Freitag, 19. November 2010

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On. Stichworte im Twitter.
Fakten nicht auf den Tisch? Bestimmte geologische Daten dürfen gar nicht erörtert werden? Heiner Geißler bittet dringend darum, die Geologie-Frage anders zu behandeln.
Frau Dahlbender: Durften Akten nur unter Aufsicht einsehen und keine schriftlichen Notizen machen.
Heiner Geißler sagt: "Mir reicht's bald. HIER wird über die Fakten geredet. Und nicht in Frankfurt." Indiskutabel, dass dieses ein Geheimnis bleibt, wie der Untergrund aussieht. Darauf hat die öffentlichkeit einen Anspruch, Gutachten der Bahn über die geologische Situation zu sehen.
(Zwischenbemerkung: Ich empfehle Herrn Broder eine zumindest oberflächliche Sachkenntnis).
"Ich bin nicht mit der Frankfurter Geheimkammer einverstanden". Frage: Kann das bis morgen gemacht werden?
Herr Kefer: Gutachten werden so zusammenfassend zur Verfügung gestellt, dass sie nicht "vergabeschädlich" sind. Hä?
Dahlbender: Offenlegung aller Fakten heißt, wir müssen uns mit den Grundlagen beschäftigen können.
Geißler drängt auf Geologie: Welche Unterlagen haben wir morgen zur Verfügung?
(Siehe ISLA-Eintrag)






Update:
Presseerklärung Parkschützer:



"Die Diskussion zu Beginn der heutigen Schlichtungsgespräche hat gezeigt, dass die Bahn die geologischen Gutachten zu Stuttgart 2 unter allen Umständen geheim halten will. Die in den Schlichtungsgesprächen geforderte Einsicht will sie nur in einem “geschlossenen Datenraum” gewähren und nur einzelnen Experten, die zuvor eine Vertraulichkeitserklärung unterschreiben müssen, die jegliche Nutzung der Erkenntnisse ausschließt. Genauer heißt es in diesem Vertrag, dass Informationen an niemanden, auch nicht an andere Teilnehmer der Schlichtung und auch nicht an den Schlichter Heiner Geißler(!) weitergegeben werden dürfen. (Zuwiderhandlung innerhalb der nächsten 30 Jahre ist mit einem Strafgeld von 500.000 € belegt.) In der Schlichtung verwendet werden dürfen nur “aggregierte Ergebnisse”, die durch die Bahn freigegeben wurden. Das schließt eine sinnvolle, fachlich fundierte Diskussion über die Geologie in den Schlichtungsgesprächen aus.
Diese strenge Geheimhaltung wird von der Bahn damit begründet, dass gewisse Inhalte der Gutachten ausschreibungsschädigend seien."




Update:

FR: Geheimniskrämerei erbost Geißler





Herr Conradi: Möchte auf Dauer nicht aus Erkenntnisse aus dem STERN angewiesen sein: Zum Schreiben des Eisenbahnbundesamtes, dass Finanzierung ungeklärt.
Kefer dagegen: Finanzierung steht.
Geißler geht grinsend davon aus, dass gezahlt wird. "Das tut eh der Steuerzahler". Egal, ob Stadt, Land oder Bund.




