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Freitag, 16. März 2012

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Die Scheiterhaufen-Society. Dazu diese Information. Und eine kurze Bemerkung: Wird das nicht langsam sehr peinlich, trotz weltweit wachsendem Bewusstsein und Information der Öffentlichkeit immer noch zu versuchen, insbesondere hochgebildete Frauen derart zu verscheissern?







„Matriarchatsforschung“ in WIKIPEDIA – ein Skandal
Information aus der Internationalen Akademie HAGIA im März 2012
Leitung: Heide Göttner-Abendroth






Die schon seit Jahren existierenden Wikipedia-Artikel „Matriarchat“ und „Matriarchatsforschung“ waren seit September 2011 – durchaus in Folge der Hetzkampagne gegen den Matriarchatskongress in St. Gallen, Mai 2011 – heftigen Angriffen ausgesetzt. Die recht plötzlich in Wikipedia auftauchende „Fiona Baine/Finn“ erklärte, dass es den Begriff Matriarchat in der Wissenschaft gar nicht gebe und dass Matriarchatsforschung keine Wissenschaft sei. „Fione Baine“ ist das Wikipedia-Pseudonym von Martina Schäfer, welche die Hetzkampagne gegen den St. Galler Kongress bei Behörden, Presse und Radio betrieben hatte. Nun begann sie in Wikipedia zu agitieren und stellte als erstes einen Löschantrag für den Artikel „Matriarchatsforschung“. Es gibt jedoch die Regel, dass für wissenschaftlich umstrittene oder „nicht neutrale“ Artikel keine Löschanträge gestellt werden dürfen, schon gar nicht von einer vorher kaum präsenten Nutzerin. Ferner gilt die Regel, dass bei solchen Artikeln erst einmal die Theorie ausführlich dargestellt werden muss und danach erst die Kritik.
Durch diesen Löschantrag entstand eine heiße Diskussion, die im Oktober 2011 über 7 Tage lief. „Fiona Baine“ alias Martina Schäfer dominierte sie weitgehend und wiederholte ohne neue Argumente ihren Löschantrag mehrmals. Dabei setzte sie Heide Göttner-Abendroth als Person und Forscherin in jeder Hinsicht herab und verdrehte deren Aussagen und Arbeit ins Gegenteil. Sie schrieb unter die Kurzbiografie von Heide Göttner-Abendroth eine Rubrik „Kritik“ – ein Vorgang, der sonst nirgends in Wikipedia bei Biografien vorkommt – in der die Akademie HAGIA als „Sekte“ bezeichnet wird, zu der ehemalige Mitglieder (sie selbst!) Ausstieghilfe anbieten. Damit wurde die Wikipedia-Regel gebrochen, dass gegen lebende Personen keine spekulativen und diffamierenden Aussagen gemacht werden dürfen. Jedoch erfolgte trotz ihrer Regelbrüche keine Sanktion gegen „Fiona Baine“. Denn sie arbeitet im Verband mit einem einflussreichen Nutzer/Administrator („Atomiccocktail“), dessen Argumente und Sprachgebung rechtslastig klingen, und zwei weiteren, die von Matriarchatsforschung keine Ahnung haben, aber dagegen sind. Es war anhand dieser Diskussion leicht zu sehen, dass hier Absprachen gegen den Artikel „Matriarchatsforschung“ bestanden, was wieder eine Wikipedia-Regel verletzt. Machtkämpfe um Themen sind hier nicht erlaubt. Aber ganz entgegen diesem Ideal gibt es in diesem Medium Macht ausübende Gruppierungen, und deren Zusammenhänge oder „Seilschaften“ sind für andere Nutzer nicht durchschaubar. Diejenigen, die keine Insider sind, arbeiten also mit Wikipedia wie in einer „Black Box“, das heißt: Was sie tun, ist jederzeit durch die Administratoren abrufbar und einzusehen, jedoch was mächtige Administratoren tun, sieht der gewöhnliche Nutzer nicht. Dabei sollte bei diesem Medium nach seinen Regeln eigentlich Transparenz herrschen.







In der Löschdiskussion mehrten sich die Stimmen, die gegen eine Löschung des Artikels „Matriarchatsforschung“ plädierten, weil er relevant sei, denn es finde eine rege Diskussion in der Öffentlichkeit zum Thema statt. Außerdem gebe es zu allen möglichen Themen in Wikipedia Artikel, warum auch nicht darüber? Außerdem seien die beiden Artikel „Matriarchat“ und „Matriarchatsforschung“ durchaus gut geschrieben. Das Problem schien letztlich (für „Fiona Baine“) nur zu sein, dass Heide Göttner-Abendroth darin zu oft zitiert wurde. Alle klärenden und ausgleichenden Argumente, die vorgebracht wurden, überging die Gegenseite in polemischer Manier, was zeigt, dass es nicht um eine sachliche Klärung, sondern um einen ideologischen Angriff ging. Ein Mann, der sich in der Matriarchatsforschung gut auskennt, verteidigte sie mit ausgezeichneten Argumenten bis zuletzt. Aber da er eine von der Mainstream-Wissenschaft abweichende Position vertrat, eben die Matriarchatsforschung, wurde er von der Gegengruppe provoziert, angepöbelt und beleidigt – was gegen die Regel des Anstands bei Wikipedia verstößt. Ein unbefangener Nutzer bezeichnete den Hergang der gesamten Diskussion als „Schlammschlacht“.








Nach 7 Tagen hatte die Mehrheit der Stimmen in dieser Diskussion vorgeschlagen, den Artikel nicht zu löschen, sondern in den kommenden Monaten im Konsens umzuarbeiten. Konsens zu suchen, auch bei verschiedenen Auffassungen, ist eine weitere Regel bei Wikipedia. Die letzte Entscheidung traf nach 7 Tagen dann ein außenstehender Schiedsrichter, der offenbar dafür beauftragt worden war: Er entschied, dass der Artikel „Matriarchatsforschung“ nicht gelöscht wird, da ersichtlich dazu Informationsbedarf bestehe.
Sofort bezeichnete die Gegenseite dies als „groteske Fehlentscheidung“, weil sie ihre Ansicht, dass es bei der Matriarchatsforschung um „pseudowissenschaftliche Thesen von einer kleinen Schar Personen aus dem esoterischen Dunstkreis geht“, nicht erzwingen konnte (20. Oktober).
Sogleich begann diese kleine Gruppe, trotz des Widerstands des Kenners der Matriarchatsforschung, dem Artikel einen anderen Namen zu geben und ihn umzuarbeiten. Er wurde jetzt „Geschichte von Matriarchatstheorien“ umbenannt, womit gesagt wird, dass alles nur Theorie ist und es gar keine Forschung gibt. Dies war entgegen dem Spruch des Schiedsrichters und bedeutete eine indirekte Löschung des Artikels „Matriarchatsforschung“. Ferner wurde ein neues Konzept für den Artikel entwickelt, das die Matriarchatsforschung ausschließlich aus der Sicht der Gegnerinnen darstellt, die keineswegs sachlich argumentieren, sondern denunzieren (Röder/Hummel/Kunz, Fehlmann, u. a.). Der Name Heide Göttner-Abendroth wurde gestrichen, wo immer möglich. All das geschah binnen 4 Tagen und Nächten (bis zum 24. Oktober), entgegen der Absprache, dass im Verlauf der nächsten Monate umgearbeitet würde. Es war eine autoritär durchgeprügelte „Nacht-und Nebel-Aktion“, die niemand anderem die Chance ließ, mitzudiskutieren und Wissen einzubringen – was doch das grundlegende Ethos bei Wikipedia ist.








