Der nächste Zweiteintrag wegen fehlerhafter Archivierung bzw. fehlendem Permalink bei Google:
Komisch. Irgendwie erinnere ich mich gerade an einen großen Stromausfall in Köln und die etwas hämische Bemerkung, in einigen Häusern der Klarastraße sei das Licht allerdings weiter an. Klar, da sind ja auch die Leitungen immer offen. Damit man klar sieht im Viertel. Wunderbares Leucht- und Windtheater fast genauso wie Ende Mai und Anfang Juni 2008. Was aber nun wirklich leider nur wenige verstehen.
Köln-Ehrenfeld wächst immer mehr zu einem technologisch gut gerüsteten und internationalem, multikulturellen Treffpunkt heran. Und nicht nur dort rollt auch der Rubel. Denn man nimmt halt gerne verschiedene Währungen und pflegt die hilfreichen Kontakte.
Übrigens: Nicht nur in Ehrenfeld wirkt manchmal ganz individuelles Licht. Bei Bedarf theatralisch inszeniert und auch hier in der Umgebung mit sehr eindringlicher Leucht- und Einschlagskraft zu bewundern. Das untermalt die Lügen der stellvertretenden Lügenbarone so eindringlich. Und wenige Worte helfen dann gegen das Weinen.
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Sonntag, 2. November 2008
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Hasen schlachten? Ein ganz persönlicher Nachtrag
.. zu dem Ideal der zur Sonne und zum Licht strebenden kalten Krieger und ihrem “Rückzug aus dem Mitgefühl in reine betrachtende Kälte.” Eine sprachliche Übung, in der es besonders Ernst Jünger, der “Stahlerotiker,” zur vollen Virtuosität gebracht habe. In diesem (künstlerischen) Feld bewegen sich auch die hier immer wieder beschriebenen Versuche, "Hasen zu schlachten".
Der letzte Link ist eine Sammel-Suche "Hasen schlachten". Mehrfachnennungen von Beiträgen, daher weiter runter scrollen. Auszug wegen fehlender Archivierung bei Google noch einmal gesendet.
Der letzte Link ist eine Sammel-Suche "Hasen schlachten". Mehrfachnennungen von Beiträgen, daher weiter runter scrollen. Auszug wegen fehlender Archivierung bei Google noch einmal gesendet.
Der sichtbare Islam irritiert
(Zweiteintrag wegen fehlender Archivierung bei Google)
Die meisten Moscheen, die im Moment in Deutschland gebaut werden, entstehen in der Trägerschaft der DITIB, des deutschen Ablegers der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Wer die These einer Islamisierung der Türkei durch die AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan teilt, der wiederholt ein Zitat, dass der Regierungschef in früheren Jahren einmal in einer Rede verwendet hat: “Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme.” Es ist der Auszug aus einem Gedicht des türkischen Poeten Ziya Gökalp. Sind die Moscheen, die jetzt in Köln, München und Duisburg gebaut werden, die Vollstrecker der Islamisierung Deutschlands?
Die meisten Moscheen, die im Moment in Deutschland gebaut werden, entstehen in der Trägerschaft der DITIB, des deutschen Ablegers der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Wer die These einer Islamisierung der Türkei durch die AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan teilt, der wiederholt ein Zitat, dass der Regierungschef in früheren Jahren einmal in einer Rede verwendet hat: “Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme.” Es ist der Auszug aus einem Gedicht des türkischen Poeten Ziya Gökalp. Sind die Moscheen, die jetzt in Köln, München und Duisburg gebaut werden, die Vollstrecker der Islamisierung Deutschlands?
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Privatzoos und Bootcamps
Zweiteintrag wegen fehlender Archivierung bei Google
Lang lebe das Bewusstsein des Bürgers über seine Rechte und Pflichten, wozu auch Protest und Widerstand gegen geplantes Unrecht gehören. Protest und Widerstand selbst auf die Gefahr hin, dass von hinten schon mal die eine oder andere Organisation unter falscher Flagge den Protestzug schiebt und Bürger (fremder oder eigener Staaten) dabei mit Tieren im Zoo verwechselt.
