.
Gibt's eigentlich Gladio-Listen im Netz? Denn Gladio existiert ja längst nicht mehr. Hier der neue Hit aus dem Trigger-Tiger-Tank Telepolis, in dem von einer Intrige gegen Sarkozy berichtet wird,
der sich auf welchen Spielfeldern bewegt? Ich lese übrigens gerade:
"Über die Überführung des deutschen Gladio-Zweigs in neue Strukturen liegt ein recht aufschlussreicher Insiderbericht vor, der leider in der Medienöffentlichkeit nie unter diesem Gesichtspunkt ausgewertet worden ist, und zwar das Buch Bedingt dienstbereit des ehemaligen BND-Agenten Norbert Juretzko aus dem Jahr 2005. Juretzko stieß im Frühjahr 1987 zu Gladio, für ihn 'eine Mischung aus staatsgefährdendem Geheimdienst-, Militär und Neonazi-mauscheleien.' (Fußnote)
Juretzko weiter: 'Wir waren eine geheime, paramilitärisch organisierte Truppe, die sich im Falle eines Angriffs aus Richtung Osteuropa überrollen lassen sollte. Angeblich bestand die deutsche Sektion von Gladio ... aus 104 Mitarbeitern und 26 hauptamtlichen Führungspersonen beim BND. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges sollen es bis zu 75 Hauptamtliche des Geheimdienstes und 500 Helfer gewesen sein.' (Fußnote)
Juretzko macht das deutsche Organisationsschema von Gladio transparent: Die Truppe unterstand der DDR-Aufklärung des BND und bildete in diesem Referat die Unterabteilung 12C. Ihr Sitz war in 'einer der geheimsten Außenstellen' des BND, dem 'Sattelhof' am Bonner Platz in München. Juretzkos Chef bei Dienstantritt war der Fallschirmjägeroffizier Ollhauer, der vorher eine Spezialtruppe der Bundeswehr mit dem sprechenden Namen 'Schwarze Hand' befehligt hatte. Juretzko weiß nicht oder will nicht preisgeben, was Aufgabe dieser Spezialtruppe war. Geschichtskundige erinnern sich, dass der Name 'Schwarze Hand' auf eine Abteilung des serbischen Geheim-dienstes zurückgeht, die 1914 die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo organisierte.
Juretzko selbst blieb bis April 1991 bei Gladio, als die entsprechende BND-Abteilung 12C in Folge der italienischen Enthüllungen (siehe oben) aufgelöst wurde. Danach wechselte er zu der neu geschaffenen Abteilung 12YA über, in der es zu den Aufsehen erregenden Konflikten kam, die den Zündstoff seines Buches lieferten. Diese Dienststelle in Berlin wurde nämlich gemeinsam mit dem US-Nachrichtendienst DIA betrieben, und Juretzkos Vorgesetzter erklärte gleich zu Beginn, 'dass die Amerikaner ab sofort für unsere operativen Einsätze verantwortlich seien.' Hauptaufgabe war zunächst die Überwachung des Abzugs der Roten Armee aus den neuen Bundesländern, die Besorgung von sowjetischem Militär-High-Tech und die Gewinnung von Agenten unter den russischen Soldaten und Offizieren. Im Laufe der Zeit wurde dafür auch das alte Gladio-Netz reaktiviert. Anfang 1993 gab Juretzko die Devise aus: ' Wir mobilisieren alle unsere Stay-Behind-Quellen und machen daraus Beschaffungshelfer ... (Fußnote)
Die Schwierigkeiten für Juretzko begannen, als er einen Fall von Landesverrat innerhalb des BND aufdeckte - und zwar nicht zugunsten des früheren und möglichen Gegners in Moskau, sondern zugunsten der verbündeten Briten. 'Das Doppelspiel mit MI6' hatten drei BNDler mit dem Decknamen Gassing, Wulf und Ernst begonnen.' Sie verkauften zum eigenen pekuniären Vorteil Informationen an den Auslandsgeheimdienst des Vereinigten Königreiches. Oder arbeiteten sie im Auftrag ihres Vorgesetzten? Als die BND-Führung gegen das verdächtige Trio Ende 1995 Strafanzeige erstattete und die Bundesanwaltschaft mit Ermittlungen begann, geschah etwas Unerwartetes: Unterabteilungsleiter Wolbert Smidt, ein Protegè von BND-Sicherheitschef Volker Foertsch, bagatellisierte die Sache. Smidt forderte von Juretzko: 'Sie sollten Ihre Aussage beim Ermittlungsrichter in Karlsruhe so herunterfahren, dass wir von einer Anklage in Sachen Landesverrat wegkommen! (Fußnote)
In dieser Situation platzte Juretzko der Kragen und er beschwerte sich persönlich bei BND-Chef Konrad Porzner. Porzner ließ sich die Probleme, auch diejenigen 'in der Zusammenarbeit mit den Amerikanern' schildern und polterte schließlich: ' Wieso betreiben hier eigentlich einige Leute ihre private Dienstpolitik?'
Damit eskalierte ein Kampf zweier Linien innerhalb des BND, der sich bis in die Gegenwart fortsetzt."
Aus:
Jürgen Elsässer, Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste
.
Posts für Suchanfrage gladio werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage gladio werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Freitag, 18. September 2009
Dienstag, 19. Februar 2013
"Vor wenigen Tagen sprach der ehemalige Vatikan-Korrespondent der Bild-Zeitung, Andreas Englisch, bei Markus Lanz im ZDF (Komplette Sendung) mit klaren Worten über den Fall Gulotta (Ausschnitt Video). Englisch schilderte hierbei die Umstände, die zur Verhaftung Gulottas geführt haben - aus einer bisher in den Medien unbekannten Perspektive.
Nach seinen Worten haben die beiden erschossenen Carabinieri an jenem Abend des 27. Januars 1976 einen LKW angehalten, der Kriegswaffen für geheime Waffenlager der NATO-Untergrundarmee, Stay-behind, die in Italien als Gladio bezeichnet wird, transportiert hat.
Als die Carabinieri später zurück auf ihrer Wache waren, kam ein Spezialtrupp von Gladio mit einem Schweißgerät an und hat die Tür zur Wache aufgeschweißt. Im Innern der Carabinieri-Station wurden die beiden schlafenden Carabinieri, die zuvor den Waffentransport entdeckt haben, erschossen.
Offensichtlich brauchte die italienische Justiz möglichst schnell einen Fahndungserfolg. Vier junge Männer wurden kurz nach der Tat verhaftet, einer davon war Gulotta, der damals eine Lehre als Maurer absolviert hat. Es folgt ein über Jahre andauernder "Prozess" gegen Gulotta, der die Tat bereits einen Tag nach seiner Verhaftung gestanden hat. Schließlich kam es zu einer Verurteilung, die Gulotta weitere 22 Jahre seines Lebens in Freiheit kosteten.
Doch 2007 die Wende: Ein Ermittler gesteht, Gulotta gefoltert und so das Geständnis herausgepresst zu haben. Bei Markus Lanz schildert Gulotta, wie in er in einer Carabinieri-Kaserne an einen Stuhl gefesselt wurde und von 14 Carabinieri gefoltert und scheinexekutiert wurde. Unter dem Druck sei er zusammengebrochen und habe schließlich die Tat gestanden." (weiter)
ISLA-Link Hermann Scheer
http://independentsla.blogspot.de/2012/12/bund-deutscher-jugend-bdj-via-der.html
Link Kommentar
Link Italien Gladio
http://independentsla.blogspot.de/2011/11/blog-post_5532.html
Link Italien Gladio
http://independentsla.blogspot.de/2009/09/blog-post_1153.html
Link Italien Gladio
http://independentsla.blogspot.de/2011/07/blog-post_2826.html
Link Italien Gladio
http://independentsla.blogspot.de/2009/09/blog-post_6525.html
Link Kommentar
Link Kommentar
.
Freitag, 6. April 2012
"Über die Überführung des deutschen Gladio-Zweigs in neue Strukturen liegt ein recht aufschlussreicher Insiderbericht vor, der leider in der Medienöffentlichkeit nie unter diesem Gesichtspunkt ausgewertet worden ist, und zwar das Buch Bedingt dienstbereit des ehemaligen BND-Agenten Norbert Juretzko aus dem Jahr 2005. Juretzko stieß im Frühjahr 1987 zu Gladio, für ihn 'eine Mischung aus staatsgefährdendem Geheimdienst-, Militär und Neonazimauscheleien.' (Fußnote)
Juretzko weiter: 'Wir waren eine geheime, paramilitärisch organisierte Truppe, die sich im Falle eines Angriffs aus Richtung Osteuropa überrollen lassen sollte. Angeblich bestand die deutsche Sektion von Gladio ... aus 104 Mitarbeitern und 26 hauptamtlichen Führungspersonen beim BND. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges sollen es bis zu 75 Hauptamtliche des Geheimdienstes und 500 Helfer gewesen sein.' (Fußnote)
Juretzko macht das deutsche Organisationsschema von Gladio transparent: Die Truppe unterstand der DDR-Aufklärung des BND und bildete in diesem Referat die Unterabteilung 12C. Ihr Sitz war in 'einer der geheimsten Außenstellen' des BND, dem 'Sattelhof' am Bonner Platz in München. Juretzkos Chef bei Dienstantritt war der Fallschirmjägeroffizier Ollhauer, der vorher eine Spezialtruppe der Bundeswehr mit dem sprechenden Namen 'Schwarze Hand' befehligt hatte. Juretzko weiß nicht oder will nicht preisgeben, was Aufgabe dieser Spezialtruppe war. Geschichtskundige erinnern sich, dass der Name 'Schwarze Hand' auf eine Abteilung des serbischen Geheimdienstes zurückgeht, die 1914 die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo organisierte.
Juretzko selbst blieb bis April 1991 bei Gladio, als die entsprechende BND-Abteilung 12C in Folge der italienischen Enthüllungen (siehe oben) aufgelöst wurde. Danach wechselte er zu der neu geschaffenen Abteilung 12YA über, in der es zu den Aufsehen erregenden Konflikten kam, die den Zündstoff seines Buches lieferten. Diese Dienststelle in Berlin wurde nämlich gemeinsam mit dem US-Nachrichtendienst DIA betrieben, und Juretzkos Vorgesetzter erklärte gleich zu Beginn, 'dass die Amerikaner ab sofort für unsere operativen Einsätze verantwortlich seien.' Hauptaufgabe war zunächst die Überwachung des Abzugs der Roten Armee aus den neuen Bundesländern, die Besorgung von sowjetischem Militär-High-Tech und die Gewinnung von Agenten unter den russischen Soldaten und Offizieren. Im Laufe der Zeit wurde dafür auch das alte Gladio-Netz reaktiviert. Anfang 1993 gab Juretzko die Devise aus: ' Wir mobilisieren alle unsere Stay-Behind-Quellen und machen daraus Beschaffungshelfer ... (Fußnote)
Die Schwierigkeiten für Juretzko begannen, als er einen Fall von Landesverrat innerhalb des BND aufdeckte - und zwar nicht zugunsten des früheren und möglichen Gegners in Moskau, sondern zugunsten der verbündeten Briten. 'Das Doppelspiel mit MI6' hatten drei BNDler mit dem Decknamen Gassing, Wulf und Ernst begonnen.' Sie verkauften zum eigenen pekuniären Vorteil Informationen an den Auslandsgeheimdienst des Vereinigten Königreiches. Oder arbeiteten sie im Auftrag ihres Vorgesetzten? Als die BND-Führung gegen das verdächtige Trio Ende 1995 Strafanzeige erstattete und die Bundesanwaltschaft mit Ermittlungen begann, geschah etwas Unerwartetes: Unterabteilungsleiter Wolbert Smidt, ein Protegè von BND-Sicherheitschef Volker Foertsch, bagatellisierte die Sache. Smidt forderte von Juretzko: 'Sie sollten Ihre Aussage beim Ermittlungsrichter in Karlsruhe so herunterfahren, dass wir von einer Anklage in Sachen Landesverrat wegkommen! (Fußnote)
In dieser Situation platzte Juretzko der Kragen und er beschwerte sich persönlich bei BND-Chef Konrad Porzner. Porzner ließ sich die Probleme, auch diejenigen 'in der Zusammenarbeit mit den Amerikanern' schildern und polterte schließlich: ' Wieso betreiben hier eigentlich einige Leute ihre private Dienstpolitik?'