Dabei wurde der Verteidiger der Matriarchatsforschung an die Wand gespielt, mit Entzug der Schreibrechte bedroht, seine Argumente lächerlich gemacht. So steht es um die Konsensfindung bei Wikipedia.
Nachdem jeder Widerstand „erledigt“ war (ein Ausdruck des Machthabers in dieser letzten Diskussion), wurde dieser umbenannte Artikel ausgebaut und aufgeschwollen. Da sie sich als Kennerin der Matriarchatsforschung aufspielt, wurde er überwiegend allein von „Fiona Baine“ alias Martina Schäfer neu verfasst. Der Tenor folgt ausschließlich den Gegnerinnen der Matriarchatsforschung (besonders Fehlmann) und schließt Diffamierungen ein. Insgesamt wird so getan, als ob es gar keine ForscherInnen zu diesem Thema gibt, sondern ohne Unterschied werden alle relevanten Personen aufgelistet, ob sie nun Theorien entwickelt oder Sachforschung betrieben haben oder Kritikerinnen der Matriarchatsforschung sind. Die Lesbarkeit sowie der Informationsgehalt bleiben bei diesem „Salat“ auf der Strecke.
Dieser ganze Hergang wie dessen einseitiges Ergebnis sind ein Armutszeugnis für Wikipedia. Wie empfiehlt sich dieses Medium doch den Lesenden: „Wikipedia – die freie Enzyklopädie“! Offensichtlich sind dabei manche Themen und Personen vogelfrei.




















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Donnerstag, 1. November 2012


















Auszug aus dem Newsletter
Internationale Akademie Hagia
für Moderne Matriarchatsforschung und Matriarchale Spiritualität
Leitung: Heide Göttner-Abendroth
(Weitere Auszüge folgen)








Neuer Großer Studiengang 2014 – 2016 zur Ausbildung als



Referentin für Matriarchatsforschung (Zertifikat)
Priesterin der Matriarchalen Mysterienfeste (Zertifikat)



Der Studiengang umfasst die Bereiche



Matriarchale Gesellschaften weltweit in Gegenwart und Geschichte
Matriarchale Mysterienfeste
Matriarchale Mythologie und Symbolik
Matriarchale Ästhetik und Kunst
Matriarchale Medizin
Entstehung des Patriarchats
Matriarchale Politik heute und Zukunftsvisionen
Feier der Matriarchalen Mysterienfeste
Argumentationslehre und praktische Übungen
Exkursion: matriarchale Spuren in der heimischen Landschaft
Gastreferentinnen




Die Leitung des Großen Studienganges hat Heide Göttner-Abendroth.
Den Bereich Matriarchale Medizin und die Mysterienfeste im Großen Studiengang leitet Cécile Keller.




Im ersten Jahr (2014) finden vier Lehreinheiten zu Beginn der vier Jahrszeiten statt, und es werden die Feste des Jahreszeitenbeginns gefeiert (kleiner Zyklus). Im zweiten Jahr (2015) finden acht Lehreinheiten statt, zusammen mit der Feier des vollen Zyklus der Jahreszeiten. Im dritten Jahr (2016) gibt es zwei Lehreinheiten: die landschaftsmythologische Exkursion und das Abschlusstreffen mit der Verleihung der Zertifikate.




Es ist möglich, den Großen Studiengang auch zur persönlichen Weiterbildung zu besuchen ohne ein Zertifikat anzustreben. Weiterhin ist es möglich, die Matriarchalen Mysterienfeste unabhängig vom Studiengang im 2014 zu buchen. Siehe dazu Punkt 2, „Aktuelle Veranstaltungen der Akademie HAGIA“.




Für eine genauere Beschreibung siehe:
www.hagia.de
Anmeldeschluss: 31. Dezember 2013
Es ist ratsam, bei Interesse sich schon jetzt mit uns in Kontakt zu setzen.
Studiengebühr: pro Lehreinheit mit Fest 270 Euro (Donnerstagabend bis Sonntagmittag).
Detailprogramm: Alle ernsthaft Interessierten erhalten ein Detailprogramm.












Max Dashu zu Gast in der Akademie HAGIA



Wir feiern den Abschluss des dritten Großen Studienganges vom 13. – 16. Dezember 2012. Unser spezieller Gast ist die Forscherin Max Dashu aus den USA, die Heide seit 2003 kennt und zum 2. Weltkongress für Matriarchatsforschung eingeladen hatte. Max Dashu gründete im Jahr 1970 das „Suppressed Histories Archiv“ mit Hunderten von Dia-Serien. Sie erforscht und lehrt die globale Geschichte der Frauen und ihres Kulturerbes.
In der AKADEMIE HAGIA wird Max Dashu einige ihrer eindruckvollen Dia-Serien zeigen. Die Themen sind: „Schamaninnen in alten Kulturen weltweit“, „Rebellierende Schamaninnen weltweit“, „Deasophie: Göttinnen-Weisheit“.



Wir freuen uns sehr darauf.




In der Akademie handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung, dafür ist Max Dashu im MATRIARCHIV in St. Gallen/ Schweiz in einer offenen Veranstaltung zu hören mit der Dia-Show: „Die megalithischen Ahninnen-Steine Europas“.