Tiere, insbesondere exotische Tiere zu fangen entsteht oft aus dem Bedürfnis einer gewissen Sammlerleidenschaft heraus. Exotische Tiere so wie Vogelspinnen beispielsweise. Hier ein Beitrag über Stuttgarter Vogelspinnen im Privatzoo. Ein Beitrag aus der gleichen Quelle übrigens wie der unten zitierte über das Versammlungsverbot. Nicht nur aufgrund der Kommentare unter dem Beitrag fällt mir dazu der Spruch einer Anwältin ein, die zu ihrem Kollegen sagte: "Du machst dich wohl immer nur an deine Sekretärinnen ran, weil die nicht so schnell weglaufen können."
Lang lebe das Bewusstsein des Bürgers über seine Rechte und Pflichten, wozu auch Protest und Widerstand gegen geplantes Unrecht gehören. Protest und Widerstand selbst auf die Gefahr hin, dass von hinten schon mal die eine oder andere Organisation unter falscher Flagge den Protestzug schiebt und Bürger (fremder oder eigener Staaten) dabei mit Tieren im Zoo verwechselt.
Tiere, insbesondere exotische Tiere zu fangen entsteht oft aus dem Bedürfnis einer gewissen Sammlerleidenschaft heraus. Exotische Tiere so wie Vogelspinnen beispielsweise. Hier ein Beitrag über Stuttgarter Vogelspinnen im Privatzoo. Ein Beitrag aus der gleichen Quelle übrigens wie der unten zitierte über das Versammlungsverbot. Nicht nur aufgrund der Kommentare unter dem Beitrag fällt mir dazu der Spruch einer Anwältin ein, die zu ihrem Kollegen sagte: "Du machst dich wohl immer nur an deine Sekretärinnen ran, weil die nicht so schnell weglaufen können."
Samstag, 1. November 2008
Immer besser! Den Schlachtruf "Blame Bush"
(Wie angekündigt, hier nun der nächste Zweit-Eintrag eines Beitrags wegen fehlerhafter Archivierung bei Google.)
... hat natürlich auch die FAZ erreicht. Nicht nur ich warte mit großem Interesse auf weitere Ergebnisse dieser Kampagne, die hoffentlich recht viele weltweit sehr redselig macht! Da platzen (Börsen-)blasen, da liegen überall Monster auf dem Schlachtfeld, die sich nun in Luft auflösen. Allerdings sehen manche deutsch-sprachigen Monster trotzdem weiterhin ganz gut durch Wände und Wellen, was ich jeden Tag auf's neue bewundern darf. Was für eine Show! Und mittendrin noch ein paar heilungsanfällige Idioten, die dem Schweigen nicht länger zuhören wollen. Zu tief sitzen die Lektionen dieses Lehrstücks über den Abgrund menschlicher Beziehungen. Noch mehr Theater gefällig? Bleiben Sie dran! Es wird immer besser, was da geboten wird. Hier noch ein großartiger Gag: Auch Bush wusste von nichts. Es war nämlich alles
Die Cheney-Doktrin
"Mayer liefert erschütternde Details darüber, wie Cheney mit Addington und Yoo die Verfassung aushebelte, Folter legalisierte und geheime Gefängnisse in aller Welt gründen ließ. Weder Bush noch Außenminister Powell, Justizminister Ashcroft oder Sicherheitsberaterin Rice wussten von Cheneys Weisungen an Militär und Geheimdienste. Eingeweiht war lediglich sein ältester Freund Rumsfeld."
Noch eine Bemerkung für Insider: "Drei Freunde"? Und wo bleiben die Taten? Bis jetzt wurden nur meine Weitsicht genutzt und Worte durch Wände und Wellen gesendet. Jede und jeder, der nicht auskunftsbereit ist, steht auf meiner ganz persönlichen Liste der
zu klärenden Angelegenheiten.
