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Donnerstag, 26. August 2010

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Mit Hilfe gegensätzlich gesetzter Reize von Schmerz und Wohlempfinden können Personen manipuliert und kontrolliert zu Handlungen geführt werden. Das Erzeugen von Leid und Schmerz in Kombination mit Wohlempfinden ist ein Mittel zur Dissoziation, zur Aufspaltung in Persönlichkeitsanteile, die nicht miteinander verbunden sind. Autoritäre Psychogruppen nutzen diese Mittel, diverse Organisationen schaffen damit willige und allzu oft billige SklavInnen. Führen und Folgen durch Manipulation? Der Weg hin zu einer reifen (spirituellen) Persönlichkeit ist dieses nicht, ja, er verhindert diese. Der Wunsch, eine reife Persönlichkeit zu werden, bedeutet auch, sich in der eigenen Vielfalt zu akzeptieren, in Liebe andere sein lassen ohne Angst, sie zu verlieren. Eine reife spirituelle Persönlichkeit missbraucht andere nicht, hält Menschen nicht unter Kontrolle, um sie nutzbar zu machen für eigene und fremde Zwecke.
Was und wer aber ist eine missbrauchende Person, gar eine Organisation? Der Einstieg ist niedrigschwellig, mancher Honigtopf wirklich schön gestaltet. Jede und jeder wird dort abgeholt, wo sie und er steht. Ich empfehle bei professionellem Beratungsbedarf dringend, Internet-Angebote sehr zurückhaltend anzunehmen und sich BeraterInnen und Ihr Umfeld genau anzusehen anhand von Vorfeld-Informationen. Das Etikett 'Satanismus' wird gerne ge- und missbraucht von patriarchal religiösen Organisationen, autoritäre Psychogruppen und Sekten werben mit Sektenberatung, manche mögen gerne stricken im trauten Kreis und TherapeutInnen erweisen sich hin und wieder als Einstiegsdroge. Dann wäre da noch die allzu große Abneigung autoritärer Psychogruppen gegen jedwede Psychiatrie. Besorgte gutmeinende Eltern, Menschen im Übergang, auf der Suche nach Sinn oder in einer Krise, Menschen, die offen sind für neue Erfahrungen, kreative Frauen und Männer sind eben allzu verlockende Zielgruppen, die sich für's Big Business instrumentalisieren lassen könnten. Und auf Hexenseminaren führt schon mal der örtliche Ober-Thetan den Tanz an.








Nachtrag:





Gerade in einem Kommentar zum oben verlinkten Artikel ge-lesen: "Dar Satanismus ist das getreue Spiegelbild des Katholizismus, deshalb wohl auch der Kindesmißbrauch auf beiden Seiten." Hier daher noch einmal ein Text von Gerda Weiler. Zuvor ein Bibelzitat:






"Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen aus-schaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Gott etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. Du solltest dich gegenüber ... deinem Gott als untadelig erweisen ..." (5. Mose 18:10-13).









"Magierinnen und Magier, Heilerinnen und Heiler hat es zu allen Zeiten gegeben. Die Völker haben mit ihnen gelebt. Die Leute glaubten an heilsamen Zauber. Auf Schadenszauber wandten sie Gegenzauber an. Die Kirche sah sich bei ihrem Eroberungszug in Europa der althergebrachten Magie gegenüber, die in sogenannten heidnischen Kulten wurzelte. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends u.Z. hatten die Päpste versucht, Zauberinnen und Zauberer zu neutralisieren und durch Heilige zu ersetzen, die der Christ gegen Schadenszauber anrufen sollte. Als "Dummheit von armseligen Menschen" wurde die tradierte Magie abgewertet, Exkommunikation und Ausschluß aus der kirchlichen Gemeinschaft waren die Strafen, mit denen der alte Glaube ausgerottet werden sollte (Fußnote). Bis zur Jahrtausendwende versuchte die Kirche, "den Glauben an die Möglichkeit von Nachtfahrten ... als bare Einbildung ... zu bekämpfen" (Fußnote) und Heilungen durch Kräuter, Magie und überkommenes Heilwissen zu purem Aberglauben abzuwerten, ohne gegen Zauberinnen und Zauberer mit Pogromen vorzugehen.
Jedoch konnte die römisch-katholische Kirche den Glauben an die Kräfte der Magier und Magierinnen nicht aus der Welt schaffen. Es war nicht möglich - auch innerhalb mehrerer Jahrhunderte nicht - das Vertrauen in die Wirkung der christlichen Magie zu stärken. Die meisten vertrauten nach wie vor der in Jahrtausenden gewachsenen Volksweisheit.