Zeit: 11. Dezember 2012, 18.30 Uhr.
Ort: Kantonsbibliothek Vadiana, Notkerstraße 22,
Eintritt frei.
Siehe auch: www.matriarchiv.info




















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Dienstag, 28. Oktober 2008

Kampfzone weibliche Mythologie und Matriarchatsforschung

Luisa Francia nennt für den heutigen Tag Lilith. Warum sie diesen Tag wählt, ist mir noch nicht ganz klar. Wer sich einen kurzen Eindruck über die Kulturkriege beispielsweise um diese mythologische Figur und den Kampf in der Matriarchatsforschung verschaffen möchte, der gehe zu Wikipedia, lese die hämische Einleitung des Textes zu Lilith und den knappen Kommentar zum Feminismus. Oder lese und begreife die verheerenden und tief in der kollektiven Seele verankerten Folgen nicht nur der hellenistischen Propaganda-Mythologie. Eine empfehlenswerte Leselektüre ist in diesem Zusammenhang auch: Jack Holland, Misogynie. Die Geschichte des Frauenhasses. Sicher dringt diese Bildung recht bald nicht nur in die Lehrpläne der Bildungsstätten sondern auch bis in die Fernsehanstalten und zu deren gut bezahlten Bildungsvorbetern vor.

Mittwoch, 1. April 2009

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Da der Rundbrief noch nicht auf der Internet-Seite steht, die gerade neu gestaltet wird, hier Ausschnitte des Rundbriefs 1 März 2009



HAGIA
Internationale Akademie
für Moderne Matriarchatsforschung und Matriarchale Spiritualität
Seit 1986
Leitung: Dr. Heide Göttner-Abendroth und Cécile Keller





(Search ISLA-Blog Heide Göttner-Abendroth)









Internationale Konferenz, York University, Toronto, Kanada



22. – 25. Oktober 2009


A (M)otherworld is Possible: Three Feminist Visions

The Motherhood Movement
Matriarchal Studies
The Gift Economy



Die “Association for Research on Mothering”, die “Internationale Akademie HAGIA“ und das "Gift Economy Network" laden zu dieser Konferenz ein. Die Kongress-Sprache ist Englisch.



Die Themen umfassen:


Internationales Motherhood Movement in Gegenwart und Geschichte; Mutterschaft und mütterliche Politik; Mütter als Objekte der Politik und als Politikerinnen; Aktivismus und Widerstand von Müttern; feministisches Mothering; Mutterschaft und Arbeit; mütterliches Denken und die Ethik der Fürsorge.



Matriarchale Gesellschaften heute weltweit; ihre Traditionen und ihre Situation heute; Widerstand indigener matriarchaler Gesellschaften gegen patriarchale Machtansprüche; Bedeutung der Mütter und Frauen in matriarchalen Gesellschaften;
matriarchale Gesellschaften in der Geschichte; verborgene matriarchale Elemente in patriarchalen Gesellschaften; Bedeutung dieser Elemente für Mütter und Frauen in patriarchalen Gesellschaften; Bedeutung matriarchaler Politik heute für eine veränderte Gesellschaft in der Zukunft.




Gift Economy (Ökonomie des Schenkens) in Matriarchaten und anderen indigenen Gesellschaften; Mothering als Ökonomie des Schenkens; Schenken versus Tausch; die
Ausbeutung der Gift Economy durch Patriarchat und Kapitalismus; die Psychologie, Spiritualität, Symbolik und die Werte der Gift Economy; einige praktische Beispiele für Gift Economy; die Gift Economy als mütterliche Ökonomie gegen die kapitalistische
Ökonomie.





Hauptrednerinnen (Keynote Speakers) sind:

- Andrea O’Reilly (Canada)

- Heide Göttner-Abendroth (Germany)

- Genevieve Vaughan (Italy/USA)

- Barbara Mann (Bear Clan of the Seneca, Iroquois)

- Pilwha Chang (South Korea)

- Marina Meneses (Juchitàn, Mexico)

- Wahu Kaara (Kenya)

- Valentina Pakyntein (Khasi, India)

- Rauna Kuokkanen (Samiland/Canada), und andere.





Kontakt per Email: arm@yorku.ca



Adresse: Association for Research on Mothering (ARM), 726 Atkinson, York University, 4700 Keele Street, Toronto, ON, Canada, M3J 1P3








Neuer Großer Studiengang 2010-2012



Referentin für Matriarchatsforschung (Zertifikat)
Leiterin der Jahreskreisfeste
Priesterin der Matriarchalen Mysterienfeste (Zertifikat)





Der Studiengang umfasst die Bereiche



Matriarchale Gesellschaften weltweit in Gegenwart und Geschichte
Matriarchale Mythologie und Symbolik
Matriarchale Ästhetik und Kunst
Matriarchale Medizin
Entstehung des Patriarchats
Matriarchale Politik heute und Zukunftsvisionen
Feier der Matriarchalen Mysterienfeste
Argumentationslehre und praktische Übungen
Exkursion: matriarchale Spuren in der heimischen Landschaft
Gastreferentinnen



Die Leitung des Großen Studienganges hat Heide Göttner-Abendroth.


Den Bereich Matriarchale Medizin, die Mysterienfeste im Großen Studiengang und den Spirituellen Heilkreis leitet Cécile Keller.





Im ersten Jahr (2010) finden vier Lehreinheiten zu Beginn der vier Jahrszeiten statt, und es werden die Feste des Jahreszeitenbeginns gefeiert (kleiner Zyklus). Im zweiten Jahr (2011) finden acht Lehreinheiten statt, zusammen mit der Feier des vollen Zyklus der Jahreszeiten. Im dritten Jahr (2012) gibt es zwei Treffen: die Exkursion und das Abschlusstreffen mit der Verleihung der Zertifikate.



Es ist möglich, den Großen Studiengang auch zur persönlichen Weiterbildung zu besuchen ohne ein Zertifikat anzustreben. Außerdem ist es möglich, nur den geistigen Teil (Lehreinheiten) oder nur den spirituellen Teil (die Feste) zu besuchen.




Anmeldeschluss: 1. Februar 2010


Ort: Gründungssitz der Akademie HAGIA: Weghof 2, 94577 Winzer (in der Nähe von Passau). Unterkunft und Verpflegung in Selbstorganisation. Adressen für Gasthäuser werden angegeben.



Studiengebühr: pro Lehreinheit mit Fest 250 Euro (Donnertagabend bis Sonntagmittag).


Detailprogramm: Alle ernsthaft Interessierten erhalten ein Detailprogramm (Schutzgebühr 5 Euro)





Informationen zu aktuellen HAGIA-Veranstaltungen




Spiritueller Heilkreis


In diesem Jahr 2009 findet zum ersten Mal ein Spiritueller Heilkreis in der Akademie statt. Er wird an drei Wochenenden, die aufeinander aufbauen, im Verlauf des Jahres durchgeführt. Die Leitung hat Cécile Keller. Der Spirituelle Heilkreis 2009 ist bereits ausgebucht. Alle drei Jahre wird ein neuer Spiritueller Heilkreis stattfinden.