So. Und diese Sätze hier zum zweiten Mal, da gerade beim Schreiben wieder einmal die Seite verschwand: Ein Lesetipp an meine ganz persönliche, die Nase bei der Nennung von Schmidt-Eenboom rümpfende Kriegsnutte aus Köln-Ehrenfeld. Kriegsnutte mit angeschlossenem dienstbaren und esoterischem Honigtopf-Haushüterinnenservice, denn weibliche Stiefelträgerinnen und willige Helferinnen gibt es leider genug. Nach Erscheinen von "Generation Blogger", dem Hörspiel "Chiffre: Morgaine in BlogLand" und den ersten Glashaus-Spielen inklusive dem Einsatz von Trigger-Tigern war der Einsatz von Kriegsnutten nur folgerichtig. Das gerümpfte Näschen im Einsatz war daher wohl eine Folge von allzu dienstlich begründetem Glauben an die Geschichten von Lügenbaronen: "Zu Schmidt-Eenboom schreibt ein Parteibuch-Lexikon-Leser ohne Quellenangabe: Der Autor Schmidt-Eenboom, so stellt sich heraus, war ein Honorarempfaenger des BND und hatte mehrere Decknamen. Seine Darlegungen sind mithin als interessengelenkte Behauptungen aus dem Inneren Kreis des Nachrichtendienstes interpretierbar. Diese absurde "Information" dürfte ein Versuch des BND sein, Schmidt Eenboom zu diskreditieren." (via "Kultursteuerung")
Versuche, zu diskreditieren, hat es in meinem Fall reichlich gegeben. Es wäre verlorene Zeit, sie alle zu dokumentieren, diese armseligen Versuche der Zersetzung. Weniger wichtig und weniger aufklärungsbedürftig als beispielsweise die Attacken gegen meine Tochter. Meine ganz persönlichen Rachegeschichten erscheinen daher immer nur dann, wenn ich gerade wieder Lust auf Rache habe. Denn wie wir alle wissen: "Das Böse ist eine Frau". Hexen haben keine Ahnung von Technik, Tarnung und Träumen. Und Blogs sind lediglich etwas andere Unternehmen, die es mit allen Mitteln zu lenken, schützen und leiten gilt. Nicht wahr?
Update:
Der Fall Schmidt-Eenboom scheint doch ein wenig komplizierter zu sein.
... hat natürlich auch die FAZ erreicht. Nicht nur ich warte mit großem Interesse auf weitere Ergebnisse dieser Kampagne, die hoffentlich recht viele weltweit sehr redselig macht! Da platzen (Börsen-)blasen, da liegen überall Monster auf dem Schlachtfeld, die sich nun in Luft auflösen. Allerdings sehen manche deutsch-sprachigen Monster trotzdem weiterhin ganz gut durch Wände und Wellen, was ich jeden Tag auf's neue bewundern darf. Was für eine Show! Und mittendrin noch ein paar heilungsanfällige Idioten, die dem Schweigen nicht länger zuhören wollen. Zu tief sitzen die Lektionen dieses Lehrstücks über den Abgrund menschlicher Beziehungen. Noch mehr Theater gefällig? Bleiben Sie dran! Es wird immer besser, was da geboten wird. Hier noch ein großartiger Gag: Auch Bush wusste von nichts. Es war nämlich alles
Die Cheney-Doktrin
"Mayer liefert erschütternde Details darüber, wie Cheney mit Addington und Yoo die Verfassung aushebelte, Folter legalisierte und geheime Gefängnisse in aller Welt gründen ließ. Weder Bush noch Außenminister Powell, Justizminister Ashcroft oder Sicherheitsberaterin Rice wussten von Cheneys Weisungen an Militär und Geheimdienste. Eingeweiht war lediglich sein ältester Freund Rumsfeld."
Noch eine Bemerkung für Insider: "Drei Freunde"? Und wo bleiben die Taten? Bis jetzt wurden nur meine Weitsicht genutzt und Worte durch Wände und Wellen gesendet. Jede und jeder, der nicht auskunftsbereit ist, steht auf meiner ganz persönlichen Liste der
zu klärenden Angelegenheiten.
