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Sonntag, 26. September 2010

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'Das deutsche Parlamentsgebäude (Reichstag) in der Hauptstadt Berlin begann am Abend des 27. Februar 1933 gegen 21 Uhr hellauf zu brennen. Obgleich es Feuerwehrleuten gelang, große Teile des Gebäudes zu retten, starb das deutsche Parlament als solches und ebenso die deutsche Demokratie durch diesen Angriff. Adolf Hitler von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der erst einen Monat vor dem mysteriösen Feuer deutscher Reichskanzler geworden war, beschuldigte die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) des Verbrechens. Zusammen mit dem Innenminister Wilhelm Frick, der ebenfalls der NSDAP angehörte, und dem NSDAP-Minister Hermann Göring, der für die Polizeikräfte verantwortlich war, verlor der Reichskanzler keine Zeit, und in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages wurden 4000 politische Gegner und kritische Journalisten, unter ihnen viele Mitglieder der KPD und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhaftet.
Nachdem die Kommunisten entfernt und viele Sozialdemokraten verhaftet waren, verabschiedete das deutsche Parlament einen Monat nach dem mysteriösen Brand mit einer Mehrheitsentscheidung gegen die Proteste der verbleibenden Sozialdemokraten ein weitreichendes neues Gesetz (Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich), das tatsächlich das Parlament abschaffte und alle Macht auf die von Hitler geführte Exekutive übertrug. Noch im selben Monat wurden die ersten Konzentrationslager in Deutschland errichtet, und schon im April 1933 wurden sie mit mehr als 25000 politischen Gegnern gefüllt, die von Hitlers Spezialtruppen, der Schutzstaffel (SS) und dem deutschen Geheimdienst Gestapo, festgenommen wurden. Das Feuer im Reichstag wurde dem holländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe angelastet, der in der Nacht des Feuers im Gebäude verhaftet wurde. Er wurde vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Noch bevor das Verfahren gegen van der Lubbe begonnen hatte, kam eine britische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die NSDAP selbst den mysteriösen Feuerterror manipuliert hatte, um die völlige Kontrolle über den Staatsapparat zu erlangen.







Hitler gelang es, Deutschland in eine Diktatur zu verwandeln, die von ihm selbst und der Nazi-Partei regiert wurde. Sechs Jahre später begann er den Zweiten Weltkrieg, der zu bisher ungeahnten Leiden und den Tod von 60 Millionen Menschen führte und damit zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte der Menschheit gehört. Als die Rote Armee die deutsche Hauptstadt einnahm und auf dem Reichstag die Flagge der Sowjetunion hisste, gab Hitler auf und tötete sich am 30. April 1945. (Fußnote)
"Der Aufbau der Stay-behind-Organisationen der NATO-Staaten begann schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs", bestätigte der offizielle Bericht der deutschen Regierung im Jahr 1990. (Fußnote) Nach der Niederlage im Jahr 1945 waren die chaotischen Nachkriegsjahre ideal für die Vereinigten Staaten, eine Stay-behind aufzubauen. Als Besatzungsmacht kontrollierten die amerikanischen Truppen das Territorium zusammen mit den französischen, britischen, und sowjetischen Streitkräften in ihren entsprechenden Zonen. Vor allem der Vorrat an ausgeprägt antikommunistischen Männern, die in der Guerilla-Kriegsführung ausgebildet waren und Erfahrungen mit Waffen und Sprengstoff hatten, war zahlreich. Und somit rekrutierten die Vereinigten Staaten ehemalige Nazis für das deutsche Stay-behind-Netzwerk.








... Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozial-demokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte.'








Aus:


Daniele Ganser, NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, Orell Füssli Verlag 2008

Daniele Ganser
Schweizer Historiker und Friedensforscher
Dozent am Historischen Seminar, Universität Basel


















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Montag, 21. September 2009

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'Das deutsche Parlamentsgebäude (Reichstag) in der Hauptstadt Berlin begann am Abend des 27. Februar 1933 gegen 21 Uhr hellauf zu brennen. Obgleich es Feuerwehrleuten gelang, große Teile des Gebäudes zu retten, starb das deutsche Parlament als solches und ebenso die deutsche Demokratie durch diesen Angriff. Adolf Hitler von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der erst einen Monat vor dem mysteriösen Feuer deutscher Reichskanzler geworden war, beschuldigte die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) des Verbrechens. Zusammen mit dem Innenminister Wilhelm Frick, der ebenfalls der NSDAP angehörte, und dem NSDAP-Minister Hermann Göring, der für die Polizeikräfte verantwortlich war, verlor der Reichskanzler keine Zeit, und in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages wurden 4000 politische Gegner und kritische Journalisten, unter ihnen viele Mitglieder der KPD und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhaftet.
Nachdem die Kommunisten entfernt und viele Sozialdemokraten verhaftet waren, verabschiedete das deutsche Parlament einen Monat nach dem mysteriösen Brand mit einer Mehrheitsentscheidung gegen die Proteste der verbleibenden Sozialdemokraten ein weitreichendes neues Gesetz (Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich), das tatsächlich das Parlament abschaffte und alle Macht auf die von Hitler geführte Exekutive übertrug. Noch im selben Monat wurden die ersten Konzentrationslager in Deutschland errichtet, und schon im April 1933 wurden sie mit mehr als 25000 politischen Gegnern gefüllt, die von Hitlers Spezialtruppen, der Schutzstaffel (SS) und dem deutschen Geheimdienst Gestapo, festgenommen wurden. Das Feuer im Reichstag wurde dem holländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe angelastet, der in der Nacht des Feuers im Gebäude verhaftet wurde. Er wurde vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Noch bevor das Verfahren gegen van der Lubbe begonnen hatte, kam eine britische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die NSDAP selbst den mysteriösen Feuerterror manipuliert hatte, um die völlige Kontrolle über den Staatsapparat zu erlangen.







Hitler gelang es, Deutschland in eine Diktatur zu verwandeln, die von ihm selbst und der Nazi-Partei regiert wurde. Sechs Jahre später begann er den Zweiten Weltkrieg, der zu bisher ungeahnten Leiden und den Tod von 60 Millionen Menschen führte und damit zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte der Menschheit gehört. Als die Rote Armee die deutsche Hauptstadt einnahm und auf dem Reichstag die Flagge der Sowjetunion hisste, gab Hitler auf und tötete sich am 30. April 1945. (Fußnote)
"Der Aufbau der Stay-behind-Organisationen der NATO-Staaten begann schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs", bestätigte der offizielle Bericht der deutschen Regierung im Jahr 1990. (Fußnote) Nach der Niederlage im Jahr 1945 waren die chaotischen Nachkriegsjahre ideal für die Vereinigten Staaten, eine Stay-behind aufzubauen. Als Besatzungsmacht kontrollierten die amerikanischen Truppen das Territorium zusammen mit den französischen, britischen, und sowjetischen Streitkräften in ihren entsprechenden Zonen. Vor allem der Vorrat an ausgeprägt antikommunistischen Männern, die in der Guerilla-Kriegsführung ausgebildet waren und Erfahrungen mit Waffen und Sprengstoff hatten, war zahlreich. Und somit rekrutierten die Vereinigten Staaten ehemalige Nazis für das deutsche Stay-behind-Netzwerk.







... Die Proskriptionsliste der deutschen Gladio enthielt viele bekannte deutsche Kommunisten und auch gemäßigte Sozial-demokraten, von denen zu dieser Zeit viele aktive Politiker oder Journalisten waren, etwa Heinrich Zinnkann, der sozialdemo-kratische Innenminister Hessens, der Sozialdemokrat Hans Jahn, der Vorsitzende der deutschen Eisenbahnergewerkschaft, Emile Carlebach von der Frankfurter Rundschau und viele andere. Der deutsche Journalist und Gladio-Autor Leo Müller berichtet, dass, nachdem die "Proskriptionsliste" gefunden wurde, "die Überraschung so groß war, dass die meisten mit Unglauben reagierten." (Fußnote) "Die Anführer des TD des BDJ hielten es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die ihrer Meinung nach 'linken' deutschen Politiker im Fall eines sowjetischen Angriffs zu liquidieren", fand der amerikanische Historiker Christopher Simpson heraus. "Die deutschen Kommunisten standen auf der Todesliste des TD auf den ersten zehn Plätzen. Der TD hatte geplant, mehr als 40 führende Funktionäre der Sozialdemokraten zu ermorden, darunter Erich Ollenhauer, den seit 1952 amtierenden Parteivorsitzenden." Simpson entdeckte, dass die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges der deutschen Linken nicht trauten und deshalb gab es ausgebildete Geheimagenten des BDJ, die "die SPD infiltrierten und die Parteiführung ausspionierten, so dass sie schneller töten konnten, wenn die Zeit gekommen war". (Fußnote)
Die Regierung des Bundeslandes Hessen fand es unglaublich und völlig inakzeptabel, dass das Weisse Haus in Washington Neonazis, die über Killerlisten verfügten, auf denen die angesehensten Bürger des Land standen, in Deutschland heimlich ausgebildet und ausgerüstet hatte.'