Im 13. Jahrhundert änderte die Kirche ihre Taktik. Hatten bisher an den Hochschulen von Salerno und Montpellier Juden, Moslems und Frauen studieren können - auch in der Lehre waren dort Frauen anzutreffen-, so bemächtigte sich die Kirche der Universitäten und legte eine neue verbindliche Studienordnung fest: "Man mußte männlichen Geschlechts, streng katholisch und 'ehrbaren Herkommens' sein ... und bevor das eigentliche (medizinische) Studium aufgenommen werden durfte, standen Theologie, Philosophie, Latein und Logik auf dem Lehrplan (Fußnote).
1185 erklärte Papst Gregor VII. die freie Universität von Montpellier zu päpstlichem Territorium. Während der kommenden Jahre verstärkte der Klerus seinen Einfluß auf alle Universitäten im Lehrgebiet der römisch-katholischen Kirche ...







Keine 'zauberkundige Frau' bedurfte der Unterstützung durch ein männliches Wesen. Denn ihre Erfahrung und ihr Wissen setzte eine Tradition weiblicher Unabhängigkeit und Stärke voraus.
"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung.









Dem "Teufel" beigesellt, wird sie selbst teuflisch. Und weil jede Frau verdächtigt werden kann, eine "Hexe" zu sein, werden die Frauen durch diese Ideologie auf tiefste erniedrigt und bedroht. Aus den Werken der Theologen und Philosophen und aus den Aussagen, die Frauen und Männer unter der Folter zu Protokoll gegeben hatten, läßt sich das Wahnbild zusammensetzen, das in "der Zeit der Verzweiflung" (Bovenschen u.a. 1977) die kollektive Denknorm beherrschte:
In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert.
Zeitgenössische Bilder zeigen den "Teufel" oft mit kunstvoll gedrehten Hörnern, die den spiralförmigen Hörnern des Steinbocks gleichen. Sie sind ausladend geschwungen wie die Mondsichel, wenn sie über den Nachthimmel wandert. In Gestalt des Steinbocks sitzt der "Teufel" auf dem goldenen Sessel, dessen Glanz sich in Flammen auflöst. In vielen Beschreibungen gebärdet der "Teufel" sich feierlich wie ein Hoherpriester.







Die Vorstellungen eines regelrechten Kultbetriebes, dem die angeblichen Anhänger des Teufels gedient haben sollen, evoziert die Frage, welche Überlieferungen hier transportiert werden. Philosophische und theologische Texte, Verfahrensprotokolle bei Hexenprozessen und nicht zuletzt die Welt der Bilder offenbaren, daß der Hexenwahn alle Züge den matriarchalen Religionen entleiht, sie umkehrt, verfälscht und dämonisiert.
Die allmähliche Herabstufung des Weiblichen geht bis auf die patriarchalen Mythendichter des Altertums zurück. Sie haben Inhalte der matriarchalen Kultur, ihre Symbole, Rituale und Glaubensüberzeugungen umgedeutet. Hesiod stuft die orientalische kosmische Himmelsgöttin zur Tochter des Gottes herab. Homer reduziert - wie ich gezeigt habe - ihren umfassenden Charakter auf einen einzelnen Aspekt. Die Heilige Hochzeit degeneriert zur Tempelprostitution. Die Liebe als daseinsumspannendes Agens, das den Menschen die Wiedergeburt zusagt, wird dämonisiert und verdrängt. Schließlich verlegt der christliche Auferstehungsglaube die Hoffnung der Menschen auf den "jüngsten Tag". Sexualität wird abgespalten und verteufelt. Sie gilt nun als Sünde, die den Tod in die Welt gebracht habe. Nach christlicher Lehrmeinung ist "der Tod der Sünde Sold".








