.
Updates Schlichtung im Text eingefügt.
Videos in der SWR-Mediathek.
Klingsor10: RT @Optififfi: @phoenix_de Auf YouTube fehlen die Schlichtungs-Teile von gestern nach 15 Uhr.Warum?Ihr habt doch bis 16 Uhr übertragen. #S21
Schlichtung. On. Livestream Phoenix und SWR, Ergänzendes im Twitter. Stocker: Gehe davon aus, dass wir Einsichtnahme in Unterlagen bekommen, wir das Thema dann anhand der Kenntnisse auch noch einmal behandeln dürfen.
Vortrag Prof. Walter Wittke, Pro S21. Folie Geologie Stuttgart. Frage Geißler: Wo ist der Anhydrit? Anhydrit + Wasser ergibt Gips. Kein Wasser, keine Quellen. (Aufblähung wie Hefe) Während Tunnelbau kein Wasser, wird mittels Überwachung geprüft. Abdichtungsbauwerke zum einen mittels Kunstharz. Und? Überprüfung des Gesteins durch Kernbohrungen znd Versuchsbauwerk, Versuchsstollen. Gebirge wurde künstlich bewässert. Seit 160 Jahren bergmännischer Tunnelbau in Stuttgart. Palmer: Vergleichbare dem Fildertunnel?
Ich brauche ergänzende technische Erklärungen. Twitter:
DerRotschopf: Tunnel trocken bohren? Chemikalien, die "gerne" mit Wasser reagieren, reicht die natürliche Luftfeuchtigkeit für eine Reaktion aus. #s21
Zwischenbemerkung:
stuttgarter1977: heise Telepolis: Deutsche Bahn lehnt Veröffentlichung von geologischen Untersuchungen zu #S21 ab http://bit.ly/aGLSsX #Stuttgart
kruemelhuepfer: Der Hasenbergtunnel (S-Bahn) verläuft in ähnlichem geologischen Profil wie die geplanten Tunnel #s21 #schlichtung
Wasserdruck und Gebirgsdruck müssen berücksichtigt werden beim Tunnelbau. Verstehe ich. Geißler: Wo ist das wasserdurchlässige Gestein beim Tunnelbau?
kruemelhuepfer: Tunnel verläuft unterhalb des Grundwasserspiegels #s21 #schlichtung
Einwand Palmer, Themenkomplexe wie den Tunnelbau in den Vorträgen zu bündeln.
Update:
Quillt der Gipskeuper, gibt es kein Zurück": Präsentation des S21-Kritikers Sierig
Votrag Jakob Sierig, Geologe, Contra (Kontaktformular Stuttgart-Wiki)
Konzentration auf Gipskeuper. Man muß immer durch Gipskeuper, um Stuttgarter HBF zu erreichen. Hohe Anteile an wasserlöslichen Mineraralien, kann im ausgelaugten Zustand zu sehr mürbem Gestein werden, das schwierig zu bebauen ist. Die meisten Strecken in Stuttgart sind in den beiden oberen, nicht quellenden Schichten entstanden.
Prozess der Quellung ist mineralogisch noch nicht endgültig geklärt?? Quellfähiges Anhydrit. Durchbricht Bauwerk dieses Gestein, kann Wasser eindringen. Doll. Praxis zeigt, dass es halt mal quillt. Wie wird das gestopft? Was wird da einfach reingeworfen?
?? Schlichtung_S21: Sierig irrt: Stadt- und S-Bahn Tunnel sind sehr wohl durch Anhydrit-Schichten gebaut! #S21 ??
Neue österreichische Tunnelbauweise wege Rissebildung riskant. Aktuelle Schadensbeispiele. Im Engelbergtunnel waren die Ingenieure wohl etwas erschreckt. Mehrkosten. 500 Mio für 100 Meter.