Aus:


Daniele Ganser, NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und Verdeckte Kriegsführung, Orell Füssli Verlag 2008

Daniele Ganser
Schweizer Historiker und Friedensforscher
Dozent am Historischen Seminar, Universität Basel








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Sonntag, 24. Februar 2008

Kinotipp

"We didn’t fight the enemy. We fought ourselves."... Damit ist der Kriegsfilm ganz auf der Höhe der Zeit einer so genannten Postmoderne, die ebenfalls keine zu bekämpfenden äußeren Feinde mehr zu kennen vorgibt, sondern der Mensch, seine inneren psychischen Prozesse sind seine eigentlichen Feinde. Der äußere Feind ist der innere Feind. Nur in diesem Sinne konnte André Glucksmann 1989 zum hundertsten Geburtstag von Adolf Hitler allen Ernstes schreiben: "Hitler bin ich."

Zum Glück gab es 1944 ein paar Jungs, die nicht der Meinung waren, Hitler seien sie selbst, sondern an den Strand der Normandie fuhren, um Hitler den Garaus zu machen. Aber da gab es zum Glück noch nicht die Postmoderne, sonst wären sie vielleicht zu Hause geblieben. (via)

Montag, 26. September 2011

Odessa - Fluchthilfe für wen?

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Jugoslawien von den Achsenmächten aufgeteilt und Pavelic wurde der Führer oder "Poglavnik" des unabhängigen Kroatiens. Die Alliierten verurteilten die Zerstückelung Jugoslawiens und weigerten sich, Pavelic' Regime anzuerkennen. Grünes Licht für seine mörderische Politik erhielt Pavelic während eines Treffens mit Hitler im Juni 1941. Hitler umriss bei diesem Treffen eine Reihe "rassepolitischer Maßnahmen"; Pläne, die er als "vorübergehend schmerzhaft" bezeichnete, die aber gleichwohl "dauerndem Leiden" vorzuziehen seien. Wenn Kroatien stark bleiben wolle, so erklärte Hitler, dann müsse fünfzig Jahre lang eine national intolerante Politik verfolgt werden, zu viel Toleranz in dieser Sache würde nur schaden. (Fußnote)






Pavelic hatte Hitlers Wünsche wohl vorausgeahnt, denn schon in den ersten Tagen nach Ausrufung der kroatischen Unabhängigkeit am 10. April 1941 verabschiedete Zagreb eine Reihe von Rassegesetzen, die die "Arisierung" jüdischen Eigentums einschlossen. In Kroatien wurden nicht nur Juden gezwungen, eine Armbinde mit Davidstern und dem Buchstaben "Z" zu tragen (Zidov = Jude), sondern auch Serben mussten eine blaue Armbinde mit dem Buchstaben "P" tragen (Pravoslavni = Orthodoxer).
Quer durch Bosnien und Kroatien wurden Konzentrationslager eingerichtet, mit dem Lagersystem von Jasenovac als Zentrum der Vernichtung. Die "rassepolitischen" Prinzipien des Regimes wurden in folgenden stumpfen und simplen Worten am 22. Juni 1941 erklärt: "Für den Rest, für Serben, Juden und Zigeuner haben wir drei Millionen Kugeln. Wir werden ein Drittel aller Serben töten. Wir werden ein weiteres Drittel deportieren, und den Rest werden wir zwingen, den römisch-katholischen Glauben anzunehmen", erklärte Mile Budak, Pavelic' Minister für Erziehung und Religion, in einer überall verbreitete Rede.






... Auch wenn der Vatikan es versäumte, die mörderische Rassepolitik der Nazis zu verurteilen, so hieß er sie doch sicher nicht gut. Die römisch-katholische Kirche in Kroation hingegen war eine glühende Unterstützerin der Verbrechen Pavelic'.
Im Mai 1941 begrüßte das Kirchenorgan Hrvatska Straza die Rassegesetze ausdrücklich und erklärte den "Schutz unserer Ehre und unseres Blutes" für unabdingbar. Auch manche Bischöfe äußerten sich in diesem Sinne. "Es gibt Grenzen der Liebe" erklärte etwa der Erzbischof von Sarajevo, Ivan Saric. Er lobte die neuen Gesetze und stellte fest, es sei "dumm und für einen Jünger Christi unangebracht, zu glauben, der Kampf gegen das Böse könne auf noble Weise mit Handschuhen geführt werden". Auch der führende Rassetheoretiker des kroatischen Regimes, Ivo Guberina, war ein römisch-katholischer Priester. Er verband Konzepte religiöser "Reinheit" und der "Rassengesetze" mit den Aufruf an Kroatien, "sich von fremden Elementen zu säubern". (Fußnote)






Anders als ihre Nazi-Vorbilder führten die Kroaten ihren Holocaust am hellichten Tag durch. Die Zeitung Katolicki Tjednik stellte am 31. August 1941 fest: " Gott hat entschieden, andere Mittel einzusetzen. Er wird uns Missionen auftragen, europäische Missionen, Weltmissionen. Sie werden nicht von Priestern durchgeführt werden, sondern von Armeekommandeuren, angeführt von Hitler. Die Predigt wird mit Hilfe von Kanonen, Tankern und Bomben gehört werden. Die Sprache dieser Predigt wird international sein."







Aus:
Uki Goni, Odessa. Die wahre Geschichte. Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher, Assoziation A







Klappentext: Der Name "Odessa" steht für eines der irritierendsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte: die massenhafte Flucht nahmhafter NS-Verbrecher - unter ihnen Adolf Eichmann, Klaus Barbie und Josef Mengele -, die sich mithilfe eines hoch organisierten Netzwerkes der Gerichtsbarkeit entziehen konnten.
Der argentinische Historiker und Journalist Uki Goni hat auf der Basis langjähriger Recherchen in US-amerikanischen, argentinischen und europäischen Archiven bisher unbekannte Quellen erschlossen und durch 200 Zeitzeugeninterviews untermauert. Seine umfassende Untersuchung zeichnet nach, auf welchen "Ratlines" genannten - Fluchtrouten und mithilfe welcher staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen es Tausenden von Nazis, Ustascha-Faschisten und Vertretern anderer europäischer Kollaborationsregime gelang, nach Lateinamerika zu entkommen. Gonis Standardwerk legt erstmals den Blick auf das gesamte Panorama dieser komplexen Operation frei. Hauptaufnahmeland und zentrale Drehscheibe war das Argentinien unter Juan Domingo Perón. Die Fluchthilfeorganisation verfügte über Basen in Skandinavien, Spanien und Italien, aktive Hilfe leisteten Schweizer Behörden - und im Vatikan liefen alle Fäden zusammen.

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Mittwoch, 22. Oktober 2008

5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen

nach Antje Schrupp
Gelesen im Vortrag von Martin Marheinecke,
Als die Sau noch Göttin war



1.: Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen.

(Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung.)



2.: Vorsicht, wenn sie viel von Europa reden. Fragen, ob auch Griechenland, Sizilien und Rumänien zu ihrem Europa gehören.



3.: Fragen, was sie von “gemischtrassigen” Ehen halten und in welcher spirituellen Tradition Kinder aus solchen Ehen stehen. Wenn die Antwort darauf schwammig bleibt, fragen, ob euer senegalesischer Verlobter auch Mitglied in der Gruppe werden kann.



4.: Vorsicht, wenn die Gruppe sich zwar als nichtrassistisch verstehen will, aber immer betont, daß sie unpolitisch sei. Wirklich nichtrassistische Heiden und Heidinnen haben ihr Verhältnis zum rechtsextremen Heidentum reflektiert und verstehen sich insofern durchaus als politisch.



5.: Vorsicht, wenn auf geheime Traditionen Bezug genommen wird, wenn behauptet wird, die “Wahrheit” über keltische oder germanische Religiosität zu kennen. Heiden, die wirklich an dieser Tradition interessiert sind, wissen, daß man darüber nichts weiß, und geben zu, daß sie ihre Rituale zu einem großen Teil neu erfunden haben.

Mittwoch, 28. Dezember 2016


























Wir wir alle wissen, sind Kinder und Jugendliche im Krieg ja tabu. Wie war das noch mit den Pfefferkuchen in der Nürnberger Weihnachtskiste, du kleine Nazifotze? Und so sollte dann wohl einer nach dem anderen dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst. Wie das deutsche Sprichwort heißt, das im internen Sprachgebrauch die Insel Madagaskar meint, die Insel der Gewürze. Madagaskar war damals eine Kolonie von Frankreich. Ein idealer Ort für Franzmänner. Ein Zitat:
"Der so genannte Madagaskarplan (auch Madagaskar-Plan) war eine vom nationalsozialistischen Regime Deutschlands zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig verfolgte Erwägung, vier Millionen europäische Juden auf die vor der Ostküste Afrikas gelegene Insel Madagaskar, damals eine französische Kolonie, zu vertreiben."






Moment. Und noch eine Ergänzung. Ein Zitat von Antje Schrupp: "Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung."




























