Donnerstag, 11. März 2010

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Ich bin ganz fasziniert. Da wachsen neben Buchstaben die Blätter und Zitronen und fallen vom Baum und wachsen wieder und fallen vom Baum. Und. Trotz aller grünen Blätter und Zitronen habe ich sogar das hier gefunden: Eine Menstruationskappe. Moon Cup. Trocknet nicht aus. Aber "es steht auch im beigelegten imformationsheftchen dass man den cup vor dem sexualverkehr entfernen muss. den mikroskopischen penis möcht ich mal sehn, der da nicht anstoßen würd am cup ;)". Und er fragt: Also ich kann ja als Mann da jetzt nicht wirklich mitreden, hab mir aber den Film da oben angesehen und frage mich jetzt, ob's tatsächlich dutzende Origami-Falttechniken geben muss, um das Ding zu verwenden?"












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Mittwoch, 10. März 2010

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Es wird langsam Frühling. Und die Marktstände werden draußen aufgebaut. Nur nicht sonntags in der Breite Straße in Köln. Daher stehen am kommenden Sonntag auf den "Frauenwelten" die Marktstände nur in den Opernpassagen und im Eingangsbereich. Aber allem Anfang wohnt ein Zauber inne.











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Köln ist ein geldverschlingendes löchriges Pflaster geworden, der mediale Sex-Appeal geht gegen den Nullpunkt, das Angebot an Waren ist leider viel zu oft langweilig, gleichförmig und entweder von schlechter Qualität und billig oder bei guter Qualität viel zu teuer. Ausnahmen, die es zu fördern gilt, bestätigen die Regel. Statt dringend notwendiger Gewerberäume für kleines und mittleres Handwerk und Dienstleister, die für Vielfalt und bezahlbare Qualität sorgen könnten, wurde in den letzten Jahren lieber auf Großkonzern-Strukturen gesetzt und bestehende (Gewerbe-)strukturen zerstört.
Doch die Vernetzung von Vielfalt geht langsam aber sicher weiter nicht nur dank Information und Internet. Und selbstverständlich ist das Blogger-Netz mit seinen zahlreichen Chancen für Handwerk, Gewerbe und Freiberufler ausbaubar! Wie ich vor Jahren bereits in "Generation Blogger" kurz beschrieben hatte.
Gestern war ich in der Südstadt, in der auf dem Bürgersteig schon mal beim Verteilen von politischem Material anders geblinkt als abgebogen wird. Fußgänger können sich auf einem Teilstück in der Severinsstraße nur noch über Schotter und Steine fortbewegen. Jedenfalls die, die dazu in der Lage sind. Was sich in der Severinsstraße seit Jahren tut, ist eine boden.lose Unverschämtheit und hinterlässt nach dem gestrigen Besuch bei mir ein wenig den Verdacht, dass mit Absicht eine gewachsene vielfältige Struktur, in der Handel und Gewerbe seinen Platz hatte, zerstört werden soll. Die pleite gegangenen EinzelhändlerInnen und HandwerkerInnen kann man dann für billiges Geld in Fabriken und Call-Centern einsetzen, alte Menschen gehen freiwillig in die Abschiebeanstalten, weil sie den Weg über Schotter und Steine nicht mehr bewältigen können und Mütter haben genug damit zu tun, ihre Kinderwagen über die Steine zu tragen, statt (Wirtschafts-)faschisten zu bekämpfen. Wer sich trotzdem engagiert, landet in einer falschen Frontgruppe oder im esoterischen Honigtopf, ebenfalls mit falscher Frontgruppe oder mit der Lizenz zur Traumatisierung von künftigen TerroristInnen für die Strategie der Spannung zur Durchsetzung von weiterem Wirtschaftsfaschismus. Was natürlich eine absolute Übertreibung ist. Denn Geschichte wiederholt sich nicht. Und Bäume, Pflanzen und Kräuter wachsen im Himmel oder in der Hölle.
Die Berichterstattung nicht nur über die Verhältnisse in Köln ist teilweise blind auf einem Auge, dafür auf dem anderen Auge sehr intensiv über das Leben anderer informiert. Das Koch-Video des Kölner Stadtanzeiger bringt heute ein gesundes Rezept mit Kuzu für alle, die Probleme mit ihrem Magen oder Darm haben. Dann aber daneben den werbenden Artikel für die Darmspiegelung zu stellen und Öffentlichkeitsarbeit für das Krebs-Business zu betreiben, finde ich doch etwas merkwürdig. Allerdings auch sehr professionell.
Die LeserInnen des ISLA-Blogs und des Holdenhof verfolgen vielleicht genau wie ich mit Interesse das Angebot der Rezepte. Manches klingt ganz lecker. Daher ein Dankeschön auch für dieses Rezept. Und mir geht es wieder gut! Nur die Modenschau am Wochenende in den Räumen des Kölner Stadtanzeiger werde ich wohl nicht besuchen, denn mich interessiert zwar eine der Designerinnen, allerdings liegen die selbst gestalteten Dessous und die Anbindung an ein paar Marken im neuen Laden nicht ganz auf meiner Wellen-länge. "Die" bösen Feministinnen gibt es nämlich nicht, die schuld gewesen sind an den dessouslosen Zeiten. Das war lediglich ein asketischer Teilbereich. Und die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wünsche ich mir trotz einer größeren Auswahl schöner Stoffe auch nicht zurück. Ich wünsche mir ein buntes Köln mit vielen Bäumen, Kräutern und Pflanzen. Einen Ort mit vielfältigem Handel, Handwerk und Gewerbe. Einen Ort mit farbenfrohen Bauten, in denen Menschen gerne leben möchten.












