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Updates Schlichtung im Text eingefügt.
Videos in der SWR-Mediathek.
Klingsor10: RT @Optififfi: @phoenix_de Auf YouTube fehlen die Schlichtungs-Teile von gestern nach 15 Uhr.Warum?Ihr habt doch bis 16 Uhr übertragen. #S21
Schlichtung. On. Livestream Phoenix und SWR, Ergänzendes im Twitter. Stocker: Gehe davon aus, dass wir Einsichtnahme in Unterlagen bekommen, wir das Thema dann anhand der Kenntnisse auch noch einmal behandeln dürfen.
Vortrag Prof. Walter Wittke, Pro S21. Folie Geologie Stuttgart. Frage Geißler: Wo ist der Anhydrit? Anhydrit + Wasser ergibt Gips. Kein Wasser, keine Quellen. (Aufblähung wie Hefe) Während Tunnelbau kein Wasser, wird mittels Überwachung geprüft. Abdichtungsbauwerke zum einen mittels Kunstharz. Und? Überprüfung des Gesteins durch Kernbohrungen znd Versuchsbauwerk, Versuchsstollen. Gebirge wurde künstlich bewässert. Seit 160 Jahren bergmännischer Tunnelbau in Stuttgart. Palmer: Vergleichbare dem Fildertunnel?
Ich brauche ergänzende technische Erklärungen. Twitter:
DerRotschopf: Tunnel trocken bohren? Chemikalien, die "gerne" mit Wasser reagieren, reicht die natürliche Luftfeuchtigkeit für eine Reaktion aus. #s21
Zwischenbemerkung:
stuttgarter1977: heise Telepolis: Deutsche Bahn lehnt Veröffentlichung von geologischen Untersuchungen zu #S21 ab http://bit.ly/aGLSsX #Stuttgart
kruemelhuepfer: Der Hasenbergtunnel (S-Bahn) verläuft in ähnlichem geologischen Profil wie die geplanten Tunnel #s21 #schlichtung
Wasserdruck und Gebirgsdruck müssen berücksichtigt werden beim Tunnelbau. Verstehe ich. Geißler: Wo ist das wasserdurchlässige Gestein beim Tunnelbau?
kruemelhuepfer: Tunnel verläuft unterhalb des Grundwasserspiegels #s21 #schlichtung
Einwand Palmer, Themenkomplexe wie den Tunnelbau in den Vorträgen zu bündeln.
Update:
Quillt der Gipskeuper, gibt es kein Zurück": Präsentation des S21-Kritikers Sierig
Votrag Jakob Sierig, Geologe, Contra (Kontaktformular Stuttgart-Wiki)
Konzentration auf Gipskeuper. Man muß immer durch Gipskeuper, um Stuttgarter HBF zu erreichen. Hohe Anteile an wasserlöslichen Mineraralien, kann im ausgelaugten Zustand zu sehr mürbem Gestein werden, das schwierig zu bebauen ist. Die meisten Strecken in Stuttgart sind in den beiden oberen, nicht quellenden Schichten entstanden.
Prozess der Quellung ist mineralogisch noch nicht endgültig geklärt?? Quellfähiges Anhydrit. Durchbricht Bauwerk dieses Gestein, kann Wasser eindringen. Doll. Praxis zeigt, dass es halt mal quillt. Wie wird das gestopft? Was wird da einfach reingeworfen?
?? Schlichtung_S21: Sierig irrt: Stadt- und S-Bahn Tunnel sind sehr wohl durch Anhydrit-Schichten gebaut! #S21 ??
Neue österreichische Tunnelbauweise wege Rissebildung riskant. Aktuelle Schadensbeispiele. Im Engelbergtunnel waren die Ingenieure wohl etwas erschreckt. Mehrkosten. 500 Mio für 100 Meter.
Im Gipskeuper hatten nur 2 Tunnel keine Probleme.
kruemelhuepfer: "Geologen warnen jeweils vor Anhydrit, Ingenieure sagen, sie haben alles im Griff" #s21 #schlichtung
Quellprozesse konnten bisher noch nicht gestoppt werden. S21-Tunnels sind Prototypen. 15 km im quellfähigen Gipskeuper bringt unkalkulierbare Mehrkosten mit sich.
RealFantomas: RT @stuttgarter1977: Die Nordröhre des Wagenburgtunnels wurde übrigens u.a. nie weitergebaut wegen dem quellenden Gesteins. #S21
Wittke sagt, Sierig hat bei verschiedenen Dingen nicht recht.
Blitz-Folie. Geißler sagt, Projektgegner arbeiten immer gerne mit Blitzen, was ich gar nicht schlecht finde.
Wittke: Schonende Springverfahren. Ähh. Was? Sagt, nicht alles aktuell bei Herrn Sierig.
Sierig bemerkt, dass seine Arbeit auf den Unterlagen basiert, die er erhalten hat. Mal wieder das Thema!
Warum muß ich ständig bei Wittke im Twitter Technisches nachlesen und bei Sierig nicht?
Wittke sagt, Sierig hat technische Lösungen gebracht, die gar nicht angewendet werden.
Sierig: Sprengen und Fräsen habe ich in Ihrem Planfeststellungsverfahren gelesen.
Stellt Tunnelbau an sich nicht in Erfahrung. Aber wenn es quellt, dann gibt es Probleme.
Palmer weist darauf hin, dass Sierigs Folie auf Möglichkeiten hinweist, die passieren können. Erfahrung zeigt das. Wittke sagt, ist nicht richtig, weil Abstand zu Anhydrit zu gering gezeichnet wurde. Sierig sagt, habe alle Fakten aus Ihrem Planfeststellungsverfahren. Habe alles abdigitalisiert.
Beschränke mich jetzt auf's Zuhören und ergänzendem Nachlesen bei Twitter.
12.23 Uhr. Der Fachvortrag und die Theorie ist das eine. Aber bei der Wahrheit bleiben im Twitter: Stocker zitiert einfach aus dem Planfeststellungsbeschluß!
Backnang: Risiko besteht daß #Mineralquellen verunreinigt werden, steht im #PFB. #Geißler zu Pro #S21 Herr Lächler, des haben Sie uns aber net erzählt.
Aah, alles nur für den Notfall, selbst wenn Unmögliches eintritt.
Rockenbauch: Da diese Schichten miteinander kommunizieren, und das tun sie, sonst müsste es Grundwassermanagement nicht geben, entstehen Verunreinigungen.
Herr Stocker erwähnt kurz Prozess. Besitzer einer Mineralquelle hat geklagt gegen Planfeststellungsbeschluß und Stadt hat Quelle dann abgekauft, damit Ruhe ist.
Wo ist eine Schutzschicht? Kommt es jetzt zu einer Gefährdung der Mineralquellen oder nicht?
Palmer weist auf die Schutzgüter in Stuttgart hin. Technikfreundlich, ja. Aber Risiko existiert, und wenn man das vermeiden kann mit einer besseren Lösung wie Kopfbahnhof, sollte man das tun.
(Der OB gastiert derweilen in Mexiko.)
Frage: "Was betreiben wir eigentlich hier für einen Aufwand, um einen doch gut funktionierenden Bahnhof in die Tiefe zu verlegen?"
Unterlagen fehlen zur Neckar-Unterquerung. Mehr Material. Längsschnitt durch das Tal angefordert, Aussagewert Querschnitt an einer optimalen Stelle nicht so besonders hoch.
Hinweis auf den Beginn der Samstags-Demonstration um 14.00 Uhr, daher dann Schlichtungsende. Palmer weist darauf hin, dass Aktivisten, die zur Demo wollen, per Youtube etc. Ende verfolgen können.
13.32 Uhr. Die Aussage einer Journalistin während der kurzen Schlichtungsphase im SWR, dass die Schlichtung keinen Erfolg hat, kann ich gut verstehen. Schon blöd, wenn sich die Leute ein eigenes Urteil bilden wollen, statt Informationen indirekt über Journalistinnen wie diese vermittelt zu bekommen. Wie wäre es mit fachkundiger Ergänzung und Kommentierung beispielsweise bei der Schlichtung? Herrschaftswissen war gestern. Ich schau jetzt mal bei Phoenix in den Livestream. Eine Vielfalt im Medien-Markt gegen den Trend der Meinungsmonopolisierung auch im Auftrag von Großkonzerinteressen ist angesagt. Als Politologin freue ich mich sehr über diesen Prototyp eines Demokratiemodells.
Bei Phoenix gerade ein Redakteur der Stuttgarter Nachrichten, der betont, dass er als neutraler Beobachter eingeladen wurde. Frage des Herrschaftswissens wird angesprochen, über den die Befürworter überrascht sind.
Schlichtung geht weiter. Fernsehen schaltet allerdings um 15.00 Uhr ab. Statement: Rockenbauch wird die Schlichtung gleich verlassen nicht aus Geringschätzung, sondern weil er das Motto der Großdemonstration "Wir klagen an" unterstützen wird. Demobeginn: 14.00 Uhr. Die Verletzten des Polizeieinsatzes vom 30.9. haben bis heute keine Entschuldigung erhalten.