Einst lenkte die Göttin ihr totemistisches Lieblingstier. Für die dämonologische Philosophie war es wichtig festzustellen, "daß eine Zauberin nicht aus eigener Kraft fliegen kann, sondern der Teufel ihr dabei hilft" (Dülmen).
Aphrodite, die königliche Himmelsgöttin, wurde in ihrem ureigensten Bereich entmachtet und in Text und Bild zur Hexe.
Die "Hexe" als Gegenbild der Göttin wurde vom Männlichen in jeder Beziehung abhängig. Sie diente dem Teufel, sie küßte ihm den Hintern. Sie selbst war nicht primär die Schadensstifterin, sondern "Mitglied einer Teufelssekte". Der Teufel wurde zum "Herrn". Die "Hexen" hatten nur zu gehorchen. Obwohl die Schandtaten vom "Teufel" gefordert worden waren, richteten sich die Verfolgungen vorwiegend gegen die Frauen. Gegenüber der Souveränität, mit der matriarchale Weiblichkeit über sich selbst verfügte, war die "Hexe" unselbständig. Den Frauen wird mit dieser Ideologie suggeriert, die Treue zu den vorchristlichen Kulten nutze ihr nichts. Auch dort sei sie Unterworfene, also Dienende.
In pervertierter Gestalt ahmt der "Hexenkult" angeblich die Ekstase der Heiligen Hochzeit nach. Hier wie dort wird die Liebe von Festmahl und Tanz, von Rausch und fröhlichem Gesang begleitet. Hier wie dort stehen Hohepriesterin und Hoherpriester als inkarnierte Gottheiten im Zentrum des Geschehens. Während das Hohelied mahnt: "Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, daß ihr die Liebe nicht stört, bis es ihr selbst gefällt (Hohelied 8,4), beobachtet beim Hexensabbat "der oberste Teufel alles Treiben" wohlgefällig. Die "Töchter Jerusalems" bitten um Ruhe für ihre Liebesfeier; im Hexenkult tobt "eine allgemeine Orgie" ..., bei der "es alle miteinander treiben."
Glanz und feurige Flammen umgeben den "Teufel". In Gestalt des Bocks trägt er - wie erwähnt - meist die geschwungenen und spiralförmigen Hörner des Wildziegenbocks, des sogenannten Steinbocks. Nicht irgendein Ziegenbock ist der "Hexe" beigesellt, sondern das totemistische Kulttier der Göttin. Der Bock wird in der Vorstellung der Dämonologen zum Gegenbild Gottes. Unter der Folter gestanden "Hexen", sie hätten den Teufel für einen Gott gehalten, er galt als "König" der Unterwelt. "König" war seit altersher ein Attribut des matriarchalen Gottes."








Aus:
Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols.














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Sonntag, 16. September 2012


















Exorcism booming in Poland - Ein Link auf das Beispiel Afrika.
Und ein europäischer Therapeutenblick auf das Thema Satanismus und Methoden der Persönlichkeitsspaltung. Denn Freimaurer, (und Sie wissen schon, die da), und die USA als solches sowie Frauen mit besonders ausgeprägten und trainierten Sinnen waren schon immer besonders behandlungsbedürftig. Oder wie? Wo manche überall Satan sehen. Doch nicht weiter erstaunlich: Hier der matriarchale Blickwinkel. Denn als Mutter und Politologin habe ich andere kulturwissenschaftliche Schwerpunkte und Blickwinkel. Dazu gehört auch die Berücksichtigung des Blickwinkels international arbeitender und anerkannter Experten ohne elitären eurozentristischen Blickwinkel, die sich mit dem Thema autoritärer Psychogruppen und professioneller Persönlichkeitspaltung befassen.





















