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Eine interessante Aktion gestern abend, über die heute berichtet wird. Ich bin mir sicher, wir schaffen es auch in der deutsch-sprachigen Presse wieder, den Gedanken der sozialen Markt-wirtschaft in den Vordergrund zu stellen, und allzu dominant wirken wollende Stimme zu mäßigen. Ein Zitat zu den oben verlinkten "Nach-denkseiten" und dem Buch von Albrecht Müller, Meinungsmache, erschienen 2009:
"Dass wir als Medienmagazin den Medienmarkt kritisch beobachten, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Für die Medien sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Stattdessen beobachten wir einen publizistischen Niedergang ohne Beispiel. Das soeben bei Droemer erschienene Buch “Meinungsmache - Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen” des Nationalökonomen Albrecht Müller beleuchtet auch die Rolle der Medien. Kapitel 21 trägt die Überschrift: Das Verschwinden der Medien als kritische Instanz. Müller fragt völlig zurecht: “Wo bleiben die Wächter der Demokratie?” Eigentlich sollten diese doch “ein Leuchtfeuer der Meinungsfreiheit” sein. Stattdessen “erleben wir zunehmend, dass sie zum konstituierenden Element von Manipulation und Meinungsmache werden”. Als Gründe werden die Konzentration der Anbieter - nur “vier Konzerne beherrschen den Zeitschriftenmarkt”, fünf Verlagsgruppen beherrschen über 40% der Tageszeitungsauflagen und “in über 60 Prozent der Städte und Kreise gibt es nur noch eine Regional- oder Lokalzeitung”, genannt. Das “linksliberale Meinungslager” um Spiegel, Stern, Zeit, Frankfurter Rundschau und Süddeutsche Zeitung gibt es praktisch nicht mehr."
Eine Tendenz, die auch in diesem Zusammenhang nicht weiter er-staunen sollte. Zitat:
"Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozialdemokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren".
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