Update:
Video-Sammlung der Parkschützer zum 30.9.
Klingsor10: RT @quox: Demo gegen S21 - Wir klagen an! - 20.11. #S21 #cams21 - LIVE at http://bambuser.com/v/1179710
quox: Demozug gegen S21 - Wir klagen an! - 20.11. #S21 #cams21 - LIVE at http://bambuser.com/v/1179742
http://twitpic.com/38j3cx
Update:
Hinweis im Twitter auf eine Fotosammlung der Parkschützer von einer Seite aus, die mir schon vor längerer Zeit als einzelne Details triggernd in orange auffiel. Neben einem manchmal merkwürdig zynisch und gelegentlich autoritär klingenden Sprachgebrauch. Zu sehen sind Fotos von der Demo zum schwarzen Donnerstag. Eine interessante Präsentation: Sehr schickes Foto von einer rot gefärbten Frau im Kampfanzug, während eine lieblich lächelnde Demonstrantin in zivilem Blond abgelichtet wird.
Es zeigt sich da doch ein gewisser eingeschränkter Blickwinkel desjenigen, der die Bilder zusammengestellt hat. Aber als Seminarleiterin fand ich die Gruppendynamik und das von mir dann unterstützte Auftreten einzelner Teilnehmer im Kampfanzug natürlich auch immer interessant. Aufschlußreich der Vergleich der anfänglichen Gruppendynamik von Seminarteilnehmern in Kampfanzug und solcher in Ausgehuniform. Nein, ich habe nicht immer die Farbe meiner Lederhose und die meines Lippenstiftes darauf abgestimmt.
Update:
Demo-Video: Es gibt keine Antwort, keine Entschuldigung. "Das ist schlicht unanständig den Verletzten gegenüber."
http://bambuser.com/channel/timariv/broadcast/1179532
Interessant: Initiative Ärzte, Psychologen, Therapeuten gegen Stuttgart: Rednerin spricht vom Einsatz von Leiharbeitern, weil andere nach Aussage Verantwortlicher zu teuer wäre. In diesem Milliarden-Projekt.
6 Stuttgarter Schüler, die am 30.9. vor Ort waren, sind von einer Schulinitiative mit einem Preis für ihre Zivilcourage ausgezeichnet worden.
Hinweis im Video auf zwei Bucherscheinungen:
1. Stuttgart 21 - Oder: Wem gehört die Stadt
Ab Montag im Buchhandel, Vorstellung 22.11. im Landespavillon Stuttgart, Schillerstr. 4, 11.30 Uhr
23.11. Berlin
2. Wolfgang Schorlau, Stuttgart 21 - Die Argumente
Buchpremiere:
Montag, 06.12.10, 20.00 Uhr
Liederhalle, Mozartsaal
(Siehe)
3. Stuttgart 21 wird auch erwähnt als Nebenhandlung in einigen Krimis.
Update:
"Welche Verletzungen ein Wasserwerfer anrichten kann, ist den Sicherheitsbehörden seit Jahrzehnten bekannt. In einem vertraulichen Seminarbericht für die Polizeiführungsakademie aus dem Jahr 1987, der der taz vorliegt, erklärt ein Beamter: Sogar Polizisten, die sich als Versuchspersonen vor die neuen Wasserwerfer stellten, hätten bei Tests "anfangs Blutergüsse und Prellungen" erlitten. Er warnt: "Bei Wassereinsatz im Bereich ca. 10 m mit vollem Druck sind Körperverletzungen durch direkte Strahlwirkung zu erwarten […]."
Im Archiv des Polizeitechnischen Instituts in Münster liegt zudem ein Gutachten zur Verletzungsgefahr durch Wasserwerfer. Lesen darf man es nicht. Eine taz-Anfrage lehnte das zuständige Büro der Innenministerkonferenz ab. Begründung: Das Gutachten sei zwar nicht als geheim eingestuft, aber auch nicht explizit freigegeben."
Die Schlichtung geht derweilen weiter. Tunnelfrage wird nächsten Freitag weiter behandelt in Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Update: phoenix_de: #s21 #phoenix #bahn #k21 nach rücksprache mit der regie bekommt geißler ein 16 uhr limit, d.h. es kann bis dahin im tv schlichten
Höre jetzt lieber wieder nur zu und schaue ergänzend bei Twitter vorbei.
Zwischenbemerkung: Humorvolles vom heutigen Tage. Die WELT macht jetzt gerade mal Schlagzeilen mit totaaal neuen Behauptungen wie der, dass der Mossad Herrn Barschel ermordet haben könnte. Das kommt jetzt totaal gut gelegen, wo doch gerade böse Mächte dafür sorgen, dass massenmediale MeinungsmacherInnen auf den Boden der Tatsachen, oder besser gesagt: auf den Boden der Live-Schaltungen geholt werden. Gibt's etwa Probleme auch bei der WELT mit renitenten Berufsdemonstranten, Rentern und anderen Asozialen, die sich selber eine Meinung bilden möchten ohne Umwege über Meinungstorhüter, und muss deswegen mal wieder ein auflagenstärkender Sündenbock gesucht werden?
Statt dummdreister Stimmungsmache hätte ich lieber eine fachkundigen Kommentar zur Schlichtung gelesen, der meinen Wissens-Horizont in diesem Fall eventuell erweitert hätte. Habe ich etwas überlesen oder gab es keinen einzigen Beitrag zur Schlichtung gestern? Hat die Anzeigenabteilung des Springer-Verlags eventuell etwas dagegen?
Update: Und der nächste Mossad-Barschel-Artikel in der WELT. Ich werde den Eindruck nicht los, dass, je mehr Informationen über das Großprojekt Stuttgart21 endlich ans Tageslicht kommen, desto mehr versucht wird, jeglichen Widerstand gegen diesen menschenverachtenden Murks als Werk eines bösen alten Feindes zu diffamieren. Aber vielleicht sollten wir ja wirklich alle zusammen sagen: Danke, Ihr bekannten und unbekannten Aufklärer aller Länder! Mal sehen, was Euch im Gegenzug jetzt noch alles einfällt.
Sicherheitsfragen bei der Schlichtung. Geißler weist noch mal darauf hin, dass es in Deutschland immer sehr schwierig ist für mobilitätseingeschränkte Menschen wie Behinderte oder Frauen mit Kinderwagen etc., in einen Waggon einzusteigen.
Themen_Netz: #S21 #Schlichtung #Geissler: man kann doch einen Bahnhof so bauen, dass man mit Rollstuhl reinfahren kann
Es spricht zum Thema Behindertenbeauftragter Fahrgastverband, Contra S21, Jurist, Alexander Drewes.
Update:
Alex_Drewes: Mein Beitrag bei den Schlichtungsgesprächen zu "Stuttgart 21" als Behindertenbeauftrager von PRO BAHN im SWR: http://bit.ly/9eQIMj . #S21
(Kontaktformular im Stuttgart-Wiki)
Frage der Aufzugnutzung. Sagt, dass Voranmeldung notwendig ist im Regelfall 3 Tage vorher. Tageszeiteinschränkung. Kommt in Fahrzeuge nur mit manueller Hebebühne hinein.
stuttgarter1977: Drewes prangert an das sämmtliche Fernverkehrszüge NICHT barrierefrei zu begehen sind. #S21
Der TGV in Frankreich hat Hebebühne für Rollstuhleinstieg.
Fluchtwege bei Tiefbahnhof wird keines der behindertengerechten Kriterien erfüllen. Barrierefreiheit? "Muß vor Aufzügen stehen und bitten und betteln, dass ich reinkomme".
"Sie konnten gar nicht barrierefrei bauen, da Ihnen die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind." Betonung, dass in einer überalternden Gesellschaft jetzt schon 1/3 dieser Barrierefreiheit nutzt. Bald 50 Prozent. Dazu Mütter mit Kinderwagen
MaxiMUNICH: Drewes bringt es auf den Punkt. Für viele Behinderte ist die Bahn eine Lebensgrundlage u keine angenehme Option. #S21
Alex_Drewes: Meine Fazit dabei: "Stuttgart 21" ist für behinderte Menschen hinsichtlich Barrierefreiheit und Sicherheitsaspekten intolerabel. #S21
Geißler: Aufzüge zu klein, müssen größer gebaut werden. Rolltreppen. Erwähnt Frankfurter Fernbahnhof als vorbildlich.
Kleiner Scherz:
Denker_123: RT @zuputu: so koennten die schilder bei #s21 aussehen: http://goo.gl/fLPDM
Frage des Brandschutzes. Hans Heydemann, Vortrag Vergleich Sicherheit Kopfbahnhof - Tiefbahnhof.