Damit eskalierte ein Kampf zweier Linien innerhalb des BND, der sich bis in die Gegenwart fortsetzt."
Aus: Jürgen Elsässer, Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste.
Der Autor hat sich offenbar entschlossen, wirksame Gegenmassnahmen zu ergreifen. Er betreibt einen eigenen Honigtopf auf seiner Seite.
.
Samstag, 12. September 2009
.
"Tatsächlich gehört die türkische Konterguerilla zur geheimen NATO-Struktur GLADIO, mit deren Aufbau 1952 begonnen worden war. Der türkische Teil wurde 1953, ein Jahr nach dem Beitritt des Landes zur NATO, unter der Bezeichnung "Anti-Terror-Organisation" gegründet und im selben Gebäude wie die US-Militärmission untergebracht. 1964 wurde sie in Abteilung für besondere Kriegsführung (OHD) umbenannt. Sie untersteht dem Generalstab und ist auch unter anderen Namen wie Sonderstreitkräftekommando (OKK) und Abteilung für Kriegsführung (HD) bekannt. Das OHD arbeitet eng mit dem militärischen Geheimdienst MIT zusammen, die Finanzierung des türkischen Gladio übernahm bis 1974 die USA. Gladio basierte auf den Dokumenten NSC 10-2 bzw. 68-48 des Nationalen Sicherheitsrates der USA von 1948. Damals wurde der Kreuzzug gegen den Kommunismus, der Weg in den "Kalten Krieg" von Präsident H. Truman beschlossen. Der CIA wurde erlaubt illegale, geheime Aktionen und Operationen, covert operations genannt, aller Art durchführen, sie waren politisch und gesetzlich in den USA abgesegnet.
Schon 1952 waren von den rund 3.000 CIA Angestellten zwei Drittel für covert operations zuständig und verschlangen drei Viertel des Budgets von 200 Millionen Dollar. Im den streng geheimen Dokumenten sind erstmals die Aufgaben nordamerikanischer Geheimagenten definiert, die weltweit in sogenannten special projects arbeiten: "Propaganda, Wirtschaftskrieg, vorbeugende Direktmaßnahmen, einschließlich Sabotage, Anti-Sabotage, Zerstörung, Evakuierungsmaßnahmen." Desweiteren geht es um "Subversion in feindlichen Staaten, einschließlich Unterstützung für im Untergrund operierende Widerstandsbewegungen. Guerillakräfte und Gefangenenbefreiungskommandos, sowie Unterstützung einheimischer antikommunistischer Kräfte in bedrohten Ländern der westlichen Welt." 1954 wurde die Direktive modifiziert. Die Anordnung NSC 5411-2 sieht für Gebiete, die vom "internationalen Kommunismus dominiert und bedroht sind" vor, "Widerstand im Untergrund zu entwickeln und verdeckte sowie Guerilla-Operationen zu erleichtern; die Verfügbarkeit dieser Kräfte im Kriegsfalle sicherzustellen; wo immer möglich unter Einschluß von Vorkehrungen aller Art, die dem Militär die Ausbreitung dieser Kräfte in Kriegszeiten innerhalb aktueller Operationsgebiete gestattet."
Die Idee für Gladio hatte die CIA mitten im Koreakrieg. Damals ging in fast allen europäischen Hauptstädten die Furcht vor einer tödlichen Bedrohung aus dem Osten um. In Italien und Frankreich gab es starke kommunistische Parteien, der blutige Bürgerkrieg in Griechenland lag wenige Jahre zurück, durch Deutschland verlief die Grenze, die damals die Welt teilte. Das Netzwerk dehnte sich bald auf ganz Westeuropa aus. Die Geheimdienste der einzelnen Länder leiteten die subversive Ausgeburt des "Kalten Krieges". Die Zusammenarbeit mit SHAPE, oberstes militärisches Hauptquartier der NATO-Streitkräfte in Europa, band die nationalen GLADIO-Gruppen in Übungen ein und betreute sie fachlich. Die dreckige Arbeit der Geheimdienste wurde ständige weiterentwickelt. Das Dokument, das mehr als jedes andere die Mechanismen der geheimen Eingriffe und verdeckten Operationen deutlich werden läßt, ist unter dem Namen Field Manual (FM) 30 - 31 bekannt geworden.
Es entstand 1970 im US-amerikanischen Generalstab unter General Westmoreland. Die Field Manuals sind Broschüren, die für die Offiziere und die Büros der 'Intelligence' des Heeres bestimmt sind. Die Nummern weisen auf das Interessengebiet der Dokumente hin. Die Nummer 30 ist für die militärischen Geheimdienste bestimmt, die Nummer 31 behandelt 'Sonderoperationen'. Das Handbuch enthält Direktiven für den Fall, daß in einem befreundeten Land die Möglichkeit einer politischen Umwälzung zugunsten kommunistischer Kräfte besteht, wobei es keine Rolle spielt, ob legal durch Wahlen oder etwa durch Bürgerkrieg. Im FM werden Direktiven für verschiedenartigste Operationen gegeben. Im 4. Kapitel z.B. heißt es: "Es kann geschehen, daß die Regierungen des befreundeten Landes angesichts der kommunistischen oder von den Kommunisten inspirierten Subversion Passivität oder Unentschlossenheit zeigen, daß sie nicht mit angemessener Kraft auf die Berechnungen der Geheimdienste reagieren, die durch Organisationen der USA weitergegeben werden (...).
In diesen Fällen müssen die Geheimdienste der US-Armee die Mittel vorbereiten, um Sonderoperationen durchzuführen, die die Regierung und die Öffentlichkeit des befreundeten Landes überzeugen können, daß die Gefahr real und daß es notwendig ist, Antwortaktionen durchzuführen." Erlaubt ist dann alles was zum Erfolg führt. Die Field Manuals wurden für die Militärs am Bosborus ins Türkische übersetzt und als ST 31 in Umlauf zum Dienstgebrauch gebracht. Bekannt wurde dies durch den kritischen Oberstleutnant Talat Turhan. Der Oberstleutnant bewies so, daß die staatlichen Untergrundorganisationen ungestört Morde begehen dürfen."
.
"Tatsächlich gehört die türkische Konterguerilla zur geheimen NATO-Struktur GLADIO, mit deren Aufbau 1952 begonnen worden war. Der türkische Teil wurde 1953, ein Jahr nach dem Beitritt des Landes zur NATO, unter der Bezeichnung "Anti-Terror-Organisation" gegründet und im selben Gebäude wie die US-Militärmission untergebracht. 1964 wurde sie in Abteilung für besondere Kriegsführung (OHD) umbenannt. Sie untersteht dem Generalstab und ist auch unter anderen Namen wie Sonderstreitkräftekommando (OKK) und Abteilung für Kriegsführung (HD) bekannt. Das OHD arbeitet eng mit dem militärischen Geheimdienst MIT zusammen, die Finanzierung des türkischen Gladio übernahm bis 1974 die USA. Gladio basierte auf den Dokumenten NSC 10-2 bzw. 68-48 des Nationalen Sicherheitsrates der USA von 1948. Damals wurde der Kreuzzug gegen den Kommunismus, der Weg in den "Kalten Krieg" von Präsident H. Truman beschlossen. Der CIA wurde erlaubt illegale, geheime Aktionen und Operationen, covert operations genannt, aller Art durchführen, sie waren politisch und gesetzlich in den USA abgesegnet.
Schon 1952 waren von den rund 3.000 CIA Angestellten zwei Drittel für covert operations zuständig und verschlangen drei Viertel des Budgets von 200 Millionen Dollar. Im den streng geheimen Dokumenten sind erstmals die Aufgaben nordamerikanischer Geheimagenten definiert, die weltweit in sogenannten special projects arbeiten: "Propaganda, Wirtschaftskrieg, vorbeugende Direktmaßnahmen, einschließlich Sabotage, Anti-Sabotage, Zerstörung, Evakuierungsmaßnahmen." Desweiteren geht es um "Subversion in feindlichen Staaten, einschließlich Unterstützung für im Untergrund operierende Widerstandsbewegungen. Guerillakräfte und Gefangenenbefreiungskommandos, sowie Unterstützung einheimischer antikommunistischer Kräfte in bedrohten Ländern der westlichen Welt." 1954 wurde die Direktive modifiziert. Die Anordnung NSC 5411-2 sieht für Gebiete, die vom "internationalen Kommunismus dominiert und bedroht sind" vor, "Widerstand im Untergrund zu entwickeln und verdeckte sowie Guerilla-Operationen zu erleichtern; die Verfügbarkeit dieser Kräfte im Kriegsfalle sicherzustellen; wo immer möglich unter Einschluß von Vorkehrungen aller Art, die dem Militär die Ausbreitung dieser Kräfte in Kriegszeiten innerhalb aktueller Operationsgebiete gestattet."
Die Idee für Gladio hatte die CIA mitten im Koreakrieg. Damals ging in fast allen europäischen Hauptstädten die Furcht vor einer tödlichen Bedrohung aus dem Osten um. In Italien und Frankreich gab es starke kommunistische Parteien, der blutige Bürgerkrieg in Griechenland lag wenige Jahre zurück, durch Deutschland verlief die Grenze, die damals die Welt teilte. Das Netzwerk dehnte sich bald auf ganz Westeuropa aus. Die Geheimdienste der einzelnen Länder leiteten die subversive Ausgeburt des "Kalten Krieges". Die Zusammenarbeit mit SHAPE, oberstes militärisches Hauptquartier der NATO-Streitkräfte in Europa, band die nationalen GLADIO-Gruppen in Übungen ein und betreute sie fachlich. Die dreckige Arbeit der Geheimdienste wurde ständige weiterentwickelt. Das Dokument, das mehr als jedes andere die Mechanismen der geheimen Eingriffe und verdeckten Operationen deutlich werden läßt, ist unter dem Namen Field Manual (FM) 30 - 31 bekannt geworden.
Es entstand 1970 im US-amerikanischen Generalstab unter General Westmoreland. Die Field Manuals sind Broschüren, die für die Offiziere und die Büros der 'Intelligence' des Heeres bestimmt sind. Die Nummern weisen auf das Interessengebiet der Dokumente hin. Die Nummer 30 ist für die militärischen Geheimdienste bestimmt, die Nummer 31 behandelt 'Sonderoperationen'. Das Handbuch enthält Direktiven für den Fall, daß in einem befreundeten Land die Möglichkeit einer politischen Umwälzung zugunsten kommunistischer Kräfte besteht, wobei es keine Rolle spielt, ob legal durch Wahlen oder etwa durch Bürgerkrieg. Im FM werden Direktiven für verschiedenartigste Operationen gegeben. Im 4. Kapitel z.B. heißt es: "Es kann geschehen, daß die Regierungen des befreundeten Landes angesichts der kommunistischen oder von den Kommunisten inspirierten Subversion Passivität oder Unentschlossenheit zeigen, daß sie nicht mit angemessener Kraft auf die Berechnungen der Geheimdienste reagieren, die durch Organisationen der USA weitergegeben werden (...).