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Kurt Derungs
Landschaftsmythologie








"Seit frühester Zeit verehren die Menschen ihre Ahninnen und Ahnen. Diese geben Rat und schützen sowohl die Sippen als auch das Land. Eine Grosse Ahnfrau der Schöpfung steht am Anfang der Zeit. Aus ihr entstand der Kosmos, die Erde, Tiere, Pflanzen und Menschen. Sie ist die Stamm-Mutter der Clans. Mit vielen Namen wird sie angerufen, oft einfach mit "Mutter" oder "Grossmutter", was die verwandtschaftliche Beziehung zum Ausdruck bringt. Im Meer und Wald erscheint sie als Herrin der Tiere, die von den Menschen behutsam gejagt werden dürfen. Sie ist die Nährende der Sippen, indem sie Früchte, Pflanzen, Tiere und Quellen hervorbringt."













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edition Amalia:
Mythologisch Reisen






Samstag, 24. April 2010
Geheimnisvolles Bern



Kulturreise nach Bern und in die Berner Umgebung. Zunächst begeben wir uns auf den Gurten, der zusammen mit den Hügeln Belpberg und Bantiger die heiligen Berge der Region bezeichnet. Ebenso lernen wir den Drei-Welten-Kosmos der Berner Mythenlandschaft kennen. Danach geht es weiter in die Berner Altstadt (Münsterplatz) und zur Engehalbinsel, wo das keltische Bern auf uns wartet. Die Bärengöttin Dea Artio, Ortsnamen wie Aare und Bern, astronomische Hinweise sowie die Aarewindungen als Flusskörper runden die Reise ab. Preis ohne Fahrtkosten.

CHF 165.– / EUR 110.–







Samstag, 8. Mai 2010
Landschaft und Grüner Mann



Kulturreise nach Lenzburg im Schweizer Mittelland. Der Landschaftstempel von Lenzburg - der sich mit Silbury Hill und Glastonbury Hill in England vergleichen lässt - ist durch die Landschaftsmythologie sehr gut dokumentiert. Auf dieser Reise stehen die Plätze des Grünen Mannes im Vordergrund, dazu die Spuren, wo diese in der Landschaft wirksam sind. Durch Mythensagen, archäologische Funde und Rituale im Brauchtum lernen wir den Jahreszyklus des jugendlichen Maikönigs kennen. Und nicht zuletzt entdecken wir beim Durchwandern der heiligen Hügel die Maikönigin, die als "Frau Hilde" immer noch gegenwärtig ist.

CHF 165.– / EUR 110.–








Samstag, 5. Juni 2010
Orte weiblicher Schöpfungskraft



Kulturreise nach Engen (Region Hegau, Deutschland) nördlich von Singen. Der Ort ist vor allem bekannt wegen der altsteinzeitlichen Felsenhöhle "Petersfels", wo u.a. die schwarze Ahnfrau verehrt wurde. Wir besuchen das Museum in Engen und wandern zum Originalplatz der Steinzeithöhle. Zudem steigen wir auf einen der heiligen Berge des Hegaus, den Hohenhewen, der uns über die sakrale Bedeutung der Landschaft Auskunft geben kann. Eine spannende Entdeckungs- und Zeitreise in die europäische Frühgeschichte.