RAILoMOTIVE: Da suchen sie: ja, wo sind denn die Fluchtwege? Wie ich schon vor Wochen schrieb: Kein Zugang für Rettungsfahrzeuge! #s21
Korrektur später von Pro Bahn. Doch. Kürzer als bei Kopfbahnhof.
stuttgarter1977: Heydemann kam mit vielen erschreckenden Fakten um die Entrauchung von #S21
Stocker: Was? Türen verriegeln sich gegenseitig. Bahn: Beide Türen gehen mit Panikverschluß in beide Richtungen auf. Stocker: Das steht so nicht im Planfeststellungsverfahren. Schon wieder mal!!! Aaah. Ein Interpretationsfehler, sagt die Bahn. Doll, Bahn sagt, hochrangige Professoren haben Konzept entwickelt. Geißler: Bitte was? Schildern Sie doch mal den Fall. Rauch kommt nich automatisch rein. Tür geht zu. Rauch geht auch durch, sagt Stocker. Nee, Rauch geht nicht rein. Darf da nicht durchgehen. Boah neee. Ich versteh nix. Was hat der Rettungsstollen für einen Sinn? Allgemeine Verwirrung. Türen auf? Türen zu? Kein spezifisches S21-Problem. Oh wie beruhigend.
Kefer erklärt. Rauch geht nach oben in die Kuppel. Kaminwirkung. Nicht (generell?) in die Röhre. Verqualmung des 2. Tunnels eine Mengenfrage.
Nu ja. Geißler sagt, Problem kein Spezifikum des neuen Tiefbahnhofs, daher allgemeine Lösung gefordert nach Rettungskonzept für Worst-Case, das aber nicht in der Schlichtung gemacht werden muß.
kruemelhuepfer: RT @stuttgarter1977: Man redet von ungefähr 40 Minuten bis Löschwasser in einer Trockenleitung im #S21 Tunnel beim Brand wäre. #fail
Welches dumme Arschloch postet jetzt bei Twitter, dass leider kein Konzept für den Fall eines Meteoriten-Einschlags besteht, um sich etwas lächerlich zu machen über die aktuelle Diskussion? Hallo! Verstanden, dass hier ein dringender Lösungsbedarf für den Brandfall 'nicht nur bei S21' besteht?
Frage: Wurden die Anregungen der Branddirektion Stuttgart übernommen oder nicht? Wenn nicht, warum?
Weitere Punkte: Fluchtwege nicht barrierefrei?
Rettungswege kürzer bei S21 sagt Pro-Vertreter.
Geißler, noch mal der Punkt: Reichen die Kapazitäten auch für die Rettung Behinderter aus?
Und Älterer? Kleiner? Kinderwagen sowieso nicht, Frauen packen die Kinder untern Arm.
Also, kommt man auch ohne athletische Fähigkeiten beim Brand raus? Geißler bittet rhetorisch darum, das beim Bau des Tiefbahnhofs doch zu berücksichtigen.
Update:
Neue Arbeitskreise
Behinderte gegen Stuttgart 21 – behinderte@gegens21.de
Theorie zu Stuttgart 21 – theorie@gegens21.de (Gründungstreffen am 26.11., 20 Uhr)
Liveschlichtung: Phoenix blendet sich um 16.00 Uhr aus. SWR überträgt bis Ende im Internet.
Ausnahmegenehmigung? Habs beim Umschalten nicht mitbekommen.
Update:
S21-Schlichtung 6: Phoenix schaltet die Demokratie ab.
DerFreitag, Blog-Community, Beitrag mit vielen Links zu Materialien
Frau Gönner will um 16.30 Uhr nach Hause. Geißler betont ihr gegenüber, dass es doch was gebracht hat, über die Sicherheitsfragen zu diskutieren.
Wer spricht da jetzt gerade? Das hat irgendwie Comic-Charakter. Nicht der Inhalt, sondern die kleinen Scharmützel.
Bahnhofsneigung. Das Wort kommt dauernd vor. Bahnhof hat eine Neigung, und die entspricht nicht den grundsätzlichen Vorschriften, Eisenbahnbundesamt hat aber Ausnahmegenehmigung erteilt.
Ähh, jetzt aber nicht das Problem, dass Lokführer gewöhnlich den Zug ohne Handbremse stehen lassen und das hier vergessen könnten? Nee, das is doch nicht das Problem, oder? "Weil vom Regelwerk abgewichen wird". Doch, ist Problem. Aber wohl doch an anderer Stelle. Wo also ist das Problem bei zu großer Neigung?
Also: Zug bei dieser Neigung muß sicher gehalten werden. Kann sich ein Zug also selbstständig machen und einfach losrasen mit den Leuten?
Ich finde die Antwort heute nicht mehr. Andere sicher schon.
Update:
Presseerklärung Parkschützer
Besorgniserregendes Sicherheitskonzept
Update:
Artikel SWR, Sicherheit bei S21 sorgt für heftigen Streit
Geißler: "Ob Ökonomie wichtiger ist als die Menschen, das ist die Frage. Sie kapieren das nicht".
Update:
"Die frühe Ausrichtung an menschenrechtlicher Politik, selbsttätigem Handeln und einer nachhaltigen Ökonomie kommt den oft Belächelten nun zugute. Den Rest erledigt die Globalisierung."
MokusCams21: RT @Optififfi: Noch ein Beispiel für "Bäume" auf einem Flachdach (aka Parkerweiterung), hier Neue Messe Stgt. #S21 http://twitpic.com/38vgw7
Siehe in der Freitags-Runde den Beitrag vom Architekt Ingenhoven und dessen Auffassung von einem 'Garten'.
Update:
Stuttgart 21 ist gebaute Menschenverachtung:
"Leider bestimmen immer noch, notfalls mit subtilen Druckmitteln, die “Investoren”, wie gebaut wird. Wer sich die dörflichen Bankbauten in Baden-Württemberg anschaut, erkennt, wer hier das Sagen, aber nicht das geringste Verständnis für örtlich angepasste Architektur hat. Üble, Modernität und Monumentalität suggerierende Klötze aus Waschbeton, mit Fertigteil-Betonklötzen, braun verspiegeltem Glas und kiesbestreutem Flachdach stehen da zwischen gewachsener württembergischer Architektur mit hohen, spitzen Satteldächern ehemaliger Bauernhäuser oder schönen Bürgerhäusern. Planerischer Müll vom örtlichen Einfamilienhaus-Architekten, der auch einmal ein neues Bankgebäude entwerfen darf, weil er im Gemeinderat sitzt und man auch die sonstigen Ausführenden schon vorher mitbedacht hat.
Bankdirektoren- und Investorenarchitektur ist fast automatisch der Garant für in Glas und Stein zementierten schlechten Geschmack und Überheblichkeit ohne Rücksicht auf das Umfeld. Mit der Aussicht auf Arbeitsplätze und Investitionen kriegt man auch die wenigen hellen Köpfe in den Stadtverwaltungen und Stadträten weich.
Dass der geplante Bahnhof auch menschenverachtend ist, was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft, wurde gestern besonders deutlich."
Und hier noch ein Zitat aus dem oben genannten Eisenbahn-Blog zu einem Thema, das gestern in der Schlichtungsrunde ebenfalls behandelt wurde. Der Schotter und die Schmetterlinge und die Hasen:
"Die Hände kann man auch über dem Kopf zusammenschlagen, wenn man hört, was bei einem Bauvorhaben untersucht wird: Die Käferlein werden gezählt, die Arten ermittelt, für Fledermäuse ein Tunnel unter der Bahnstrecke gebaut und für gerodete Wälder neue Bäume gepflanzt. Ich wundere mich, warum bei solchem Aufwand überhaupt noch ein Bauvorhaben durchgezogen werden kann. Wir Deutsche sind bei allem doch etwas sehr gründlich…
Sehr nett war heute die Diskussion über Feldhasen im Park und ein Ersatzbiotop aus gebrauchtem Schotter, das irgendwo, vielleicht bei der Platanenallee, wie die Planer raten mussten, auf 5,8 ha angelegt werden muss. Wahrscheinlich ist der Stallgeruch des gewohnten Schotters wichtig für das Lebensgefühl der Hasen, die allerdings auf den Klang des Schienenstahls und das Knacken der Gleise beim Aufheizen und Abkühlen verzichten werden müssen, sofern ihnen diese Geräusche für eine gewisse Übergangszeit nicht digital aus Lautsprechern dargereicht werden.
Leider ist noch nicht geklärt, wie Hasen, die sich weigern, auf diese neue Schotterfläche umzuziehen, landespolizeilich oder durch gewaltbereite bayerische BFE-Beamte dorthin verbracht werden. Ich vermute, durch Mittel des unmittelbaren Zwangs und mit Kabelbindern. Wobei die Polizei beachten müsste, dass Wasserwerfer auf Hasen eine ungleich stärkere Wirkung hätten und der Wasserdruck tierisch reduziert werden muss. Aber bis 2035 werden sanfte Wasserwerfer für Stuttgart bestimmt längst geliefert sein."
Geißler weist daraufhin, dass die Leute es nicht mehr mitmachen, wenn etwas einfach von oben angeordnet wird und sagt, dass sie damit Recht haben. "Durch absolute Transparenz können wir Vertrauen wiedergewinnen". Deswegen ist die Schlichtung gut.