Im Gipskeuper hatten nur 2 Tunnel keine Probleme.
kruemelhuepfer: "Geologen warnen jeweils vor Anhydrit, Ingenieure sagen, sie haben alles im Griff" #s21 #schlichtung
Quellprozesse konnten bisher noch nicht gestoppt werden. S21-Tunnels sind Prototypen. 15 km im quellfähigen Gipskeuper bringt unkalkulierbare Mehrkosten mit sich.
RealFantomas: RT @stuttgarter1977: Die Nordröhre des Wagenburgtunnels wurde übrigens u.a. nie weitergebaut wegen dem quellenden Gesteins. #S21
Wittke sagt, Sierig hat bei verschiedenen Dingen nicht recht.
Blitz-Folie. Geißler sagt, Projektgegner arbeiten immer gerne mit Blitzen, was ich gar nicht schlecht finde.
Wittke: Schonende Springverfahren. Ähh. Was? Sagt, nicht alles aktuell bei Herrn Sierig.
Sierig bemerkt, dass seine Arbeit auf den Unterlagen basiert, die er erhalten hat. Mal wieder das Thema!
Warum muß ich ständig bei Wittke im Twitter Technisches nachlesen und bei Sierig nicht?
Wittke sagt, Sierig hat technische Lösungen gebracht, die gar nicht angewendet werden.
Sierig: Sprengen und Fräsen habe ich in Ihrem Planfeststellungsverfahren gelesen.
Stellt Tunnelbau an sich nicht in Erfahrung. Aber wenn es quellt, dann gibt es Probleme.
Palmer weist darauf hin, dass Sierigs Folie auf Möglichkeiten hinweist, die passieren können. Erfahrung zeigt das. Wittke sagt, ist nicht richtig, weil Abstand zu Anhydrit zu gering gezeichnet wurde. Sierig sagt, habe alle Fakten aus Ihrem Planfeststellungsverfahren. Habe alles abdigitalisiert.
Beschränke mich jetzt auf's Zuhören und ergänzendem Nachlesen bei Twitter.
12.23 Uhr. Der Fachvortrag und die Theorie ist das eine. Aber bei der Wahrheit bleiben im Twitter: Stocker zitiert einfach aus dem Planfeststellungsbeschluß!
Backnang: Risiko besteht daß #Mineralquellen verunreinigt werden, steht im #PFB. #Geißler zu Pro #S21 Herr Lächler, des haben Sie uns aber net erzählt.
Aah, alles nur für den Notfall, selbst wenn Unmögliches eintritt.
Rockenbauch: Da diese Schichten miteinander kommunizieren, und das tun sie, sonst müsste es Grundwassermanagement nicht geben, entstehen Verunreinigungen.
Herr Stocker erwähnt kurz Prozess. Besitzer einer Mineralquelle hat geklagt gegen Planfeststellungsbeschluß und Stadt hat Quelle dann abgekauft, damit Ruhe ist.
Wo ist eine Schutzschicht? Kommt es jetzt zu einer Gefährdung der Mineralquellen oder nicht?
Palmer weist auf die Schutzgüter in Stuttgart hin. Technikfreundlich, ja. Aber Risiko existiert, und wenn man das vermeiden kann mit einer besseren Lösung wie Kopfbahnhof, sollte man das tun.
(Der OB gastiert derweilen in Mexiko.)
Frage: "Was betreiben wir eigentlich hier für einen Aufwand, um einen doch gut funktionierenden Bahnhof in die Tiefe zu verlegen?"
Unterlagen fehlen zur Neckar-Unterquerung. Mehr Material. Längsschnitt durch das Tal angefordert, Aussagewert Querschnitt an einer optimalen Stelle nicht so besonders hoch.
Hinweis auf den Beginn der Samstags-Demonstration um 14.00 Uhr, daher dann Schlichtungsende. Palmer weist darauf hin, dass Aktivisten, die zur Demo wollen, per Youtube etc. Ende verfolgen können.