Wanderreise im Berchtesgadener Land



Nach längerer Pause wird Heide Göttner-Abendroth wieder eine Wanderreise leiten und den Teilnehmerinnen die matriarchalen Spuren im Berchtesgadener Land, einer deutschen Alpengegend von außergewöhnlicher Schönheit, erschließen. Die alten heiligen Plätze sollen geehrt und mit kleinen Ritualen gefeiert werden (Cécile Keller).



Zeit:
18. bis 23. Mai 2009 (Anreise: 17. 5. Abreise: 24. 5.)



Verlängerter Anmeldeschluss:
31. März 2009



Anreise in Selbstorganisation. Hotels mit Halbpension werden vororganisiert. Wegen des großen Interesses an dieser Reise haben wir den Anmeldeschluss verlängert. Es ist dennoch ratsam, sich bald zur Teilnahme zu entscheiden, da nur begrenzte Plätze
zur Verfügung stehen. Allen Interessentinnen schicken wir das Detailprogramm zu.





Matriarchale Mysterienfeste



Die Matriarchalen Mysterienfeste finden derzeit im Rahmen des Großen Studienganges statt. Sie können jedoch auch unabhängig vom Großen Studiengang besucht werden, die Teilnehmerinnen kommen dann nur zu den Festen hinzu. 2010 wird ein kleiner Zyklus durchgeführt, 2011 ein großer Zyklus. (Einzelne Feste können nur in Ausnahmefällen und in Rücksprache mit der Leiterin besucht werden.)






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Montag, 30. März 2015
















Gestern blätterte ich in einem Buch über matriarchale Kultplätze in der Eifel. Der Neanderthaler muss wieder herhalten. Dieser ist schuld daran, dass es rote Haare auch heute noch gibt. Und rote Haare sind bekanntlich des Teufels, welcher sich gerne mit Hexen, Huren und Juden umgibt. Nachdem der Neanderthaler ausgestorben war, so die Autorin, ging es endlich bergauf mit der Kultur. Ach, ehrlich? Gefördert wurde dieses Werk von der Gerda-Weiler-Stiftung. Nun war Gerda Weiler eine der Autorinnen, deren kulturgeschichtliche Kenntnisse ich sehr schätze. Leider kannte sie aber wohl zu wenig Risiken und Folgen biologischer Kriegsführung. Anders sind ihre Dialoge über ihre diversen Krankheitssymptome mit der späteren Sachverwalterin ihres Werkes in einem kleinen Bändchen mit so mutmachendem Titel kaum zum verstehen. Das Bedauern über die Krankheitssymptome von Gerda Weiler hat für mich einen ganz schalen Beigeschmack.
Gerda Weiler hat sich explizit gegen jeden Versuch der Vereinnahmung matriarchaler Kulturgeschichte durch antisemitische Strömungen gewendet, die sich leider eben auch in Teilen der Matriarchatsforschung zeigen. Ich kenne die Gründe von Heide Göttner-Abendroth für ihre Danksagung und Widmung im neuen Buch nicht, finde sie aber sehr interessant. Der Titel: Matriarchale Landschaftsmythologie. Von der Ostsee bis Süddeutschland. Sie erwähnt drei Stiftungen, mit Hilfe dessen das Buch veröffentlicht werden konnte. Und schreibt: "Eine Stiftung, die nicht genannt werden möchte - Der "Fonds für Matriarchatsforschung" im Förderverein der Akademie HAGIA e.V. - Die Gerda-Weiler-Stiftung für feministische Frauenforschung, Mechernich - Eifel



















Mittwoch, 14. März 2012

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Im letzten Jahr sind zwei Bücher von Heide Göttner-Abendroth neu erschienen:





„Am Anfang die Mütter“, erschienen 2011 im Kohlhammer-Verlag. Das Buch umfasst 20 Essays, die das Themenspektrum der modernen Matriarchatsforschung in seiner Komplexität und Differenziertheit zeigen, die teilweise vergriffen oder nicht publiziert sind.




Die überarbeitete und erweiterte Neuauflage von „Die Göttin und ihr Heros“, erschienen 2011 beim Kohlhammer Verlag. Das Buch bietet eine Fülle von vertieftem Wissen.




Im letzten Jahr entstand ein Filmporträt über Heide Göttner-Abendroth: „Ein Leben für die Matriarchatsforschung“, von Gudrun Frank-Wissmann.




Im Frühsommer 2012 wird ein neues Buch von Heide Göttner-Abendroth erscheinen: „Matriarchale Landschaftsmythologie. Von Rügen bis zum Berchtesgadener Land“, Stuttgart 2012, Kohlhammer Verlag.



















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Freitag, 25. Juli 2008

Matriarchatsforschung

Please, please don't ever trust anything Wikipedia does on women, women's issues, or anything Christians don't like (women, women's issues, homosexuality, Paganism, goddesses, Wicca, who burned down the Library at Alexandria [we all know it was Christians who probably did it, but try to get that one to stick on Wiki!]).


Zum Thema siehe auch:


Eine Zusammenfassung des sehr lesenswerten Openbooks von Gabriele Uhlmann über Çatal Höyük habe ich hier gefunden. Welche Stilblüten die Kämpfe in der Forschung treiben, zeigt zum einen der Wikipedia-Artikel, in dem man es sich nicht hat nehmen lassen, das Wort "Kommunismus" wenigstens einmal zu erwähnen.

Dienstag, 23. November 2010

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Statt reißerischer Hetzartikel und personellen Begehrlichkeiten diverser Dienste hätte ich lieber begleitende Fachkommentare zur Fachschlichtung gelesen, diesem wichtigen neuen Prototyp für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Demokratie. Aber solch eine öffentliche Fachschlichtung passt vielleicht nicht ganz in das Konzept des Herrschaftswissens, welches exklusiv von Massenmedien transportiert wird? Wie entstehen denn die genannten Bedrohungsszenarien, wie entsteht (religiöser) Fundamentalismus? Und könnte es sein, dass auch mit Absicht international gezündelt wird? Von wem?
Ich bin mir sicher, dass große Teile von Polizei und Bundeswehr sich nicht mehr so gerne mißbrauchen lassen für eine Lobbypolitik, die leider auch auf Erpressung und dem Willen zur finanziellen Bereicherung mancher PolitikerInnen beruht.
Jede und jeder begreift allerdings auch anhand des Artikels, dass das lukrative Zusammenspiel von Diensten und Massenmedien, die eine Multimilliarden-Industrie sind, welche mit Großkonzernen in enger Verbindung stehen, durch neu entstehende Vielfalt und Transparenz, durch mehr Demokratie, für manche sehr bedrohlich wirkt.
Ich hörte übrigens gestern, dass in Köln-Mülheim viele Zigeuner aus Rumänien angekommen sind. Leute, wie wäre es, wenn Ihr mal den Hahnwald besucht? Das ist das Viertel, in dem die Quote der Rechtsaußen-Wähler so hoch war. Ich gehe davon aus, dass sie sogar noch höher war. Der Zusammenhang zwischen Wohlstandsbesorgten und rechten Parteien ist nicht nur Politologen bekannt.
Lasst Euch nicht durch die privaten Sicherheitsdienstleister dort abschrecken. Man begreift vielleicht langsam auch in diesen deutschen Stadtvierteln mit Wagenburgcharakter, dass asoziales Wirtschaften auf Kosten der Allgemeinheit auf Dauer die eigene Bewegungsfreiheit etwas einschränkt.