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Posts für Suchanfrage gestein werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
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Samstag, 20. November 2010
Donnerstag, 28. Oktober 2010
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Stuttgarter Grundwassermanagement und Bundesdeutsches Gezieltes Wassermanagement? Gemeinsam ist beiden, dass es da ein kleines Kommunikationsproblem gibt, welches sich sicher durch Fakten, und nicht etwa durch Fakes auf dem öffentlichen Tisch verhindern lässt. Ein Kommentator meint: "Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der Stararchitekt Frei Otto sich öffentlich von der Tunnelvariante distanziert hat, weil wegen dem unsicheren Bauuntergrund von Stuttgart mit Quellen und Höhlen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung besteht, wenn das Ding gebaut wird. Auch ein vom Stern eingeholtes geologisches Gutachten hat ergeben, dass Risiken wegen Einsturz von Häusern besteht, wenn das Bahnhofsgelände dann bebaut wird. Besonders riskant ist, dass der Bahnhof unterhalb des Grundwasserspiegels liegen würde und das ist in Wien und anderswo nicht der Fall. Denn das gipshaltige Gestein von Stuttgart wird aufquellen, wenn das mit Wasser in Kontakt kommt. Und dann haben die dort den Supergau. Man muss ja geradezu wahnsinnig sein, sowas zu planen. Der Architekt sagte, man hätte in quasi gezwungen. Allen Respekt, dass der Mann die Wahrheit noch recht-zeitig gesagt hat."
Die Parkschützer: "am freitag wird die baustelle zur grundwasser-absenkung von allen seiten etwas intensiver als bisher beobachtet. ab sieben uhr werden wohl interessierte menschen vor ort sein; berufstätige und spätaufsteher sind aber natürlich während des ganzen tages willkommen." Nun, wenn es um ihr Wasser geht, dann sind die Stuttgarter fast alle aktiv. "Bei uns machten Leute zwischen 25 und 75 mit".
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Stuttgarter Grundwassermanagement und Bundesdeutsches Gezieltes Wassermanagement? Gemeinsam ist beiden, dass es da ein kleines Kommunikationsproblem gibt, welches sich sicher durch Fakten, und nicht etwa durch Fakes auf dem öffentlichen Tisch verhindern lässt. Ein Kommentator meint: "Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der Stararchitekt Frei Otto sich öffentlich von der Tunnelvariante distanziert hat, weil wegen dem unsicheren Bauuntergrund von Stuttgart mit Quellen und Höhlen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung besteht, wenn das Ding gebaut wird. Auch ein vom Stern eingeholtes geologisches Gutachten hat ergeben, dass Risiken wegen Einsturz von Häusern besteht, wenn das Bahnhofsgelände dann bebaut wird. Besonders riskant ist, dass der Bahnhof unterhalb des Grundwasserspiegels liegen würde und das ist in Wien und anderswo nicht der Fall. Denn das gipshaltige Gestein von Stuttgart wird aufquellen, wenn das mit Wasser in Kontakt kommt. Und dann haben die dort den Supergau. Man muss ja geradezu wahnsinnig sein, sowas zu planen. Der Architekt sagte, man hätte in quasi gezwungen. Allen Respekt, dass der Mann die Wahrheit noch recht-zeitig gesagt hat."
Die Parkschützer: "am freitag wird die baustelle zur grundwasser-absenkung von allen seiten etwas intensiver als bisher beobachtet. ab sieben uhr werden wohl interessierte menschen vor ort sein; berufstätige und spätaufsteher sind aber natürlich während des ganzen tages willkommen." Nun, wenn es um ihr Wasser geht, dann sind die Stuttgarter fast alle aktiv. "Bei uns machten Leute zwischen 25 und 75 mit".
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Samstag, 12. März 2011
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"Wieso gibt es in Japan fast 50 (Update: 55?) Atomkraftwerke?" Kann man diese Anlagen so bauen, dass ein voelliger Ausfall der Kuehlung keinen
Schaden anrichtet? Welche Risiken treten bei Photovoltaik-Anlagen auf? Wie hoch sind dort die externalen Kosten?
"Mittlwerweile kursieren im Kurznachrichtendienst Twitter auch angebliche Messergebnisse mit deutlich erhöhter Radioaktivität aus Johanneskirchen bei München. Ob die Ergebnisse echt sind, ließ sich bisher nicht überprüfen. Dass solche Messwerte mit Fukushima I zu tun haben, ist allerdings ausgesprochen unwahrscheinlich, da es länger dauert, bis die Radioaktivität durch die Luft nach Europa kommt. Zudem zeigen die Messungen, dass sie in den letzten Stunden wieder abnahm, obwohl das Fukushima I immer mehr Radioaktivität ausstößt. Erklärungen für die erhöhten Werte wären einem von Telepolis befragten Experten zufolge, dass durch die auch in Europa messbaren Erderschütterungen radioaktives Gestein über winzige neue Erdspalten nach oben strahlt oder dass ein Landwirt das schöne Wetter nutzte, um in der Nähe der Messstation Kali-Dünger auszubringen."
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"Wieso gibt es in Japan fast 50 (Update: 55?) Atomkraftwerke?" Kann man diese Anlagen so bauen, dass ein voelliger Ausfall der Kuehlung keinen
Schaden anrichtet? Welche Risiken treten bei Photovoltaik-Anlagen auf? Wie hoch sind dort die externalen Kosten?
"Mittlwerweile kursieren im Kurznachrichtendienst Twitter auch angebliche Messergebnisse mit deutlich erhöhter Radioaktivität aus Johanneskirchen bei München. Ob die Ergebnisse echt sind, ließ sich bisher nicht überprüfen. Dass solche Messwerte mit Fukushima I zu tun haben, ist allerdings ausgesprochen unwahrscheinlich, da es länger dauert, bis die Radioaktivität durch die Luft nach Europa kommt. Zudem zeigen die Messungen, dass sie in den letzten Stunden wieder abnahm, obwohl das Fukushima I immer mehr Radioaktivität ausstößt. Erklärungen für die erhöhten Werte wären einem von Telepolis befragten Experten zufolge, dass durch die auch in Europa messbaren Erderschütterungen radioaktives Gestein über winzige neue Erdspalten nach oben strahlt oder dass ein Landwirt das schöne Wetter nutzte, um in der Nähe der Messstation Kali-Dünger auszubringen."
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Mittwoch, 17. November 2010
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Für das Ministerium ist klar: "Das EBA zieht also keineswegs die Notbremse."
"Der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hält einen Baustopp für möglich, sollten die Mineralwasserquellen der Stadt bei den Tunnelarbeiten für das Großprojekt Schaden nehmen. „Wenn es eine konkrete Gefährdung geben könnte, würde die Stadt sofort Maßnahmen zur Beseitigung dieser Gefahren einfordern - notfalls mit vorläufigem Baustopp“, sagte Schuster. „Eine Prämisse war immer der Schutz unseres Mineralwassers.“ Die Stadt werde das Grundwassermanagement, das dem Schutz der Mineralquellen dient, deshalb „ganz genau und sehr kritisch beobachten“."
Blog-Zitat vom 28. Oktober 2010:
"Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der Stararchitekt Frei Otto sich öffentlich von der Tunnelvariante distanziert hat, weil wegen dem unsicheren Bauuntergrund von Stuttgart mit Quellen und Höhlen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung besteht, wenn das Ding gebaut wird. Auch ein vom Stern eingeholtes geologisches Gutachten hat ergeben, dass Risiken wegen Einsturz von Häusern besteht, wenn das Bahnhofsgelände dann bebaut wird. Besonders riskant ist, dass der Bahnhof unterhalb des Grundwasserspiegels liegen würde und das ist in Wien und anderswo nicht der Fall. Denn das gipshaltige Gestein von Stuttgart wird aufquellen, wenn das mit Wasser in Kontakt kommt. Und dann haben die dort den Supergau. Man muss ja geradezu wahnsinnig sein, sowas zu planen. Der Architekt sagte, man hätte in quasi gezwungen. Allen Respekt, dass der Mann die Wahrheit noch recht-zeitig gesagt hat."
Und: ""Beim Bau des neuen Tiefbahnhofs und des innerstädtischen Tunnelrings nach Bad Cannstatt und Untertürkheim/Obertürkheim werden nach Berechnungen der Bahn-Ingenieure bis zu drei Milliarden Liter Grundwasser anfallen. Das entspricht 15.000.000 randvollen Badewannen. Diese Wassermassen müssen abgepumpt, gereinigt und zum Teil wieder ins Erdreich infiltriert werden.
Den Auftrag für das sogenannte Grundwassermanagement hat die für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zuständige DB Projektbau vor einer Woche an die Hölscher Wasserbau GmbH in Essen vergeben. Das teilte am Dienstag Projektsprecher Wolfgang Drexler mit. Der Auftrag an die Firma Hölscher endet zum 31.Dezember 2020, also ein Jahr nach der geplanten Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart21. Das Auftragsvolumen für Hölscher liegt bei 30 Millionen Euro."