13.32 Uhr. Die Aussage einer Journalistin während der kurzen Schlichtungsphase im SWR, dass die Schlichtung keinen Erfolg hat, kann ich gut verstehen. Schon blöd, wenn sich die Leute ein eigenes Urteil bilden wollen, statt Informationen indirekt über Journalistinnen wie diese vermittelt zu bekommen. Wie wäre es mit fachkundiger Ergänzung und Kommentierung beispielsweise bei der Schlichtung? Herrschaftswissen war gestern. Ich schau jetzt mal bei Phoenix in den Livestream. Eine Vielfalt im Medien-Markt gegen den Trend der Meinungsmonopolisierung auch im Auftrag von Großkonzerinteressen ist angesagt. Als Politologin freue ich mich sehr über diesen Prototyp eines Demokratiemodells.
Bei Phoenix gerade ein Redakteur der Stuttgarter Nachrichten, der betont, dass er als neutraler Beobachter eingeladen wurde. Frage des Herrschaftswissens wird angesprochen, über den die Befürworter überrascht sind.
Schlichtung geht weiter. Fernsehen schaltet allerdings um 15.00 Uhr ab. Statement: Rockenbauch wird die Schlichtung gleich verlassen nicht aus Geringschätzung, sondern weil er das Motto der Großdemonstration "Wir klagen an" unterstützen wird. Demobeginn: 14.00 Uhr. Die Verletzten des Polizeieinsatzes vom 30.9. haben bis heute keine Entschuldigung erhalten.
Update:
Video-Sammlung der Parkschützer zum 30.9.
Klingsor10: RT @quox: Demo gegen S21 - Wir klagen an! - 20.11. #S21 #cams21 - LIVE at http://bambuser.com/v/1179710
quox: Demozug gegen S21 - Wir klagen an! - 20.11. #S21 #cams21 - LIVE at http://bambuser.com/v/1179742
http://twitpic.com/38j3cx
Update:
Hinweis im Twitter auf eine Fotosammlung der Parkschützer von einer Seite aus, die mir schon vor längerer Zeit als einzelne Details triggernd in orange auffiel. Neben einem manchmal merkwürdig zynisch und gelegentlich autoritär klingenden Sprachgebrauch. Zu sehen sind Fotos von der Demo zum schwarzen Donnerstag. Eine interessante Präsentation: Sehr schickes Foto von einer rot gefärbten Frau im Kampfanzug, während eine lieblich lächelnde Demonstrantin in zivilem Blond abgelichtet wird.
Es zeigt sich da doch ein gewisser eingeschränkter Blickwinkel desjenigen, der die Bilder zusammengestellt hat. Aber als Seminarleiterin fand ich die Gruppendynamik und das von mir dann unterstützte Auftreten einzelner Teilnehmer im Kampfanzug natürlich auch immer interessant. Aufschlußreich der Vergleich der anfänglichen Gruppendynamik von Seminarteilnehmern in Kampfanzug und solcher in Ausgehuniform. Nein, ich habe nicht immer die Farbe meiner Lederhose und die meines Lippenstiftes darauf abgestimmt.
Update:
Demo-Video: Es gibt keine Antwort, keine Entschuldigung. "Das ist schlicht unanständig den Verletzten gegenüber."
http://bambuser.com/channel/timariv/broadcast/1179532
Interessant: Initiative Ärzte, Psychologen, Therapeuten gegen Stuttgart: Rednerin spricht vom Einsatz von Leiharbeitern, weil andere nach Aussage Verantwortlicher zu teuer wäre. In diesem Milliarden-Projekt.
6 Stuttgarter Schüler, die am 30.9. vor Ort waren, sind von einer Schulinitiative mit einem Preis für ihre Zivilcourage ausgezeichnet worden.