In diesen Fällen müssen die Geheimdienste der US-Armee die Mittel vorbereiten, um Sonderoperationen durchzuführen, die die Regierung und die Öffentlichkeit des befreundeten Landes überzeugen können, daß die Gefahr real und daß es notwendig ist, Antwortaktionen durchzuführen." Erlaubt ist dann alles was zum Erfolg führt. Die Field Manuals wurden für die Militärs am Bosborus ins Türkische übersetzt und als ST 31 in Umlauf zum Dienstgebrauch gebracht. Bekannt wurde dies durch den kritischen Oberstleutnant Talat Turhan. Der Oberstleutnant bewies so, daß die staatlichen Untergrundorganisationen ungestört Morde begehen dürfen."
.
Freitag, 6. April 2012
"Tatsächlich gehört die türkische Konterguerilla zur geheimen NATO-Struktur GLADIO, mit deren Aufbau 1952 begonnen worden war. Der türkische Teil wurde 1953, ein Jahr nach dem Beitritt des Landes zur NATO, unter der Bezeichnung "Anti-Terror-Organisation" gegründet und im selben Gebäude wie die US-Militärmission untergebracht. 1964 wurde sie in Abteilung für besondere Kriegsführung (OHD) umbenannt. Sie untersteht dem Generalstab und ist auch unter anderen Namen wie Sonderstreitkräftekommando (OKK) und Abteilung für Kriegsführung (HD) bekannt. Das OHD arbeitet eng mit dem militärischen Geheimdienst MIT zusammen, die Finanzierung des türkischen Gladio übernahm bis 1974 die USA. Gladio basierte auf den Dokumenten NSC 10-2 bzw. 68-48 des Nationalen Sicherheitsrates der USA von 1948. Damals wurde der Kreuzzug gegen den Kommunismus, der Weg in den "Kalten Krieg" von Präsident H. Truman beschlossen. Der CIA wurde erlaubt illegale, geheime Aktionen und Operationen, covert operations genannt, aller Art durchführen, sie waren politisch und gesetzlich in den USA abgesegnet.
Schon 1952 waren von den rund 3.000 CIA Angestellten zwei Drittel für covert operations zuständig und verschlangen drei Viertel des Budgets von 200 Millionen Dollar. Im den streng geheimen Dokumenten sind erstmals die Aufgaben nordamerikanischer Geheimagenten definiert, die weltweit in sogenannten special projects arbeiten: "Propaganda, Wirtschaftskrieg, vorbeugende Direktmaßnahmen, einschließlich Sabotage, Anti-Sabotage, Zerstörung, Evakuierungsmaßnahmen." Desweiteren geht es um "Subversion in feindlichen Staaten, einschließlich Unterstützung für im Untergrund operierende Widerstandsbewegungen. Guerillakräfte und Gefangenenbefreiungskommandos, sowie Unterstützung einheimischer antikommunistischer Kräfte in bedrohten Ländern der westlichen Welt." 1954 wurde die Direktive modifiziert. Die Anordnung NSC 5411-2 sieht für Gebiete, die vom "internationalen Kommunismus dominiert und bedroht sind" vor, "Widerstand im Untergrund zu entwickeln und verdeckte sowie Guerilla-Operationen zu erleichtern; die Verfügbarkeit dieser Kräfte im Kriegsfalle sicherzustellen; wo immer möglich unter Einschluß von Vorkehrungen aller Art, die dem Militär die Ausbreitung dieser Kräfte in Kriegszeiten innerhalb aktueller Operationsgebiete gestattet."
Die Idee für Gladio hatte die CIA mitten im Koreakrieg. Damals ging in fast allen europäischen Hauptstädten die Furcht vor einer tödlichen Bedrohung aus dem Osten um. In Italien und Frankreich gab es starke kommunistische Parteien, der blutige Bürgerkrieg in Griechenland lag wenige Jahre zurück, durch Deutschland verlief die Grenze, die damals die Welt teilte. Das Netzwerk dehnte sich bald auf ganz Westeuropa aus. Die Geheimdienste der einzelnen Länder leiteten die subversive Ausgeburt des "Kalten Krieges". Die Zusammenarbeit mit SHAPE, oberstes militärisches Hauptquartier der NATO-Streitkräfte in Europa, band die nationalen GLADIO-Gruppen in Übungen ein und betreute sie fachlich. Die dreckige Arbeit der Geheimdienste wurde ständige weiterentwickelt. Das Dokument, das mehr als jedes andere die Mechanismen der geheimen Eingriffe und verdeckten Operationen deutlich werden läßt, ist unter dem Namen Field Manual (FM) 30 - 31 bekannt geworden.
Es entstand 1970 im US-amerikanischen Generalstab unter General Westmoreland. Die Field Manuals sind Broschüren, die für die Offiziere und die Büros der 'Intelligence' des Heeres bestimmt sind. Die Nummern weisen auf das Interessengebiet der Dokumente hin. Die Nummer 30 ist für die militärischen Geheimdienste bestimmt, die Nummer 31 behandelt 'Sonderoperationen'. Das Handbuch enthält Direktiven für den Fall, daß in einem befreundeten Land die Möglichkeit einer politischen Umwälzung zugunsten kommunistischer Kräfte besteht, wobei es keine Rolle spielt, ob legal durch Wahlen oder etwa durch Bürgerkrieg. Im FM werden Direktiven für verschiedenartigste Operationen gegeben. Im 4. Kapitel z.B. heißt es: "Es kann geschehen, daß die Regierungen des befreundeten Landes angesichts der kommunistischen oder von den Kommunisten inspirierten Subversion Passivität oder Unentschlossenheit zeigen, daß sie nicht mit angemessener Kraft auf die Berechnungen der Geheimdienste reagieren, die durch Organisationen der USA weitergegeben werden (...).
In diesen Fällen müssen die Geheimdienste der US-Armee die Mittel vorbereiten, um Sonderoperationen durchzuführen, die die Regierung und die Öffentlichkeit des befreundeten Landes überzeugen können, daß die Gefahr real und daß es notwendig ist, Antwortaktionen durchzuführen." Erlaubt ist dann alles was zum Erfolg führt. Die Field Manuals wurden für die Militärs am Bosborus ins Türkische übersetzt und als ST 31 in Umlauf zum Dienstgebrauch gebracht. Bekannt wurde dies durch den kritischen Oberstleutnant Talat Turhan. Der Oberstleutnant bewies so, daß die staatlichen Untergrundorganisationen ungestört Morde begehen dürfen."
.
Dienstag, 26. Juni 2012
"Zur RAF zeit gab es in ganz Europa das Gladio Netzwerk.Das waren Konservative oder Rechtsradikale, die im Auftrag von CIA uns CIC Terroranschläge verübt haben, um sie dann Linken anzuhängen. Das Ziel war die Angst vor Links zu schüren und politische Erfolge linker Parteien zu verhindern. Besonders aktiv und brutal waren sie in Italien.
Auch in D waren sie aktiv und wurden erst Ende der 80er zerschlagen. Für Italien, Belgien und die Schweiz konnten Staatsanwälte damals Beweise präsentieren. Verdächtige, die in D verhaftet worden waren, wurden heimlich an die Amis übergeben und waren nie mehr gesehen. Der Oktoberfest Attentäter stand damals im Verdacht zu Gladio zu gehören. Deutsche Staatsanwälte konnten (oder besser wollten) aber keine Verbindung sehen. Bis hierher ist das alles belegt!
(Anmerkung zum Link-Feld: ??? Wo ist das belegt? Siehe zum Thema ISLA-Search "Gladio", die Datenbank-Anzeige funktioniert meistens vollständig - Daniele Ganser)
Es wird schon lange vermutet, konnte aber nie bewiesen werden, das ein Teil der Verbrechen, die der RAF angelastet wurden, tatsächlich von Gladio verübt wurden."
(Update: "followerfollowedmagicjack" *hahaha* - Virus - erkannt)
.
Samstag, 12. November 2011
Gladio Belgien (via): In Belgien haben Ermittler, Journalisten und Politiker wiederholt den Verdacht geäußert, dass die als Massaker von Brabant bekannt gewordenen Morde der Bande von Nijvel mit Gladio in Verbindung standen. Während einer Serie von äußerst brutalen Raubüberfällen von 1982 bis 1985 hatten bis heute unbekannte Täter 28 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Die aus drei festen und mehreren wechselnden Mitgliedern bestehende Gruppe führte die bewaffneten Überfälle auf Restaurants, Einzelhändler, Supermärkte und ein Waffendepot mit beinahe militärischer Präzision aus. Die Täter erschossen dabei jeweils wahllos und kaltblütig mehrere unbeteiligte Menschen. Dies führte in der Öffentlichkeit zu dem Verdacht, dass die Vorfälle ein Versuch sein könnten, das Land gezielt zu destabilisieren. In diesem Zusammenhang wurde die belgische Gendarmerie (Rijkswacht), eine Polizeiformation, die teilweise dem belgischen Verteidigungsminister unterstand, verdächtigt. Die bei den Morden verwendeten Tatwaffen waren teilweise aus einem Waffendepot der Polizei gestohlen worden.
Der sozialistische Verteidigungsminister Guy Coeme forderte nach dem Bekanntwerden der italienischen Gladio-Aktivitäten 1990 selbst eine parlamentarische Untersuchung. Diese hatte den expliziten Auftrag zu klären, ob die belgische NATO-Geheimarmee in die Massaker von Brabant verwickelt war. Die Senatoren bestätigten in ihrem öffentlichen Abschlussbericht, dass unter dem Decknamen SDRA8 in Form einer Untereinheit des militärischen Geheimdienstes SGR (Service Général de Renseignement) eine Stay-behind-Armee in Belgien aktiv war. Sie konnten die Frage nach einer Verbindung mit den Terroranschlägen allerdings nicht abschließend beantworten, da sich SGR-Direktor Bernard Legrand strikt weigerte, die Namen der SDRA8-Mitglieder an die Kommission zu übergeben, die diese mit Namen von bekannten Verdächtigen vergleichen wollte. Er blieb bei dieser Haltung, obwohl die Senatoren betonten, dass die Exekutive ihnen gemäß der Verfassung antworten müsse, und obwohl der Vorgesetzte von Legrand, Verteidigungsminister Coeme, die Freigabe der Namen explizit angeordnet hatte.[15][17]
"Die Bande mit dem weißen Uno - Die Story kennt hier wohl kaum einer, darum einmal kurz angerissen. "La Banda della Uno Bianca" waren hoch kriminelle Mörder aus Nord-Italien, die als Tatfahrzeug fast immer den damals sehr oft verkauften Fiat Uno in der Farbe Weiß einsetzten. Neben Raubüberfällen und diversen anderen schweren Straftaten wurden 24 Personen ermordert und über 100 verletzt, darunter auch einige Polizeibeamte, aber auch erstaunlich viele Ausländer, ja sogar "Zigeuner", um diese für relativ belanglose Beträge auszurauben. Verbindungen zu Geheimdienstkreisen und der Bande wurden von der Presse häufig unterstellt, beweisen konnte man am Ende nichts. Auffällig war, die Mörder arbeiteten sogar selbst bei der Polizei und anderen Ordnungsbehörden oder hatten sehr enge Verbindungen zu staatlichen Institutionen. Die Bande ist Mitte der 90er aufgeflogen, die Mitglieder sitzen nun langjährige Haftstrafen bzw. "lebenslang" ab."