Kommentator: "Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn luegen und behaupten weiter ungestraft, dass die unterirdischen 8 Gleise leistungsfaehiger seien als die jetzt vorhandenen 18 oberirdischen Gleise..."
Kommentator: Warum wird eigentlich die ganze Zeit über den Bahnhof gesprochen?! Um den geht es doch eigentlich gar nicht.
Es geht, schlicht und ergreifend, um Bauland in bester Lage. Das einzige, was der Bahnhof damit zu tun hat ist, dass er eben im Weg steht. Um an das Land im Kessel zu kommen, gibt es zwei Optionen: 1.) Der Bahnhof wird abgerissen und es fährt gar kein Zug mehr nach Stuttgart. 2.) Der Bahnhof wird unter die Erde verlegt.
Ist denn noch niemanden aufgefallen, wer die treibenden Kräfte hinter Stuttgart 21 sind? Investoren, Spekulanten, Projektgesellschaften, Banken, Architekten und Städteplaner. Also, ernsthaft: Wer glaubt (grade von den Befürwortern), dass es um einen Bahnhof ginge, um "bessere Anbindung" und dieses ganze Gedöns - der tut mir wirklich Leid. Selbst Grube saß im Vorstand von Häussler (Immobilien) und viele der S21-Protagonisten sind eng mit der ECE Group oder anderen Immobilien(!)-Bereichen verbandelt. Die S21-Debatte ist eine große Blendgranate. Mehr nicht."
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Für das Ministerium ist klar: "Das EBA zieht also keineswegs die Notbremse."
"Der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hält einen Baustopp für möglich, sollten die Mineralwasserquellen der Stadt bei den Tunnelarbeiten für das Großprojekt Schaden nehmen. „Wenn es eine konkrete Gefährdung geben könnte, würde die Stadt sofort Maßnahmen zur Beseitigung dieser Gefahren einfordern - notfalls mit vorläufigem Baustopp“, sagte Schuster. „Eine Prämisse war immer der Schutz unseres Mineralwassers.“ Die Stadt werde das Grundwassermanagement, das dem Schutz der Mineralquellen dient, deshalb „ganz genau und sehr kritisch beobachten“."
Blog-Zitat vom 28. Oktober 2010:
"Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der Stararchitekt Frei Otto sich öffentlich von der Tunnelvariante distanziert hat, weil wegen dem unsicheren Bauuntergrund von Stuttgart mit Quellen und Höhlen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung besteht, wenn das Ding gebaut wird. Auch ein vom Stern eingeholtes geologisches Gutachten hat ergeben, dass Risiken wegen Einsturz von Häusern besteht, wenn das Bahnhofsgelände dann bebaut wird. Besonders riskant ist, dass der Bahnhof unterhalb des Grundwasserspiegels liegen würde und das ist in Wien und anderswo nicht der Fall. Denn das gipshaltige Gestein von Stuttgart wird aufquellen, wenn das mit Wasser in Kontakt kommt. Und dann haben die dort den Supergau. Man muss ja geradezu wahnsinnig sein, sowas zu planen. Der Architekt sagte, man hätte in quasi gezwungen. Allen Respekt, dass der Mann die Wahrheit noch recht-zeitig gesagt hat."
Und: ""Beim Bau des neuen Tiefbahnhofs und des innerstädtischen Tunnelrings nach Bad Cannstatt und Untertürkheim/Obertürkheim werden nach Berechnungen der Bahn-Ingenieure bis zu drei Milliarden Liter Grundwasser anfallen. Das entspricht 15.000.000 randvollen Badewannen. Diese Wassermassen müssen abgepumpt, gereinigt und zum Teil wieder ins Erdreich infiltriert werden.
Den Auftrag für das sogenannte Grundwassermanagement hat die für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zuständige DB Projektbau vor einer Woche an die Hölscher Wasserbau GmbH in Essen vergeben. Das teilte am Dienstag Projektsprecher Wolfgang Drexler mit. Der Auftrag an die Firma Hölscher endet zum 31.Dezember 2020, also ein Jahr nach der geplanten Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart21. Das Auftragsvolumen für Hölscher liegt bei 30 Millionen Euro."
Kommentator: "Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn luegen und behaupten weiter ungestraft, dass die unterirdischen 8 Gleise leistungsfaehiger seien als die jetzt vorhandenen 18 oberirdischen Gleise..."
Kommentator: Warum wird eigentlich die ganze Zeit über den Bahnhof gesprochen?! Um den geht es doch eigentlich gar nicht.
Es geht, schlicht und ergreifend, um Bauland in bester Lage. Das einzige, was der Bahnhof damit zu tun hat ist, dass er eben im Weg steht. Um an das Land im Kessel zu kommen, gibt es zwei Optionen: 1.) Der Bahnhof wird abgerissen und es fährt gar kein Zug mehr nach Stuttgart. 2.) Der Bahnhof wird unter die Erde verlegt.
Ist denn noch niemanden aufgefallen, wer die treibenden Kräfte hinter Stuttgart 21 sind? Investoren, Spekulanten, Projektgesellschaften, Banken, Architekten und Städteplaner. Also, ernsthaft: Wer glaubt (grade von den Befürwortern), dass es um einen Bahnhof ginge, um "bessere Anbindung" und dieses ganze Gedöns - der tut mir wirklich Leid. Selbst Grube saß im Vorstand von Häussler (Immobilien) und viele der S21-Protagonisten sind eng mit der ECE Group oder anderen Immobilien(!)-Bereichen verbandelt. Die S21-Debatte ist eine große Blendgranate. Mehr nicht."
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Sonntag, 22. Januar 2012
Sehr begehrtes Gestein vom Mond. Manche sind derart fasziniert, da macht's einfach ganz kurz mal Dong, wenn sie diese Gesteinstransporter an der Seite sehen. Dagegen hilft Hellsicht. Denn auch Kindermund tut Gutes kund.
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Samstag, 27. November 2010
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Die 8. Schlichtungsrunde: Livestream Phoenix, SWR, fluegel.tv
Ergänzendes, Kommentierendes bei Twitter.
Gibt es wieder ein Live-Protokoll von "Bei Abriss Aufstand"?
Live-Ticker des Stern?
Geißler im Phoenix-Interview: Referendum für S21 wäre das beste, ist in Bawü aber rechtlich ausgeschlossen.
Start. Sind die von der Bahn errechneten Kosten für Neubaustrecke richtig? Wie teuer ist der Kubikmeter Tunnel, Abbruch. Bahn sieht sich nicht der Lage wg. Ausschreibung und Wettbewerb, die von ihr errechneten Kubikmeter-Kosten auf den Tisch zu legen. Vorschlag Projektgegner, bereits bebauten Tunnel, von dem Kosten feststehen, und dann vergleicht mit zu bauendem Albaufstieg.
Soll Kefer wieder Zahlen Kubikmeter malen oder nicht? Rockenbauch macht darauf aufmerksam, dass die Prämissen von den Gegnern aber nicht überprüft werden können. Rüge von Geißler, dass Rockenbauch "keine Lust" dazu hat, sich die Malerei anzusehen.
Kefer malt. Erklärung: Ausbruch ist der Dreck, der von der Tunnelmaschine gemacht wird und rausgebracht werden muß.
Zwei Positionen stehen sich unvereinbar gegenüber. Keine Einigung über die Kosten der Neubaustrecken. Frau Dahlbender weist darauf hin, dass Vieregg seit Jahren von der Bahn angegriffen werden, deren Prognosen "weitgehend stimmten".
Hermann MdB, Vorsitzender Verkehrsausschuß: Das Wesentliche: Für den Bund großes Problem, gleichgültig ob 2,9 Milliarden oder 4.
Noch mal Hinweis von Conradi und Geißler. Missachtung des Gremiums, dass vom Bund keiner anwesend ist, kein Staatssekretär, niemand, obwohl ja Bund Neubaustrecke finanziert.
Palmer sagt, Geißler hat recht, dass Neubaustrecke immer gleich viel kostet, egal welcher Bahnhof. Deshalb wurde unsere Position zur NBS als "schwammig" bezeichnet. Wir sind mit unserem Kopfbahnhof aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Geißler: Es ist eine Prognosefrage, eine politische, daher kommen wir hier jetzt nicht weiter. Abschluß dieser Frage.
Nächster Punkt. Was sagen die Wirtschaftsprüfer zu Kosten Projektausstieg.
Aaah. So geht Wirtschaft. Bahn bekommt Grundstücke geschenkt und bucht das als Gewinn. Und wenn man die wieder zurückgibt? Erträge? Gewinne?
Kefer: Verlust fällt faktisch bei Rückgabe an. Kefer warnt davor, den Eindruck zu hinterlassen, dass bei Rückabwicklung am Ende des Tages kein Schaden bleibt.
Ausstiegskosten. Grundstücke gehören dazu.