Vortrag Josef-Walter Kirchberg, Rechtsexperte Pro S21: Landschaftspflegerische Begleitplanung.
Jura trifft Natur. Erkenntnis offenbar nach Aktenlage. "Auch Reptilien sind in den Blick genommen worden".
Geißler: Wer trifft Entscheidungen im laufenden Verfahren? Behörden?
Kirchberg: Es hat einen intensiven Dialog auch im Planfeststellungsverfahren gegeben.
Kirchberg betont nun, dass auch der Juchtenkäfer mit Aufmerksamkeit und Liebe im Vortrag bedacht werden wird.
RAILoMOTIVE: Rechtsexperte als Biologe? "Alles wurde untersucht, mit allen gesprochen." "Tunnel sind das Beste für die Natur!" Aha. #S21
stuttgarter1977: Ahh Bahn "enteignet" also Flächen für Ausgleichsmaßnahmen. Auch toll. #S21
MaxiMUNICH: Gerichte haben die Lebensräume für Tiere beschlossen. LOL Ich kann nicht mehr. Es ist soo abartig lächerlich. #S21
Ist das der Schloßgarten oder der "Schlachtgarten"?
Ich habe keine Lust zuzuhören. Er schon:
stuttgarter1977: Hab ich das richtig verstanden? Ein Teil der "Parkerweiterung" wird geschotterte Ausgleichsfläche fürs Gleisvorfeldbiotop? #S21
Das hat er auch gesagt? Ist er ein kluger Rhetoriker? Mit ganz schlechter Rhetorik in diesem Fall?
willichnich: Aha. Die planende Behörde ist der Deutschlehrer und der BUND ist der Schüler mit der Drei Minus. #s21 Toll gemacht, Kirchberg. #fail





Vortrag Peter Westenberger ProS21, Abteilung Umweltundosoweiter DB:
Schön, dass er sich gleich zu Anfang mit "Vorhaltungen auseinandersetzen" will.
Um was geht es? Hallooo! ich muß mal gerade mein Gehirn ausschimpfen: Nich' immer gleich automatisch abschalten, wenn Sprechblasengeblubber-Alarm.






Zwischenbemerkung: Der diesjährige Leuchtturm-Preis steht unter dem Zeichen von Stuttgart 21: Der "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" von Netzwerk Recherche geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Heiner Geißler, Andreas Zielcke (Süddeutsche Zeitung) und den Stern-Autor Arno Luik. Allesamt haben sich laut Jury durch ihre Aufklärungsarbeit zum Bauprojekt verdient gemacht. Geißler habe gar "Demokratie-Geschichte geschrieben", sagte der Vorsitzende der Journalistenvereinigung, Thomas Leif.






Nächster Vortrag. Jetzt kommt ein älterer und weiser aussehender Herr. Zum Glück.
Dr. Joachim Nietsch, Ingenieur, Energiewissenschaftler, Aktionsbündnis:
"Welcher 'ökologische Rucksack' entsteht? Also Blick auf die komplette Ökobilanz!
Zentrale Elemente fehlen einfach noch bei der S21-Planung bei diesem Projekt, das als ökologisches Jahrhundertprojekt bezeichnet wird. Deshalb dringen wir ja auch auf die fehlenden Daten.
Ein Großteil des Abraums soll also durch die halbe Bundesrepublick gefahren werden. Wo ist das Endlager dafür? Abraum nach Sachsen?
Versucht also anhand nicht vorhandener Daten eine ökologische Bewertung.
Einordnung in das Energiegesamtkonzept der BRD zum Güterverkehr auf der Schiene.
Anliegen, dass 17 Prozent tatsächlich auch verlagert werden auf Schiene. (Und wo bleibt der Güterverkehr bei S21?)
Fragt, ob Herr Ramsauer dieses Konzept eigentlich gelesen hat.
In der Gesamtbilanz kann Projekt eher ökologischen Schaden anrichten als dass es nutzt. Verwirklichung blockiert andere Projekte mit Verminderungen des CO2-Ausstoßes.