So. Und diese Sätze hier zum zweiten Mal, da gerade beim Schreiben wieder einmal die Seite verschwand: Ein Lesetipp an meine ganz persönliche, die Nase bei der Nennung von Schmidt-Eenboom rümpfende Kriegsnutte aus Köln-Ehrenfeld. Kriegsnutte mit angeschlossenem dienstbaren und esoterischem Honigtopf-Haushüterinnenservice, denn weibliche Stiefelträgerinnen und willige Helferinnen gibt es leider genug. Nach Erscheinen von "Generation Blogger", dem Hörspiel "Chiffre: Morgaine in BlogLand" und den ersten Glashaus-Spielen inklusive dem Einsatz von Trigger-Tigern war der Einsatz von Kriegsnutten nur folgerichtig. Das gerümpfte Näschen im Einsatz war daher wohl eine Folge von allzu dienstlich begründetem Glauben an die Geschichten von Lügenbaronen: "Zu Schmidt-Eenboom schreibt ein Parteibuch-Lexikon-Leser ohne Quellenangabe: Der Autor Schmidt-Eenboom, so stellt sich heraus, war ein Honorarempfaenger des BND und hatte mehrere Decknamen. Seine Darlegungen sind mithin als interessengelenkte Behauptungen aus dem Inneren Kreis des Nachrichtendienstes interpretierbar. Diese absurde "Information" dürfte ein Versuch des BND sein, Schmidt Eenboom zu diskreditieren." (via "Kultursteuerung")
Versuche, zu diskreditieren, hat es in meinem Fall reichlich gegeben. Es wäre verlorene Zeit, sie alle zu dokumentieren, diese armseligen Versuche der Zersetzung. Weniger wichtig und weniger aufklärungsbedürftig als beispielsweise die Attacken gegen meine Tochter. Meine ganz persönlichen Rachegeschichten erscheinen daher immer nur dann, wenn ich gerade wieder Lust auf Rache habe. Denn wie wir alle wissen: "Das Böse ist eine Frau". Hexen haben keine Ahnung von Technik, Tarnung und Träumen. Und Blogs sind lediglich etwas andere Unternehmen, die es mit allen Mitteln zu lenken, schützen und leiten gilt. Nicht wahr?
Update:
Der Fall Schmidt-Eenboom scheint doch ein wenig komplizierter zu sein.
Stromversorgung, Blitzlicht und Spinnenfäden
Der nächste Zweiteintrag wegen fehlerhafter Archivierung bzw. fehlendem Permalink bei Google:
Komisch. Irgendwie erinnere ich mich gerade an einen großen Stromausfall in Köln und die etwas hämische Bemerkung, in einigen Häusern der Klarastraße sei das Licht allerdings weiter an. Klar, da sind ja auch die Leitungen immer offen. Damit man klar sieht im Viertel. Wunderbares Leucht- und Windtheater fast genauso wie Ende Mai und Anfang Juni 2008. Was nun leider wirklich nur ganz wenige verstehen.
Köln-Ehrenfeld wächst immer mehr zu einem technologisch gut gerüsteten und internationalem, multikulturellen Treffpunkt heran. Und nicht nur dort rollt auch der Rubel. Denn man nimmt halt gerne verschiedene Währungen und pflegt die hilfreichen Kontakte.
Übrigens: Nicht nur in Ehrenfeld wirkt manchmal ganz individuelles Licht. Bei Bedarf theatralisch inszeniert und auch hier in der Umgebung mit sehr eindringlicher Leucht- und Einschlagskraft zu bewundern. Das untermalt die Lügen der stellvertretenden Lügenbarone so eindringlich. Und wenige Worte helfen dann gegen das Weinen.
Komisch. Irgendwie erinnere ich mich gerade an einen großen Stromausfall in Köln und die etwas hämische Bemerkung, in einigen Häusern der Klarastraße sei das Licht allerdings weiter an. Klar, da sind ja auch die Leitungen immer offen. Damit man klar sieht im Viertel. Wunderbares Leucht- und Windtheater fast genauso wie Ende Mai und Anfang Juni 2008. Was nun leider wirklich nur ganz wenige verstehen.