Große Sorge der Gegner, dass Bahn jetzt Ausschreibungen macht und sie dann große Schadensersatzforderungen gelten machen kann. Hinweis: "Sie gehören immer noch uns, den Bürgern!" Klage gegen Bund ist Schadensersatzforderung gegen sich selbst. Privatwirtschaftlich organisiertes Staatsunternehmen. Damit auch dem Allgemeinwohl verpflichtet. "Sie haben die Einnahmen aus dem Bahnhof kassiert. Aber die Ausgaben gespart".
Palmer: Hinweis, dass auch volkswirtschaftliche Sicht der Wirtschaftsprüfer eine richtige ist!!! Also Gesamtsicht, und nicht nur Blick auf das einzelne Unternehmen. Jaaaa!!! Diese betriebswirtschaftliche Sicht seit Jahren ist fatal: Hauptsache, mein Unternehmen. Stichwort zur Literaturinfo: "Externalisierung von Kosten." Mein Kommentar: Asozial!
Nächster Punkt Leistungsfähigkeit von S21 und K20
mirowsu1: Die Gleise sind 400 m lang? 2 Züge stehen hintereinander im Bahnhof? --> Zug fahren erspart das Sportstudio. Sehr praktisch ! #S21
Phoenix macht das toll. Zum pointierten und klar formulierten Sachvortrag des grünen OB Palmer, Befürworter Kopfbahnhof, siehe oben auch den ISLA-Eintrag "Unternehmerinnen und Unternehmer Pro Kopfbahnhof", das Laufband bei Phoenix unten im Bild, dass im Abendblatt irgendein CDUler sagt, schwarz-grüne Koalition nicht gewünscht, weil keine Koalition mit Chaoten und Krawallmachern.
Der Kölner Stadtanzeiger möchte jetzt auch was zur Schlichtung sagen und bringt im Newsticker: "Schlichtungsrunde zu Stuttgart 21 laut Geißler «in Sackgasse»". Wer will das? Und hat der Kölner Stadtanzeiger eventuell die heute morgen genannte Zahl von Heiner Geißler gehört, dass 1 Millionen Zuschauer die Schlichtung live verfolgen?
Unterbrechung für mich:
Besuch ist da. Hier kommen gerade Kartons voller Kinderkleidung und Spielzeug an. Die werdende Mama und der Papa sitzen staunend und glücklich auf dem Boden, packen ein Teil nach dem anderen aus mit leuchtenden Augen.
Huhu. Kuckuck. Gerade mit einem Ohr dabei. Es fällt der letzte Satz vor der Pause. Was für eine "Fata Morgana"? Höre nur die Stimme. Kommt das von einem der anwesenden Landespolitiker? Auf wessen Argumentation bezieht sich das? Auf die von Herrn Palmer, die auf die Schwachstellen der Bahn so deutlich und verständlich formuliert einging? Oder bezieht sich das Wort "Fata Morgana" auf den von Herrn Palmer und den Gegnern favorisierten Kopfbahnhof, der mittlerweile auch von 600 Unternehmerinnen und Unternehmern bevorzugt wird, siehe Eintrag oben im Blog?
Hupps. Phoenix-Livestream ausgefallen? SWR. Wieder da. Schlichtung soll um 17.00 Uhr beendet sein.
Palmer Vortrag: Was verstehen wir unter K21, einem modernisierten Kopfbahnhof. Leistungsfähigkeit dieses Bahnhofs.
Fahrplankonzept für K21
Geißler an die Pro S21-Leute: „Wollt ihr Stellung nehmen zu dem, was Palmer gesagt hat? Denn wenn des stimmt, dann braucht ihr den Bahnhof nit baue.“
Themen_Netz: #S21 #Schlichtung Palmer:Kopfbahnhof #K21 funktioniere mit und ohne Neubaustrecke #NBS
Palmer: Wir haben uns in unserem Vorgehen an Schweizer Modell orientiert. Kefer: Unabhängig von Kosten? Palmer: Unser Konzept ist halb so teurer. Und rechnen Sie bitte nicht die Abbruchkosten ein. Und Schadensersatzklage wird es von der Bahn nicht geben. Die verklagt nicht den Bund. (Staatsunternehmen, siehe)
"Isch mir jetzt auch peinlich zu sagen, wie Sie gerechnet haben". (Mathematiker Palmer)
"Aber die Wirtschaftsprüfer ..."
Palmer: "Ich zitiere die Wirtschaftsprüfer".
"Das sind Luftbuchungen".
Wer? Die der Wirtschaftsprüfer?
Referat Malik: Überprüfung des Angebotskonzepts K21 aus Sicht des Landes:
Ja. Das sehen auch wir als grundsätzlich umsetzbar an.
Aber, ähhh, was? Qualitative Umsetzung für das Land? Was das? Ich höre jetzt Minutenzahlen. Steht statt 4 Minuten 7 Minuten. Als Nachteil ergibt sich Gesamtmehrreisezeit von 11 Minuten. Ooooohhh! Das ist ein qualitatives Moment, das das Land so nicht akzeptieren kann.
Palmer: 2 Minuten ist absichtlich verlängert worden in unserem Konzept, um entspanntes Reisen mit Pufferzonen zu haben. Werden gebraucht in großen Knoten, damit der Bahnchef endlich sein Ziel der Pünktlichkeit erreicht.
Hopp Hopp beim Umsteigen? Das Ganze hat sogar einen Namen: Die berühmt berüchtigten "Turnschuhübergänge".
MaxiMUNICH: RT @baumfrau2010: @MaxiMUNICH "Und ausserdem wurde das von unseren Vorgängern geplant" etc.-whatever-von mir aus auch mit wenig Gesichtsverlust,aber raus #s21
Palmer kennt sich gut aus als Bahnkunde in Mannheim. Bahn-Leute täten gut daran, Realität nicht zu verneinen, im Twitter gibt's auch schöne Kunden-Meinungen zur Bahn-Realität. Mannheim-Beispiel als Einbau für einen Puffer von 5 Minuten der K21-Leute: In unserem Konzept sichergestellt, dass auch bei 5 Min Verspätung ICE Anschluß bekommen wird.
masta_de: Mannheim ist ein Taktknoten? Ja, der ICE aus dem Norden verpasst immer ganz taktvoll den ICE Richtung Süden. #S21 #Schlichtung
Geißler kennt Mannheim auch aus Erfahrung und bestätigt. Sagt, dass das Interesse des Bahnfahrers nicht in Verkürzung von 5 Min besteht, sondern: Gemütlich fahren, ohne Schweißausbrüche umsteigen, eventuell am Bahnhof Brezel kaufen, damit man nicht das teure Zeug im Zug-Bistro kaufen muß. Sagt Geißler.
Kefer sagt, wir haben auch Puffer. (Haben oder Planen?)
Antwort Palmer: Sie haben in der Realität zwischen Mannheim und Stuttgart keinen Puffer.
Rockenbauch weist darauf hin, dass es sogar Konzept für den Notfall mit S-Bahn-Einsatz gibt.
Haha. Welcher Mann spricht da aus der letzten Reihe und will sich nicht bezaubern lassen von Herrn Palmer? Muss mal gerade hinsehen. Joo, is klar ... *fg* Mathe klar verpackt mag nicht jeder. So, und wenn dann noch Herr Palmer was zum Prämissen-Vorwurf sagen ... Dann habe ich langsam genug gehört.
Kommentar von RAILoMOTVE: Stuttgart – Ulm und die Fahrzeiten
«Kaiser Otto der Große» fährt jetzt übrigens auch ganz schnell Bahn.
RAILoMOTIVE: Wie Frau Dahlbender schon sagt: http://railomotive.com/2010/11/bauen-auch-ohne-planfeststellung/ #s21
Kefer sagt, sei ein historisches Problem. Gab es denn danach andere Beschlüsse? Kefer sagt, die Beschlüsse seien überholt.
Wer sagt, es hat noch nie jemand interessiert, was der Aufsichtsrat sagt? Nu ja. Wo ist er denn, der aktuelle Aufsichtsratbeschluß?
Rockenbauch sagt, entscheidend ist, das hat heute akute Bedeutung bekommen.
Hinweis aus der Bevölkerung an Gegner, dass geologische Fragen unzureichend behandelt wurden. Daher Bitte, dass dieses kurz dargelegt wird. Wer hat was dagegen? Kefer hebt Arm hoch. "Warum?" fragt Geißler. Großes Gelächter. Hinweis, dass sich auffällig viele Geologen im Raum befinden. "Jetz is gut". Sagt Kefer.
Mineralwasservorkommen. Heilquellen. Schutzkonzepte.
Ausnahmegenehmigungen-Business
Dolinen und Verwerfungen wurde nicht behandelt. Wichtig, sagt Rockenbauch. Verwerfung wurde z.B. nicht in Folie eingezeichnet. Riss kann durch die Erdschicht gehen, durch das gesamte Gestein. Ah so. So geht also Geologie Pro S21. Geißler: Ist das ein amtliches Dokument? Ja! Jetzt noch die Dolinen dazu. Grundwasser kann heute schon (laut amtlichen Dokumenten) im Mineralwasser vorkommen.