"Der türkische Gladio-Zweig wurde unter dem Namen Counter-Guerilla oder Kontra-Guerilla geführt.[15] Eine der maßgeblichen Personen der Counter-Guerilla war der Rechtsextremist und Drogenhändler[33] Abdullah Çatlı, der auch großen Einfluss in der rechtsextremen Partei Graue Wölfe hatte.
http://independentsla.blogspot.com/2011/10/blog-post_975.html
Çatlı organisierte Straßenkämpfe und die Ausbildung von jungen Anhängern für den Kampf gegen Linksradikale.[34]"
Ein weiteres Mitglied der türkischen Counter-Guerilla war der Papst-Attentäter Mehmet Ali Ağca. Gemeinsam mit Çatlı ermordete er 1979 den Chefredakteur der großen türkischen Zeitung Milliyet, den Journalisten Abdi İpekçi.[34] Zuvor hatte er in Ankara und Istanbul zusammen mit seinem Freund Çatlı Schießereien und Straßenkämpfe gegen Linksradikale organisiert. İpekçi war besorgt über den zunehmenden, von der extremen Rechten ausgehenden Straßenterror gewesen und hatte daher persönlich beim damaligen CIA-Stationschef Paul Henze darauf gedrungen, dass der CIA die von İpekçi vermutete Unterstützung der Unruhen einstellen solle.[34]
Der Tod von Çatlı bei einem Verkehrsunfall 1996 löste einen politischen Skandal in der Türkei aus. Der zu diesem Zeitpunkt wegen Mordes mit Haftbefehl in der Türkei und von Interpol gesuchte Çatlı hatte einen vom damaligen Innenminister Mehmet Agar persönlich unterschriebenen Reisepass bei sich, der ihn als Staatsbeamten auswies. Er befand sich in Gesellschaft des Parlamentsabgeordneten der Regierungspartei Sedat Bucak, des stellvertretenden Polizeichefs von Istanbul und der ehemaligen Schönheitskönigin Gonca Us. Nur Bucak, der auch Leiter von umstrittenen, gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eingesetzten Dorfschützereinheiten im Südosten der Türkei war, überlebte. In dem Unfallwagen fand die Polizei unter anderem mehrere Handfeuerwaffen mit Schalldämpfern. Innenminister Agar hatte zunächst versucht, die Situation damit zu erklären, dass der Polizeibeamte den Gesuchten verhaftet hatte. Als sich dies als Lüge entpuppte, musste er zurücktreten. In der nachfolgenden parlamentarischen Untersuchung wurden zahlreiche Zusammenhänge zwischen Politik, Militär, Geheimdiensten und dem organisiertem Verbrechen in der Türkei aufgedeckt.[35][36] Dieser Komplex wird in der Türkei als Tiefer Staat bezeichnet.
.
Sonntag, 6. März 2011
.
"Ist ja verständlich, dass die CIA im Ostblock auf den Islam als destabilisierendes Element setzte. Was aber soll diese Moschee in München und anderen westdeutschen Städten ? Wollte man den rheinischen Kapitalismus aus den Angeln heben und einen
amerikanischer Prägung installieren ? Wenn das der Plan war, dann ist er gescheitert, denn die Gewerkschaften wussten damals zu verhindern, dass die Einwanderer zu Lohndrückern wurden. Allerdings sieht es unter Hartz-Bediungungen anders aus.
Tja, erstmals eine perfekte Tarnung : auf das ist nun bisher wirklich niemand gekommen, dass ein hier lebender Muslim CIA-Mitarbeiter sein könnte. Eine perfekte Tarnung mithin. Beachtlich.
Außerdem natürlich : die CIA verteidigt zwar die Demokratie, braucht dazu aber stets und überall diktatorische Konstrukte. Was bietet sich da mehr an, als ein muslimischer Gottesstaat, in dem man die eigentlichen Dinge schön geheim halten kann ?
Nun habe ich hier ja mehrfach behauptet, der Kosovo sei ein von den USA errichteter Verbrecherstaat zur Verschleierung der Tatsache, dass die USA selbst am Verbrechen, zuvorderst dem Rauschgift verdienen wollen. Eine steile These, der merkwürdigerweise nicht widersprochen wurde und die ich hier dann auch garnicht aufwärme.
Aber was ist denn mit dieser möglichen Denkfigur, dass in Deutschland kleine Kosovos entstanden sind ? Die US-Botschaft lässt die deutsche Regierung wissen : ihr habt da ein Problem mit Parallelgesellschaften, den vielen Schulabbrechern, der hohen
Kriminalitätsrate. Ihr müsst wissen, wir können das steuern. Ihr tätet aus diesem Grunde gut daran, uns politisch zu unterstützen.
(Anm.: Siehe dazu den ISLA-Beitrag mit dem Wikileaks-Dokument. "This time the revelation is that US Embassy in Paris is community-organizing the French umma." http://independentsla.blogspot.com/2011/02/blog-post_28.html )
Eine ganz neue Richtung, warum Integration scheitert. Nicht wegen dem genuinen Islam, sondern wegen dem künstlichen US-generierten Islam. Ganz neue Fronten werden sich da auftun und was man als erstes dann wohl feststellen wird, ist dass die Sarrazin-Anhänger eindeutig zu den Lackierten gehören. Gruß Artur"
http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-will-uns-das-sagen/forum-195104/msg-19898135/read/
"Ich bin bloß froh, daß wir hier dieser US-Hilfe nicht bedürfen, denn
> wir haben ja die Grünen.
> Oder sind die auch ein Asset der US-Geheimdienste?"
"... wenn ich an die Entstehungsgeschichte und späteren Machtkämpfe in der Führungsprominenz denke, bin ich mir nicht mehr sicher ob nicht!
(Anm.: Siehe dazu diesen ISLA-Eintrag: "Derlei Warnungen mit kaum verstecktem Zeigefinger haben ihre Parallelen in der gezielten Demontage anderer PolitikerInnen unter dem Deckmantel einer genauen Beschreibung und kommen in Schwarzers Buch öfter vor.")
http://independentsla.blogspot.com/2010/10/blog-post_08.html
... Ich glaube eher schon! Aber nicht nur die Grünen. Als FJ Strauss in seinem Wahlkampf zum Bundeskanzler von der SPD mit der Lockheed Affäre (Starfighter) behelligt wurde, liess er verlauten dass, wenn die SPD damit nicht aufhöre, er veröffentlichen würde das die SPD mit CIA Geldern gegründet worden sei. So las ich das damals in einem CDU nahen "Hintergrundbericht". Verifizieren kann ich das mangels Belege leider nicht.
(Anm.: Wohl aber ließ sich damals verifizieren, welcher wahre Sozialdemokrat mit Morddrohungen belegt worden war. Siehe diesen ISLA-Eintra zu Gladio
http://independentsla.blogspot.com/2010/09/blog-post_9951.html
"Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozialdemokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte."
Aus: Daniele Ganser, NATO Geheimarmeen in Europa, Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, 2008. Ganser ist Schweizer Historiker und Friedensforscher sowie Dozent an der Universität Basel.
... Es lohnt sich aber auch etwas weiter in der Geschichte zurückzudenken. Der kometenhafte Aufstieg des "Anstreichers aus Österreich" war sicher nicht alleine dem Arbeitslosenheer und dem Autobahnbau geschuldet! Den "Anstreicher", einmal installiert, konnte man doch gut zur Eindämmung des Bolschewismus verwenden. Falls das schiefgehen sollte hatte man doch mindestens Europa da wo man es schon immer haben wollte. Die gleiche Machart bis heute überall in der Welt."
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-US-policy-is-engaged-in-community-organizing-the-Muslim-minority-in-France/forum-195104/msg-19894745/read/
.
"Ist ja verständlich, dass die CIA im Ostblock auf den Islam als destabilisierendes Element setzte. Was aber soll diese Moschee in München und anderen westdeutschen Städten ? Wollte man den rheinischen Kapitalismus aus den Angeln heben und einen
amerikanischer Prägung installieren ? Wenn das der Plan war, dann ist er gescheitert, denn die Gewerkschaften wussten damals zu verhindern, dass die Einwanderer zu Lohndrückern wurden. Allerdings sieht es unter Hartz-Bediungungen anders aus.
Tja, erstmals eine perfekte Tarnung : auf das ist nun bisher wirklich niemand gekommen, dass ein hier lebender Muslim CIA-Mitarbeiter sein könnte. Eine perfekte Tarnung mithin. Beachtlich.
Außerdem natürlich : die CIA verteidigt zwar die Demokratie, braucht dazu aber stets und überall diktatorische Konstrukte. Was bietet sich da mehr an, als ein muslimischer Gottesstaat, in dem man die eigentlichen Dinge schön geheim halten kann ?
Nun habe ich hier ja mehrfach behauptet, der Kosovo sei ein von den USA errichteter Verbrecherstaat zur Verschleierung der Tatsache, dass die USA selbst am Verbrechen, zuvorderst dem Rauschgift verdienen wollen. Eine steile These, der merkwürdigerweise nicht widersprochen wurde und die ich hier dann auch garnicht aufwärme.
Aber was ist denn mit dieser möglichen Denkfigur, dass in Deutschland kleine Kosovos entstanden sind ? Die US-Botschaft lässt die deutsche Regierung wissen : ihr habt da ein Problem mit Parallelgesellschaften, den vielen Schulabbrechern, der hohen
Kriminalitätsrate. Ihr müsst wissen, wir können das steuern. Ihr tätet aus diesem Grunde gut daran, uns politisch zu unterstützen.
(Anm.: Siehe dazu den ISLA-Beitrag mit dem Wikileaks-Dokument. "This time the revelation is that US Embassy in Paris is community-organizing the French umma." http://independentsla.blogspot.com/2011/02/blog-post_28.html )
Eine ganz neue Richtung, warum Integration scheitert. Nicht wegen dem genuinen Islam, sondern wegen dem künstlichen US-generierten Islam. Ganz neue Fronten werden sich da auftun und was man als erstes dann wohl feststellen wird, ist dass die Sarrazin-Anhänger eindeutig zu den Lackierten gehören. Gruß Artur"
http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-will-uns-das-sagen/forum-195104/msg-19898135/read/
"Ich bin bloß froh, daß wir hier dieser US-Hilfe nicht bedürfen, denn
> wir haben ja die Grünen.
> Oder sind die auch ein Asset der US-Geheimdienste?"
"... wenn ich an die Entstehungsgeschichte und späteren Machtkämpfe in der Führungsprominenz denke, bin ich mir nicht mehr sicher ob nicht!
(Anm.: Siehe dazu diesen ISLA-Eintrag: "Derlei Warnungen mit kaum verstecktem Zeigefinger haben ihre Parallelen in der gezielten Demontage anderer PolitikerInnen unter dem Deckmantel einer genauen Beschreibung und kommen in Schwarzers Buch öfter vor.")
http://independentsla.blogspot.com/2010/10/blog-post_08.html
... Ich glaube eher schon! Aber nicht nur die Grünen. Als FJ Strauss in seinem Wahlkampf zum Bundeskanzler von der SPD mit der Lockheed Affäre (Starfighter) behelligt wurde, liess er verlauten dass, wenn die SPD damit nicht aufhöre, er veröffentlichen würde das die SPD mit CIA Geldern gegründet worden sei. So las ich das damals in einem CDU nahen "Hintergrundbericht". Verifizieren kann ich das mangels Belege leider nicht.
(Anm.: Wohl aber ließ sich damals verifizieren, welcher wahre Sozialdemokrat mit Morddrohungen belegt worden war. Siehe diesen ISLA-Eintra zu Gladio
http://independentsla.blogspot.com/2010/09/blog-post_9951.html
"Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozialdemokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte."
Aus: Daniele Ganser, NATO Geheimarmeen in Europa, Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, 2008. Ganser ist Schweizer Historiker und Friedensforscher sowie Dozent an der Universität Basel.
