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Sonntag, 17. Oktober 2010

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Eine interessante Aktion gestern abend, über die heute berichtet wird. Ich bin mir sicher, wir schaffen es auch in der deutsch-sprachigen Presse wieder, den Gedanken der sozialen Markt-wirtschaft in den Vordergrund zu stellen, und allzu dominant wirken wollende Stimme zu mäßigen. Ein Zitat zu den oben verlinkten "Nach-denkseiten" und dem Buch von Albrecht Müller, Meinungsmache, erschienen 2009:





"Dass wir als Medienmagazin den Medienmarkt kritisch beobachten, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Für die Medien sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Stattdessen beobachten wir einen publizistischen Niedergang ohne Beispiel. Das soeben bei Droemer erschienene Buch “Meinungsmache - Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen” des Nationalökonomen Albrecht Müller beleuchtet auch die Rolle der Medien. Kapitel 21 trägt die Überschrift: Das Verschwinden der Medien als kritische Instanz. Müller fragt völlig zurecht: “Wo bleiben die Wächter der Demokratie?” Eigentlich sollten diese doch “ein Leuchtfeuer der Meinungsfreiheit” sein. Stattdessen “erleben wir zunehmend, dass sie zum konstituierenden Element von Manipulation und Meinungsmache werden”. Als Gründe werden die Konzentration der Anbieter - nur “vier Konzerne beherrschen den Zeitschriftenmarkt”, fünf Verlagsgruppen beherrschen über 40% der Tageszeitungsauflagen und “in über 60 Prozent der Städte und Kreise gibt es nur noch eine Regional- oder Lokalzeitung”, genannt. Das “linksliberale Meinungslager” um Spiegel, Stern, Zeit, Frankfurter Rundschau und Süddeutsche Zeitung gibt es praktisch nicht mehr."






Eine Tendenz, die auch in diesem Zusammenhang nicht weiter er-staunen sollte. Zitat:




"Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozialdemokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren".

















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Donnerstag, 20. August 2009

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Während ich mit meiner Mutter telefoniere, kommen im Feed-Reader Stichwörter zum Inhalt des Telefongespräches an. Zum Beispiel "meinungsmache müller". Ergänzt sei hier öffentlich: Ich habe außerdem das Wort "Wirtschaftsfaschisten" erwähnt, die meine Ideen abzapfen, welche dann in Medien und Großkonzern-Strukturen vermarktet werden. Außerdem sprach ich von Monatsmieten zwischen 2000 und 3000 Euro für Gewerbetreibende, die man sich mit normalem Umsatz kaum leisten kann, die Mitgliedschaft in einer mafiösen Vereinigung oder in einem gut informiertem Netzwerk mit Honigtopf-Aufgaben daher nahe liegt. Hier in meiner Umgebung gibt es davon die eine und den anderen. Eine, die es mir nett und ohne Machtattitüde näherbrachte. Danke! Ist okay! Dann ein paar, die offenbar ein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein haben und die triggernden Gespräche mir gegenüber sichtlich geniessen. Wer zur Aufklärung beitragen und aussagen möchte, kann sich gerne an mich wenden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen im Buch sind natürlich rein zufällig. Diese Aufklärung ist eine der Grundlagen für den Aufbau eines eigenen Netzwerkes und des Holdenhof, denn:
"Die Zeiten, in denen Großkonzerne mit paramilitärischen Methoden und Psychosekten-Schulung ihre Platzhirsch-Mentalität auslebten, gehen dem Ende entgegen. Es muß halt immer nur eine/R den Anfang machen. Wer versucht, mich mit diversen Methoden einzu-schüchtern, erlebt sein eigenes wahres Wunder."
Die Zeit ist längst gekommen, Widerstand gegen Wirtschaftsfaschisten zu leisten.





