Update:





Artikel: MAD vor dem Aus? Kommentator: "Na ja, vielleicht können wir uns bei den Amis ja noch ein paar Ideen holen oder gleich Verträge mit Blackwater schließen - nur für den Fall, dass die BW nicht so will ..."




Kommentator zu einem anderen Artikel: "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß die allermeisten Polizeibeamten diese ständigen, schon seit Jahren andauernden, ultranervigen Ping-Pong-Kampagnen, die stets nur noch unter gewaltsam beanspruchten Labels wie "die Polizei muß...", "die Polizei braucht...", "die Bundeswehr soll...", auch nur im Mindesten ansprechend finden. Vielen Bürgern dürfte es nach meinem Dafürhalten ähnlich gehen. Ohne Polizei funktioniert unsere Gesellschaft nicht, und ohne freie Bürger, die auch wirklich ohne größere Mühe das
plausible Gefühl haben können, per se ihr Leben ohne die paramilitärischen Ambitionen irgendwelcher Ordnungspolitiker ungehindert gestalten zu können, funktioniert die Gesellschaft eben auch nicht.
Nachtrag: Wer und was sollen denn die " Freikorps Schünemann " sein? Sind das die Truppen, die den deutschen Spießbürger für blöd halten? Sind das die, die glauben, der sogenannte Spießbürger finde den aktuellen Terroralarm-Terror passend zu NATO-Gipfel und Innenministerkonferenz nicht mehr als merkwürdig? Sind das die, die dem sogenannten Spießbürger nicht zutrauen, die Wirkung luntegelegter religiöser Fundamentalisten zwar zu sehen und darüber wütend zu sein, die Ursachen dafür aber nicht aus dem Blick zu lassen? Freikorps? Was sagen denn die Führer der Truppen verschiedener Fundamentalisten zur Verleihung des Silbernen Awards an die Türkei für ihren Pavillon auf der Expo Shanghai 2010, die ein Abbild war der ersten bekannten Siedlung des Neolithikums? Ein Abbild der anatolischen Stadt Catalhüyük, dem weltweiten Mekka der Matriarchatsforschung? Hoffentlich aber doch nicht dieses: So viel Gemeinsames und gleichzeitig so viel verschieden Farbiges, so viel Hoffnung auf eine weltweite soziale Marktwirtschaft war noch nie. Daher die Bomben-Stimmung!



















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Freitag, 20. April 2012

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"Die psychologistische Mythen- und Märcheninterpretation, die seit ihrem Anfang bis heute epidemisch grassiert, deutet Märchenmotive aus alten Kulturen mit abstrakten psychologischen Begriffen des 19. Jahrhunderts. Dabei geht nicht nur die Symbolstruktur der Motive verloren, sondern auch ihr kulturhistorisches Umfeld. Beispielsweise wird der Archetyp "Mutter", der je nach Bedarf drohend, glühend, eisig, vernichtend oder hilfreich ist, mit dem "Unbewussten" gekoppelt (wieso eigentlich?) und dadurch äußerst diffus. Der Spielraum der Interpretation wird hier beliebig und diese damit wertlos; zudem kommen bei solchen Deutungsversuchen die vorurteilsbehafteten patriarchalen Weiblichkeitsbegriffe der diversen psychologischen Theorien ins Spiel."











Aus:
Heide Göttner-Abendroth
HAGIA - Internationale Akademie für moderne Matriarchatsforschung:
Die Göttin und ihr Heros
Die matriarchalen Religionen in Mythen, Märchen, Dichtung
Kohlhammer; Auflage: Erweiterte Neuausgabe (5. Mai 2011)




















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Freitag, 7. November 2008

Göttin des Tages:

Marija Gimbutas
1921 - 1994








(Foto)



Ein Beitrag über die Archäologin bei Wolfsmutter.com, der mich nicht so zum Kotzen bringt aufgrund der Kulturkriege in der Matriarchatsforschung wie der deutsche Wikipedia-Eintrag. Nur mal so am Rande bemerkt: David Irving lebt. Und Marija Gimbutas ist seit 1994 tot. Wie also hat sich die im Beitrag genannte Zeitschrift seit dem Tod von Marija Gimbutas entwickelt?
Zitat von Wolfsmutter.com: "Durch die Konzentration auf ihre Arbeit hielt sie den Krieg und die Probleme der Zeit von sich fern - so würde sie auch später arbeiten, auch mit dem Affront umgehen, daß ihre FachkollegInnen von ihr Distanz nahmen, nachdem sie die Bedeutung einer weiblichen Gottheit hervorgehoben hatte".



Signs Out of Time

A documentary on archeologist Marija Gimbutas, who found that Europe’s origins lay in a cooperative, peaceful, neolitihic Goddess culture. Her theories challenge conventional archaeology, spirituality, theology, and religious studies, while inspiring artists, feminists, environmentalists and activists.



Update:
Ich habe soeben bei Wikipedia den Artikel von Irene Fleiss bei Wolfsmutter.com in die Literaturliste eingefügt und den Satz über die Mitarbeit von Marija Gimbutas bei einer rechtsextremen Zeitschrift gestrichen. Begründung siehe oben. Mal sehen, ob diese Änderung genehmigt wird.

Freitag, 13. Januar 2012

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"Catal Hüyük wurde 1958 entdeckt. Nach einer längeren Pause wurden die Grabungsarbeiten erst in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder aufgenommen. Die Häuser waren ineinander verschachtelt; man stieg über das Dach ein. Im Inneren fanden die Ausgräber derart viele Hinweise auf die Große Göttin, dass Catal Hüyük zu einem Mekka der Matriarchatsforschung wurde. Wandmalereien leuchten in roter, Lebenskraft evozierender Farbe. Ihr bekanntestes Abbild, heute im Museum für Anatolische Zivilisationen in Ankara, stellt sie als Herrin der (wilden) Tiere dar: Eine kleine Tonfigurine zeigt eine voluminöse, sitzende Frauengestalt, flankiert von zwei Panthern." Aus: Die Türkei ist ein Kelim.