Hinweis im Video auf zwei Bucherscheinungen:
1. Stuttgart 21 - Oder: Wem gehört die Stadt
Ab Montag im Buchhandel, Vorstellung 22.11. im Landespavillon Stuttgart, Schillerstr. 4, 11.30 Uhr
23.11. Berlin
2. Wolfgang Schorlau, Stuttgart 21 - Die Argumente
Buchpremiere:
Montag, 06.12.10, 20.00 Uhr
Liederhalle, Mozartsaal
(Siehe)
3. Stuttgart 21 wird auch erwähnt als Nebenhandlung in einigen Krimis.
Update:
"Welche Verletzungen ein Wasserwerfer anrichten kann, ist den Sicherheitsbehörden seit Jahrzehnten bekannt. In einem vertraulichen Seminarbericht für die Polizeiführungsakademie aus dem Jahr 1987, der der taz vorliegt, erklärt ein Beamter: Sogar Polizisten, die sich als Versuchspersonen vor die neuen Wasserwerfer stellten, hätten bei Tests "anfangs Blutergüsse und Prellungen" erlitten. Er warnt: "Bei Wassereinsatz im Bereich ca. 10 m mit vollem Druck sind Körperverletzungen durch direkte Strahlwirkung zu erwarten […]."
Im Archiv des Polizeitechnischen Instituts in Münster liegt zudem ein Gutachten zur Verletzungsgefahr durch Wasserwerfer. Lesen darf man es nicht. Eine taz-Anfrage lehnte das zuständige Büro der Innenministerkonferenz ab. Begründung: Das Gutachten sei zwar nicht als geheim eingestuft, aber auch nicht explizit freigegeben."
Die Schlichtung geht derweilen weiter. Tunnelfrage wird nächsten Freitag weiter behandelt in Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Update: phoenix_de: #s21 #phoenix #bahn #k21 nach rücksprache mit der regie bekommt geißler ein 16 uhr limit, d.h. es kann bis dahin im tv schlichten
Höre jetzt lieber wieder nur zu und schaue ergänzend bei Twitter vorbei.
Zwischenbemerkung: Humorvolles vom heutigen Tage. Die WELT macht jetzt gerade mal Schlagzeilen mit totaaal neuen Behauptungen wie der, dass der Mossad Herrn Barschel ermordet haben könnte. Das kommt jetzt totaal gut gelegen, wo doch gerade böse Mächte dafür sorgen, dass massenmediale MeinungsmacherInnen auf den Boden der Tatsachen, oder besser gesagt: auf den Boden der Live-Schaltungen geholt werden. Gibt's etwa Probleme auch bei der WELT mit renitenten Berufsdemonstranten, Rentern und anderen Asozialen, die sich selber eine Meinung bilden möchten ohne Umwege über Meinungstorhüter, und muss deswegen mal wieder ein auflagenstärkender Sündenbock gesucht werden?
Statt dummdreister Stimmungsmache hätte ich lieber eine fachkundigen Kommentar zur Schlichtung gelesen, der meinen Wissens-Horizont in diesem Fall eventuell erweitert hätte. Habe ich etwas überlesen oder gab es keinen einzigen Beitrag zur Schlichtung gestern? Hat die Anzeigenabteilung des Springer-Verlags eventuell etwas dagegen?
Update: Und der nächste Mossad-Barschel-Artikel in der WELT. Ich werde den Eindruck nicht los, dass, je mehr Informationen über das Großprojekt Stuttgart21 endlich ans Tageslicht kommen, desto mehr versucht wird, jeglichen Widerstand gegen diesen menschenverachtenden Murks als Werk eines bösen alten Feindes zu diffamieren. Aber vielleicht sollten wir ja wirklich alle zusammen sagen: Danke, Ihr bekannten und unbekannten Aufklärer aller Länder! Mal sehen, was Euch im Gegenzug jetzt noch alles einfällt.
Sicherheitsfragen bei der Schlichtung. Geißler weist noch mal darauf hin, dass es in Deutschland immer sehr schwierig ist für mobilitätseingeschränkte Menschen wie Behinderte oder Frauen mit Kinderwagen etc., in einen Waggon einzusteigen.