Köln-Ehrenfeld wächst immer mehr zu einem technologisch gut gerüsteten und internationalem, multikulturellen Treffpunkt heran. Und nicht nur dort rollt auch der Rubel. Denn man nimmt halt gerne verschiedene Währungen und pflegt die hilfreichen Kontakte.
Übrigens: Nicht nur in Ehrenfeld wirkt manchmal ganz individuelles Licht. Bei Bedarf theatralisch inszeniert und auch hier in der Umgebung mit sehr eindringlicher Leucht- und Einschlagskraft zu bewundern. Das untermalt die Lügen der stellvertretenden Lügenbarone so eindringlich. Und wenige Worte helfen dann gegen das Weinen.
Mittwoch, 29. Oktober 2008
"Das Böse ist eine Frau"
(Zweiteintrag wegen fehlender Archivierung bei Google.)
Bram Dijkstra, Professor für vergleichende Wissenschaft an der University of California in San Diego, präsentiert in seinem Buch "Das Böse ist eine Frau" eine Fülle von Material zum Thema "Männliche Gewaltphantasien und die Angst vor der weiblichen Sexualität", so der Untertitel. Seine Forschungsarbeit zeigt in beeindruckender Weise, wie beängstigend der weibliche Körper für das Männliche sein kann. Im Klappentext zum Buch heißt es: (Fußnote)
"Die Angst der Männer vor der sexuellen Frau ist legendär. Bram Dijkstra unternimmt eine Zeitreise in die erste Hälfte dieses mörderischen Jahrhunderts und sieht sich die Phantasiegestalten genau an, die männliche Imagination aus den Frauen machte: verschlingende Ungeheuer, räuberische Monster, blutsaugende Vampire, die sich als elegant-mondäne Vamps verkleiden. So sprachen und schrieben Männer über Frauen, malten sie und ließen sie im Kino lebendig werden. Dijkstra zoomt diese Bilder voller Brutalität ganz nah heran und nimmt das ungeheure Gewaltpotenzial der Phantasien ernst."
Dijkstra beschränkt sich konsequent auf Dokumentation und Analyse männlicher Angst- und Gewaltphantasien, wie sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wissenschaft und Kunst manifestieren: (Fußnote)
"Die Auseinandersetzung zwischen der sexuellen Frau und ihrem potenziellen Opfer, dem Mann, der nur sexuelle Enthaltsamkeit schützt, wurde im frühen 20. Jahrhundert immer häufiger dargestellt. Unter Ärzten, Biologen und anderen Priestern des wissenschaftlichen Zeitalters verbreitete sich die Überzeugung, dass tatsächliche alle Frauen Vampire seien, von der Natur aus dazu getrieben, den Mann auszurauben. Frauen galten als Geschöpfe, die der männlichen Gesundheit nicht zuträglich waren, noch nicht einmal als tugendhafte, sich unterordnende und monogame Ehefrauen."
Die Ergebnisse der darwinistischen Evolutionstheorie haben, so Dijkstra, die westliche Männerwelt um 1900 zutiefst erschüttert. War hiernach doch der Mensch nicht die auserwählte Gattung, nicht das Ebenbild Gottes, sondern stammte von dem vermeintlich seelenlosen "behaarten, geschwänzten Vierzeller ab". Durch Selektions- und Rassentheorien sollte der kollektive innere Aufruhr besänftigt werden. Eifrig war man damit beschäftigt, das Höhere und Lichte vom Niederen und Dunklen zu trennen. Das Höhere, das war der westliche, helle und heldenhafte Mann. Zum Niederen zählten vor allem Schwarze, Juden und insbesondere Frauen: Sie sind die wilde und geile Bestie der Urzeit, die sich verführerisch dem evolutionären Helden in den Weg legt und ihn hinabzieht in die Finsternis des mütterlichen Schlundes.