"This Web site is designed for those interested in the ongoing excavations at Çatalhöyük, Turkey. Its aim is to provide information about the activities of the Project and of the different aspects of the research being conducted at Çatalhöyük.
The Neolithic site of Çatalhöyük was first discovered in the late 1950s and excavated by James Mellaart between 1961 and 1965. The site rapidly became famous internationally due to the large size and dense occupation of the settlement, as well as the spectacular wall paintin gs and other art that was uncovered inside the houses. Since 1993 an international team of archaeologists, led by Ian Hodder, has been carrying out new excavations and research, in order to shed more light on the people that inhabited the site."







Facebook - Çatalhöyük Research Project
















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Freitag, 22. Juli 2016


























Rundbrief 10
Hagia - Internationale Akademie für Moderne Matriarchatsforschung und Matriarchale Spiritualität
ist angekommen.






Ich freue mich sehr auf das neue Buch von Heide Göttner-Abendroth:
Berggöttinnen der Alpen
Matriarchale Landschaftsmythologie in vier Alpenregionen





























Montag, 30. Januar 2012

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1. Ich bitte auch diese Kölner (Gesamt-)schule sehr eindringlich darum, in Zukunft freiwillig auf frauenverachtende Psycho-Spiele zu verzichten, die lediglich billige und willige ArbeiterInnen für Wirtschaftsfaschisten mit den Mitteln des verdeckten Antisemitismus und des Islamismus produzieren sollen.




2. Köln wird nicht zur Hochburg von Wirtschaftsfaschisten und eines asozialen Konzern-Kapitalismus. Die mit Hilfe diverser Dienste gezeugten Busch-Babies werden geheilt. Das Studienfach Thealogie begleitet diesen Vorgang nicht nur dokumentarisch und wissenschaftlich. Dazu gehört die Offenlegung, welche Residenten welcher Dienste in welchem Medienkonzern arbeiten.





3. Das ist hier die letzte Generation getarnter Nazi-Nutten gewesen.






P.S. Ich gratuliere Gladio und den Damen und Herren diverser Dienste zur generationenlangen Familienzusammenführung und der zweckdienlichen Wanderung auf alten Wegen. Dieses Kapitel wird ebenfalls dokumentiert. Auch der Zoll beteiligte sich hin und wieder am heimlichen Waffenhandel für gleichzuschaltende Länder? Wo ist der Satz aus dem Artikel geblieben? Und wer hat in dem verlinkten Wikipedia-Artikel den neuen Hinweis auf das Urchristentum eingebracht? Es fehlt dann jetzt noch ein Bezug zu bösen heidnischen und matriarchalen Gruppen, die in Wirklichkeit getarnte Kommunisten sind, so jedenfalls gerne genommen von der Abteilung Desinformation zur Diskreditierung der Matriarchatsforschung. Gruss, die Sprengmeisterin, spezialisiert auf echte und falsche Frontgruppen.


















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Dienstag, 11. Oktober 2011

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Das ja wieder ein Zufall. Die SMS hat sie nicht bekommen. Nun, wie alle wirklich kulturgeschichtlich Gebildeten wissen: Matriarchale Gesellschaften sind untergegangen durch den Einfall der StiefelträgerInnen der Pascha-Paradiese, weil insbesondere Matriarchate nicht wehrhaft waren. Jede Struktur, jede Lebensgrundlage, jede Erinnerung wurde von den Aggressoren ohne irgendeinen Funken von Menschlichkeit zerstört. In der Matriarchatsforschung gibt es verschiedene Strömungen zum Umgang mit diesem Phänomen. Ich habe da eine eindeutige Position entsprechend dem Prinzip der wehrhaften Demokratie: Der nächsten Nazinutte lasse ich das ureigenste Arbeitsgerät in Trümmer legen. Und ein Update: Kommt ein Staubsauger geflogen. Ach nein, wohl doch eher ein ganz minimaler Men in the middle attack.


















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Mittwoch, 17. Februar 2010

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Es stehen bis jetzt 728 Kommentare unter dem Interview mit Claudia von Werlhof. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Titel: Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung: Eine moderne Hexenjagd. Und verweise weiter auf den zweiten Rezensenten dieses Buches bei Amazon, über dessen weitere Rezensionen man sich ein Bild verschaffen kann aufgrund seiner knackig muskulösen Unterhosen-Wünsche unter der Rubrik "Alle meine Rezensionen".
Gerne verlinke ich auch noch einmal aufgrund des Hinweises im Live Traffic Feed diesen Veranstaltungstipp mit dem Thema "Matriarchat versus Anarchie", der über eine ausgesprochen detailliert infor-mierte Liste hier ankam. Was soll mir das wohl sagen? Ist da jemand vielleicht genau wie die Verlegerin vor einigen Wochen, die mit mir telefonierte, ganz erstaunt über diese Welt und auch ganz erschrocken, und dann auch ganz deutlich vernehmbar nicht mehr interessiert? Nun, jede ist für ihr eigenes Handeln selbst verant-wortlich. Natürlich ist es wunderbar, wenn die innere Wandlung konform geht mit der äußeren Wandlung der Welt. Aber wie immer liegt der Weg in der goldenen Mitte. Erst recht für die, die den langen inneren Weg gehen. Zu viele Feen.Reiche sind schon untergegangen und das kleine Volk lebt schon sehr lange in den weiten Wäldern. Ich bin Mutter einer Tochter und Politologin, weniger Sprachwissenschaftlerin, dringend hierarchiebedürftige Therapeutin für Wohlstandsneurosen oder Historikerin. Obwohl Daniele Ganser da ein gutes Vorbild ist.
Alles Gute, Ladies! Wir sehen uns dann vor Ort zum Erfahrungs-austausch im Holdenhof. Und keine Sorge: Das Böse ist immer noch keine Frau! Erst recht keine lüsterne Lady, der fliegende Tische, verwunschene Frösche und Friedenstauben verfallen. Oder vielleicht doch?





P.S. Habt Ihr schon von dem englischen Agenten gehört, der zahlreiche sinnsuchende Menschen anzog und die ganze Bewegung dann kurzerhand ins absolute Aus führte, als er plötzlich sehr dramatisch verkündete, er sei endlich der wiedergeborene Messias?