Themen_Netz: #S21 #Schlichtung #Geissler: man kann doch einen Bahnhof so bauen, dass man mit Rollstuhl reinfahren kann
Es spricht zum Thema Behindertenbeauftragter Fahrgastverband, Contra S21, Jurist, Alexander Drewes.
Update:
Alex_Drewes: Mein Beitrag bei den Schlichtungsgesprächen zu "Stuttgart 21" als Behindertenbeauftrager von PRO BAHN im SWR: http://bit.ly/9eQIMj . #S21
(Kontaktformular im Stuttgart-Wiki)
Frage der Aufzugnutzung. Sagt, dass Voranmeldung notwendig ist im Regelfall 3 Tage vorher. Tageszeiteinschränkung. Kommt in Fahrzeuge nur mit manueller Hebebühne hinein.
stuttgarter1977: Drewes prangert an das sämmtliche Fernverkehrszüge NICHT barrierefrei zu begehen sind. #S21
Der TGV in Frankreich hat Hebebühne für Rollstuhleinstieg.
Fluchtwege bei Tiefbahnhof wird keines der behindertengerechten Kriterien erfüllen. Barrierefreiheit? "Muß vor Aufzügen stehen und bitten und betteln, dass ich reinkomme".
"Sie konnten gar nicht barrierefrei bauen, da Ihnen die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind." Betonung, dass in einer überalternden Gesellschaft jetzt schon 1/3 dieser Barrierefreiheit nutzt. Bald 50 Prozent. Dazu Mütter mit Kinderwagen
MaxiMUNICH: Drewes bringt es auf den Punkt. Für viele Behinderte ist die Bahn eine Lebensgrundlage u keine angenehme Option. #S21
Alex_Drewes: Meine Fazit dabei: "Stuttgart 21" ist für behinderte Menschen hinsichtlich Barrierefreiheit und Sicherheitsaspekten intolerabel. #S21
Geißler: Aufzüge zu klein, müssen größer gebaut werden. Rolltreppen. Erwähnt Frankfurter Fernbahnhof als vorbildlich.
Kleiner Scherz:
Denker_123: RT @zuputu: so koennten die schilder bei #s21 aussehen: http://goo.gl/fLPDM
Frage des Brandschutzes. Hans Heydemann, Vortrag Vergleich Sicherheit Kopfbahnhof - Tiefbahnhof.
RAILoMOTIVE: Da suchen sie: ja, wo sind denn die Fluchtwege? Wie ich schon vor Wochen schrieb: Kein Zugang für Rettungsfahrzeuge! #s21
Korrektur später von Pro Bahn. Doch. Kürzer als bei Kopfbahnhof.
stuttgarter1977: Heydemann kam mit vielen erschreckenden Fakten um die Entrauchung von #S21
Stocker: Was? Türen verriegeln sich gegenseitig. Bahn: Beide Türen gehen mit Panikverschluß in beide Richtungen auf. Stocker: Das steht so nicht im Planfeststellungsverfahren. Schon wieder mal!!! Aaah. Ein Interpretationsfehler, sagt die Bahn. Doll, Bahn sagt, hochrangige Professoren haben Konzept entwickelt. Geißler: Bitte was? Schildern Sie doch mal den Fall. Rauch kommt nich automatisch rein. Tür geht zu. Rauch geht auch durch, sagt Stocker. Nee, Rauch geht nicht rein. Darf da nicht durchgehen. Boah neee. Ich versteh nix. Was hat der Rettungsstollen für einen Sinn? Allgemeine Verwirrung. Türen auf? Türen zu? Kein spezifisches S21-Problem. Oh wie beruhigend.
Kefer erklärt. Rauch geht nach oben in die Kuppel. Kaminwirkung. Nicht (generell?) in die Röhre. Verqualmung des 2. Tunnels eine Mengenfrage.