... Es lohnt sich aber auch etwas weiter in der Geschichte zurückzudenken. Der kometenhafte Aufstieg des "Anstreichers aus Österreich" war sicher nicht alleine dem Arbeitslosenheer und dem Autobahnbau geschuldet! Den "Anstreicher", einmal installiert, konnte man doch gut zur Eindämmung des Bolschewismus verwenden. Falls das schiefgehen sollte hatte man doch mindestens Europa da wo man es schon immer haben wollte. Die gleiche Machart bis heute überall in der Welt."
http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-US-policy-is-engaged-in-community-organizing-the-Muslim-minority-in-France/forum-195104/msg-19894745/read/
.
Samstag, 12. September 2009
.
"Ergenekon gestern. Die Liste politisch motivierter Morde und Ereignisse, die von verschiedenen Autoren staatlichen Stellen zugeschrieben werden. Man kann die Verfolgung der kommunistischen Partei in den 1930-er Jahren nennen, den Angriff auf die Tageszeitung Tan 1945. Eine staatliche Beteiligung wird bei dem Pogrom vom 8./9. September 1958 angenommen.
Im Zusammenhang mit Ergenekon ist jedoch nicht von diesen Ereignissen die Rede. Folgt man der von Can Dündar vorgenommenen Zusammenstellung, die insbesondere auch auf die Recherchen von Ugur Mumcu zurückgreift, wurde in der Türkei ein Ableger des europaweit agierenden Gladio-Netzwerks aufgebaut. Die Idee dieses Netzwerkes war, nach dem Vorbild der französischen Resistance im Falle einer Besetzung von Nato-Gebiet durch den Warschauer Pakt eine Volksbefreiungsbewegung zu initiieren. Die spärlichen Informationen deuten darauf hin, dass mit dem Aufbau solcher Strukturen, die über versteckte Waffendepots verfügten, insbesondere Rechtsextremisten beauftragt wurden. Die Gladio-Strukturen waren streng geheim und wurden in den meisten Ländern auch gegenüber den Regierungen geheim gehalten. Es gibt Hinweise darauf, dass Waffen aus Gladio-Depots in die Hände der Unterwelt gerieten und für Straftaten benutzt wurden.
Das Ereignis in der Türkei, das bisher am weitesten zur Aufklärung illegaler Organisationen im Staatsapparat geführt hat, war der Autounfall von Susurluk 1996. Bei diesem Unfall starben ein gesuchter Mörder mit rechtsextremem Hintergrund, dessen Geliebte und der Fahrer des Wagens, ein leitender Polizeibeamter. Ein DYP-Parlamentsabgeordneter, der sich ebenfalls im Auto befand, wurde verletzt. Die Untersuchung des Vorfalls führte zu einem Netzwerk illegaler Verbindungen zwischen Rechtsextremisten, Mafia, Politik und Antiterroreinheiten. Diese werden insbesondere auf die erste Amtszeit von Tansu Ciller als Ministerpräsidentin 1993 datiert und mit dem eng mit ihr zusammenarbeitenden späteren DYP-Vorsitzenden Mehmet Agar in Verbindung gebracht."
.
"Ergenekon gestern. Die Liste politisch motivierter Morde und Ereignisse, die von verschiedenen Autoren staatlichen Stellen zugeschrieben werden. Man kann die Verfolgung der kommunistischen Partei in den 1930-er Jahren nennen, den Angriff auf die Tageszeitung Tan 1945. Eine staatliche Beteiligung wird bei dem Pogrom vom 8./9. September 1958 angenommen.
Im Zusammenhang mit Ergenekon ist jedoch nicht von diesen Ereignissen die Rede. Folgt man der von Can Dündar vorgenommenen Zusammenstellung, die insbesondere auch auf die Recherchen von Ugur Mumcu zurückgreift, wurde in der Türkei ein Ableger des europaweit agierenden Gladio-Netzwerks aufgebaut. Die Idee dieses Netzwerkes war, nach dem Vorbild der französischen Resistance im Falle einer Besetzung von Nato-Gebiet durch den Warschauer Pakt eine Volksbefreiungsbewegung zu initiieren. Die spärlichen Informationen deuten darauf hin, dass mit dem Aufbau solcher Strukturen, die über versteckte Waffendepots verfügten, insbesondere Rechtsextremisten beauftragt wurden. Die Gladio-Strukturen waren streng geheim und wurden in den meisten Ländern auch gegenüber den Regierungen geheim gehalten. Es gibt Hinweise darauf, dass Waffen aus Gladio-Depots in die Hände der Unterwelt gerieten und für Straftaten benutzt wurden.
Das Ereignis in der Türkei, das bisher am weitesten zur Aufklärung illegaler Organisationen im Staatsapparat geführt hat, war der Autounfall von Susurluk 1996. Bei diesem Unfall starben ein gesuchter Mörder mit rechtsextremem Hintergrund, dessen Geliebte und der Fahrer des Wagens, ein leitender Polizeibeamter. Ein DYP-Parlamentsabgeordneter, der sich ebenfalls im Auto befand, wurde verletzt. Die Untersuchung des Vorfalls führte zu einem Netzwerk illegaler Verbindungen zwischen Rechtsextremisten, Mafia, Politik und Antiterroreinheiten. Diese werden insbesondere auf die erste Amtszeit von Tansu Ciller als Ministerpräsidentin 1993 datiert und mit dem eng mit ihr zusammenarbeitenden späteren DYP-Vorsitzenden Mehmet Agar in Verbindung gebracht."
.
Freitag, 6. April 2012
Gladio Belgien (via): In Belgien haben Ermittler, Journalisten und Politiker wiederholt den Verdacht geäußert, dass die als Massaker von Brabant bekannt gewordenen Morde der Bande von Nijvel mit Gladio in Verbindung standen. Während einer Serie von äußerst brutalen Raubüberfällen von 1982 bis 1985 hatten bis heute unbekannte Täter 28 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Die aus drei festen und mehreren wechselnden Mitgliedern bestehende Gruppe führte die bewaffneten Überfälle auf Restaurants, Einzelhändler, Supermärkte und ein Waffendepot mit beinahe militärischer Präzision aus. Die Täter erschossen dabei jeweils wahllos und kaltblütig mehrere unbeteiligte Menschen. Dies führte in der Öffentlichkeit zu dem Verdacht, dass die Vorfälle ein Versuch sein könnten, das Land gezielt zu destabilisieren. In diesem Zusammenhang wurde die belgische Gendarmerie (Rijkswacht), eine Polizeiformation, die teilweise dem belgischen Verteidigungsminister unterstand, verdächtigt. Die bei den Morden verwendeten Tatwaffen waren teilweise aus einem Waffendepot der Polizei gestohlen worden.
Der sozialistische Verteidigungsminister Guy Coeme forderte nach dem Bekanntwerden der italienischen Gladio-Aktivitäten 1990 selbst eine parlamentarische Untersuchung. Diese hatte den expliziten Auftrag zu klären, ob die belgische NATO-Geheimarmee in die Massaker von Brabant verwickelt war. Die Senatoren bestätigten in ihrem öffentlichen Abschlussbericht, dass unter dem Decknamen SDRA8 in Form einer Untereinheit des militärischen Geheimdienstes SGR (Service Général de Renseignement) eine Stay-behind-Armee in Belgien aktiv war. Sie konnten die Frage nach einer Verbindung mit den Terroranschlägen allerdings nicht abschließend beantworten, da sich SGR-Direktor Bernard Legrand strikt weigerte, die Namen der SDRA8-Mitglieder an die Kommission zu übergeben, die diese mit Namen von bekannten Verdächtigen vergleichen wollte. Er blieb bei dieser Haltung, obwohl die Senatoren betonten, dass die Exekutive ihnen gemäß der Verfassung antworten müsse, und obwohl der Vorgesetzte von Legrand, Verteidigungsminister Coeme, die Freigabe der Namen explizit angeordnet hatte.[15][17]
"Die Bande mit dem weißen Uno - Die Story kennt hier wohl kaum einer, darum einmal kurz angerissen. "La Banda della Uno Bianca" waren hoch kriminelle Mörder aus Nord-Italien, die als Tatfahrzeug fast immer den damals sehr oft verkauften Fiat Uno in der Farbe Weiß einsetzten. Neben Raubüberfällen und diversen anderen schweren Straftaten wurden 24 Personen ermordert und über 100 verletzt, darunter auch einige Polizeibeamte, aber auch erstaunlich viele Ausländer, ja sogar "Zigeuner", um diese für relativ belanglose Beträge auszurauben. Verbindungen zu Geheimdienstkreisen und der Bande wurden von der Presse häufig unterstellt, beweisen konnte man am Ende nichts. Auffällig war, die Mörder arbeiteten sogar selbst bei der Polizei und anderen Ordnungsbehörden oder hatten sehr enge Verbindungen zu staatlichen Institutionen. Die Bande ist Mitte der 90er aufgeflogen, die Mitglieder sitzen nun langjährige Haftstrafen bzw. "lebenslang" ab."
Update:
Fick dich selbst, mein kleiner Bestücker des individuellen Blogger-Accounts, wo jetzt eine Werbeanzeige mit "Letzte Ruhe unter Bäumen - Würdevolles Grab im uralten Wald. Keine Grabpflege, dafür Natur pur" - eingeblendet wird.
.
Montag, 20. Mai 2013
"While the reality of Gladio’s existence in Europe is a matter of historical record, Edmonds contended the same strategy was adopted by the Pentagon in the 1990s in a new theatre of operations, namely, Asia. “Instead of using neo-Nazis, they used mujahideen working under various bin Ladens, as well as al-Zawahiri”, she said
... “In the late 1990s, all the way up to 9/11, al-Zawahiri and other mujahideen operatives were meeting regularly with senior U.S. officials in the U.S. embassy in Baku to plan the Pentagon’s Balkan operations with the mujahideen,” said Edmonds. “We had support for these operations from Pakistan and Saudi Arabia, but the U.S. oversaw and directed them. They were being run from a secret section of the Pentagon with its own office”.
Edmonds clarified, “the FBI counterintelligence investigation which was tracking these targets, along with their links to U.S. officials, was known as ‘Gladio B’, and was kickstarted in 1997. It so happens that Major Douglas Dickerson” – the husband of her FBI co-worker Melek whom she accused of espionage – “specifically directed the Pentagon’s ‘Gladio’ operations in Kazakhstan and Turkmenistan at this time.”
In testimony under oath, Edmonds has previously confirmed that Major Doug Dickerson worked for the Pentagon’s Defense Intelligence Agency (DIA) under the weapons procurement logistics division on Turkey and Central Asia, and with the Office of Special Plans (OSP) overseeing policy".
Via
Freitag, 8. Juni 2012
Bund deutscher Jugend (BDJ)
via
"Der Hintergrund seiner Gründung ist, dass Geheimdienste der USA in den ersten Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und Osteuropa Einheiten aufzustellen suchten, die nach dem Ausbruch eines atomaren Krieges mit der Sowjetunion eine amerikanische Machtübernahme in Osteuropa und der UdSSR unterstützen sollten (siehe Gladio). Die amerikanischen Geheimdienste CIC und CIA nutzten den BDJ als Möglichkeit eines verdeckten Guerilla-Trainings. Viele der Angehörigen des BDJ waren Veteranen der Wehrmacht oder der Waffen-SS ...
Insgesamt wurden drei Quellen der Fremdfinanzierung identifiziert, neben US-Dienststellen und Industriekreisen auch Bundesbehörden. So erhielt der BDJ vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen 1952 rund 20.000 DM.