Herr Pfeifer, BUND Regionalgeschäftsführer, Contra S21, "im Widerstand" (Frau Dahlbender)
In Böschungen und auf Gleisen einzigartige Vielfalt an Arten.
(Der Feldhase hat also sein größtes Vorkommen im Stuttgart und liebt die freie Fläche)
stuttgarter1977: Pfeiffer: Bahnflächen sind schon seit 100 Jahren Ausgleichsflächen der Neckarbegradigung. #S21
Super Folien. Auch am Bildschirm erkennbar. Wenig und prägnant!
"K21 sichert Gleisbiotope"
Gutachten CO2-Funktion der Bäume: Nur durch Anpflanzung von 5000 Bäumen, um Bilanz auszugleichen. Aber wo sollen sie gepflanzt werden? Bau eines Stangenwalds dann notwendig. In der Stadt gar nicht möglich.
Einwurf zu einem Parkbild von Herr Bräuchle, Pro S21. Ähhh, Herr Bräuchle, wie war das mit dem "Schmuck" um die Bäume? Vorwurf des momentan verwüsteten Parks. "Schmuck"? So So.
Wieviel Park wurde verwüstet durch den Einsatz der Wasserwerfer?
Hach ja ... Es folgt sicher eine ausgleichende Reaktion auch auf Herrn Bräuchle im Laufe des Tages.
Fazit: Aufheizung des Stadtklimas.




Mittagspause bis 13.45 Uhr.




Zwischenzeitlich stärke ich meine Gesundheit und esse. Die ganz persönliche Bewertung im Umfeld will schließlich angemessen behandelt werden. Nicht, dass sich noch diverse Krebsarten und schmerzhafte Tumore einschleichen bei so viel Suggestion. Und lieblich anmutenden Doppel-Strategien:
"Was willst du? Ich habe Feierabend!"
"Danke. Also doch!!!"





Es geht weiter mit der Schlichtung.
Frau Gönner: Es wurde bisher in Europa kein einziges Projekt nach dem sog. "ökologischen Rucksack" bewertet.
Herr Kretschmann: Investition des Geldes in andere ökologische Projekte ist wesentlich effizienter.






Zwischenbemerkung: "Auch in seiner Geschichte spielt, wie oft in Stuttgart, das große Bahnprojekt eine entscheidende Rolle. Wegen Stuttgart 21 sollte der große Busbahnhof nach Vaihingen verlegt werden. Weg vom Zentrum - raus aus dem Tal. In dem ruhigen Stadtteil wäre der Verkehr sprunghaft angestiegen. Die Bürger - auch er - protestierten, schlugen alternative Standorte vor.
"Wir Bürger hier oben - und wir politischen Vertreter für die Bürger, wir haben uns eingesetzt für das Projekt: Omnibusbahnhof nicht nach Vaihingen. Uns selbst unser eigener CDU-Stadtrat ist uns in den Rücken gefallen. Und das habe ich noch nie erlebt, dass Kandidaten, die wir aufgestellt haben, sich gegen uns gestellt haben."
Matthias Filbinger sitzt im Esszimmer am Tisch, als er erzählt."







Geißler spricht noch mal den Punkt Verbesserung des Güterverkehrs an. Wieviel Geld bleibt übrig dafür, wenn K21 mit einem Drittel der Kosten ausgebaut wird?
(Herr Rockenbauch???)
Kretschmann: "Die Gleiswüste lebt". Kopfbahnhof erhält ökologisches Gleichgewicht zum relevanten Teil. S21 ist kein ökologisches Projekt, sondern ein sehr schwerer Eingriff. Aber auch bei Kopfbahnhof gibt es aber natürlich ökologische Eingriffe.
bernhardhopfner: Kretschmann nennt einen wichtigen Punkt: Eine neu angesäte Freifläche ist ökologisch nichts, verglichen mit einem eingewachsenem Park! #s21
Biodiversität



Aha. 5.8 ha Schottergelände sind geplant. Mit Neubepflanzung.
Doll. Höre, überlebende Tiere kommen wohl ins Terrarium und danach dann auf die neubepflanzten Schotterinseln. Wer hat's gesagt?
mahrko: RT @Ohrenzeuge: Realsatire! Feldhasen im Schlossgarten und Ausgleichsschotterinseln. Und alles mit dem lustigen Geissler. Das schau ich jetzt öfters. #s21
stuttgarter1977: Bald kommt ganz Deutschland zu uns nach Stuttgart zum #schottern ;-) #S21
Geißler contra Theologe Bräuchle, der den Mensch noch mal als Krone der Schöpfung betont: "Die Vögel" von Hitchcock ansehen. Das passiert, wenn man Flora und Fauna missbraucht.