Nu ja. Geißler sagt, Problem kein Spezifikum des neuen Tiefbahnhofs, daher allgemeine Lösung gefordert nach Rettungskonzept für Worst-Case, das aber nicht in der Schlichtung gemacht werden muß.
kruemelhuepfer: RT @stuttgarter1977: Man redet von ungefähr 40 Minuten bis Löschwasser in einer Trockenleitung im #S21 Tunnel beim Brand wäre. #fail
Welches dumme Arschloch postet jetzt bei Twitter, dass leider kein Konzept für den Fall eines Meteoriten-Einschlags besteht, um sich etwas lächerlich zu machen über die aktuelle Diskussion? Hallo! Verstanden, dass hier ein dringender Lösungsbedarf für den Brandfall 'nicht nur bei S21' besteht?
Frage: Wurden die Anregungen der Branddirektion Stuttgart übernommen oder nicht? Wenn nicht, warum?
Weitere Punkte: Fluchtwege nicht barrierefrei?
Rettungswege kürzer bei S21 sagt Pro-Vertreter.
Geißler, noch mal der Punkt: Reichen die Kapazitäten auch für die Rettung Behinderter aus?
Und Älterer? Kleiner? Kinderwagen sowieso nicht, Frauen packen die Kinder untern Arm.
Also, kommt man auch ohne athletische Fähigkeiten beim Brand raus? Geißler bittet rhetorisch darum, das beim Bau des Tiefbahnhofs doch zu berücksichtigen.
Update:
Neue Arbeitskreise
Behinderte gegen Stuttgart 21 – behinderte@gegens21.de
Theorie zu Stuttgart 21 – theorie@gegens21.de (Gründungstreffen am 26.11., 20 Uhr)
Liveschlichtung: Phoenix blendet sich um 16.00 Uhr aus. SWR überträgt bis Ende im Internet.
Ausnahmegenehmigung? Habs beim Umschalten nicht mitbekommen.
Update:
S21-Schlichtung 6: Phoenix schaltet die Demokratie ab.
DerFreitag, Blog-Community, Beitrag mit vielen Links zu Materialien
Frau Gönner will um 16.30 Uhr nach Hause. Geißler betont ihr gegenüber, dass es doch was gebracht hat, über die Sicherheitsfragen zu diskutieren.
Wer spricht da jetzt gerade? Das hat irgendwie Comic-Charakter. Nicht der Inhalt, sondern die kleinen Scharmützel.
Bahnhofsneigung. Das Wort kommt dauernd vor. Bahnhof hat eine Neigung, und die entspricht nicht den grundsätzlichen Vorschriften, Eisenbahnbundesamt hat aber Ausnahmegenehmigung erteilt.
Ähh, jetzt aber nicht das Problem, dass Lokführer gewöhnlich den Zug ohne Handbremse stehen lassen und das hier vergessen könnten? Nee, das is doch nicht das Problem, oder? "Weil vom Regelwerk abgewichen wird". Doch, ist Problem. Aber wohl doch an anderer Stelle. Wo also ist das Problem bei zu großer Neigung?
Also: Zug bei dieser Neigung muß sicher gehalten werden. Kann sich ein Zug also selbstständig machen und einfach losrasen mit den Leuten?
Ich finde die Antwort heute nicht mehr. Andere sicher schon.
Update:
Presseerklärung Parkschützer
Besorgniserregendes Sicherheitskonzept
Update:
Artikel SWR, Sicherheit bei S21 sorgt für heftigen Streit
Geißler: "Ob Ökonomie wichtiger ist als die Menschen, das ist die Frage. Sie kapieren das nicht".
Update:
"Die frühe Ausrichtung an menschenrechtlicher Politik, selbsttätigem Handeln und einer nachhaltigen Ökonomie kommt den oft Belächelten nun zugute. Den Rest erledigt die Globalisierung."
MokusCams21: RT @Optififfi: Noch ein Beispiel für "Bäume" auf einem Flachdach (aka Parkerweiterung), hier Neue Messe Stgt. #S21 http://twitpic.com/38vgw7
Siehe in der Freitags-Runde den Beitrag vom Architekt Ingenhoven und dessen Auffassung von einem 'Garten'.