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Mittwoch, 4. April 2012

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Heide Göttner-Abendroth
HAGIA - Internationale Akademie für moderne Matriarchatsforschung:
Die Göttin und ihr Heros
Die matriarchalen Religionen in Mythen, Märchen, Dichtung
Kohlhammer; Auflage: Erweiterte Neuausgabe (5. Mai 2011)



















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Sonntag, 31. Januar 2010

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Zum Anhören: Dr. Malika Grasshoff, "Weiblichkeit der Kabylen - Religion des Alltags".
Siehe auch: Makilam, Die Magie kabylischer Frauen und die Einheit einer traditionellen Berbergesellschaft.
Der Vortrag "Die Ornamentik der Kabylinnen stellt eine Geheim-sprache dar" von Dr. Malika Grasshoff ist auch zu sehen in der Dokumentation des 1. Weltkongresses für Matriarchatsforschung, September 2003 in Luxemburg, Organisation und Leitung des Kongresses: Heide Göttner-Abendroth.










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Dienstag, 16. August 2011

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Eine Frau mit kleinen Kindern ist nirgendwo so erpressbar wie in der Situation als Alleinerziehende oder in der sogenannten Kernfamilie. Ganz im Gegensatz zur Situation in einer matriarchal organisierten Clanstruktur, die damit natürlich einem asozialen Kapitalismus, der aufbaut auf ausbeuterischer Arbeit und religiöser Pascha-Ideologie, erheblich im Wege steht. Wann kommt die soziale Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen?
Es ist Aufgabe der Männer-Religionen, Frauen in erpresserische Verhältnisse zu bringen, sie zu demütigen und in Ungleichheit zu halten, Frauen als ausbeutbare Masse zu manövrieren, ihre geleistete Hausarbeit und die wichtigste Aufgabe in einer Gemeinschaft, die Erziehung der Kinder, als Arbeit unsichtbar und damit unbezahlt zu machen. Das Haus ist nicht mehr das wesentliche Zentrum einer Gemeinschaft. Das war einmal ganz anders. Und ist in wenigen Gemeinschaften auf der Welt immer noch anders, wie wir auch aus der Matriarchatsforschung wissen:






Vesta war der römische Name der griechischen Göttin Hestia, "der ersten von allen Gottheiten, zu der man beten muß". Mit ihrem Namen begannen und endeten alle Gebete und Opferrituale, sagte Cicero, denn sie ist "die Hüterin der innersten Dinge". (Fußnote)
Pythagoras zufolge war das Feuer ihres Herdes oder Altares das Zentrum der Erde. (Fußnote) Deshalb war der Altar der Vesta in Rom, der von den jungfräulichen Vestalinnen gehütet wurde, auch ein Symbol des Erdmittelpunkts. Ein ähnlicher Altar war in Griechenland das Prytaneum ("öffentlicher Herd"), der ebenfalls von der Göttin verwaltet wurde, die "von allen Gottheiten am meisten verehrt" wurde. (Fußnote)
Vesta oder Hestia war aus dem matriarchalen Zeitalter erhalten geblieben, in dem der Herd der Clanmutter der erste Feueraltar gewesen war. Ihre hausfraulichen Funktionen bestanden darin, das Feuer zu hüten, die Nahrung zu bereiten und das heilige Zentrum des Clanlebens zu gestalten, und sie galten als die heiligsten von allen menschlichen Tätigkeiten. In scharfem Kontrast dazu steht die moderne Hausfrauenarbeit, die in den meisten Fällen einfach nur als Nicht-Arbeit gilt, die keiner Bezahlung würdig ist. Sie wird nicht als ehrwürdig sakral, sondern als profan betrachtet.
Das Zeichen für Vestia (oder Hestia) war ein Altartisch, auf dem Zwillingsflammen wie Schlangen zum Himmel aufzüngeln. Die Form des Altars entspricht dem griechischen Buchstaben pi, der in der Zahlenmagie der Pythagoreer überaus wichtig ist, wie jedes moderne Schulkind weiß. Die jungfräulichen Vestalinnen waren die heiligsten Frauen von Rom, weil sie mit dem ewigen Feuer zu tun hatten, das im Herzen des Imperiums brannte. Vestas Altarflammen durften niemals ausgehen, denn dies hätte das Ende des Imperiums bedeutet. Die Priesterinnen waren zunächst virgines im alten Sinne; das heißt, sie waren nicht notwendigerweise keusch, sondern lebten unabhängig von einem Mann. Später wurden sie zu nonnenhafter Keuschheit gezwungen und waren nur mit dem Geist von Rom "verheiratet" (der wahrscheinlich die Form des phallischen Palladiums besaß) - wie auch christliche Nonnen später mit Christus "verheiratet" wurden. Der Beiname einer Vestalin lautete Amata ("Geliebte"). (Fußnote)
Im 4. Jahrhundert n. Chr. löschten die Christen das vestalische Feuer und entzogen den Jungfrauen ihre politischen und religiösen Privilegien. Dies führte bei gebildeten römischen Heiden, die noch immer dem alten Glauben anhingen, zu großer Empörung. Die Jungfrauen waren höchst sakrale Wesen - obwohl das patriarchale Rom ihren ursprünglichen Charakter vergessen (oder absichtlich verdunkelt) hatte:
Sie waren orgiastische Priesterinnen und jungfräuliche Mütter, die bei Sommersonnwendfeiern vor dem 6. Jahrhundert v. Chr. von den Göttern geschwängert wurden. (Fußnote) Sobald die christliche Kirche genügend politische Macht hatte, ließ sie die Göttin Vesta und ihre heiligen Priesterinnen verschwinden. "Ihre christlichen Feinde fürchteten sie als geheimnisvolle und magische Frauen: Sie verstanden sie nicht und wollten sie auch nicht verstehen; sie wollten sie nur vernichtet wissen. (Fußnote)








Aus: Barbara G. Walker, Die geheimen Symbole der Frauen. Lexikon der weiblichen Spiritualität


















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Sonntag, 8. Oktober 2017






























Noch mal dieser ältere Eintrag:








Heute habe ich den Blog-Beitrag mit dem Hinweis auf die Neuerscheinung eines naturwissenschaftlich-politischen Buches entfernt. Übersteigerter Nationalismus, antisemitische Dreistigkeiten, platte Verschwörungstheorien von ganz geheimen internationalen Logen und rechtsextreme chauvinistische Hass-Tiraden gegen Frauen aus der Sowjetunion, die im zweiten Weltkrieg gegen die Nazis kämpften, haben hier keinen Platz. Auch die neue christliche Rechte in den USA versucht, ihre weltweiten Netze zu knüpfen. Sie reiht sich ein in die weltweite rechtsextreme Bewegung. Es gibt genügend Fachliteratur zum Einsatz von Methoden der Wetter-Beeinflussung, die ohne dieses Beiwerk auskommt. Die Autorin des Wetter-Buches weiss sicher, in welchem Umfeld ihr Werk eingeordnet wurde. Und sogenannte Öko-Feministinnen weltweit sollten sich gut überlegen, unter wessen Schutzmantel sie kriechen. Leider ist manche da auch als falsche Frontgruppen-Führerin unterwegs und versucht durch Einordnung in diesen Zusammenhang sämtliche Forschung lächerlich zu machen beziehungsweise in einen extremistischen Kontext zu stellen. Was nun wirklich eine ganz gewöhnliche Taktik ist.