Städtebauliche Entwicklung
Vortrag OB Matthias Hahn
Stadt hat Flächen gekauft, um Vorwurf der Grundstücksspekulation zu begegnen.
stuttgarter1977: Ich wiederhohl mich wieder: Das Gleisvorfeld hat die Stadt NICHT zerrschnitten. Damals nur Sumpf! Stadt hat sich drummrumm entwickelt #S21
Vervielfältigung der Parzellen bei Bebauung.
Erdrandsiedler: ... und höchstwahrscheinlich würden die neuen Wohnungen natürlich "hochwertig" - Sprich: Für Normalverdiener unerschwinglich sein... #s21
Sagt, dass gemischte Bebauung geplant ist. Also auch für Niedrigverdiener?
abrissaufstand: RT @stuttgarter1977: Lernerfolg des Sommer laut Hahn: Die Leute wollen mitreden. - Ach was! #S21







Vortrag Herr Conradi, Architekt, Aktionsbündnis:
Hat heute gelernt, dass es auch Tiere mit Migrationshintergrund gibt.
Das Projekt Stuttgart 21 war von Anfang an ein Immobilienprojekt. Statt zu fragen, was notwendig ist, beschlossen bei einem Hubschrauberflug Wissmann, Teufel, Rommel und Dürr, dass das Projekt ein für die Bahn lukratives Immobilienprojekt sei sollte. Seither bemühen sich die Befürworter, dass das Immobilien-Projekt auch bahntauglich ist. Flächen werden auch frei, wenn K21, also oberirdisch gebaut wird.
Talkessel wird quer abgeriegelt. Grundwasserabsenkungen, die gefährden.
MaxiMUNICH: Schwere städtebauliche Schäden durch #S21 . Mineralwasserschichten werden gestört bzw. zerstört. So ist das. Danke, Herr Conradi.
Hört mit Überraschung jetzt von OB Hahn, dass welche Strecke doch erhalten bleiben soll?
Neue Bebauung des Baugebiets Musterprojekt A1. Büroflächen und Mega-Shopping-Center ECE schädigt den Stuttgarter Einzelhandel.
Schön zu hören, dass jetzt?! kleinflächig und vielfältig gebaut werden soll. "Ich höre die Botschaft, alleine mir fehlt der Glaube".







Vortrag Christopf Ingenhoven, Architekt DB
Historischer Beleg: Es mußte Kopfbahnhof im Jahr 18hundertund entfernt werden, um aus dem Talkessel heraus zu kommen. Aha.
Wir wollen das Tal von Gleisanlagen befreien.
Ein Hoch auf die technischen Möglichkeiten der Moderne. Lichtaugen zum Beispiel, die unterirdische Bahnhöfe beleuchten. Die Lichtaugenfläche als ein Garten. Boah. Toll! Und erklärt weiter, dass es in der Architekturgeschichte tatsächlich viele Flächen gibt, die nicht grün sind und dennoch Garten genannt werden dürfen. Im Twitter gerade der Hinweis auf die Vorstellung vom Garten des Sonnenkönigs. (Man reiche mir die Peitsche, das Zentimetermaß und die Säge für den Baum, bitte!)
Hat jetzt beim Vortrag Probleme mit der extrem nervösen Technik-Maus.
Herr Rockenbauch, das fiel mir auch sofort ein. Noch ein gar nicht so grüner Garten: Japanischer Stein-Garten. Und Zwangs. Ähhh. Den Rest dazu sage ich jetzt nicht.
Oooh danke. Herr Ingenhoven will mit uns technisch fair sein und erklärt die Folie der konstruktiven Planung.
Oooh, und noch eine Folie hat er mitgebracht, die zwar etwas technisch aussieht, die wir aber doch hoffentlich trotzdem verstehen.
Herr Stocker fragt noch mal nach, wie man aus einem Bahnhofsdach einen Park mit großen Bäumen machen will. Herr Ingenhoven sagt, dass da gar keine Bäume sind auf der eigentlichen Baufläche. Bäume werden nicht gefällt, sondern entnommen.
Entwurf unter Erhaltung der Seitenflügel geht also nicht. Hinweis von Herrn Conradi.