Sonntag, 13. Oktober 2013




















"Die katholische Kirche stand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kurz davor, Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" zu verbieten. Aus bislang nicht genau zu ermittelnden Gründen seien die päpstlichen Zensoren aber vor dem letzten Schritt zurückgeschreckt, sagte der münstersche Kirchenhistoriker Hubert Wolf am Dienstagabend (29.12.2005) in Münster zum Auftakt eines wissenschaftlichen Symposiums über die Buchzensur der katholischen Kirche und den "Index der verbotenen Bücher".
Wolf hatte 1992 als erster Wissenschaftler überhaupt Zugang zu den vatikanischen Archiven der Inquisition und der so genannten Index-Kongregation erhalten. Bis Donnerstag präsentieren er und weitere internationale Historiker Zwischenergebnisse der weltweit beachteten Grundlagenforschung."





"Können Sie mutmaßen, warum Mein Kampf, anders als die Schriften von Descartes, Spinoza, Cervantes und Balzac niemals auf dem Index der katholischen Kirche gelandet ist?



Dirk Verhofstadt: Nein, aber es ist besonders bizarr. Mein Kampf von Adolf Hitler kam nie auf den Index der verbotenen Bücher. Selbst nicht 1948, als die Indexkommission noch einmal ihre schwarze Liste ergänzte, unter anderem um die Méditations von René Descartes, den Lettres Persanes von Charles Montesquieu und Le Rouge et le Noir von Stendhal.
Der Vatikan hat alle Katholiken, die mit Kommunisten zusammenarbeiten mit Exkommunikation gedroht. Wie viele hochrangige Nazis und Judenmörder hat die katholische Kirche exkommuniziert?



Dirk Verhofstadt: Es ist tatsächlich überraschend, dass die Kirche nie einen hochrangigen Nazi exkommuniziert hat. Nicht Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Hermann Göring, Joseph Goebbels, Martin Bormann, Julius Streicher, Adolf Eichmann, Josef Mengele und andere Naziverbrecher. Anstatt diese Massenmörder zu verurteilen, spielten kirchliche Würdenträger eine besonders dubiose Rolle bei der Flucht von Nazis und anderen faschistischen Führern nach Lateinamerika oder in den Nahen Osten."




Na, möchten's noch ein wenig Geld spenden für "Brot für die Welt"? Ob das Geld auch gerne von Kommunisten, Liberalen und anderen Untermenschen genommen wird, ist mir natürlich nicht bekannt. Wie wäre es denn mit einer Empfehlung für ein Kinder-Geschäft, man handelt dort natürlich nur mit Marken. Vorne Piraten - und hinten etwas zwangsneurotisch weiss gehalten? Ihr lieben Kinderlein, kommet, gelle? Oder ein wenig alternative Esoterik gefällig? Vielleicht telefoniert ja auch gerade jemand mit hübschem spanischem Namen im Haus, wenn Sie kommen, und die Kommunikation gelingt auch fast, wenn, ja, wenn nicht gerade ein Funkloch die Verbindung im Agnesviertel stört. Zum Beispiel.





P.S.


Die Kritik am Buch: "Ärgerlich ist auch, dass der wichtige, öffentliche und mutige Protest der Bischöfe der Niederlande gegen die bevorstehenden Deportationen von Juden nach der Besetzung ihres Landes nur am Rande erwähnt wird - offenbar, weil das Kapitel über die Juden in den Niederlanden keine Aufnahme in die deutsche Ausgabe fand."



"Zu den wichtigsten Argumenten, die seit langem zur „Entlastung" von Pius XII. he­rangezogen werden, gehört der Hinweis, die Erfahrung, die man in Holland mit öffentlichem Protest gegen Deportationen gemacht habe, sei für den Papst handlungsbestimmend gewesen. In ihren Memoiren schildert Pacellis Haushälterin, Schwester Pascalina Lehnert, die Reaktion des Papstes auf die durch den Protest der holländischen Bischöfe gegen Massendeportationen ausgelöste Razzia der deutschen Besatzung in Holland gegen jüdischstämmige Katholiken im August 1942: „Man brachte die Morgenzeitungen in das Arbeitszimmer des Heiligen Vaters, der sich anschickte, zu den Audienzen zu gehen. Er las nur die Überschrift und wurde kreidebleich." Zurückgekehrt von den Audienzen kam er „in die Küche, wo die einzige Möglichkeit war, am offenen Feuer etwas zu verbrennen, und sagte: ‚Ich möchte diesen Bogen verbrennen, es ist mein Protest gegen die grauenhafte Judenverfolgung. Heute Abend sollte er im ‚Osservatore Romano' erscheinen. Aber wenn der Brief der holländischen Bischöfe 40?000 Menschenleben kostete, so würde mein Protest vielleicht 200 000 kosten. Das darf und kann ich nicht verantworten. So ist es besser, in der Öffentlichkeit zu schweigen und für diese armen Menschen, wie bisher, in der Stille alles zu tun, was menschenmöglich ist'."








Update:


Ein Hilferuf, der ohne Antwort blieb. Eine Ergänzung zum Kommentar unter dem Artikel. Noch weitere Ergänzungen spare ich mir. LeserInnen des Blogs kennen weitere dazugehörige Stichworte.





Update 16. Oktober



"Am Abend des 15. Oktober 1943, einem Freitag, war eine ärmlich gekleidete Signora in den Gassen des alten römischen Judenghettos aufgetaucht und hatte angefangen zu schreien: "Seht zu, dass ihr von hier weg kommt! Die Deutschen kommen und nehmen die Juden mit." Viele Familien hatten an diesem Vorabend des Sabbats in ihren Wohnungen gerade die Kerzen angezündet und waren zur Andacht versammelt. Einige streckten neugierig die Köpfe aus den Fenstern. Andere gingen gleich hinaus auf die Straße. Sie erkannten die Signora. Es war die alte Celeste. Sie war etwas wunderlich, ein bisschen meschugge eben.


"Ich sage die Wahrheit! Das schwör ich beim Haupt meiner Kinder", jammerte Celeste. In Trastevere hatte sie an diesem Abend bei der Frau eines Carabinieri von einer langen Judenliste erfahren. Alle auf dieser Liste sollten von den Deutschen weggeschafft werden. Celeste hatte keine Zeit verlieren wollen. Sie war auf die andere Seite des Tibers zum Ghetto gehastet. "Wenn ihr nicht flieht, werdet ihr es bereuen!", drohte Celeste. Es nutzte nichts. Niemand glaubte ihr oder wagte das Undenkbare zu glauben. Außerdem war Papst Pius XII. der Schutzherr der römischen Juden. Niemals würde er zulassen, dass Hitler sich an ihnen vergriff. Glaubte man."
























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Dienstag, 1. Dezember 2009

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(Grafik: Jahresrad) Sonntags ruhen, nicht einkaufen und zur Kirche gehen? Der Freitag ist in der Alten Religion der Feiertag der Venus, der Festtag der Frauen. Erinnert sei an den Namen Freya und den Miss-brauch der germanischen Mytho-logie unter den National-sozialisten: "Freyja soll im Innern des Berges Elbrus im Kaukasus wohnen. Hier hißten Soldaten der Waffen-SS 1942 die Fahne mit dem Hakenkreuz." Erinnert sei daran, dass Hitler mit seinen Geheimbündlern Mythologie, Sagen und Märchen für sich vereinnahmen wollte und deswegen auch Zigeuner ins Konzentrationslager geschickt worden. Es war eine Zigeunerin, die Hitler prophezeit hatte: "Dein Stern wird erbleichen und du wirst durch Feuer untergehen!" Zum Thema siehe auch Sergius Golowin. Aber: Nein, Leary kam nicht wegen LSD in den Knast.
Erinnert sei daran, dass Wikipedia eine teilweise arg verkommene Quelle ist, in der die Schreiberlinge wüten genauso wie auf manchen Kräuterseiten. Ich erinnere an das Beispiel Liebstöckl. Aus dem ISLA-Blog vom 25. Juli 2008: "Please, please don't ever trust anything Wikipedia does on women, women's issues, or anything Christians don't like (women, women's issues, homosexuality, Paganism, goddesses, Wicca, who burned down the Library at Alexandria [we all know it was Christians who probably did it, but try to get that one to stick on Wiki!])."
Der Freitag ist ein Festtag in der Alten Religion, und ich freue mich dann immer sehr auf die Märkte am Samstag und Sonntag. Sollten da in Zukunft häufiger Probleme auftauchen, einzelne Märkte in der Kölner Innenstadt wie die Frauenwelten wurden leider mit Auflagen belegt wie dem Verbot von Marktständen draußen, wird es eben mehr geschlossene Veranstaltungen geben für die, die mündig genug sind, ihren eigenen Jahreszeiten-Rhythmus zu leben unabhängig vom gebündelten Interessenpaket der patriarchal organisierten Religio-nen, Gewerkschaften und Großkonzerne.