In der Schwächezone ist mit Mineralwasseraufstieg zu rechnen. Daher K21.
stuttgarter1977: Geologe zeigt für jeden verständlich was da für ein Schmu gemacht wurde um #S21 mitten in der Mineralwasserkernzone bauen zu können.
Aufregung. Das sind keine Fakten, sondern? Vorsichtiger Vorwurf, das sei Ermessensmissbrauch. Das ja doll. Bürgermeister sagt, ja, das ist aus unserem Hause. Aber es kommt darauf an, in welchen Kontext die gestellt werden. Bürgermeister: "Verleumdung der unteren Wasserbehörde". Gegner Wölfle: "Hätte ich das gewußt, hätte ich die Folie nicht aufgelegt." Entschuldigt sich. Dieser Folienteil kommt aus dem Internet raus. Ja, es gibt Kontrolle der unteren Wasserbehörde. Personalknappheit sollte aber auch angesprochen werden.
Geißler zitiert F.H. Strauß: Was nicht ausgesprochen wird, wird giftig.
Daher richtig, dass dieses noch mal auf die Tagesordnung kam.
Stocker: Wir haben die Deckschichten nicht mehr. Frage noch mal: Wer überwacht? Habe großen Respekt vor dem Amt für Umweltschutz. Aber Sie haben das Personal nicht.
Hinweis noch mal: Regierungspräsident ist heute Sprecher des Projektes Stuttgart 21!
Längsschnitt ist heute nun auch da. Philosophie heute, dass Heil- und Mineralwasser am besten geschützt, wenn es von oben dicht gemacht wird.
RAILoMOTIVE: RT @weltherrscher: die pro #s21 haben voll die tricks drauf. bahn rückt daten und fakten nie raus. contra-leute müssen also altdaten nehmen. die ja falsch sind
Geißler entnervt zum Geologen der Bahn nach etlichen Ausführungen: "Sagen Sie uns doch mal was zum Thema."
Stocker: "Sie gehen in der Kernzone in die Grundgips-Schichten rein." "Ja".
Noch mal Frage zu Dolinen und Verwerfungen. Sind alle dicht. Sagt er.
Rockenbauch nennt Stuttgarter Beispiele?
Na toll. Gegnerischer Geologe. Was sind Sauerwasserdings? Stellen, wo Mineralwasser schon mal durchgekommen. Hätte Folie zum Zeigen da, auf der mehr angezeigt wird wie beispielsweise Verwerfungen. Es ist eben nicht alles so dicht wie behauptet. Hat an die Wasserbehörde Vorwurf, dass kein Puffer gebildet.
Geologe Pro S21: Gibt natürliche Bereiche, wo Mineralwasser austritt. Aber nicht im Baubereich.
Wittke versucht noch mal aus Tunnelbau-Sicht, Bedenken zu zerstreuen.
Geißler tut's fast leid, dass es schon aufhört. Hat Spaß gemacht. "Sie können das ja institutionalisiert weitermachen."
Nächsten Dienstag Abschlußsitzung.
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Die 8. Schlichtungsrunde: Livestream Phoenix, SWR, fluegel.tv
Ergänzendes, Kommentierendes bei Twitter.
Gibt es wieder ein Live-Protokoll von "Bei Abriss Aufstand"?
Live-Ticker des Stern?
Geißler im Phoenix-Interview: Referendum für S21 wäre das beste, ist in Bawü aber rechtlich ausgeschlossen.
Start. Sind die von der Bahn errechneten Kosten für Neubaustrecke richtig? Wie teuer ist der Kubikmeter Tunnel, Abbruch. Bahn sieht sich nicht der Lage wg. Ausschreibung und Wettbewerb, die von ihr errechneten Kubikmeter-Kosten auf den Tisch zu legen. Vorschlag Projektgegner, bereits bebauten Tunnel, von dem Kosten feststehen, und dann vergleicht mit zu bauendem Albaufstieg.
Soll Kefer wieder Zahlen Kubikmeter malen oder nicht? Rockenbauch macht darauf aufmerksam, dass die Prämissen von den Gegnern aber nicht überprüft werden können. Rüge von Geißler, dass Rockenbauch "keine Lust" dazu hat, sich die Malerei anzusehen.
Kefer malt. Erklärung: Ausbruch ist der Dreck, der von der Tunnelmaschine gemacht wird und rausgebracht werden muß.
Zwei Positionen stehen sich unvereinbar gegenüber. Keine Einigung über die Kosten der Neubaustrecken. Frau Dahlbender weist darauf hin, dass Vieregg seit Jahren von der Bahn angegriffen werden, deren Prognosen "weitgehend stimmten".
Hermann MdB, Vorsitzender Verkehrsausschuß: Das Wesentliche: Für den Bund großes Problem, gleichgültig ob 2,9 Milliarden oder 4.
Noch mal Hinweis von Conradi und Geißler. Missachtung des Gremiums, dass vom Bund keiner anwesend ist, kein Staatssekretär, niemand, obwohl ja Bund Neubaustrecke finanziert.
Palmer sagt, Geißler hat recht, dass Neubaustrecke immer gleich viel kostet, egal welcher Bahnhof. Deshalb wurde unsere Position zur NBS als "schwammig" bezeichnet. Wir sind mit unserem Kopfbahnhof aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Geißler: Es ist eine Prognosefrage, eine politische, daher kommen wir hier jetzt nicht weiter. Abschluß dieser Frage.
Nächster Punkt. Was sagen die Wirtschaftsprüfer zu Kosten Projektausstieg.
Aaah. So geht Wirtschaft. Bahn bekommt Grundstücke geschenkt und bucht das als Gewinn. Und wenn man die wieder zurückgibt? Erträge? Gewinne?
Kefer: Verlust fällt faktisch bei Rückgabe an. Kefer warnt davor, den Eindruck zu hinterlassen, dass bei Rückabwicklung am Ende des Tages kein Schaden bleibt.
Ausstiegskosten. Grundstücke gehören dazu.
Große Sorge der Gegner, dass Bahn jetzt Ausschreibungen macht und sie dann große Schadensersatzforderungen gelten machen kann. Hinweis: "Sie gehören immer noch uns, den Bürgern!" Klage gegen Bund ist Schadensersatzforderung gegen sich selbst. Privatwirtschaftlich organisiertes Staatsunternehmen. Damit auch dem Allgemeinwohl verpflichtet. "Sie haben die Einnahmen aus dem Bahnhof kassiert. Aber die Ausgaben gespart".
Palmer: Hinweis, dass auch volkswirtschaftliche Sicht der Wirtschaftsprüfer eine richtige ist!!! Also Gesamtsicht, und nicht nur Blick auf das einzelne Unternehmen. Jaaaa!!! Diese betriebswirtschaftliche Sicht seit Jahren ist fatal: Hauptsache, mein Unternehmen. Stichwort zur Literaturinfo: "Externalisierung von Kosten." Mein Kommentar: Asozial!
Nächster Punkt Leistungsfähigkeit von S21 und K20
mirowsu1: Die Gleise sind 400 m lang? 2 Züge stehen hintereinander im Bahnhof? --> Zug fahren erspart das Sportstudio. Sehr praktisch ! #S21
Phoenix macht das toll. Zum pointierten und klar formulierten Sachvortrag des grünen OB Palmer, Befürworter Kopfbahnhof, siehe oben auch den ISLA-Eintrag "Unternehmerinnen und Unternehmer Pro Kopfbahnhof", das Laufband bei Phoenix unten im Bild, dass im Abendblatt irgendein CDUler sagt, schwarz-grüne Koalition nicht gewünscht, weil keine Koalition mit Chaoten und Krawallmachern.
Der Kölner Stadtanzeiger möchte jetzt auch was zur Schlichtung sagen und bringt im Newsticker: "Schlichtungsrunde zu Stuttgart 21 laut Geißler «in Sackgasse»". Wer will das? Und hat der Kölner Stadtanzeiger eventuell die heute morgen genannte Zahl von Heiner Geißler gehört, dass 1 Millionen Zuschauer die Schlichtung live verfolgen?
Unterbrechung für mich:
Besuch ist da. Hier kommen gerade Kartons voller Kinderkleidung und Spielzeug an. Die werdende Mama und der Papa sitzen staunend und glücklich auf dem Boden, packen ein Teil nach dem anderen aus mit leuchtenden Augen.
Huhu. Kuckuck. Gerade mit einem Ohr dabei. Es fällt der letzte Satz vor der Pause. Was für eine "Fata Morgana"? Höre nur die Stimme. Kommt das von einem der anwesenden Landespolitiker? Auf wessen Argumentation bezieht sich das? Auf die von Herrn Palmer, die auf die Schwachstellen der Bahn so deutlich und verständlich formuliert einging? Oder bezieht sich das Wort "Fata Morgana" auf den von Herrn Palmer und den Gegnern favorisierten Kopfbahnhof, der mittlerweile auch von 600 Unternehmerinnen und Unternehmern bevorzugt wird, siehe Eintrag oben im Blog?