Vortrag Stadtenwicklung Peter Pätzold, Architekt Contra S21
K21. Zukunft hat schon begonnen. Bebauung mit K21 jetzt schon möglich. Problem der Grundstückskosten, des Ankaufs: Ist wahr. Stadt aber gekauft, um Projekt S21 anzufinanzieren. Grundstückskosten steigen exorbitant. Stadt verspricht zwar jetzt Vielfalt, aber mit den Kosten wird das schwer.
Zeigt Bild mit "blütenweißer Planung". So wird's wohl aussehen. Grün fehlt halt.
Was das? Tiefbahnhof ist ein Halb-Tiefbahnhof. Kommt 8 Meter aus dem Boden raus.
Lärmproblematik, S21 vermindert nichts.
Schiene ist nicht das Problem bei Lärm, es ist die Straße. Abkühlende Wirkung der Gleisflächen, die notwendig ist im aufheizenden Talkessel. Ein begrüntes Flachdach hebt diese Wirkung nicht auf oder verbessert sie gar. Ist Verschlechterung des Stadtklimas.
Ohne Kostendruck ist freies Gestalten und Handeln möglich. Auch deshalb K21





Vortrag Roland Ostertag, Architekt, Contra S21
Wertsysteme. Perspektive der Stadt bisher an starken Kräften. Wieso, würde zu weit führen, sagt er. Jo. Aber wir verstehen. Städte sind aber keine Maschinen.
Wir orientieren uns an den schwachen Kräften wie beispielsweise Natur *hust*, Stadt als Organismus. Änderung in kleinen, qualitativen Schritten. Die Frage, wo Heimat gefühlt werden kann. Investor ist kein Bauherr über die Stadt, es ist unsere Stadt, die Stadt der Bürger.
Zeigt auf Bitte von Herrn Geißler Bild mit Leucht-Glupschaugen noch mal. Sieht auf dieser Folie nicht so schön gartenverlustigt aus wie von Herrn Ingenhoven kurz vorher vorgestellt.
Wirft auf, das Reisen alles bedeutet. Und nicht bedeutet im unterirdischen "Schattenreich" sich zu bewegen. Und dies wegen ein paar Minuten Zeitgewinn. Karl Valentin: Ich weiß zwar nicht, wohin ich will. Ich bin aber früher dort.
Städte sehen verdinglicht aus. Das begehbare Gedächtnis wurde entsorgt in den Städten unserer kalten Welt. Die Stadt ist kein Organismus mehr. K21 will auf Schichten der Geschichten eine neue Schicht aufbringen.







Frage nach der Folie Grundstückskosten an Herrn Pätzold. Ca. 2100 Euro pro Quadratmeter? Das ist nicht die Vorstellung der Stadt, sagt Uwe Stockenbrock, Stadtplanungsamt, Pro S21.
Was hat die Stadt vor, darauf drängt Geißler noch mal. Das hängt doch wesentlich vom Quadratmeter-Preis ab. Stadt hat was bezahlt pro Quadratmeter? Stadt hat 460 Millionen Euro für Grundstücke bezahlt. Und was möchte sie jetzt? Neckar-Park-Beispiel? Geißler: Ich krieg keine Antwort darauf. Zu welchem Preis will die Stadt an Familien, einfache Bürger Quadratmeter verkaufen? Etwa zu 2100 Euro? Der OB sagt gerade, darüber denken sie im Moment gar nicht nach. Will erst Konzept entwickeln, will gar keinen Gewinn machen. Geißler: Sie wollen doch die BürgerInnen beteiligen. Dahlbender: Möchte Wort erteilen zu dieser "städtebaulichen Märchenstunde". Bräuchle böse darüber, Geißler: Es sei Ihnen verziehen.
Conradi Vorschlag: Gebt der Bahn das Geld zurück. Dann genug Geld, um andere Gebiete zu erschließen.
Geißler: Was hat die Stadt vor mit diesem Gelände bei diesen Preisen?