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Freitag, 22. Januar 2016

Stammesmütter, Dämonen, Lutherstädte und diverse Einträge

Diverse Einträge in 2011 und später





Mich interessiert, was den Ch. Links-Verlag an Rothaarigen derart fasziniert, dass dort so vehement auf die negativen Stereotypen von Rothaarigen zurückgegriffen wird in einer Art und Weise, welche fast schon die inquisitorischen Züge eines Dämonenglaubens trägt. Bereits im Scientology-Buch von Nordhausen-Billerbeck, das in einer neuen Auflage vom Fischer Taschenbuchverlag herausgegeben wird, benutzen die beiden Autoren dutzendfach das rote Haar von Sektenguru Hubbard im Zusammenhang mit besonders negativen Charaktereigenschaften. Das Cover des neuen Buches über Mädchen in der rechtsextremen Szene sieht so aus:























Es gibt zwei Autoren. Welche Haarfarbe hat die weibliche Autorin, die nach Verlagstext auf der Seite einen Preis (eher evangelikaler) "Lutherstädte" bekam sowie eine Auszeichnung der US-Botschaft? Laut Wikileaks-Dokument dieser US-Botschaft? "US-Embassy is organizing the French Umma". Saß dort vielleicht gerade die Fraktion der weißen AmerikanerInnen, die es eher mausgrau bis besonders blond mag und die auch schon mal mit allen Mitteln auf Dämonen- und Teufelssuche geht? Manchmal sogar verkleidet mit weißen Gewändern und komischen weißen Kapuzen auf dem Kopf?
Ein Zitat vom 31. Juli 2010: "Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) (Siehe ISLA-Datenbank "Gladio") sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschaftsgrößen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich eine völlig neue Dimension. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben." Zitatende.





Da insbesondere Rothaarigen in der Geschichte immer wieder sogenannte teuflische und sogenannte dämonische Züge angedichtet werden, hier noch einmal ein zusammenfassender ISLA-Eintrag:





"Campus Crusade for Christ"
"Stuttgart Evangelikale"
"Mission Gottesreich"
"Dämonenglaube Evangelikale"



"Mit einem jungen Missionsprogramm wirbt JesusHouse unter Jugendlichen für das Christentum. Dahinter steht jedoch eine evangelikale Gruppe mit reaktionären Überzeugungen ... Während die Kirche in Deutschland Mitglieder verliert, gewinnen Fundamentalisten hinzu"


"Von Gott „zurüsten“ lassen - Evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“
„Zweifeln und Staunen“ – der Werbeschriftzug leuchtet in weißen Buchstaben auf blauem und orangefarbenem Grund. Mit riesigen Bannern und Plakaten werben die Organisatoren im März 2009 in vielen deutschen Städten für die evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“. Die sogenannte „Großevangelisation“ beginnt offiziell am 29. März in Chemnitz. Schon für den Vorabend, am 28., ist ein „Motivationsgottesdienst“ geplant. Im Programm steht: „Wir freuen uns, wenn viele dabei sind und wir uns gemeinsam von Gott zurüsten und segnen lassen.“ Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass viele der Organisatoren fundamentalistische Positionen vertreten."



'Freikirchen: “Heimliche Kultur des Prügelns” - In dem Artikel heißt es, nach Angaben von Studienleiter Christian Pfeiffer zeigten die Daten, dass sich mit zunehmender Religiosität offenbar stärker gewaltorientierte Erziehungsmethoden der Eltern ergeben würden. Das gelte vor allem für jene, die evangelikal-freikirchlich seien. Und das, obwohl Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht: “Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.”'




Youtube-Video
Jesus Camp (deutsch) 1/5


via:

Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland | ein Blog


"Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es viele äußerst kritische Abhandlungen über die Rolle christlich-konservativer Prediger in den USA, aber kaum eine über die Evangelikalen im eigenen Land. Dabei sind sie, glaubt man den Autoren, keineswegs einflusslos. Die Evangelikalen verfügen hierzulande über Verlage, Pressedienste, Internetplattformen, Radiosender und - wie im Falle von Bibel TV - gar über einen eigenen Fernsehsender. Sie sind modern, gut vernetzt, verfügen mit der "Evangelikalen Allianz" über einen Dachverband mit einem offiziellen Lobbyvertreter in Berlin, der sich Gehör verschafft."









Der Glaube an Dämonen:



"Als Dämon (Pl.: Dämonen; von griech.: δαίμων, daimon, „Geist“, sowie δαιμόνιον, daimónion, „Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme [des Gewissens], Verhängnis“, unter christlichem Einfluss dann „Geist, Gespenst“ bis zu „Teufel, Satan, Luzifer“) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie."





Von einem der zahlreichen Namen für die Große Göttin, Stammesmutter eines sumerischen Volkes, zur Dämonin in den patriarchalen Religionen. Einleitung zum ständig veränderten Text über die mythologische Figur "Lilith" auf Wikipedia:
"Lilith (sumerisch DINGIRLIL.du/LIL.LU, babylonisch Lilitu, hebr.: לילית, „weiblicher Dämon“[1]) war eine alte Gottheit aus Sumer (Göttin des Windes in großer Höhe), die bei der Erschaffung der Welt eine undurchsichtige Rolle spielte und schließlich wegen ihrer Bosheit aus dem Paradies-Garten der Inanna vertrieben wurde."
Weiter:
"Lilith wurde im Feminismus zum Symbol und die ersten Frauenbuchhandlungen und Frauencafés nannten sich oft Lilith. Auch als weiblicher Vorname wurde Lilith beliebt, siehe Lilith (Vorname). In Lilith sehen einige Menschen die Gegenheldin zu der biblischen Eva, die in der patriarchalen Tradition stehe."
Und:
"Lilith tritt auch in verschiedenen Bearbeitungen als verstoßener Engel oder als Vampirin auf, etwa in dem Anime Neon Genesis Evangelion sowie in der Serie Supernatural. Eine ähnliche Darstellung existiert in dem Film Bordello of Blood der Filmreihe Geschichten aus der Gruft. Dort wird Lilith als die Mutter aller Vampire dargestellt. Ebenso im Rollenspiel Vampire. Des Weiteren findet man sie im PC-Spiel Diablo 2 – Lord of Destruction als eine der drei Schlüsselbosse. In dem Film Fall 39 mit Renee Zellweger tritt Lilith als (von einem Dämon besessenes?) Kind auf."






"Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde."






"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung ..."
"In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert."
























Donnerstag, 4. September 2014





















"Die katholische Kirche stand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kurz davor, Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" zu verbieten. Aus bislang nicht genau zu ermittelnden Gründen seien die päpstlichen Zensoren aber vor dem letzten Schritt zurückgeschreckt, sagte der münstersche Kirchenhistoriker Hubert Wolf am Dienstagabend (29.12.2005) in Münster zum Auftakt eines wissenschaftlichen Symposiums über die Buchzensur der katholischen Kirche und den "Index der verbotenen Bücher".
Wolf hatte 1992 als erster Wissenschaftler überhaupt Zugang zu den vatikanischen Archiven der Inquisition und der so genannten Index-Kongregation erhalten. Bis Donnerstag präsentieren er und weitere internationale Historiker Zwischenergebnisse der weltweit beachteten Grundlagenforschung."





"Können Sie mutmaßen, warum Mein Kampf, anders als die Schriften von Descartes, Spinoza, Cervantes und Balzac niemals auf dem Index der katholischen Kirche gelandet ist?



Dirk Verhofstadt: Nein, aber es ist besonders bizarr. Mein Kampf von Adolf Hitler kam nie auf den Index der verbotenen Bücher. Selbst nicht 1948, als die Indexkommission noch einmal ihre schwarze Liste ergänzte, unter anderem um die Méditations von René Descartes, den Lettres Persanes von Charles Montesquieu und Le Rouge et le Noir von Stendhal.
Der Vatikan hat alle Katholiken, die mit Kommunisten zusammenarbeiten mit Exkommunikation gedroht. Wie viele hochrangige Nazis und Judenmörder hat die katholische Kirche exkommuniziert?



Dirk Verhofstadt: Es ist tatsächlich überraschend, dass die Kirche nie einen hochrangigen Nazi exkommuniziert hat. Nicht Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Hermann Göring, Joseph Goebbels, Martin Bormann, Julius Streicher, Adolf Eichmann, Josef Mengele und andere Naziverbrecher. Anstatt diese Massenmörder zu verurteilen, spielten kirchliche Würdenträger eine besonders dubiose Rolle bei der Flucht von Nazis und anderen faschistischen Führern nach Lateinamerika oder in den Nahen Osten."
























Samstag, 31. Juli 2010

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Der Link für die, die grinsten, wenn sie dich am Boden glaubten. Für die, die einem die Wohltätigkeit ins Gesicht lächelten, während sie hinter deinem Rücken versucht hatten, dir das Messer in den Rücken zu rammen. Für die, deren Gesichtszüge sich vor Wut verzerren, wenn die Masken fallen. Und wenn ich mir's jetzt recht überlege, gefällt mir der Kommentar des Kammerjägers so gut, dass ich ihn hier komplett zitiere. Allerdings ohne den bereits im unteren Beitrag verlinkten Kommentar, auf den der Kammerjäger Bezug nimmt. Nicht, dass die Hörer von 9 Live sonst wieder überfordert sind mit der Trennung von Fakten und Fiktionen. Für neue LeserInnen steht neben Google natürlich auch die Datenbank dieses Blogs zur Ver-fügung. Alle anderen kennen die Quellen.






"Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschafts-größen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich ein
völlig neue Dimension.
Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben."
















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Sonntag, 26. September 2010

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Jägerinnen und Jäger grüssen alle Nazi-Schaben. Noch mal ein Zitat vom 31. Juli 2010:




"Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschafts-größen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich ein
völlig neue Dimension. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben."

















