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"Die Immobilien sind wichtiger als der Bahnhof. So lässt sich die Haltung vieler Stuttgart-21-Investoren zusammenfassen. Welche wirtschaftlichen Interessen hinter dem umstrittenen Riesen-Projekt stecken: Stuttgart 21 ist für seine Initiatoren in erster Linie kein Bahn-, sondern ein Immobilienprojekt. Der stern zitiert in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe einen "Investoren Service" der Stadt Stuttgart: "In bester innerstädtischen Lage entsteht auf den frei werdenden Gleisflächen ein nachhaltiges Neubaugebiet". Das sei "noch wichtiger" als der Bahnhof. Auf dem möglicherweise frei werdenden Gleisgelände sollen insgesamt zehn Milliarden Euro in Büros, Wohnhäuser, Einkaufszentren investiert werden. Fast alle Wirtschaftlichkeitsberechnungen der geplanten Projekte basieren auf dem planmäßigen Bau von Stuttgart 21."
"In der besagten Sitzung kam die Sprache auch auf das Gutachten des Bundesrechnungshofs (BRH), das von einer deutlichen Kostensteigerung des Großprojekts ausging. S-21-Sprecher Wolfgang Drexler erklärte damals, dass der BRH mit falschen Zahlen operiere. "Herr Drexler versprach die Zusendung eines Gutachtens, das die angeblichen Fehler des BRH aufzeigt", heißt es dazu in der Pressemitteilung. Zwar haben kürzlich die Bezirksbeiräte ein Schreiben Drexlers bekommen, in dem der SPD-Politiker erläutert, warum der Bundesrechnungshof falsche Schlüsse gezogen hat, ein Gegengutachten war aber nicht dabei."
Wikipedia: "Die Finanzierung des Bahnhof-21-Projekts übernehmen die Deutsche Bahn AG, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Baden-Württemberg, die Region Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart sowie der Flughafen Stuttgart."
"Widerstand gegen das milliardenschwere Bahnprojekt „Stuttgart 21“ gibt es nicht nur vor Ort. Auch in NRW würde man das Vorhaben gern gestoppt wissen. Denn es bindet Mittel, die in NRW für wichtige Verkehrsprojekte gebraucht werden."
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