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Samstag, 12. Mai 2012

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Mit Hilfe gegensätzlich gesetzter Reize von Schmerz und Wohlempfinden können Personen manipuliert und dann kontrolliert zu Handlungen geführt werden. Das Erzeugen von Leid und Schmerz in Kombination mit Wohlempfinden ist ein Mittel zur Dissoziation, zur Aufspaltung in Persönlichkeitsanteile, die nicht miteinander verbunden sind. Autoritäre Psychogruppen nutzen diese Persönlichkeitsanteile, sie nehmen sich das an der Person, was sie für eigene Zwecke gebrauchen können, diverse Organisationen schaffen damit willige und allzu oft billige SklavInnen.
Führen und Folgen durch Manipulation? Der Weg hin zu einer reifen (spirituellen) Persönlichkeit ist dieses nicht, ja, er verhindert diese sogar. Der Wunsch, in Ruhe zu einer reifen Persönlichkeit zu werden, bedeutet auch, sich in der eigenen Vielfalt zu akzeptieren, in Liebe andere sein lassen ohne Angst, sie zu verlieren. Eine reife spirituelle Persönlichkeit missbraucht andere nicht, hält Menschen nicht unter Kontrolle, um sie nutzbar zu machen für eigene und fremde Zwecke.
Was und wer aber ist eine missbrauchende Person? Woran erkannt man eine missbrauchende Organisation? Der Einstieg ist niedrigschwellig, mancher Honigtopf wirklich schön gestaltet. Jede und jeder wird dort abgeholt, wo sie und er gerade steht.
Ich empfehle bei professionellem Beratungsbedarf dringend, Internet-Angebote sehr zurückhaltend anzunehmen und sich BeraterInnen und ihr Umfeld genau anzusehen anhand von Vorfeld-Informationen. So wird zum Beispiel das Etikett 'Satanismus' missbraucht von religiösen Organisationen, die gerne die lästige Konkurrenz ausschalten möchten. Autoritäre Psychogruppen und Sekten werben mit Sektenberatung. Manche mögen gerne stricken im trauten Kreis. Und TherapeutInnen erweisen sich hin und wieder als Einstiegsdroge. Dann wäre da noch die allzu große Abneigung autoritärer Psychogruppen gegen jedwede Psychiatrie. Besorgte gutmeinende Eltern, Menschen im Übergang, auf der Suche nach Sinn oder in einer Krise, Menschen, die offen sind für neue Erfahrungen, kreative Frauen und Männer sind eben allzu verlockende Zielgruppen, die man als HandlangerInnen gebrauchen und benutzen kann. Da führt nicht nur auf Hexenseminaren schon mal der örtliche Ober-Thetan den Tanz der beschwingten Gemeinde an.






















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Donnerstag, 16. Juli 2009

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Im Feed-Reader der Hinweis auf dieses Blog-Zitat "Wicca" aus einem Essay.



(Teil 2: "Auch daß diese Problematik bezogen auf Mitglieder von Gruppen und periphere Mitläufer ganz anders zu gewichten und zu betrachten ist als bezogen auf Hohepriester, Oberste Eingeweihte, Führer, Leiter und andere mit Richtlinienkompetenz und somit Macht ausgestattete "Lichtgestalten", haben wir bereits gesehen ...



... Die zwielichtigen geheimbündlerischen Kulte", so der Klappentext, "stellen eine ernsthafte Bedrohung unserer Gesellschaft dar." Somit wäre hinreichend klargemacht, daß "die Neuheiden", und zwar alle, die Bedrohung sind. Hören wir einmal Antje Schrupp zum selben Thema: "Es ist auch der Druck von außen, der die naturreligiösen Individualistinnen und Individualisten zusammenbringt. Die Notwendigkeit, sich deutlich von Satanismus und Rechtsradikalismus abzugrenzen, ist dabei nur eine Seite. Die andere ist das Bemühen, gegen immer noch vorhandene Diskriminierung anzugehen. Im Januar 1996 titelte die "Bild-Zeitung": "Sie hat mich verhext". Die Story handelte von einem Mann, der aus Eifersucht seine Exfreundin und deren neuen Lebensgefährten niederschoß und lebensgefährlich verletzte. Die Frau war naturreligiös und Mitglied des Rabenclans. Die "Bild-Zeitung" zeigte ihr Foto in Großaufnahme, reicherte das Szenario mit Tierblut, Fesselsex und schwarzer Magie an und kommt zu dem Schluß: Die Frau ist selbst schuld. So wird das Opfer eines Mordanschlages zur Täterin erklärt - ein Fall von moderner Hexenjagd.(15)"