Update:
Stuttgart 21 ist gebaute Menschenverachtung:
"Leider bestimmen immer noch, notfalls mit subtilen Druckmitteln, die “Investoren”, wie gebaut wird. Wer sich die dörflichen Bankbauten in Baden-Württemberg anschaut, erkennt, wer hier das Sagen, aber nicht das geringste Verständnis für örtlich angepasste Architektur hat. Üble, Modernität und Monumentalität suggerierende Klötze aus Waschbeton, mit Fertigteil-Betonklötzen, braun verspiegeltem Glas und kiesbestreutem Flachdach stehen da zwischen gewachsener württembergischer Architektur mit hohen, spitzen Satteldächern ehemaliger Bauernhäuser oder schönen Bürgerhäusern. Planerischer Müll vom örtlichen Einfamilienhaus-Architekten, der auch einmal ein neues Bankgebäude entwerfen darf, weil er im Gemeinderat sitzt und man auch die sonstigen Ausführenden schon vorher mitbedacht hat.
Bankdirektoren- und Investorenarchitektur ist fast automatisch der Garant für in Glas und Stein zementierten schlechten Geschmack und Überheblichkeit ohne Rücksicht auf das Umfeld. Mit der Aussicht auf Arbeitsplätze und Investitionen kriegt man auch die wenigen hellen Köpfe in den Stadtverwaltungen und Stadträten weich.
Dass der geplante Bahnhof auch menschenverachtend ist, was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft, wurde gestern besonders deutlich."
Und hier noch ein Zitat aus dem oben genannten Eisenbahn-Blog zu einem Thema, das gestern in der Schlichtungsrunde ebenfalls behandelt wurde. Der Schotter und die Schmetterlinge und die Hasen:
"Die Hände kann man auch über dem Kopf zusammenschlagen, wenn man hört, was bei einem Bauvorhaben untersucht wird: Die Käferlein werden gezählt, die Arten ermittelt, für Fledermäuse ein Tunnel unter der Bahnstrecke gebaut und für gerodete Wälder neue Bäume gepflanzt. Ich wundere mich, warum bei solchem Aufwand überhaupt noch ein Bauvorhaben durchgezogen werden kann. Wir Deutsche sind bei allem doch etwas sehr gründlich…
Sehr nett war heute die Diskussion über Feldhasen im Park und ein Ersatzbiotop aus gebrauchtem Schotter, das irgendwo, vielleicht bei der Platanenallee, wie die Planer raten mussten, auf 5,8 ha angelegt werden muss. Wahrscheinlich ist der Stallgeruch des gewohnten Schotters wichtig für das Lebensgefühl der Hasen, die allerdings auf den Klang des Schienenstahls und das Knacken der Gleise beim Aufheizen und Abkühlen verzichten werden müssen, sofern ihnen diese Geräusche für eine gewisse Übergangszeit nicht digital aus Lautsprechern dargereicht werden.
Leider ist noch nicht geklärt, wie Hasen, die sich weigern, auf diese neue Schotterfläche umzuziehen, landespolizeilich oder durch gewaltbereite bayerische BFE-Beamte dorthin verbracht werden. Ich vermute, durch Mittel des unmittelbaren Zwangs und mit Kabelbindern. Wobei die Polizei beachten müsste, dass Wasserwerfer auf Hasen eine ungleich stärkere Wirkung hätten und der Wasserdruck tierisch reduziert werden muss. Aber bis 2035 werden sanfte Wasserwerfer für Stuttgart bestimmt längst geliefert sein."
Geißler weist daraufhin, dass die Leute es nicht mehr mitmachen, wenn etwas einfach von oben angeordnet wird und sagt, dass sie damit Recht haben. "Durch absolute Transparenz können wir Vertrauen wiedergewinnen". Deswegen ist die Schlichtung gut.
.