Eine Mehrheit der BDJ-Mitglieder engagierte sich nach traditionellen Prinzipien bündischer Jugendarbeit, ohne Wissen der konspirativen Bestrebungen einer Führungselite, die eine rechtsextreme Partisanenorganisation mit Strukturmerkmalen der Freikorps aufbaute. Dazu gehörten Freizeitaktivitäten wie Zeltlager, Sport oder Musizieren ...
Zum konspirativen Tagesgeschäft gehörte die unmittelbare Partisanen-Ausbildung, welche in enger Zusammenarbeit mit amerikanischen militärischen Dienststellen erfolgte. So fanden etwa Lehrgänge auf dem amerikanischen Truppenübungsplatz Grafenwöhr statt, die militärische Ausbildung, politische Schulung und den Umgang mit Waffen beinhalteten.
Dazu:
Youtube-Video
Gladio: Geheimarmeen in Europa
„Der Feind sitzt innen, heute mehr denn je, nicht mehr außen!"
Youtube-Video - Youtube-Video
Interview mit Hermann Scheer (MdB) über die Widerstände gegen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu Gladio in der BRD. Hermann Scheer starb am 14. Oktober 2010 nach kurzer schwerer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus an Herzversagen
.
Montag, 23. November 2009
.
"Durch Schweigen bewahre die Freiheit" -
Warum kommt der türkische Film "Tal der Wölfe - Gladio" aus dem "Mythenfleischwolf"?
Zum Thema siehe Daniele Ganser, Universität Basel und ISLA-Search: Gladio. Soweit ich mich erinnere, schreibt Daniele Ganser in seiner Dissertation (Datum der deutschen Buchveröffentlichung: März 2008), dass Deutschland in Europa an letzter Stelle steht, was die Aufklärung über Gladio und die Nachfolgeorganisationen betrifft. Wir üben noch. Und kümmern uns um die Freiheit von Bloggern in anderen Ländern.
.
"Durch Schweigen bewahre die Freiheit" -
Warum kommt der türkische Film "Tal der Wölfe - Gladio" aus dem "Mythenfleischwolf"?
Zum Thema siehe Daniele Ganser, Universität Basel und ISLA-Search: Gladio. Soweit ich mich erinnere, schreibt Daniele Ganser in seiner Dissertation (Datum der deutschen Buchveröffentlichung: März 2008), dass Deutschland in Europa an letzter Stelle steht, was die Aufklärung über Gladio und die Nachfolgeorganisationen betrifft. Wir üben noch. Und kümmern uns um die Freiheit von Bloggern in anderen Ländern.
.
Dienstag, 4. Dezember 2012
Bund deutscher Jugend (BDJ)
via
"Der Hintergrund seiner Gründung ist, dass Geheimdienste der USA in den ersten Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und Osteuropa Einheiten aufzustellen suchten, die nach dem Ausbruch eines atomaren Krieges mit der Sowjetunion eine amerikanische Machtübernahme in Osteuropa und der UdSSR unterstützen sollten (siehe Gladio). Die amerikanischen Geheimdienste CIC und CIA nutzten den BDJ als Möglichkeit eines verdeckten Guerilla-Trainings. Viele der Angehörigen des BDJ waren Veteranen der Wehrmacht oder der Waffen-SS ...
Insgesamt wurden drei Quellen der Fremdfinanzierung identifiziert, neben US-Dienststellen und Industriekreisen auch Bundesbehörden. So erhielt der BDJ vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen 1952 rund 20.000 DM.
Eine Mehrheit der BDJ-Mitglieder engagierte sich nach traditionellen Prinzipien bündischer Jugendarbeit, ohne Wissen der konspirativen Bestrebungen einer Führungselite, die eine rechtsextreme Partisanenorganisation mit Strukturmerkmalen der Freikorps aufbaute. Dazu gehörten Freizeitaktivitäten wie Zeltlager, Sport oder Musizieren ...
Zum konspirativen Tagesgeschäft gehörte die unmittelbare Partisanen-Ausbildung, welche in enger Zusammenarbeit mit amerikanischen militärischen Dienststellen erfolgte. So fanden etwa Lehrgänge auf dem amerikanischen Truppenübungsplatz Grafenwöhr statt, die militärische Ausbildung, politische Schulung und den Umgang mit Waffen beinhalteten."
Dazu:
Youtube-Video
Gladio: Geheimarmeen in Europa
„Der Feind sitzt innen, heute mehr denn je, nicht mehr außen!"
Youtube-Video - Youtube-Video
Interview mit Hermann Scheer (MdB) über die Widerstände gegen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu Gladio in der BRD. Hermann Scheer starb am 14. Oktober 2010 nach kurzer schwerer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus an Herzversagen
.
Samstag, 12. November 2011
"Ähnlich wurde in Italien bei Gladio gehandelt. Da eine linke Regierung die rechts, konservative abzuwechseln drohte, wurden in Italien radikale Katholiken der in ganz Europa verbreiteten Geheimarmee Gladio (die in Deutschland zu großen Teilen aus den der 2. und 3. Garde der SS und co bestand) dazu eingesetzt Anschläge auf die eigene Bevölkerung zu führen und durch gefälschte Beweise linken Gruppen und Parteien in die Schuhe zu schieben. Hunderte Italiener starben durch Hand ihrer eigenen Regierung. Die italienische Regierung hat dieses Vorgehen gar vor einigen Jahren bestätigt."
.
Samstag, 3. Juli 2010
.
Dieses Mal ist die gute alte (bundesrepublikanische) Tradition, den Nachfahren zur Kontrolle einen (umgedrehten) Bundesschmonk an die Seite zu setzen und ihre Fähigkeiten noch besser, und selbst-verständlich kostenlos auszunutzen, etwas anders gelaufen. Das selbstverständlich Kostenlose kennen Mütter ja zur Genüge. Ebenso wie das Unsichtbarmachen von Leistungen oder deren Umdeuten, wenn die Macht zu groß werden könnte: Aus Maria Magdalena, der Apostelin, wird da mal eben die Prostituierte. Ja, und auch das ist ein interessantes Thema: Das Urchristentum. Wie offenbar auch der SPIEGEL findet, der gerade etwas von einer furchterregenden Sekte des furchterregenden Urchristentums faselt. Komisch, wie kommt man jetzt auf dieses Thema? Die etwas heller als einige andere sehende Matriarchin jedenfalls ist froh, dass keine Gladio-Methoden mehr angewendet werden, man nicht mehr das ganz rechts außen bis draußen Stehende für diverse Zwecke und Ziele nutzt, und es freut sie selbstverständlich auch deswegen, weil dieses nur im Sinne der Förderung des Holdenhof sein kann. Denn Matriarchinnen wissen, was professionelle Magie kann. Und selbstverständlich kostet. Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, sie sei die Lady, die eine internationale Verschwörung führt. Solche Spinner gibt es ja hin und wieder! Sicher sind die Quellen einer fundierten Inspiration von fleissigen MitarbeiterInnen nicht unterschlagen worden. Alle sind schließlich urdeutsch ehrlich. Heute ist Samstag, der 3. Juli. Bis nächsten Freitag, dem Tag der Venus, ist dann Zeit genug. Was für ein schönes Deutschland-Spiel! Nicht wahr, Frau Merkel? Gut, dass Sie genau das meinen, was Sie mit Ihrem Auftritt verkörpern, die Mitarbeiter, Kollegen, Strategen und insbesondere weiblichen Allianzmitglieder wie beispielsweise Mrs. Clinton und Frau Livni fair sind und an Ihrer Seite stehen. Ich lebe gerne in Deutschland. Und hier in Köln hat es so richtig schön abgekühlt.
Nachtrag der Matriarchin: Herr Morologe, auch wenn Sie beim teilweise arg triggernden Blog Politically Incorrect kommentieren und dort als Fliegenfänger arbeiten, mehr als den Namen Aldo Moro hinter dem Gladio-Link sollten Sie schon lesen. Gerne empfehle ich Ihnen aber auch noch weitere Literatur. Wie wäre es mit etwas aus der Mythologie? Über die Nebel von Avalon beispielsweise? Mancher hat sich schon arg verirrt auf dem Weg zur Apfel-Insel.
.
Dieses Mal ist die gute alte (bundesrepublikanische) Tradition, den Nachfahren zur Kontrolle einen (umgedrehten) Bundesschmonk an die Seite zu setzen und ihre Fähigkeiten noch besser, und selbst-verständlich kostenlos auszunutzen, etwas anders gelaufen. Das selbstverständlich Kostenlose kennen Mütter ja zur Genüge. Ebenso wie das Unsichtbarmachen von Leistungen oder deren Umdeuten, wenn die Macht zu groß werden könnte: Aus Maria Magdalena, der Apostelin, wird da mal eben die Prostituierte. Ja, und auch das ist ein interessantes Thema: Das Urchristentum. Wie offenbar auch der SPIEGEL findet, der gerade etwas von einer furchterregenden Sekte des furchterregenden Urchristentums faselt. Komisch, wie kommt man jetzt auf dieses Thema? Die etwas heller als einige andere sehende Matriarchin jedenfalls ist froh, dass keine Gladio-Methoden mehr angewendet werden, man nicht mehr das ganz rechts außen bis draußen Stehende für diverse Zwecke und Ziele nutzt, und es freut sie selbstverständlich auch deswegen, weil dieses nur im Sinne der Förderung des Holdenhof sein kann. Denn Matriarchinnen wissen, was professionelle Magie kann. Und selbstverständlich kostet. Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, sie sei die Lady, die eine internationale Verschwörung führt. Solche Spinner gibt es ja hin und wieder! Sicher sind die Quellen einer fundierten Inspiration von fleissigen MitarbeiterInnen nicht unterschlagen worden. Alle sind schließlich urdeutsch ehrlich. Heute ist Samstag, der 3. Juli. Bis nächsten Freitag, dem Tag der Venus, ist dann Zeit genug. Was für ein schönes Deutschland-Spiel! Nicht wahr, Frau Merkel? Gut, dass Sie genau das meinen, was Sie mit Ihrem Auftritt verkörpern, die Mitarbeiter, Kollegen, Strategen und insbesondere weiblichen Allianzmitglieder wie beispielsweise Mrs. Clinton und Frau Livni fair sind und an Ihrer Seite stehen. Ich lebe gerne in Deutschland. Und hier in Köln hat es so richtig schön abgekühlt.
Nachtrag der Matriarchin: Herr Morologe, auch wenn Sie beim teilweise arg triggernden Blog Politically Incorrect kommentieren und dort als Fliegenfänger arbeiten, mehr als den Namen Aldo Moro hinter dem Gladio-Link sollten Sie schon lesen. Gerne empfehle ich Ihnen aber auch noch weitere Literatur. Wie wäre es mit etwas aus der Mythologie? Über die Nebel von Avalon beispielsweise? Mancher hat sich schon arg verirrt auf dem Weg zur Apfel-Insel.
.
Donnerstag, 17. Oktober 2013
"Unser automatisches System hat deinen Zugriff auf bestimmte Facebook-Funktionen eingeschränkt. auf Seiten posten oder Seiten erstellen".
Gerade getestet, bei einem der Facebook-Freunde klappt es noch, nicht mehr jedoch auf der Seite "Israel in Deutschland". Hier dazu der Link auf das Blog-Update vom 17. Oktober. Und hier der direkte Link auf den ursprünglichen Blog-Eintrag. So, dann mal her mit den Akten!!! Wie gesagt: Der Zweck heiligt nicht unbedingt alle Mittel.