Dann folgt im Artikel leider dieses Zitat:




"Der Völkermord bleibt, wie auch im deutschen Faschismus, stets das herausragendste Ergebnis, das der Rassismus nach sich zieht, wenn auch festgestellt werden muß, daß die USA der einzige Staat der Welt sind, dessen Existenz auf Völkermord beruht. Dies ist für uns von Interesse, weil die Theosophie eine ursprünglich US-amerikanische Lehre ist."





Ja. Auch du, lieber J., arbeitest in deinem gut informierten und gerne alles einsammelnden Verein in der "Wetterforschung", wie du mir mal sagtest, nicht wahr?!








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Samstag, 16. August 2008

Eine Geschichte religiöser Begründungen für antisoziales Verhalten

Auszug aus Michaela Huber
Destruktive Kulte und rituelle Misshandlung



Die Gestalt Satans ist uralt. Im Tal des Indus fand man eine im Jahre 3000 vor Christus hergestellte Figurine; sie stellte einen Mann mit Ziegenkopf dar, der mit übereinander gekreuzten Beinen sitzt und von Tieren umgeben ist, die ihn anbeten. Ritualisierter Sex als Fruchtbarkeitsritus und Kindsopfer waren in der frühen semitischen wie in vielen anderen Religionen häufige Praktiken.



Doch es blieb dem Christentum vorbehalten, die Dualität zum zentralen Thema zu machen: Hier das Gute, dort das Böse. Hier Gott, dort Satan. Die Guten kämpfen gegen das Böse und umgekehrt, so wie Gott und Satan sich ewig bekämpfen. Das Schicksal der Menschheit wie der einzelnen Menschen entscheidet sich danach, wie gut sie waren zu Lebzeiten: Himmel oder Hölle.



Es gibt zwei grundlegende Elemente des Satanismus:
die Vorstellung der Welt als letztlich von bösen oder feindseligen Kräften kontrolliert (die Hölle auf Erden); und
die Figur des Magiers als Helden, der diese feindseligen Kräfte kontrollieren kann.




Seit der Spätantike fällt auf: Immer wenn eine (Volks-)Gruppe sich für zum Untergang verdammt hielt oder wenn sie sich bewußt antisozial verhielt und eine Art religiöser Rechtfertigung bedurfte, entwickelte sie eine Faszination für eine Art "auf den Kopf gestellte" offizielle Religion und für Schwarze Magie. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich in solchen Gruppen die Überzeugung, es sei wünschenswert und möglich, die Macht Satans nicht nur anzubeten und sie um Hilfe zu bitten, sondern sie auch zu manipulieren und zu eigenen Zwecken zu nutzen. Judith Spencer beschreibt in ihrem Buch "Jenny" die Innenansicht eines satanischen Kults, aus der Sicht eines ihrer weiblichen Opfer. Die Kultideologie wird so zitiert:
"Die Bösen können nicht in den Himmel. Wer böse ist, kommt in die Hölle, ein von Satan regiertes Flammenmeer. Diejenigen, die Satan dienen, werden in die Hölle kommen, doch nicht verbrennen."



Wer sich selbst als "verdammt" oder "dem Untergang geweiht" ansieht, ist anfällig für das Gedankengut satanischer Kulte. In heutigen Zeiten sind dies "Underdogs" und "Dropouts" sowie die Anhänger jeglicher Gegenkultur, seien es Faschisten oder New Age-Jünger. Sie sind bereit, eine große Portion Quälereien und Demütigungen hinzunehmen, um "ihr eigener Gott" werden zu können, wie dies die Satanisten seit Crowleys (Order of The Golden Dawn; Ordo Templis Orientis und Ableger) Zeiten versprechen: "Tu was du willst, ist das (einzige) Gesetz." Das Gesetz der Täter ritueller Mißhandlungen, die - zumindest in abgeschwächter Form und vorübergehend, im Gegensatz zu den endgültig "Geopferten" - auch Opfer sind.