CHF 165.– / EUR 110.–








Vier Tage-Reise 11.-14. August 2010
Magisches Rügen




Die Insel Rügen in der Ostsee gilt als ein kleines Paradies. Nebst der Meeres- und Naturschönheit erleben wir die landschaftsmythologische Vielfalt dieser Insel. Der Reichtum der Sagen und der Steinkultstätten überrascht genauso wie die alten Bräuche und verschiedenen Naturtempel. Erkunden werden wir den Königsstuhl, den Herthasee, Opfer- und Kultsteine, Megalithanlagen und Göttersitze. Spannend ist auch zu sehen, wie die alten Traditionen in die nachfolgenden Kulturen einbezogen wurden. Besondere Aufmerksamkeit geniesst die Spurensuche nach der Schwanengöttin. Individuelle Anreise und Übernachtung in Selbstorganisation. Eine Hotelliste wird übermittelt. Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten sowie ohne Bus- oder Fährentransport:

CHF 145.– / EUR 95.– pro Tag und Person









Samstag/Sonntag, 4./5. September 2010
Geheimnisvolles Tessin




Kultur- und Wanderreise an den Luganersee. Von Lugano aus nehmen wir die Bergbahn auf den Monte Bré, einer der heiligen Hügel der Seeregion. Einführung in die Mythenlandschaft des Tessins. Danach wandern wir bergab Richtung Gandria (eines der schönsten Dörfer), wo wir den Schalen- und Schicksalsstein besuchen. Am zweiten Tag wandern wir von Lugano nach Paradiso und nehmen dort die Bergbahn auf den San Salvatore, den bedeutendsten Kultberg am Luganersee. Auf dem Berg erfahren wir die landschaftsmythologische Bedeutung des ehemaligen Kultberges. Wanderung bergab nach Paradiso (oder Talfahrt zurück) und weiter nach Lugano. Individuelle Anreise und Übernachtung in Gandria oder Lugano in Selbstorganisation (www.lugano-tourism.ch). Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:

CHF 330.– / EUR 220.–










Samstag, 18. September 2010
Liebeslandschaft Guggisberg




Kultur- und Wanderreise zur mythischen Verena von Guggisberg im Schwarzenburgerland. Der Kultplatz - zwischen Tradition und Tourismus - lebt vom Guggershorn und vom Schwendelberg, die wir beide erwandern. Ebenso umwandern wir diese beiden heiligen Hügel, um sie von verschiedener Seite zu betrachten. Dabei hören wir von der historischen Verena und ihrem Liebhaber und fragen uns, wer diese Verena eigentlich ist. Über sie und ihren Geliebten besteht auch das berühmte Liebeslied, das wir mit ähnlichen Liedtexten vergleichen. Auch die Verena von Guggisberg lässt sich mit weiteren Verenaorten vergleichen, wobei allmählich die mythische Verena zum Vorschein kommt. Eine spannende Tagestour und Dedektivgeschichte.

CHF 165.– / EUR 110.–








Samstag/Sonntag, 2./3. Oktober 2010
Die Botschaft der Steine




Kultur- und Wanderreise nach Graubünden. Am ersten Tag wandern wir von Thusis nach Hohenrätien und weiter zu den geheimnisvollen Schalen- und Zeichensteinen von Carschenna. Einführung in die Landschaftsmythologie Graubündens und des besonderen Ortes: Was bedeuten diese sonderbaren Zeichen aus der Frühgeschichte? Rückkehr nach Thusis, wo wir auch übernachten werden. Am zweiten Tag reisen wir mit Bahn und Bus von Thusis nach Falera zu den berühmten Steinen aus der Megalithzeit. Hier entdecken wir einen weiteren mythischen Ort Graubündens. Von Falera fahren jeweils Busse nach Chur zur Rückreise. Individuelle Anreise und Übernachtung in Thusis in Selbstorganisation (www.viamala.ch). Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:

CHF 330.– / EUR 220.–











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Floating over Water Lilies
Etsy














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"Das Oberhaupt des einflussreichsten Islam-Instituts der Welt ist gestorben: Scheich Mohammed Said Tantawi erlitt bei einem Besuch in Saudi-Arabien eine Herzattacke. Der 82-Jährige war 14 Jahre lang Vorsitzender des Al-Azhar-Instituts in Kairo." Im vergangenen Jahr löste er eine neue Kontroverse aus, als er eine Schülerin zwang, im Klassenraum ihren Gesichtsschleier abzunehmen.