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Samstag, 26. November 2011

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Mich interessiert, was den Ch. Links-Verlag an Rothaarigen derart fasziniert, dass dort so vehement auf die negativen Stereotypen von Rothaarigen zurückgegriffen wird in einer Art und Weise, welche fast schon die inquisitorischen Züge eines Dämonenglaubens trägt. Bereits im Scientology-Buch von Nordhausen-Billerbeck, das in einer neuen Auflage vom Fischer Taschenbuchverlag herausgegeben wird, benutzen die beiden Autoren dutzendfach das rote Haar von Sektenguru Hubbard im Zusammenhang mit besonders negativen Charaktereigenschaften. Das Cover des neuen Buches über Mädchen in der rechtsextremen Szene sieht so aus:























Es gibt zwei Autoren. Welche Haarfarbe hat die weibliche Autorin, die nach Verlagstext auf der Seite einen Preis (eher evangelikaler) "Lutherstädte" bekam sowie eine Auszeichnung der US-Botschaft? Laut Wikileaks-Dokument dieser US-Botschaft? "US-Embassy is organizing the French Umma". Saß dort vielleicht gerade die Fraktion der weißen AmerikanerInnen, die es eher mausgrau bis besonders blond mag und die auch schon mal mit allen Mitteln auf Dämonen- und Teufelssuche geht? Manchmal sogar verkleidet mit weißen Gewändern und komischen weißen Kapuzen auf dem Kopf?
Ein Zitat vom 31. Juli 2010: "Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) (Siehe ISLA-Datenbank "Gladio") sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschaftsgrößen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich eine völlig neue Dimension. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben." Zitatende.





Da insbesondere Rothaarigen in der Geschichte immer wieder sogenannte teuflische und sogenannte dämonische Züge angedichtet werden, hier noch einmal ein zusammenfassender ISLA-Eintrag:





"Campus Crusade for Christ"
"Stuttgart Evangelikale"
"Mission Gottesreich"
"Dämonenglaube Evangelikale"



"Mit einem jungen Missionsprogramm wirbt JesusHouse unter Jugendlichen für das Christentum. Dahinter steht jedoch eine evangelikale Gruppe mit reaktionären Überzeugungen ... Während die Kirche in Deutschland Mitglieder verliert, gewinnen Fundamentalisten hinzu"


"Von Gott „zurüsten“ lassen - Evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“
„Zweifeln und Staunen“ – der Werbeschriftzug leuchtet in weißen Buchstaben auf blauem und orangefarbenem Grund. Mit riesigen Bannern und Plakaten werben die Organisatoren im März 2009 in vielen deutschen Städten für die evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“. Die sogenannte „Großevangelisation“ beginnt offiziell am 29. März in Chemnitz. Schon für den Vorabend, am 28., ist ein „Motivationsgottesdienst“ geplant. Im Programm steht: „Wir freuen uns, wenn viele dabei sind und wir uns gemeinsam von Gott zurüsten und segnen lassen.“ Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass viele der Organisatoren fundamentalistische Positionen vertreten."



'Freikirchen: “Heimliche Kultur des Prügelns” - In dem Artikel heißt es, nach Angaben von Studienleiter Christian Pfeiffer zeigten die Daten, dass sich mit zunehmender Religiosität offenbar stärker gewaltorientierte Erziehungsmethoden der Eltern ergeben würden. Das gelte vor allem für jene, die evangelikal-freikirchlich seien. Und das, obwohl Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht: “Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.”'




Youtube-Video
Jesus Camp (deutsch) 1/5


via:

Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland | ein Blog


"Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es viele äußerst kritische Abhandlungen über die Rolle christlich-konservativer Prediger in den USA, aber kaum eine über die Evangelikalen im eigenen Land. Dabei sind sie, glaubt man den Autoren, keineswegs einflusslos. Die Evangelikalen verfügen hierzulande über Verlage, Pressedienste, Internetplattformen, Radiosender und - wie im Falle von Bibel TV - gar über einen eigenen Fernsehsender. Sie sind modern, gut vernetzt, verfügen mit der "Evangelikalen Allianz" über einen Dachverband mit einem offiziellen Lobbyvertreter in Berlin, der sich Gehör verschafft."









Der Glaube an Dämonen:



"Als Dämon (Pl.: Dämonen; von griech.: δαίμων, daimon, „Geist“, sowie δαιμόνιον, daimónion, „Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme [des Gewissens], Verhängnis“, unter christlichem Einfluss dann „Geist, Gespenst“ bis zu „Teufel, Satan, Luzifer“) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie."





Von einem der zahlreichen Namen für die Große Göttin, Stammesmutter eines sumerischen Volkes, zur Dämonin in den patriarchalen Religionen. Einleitung zum ständig veränderten Text über die mythologische Figur "Lilith" auf Wikipedia:
"Lilith (sumerisch DINGIRLIL.du/LIL.LU, babylonisch Lilitu, hebr.: לילית, „weiblicher Dämon“[1]) war eine alte Gottheit aus Sumer (Göttin des Windes in großer Höhe), die bei der Erschaffung der Welt eine undurchsichtige Rolle spielte und schließlich wegen ihrer Bosheit aus dem Paradies-Garten der Inanna vertrieben wurde."
Weiter:
"Lilith wurde im Feminismus zum Symbol und die ersten Frauenbuchhandlungen und Frauencafés nannten sich oft Lilith. Auch als weiblicher Vorname wurde Lilith beliebt, siehe Lilith (Vorname). In Lilith sehen einige Menschen die Gegenheldin zu der biblischen Eva, die in der patriarchalen Tradition stehe."
Und:
"Lilith tritt auch in verschiedenen Bearbeitungen als verstoßener Engel oder als Vampirin auf, etwa in dem Anime Neon Genesis Evangelion sowie in der Serie Supernatural. Eine ähnliche Darstellung existiert in dem Film Bordello of Blood der Filmreihe Geschichten aus der Gruft. Dort wird Lilith als die Mutter aller Vampire dargestellt. Ebenso im Rollenspiel Vampire. Des Weiteren findet man sie im PC-Spiel Diablo 2 – Lord of Destruction als eine der drei Schlüsselbosse. In dem Film Fall 39 mit Renee Zellweger tritt Lilith als (von einem Dämon besessenes?) Kind auf."






"Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde."






"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung ..."
"In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert."

















Samstag, 21. Mai 2016





























Ausgesprochen interessant. Was sonst noch so heute los war, davon dann später mehr. Wenn meine emotionale Befindlichkeit das einigermassen zulässt. Da im Kölner Stadtanzeiger heute der Artikel die vergeblichen Versuche beschreibt, einen Crepes-Truck mit Sitzplätzen beim Ordnungsamt anzumelden und da ich nun wirklich nichts gegen, Zitat: "lesbische kurzrasierte" Frauen habe, wohl aber eine ganze Menge (Mittel, Methoden, Maßnahmen) gegen solche, die hier dann selbstverständlich nach dem Gespräch mal wieder halbe Kinder vorbeispazieren lassen mit dem Ähnlichkeits- und dem Aufmerksamkeitsdezitsyndrom, eingerahmt in der Tat zwischen zwei Kurzrasierten, hier noch einmal diese Links auf ein paar historische Informationen, die einen Rückschluß zulassen auf die aktuelle Entwicklung. Zusammen mit der doch sehr eindringlichen Bemerkung, dass manche wohl leider nur mit Nachhilfe verstehen, dass wir hier nicht mehr die Zeit nach dem ersten Weltkrieg brauchen. Und die Macht-Verhältnisse sich doch sehr geändert haben.








Hier ist noch einmal der Link auf einen Artikel über die Freikorps des Kapitals sowie einem Artikel, der beschreibt, wie Hitler von der Deutschen Wirtschaft an die Macht gebracht wurde. Erwähnt wird unter anderem "die Gründung des mit nominal 500 Mio. Reichsmark ausgestatteten sogenannten “Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft”, der am 10.Januar 1919 (noch während des Einsatzes der NOSKE-Truppen) im Haus der deutschen Luftfahrzeugindustrie in Berlin abgehalten wurde. Der Direktor der deutschen Bank, Mankiewitz, hatte die Spitzen der deutschen Wirtschaft eingeladen. Stadtler hielt dort einen Vortrag mit dem Thema “Bolschewismus als Weltgefahr”, wie auch der Titel seines gleichnamigen Buches das veröffentlicht wurde." https://novemberrevolution1918.wordpress.com/
Dass nun dieser Wirtschaftsfaschismus keine isolierte deutsche Angelegenheit war, sondern ganz im Gegenteil ein deutsch-amerikanisches Projekt, davon berichtet dieser ergänzende Beitrag. LeserInnen fällt vielleicht auch in diesem Zusammenhang das Stichwort "Gladio" ein. Und so fügt sich denn ein Puzzle-Teil an das andere zu einem immer deutlicher werden Gesamt-Bild:








"Der entscheidende Punkt ist, dass die deutschen Industriellen, die Hitler finanzierten, hauptsächlich Direktoren von Kartellen mit einer amerikanischen Verbindung, Eigentümerschaft, Beteiligung oder irgendeiner Form von Unterstützung waren. Die Unterstützer Hitlers waren nicht, im Großen und Ganzen, Firmen von rein deutschen Ursprung und repräsentativ für deutsche Familienfirmen. Außer bei Thyssen und Kirdorf waren es in den meisten Fällen die deutschen multinationalen Firmen - i.e. I.G. Farben, AEG, DAPAG usw. Diese Multinationalen waren in den zwanziger Jahren mit Hilfe von amerikanischen Anleihen aufgebaut worden und hatten in den frühen Dreißigern amerikanische Direktoren und eine bedeutende amerikanische finanzielle Beteiligung."