Hupps. Phoenix-Livestream ausgefallen? SWR. Wieder da. Schlichtung soll um 17.00 Uhr beendet sein.
Palmer Vortrag: Was verstehen wir unter K21, einem modernisierten Kopfbahnhof. Leistungsfähigkeit dieses Bahnhofs.
Fahrplankonzept für K21
Geißler an die Pro S21-Leute: „Wollt ihr Stellung nehmen zu dem, was Palmer gesagt hat? Denn wenn des stimmt, dann braucht ihr den Bahnhof nit baue.“
Themen_Netz: #S21 #Schlichtung Palmer:Kopfbahnhof #K21 funktioniere mit und ohne Neubaustrecke #NBS
Palmer: Wir haben uns in unserem Vorgehen an Schweizer Modell orientiert. Kefer: Unabhängig von Kosten? Palmer: Unser Konzept ist halb so teurer. Und rechnen Sie bitte nicht die Abbruchkosten ein. Und Schadensersatzklage wird es von der Bahn nicht geben. Die verklagt nicht den Bund. (Staatsunternehmen, siehe)
"Isch mir jetzt auch peinlich zu sagen, wie Sie gerechnet haben". (Mathematiker Palmer)
"Aber die Wirtschaftsprüfer ..."
Palmer: "Ich zitiere die Wirtschaftsprüfer".
"Das sind Luftbuchungen".
Wer? Die der Wirtschaftsprüfer?
Referat Malik: Überprüfung des Angebotskonzepts K21 aus Sicht des Landes:
Ja. Das sehen auch wir als grundsätzlich umsetzbar an.
Aber, ähhh, was? Qualitative Umsetzung für das Land? Was das? Ich höre jetzt Minutenzahlen. Steht statt 4 Minuten 7 Minuten. Als Nachteil ergibt sich Gesamtmehrreisezeit von 11 Minuten. Ooooohhh! Das ist ein qualitatives Moment, das das Land so nicht akzeptieren kann.
Palmer: 2 Minuten ist absichtlich verlängert worden in unserem Konzept, um entspanntes Reisen mit Pufferzonen zu haben. Werden gebraucht in großen Knoten, damit der Bahnchef endlich sein Ziel der Pünktlichkeit erreicht.
Hopp Hopp beim Umsteigen? Das Ganze hat sogar einen Namen: Die berühmt berüchtigten "Turnschuhübergänge".
MaxiMUNICH: RT @baumfrau2010: @MaxiMUNICH "Und ausserdem wurde das von unseren Vorgängern geplant" etc.-whatever-von mir aus auch mit wenig Gesichtsverlust,aber raus #s21
Palmer kennt sich gut aus als Bahnkunde in Mannheim. Bahn-Leute täten gut daran, Realität nicht zu verneinen, im Twitter gibt's auch schöne Kunden-Meinungen zur Bahn-Realität. Mannheim-Beispiel als Einbau für einen Puffer von 5 Minuten der K21-Leute: In unserem Konzept sichergestellt, dass auch bei 5 Min Verspätung ICE Anschluß bekommen wird.
masta_de: Mannheim ist ein Taktknoten? Ja, der ICE aus dem Norden verpasst immer ganz taktvoll den ICE Richtung Süden. #S21 #Schlichtung
Geißler kennt Mannheim auch aus Erfahrung und bestätigt. Sagt, dass das Interesse des Bahnfahrers nicht in Verkürzung von 5 Min besteht, sondern: Gemütlich fahren, ohne Schweißausbrüche umsteigen, eventuell am Bahnhof Brezel kaufen, damit man nicht das teure Zeug im Zug-Bistro kaufen muß. Sagt Geißler.
Kefer sagt, wir haben auch Puffer. (Haben oder Planen?)
Antwort Palmer: Sie haben in der Realität zwischen Mannheim und Stuttgart keinen Puffer.
Rockenbauch weist darauf hin, dass es sogar Konzept für den Notfall mit S-Bahn-Einsatz gibt.
Haha. Welcher Mann spricht da aus der letzten Reihe und will sich nicht bezaubern lassen von Herrn Palmer? Muss mal gerade hinsehen. Joo, is klar ... *fg* Mathe klar verpackt mag nicht jeder. So, und wenn dann noch Herr Palmer was zum Prämissen-Vorwurf sagen ... Dann habe ich langsam genug gehört.
Kommentar von RAILoMOTVE: Stuttgart – Ulm und die Fahrzeiten
«Kaiser Otto der Große» fährt jetzt übrigens auch ganz schnell Bahn.
RAILoMOTIVE: Wie Frau Dahlbender schon sagt: http://railomotive.com/2010/11/bauen-auch-ohne-planfeststellung/ #s21
Kefer sagt, sei ein historisches Problem. Gab es denn danach andere Beschlüsse? Kefer sagt, die Beschlüsse seien überholt.
Wer sagt, es hat noch nie jemand interessiert, was der Aufsichtsrat sagt? Nu ja. Wo ist er denn, der aktuelle Aufsichtsratbeschluß?
Rockenbauch sagt, entscheidend ist, das hat heute akute Bedeutung bekommen.
Hinweis aus der Bevölkerung an Gegner, dass geologische Fragen unzureichend behandelt wurden. Daher Bitte, dass dieses kurz dargelegt wird. Wer hat was dagegen? Kefer hebt Arm hoch. "Warum?" fragt Geißler. Großes Gelächter. Hinweis, dass sich auffällig viele Geologen im Raum befinden. "Jetz is gut". Sagt Kefer.
Mineralwasservorkommen. Heilquellen. Schutzkonzepte.
Ausnahmegenehmigungen-Business
Dolinen und Verwerfungen wurde nicht behandelt. Wichtig, sagt Rockenbauch. Verwerfung wurde z.B. nicht in Folie eingezeichnet. Riss kann durch die Erdschicht gehen, durch das gesamte Gestein. Ah so. So geht also Geologie Pro S21. Geißler: Ist das ein amtliches Dokument? Ja! Jetzt noch die Dolinen dazu. Grundwasser kann heute schon (laut amtlichen Dokumenten) im Mineralwasser vorkommen.
In der Schwächezone ist mit Mineralwasseraufstieg zu rechnen. Daher K21.
stuttgarter1977: Geologe zeigt für jeden verständlich was da für ein Schmu gemacht wurde um #S21 mitten in der Mineralwasserkernzone bauen zu können.
Aufregung. Das sind keine Fakten, sondern? Vorsichtiger Vorwurf, das sei Ermessensmissbrauch. Das ja doll. Bürgermeister sagt, ja, das ist aus unserem Hause. Aber es kommt darauf an, in welchen Kontext die gestellt werden. Bürgermeister: "Verleumdung der unteren Wasserbehörde". Gegner Wölfle: "Hätte ich das gewußt, hätte ich die Folie nicht aufgelegt." Entschuldigt sich. Dieser Folienteil kommt aus dem Internet raus. Ja, es gibt Kontrolle der unteren Wasserbehörde. Personalknappheit sollte aber auch angesprochen werden.
Geißler zitiert F.H. Strauß: Was nicht ausgesprochen wird, wird giftig.
Daher richtig, dass dieses noch mal auf die Tagesordnung kam.
Stocker: Wir haben die Deckschichten nicht mehr. Frage noch mal: Wer überwacht? Habe großen Respekt vor dem Amt für Umweltschutz. Aber Sie haben das Personal nicht.
Hinweis noch mal: Regierungspräsident ist heute Sprecher des Projektes Stuttgart 21!
Längsschnitt ist heute nun auch da. Philosophie heute, dass Heil- und Mineralwasser am besten geschützt, wenn es von oben dicht gemacht wird.
RAILoMOTIVE: RT @weltherrscher: die pro #s21 haben voll die tricks drauf. bahn rückt daten und fakten nie raus. contra-leute müssen also altdaten nehmen. die ja falsch sind
Geißler entnervt zum Geologen der Bahn nach etlichen Ausführungen: "Sagen Sie uns doch mal was zum Thema."
Stocker: "Sie gehen in der Kernzone in die Grundgips-Schichten rein." "Ja".
Noch mal Frage zu Dolinen und Verwerfungen. Sind alle dicht. Sagt er.
Rockenbauch nennt Stuttgarter Beispiele?
Na toll. Gegnerischer Geologe. Was sind Sauerwasserdings? Stellen, wo Mineralwasser schon mal durchgekommen. Hätte Folie zum Zeigen da, auf der mehr angezeigt wird wie beispielsweise Verwerfungen. Es ist eben nicht alles so dicht wie behauptet. Hat an die Wasserbehörde Vorwurf, dass kein Puffer gebildet.
Geologe Pro S21: Gibt natürliche Bereiche, wo Mineralwasser austritt. Aber nicht im Baubereich.
Wittke versucht noch mal aus Tunnelbau-Sicht, Bedenken zu zerstreuen.
Geißler tut's fast leid, dass es schon aufhört. Hat Spaß gemacht. "Sie können das ja institutionalisiert weitermachen."
Nächsten Dienstag Abschlußsitzung.
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