Vortrag
Stadtentwicklung Beispiel Abu Dhabi. Multifunktionale Systeme. K21 ist das nicht. Jo, Toll. "Wenn man mitten in der Stadt das Filetstück neu überdenken kann".
OB sagt, möchte noch mal betonen, dass die Stadt diese hohen Preise nicht weitergeben wird. Geißler: Glaub nicht, dass die Regierungsbehörde erlaubt, dass Ihr auf Geld verzichtet.
Antwort, man müsse das nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten entscheiden.
Alles, was getan wird, hat etwas mit Subventionierung von Stuttgart 21 zu tun. Bezahlen tuns die Bürger über Grundstückspreise und sonstige Umlagen.
Dahlbender: Realität ist der Zwang, Grundstücke wieder teuer zu verkaufen. Wir sagen, gebt das Geld wieder zurück. K21 bebauen, dann Geld da für vernünftige Stadtentwicklung mit Baubeginn, der in greifbarer Nähe liegt.
OB geht von kinderfreundlicher Planung aus. Dieses ist in Stuttgart möglich auf Basis einer Bürgerbeteiligung?
Geißler betont, dieses ist auch eine Chance.
Rockenbauch, sagt auch beim Neckar-Park wollte man das alles machen, ist aber nicht geschenen. Und jetzt sagt man, Bürgerbeteiligung etc, aber das ist nix neues. Es passiert genau das, was immer passiert. Architektenwettbewerb usw. (Ich denke da an den Klingelpützpark in Köln ...!)
Rockenbauch: Was bitte heißt denn hochwertiges Wohnen, wie Sie sagen? Das heißt doch hochpreisiges Wohnen.



Geißler: Orientierung doch bitte mal an den Schweizern. Ziele formulieren. Dann stimmt das Volk darüber ab. Und dann werden die Pläne gemacht, wenn die Ziele eine Mehrheit bekommen haben. Dann wird über die Pläne diskutiert. Dann darüber abgestimmt. Und erst wenn Mehrheit gefunden, dann Aktion. Geißler sagt, dann kriegen Sie auch keine Schwierigkeiten mit den Bürgern. In Deutschland auf anderes Verfahren einlassen. Das könnten Sie in Stuttgart doch vorbildlicherweise machen.



Conradi sagt, Vertrauen fehlt in Stuttgart. Stadt hat sich gegen Bürgerbescheid gewehrt. In dieser Stadt Erfahrung, dass Bürger nicht beteiligt werden. Wir erlauben uns gewisse Zweifel darüber.
Rockenbauch: Mit 5,5 Prozent Zinsen kriegt die Stadt das Geld wieder zurück?







Geißler: Austausch der Argumente hat zwar nicht zur Ertüchtigung, aber zur Erleuchtung geführt. Bürgerbeteiligung - nicht Modell Diskussion in Turnhalle - sollte institutionalisiert werden. Darüber nachdenken, ob Prototyp nicht in Stuttgart sein kann.
Morgen weiter mit Geologie um 9.00 Uhr. Einer der Gutachter trägt vor, sagt OB. Erläuterung Mineralwassersystem? Geißler wird misstrauisch. Gutachter soll nicht aussagen, weil Status der Neutralität verletzt wird? Nö, deswegen nicht, weil Vortrag sonst zu lang. Aha. Herr Wolf tritt also nicht auf. Kann man verantworten, dass Ihr Professor? Na gut.
Und Ende der fünften Runde.





















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