Weitere Stichworte sind dann Panama Papers, Fundamentalismus, Bewusstseinskontrolle etc.






























Montag, 2. Mai 2011

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Mich interessiert, was den Ch. Links-Verlag an Rothaarigen derart fasziniert, dass dort so vehement auf die negativen Stereotypen von Rothaarigen zurückgegriffen wird in einer Art und Weise, welche fast schon die inquisitorischen Züge eines Dämonenglaubens trägt. Bereits im Scientology-Buch von Nordhausen-Billerbeck, das in einer neuen Auflage vom Fischer Taschenbuchverlag im kommenden Juli herausgegeben wird, benutzen die beiden Autoren dutzendfach das rote Haar von Sektenguru Hubbard im Zusammenhang mit besonders negativen Charaktereigenschaften. Das Cover des neuen Buches über Mädchen in der rechtsextremen Szene sieht so aus:























Es gibt zwei Autoren. Welche Haarfarbe hat die weibliche Autorin, die nach Verlagstext auf der Seite einen Preis (eher evangelikaler) "Lutherstädte" bekam sowie eine Auszeichnung der US-Botschaft? Saß dort vielleicht gerade die Fraktion der weißen AmerikanerInnen, die es eher mausgrau bis besonders blond mag und die auch schon mal mit allen Mitteln auf Dämonen- und Teufelssuche geht? Manchmal sogar verkleidet mit weißen Gewändern und komischen weißen Kapuzen auf dem Kopf?
Ein Zitat vom 31. Juli 2010: "Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) (Anm.: Siehe Stichwort Gladio) sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschaftsgrößen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich eine völlig neue Dimension. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben." Zitatende.





Da insbesondere Rothaarigen in der Geschichte immer wieder sogenannte teuflische und sogenannte dämonische Züge angedichtet werden, hier noch einmal ein ISLA-Eintrag. Und: ... gern geschehen! Professionelles Marketing zusammen mit Punktgenauer Politischer Bildung von der Politologin, Werberin, Matriarchin auf dem lebenslangen Lernweg. Und vor allem: der Rothaarigen mit großer Nase aufgrund Vererbung.







Der ISLA-Eintrag:





"Campus Crusade for Christ"
"Stuttgart Evangelikale"
"Mission Gottesreich"
"Dämonenglaube Evangelikale"



"Mit einem jungen Missionsprogramm wirbt JesusHouse unter Jugendlichen für das Christentum. Dahinter steht jedoch eine evangelikale Gruppe mit reaktionären Überzeugungen ... Während die Kirche in Deutschland Mitglieder verliert, gewinnen Fundamentalisten hinzu"


"Von Gott „zurüsten“ lassen - Evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“
„Zweifeln und Staunen“ – der Werbeschriftzug leuchtet in weißen Buchstaben auf blauem und orangefarbenem Grund. Mit riesigen Bannern und Plakaten werben die Organisatoren im März 2009 in vielen deutschen Städten für die evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“. Die sogenannte „Großevangelisation“ beginnt offiziell am 29. März in Chemnitz. Schon für den Vorabend, am 28., ist ein „Motivationsgottesdienst“ geplant. Im Programm steht: „Wir freuen uns, wenn viele dabei sind und wir uns gemeinsam von Gott zurüsten und segnen lassen.“ Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass viele der Organisatoren fundamentalistische Positionen vertreten."



'Freikirchen: “Heimliche Kultur des Prügelns” - In dem Artikel heißt es, nach Angaben von Studienleiter Christian Pfeiffer zeigten die Daten, dass sich mit zunehmender Religiosität offenbar stärker gewaltorientierte Erziehungsmethoden der Eltern ergeben würden. Das gelte vor allem für jene, die evangelikal-freikirchlich seien. Und das, obwohl Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht: “Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.”'




Youtube-Video
Jesus Camp (deutsch) 1/5


via:

Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland | ein Blog


"Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es viele äußerst kritische Abhandlungen über die Rolle christlich-konservativer Prediger in den USA, aber kaum eine über die Evangelikalen im eigenen Land. Dabei sind sie, glaubt man den Autoren, keineswegs einflusslos. Die Evangelikalen verfügen hierzulande über Verlage, Pressedienste, Internetplattformen, Radiosender und - wie im Falle von Bibel TV - gar über einen eigenen Fernsehsender. Sie sind modern, gut vernetzt, verfügen mit der "Evangelikalen Allianz" über einen Dachverband mit einem offiziellen Lobbyvertreter in Berlin, der sich Gehör verschafft."









Der Glaube an Dämonen:



"Als Dämon (Pl.: Dämonen; von griech.: δαίμων, daimon, „Geist“, sowie δαιμόνιον, daimónion, „Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme [des Gewissens], Verhängnis“, unter christlichem Einfluss dann „Geist, Gespenst“ bis zu „Teufel, Satan, Luzifer“) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie."





Von einem der zahlreichen Namen für die Große Göttin, Stammesmutter eines sumerischen Volkes, zur Dämonin in den patriarchalen Religionen. Einleitung zum ständig veränderten Text über die mythologische Figur "Lilith" auf Wikipedia:
"Lilith (sumerisch DINGIRLIL.du/LIL.LU, babylonisch Lilitu, hebr.: לילית, „weiblicher Dämon“[1]) war eine alte Gottheit aus Sumer (Göttin des Windes in großer Höhe), die bei der Erschaffung der Welt eine undurchsichtige Rolle spielte und schließlich wegen ihrer Bosheit aus dem Paradies-Garten der Inanna vertrieben wurde."
Weiter:
"Lilith wurde im Feminismus zum Symbol und die ersten Frauenbuchhandlungen und Frauencafés nannten sich oft Lilith. Auch als weiblicher Vorname wurde Lilith beliebt, siehe Lilith (Vorname). In Lilith sehen einige Menschen die Gegenheldin zu der biblischen Eva, die in der patriarchalen Tradition stehe."
Und:
"Lilith tritt auch in verschiedenen Bearbeitungen als verstoßener Engel oder als Vampirin auf, etwa in dem Anime Neon Genesis Evangelion sowie in der Serie Supernatural. Eine ähnliche Darstellung existiert in dem Film Bordello of Blood der Filmreihe Geschichten aus der Gruft. Dort wird Lilith als die Mutter aller Vampire dargestellt. Ebenso im Rollenspiel Vampire. Des Weiteren findet man sie im PC-Spiel Diablo 2 – Lord of Destruction als eine der drei Schlüsselbosse. In dem Film Fall 39 mit Renee Zellweger tritt Lilith als (von einem Dämon besessenes?) Kind auf."






"Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde."






"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung ..."
"In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert."

















Sonntag, 17. Juli 2022

Die Lernumgebung

... des Zug der Zeit wächst kontinuierlich weiter, ebenso der Aufgabenbereich dank diverser Szenarien, die es gezielt zu bearbeiten gilt mit den dafür zuständigen Einheiten. Das Board "Shamans - Rites" wurde aktualisiert, und ich lege weitere Labels rechts im ISLA-Blog an der besseren Übersichtlichkeit halber, die die einzelnen Beiträge hier thematisch einordnen. Da ist in vielen Jahren so viel Material eingestellt worden, dass ich selber einiges vergessen habe, manches muss korrigiert werden. Da es offenbar nach meinem jetzigen Kenntnisstand nicht möglich ist, Labels im nachhinein zu vergeben, muss ich also sämtliche Beiträge mit dem dann passenden Label für die Lernumgebung des Zug der Zeit noch einmal einstellen. Und nun? Hobbytechnik hinter Schulter links und dazu das Board mit neuen Bild-Dateien soll was genau werden? Sie träumen von wessen Lagerhaltung? Und die Schultermuskulatur links macht mir soeben das Schreiben etwas schwer? 





Sind Sie sicher, dass Sie auf den Lehr-Videos mit Bilddatei mit Ähnlichkeitsfaktor erscheinen wollen? Die Erreichbarkeit von Seiten im Internet dank kindlich regressiven Hacking-For-Future-Spielchen dann in Frage zu stellen, eine übliche Methode, die ich hier beispielsweise mit einigen CDU-Seiten am Screen vorfand, und dann wenige Tage später Fotos mit Ähnlichkeitsfaktor von Mitgliedern unserer luntegelegten und teilweise dank Karteikarten wiederverwerteten Mitglieder auch links getarnter Frontgruppen zur Landnahme, ist nicht ungewöhnlich, und bedarf weiterer öffentlicher Information und Aufklärung. Unsere "Orangen und Orangenbäumchen"? Eine weitere Jut-Phobie? 