Dijkstras heldenhafter arischer Mann aber steigt als Übermensch empor aus den dunklen Gefilden von Mutter-Natur. Er erhebt sich aus dem Ursumpf der weiblichen Körper und greift nach dem Licht der Unsterblichkeit. Mit seinen Stiefeln zermalmt er die primitiven Untermenschen: Farbige, Juden, Proletarier und insbesondere die lasterhaften Weiber. Bram Dijkstras scharfsinnige Analyse legt die gemeinsame Wurzel von Rassismus, Faschismus und Sexismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts unerbittlich bloß.
Aus:
Gertrude R. Croissier, Psychotherapie im Raum der Göttin. Weibliches Bewusstsein und Heilung, Pomaska-Brand Verlag fabrica libri
Rezension Amazon:
"Sehr viel differenzierter ist dagegen die Untersuchung der Literaturwissenschafterin Franziska Meier, die sich in ihrem – ebenfalls umfangreichen – Werk die Texte von vier «rechtsrevolutionären» Schriftstellern vorgenommen hat, denen nicht nur eine Nähe zu Gewaltphantasien, sondern auch eine beachtliche Portion Misogynie nachgesagt wird: Pierre Drieu la Rochelle, Curzio Malaparte, Ernst Jünger und Céline. Alle vier gehörten derselben Generation an, und alle standen für eine politische Bewegung, die sich für die technischen Innovationen der Moderne ebenso wie für traditionelle männliche Werte begeisterte."
"Faschismus und Geist, Faschismus und Moderne, das schloß sich in Mussolinis Italien keineswegs aus. Im Gegensatz zum »Dritten Reich« betrieb der italienische Faschismus eine offene Kulturpolitik, der es um die Einbindung möglichst vieler Künstler und Autoren ging. Die meisten glaubten daher, sich im Regime einrichten zu können. Viele, vor allem die jüngeren, begeisterten sich für Mussolini und die Idee einer faschistischen Revolution, die sich als Erneuerung und Vitalisierung der Menschen und der Nation verstand."
Und hier noch ein ganz persönlicher Nachtrag zu dem Ideal der zur Sonne und zum Licht strebenden kalten Krieger und ihrem “Rückzug aus dem Mitgefühl in reine betrachtende Kälte.” Eine sprachliche Übung, in der es besonders Ernst Jünger, der “Stahlerotiker,” zur vollen Virtuosität gebracht habe. In diesem (künstlerischen)
Feld bewegen sich auch die hier immer wieder beschriebenen Versuche, "Hasen zu schlachten". (Sammel-Suche. Weiter runter scrollen)
Bram Dijkstra, Professor für vergleichende Wissenschaft an der University of California in San Diego, präsentiert in seinem Buch "Das Böse ist eine Frau" eine Fülle von Material zum Thema "Männliche Gewaltphantasien und die Angst vor der weiblichen Sexualität", so der Untertitel. Seine Forschungsarbeit zeigt in beeindruckender Weise, wie beängstigend der weibliche Körper für das Männliche sein kann. Im Klappentext zum Buch heißt es: (Fußnote)
"Die Angst der Männer vor der sexuellen Frau ist legendär. Bram Dijkstra unternimmt eine Zeitreise in die erste Hälfte dieses mörderischen Jahrhunderts und sieht sich die Phantasiegestalten genau an, die männliche Imagination aus den Frauen machte: verschlingende Ungeheuer, räuberische Monster, blutsaugende Vampire, die sich als elegant-mondäne Vamps verkleiden. So sprachen und schrieben Männer über Frauen, malten sie und ließen sie im Kino lebendig werden. Dijkstra zoomt diese Bilder voller Brutalität ganz nah heran und nimmt das ungeheure Gewaltpotenzial der Phantasien ernst."