Stichworte dazu: Gladio, Zusammenarbeit SS Eichmann etc. Nähreres dazu im verlinkten Beitrag, der eine Reaktion war auf ein aktuelles Foto mit lieblich lächelnden Gestalten vor einer Kölner Gedenktafel. Und das war mein letzter Kommentar auf der Seite "Israel in Deutschland":
Astrid Haarland - Der Krieg war beendet? Hmmh. Ach deswegen hatten sich da die angeblich alten Feinde auch nach offizieller, wenn auch gut getarnter Strategie plötzlich so lieb. Man verzeihe bitte diese makabre Ausdrucksweise, aber manches lässt sich nicht anders ausdrücken. Hat Gladio eigentlich auch Gummis verteilt, dort, wo die Gene nicht ganz so gut vermischt worden wären? Und gab es nicht manchmal doch erhebliche Missverständnisse darüber, wer nun gerade hinter wem, ähhh, gestanden hat? Und noch mal: Der Mythos vom Ende des Krieges? Ziemlich kalt, nicht wahr? Und was war noch mal der erste offizielle Bündnisfall in unseren Friedenszeiten im Kampf gegen den ähhh, Terror?
So, genug für heute. Ich danke für die Geduld. Fast aller! Und wer will, der lese. Es gibt viele Historiker, Politologen, Psychologen etc. in allen Ländern, die sich immer öfter ganz genau überlegen, auf wessen Seite sie eigentlich stehen wollen. Und das sogar in Köln!
Sonntag, 26. September 2010
.
"Vor 30 Jahren explodierte eine Bombe auf dem Oktoberfest. Es war einer der schwersten Anschläge im Nachkriegsdeutschland. Offiziell war es die Tat eines Einzeltäters. Doch es gibt große Zweifel: Es ist nicht der ganz normale Wiesn-Wahnsinn, der sich am 26. September 1980 in München abspielt: Zehntausende Menschen feiern mit Bier und Brezn auf dem größten Volksfest der Welt. Der Oktoberfest-Tag steht kurz vor dem Ende, die bierseeligen Massen werden bald aus dem Zelt gefegt. Da schießt plötzlich um 22.19 Uhr eine mehr als fünf Meter hohe Stichflamme in den Himmel. Eine gewaltige Ex-plosion in einem Mülleimer am Haupteingang des Festes verwandelt die Theresienwiese in ein Inferno." (weiter)
"Wehrsportgruppe Hoffmann und Gladio: Am 26. September 1980 explodierte auf dem Münchner Oktoberfest eine Bombe, durch die 13 Menschen ums Leben kamen und Hunderte teilweise schwer verletzt wurden. Obwohl unter anderem Zeugenaussagen auf mehrere Täter hindeuteten, wurden die Ermittlungen damals mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass der Geologiestudent Gundolf Köhler den Anschlag, bei dem er selbst ums Leben kam, im Alleingang verübte.
Die Recherchen des Historikers Daniele Ganser und des Journalisten Tobias von Heymann[1] warfen in den letzten Jahren zahlreiche neue Fragen zu diesem Ereignis auf ... Hinsichtlich dieser Spezialkräfte für den "subversiven Kampf" wollen die Grünen wissen, ob die Bundesregierung ausschließen kann, dass Organisationen wie die Deutschen Aktionsgruppen, die Aktionsfront Nationaler Sozialisten, der Heimatschutzverein Eifel, die Braunschweiger Gruppe oder die Wehrsportgruppe Hoffmann an solchen Strukturen beteiligt waren." (ISLA-Search "Gladio" und "Stay behind")
.
"Vor 30 Jahren explodierte eine Bombe auf dem Oktoberfest. Es war einer der schwersten Anschläge im Nachkriegsdeutschland. Offiziell war es die Tat eines Einzeltäters. Doch es gibt große Zweifel: Es ist nicht der ganz normale Wiesn-Wahnsinn, der sich am 26. September 1980 in München abspielt: Zehntausende Menschen feiern mit Bier und Brezn auf dem größten Volksfest der Welt. Der Oktoberfest-Tag steht kurz vor dem Ende, die bierseeligen Massen werden bald aus dem Zelt gefegt. Da schießt plötzlich um 22.19 Uhr eine mehr als fünf Meter hohe Stichflamme in den Himmel. Eine gewaltige Ex-plosion in einem Mülleimer am Haupteingang des Festes verwandelt die Theresienwiese in ein Inferno." (weiter)
"Wehrsportgruppe Hoffmann und Gladio: Am 26. September 1980 explodierte auf dem Münchner Oktoberfest eine Bombe, durch die 13 Menschen ums Leben kamen und Hunderte teilweise schwer verletzt wurden. Obwohl unter anderem Zeugenaussagen auf mehrere Täter hindeuteten, wurden die Ermittlungen damals mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass der Geologiestudent Gundolf Köhler den Anschlag, bei dem er selbst ums Leben kam, im Alleingang verübte.
Die Recherchen des Historikers Daniele Ganser und des Journalisten Tobias von Heymann[1] warfen in den letzten Jahren zahlreiche neue Fragen zu diesem Ereignis auf ... Hinsichtlich dieser Spezialkräfte für den "subversiven Kampf" wollen die Grünen wissen, ob die Bundesregierung ausschließen kann, dass Organisationen wie die Deutschen Aktionsgruppen, die Aktionsfront Nationaler Sozialisten, der Heimatschutzverein Eifel, die Braunschweiger Gruppe oder die Wehrsportgruppe Hoffmann an solchen Strukturen beteiligt waren." (ISLA-Search "Gladio" und "Stay behind")
.
Donnerstag, 28. Mai 2009
.
Gut, auf eine Aktion folgt nach Art der weisen Frauen immer eine Gegenreaktion. Manche Wicca würde sagen: Was du aussendest, kommt in dreifacher Form zu dir zurück. Menschen mit schönen Beinen auf Baustellen, die sich in entschwebende Engel in rotgoldenen Roben verwandeln? Der Herr gehirngewaschener Zuhälter mal wieder auf Achse?
US-Patent Nr. 4.999.637 - März 1991
"Schaffung künstlicher Ionenwolken über der Erde"
Wer so dämlich ist, den rechten Um- und Unterbau zu glauben, ist selber schuld. Wer Zeit und Lust hat, Fakten und Fiktionen zu trennen, dem sei das Blog "Mindcontrol" empfohlen. Den auch dort genannten Telepolis-Artikel über Gladio und die Wehrsportgruppe Hoffmann ergänze ich um den kurzen Hinweis auf den Schweizer Historiker Daniele Ganser.
Gerne kopiere ich Sätze mit einem gewissen Unterhaltungswert wie die folgenden: "Anfang der 90iger Jahre gab es vereinzelt Berichte in den Medien über ein Nachbarschafts-Überwachungssystem in den USA, das auch in der BRD etabliert werden sollte. So, wie im Blockwartsystem der Nazis, sollten dabei Personen, wie z. B. der Briefträger, mit der Aufgabe betraut werden, bei der Nachbarschaft oder Kundschaft nach dem Rechten zu sehen und bei Auffälligkeiten Bericht zu erstatten. Dann hörte man nichts mehr davon, und es schien so, als habe sich dieses Vorhaben verflüchtigt."
Ich spiele jetzt mal Dackel. Hmmmh. Lecker Hosenbeine! Auch zum Anpinkeln gut geeignet.
So, und vom Blog "Mindcontrol" aus, in dem eine gewisse Ruth Gill schreibt, geht es zum Beispiel hierhin, wo man leider wieder einmal weder die Zionisten noch die Rothschilds oder Rockefeller mag und der Mossad alles schuld ist: "Gladio und der Gipfel der Weltverschwörung". Dort steht dieser Satz: "Gresch outet sich zwar nicht dezidiert als Opfer der beschriebenen Verbrechen, aber in Insider-Kreisen ist er als Überlebender bekannt." Ob dieser Satz stimmt, weiß ich nicht. Das im Internet ausgestellte Füllhorn seiner Fachkompetenz sei aber reichlich über allen Interessierten und Betroffenen mit wohlwollenden guten Wünschen ausgegossen!
P.S.
Keine schönen Grüsse an G. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
" ... Bei den betroffenen Individuen verhält es sich oft so, dass sie "eine totale Einordnung der ihnen Begegnenden oder der mit ihnen Arbeitenden in ihre Vorstellungswelt erwarten."[17]
Sie tendieren dazu, "Objekte so sehen zu wollen, wie sie sie aus inneren Gründen benötigen. Dabei helfen ihnen ihre Größenvorstellungen, das Objekt in dieser Weise als ein Merklmal ihrer selbst zu betrachten. Die Mitmenschen sollen nur die Gefühle der narzisstisch Gestörten widerspiegeln, nicht aber ihre eigenen bekanntgeben."[18]
Das vielfach in einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung wurzelnde unbewusste Gefühl der Minderwertigkeit zwingt die Betroffenen in eine Verschmelzung (Fusion) mit Objekten, die eigene Mängel beheben sollen. Die mit der unbewussten Minderwertigkeit dialektisch verbundene Grandiosität (volkstümlich: Größenwahn) erlaubt nun die Verwandlung des Objekts in ein Merkmal der eigenen Persönlichkeit.
Diese Menschen schmücken sich gewohnheitsmäßig mit fremden Federn, ohne dass ihnen dies bewusst werden muss. Wehrt sich aber ein anderer Mensch gegen einen derartigen Missbrauch, ist mit unkontrollierten Aggressionsausbrüchen bei dem schwer persönlichkeitsgestörten Menschen zu rechnen."
Aus den verschwörungstheoretischen rechten Fakten und Fiktionen:
Ich hatte einmal Gelegenheit, einen Menschen kennen zu lernen, der – selbst Mindcontrol-Opfer - mutige Öffentlichkeitsarbeit über diese Verbrechen betrieben hatte. Deswegen haben ihn die Perps mit brutalen Folterungen um den Verstand gebracht und ihm die Seele geraubt. An dem Tag, an dem die ISBN-Nr. für seine Veröffentlichung zugeteilt wurde, katapultierten sie ihn in die Psychose. Dieser Mensch nun war, so, wie er während meines Besuchs im Kreis der Familie agierte, ganz offensichtlich nicht mehr er selbst. Er versuchte nach Kräften gegen seinen Bruder und mich zu intrigieren. Bei dem Versuch, mich in einen Disput mit ihm zu verwickeln, führte er Informationen über mich an, von denen er unmöglich auf normalem Weg Kenntnis erlangt haben konnte und die ihm vermutlich simultan von den Perps als Audio3 Suggestionen übermittelt wurden. Ganz offenkundig hatte er jeden vernunftgeleiteten Kontakt mit seinen Familienangehörigen verloren, und agierte nur noch als ferngesteuerter Zombie. Am erschreckendsten aber war seine „Seelenlosigkeit“, das Roboterhafte seines Gehabes.
.
Gut, auf eine Aktion folgt nach Art der weisen Frauen immer eine Gegenreaktion. Manche Wicca würde sagen: Was du aussendest, kommt in dreifacher Form zu dir zurück. Menschen mit schönen Beinen auf Baustellen, die sich in entschwebende Engel in rotgoldenen Roben verwandeln? Der Herr gehirngewaschener Zuhälter mal wieder auf Achse?
US-Patent Nr. 4.999.637 - März 1991
"Schaffung künstlicher Ionenwolken über der Erde"
Wer so dämlich ist, den rechten Um- und Unterbau zu glauben, ist selber schuld. Wer Zeit und Lust hat, Fakten und Fiktionen zu trennen, dem sei das Blog "Mindcontrol" empfohlen. Den auch dort genannten Telepolis-Artikel über Gladio und die Wehrsportgruppe Hoffmann ergänze ich um den kurzen Hinweis auf den Schweizer Historiker Daniele Ganser.
