doch die BürgerInnen beteiligen. Dahlbender: Möchte Wort erteilen zu dieser "städtebaulichen Märchenstunde". Bräuchle böse darüber, Geißler: Es sei Ihnen verziehen.
Conradi Vorschlag: Gebt der Bahn das Geld zurück. Dann genug Geld, um andere Gebiete zu erschließen.
Geißler: Was hat die Stadt vor mit diesem Gelände bei diesen Preisen?



Vortrag
Stadtentwicklung Beispiel Abu Dhabi. Multifunktionale Systeme. K21 ist das nicht. Jo, Toll. "Wenn man mitten in der Stadt das Filetstück neu überdenken kann".
OB sagt, möchte noch mal betonen, dass die Stadt diese hohen Preise nicht weitergeben wird. Geißler: Glaub nicht, dass die Regierungsbehörde erlaubt, dass Ihr auf Geld verzichtet.
Antwort, man müsse das nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten entscheiden.
Alles, was getan wird, hat etwas mit Subventionierung von Stuttgart 21 zu tun. Bezahlen tuns die Bürger über Grundstückspreise und sonstige Umlagen.
Dahlbender: Realität ist der Zwang, Grundstücke wieder teuer zu verkaufen. Wir sagen, gebt das Geld wieder zurück. K21 bebauen, dann Geld da für vernünftige Stadtentwicklung mit Baubeginn, der in greifbarer Nähe liegt.
OB geht von kinderfreundlicher Planung aus. Dieses ist in Stuttgart möglich auf Basis einer Bürgerbeteiligung?
Geißler betont, dieses ist auch eine Chance.
Rockenbauch, sagt auch beim Neckar-Park wollte man das alles machen, ist aber nicht geschenen. Und jetzt sagt man, Bürgerbeteiligung etc, aber das ist nix neues. Es passiert genau das, was immer passiert. Architektenwettbewerb usw. (Ich denke da an den Klingelpützpark in Köln ...!)
Rockenbauch: Was bitte heißt denn hochwertiges Wohnen, wie Sie sagen? Das heißt doch hochpreisiges Wohnen.



Geißler: Orientierung doch bitte mal an den Schweizern. Ziele formulieren. Dann stimmt das Volk darüber ab. Und dann werden die Pläne gemacht, wenn die Ziele eine Mehrheit bekommen haben. Dann wird über die Pläne diskutiert. Dann darüber abgestimmt. Und erst wenn Mehrheit gefunden, dann Aktion. Geißler sagt, dann kriegen Sie auch keine Schwierigkeiten mit den Bürgern. In Deutschland auf anderes Verfahren einlassen. Das könnten Sie in Stuttgart doch vorbildlicherweise machen.



Conradi sagt, Vertrauen fehlt in Stuttgart. Stadt hat sich gegen Bürgerbescheid gewehrt. In dieser Stadt Erfahrung, dass Bürger nicht beteiligt werden. Wir erlauben uns gewisse Zweifel darüber.
Rockenbauch: Mit 5,5 Prozent Zinsen kriegt die Stadt das Geld wieder zurück?







Geißler: Austausch der Argumente hat zwar nicht zur Ertüchtigung, aber zur Erleuchtung geführt. Bürgerbeteiligung - nicht Modell Diskussion in Turnhalle - sollte institutionalisiert werden. Darüber nachdenken, ob Prototyp nicht in Stuttgart sein kann.
Morgen weiter mit Geologie um 9.00 Uhr. Einer der Gutachter trägt vor, sagt OB. Erläuterung Mineralwassersystem? Geißler wird misstrauisch. Gutachter soll nicht aussagen, weil Status der Neutralität verletzt wird? Nö, deswegen nicht, weil Vortrag sonst zu lang. Aha. Herr Wolf tritt also nicht auf. Kann man verantworten, dass Ihr Professor? Na gut.
Und Ende der fünften Runde.





















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