Und auch die Täter, die sich dafür entscheiden, "bewußt böse" zu sein - z.B. eine sadistische, antisoziale Persönlichkeitsstruktur haben bzw. sich "bewußt bösen" Kreisen anschließen (organisiertes Verbrechen, Kinderpornografieringe etc.) - zieht es zur satanistischen "Religion", die immer a fond faschistisch ist und eine erhebliche Affinität zu alt- und neofaschistischen Gruppierungen hat (ebenso wie umgekehrt).



In ihrer Ideologie greifen Satanisten auf Gedanken zurück wie den Darwinismus (survival of the fittest - das Überleben der Geeignetsten), Nietzsches Theorie vom "übermenschen" und seinem "Willen zur Macht" sowie auf faschistisches Gedankengut.



Hinzu kommen seit Mitte des 19. Jahrhunderts, beginnend in den USA, okkultistische und geheimbündlerische (z.B. Freimaurer-) Philosophien und Anleihen beim Hinduismus (Karma) sowie die Anwendung von Hypnose bei Ritualen und zur Indoktrinierung.



Schwarze und weiße (Wicca-)Magie als Mittel zur Bewußtseins-erweiterung, unter Zuhilfenahme von Drogen, wurde propagiert. Einer von Crowleys Schülern, Jack Parsons, versuchte Ende der 40er Jahre zusammen mit Ron Hubbard - später der Gründer von Scientology, ein "moon child" zu schaffen - ein Dämonenkind mit magischen Kräften.


Ende Zitat






(Quelle)


In diesem Zusammenhang siehe mein Eintrag "Wicca" vom 8. August 2008: "... Notwendig ist außerdem die Etablierung von Gruppen mit basisdemokratischer Verfassung." Siehe außerdem der Beitrag "Dissoziative Störungen"

Sonntag, 15. April 2012

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War die Internet-Liste "Streetfood" hier am Rechner gestern so inspirierend? Und meinen Sie nicht auch, Herr oder Frau Kommentator, dass ein Link auf ein 6-teiliges Video zum Thema "Ritueller Missbrauch in satanistischen Gruppen" des Hessischen Rundfunks doch genau überlegt sein sollte? Während des ersten Teils, den ich mir ausschnittweise angesehen habe, glänzt das goldene Kreuz der Therapeutin leuchtend in die Kamera, als sie über die Abspaltung von Persönlichkeitsanteilen während der Zufügung großer Schmerzen spricht. Wieviele Persönlichkeitsanteile wohl während der Folter von Millionen Frauen und dann anschließend zum Beispiel bei der langsamen öffentlichen Verbrennung entstanden sind? Wieviele Zeugen sind eigentlich im belgischen Kinderschänder-Prozess verschwunden? Kann man den Satanismus nicht auch als spiegelverkehrtes Christentum sehen? Und was bedeutet denn in welchem Zusammenhang "dämonisch, teuflisch und satanistisch"? Inwieweit arbeiten männlich monotheistische Religionen mit dem Bild der strafenden Hölle? Und aus welcher Denkrichtung kommen die MitarbeiterInnen dieser neu einzurichtenden Forschungsstelle in Jena zum Thema Rechtsextremismus mit welchem Auftrag?




















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Samstag, 12. Februar 2011

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Edition Roter Drache übertrifft sich wieder selbst. Dieses Mal:
Der Magus. Band 3: Tunten-Tripp. Nicht alle warten da wohl auf
Band 4. Dann wäre da noch das "Heidnische Jahrbuch 2011".
Was ist das denn für ein Titel? "Haimo Grebenstein, Rechtsextremismus, Satanismus und das Neuheidentum oder Drei Tage unter Katholiken."




