Dijkstra beschränkt sich konsequent auf Dokumentation und Analyse männlicher Angst- und Gewaltphantasien, wie sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wissenschaft und Kunst manifestieren: (Fußnote)
"Die Auseinandersetzung zwischen der sexuellen Frau und ihrem potenziellen Opfer, dem Mann, der nur sexuelle Enthaltsamkeit schützt, wurde im frühen 20. Jahrhundert immer häufiger dargestellt. Unter Ärzten, Biologen und anderen Priestern des wissenschaftlichen Zeitalters verbreitete sich die Überzeugung, dass tatsächliche alle Frauen Vampire seien, von der Natur aus dazu getrieben, den Mann auszurauben. Frauen galten als Geschöpfe, die der männlichen Gesundheit nicht zuträglich waren, noch nicht einmal als tugendhafte, sich unterordnende und monogame Ehefrauen."
Die Ergebnisse der darwinistischen Evolutionstheorie haben, so Dijkstra, die westliche Männerwelt um 1900 zutiefst erschüttert. War hiernach doch der Mensch nicht die auserwählte Gattung, nicht das Ebenbild Gottes, sondern stammte von dem vermeintlich seelenlosen "behaarten, geschwänzten Vierzeller ab". Durch Selektions- und Rassentheorien sollte der kollektive innere Aufruhr besänftigt werden. Eifrig war man damit beschäftigt, das Höhere und Lichte vom Niederen und Dunklen zu trennen. Das Höhere, das war der westliche, helle und heldenhafte Mann. Zum Niederen zählten vor allem Schwarze, Juden und insbesondere Frauen: Sie sind die wilde und geile Bestie der Urzeit, die sich verführerisch dem evolutionären Helden in den Weg legt und ihn hinabzieht in die Finsternis des mütterlichen Schlundes.
Dijkstras heldenhafter arischer Mann aber steigt als Übermensch empor aus den dunklen Gefilden von Mutter-Natur. Er erhebt sich aus dem Ursumpf der weiblichen Körper und greift nach dem Licht der Unsterblichkeit. Mit seinen Stiefeln zermalmt er die primitiven Untermenschen: Farbige, Juden, Proletarier und insbesondere die lasterhaften Weiber. Bram Dijkstras scharfsinnige Analyse legt die gemeinsame Wurzel von Rassismus, Faschismus und Sexismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts unerbittlich bloß.
Aus:
Gertrude R. Croissier, Psychotherapie im Raum der Göttin. Weibliches Bewusstsein und Heilung, Pomaska-Brand Verlag fabrica libri
Rezension Amazon:
"Sehr viel differenzierter ist dagegen die Untersuchung der Literaturwissenschafterin Franziska Meier, die sich in ihrem – ebenfalls umfangreichen – Werk die Texte von vier «rechtsrevolutionären» Schriftstellern vorgenommen hat, denen nicht nur eine Nähe zu Gewaltphantasien, sondern auch eine beachtliche Portion Misogynie nachgesagt wird: Pierre Drieu la Rochelle, Curzio Malaparte, Ernst Jünger und Céline. Alle vier gehörten derselben Generation an, und alle standen für eine politische Bewegung, die sich für die technischen Innovationen der Moderne ebenso wie für traditionelle männliche Werte begeisterte."
"Faschismus und Geist, Faschismus und Moderne, das schloß sich in Mussolinis Italien keineswegs aus. Im Gegensatz zum »Dritten Reich« betrieb der italienische Faschismus eine offene Kulturpolitik, der es um die Einbindung möglichst vieler Künstler und Autoren ging. Die meisten glaubten daher, sich im Regime einrichten zu können. Viele, vor allem die jüngeren, begeisterten sich für Mussolini und die Idee einer faschistischen Revolution, die sich als Erneuerung und Vitalisierung der Menschen und der Nation verstand."
Und hier noch ein ganz persönlicher Nachtrag zu dem Ideal der zur Sonne und zum Licht strebenden kalten Krieger und ihrem “Rückzug aus dem Mitgefühl in reine betrachtende Kälte.” Eine sprachliche Übung, in der es besonders Ernst Jünger, der “Stahlerotiker,” zur vollen Virtuosität gebracht habe. In diesem (künstlerischen)
Feld bewegen sich auch die hier immer wieder beschriebenen Versuche, "Hasen zu schlachten". (Sammel-Suche. Weiter runter scrollen)
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