Gerne kopiere ich Sätze mit einem gewissen Unterhaltungswert wie die folgenden: "Anfang der 90iger Jahre gab es vereinzelt Berichte in den Medien über ein Nachbarschafts-Überwachungssystem in den USA, das auch in der BRD etabliert werden sollte. So, wie im Blockwartsystem der Nazis, sollten dabei Personen, wie z. B. der Briefträger, mit der Aufgabe betraut werden, bei der Nachbarschaft oder Kundschaft nach dem Rechten zu sehen und bei Auffälligkeiten Bericht zu erstatten. Dann hörte man nichts mehr davon, und es schien so, als habe sich dieses Vorhaben verflüchtigt."
Ich spiele jetzt mal Dackel. Hmmmh. Lecker Hosenbeine! Auch zum Anpinkeln gut geeignet.
So, und vom Blog "Mindcontrol" aus, in dem eine gewisse Ruth Gill schreibt, geht es zum Beispiel hierhin, wo man leider wieder einmal weder die Zionisten noch die Rothschilds oder Rockefeller mag und der Mossad alles schuld ist: "Gladio und der Gipfel der Weltverschwörung". Dort steht dieser Satz: "Gresch outet sich zwar nicht dezidiert als Opfer der beschriebenen Verbrechen, aber in Insider-Kreisen ist er als Überlebender bekannt." Ob dieser Satz stimmt, weiß ich nicht. Das im Internet ausgestellte Füllhorn seiner Fachkompetenz sei aber reichlich über allen Interessierten und Betroffenen mit wohlwollenden guten Wünschen ausgegossen!
P.S.
Keine schönen Grüsse an G. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
" ... Bei den betroffenen Individuen verhält es sich oft so, dass sie "eine totale Einordnung der ihnen Begegnenden oder der mit ihnen Arbeitenden in ihre Vorstellungswelt erwarten."[17]
Sie tendieren dazu, "Objekte so sehen zu wollen, wie sie sie aus inneren Gründen benötigen. Dabei helfen ihnen ihre Größenvorstellungen, das Objekt in dieser Weise als ein Merklmal ihrer selbst zu betrachten. Die Mitmenschen sollen nur die Gefühle der narzisstisch Gestörten widerspiegeln, nicht aber ihre eigenen bekanntgeben."[18]
Das vielfach in einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung wurzelnde unbewusste Gefühl der Minderwertigkeit zwingt die Betroffenen in eine Verschmelzung (Fusion) mit Objekten, die eigene Mängel beheben sollen. Die mit der unbewussten Minderwertigkeit dialektisch verbundene Grandiosität (volkstümlich: Größenwahn) erlaubt nun die Verwandlung des Objekts in ein Merkmal der eigenen Persönlichkeit.
Diese Menschen schmücken sich gewohnheitsmäßig mit fremden Federn, ohne dass ihnen dies bewusst werden muss. Wehrt sich aber ein anderer Mensch gegen einen derartigen Missbrauch, ist mit unkontrollierten Aggressionsausbrüchen bei dem schwer persönlichkeitsgestörten Menschen zu rechnen."
Aus den verschwörungstheoretischen rechten Fakten und Fiktionen:
Ich hatte einmal Gelegenheit, einen Menschen kennen zu lernen, der – selbst Mindcontrol-Opfer - mutige Öffentlichkeitsarbeit über diese Verbrechen betrieben hatte. Deswegen haben ihn die Perps mit brutalen Folterungen um den Verstand gebracht und ihm die Seele geraubt. An dem Tag, an dem die ISBN-Nr. für seine Veröffentlichung zugeteilt wurde, katapultierten sie ihn in die Psychose. Dieser Mensch nun war, so, wie er während meines Besuchs im Kreis der Familie agierte, ganz offensichtlich nicht mehr er selbst. Er versuchte nach Kräften gegen seinen Bruder und mich zu intrigieren. Bei dem Versuch, mich in einen Disput mit ihm zu verwickeln, führte er Informationen über mich an, von denen er unmöglich auf normalem Weg Kenntnis erlangt haben konnte und die ihm vermutlich simultan von den Perps als Audio3 Suggestionen übermittelt wurden. Ganz offenkundig hatte er jeden vernunftgeleiteten Kontakt mit seinen Familienangehörigen verloren, und agierte nur noch als ferngesteuerter Zombie. Am erschreckendsten aber war seine „Seelenlosigkeit“, das Roboterhafte seines Gehabes.
.
Sonntag, 26. September 2010
.
'Das deutsche Parlamentsgebäude (Reichstag) in der Hauptstadt Berlin begann am Abend des 27. Februar 1933 gegen 21 Uhr hellauf zu brennen. Obgleich es Feuerwehrleuten gelang, große Teile des Gebäudes zu retten, starb das deutsche Parlament als solches und ebenso die deutsche Demokratie durch diesen Angriff. Adolf Hitler von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der erst einen Monat vor dem mysteriösen Feuer deutscher Reichskanzler geworden war, beschuldigte die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) des Verbrechens. Zusammen mit dem Innenminister Wilhelm Frick, der ebenfalls der NSDAP angehörte, und dem NSDAP-Minister Hermann Göring, der für die Polizeikräfte verantwortlich war, verlor der Reichskanzler keine Zeit, und in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages wurden 4000 politische Gegner und kritische Journalisten, unter ihnen viele Mitglieder der KPD und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhaftet.
Nachdem die Kommunisten entfernt und viele Sozialdemokraten verhaftet waren, verabschiedete das deutsche Parlament einen Monat nach dem mysteriösen Brand mit einer Mehrheitsentscheidung gegen die Proteste der verbleibenden Sozialdemokraten ein weitreichendes neues Gesetz (Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich), das tatsächlich das Parlament abschaffte und alle Macht auf die von Hitler geführte Exekutive übertrug. Noch im selben Monat wurden die ersten Konzentrationslager in Deutschland errichtet, und schon im April 1933 wurden sie mit mehr als 25000 politischen Gegnern gefüllt, die von Hitlers Spezialtruppen, der Schutzstaffel (SS) und dem deutschen Geheimdienst Gestapo, festgenommen wurden. Das Feuer im Reichstag wurde dem holländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe angelastet, der in der Nacht des Feuers im Gebäude verhaftet wurde. Er wurde vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Noch bevor das Verfahren gegen van der Lubbe begonnen hatte, kam eine britische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die NSDAP selbst den mysteriösen Feuerterror manipuliert hatte, um die völlige Kontrolle über den Staatsapparat zu erlangen.
Hitler gelang es, Deutschland in eine Diktatur zu verwandeln, die von ihm selbst und der Nazi-Partei regiert wurde. Sechs Jahre später begann er den Zweiten Weltkrieg, der zu bisher ungeahnten Leiden und den Tod von 60 Millionen Menschen führte und damit zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte der Menschheit gehört. Als die Rote Armee die deutsche Hauptstadt einnahm und auf dem Reichstag die Flagge der Sowjetunion hisste, gab Hitler auf und tötete sich am 30. April 1945. (Fußnote)
"Der Aufbau der Stay-behind-Organisationen der NATO-Staaten begann schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs", bestätigte der offizielle Bericht der deutschen Regierung im Jahr 1990. (Fußnote) Nach der Niederlage im Jahr 1945 waren die chaotischen Nachkriegsjahre ideal für die Vereinigten Staaten, eine Stay-behind aufzubauen. Als Besatzungsmacht kontrollierten die amerikanischen Truppen das Territorium zusammen mit den französischen, britischen, und sowjetischen Streitkräften in ihren entsprechenden Zonen. Vor allem der Vorrat an ausgeprägt antikommunistischen Männern, die in der Guerilla-Kriegsführung ausgebildet waren und Erfahrungen mit Waffen und Sprengstoff hatten, war zahlreich. Und somit rekrutierten die Vereinigten Staaten ehemalige Nazis für das deutsche Stay-behind-Netzwerk.
... Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozial-demokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte.'
Aus:
Daniele Ganser, NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, Orell Füssli Verlag 2008
Daniele Ganser
Schweizer Historiker und Friedensforscher
Dozent am Historischen Seminar, Universität Basel
.
'Das deutsche Parlamentsgebäude (Reichstag) in der Hauptstadt Berlin begann am Abend des 27. Februar 1933 gegen 21 Uhr hellauf zu brennen. Obgleich es Feuerwehrleuten gelang, große Teile des Gebäudes zu retten, starb das deutsche Parlament als solches und ebenso die deutsche Demokratie durch diesen Angriff. Adolf Hitler von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der erst einen Monat vor dem mysteriösen Feuer deutscher Reichskanzler geworden war, beschuldigte die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) des Verbrechens. Zusammen mit dem Innenminister Wilhelm Frick, der ebenfalls der NSDAP angehörte, und dem NSDAP-Minister Hermann Göring, der für die Polizeikräfte verantwortlich war, verlor der Reichskanzler keine Zeit, und in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages wurden 4000 politische Gegner und kritische Journalisten, unter ihnen viele Mitglieder der KPD und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhaftet.
Nachdem die Kommunisten entfernt und viele Sozialdemokraten verhaftet waren, verabschiedete das deutsche Parlament einen Monat nach dem mysteriösen Brand mit einer Mehrheitsentscheidung gegen die Proteste der verbleibenden Sozialdemokraten ein weitreichendes neues Gesetz (Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich), das tatsächlich das Parlament abschaffte und alle Macht auf die von Hitler geführte Exekutive übertrug. Noch im selben Monat wurden die ersten Konzentrationslager in Deutschland errichtet, und schon im April 1933 wurden sie mit mehr als 25000 politischen Gegnern gefüllt, die von Hitlers Spezialtruppen, der Schutzstaffel (SS) und dem deutschen Geheimdienst Gestapo, festgenommen wurden. Das Feuer im Reichstag wurde dem holländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe angelastet, der in der Nacht des Feuers im Gebäude verhaftet wurde. Er wurde vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Noch bevor das Verfahren gegen van der Lubbe begonnen hatte, kam eine britische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die NSDAP selbst den mysteriösen Feuerterror manipuliert hatte, um die völlige Kontrolle über den Staatsapparat zu erlangen.
Hitler gelang es, Deutschland in eine Diktatur zu verwandeln, die von ihm selbst und der Nazi-Partei regiert wurde. Sechs Jahre später begann er den Zweiten Weltkrieg, der zu bisher ungeahnten Leiden und den Tod von 60 Millionen Menschen führte und damit zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte der Menschheit gehört. Als die Rote Armee die deutsche Hauptstadt einnahm und auf dem Reichstag die Flagge der Sowjetunion hisste, gab Hitler auf und tötete sich am 30. April 1945. (Fußnote)
"Der Aufbau der Stay-behind-Organisationen der NATO-Staaten begann schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs", bestätigte der offizielle Bericht der deutschen Regierung im Jahr 1990. (Fußnote) Nach der Niederlage im Jahr 1945 waren die chaotischen Nachkriegsjahre ideal für die Vereinigten Staaten, eine Stay-behind aufzubauen. Als Besatzungsmacht kontrollierten die amerikanischen Truppen das Territorium zusammen mit den französischen, britischen, und sowjetischen Streitkräften in ihren entsprechenden Zonen. Vor allem der Vorrat an ausgeprägt antikommunistischen Männern, die in der Guerilla-Kriegsführung ausgebildet waren und Erfahrungen mit Waffen und Sprengstoff hatten, war zahlreich. Und somit rekrutierten die Vereinigten Staaten ehemalige Nazis für das deutsche Stay-behind-Netzwerk.
... Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozial-demokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte.'
Aus:
Daniele Ganser, NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, Orell Füssli Verlag 2008
Daniele Ganser
Schweizer Historiker und Friedensforscher
Dozent am Historischen Seminar, Universität Basel
.
Abonnieren
Posts (Atom)