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Sonntag, 1. September 2019




















Roman Polanski: J'Accuse - Der Film





Ich kann nicht alles an Symbolik in diesem Artikel erklären. Es ist zuviel, bei manchen könnte ich schreien vor lauter Wut. Du ... ! Verdammt! Verdammt! Verdammt! Und dennoch: Gut so. Selber bin ich auch wieder um Erkenntnis reicher geworden. Danke! Die Namen der Toten und die Gesichter erscheinen vor meinem Auge, ich werde weiter an den Datenbanken und den Bild - Archiven arbeiten. 19 : 40 Uhr. Und der nächste Hmmh Dreamer - Lappen erklingt in meinem Ohr. Und im Technikprotokoll. Nun denn: Die LeserInnen des Blogs werden die provokativen Äusserungen im Artikel deuten können. Und die historischen Andeutungen lassen sich sehr gut googeln.






"Der 1933 in Krakau geborene Regisseur kam nicht, weder zur Pressekonferenz, noch zur Premiere seines Films. Es gab auch keine Erklärung und keine Skype-Befragung. Stattdessen hat sich Polanski von dem französischen Philosophen und Schriftsteller Pascal Bruckner für das Pressematerial des Films interviewen lassen. Bruckner stellt ihm Fragen wie: „Sie als Jude, der während des Kriegs gejagt und als Filmemacher unter den Stalinisten in Polen verfolgt wurde, werden Sie den heutigen neofeministischen McCarthyismus überleben, der Sie auf der gesamten Erde verfolgt und die Vorführung Ihres Films verhindern will und Sie aus der Oscar-Akademie werfen ließ?“ Polanski antwortet darauf: „Arbeiten und einen Film zu machen hilft mir sehr.“ In der Geschichte über Alfred Dreyfus sehe er einige Parallelen zu Dingen, die er selbst erlebt habe. „Ich sehe die gleiche Entschlossenheit, die Fakten zu bestreiten und mich für Dinge zu verurteilen, die ich nicht getan habe.“ Die meisten, die ihn verurteilten, würden ihn und den Fall zudem überhaupt nicht kennen.





Im weiteren Verlauf des Interviews erzählt Polanski, dass er bereits seit dem Manson-Mord an seiner damals hochschwangeren Frau Sharon Tate 1969 im Fokus der Presse stehe und dass ihm schon damals ein Image verpasst wurde, weil man nicht wusste, wie man mit der Grausamkeit des Verbrechens umgehen sollte. „Es wurde unter anderem impliziert, dass ich vor dem Hintergrund des Satanismus eine Verantwortung am Mord an ihr trug. ’Rosemaries Baby’ war ein Beweis dafür, dass ich mit dem Teufel im Bunde stehe.“ Den Künstler von seinem Werk trennen – es ist offensichtlich kein neues Problem."






















Dienstag, 23. Februar 2010

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Blog-Beitrag vom 4. September 2008:



Viele Teil-Persönlichkeiten, von denen jede auf einen Reiz reagiert. Vorhin ein interessantes Blog-Beispiel dafür gelesen. Ein negativer Reiz wird gesetzt: Wer an bestimmte Wirkungen glaubt, gehört in den Kindergarten. Es fällt das Wort Satanismus, aber nicht das Wort Dissoziation. Dieses Fremdwort im Kindergarten ist wohl auch ziemlich unwahrscheinlich. Interessant zu sehen: Der den Reiz setzende Avatar, eine keltische Kampftante, spielt sich als Gouvernante auf, wedelt einmal mit dem Wort "Kindergarten" - Und schon kuschen die Kleinen. Jedenfalls der Kind-Anteil, der doch so gerne männlich und erwachsen sein will. Und für den deswegen Assoziationen mit dem Wort "Kind" auslösende Trigger sind. Beschämt wirkt der Kleine. Hat sich da etwa jemand über ihn lustig gemacht? Und deswegen wird er der Tante, seiner Gouvernante, natürlich zeigen, was wahre Männer sind.
Als Leserin ist man fast geneigt zu rufen: Hallo Kampfzwerge! Wir sind alle ab und zu gerne albern wie kleine Kinder. Und deswegen, kenntnisreiche Lady der Lauscher-Lounge, lassen Sie doch die Kleinen ruhig laufen! Und gehen sich ab und zu besser 'ne Dose Sperma einfach um die Ecke kaufen.