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Freitag, 21. August 2009

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Alte Leute, die langsam durch ALDI gehen, immer wieder auf die Preise über den Waren blicken, weitergehen, ein paar Lebensmittel in ihren Einkaufswagen legen. Müde aussehende Mütter mit kleinen Kindern, die den Einkaufswagen an die Kasse schieben. Viele Lebensmittel für den Grundbedarf sind hier noch bezahlbar, aber was ist, wenn zum Beispiel neue Kinderschuhe gekauft werden müssen? Hin und wieder hat ALDI welche in brauchbarer Qualität. Wie lange werden wohl die Turnschuhe aus dem Billigmarkt um die Ecke halten? Manchmal kann man die passende Größe irgendwo gebraucht finden. Mit Nachbarn, Bekannten oder Freunden tauschen. Und all' die anderen Dinge, die man irgendwann braucht? Unverschämte Preise für Lebensnotwendiges an so vielen Orten, damit einige wenige Herren und Damen Goldbarren im Tresor hüten. Dieses Abzockertum widert mich einfach nur noch an. Asoziale Marktwirtschaft für die hunderste Belohnungs-Reise, neudeutsch Incentive-Tour, ins paramilitärisch stramm organisierte First-Class-Hotel zusammen mit einer durchgeknallten Clique von asozialen und alkoholkranken Top-Verkäufern, die gar nicht so schnell trinken und kotzen können, wie die Sinnfrage ihren Geist und das Herz doch immer wieder erreicht. In Ledersitzen thronende männliche Kleiderpuppen, die mit offenem Dach und röhrenden Motoren langsam durch die Einkaufsstraßen fahren, immer in der Hoffnung auf ein wenig weibliche Beute, die man einfangen muß mit diesen marktschreierischen Mitteln, weil der eigene Erotik-Faktor mangels angenehmer Ausstrahlung schon seit langem gen Null gegangen ist.
Der Rest der Bevölkerung wundert sich nur noch über die Verhältnisse, ist wütend oder hat schon lange resigniert. Und kann ansonsten sehen, wo er bleibt? Wer sind die hochjubelnden LohnschreiberInnen aus der Milliardärspresse? Wo sind die Blogger, die asoziale Angstkampagnen hochgehen lassen?
Dass SPIEGEL online ein Interview mit Albrecht Müller bringt, ist interessant. Auch dieses Blatt ist mitverantwortlich für den derzeitigen Zustand der Marktwirtschaft. Was sagt eigentlich die Marketing-Abteilung zu dem Interview mit dem Titel "Wir haben keine demokratischen Verhältnisse mehr"?





Müller: Ich schreibe für Menschen, die über volkswirtschaftliche Zusammenhänge rätseln, und deshalb Opfer von Meinungsmache werden. Ein Beispiel: Die "Bild"-Zeitung zitiert eine Studie des Freiburger Finanzwissenschaftlers Raffelhüschen, derzufolge jedem Zweiten Altersarmut droht. Aber sie schreiben nicht, dass die Studie von einer Versicherung finanziert worden ist und dass sie auf irreführenden demografischen Berechnungen beruht -, weil beispielsweise der weitere Anstieg der Arbeitsproduktivität ausgeklammert bleibt. Ich weise in meinen Büchern und in unserem Blog darauf hin, dass man die Leistungen der gesetzlichen Rente über Jahre ganz bewusst reduziert hat, um den Privatversorgern Geschäftsfelder zu eröffnen.








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Dienstag, 8. September 2009

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'In Italien bestimmt Silvio Berlusconi die Politik, in Frankreich ist es Nicolas Sarkozy – beide dominieren die Medien und damit die gesellschaftliche Diskussion. Das Ergebnis ist bekannt: In dem einen Land herrschen mittlerweile rechtsextreme, mitunter gar faschistische Strukturen, das andere wird ebenfalls durch eine immer rechter werdende Politik geprägt. In Deutschland ist es nicht sehr viel anders – dort fehlen zwar vergleichbare Großmoguln, die öffentliche Meinung wird aber in ähnlicher Weise kontaminiert.
Die Mechanismen, die dazu führen, hat Albrecht Müller jetzt in seinem Buch »Meinungsmache« analysiert. Dabei setzt er sich von dem populären Begriff Gehirnwäsche ab – es sei das falsche Bild für den mentalen Vorgang, wie man eine Meinung in die Köpfe bekommt: »Bei einer Gehirnwäsche wird ja etwas gereinigt; bei den ›Berlusconis‹ in Italien, in Frankreich, Deutschland oder sonstwo muss man aber eher davon sprechen, dass von ihnen die Gehirne der Menschen systematisch verunreinigt werden.«' (Nr. 13)









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Dienstag, 15. September 2009

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Haben wir die Wahl?“
Ein Feature im WDR und anderes im Kontext von „Meinungsmache“
Albrecht Müller








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Sonntag, 9. August 2009

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Albrecht Müller, Meinungsmache. "Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen"








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