ISLA-Eintrag vom 20. Januar: 'Die Polizei hat in einer bundesweiten Razzia in Moscheen verbotene Bücher beschlagnahmt. In der Schrift wird zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen. Das Schlagen von Frauen sei als "Züchtigung" gerechtfertigt, sofern keine Knochen gebrochen oder blaue Flecke auf dem Körper hinterlassen werden. Bei dem Buch handelt es sich um die deutsche Übersetzung eines in Saudi-Arabien erschienenen Werkes mit dem Titel „Frauen im Schutz des Islam“.'







Siehe dazu: "Seit Oktober dieses Jahres dürfen das Lehrpersonal und die rund 500.000 Mädchen der Al-Azhar-Universität und der ihr ange-schlossenen Bildungsinstitutionen in Kairo keinen Nikab mehr tragen. Das Verbot des Gesichtsschleiers, der nur einen Sehschlitz frei lässt, initiierte kein geringerer als Mohammed Sayed al-Tantawi, Groß-scheich der Kairoer Universität und Imam der Al-Azhar-Moschee. Er hatte den Nikab als religiös nicht zulässig erklärt. "Das ist eine Tradition und hat mit Religion nichts zu tun". Ein Urteil, das in Zukunft auch in der europäischen Debatte um das Recht der muslimischen Frau auf Verschleierung eine wichtige Rolle spielen kann. Alle Gegner der Verhüllung des weiblichen Gesichts können sich nun auf einen der höchsten Rechtsgelehrten des sunnitischen Islam berufen.





... In den Koranausgaben aus Saudi-Arabien, das im letzten Jahrzehnt eine Missionierungskampagne mit Moscheen in aller Welt führte, ist aber alles anders, sagen Sie.





Asra Nomani: Ja und das macht mich als Muslimin sehr betroffen. Die Regierung von Saudi-Arabien konnte nahezu unkontrolliert eine rigide Form des Islam international propagieren. Als Land der Heiligen Stätten des Islams produziert es Koran-Übersetzungen und verteilen sie zum einen an die Millionen von Pilgern, die zur Wallfahrt nach Mekka kommen. Ein anderer Weg ist über die Moscheen, die in aller Welt gegründet wurden. Die Übersetzungen sind sexistisch und intolerant. Ich bekomme immer wieder Korane, in denen steht, ich soll mich mit keinem Juden oder Christen anfreunden, mein Gesicht bedecken, ausgenommen ein Auge, das sichtbar bleiben kann.





Saudi-Arabien ist also für die Popularität eines extremen Islam verantwortlich. Ein lukratives Geschäft könnte man beinahe sagen, denkt man an den Krieg gegen den Terror und die gestiegenen Ölpreise, die Saudi-Arabien wie noch nie zuvor Geld verdienen ließ.








Update:





In einem Kondolenzschreiben an den ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak und den Großmufti von Ägypten, Prof. Dr. Ali Gom'a, geben Rüdiger und Annette Nehberg ihrer Betroffenheit anlässlich des Todes des Großsheikh der Azhar-Universität Ausdruck: "Mit diesem großen Sohn Allahs verlieren der Islam und TARGET einen bedeutenden Mann, einen Anwalt für die Rechte der Mädchen und Frauen." Der höchste Mann des sunnitischen Islam hatte von Anbeginn den Kampf der Norddeutschen und ihrer Organisation TARGET gegen das Verbrechen der Weiblichen Genital-verstümmelung unterstützt. "Es gibt keine Stelle in den Heiligen Schriften, mit denen sich das Verbrechen rechtfertigen lässt", gibt er bereits im Juli 2002 Rüdiger Nehberg schriftlich. Tantawi war es als Oberhaupt des einflussreichsten Islam-Instituts der Welt auch, der im November 2006 die von TARGET initiierte "Internationale Gelehrten-Konferenz zum Verbot der Weiblichen Genitalverstümmelung" im Azhar-Congress-Center mit eröffnete. Das Resultat der Konferenz hat Islamgeschichte geschrieben. Der Brauch wurde einstimmig als ein Verbrechen geächtet, das gegen höchste Werte des Islam verstößt. Damit war die Basis geschaffen für ein Ende der 5000 Jahre alten Tradition, der immer noch täglich 8000 Mädchen zum Opfer fallen. "Wer jetzt noch Mädchen verstümmelt, begeht eine schwere Sünde."












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