Ich möchte das noch einmal betonen aus diversen Gründen: Diese Lehr-Videos dienen der Information und Aufklärung zu Methoden luntegelegter Frontgruppen zur Landnahme und liegen im öffentlichen Interesse! Als ehemalige Seminarleiterin habe ich im übrigen viel Erfahrung bereits als junge Frau sammeln dürfen mit den diversen aversiven Reaktionen! Dazu gehört heute auch die Anwendung von modernster Technik und die diversen Versuche von Rufschädigung und Einschüchterung einiger Teile der Justiz und ausführender Behörden. Dass mein Fachgebiet nun nahtlos übergegangen ist in den Themenbereich auch der Psychologischen Kriegsführung, dürfte in den Zeiten von hybrider und dehybrider Kriegsführung weniger denn je erstaunen! Die technischen Anwendungen hier sind in wessen Akten genau verzeichnet? Und wo nicht? Mehrfach-Aktenführung tut not. In der Tat. Kooperierende Dienste! Und auch das ist Teil meines Fachgebietes: Eine grafische Visualisierung von Methoden mit der Anwendung von Hobbytechnik? Dazu die Satellitenaufnahmen mit GPS-Daten? Auch einzelner Wohnungen und Büros? Unschuldslämmer sehen wir hier nämlich besonders gerne! Sie versuchen für wen Daten zu sammeln auch im Kontext der Konzeptplanung? Sie versuchen was genau zu verhindern? Sie arbeiten für wen? Es gibt beispielsweise ein riesiges offizielles Dokument auf Washingtoner Seiten zur Information des sogenannten Non-Lethal-Weapon-Program. Dazu Fach-Artikel über die neueste Entwicklung und Möglichkeiten von Brain-Computer-Interface-Schnittstellen? Die Damen und Herren Fachjournalisten? Oder gibt es wieder Probleme mit der Veröffentlichung?





Ich betone noch einmal, dass wir die unabhängige Justiz mit Einheiten unterstützen. Wie bitte, das sublime Geschnatter soeben? "Nee"? Och! Doch! Siehe dazu dann beispielsweise auch der Screen mit dem Board "Shamans - Rites" und einem etwas entschärften Text, den ich aus dem ISLA-Blog genommen habe. Evangelikale und luntegelegte Frontgruppen auch im zeithistorischen Bezug mit dem Hinweis auf deutsch-amerikanische Firmen-Syndikate im zweiten Weltkrieg, die auch Adolf Hitler finanzierten, bedürfen eines eigenen, eher wissenschaftlichen Beitrags in der Lernumgebung des Zug der Zeit. Die Provokationen gegenüber der Testleitung soeben? Druckdarmgespiele? Sie wollen was genau damit andeuten? Auch das wäre nicht neu. Cyberfeld KI. Dieser Kontext wird ein weiteres Mal mit Datenbank 3 gesprüft, die gesperrt ist für Gefährder und Gefährder zum Test! Ja bitte? Dazu das Geschnatter einer Gefährderin zum Test? Rechtsesoterischer Kontext, Fräulein ... ! Diverse Versuche, sich als Gutachterin hervorzutun wo genau? Wir kennen das zur Genüge! Ohne weiteren Kommentar! Nur so viel: Sie sind Gefährderin zum Test und nicht Lagerverwalterin dank der IBM-Lochkarte, um es anzudeuten! Wir unterstützen da mit weiteren Einheiten die unabhängige Justiz!

Sonntag, 20. Oktober 2013

In der Nacht vom 24. zum 25 Mai - Die tantrische Verbindung

"Der französische Sammler der zigeunerischen Überlieferungen Derlon (Paris) begeisterte sich an der Tarot-Wahrsagekunst, wie sie 1968 - 1973 im Alpengebiet gesammelt wurde und die in ihrem Kern "aus einer der größten Sippen der fahrenden Wahrsager (d'une des plus grandes familles de chiromancien de voyage) stammt". Er fand überall "den Atem der großen Häuptlinge", also die Gedanken der weisen Führer der Stämme in der sagenhaften Vergangenheit. (47) Besonders wichtig war auch ihm, wie sehr auf diesen ursprünglichen Bildern auf jeder Karte die Sinnbilder des Rades, des Wagens erscheinen: Symbole der gemeinsamen Wanderung der eng verbundenen Gemeinschaft, der Sippe durch alle Stürme ihrer Umwelt. (Und dem wiederkehrenden Gang durch das Jahr, Anm. C.M.)







"Bei der neuen Beschäftigung der Jugend der Hippie-Kultur mit den Karten der "zigeunerisch-alchemistischen Tarot-Magier" (the gypsy-alchimist Tarot magician) gilt besonders die Karte "Die Mäßigkeit" als die der "tantrischen Verbindung", der Entstehung des religiösen Lebensstils der neuen Kulturen (48); der Gemeinschaften, deren Menschen zusammen die Lust am Dasein wiederentdecken. Die entsprechende Karte zeigt eine Fee (einen Engel, eine Göttin), die einen Becher ewig in den anderen schüttet, das Sinnbild der männlichen und weiblichen Kräfte, die zum gemeinsamen Ziel wieder die vollkommene Einheit bilden."














Dagegen diese Quelle: 






"Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Gott etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. Du solltest dich gegenüber ... deinem Gott als untadelig erweisen ..." (5. Mose 18:10-13).









Und noch einmal. Die tantrische Verbindung. Tantrismus und Judentum. "Das altbekannte Emblem der zwei ineinandergehakten Dreiecke repräsentierte angeblich seit den Tagen Davids oder Salomos den jüdischen Glauben. Aus diesem Grund ist das Hexagramm als Magen Davids (Schild des David), Davidstern oder Siegel Salomos bekannt. In Wirklichkeit hatte das Hexagramm jedoch weder mit David noch mit Salomo zu tun. Es wurde im 12. Jahrhundert zum erstenmal in der jüdischen Literatur erwähnt und erst im 17. Jahrhundert als jüdisches Emblem übernommen.
Der wirkliche Ursprung des Hexagramms liegt im tantrischen Hinduismus, bei dem es für die Vereinigung der Geschlechter stand. ((Anmerkung: Das Symbol des Dreiecks ist noch älter, siehe dazu beispielsweise Marija Gimbutas) "




























Eine andere Quelle mit Andeutungen zu ausgesprochen aversiven Reaktionen:   






Parallel zum Kampf französischer Schüler für eine 15jährige Roma, die aus dem Schulbus verhaftet und abgeschoben worden ist, nun also in allen Medien der Fall eines süssen kleinen blonden Mädchens, das von Zigeunern entführt wurde. Oder so ähnlich. Wahrscheinlich waren sie scharf auf das Kindergeld. Und für süsse kleine blonde Mädchen gibt es ganz besonders viel.
Gut, alle lernen jetzt noch einmal, wie Kampagnen-Journalismus wirklich funktioniert. Das finde ich daher richtig gut: Danke. Danke. Danke, Blick.ch! Und weil bloggen auch bilden darf, hier noch einmal dieser Text:






"Als Fahrende einst sowohl geachtet als auch gefürchtet, da sie über enormes Wissen um Magie, Heil- und Kräuterkunde verfügten, das zum großen Teil verlorenging, als Clans zwangsweise sesshaft gemacht wurden und man versuchte, sie zum Christentum zu bekehren. Wieder und wieder vertreibt man sie seitdem von ihren Plätzen, da die Clanmitglieder zu oft nicht willig sind, sich in billigster entfremdeter Arbeit zu verdingen. Die Stammesmütter haben immer noch relativ viel Macht, die sich auch spirituell entfaltet. Nicht weiter verwunderlich ist es, dass Hitler auch Zigeuner ins KZ steckte, denn es war eine Zigeunerin, die ihm prophezeit hatte: "Dein Stern wird erbleichen und du wirst durch Feuer untergehen!"






Literatur von Sergius Golowin unter anderem:
Der ewige Zigeuner im Abendland
Die weisen Frauen. Die Hexen und ihr Heilwissen
Hexen, Hippies, Rosenkreuzer. 500 Jahre magische Morgenlandfahrt
Das Reich des Schamanen. Der eurasische Weg der Weisheit
Alle Titel sind in der Mediathek verfügbar.







Einmal im Jahr findet im französischen Saintes-Maries-de-la-Mer eine Wallfahrt der Sinti und Roma statt. Es ist das Fest der Schwarzen Sarah. "Die heilige Sarah, auch Schwarze Sarah genannt, ist die Schutzheilige der französischen und spanischen Roma. Ihre Reliquien werden im französischen Saintes-Maries-de-la-Mer aufbewahrt. Dort befindet sich auch eine Statue der Kali-Sara.
... Jeder Cinto und Rom sollte mindestens einmal in seinem Leben an einer der vielen Wallfahrten teilnehmen. Bei einer der herausragendsten Wallfahrten geht es vor allem um die Heilige Sara la Kali – Sara die Schwarze. Von der „schwarzen“ Jungfrau gibt es neben vielen anderen Legenden schon seit 1521 Berichte. Man erzählt sich, dass sie, eine gitana*), mit ihrem Stamm an der Rhônemündung lebte und um Gaben bittend in der Camargue herumzog:
„Die heiligen Frauen, Maria Salomäa und Maria Jakobäa, wurden vor langer Zeit aus Ägypten vertrieben. Ihre Magd, Sara, begleitete sie. In einer zerbrechlichen Barke trieben die drei Frauen über das Meer und landeten an einem flachen Strand, über den sich die Kirche, von Fischerhütten umgeben, erhob. Dieses Dorf nannte man später Les-Saintes-Maries-de-la-Mer.“ Sara, die „ägyptische“ Dienerin, wurde so zur Schutzpatronin der europäischen Cinti und Roma. Zum Fest in der Nacht vom 24. zum 25. Mai pilgert man alljährlich in Scharen zu ihr. Neben dem religiösen Erlebnis ist der feierliche Anlass auch geprägt durch seinen internationalen Charakter. Französische, spanische, italienische und deutsche Cinti und Roma finden hier regelmäßig zu einem Familientreffen zusammen, das alle nationalen Grenzen überschreitet."