Ich finde es zudem schade, wenn die Werke von toten AutorInnen in die Hände von organisierten RaubritterInnen geraten, die dem Geist der Schreibenden vollkommen widersprechen, aber gerne genommen werden für den Einsatz im Honigtopf. Insbesondere in der Matriarchatsforschung ist das leider nicht selten. Schon die Nazis wussten matriarchale Forschung, die Verfolgung der sogenannten Hexen, die Jahreskreisfeste für sich zu vereinnahmen.
Die Bücher von Gerda Weiler stehen in der Holdenhof - Mediathek. Sie wurde hier schon des öfteren erwähnt. Ein Zitat von Gerda Weiler aus ihrem Buch "Das Matriarchat im alten Israel" von 1989, einer überarbeiteten Version von "Ich verwerfe im Lande die Kriege. Das verborgene Matriarchat im Alten Testament":









"Seit im Jahre 1986 der Vorwurf des Antijudaismus gegen die feministische Theologie erhoben worden ist, habe ich mich mit dem Phänomen judenfeindlicher Tendenzen in unserer Kultur auseinandergesetzt. Das Ergebnis meiner Arbeit ist, daß ich für antijudaistische Tendenzen im christlich-abendländischen Bewußtsein sensibel geworden bin. Um dies an einem Beispiel deutlich zu machen: Ich kann nicht mehr vom "Alten Testament" sprechen, seit mir bewußt ist, daß wir mit diesem Begriff ein Buch lebendigen Glaubens abwerten. Jahrhundertelang hat das Christentum im "Alten Testament" das Dokument eines Glaubens gesehen, der von der Theologie des "Neuen Testaments" überholt worden sei. Des weiteren hat sich die christliche Theologie Texte der hebräischen Bibel angeeignet, die sie als Weissagung auf das Kommen Jesu auslegt.
Antijudaismus krankt an den gleichen kollektivpsychologischen Symptomen wie Sexismus und Rassismus. Er neigt dazu, den eigenen verdrängten Schatten an anderen Menschen wahrzunehmen. Dabei spiegelt sich die unbewußte Angst vor den Dunkelseiten der eigenen Seele in der uneingestandenen Angst vor dem Unbekannten in der Welt. Was Angst verursacht, wird als das sogenannte Böse auf die Frau, den Fremden oder "die Juden" projiziert. Das entlastet die Psyche und stabilisiert die Überzeugung von der eigenen Großartigkeit.









Die Selbstüberschätzung des Mannes und die Diskriminierung der Frau sind sexistische Phänomene, wie Nationalstolz und patriotische Selbstüberschätzung bei gleichzeitiger Abwertung anderer Völker Erscheinungsweisen des Rassismus sind. Christlicher Antijudaismus folgt sexistischen Motiven, weil sich der Christ mit Attributen patriarchaler Männlichkeit schmückt - mit Sonne, Sieg, Heldentum und Herrlichkeit - demgegenüber "das Judentum" als unterlegen betrachtet wird. Zugleich ist der christliche Antijudaismus rassistisch, weil er die ideologische Basis für Antisemitismus und die grausame Verfolgung der Juden als "Rasse" und deren Vernichtung im Holocaust bereitet hat.
Mit dem Blick auf die Geschichte der Verfolgung des Judentums über mehr als fünfzehn Jahrhunderte hinweg bis zu dessen Eskalation in der Hitler-Zeit kann der Antijudaismus für feministische Theologinnen nur zutiefst suspekt sein. Denn Feminismus wendet sich radikal gegen jede Form der Unterdrückung und Diskriminierung des Menschen. Andererseits sind christlich erzogene Frauen dem abendländischen Bewußtsein verhaftet, das noch kaum begonnen hat, seine antijudaische Tradition zu hinterfragen.









Wenn Feministinnen glaubwürdig bleiben wollen, gilt es, den christlichen Antijudaismus als Hintergrund der eigenen Befindlichkeit in dieser Welt bewußt zu machen und aufzuarbeiten. Damit ist eine Kulturkritik großen Ausmaßes verbunden: Nicht nur die Geschichte des Christentums, sondern die Gesamtgeschichte des Patriarchats muß überdacht werden.































Dienstag, 6. September 2011

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Die professionellen Versuche in einer (prä-)faschistischen Gesellschaft, insbesondere politisch und religiös aktive Frauen zu zersetzen, sie in die Depression zu treiben und damit gezielt handlungsunfähig zu machen, wurden in der Vergangenheit in verschiedenen Fachrichtungen wie der Genderforschung, der Matriarchatsforschung, der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Psychologie, teilweise auch der Geschichtswissenschaft dokumentiert und analysiert. Der Blickwinkel war dabei aus interessegeleiteten Gründen leider allzuoft auf die Vergangenheit und das Ausland gerichtet, es entstanden viele blinde Flecken. So entstammen beispielsweise der Psychologie und ihrem Fachbereich Operative Psychologie in der DDR viele Methoden der Zersetzung, die sich unter anderem stützten auf Experimente in den Konzentrationslagern des Nationalsozialismus. Weiterhin waren die von der Bundesregierung eingesetzten Forschungsgruppen zum Thema Autoritäre Psychogruppen sowohl in ihren Ergebnissen als auch insbesondere in den daraus abzuleitenden Handlungsempehlungen nicht sehr erfolgreich, liegt diesem Themenbereich doch auch ein riesiges Wirtschaftspotenzial zugrunde. Und spöttisch gefragt: Wer will schon gerne allzu viele Frauen, die selbstbewußt, matriarchal und kulturgeschichtlich gebildet sind?
Die Thealogie wird sich auch dieses Forschungsbereiches annehmen. Es besteht ein internationales Interesse an dieser Forschungsarbeit, an der Dokumentation, der Analyse von Mitteln und Methoden.
Konkrete Beispiele: Methoden wie ununterbrochene Telefonanrufe nachts genau dann, wenn die zu bearbeitende Person wach wird, was einen technischen Apparat voraussetzt, um den Anschein von permanenter Kontrolle zu unterstreichen. Das nächtliche Versenden von SMS mit dem einzigen Inhalt "Ficken", welches eine reine Verobjektivierung und Demütigung zum Zweck hat. Versuche, die Person als verrückt zu bezeichnen, wenn sie Methoden und Mittel benennt, diese sogenannten Dirty Tricks beschreibt, welche auf juristischem Weg kaum bis gar nicht zu bearbeiten sind.


















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