Siehe zum Thema:
Schwarze Madonna. Sie ist die dreifache Göttin. Die Himmelskönigin. Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols. Weitere Informationen auch bei:






http://darkmother.net/
african origins and godmother
Website Lucia Birnbaum








"Magierinnen und Magier, Heilerinnen und Heiler hat es zu allen Zeiten gegeben. Die Völker haben mit ihnen gelebt. Die Leute glaubten an heilsamen Zauber. Auf Schadenszauber wandten sie Gegenzauber an. Die Kirche sah sich bei ihrem Eroberungszug in Europa der althergebrachten Magie gegenüber, die in sogenannten heidnischen Kulten wurzelte. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends u.Z. hatten die Päpste versucht, Zauberinnen und Zauberer zu neutralisieren und durch Heilige zu ersetzen, die der Christ gegen Schadenszauber anrufen sollte. Als "Dummheit von armseligen Menschen" wurde die tradierte Magie abgewertet, Exkommunikation und Ausschluß aus der kirchlichen Gemeinschaft waren die Strafen, mit denen der alte Glaube ausgerottet werden sollte (Fußnote). Bis zur Jahrtausendwende versuchte die Kirche, "den Glauben an die Möglichkeit von Nachtfahrten ... als bare Einbildung ... zu bekämpfen" (Fußnote) und Heilungen durch Kräuter, Magie und überkommenes Heilwissen zu purem Aberglauben abzuwerten, ohne gegen Zauberinnen und Zauberer mit Pogromen vorzugehen.
Jedoch konnte die römisch-katholische Kirche den Glauben an die Kräfte der Magier und Magierinnen nicht aus der Welt schaffen. Es war nicht möglich - auch innerhalb mehrerer Jahrhunderte nicht - das Vertrauen in die Wirkung der christlichen Magie zu stärken. Die meisten vertrauten nach wie vor der in Jahrtausenden gewachsenen Volksweisheit.







Im 13. Jahrhundert änderte die Kirche ihre Taktik. Hatten bisher an den Hochschulen von Salerno und Montpellier Juden, Moslems und Frauen studieren können - auch in der Lehre waren dort Frauen anzutreffen-, so bemächtigte sich die Kirche der Universitäten und legte eine neue verbindliche Studienordnung fest: "Man mußte männlichen Geschlechts, streng katholisch und 'ehrbaren Herkommens' sein ... und bevor das eigentliche (medizinische) Studium aufgenommen werden durfte, standen Theologie, Philosophie, Latein und Logik auf dem Lehrplan (Fußnote).
1185 erklärte Papst Gregor VII. die freie Universität von Montpellier zu päpstlichem Territorium. Während der kommenden Jahre verstärkte der Klerus seinen Einfluß auf alle Universitäten im Lehrgebiet der römisch-katholischen Kirche ...







Keine 'zauberkundige Frau' bedurfte der Unterstützung durch ein männliches Wesen. Denn ihre Erfahrung und ihr Wissen setzte eine Tradition weiblicher Unabhängigkeit und Stärke voraus.
"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung.







Dem "Teufel" beigesellt, wird sie selbst teuflisch. Und weil jede Frau verdächtigt werden kann, eine "Hexe" zu sein, werden die Frauen durch diese Ideologie auf tiefste erniedrigt und bedroht. Aus den Werken der Theologen und Philosophen und aus den Aussagen, die Frauen und Männer unter der Folter zu Protokoll gegeben hatten, läßt sich das Wahnbild zusammensetzen, das in "der Zeit der Verzweiflung" (Bovenschen u.a. 1977) die kollektive Denknorm beherrschte:
In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert.
Zeitgenössische Bilder zeigen den "Teufel" oft mit kunstvoll gedrehten Hörnern, die den spiralförmigen Hörnern des Steinbocks gleichen. Sie sind ausladend geschwungen wie die Mondsichel, wenn sie über den Nachthimmel wandert. In Gestalt des Steinbocks sitzt der "Teufel" auf dem goldenen Sessel, dessen Glanz sich in Flammen auflöst. In vielen Beschreibungen gebärdet der "Teufel" sich feierlich wie ein Hoherpriester.







Die Vorstellungen eines regelrechten Kultbetriebes, dem die angeblichen Anhänger des Teufels gedient haben sollen, evoziert die Frage, welche Überlieferungen hier transportiert werden. Philosophische und theologische Texte, Verfahrensprotokolle bei Hexenprozessen und nicht zuletzt die Welt der Bilder offenbaren, daß der Hexenwahn alle Züge den matriarchalen Religionen entleiht, sie umkehrt, verfälscht und dämonisiert.
Die allmähliche Herabstufung des Weiblichen geht bis auf die patriarchalen Mythendichter des Altertums zurück. Sie haben Inhalte der matriarchalen Kultur, ihre Symbole, Rituale und Glaubensüberzeugungen umgedeutet. Hesiod stuft die orientalische kosmische Himmelsgöttin zur Tochter des Gottes herab. Homer reduziert - wie ich gezeigt habe - ihren umfassenden Charakter auf einen einzelnen Aspekt. Die Heilige Hochzeit degeneriert zur Tempelprostitution. Die Liebe als daseinsumspannendes Agens, das den Menschen die Wiedergeburt zusagt, wird dämonisiert und verdrängt. Schließlich verlegt der christliche Auferstehungsglaube die Hoffnung der Menschen auf den "jüngsten Tag". Sexualität wird abgespalten und verteufelt. Sie gilt nun als Sünde, die den Tod in die Welt gebracht habe. Nach christlicher Lehrmeinung ist "der Tod der Sünde Sold".








Einst lenkte die Göttin ihr totemistisches Lieblingstier. Für die dämonologische Philosophie war es wichtig festzustellen, "daß eine Zauberin nicht aus eigener Kraft fliegen kann, sondern der Teufel ihr dabei hilft" (Dülmen). Aphrodite, die königliche Himmelsgöttin, wurde in ihrem ureigensten Bereich entmachtet und in Text und Bild zur Hexe.
Die "Hexe" als Gegenbild der Göttin wurde vom Männlichen in jeder Beziehung abhängig. Sie diente dem Teufel, sie küßte ihm den Hintern. Sie selbst war nicht primär die Schadensstifterin, sondern "Mitglied einer Teufelssekte". Der Teufel wurde zum "Herrn". Die "Hexen" hatten nur zu gehorchen. Obwohl die Schandtaten vom "Teufel" gefordert worden waren, richteten sich die Verfolgungen vorwiegend gegen die Frauen. Gegenüber der Souveränität, mit der matriarchale Weiblichkeit über sich selbst verfügte, war die "Hexe" unselbständig. Den Frauen wird mit dieser Ideologie suggeriert, die Treue zu den vorchristlichen Kulten nutze ihr nichts. Auch dort sei sie Unterworfene, also Dienende.
In pervertierter Gestalt ahmt der "Hexenkult" angeblich die Ekstase der Heiligen Hochzeit nach. Hier wie dort wird die Liebe von Festmahl und Tanz, von Rausch und fröhlichem Gesang begleitet. Hier wie dort stehen Hohepriesterin und Hoherpriester als inkarnierte Gottheiten im Zentrum des Geschehens. Während das Hohelied mahnt: "Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, daß ihr die Liebe nicht stört, bis es ihr selbst gefällt (Hohelied 8,4), beobachtet beim Hexensabbat "der oberste Teufel alles Treiben" wohlgefällig. Die "Töchter Jerusalems" bitten um Ruhe für ihre Liebesfeier; im Hexenkult tobt "eine allgemeine Orgie" ..., bei der "es alle miteinander treiben."
Glanz und feurige Flammen umgeben den "Teufel". In Gestalt des Bocks trägt er - wie erwähnt - meist die geschwungenen und spiralförmigen Hörner des Wildziegenbocks, des sogenannten Steinbocks. Nicht irgendein Ziegenbock ist der "Hexe" beigesellt, sondern das totemistische Kulttier der Göttin. Der Bock wird in der Vorstellung der Dämonologen zum Gegenbild Gottes. Unter der Folter gestanden "Hexen", sie hätten den Teufel für einen Gott gehalten, er galt als "König" der Unterwelt. "König" war seit altersher ein Attribut des matriarchalen Gottes."








Aus:
Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols.



























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