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Freitag, 28. Oktober 2011

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Immer wieder die Frage, mit welchen Methoden und Mitteln Menschen zu Bestien gemacht werden. Wir wissen nicht nur aus der Forschungsliteratur, dass rechtextreme Gruppen in esoterischen, in satanistischen Zirkeln anwerben. Über das Phänomen des Satanismus als spiegelverkehrtes Christentum mit einer pervertierten Sexualität stehen im Blog einige Beiträge, ebenso über das Mittel der Dissoziation zur Aufspaltung in Persönlichkeitsanteile und deren Nutzung beispielsweise im Bereich der Prostitution, des Terrorismus, der Folter. Ein weiteres Kampfmittel zur Dienstbarmachung ist das Mittel der Demütigung und der Destruktivität. Eine Teilnehmerin auf der Occupy-Liste, die versuchte, mich mit diversen Details aus dem 24-Stunden-Programm zu triggern, entfuhr in einem Thread die Bemerkung, es sei "schließlich für einen guten Zweck, den Arsch zu heben". Genauer gemeint war in diesem Zusammenhang, dass die Frau per Technik mit dabei war, wenn der Partner mit anderen Frauen Sex hatte, um diese anzuwerben. Dabei benutzte er auch die in den Links beschriebenen Methoden der Dissoziation, als er Anspielungen über den Alltag fallen ließ, dann aber als paranoide Äußerungen charakterisierte, dass man genau dieses auf den Punkt brachte. Man nutzte wieder einmal ein professionell trainiertes "Komm-näher-Geh-Weg-Verhalten" mit gegensätzlich gesetzten Reizen.
http://independentsla.blogspot.com/2010/08/blog-post_26.html
















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Sonntag, 3. Juli 2016

























Kein Pascha-Paradies. Und manche Form von Satanismus ist genau das, was sie eigentlich nicht sein sollte: Eine Verehrung des dominant Männlichen. Voll von aggressivem Verhalten. Die sogenannten satanischen Verse sind es nicht.


























Donnerstag, 4. September 2008

Viele Teil-Persönlichkeiten,

von denen jede auf einen Reiz reagiert. Vorhin ein interessantes Blog-Beispiel dafür gelesen. Ein negativer Reiz wird gesetzt: Wer an bestimmte Wirkungen glaubt, gehört in den Kindergarten. Es fällt das Wort Satanismus, aber nicht das Wort Dissoziation. Dieses Fremdwort im Kindergarten ist wohl auch ziemlich unwahrscheinlich. Interessant zu sehen: Der den Reiz setzende Avatar, eine keltische Kampftante, spielt sich als Gouvernante auf, wedelt einmal mit dem Wort "Kindergarten" - Und schon kuschen die Kleinen. Jedenfalls der Kind-Anteil, der doch so gerne männlich und erwachsen sein will. Und für den deswegen Assoziationen mit dem Wort "Kind" auslösende Trigger sind. Beschämt wirkt der Kleine. Hat sich da etwa jemand über ihn lustig gemacht? Und deswegen wird er der Tante, seiner Gouvernante, natürlich zeigen, was wahre Männer sind.


Als Leserin ist man fast geneigt zu rufen: Hallo Kampfzwerge! Wir sind alle ab und zu gerne albern wie kleine Kinder. Und deswegen, kenntnisreiche Lady der Lauscher-Lounge, lassen sie doch die Kleinen ruhig laufen! Und gehen sich ab und zu besser 'ne Dose Sperma einfach um die Ecke kaufen.

Mittwoch, 27. Januar 2010

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Eine Geschichte religiöser Begründungen für antisoziales Verhalten.
Auszug aus Michaela Huber - Destruktive Kulte und rituelle Misshandlung:




Die Gestalt Satans ist uralt. Im Tal des Indus fand man eine im Jahre 3000 vor Christus hergestellte Figurine; sie stellte einen Mann mit Ziegenkopf dar, der mit übereinander gekreuzten Beinen sitzt und von Tieren umgeben ist, die ihn anbeten. Ritualisierter Sex als Fruchtbarkeitsritus und Kindsopfer waren in der frühen semitischen wie in vielen anderen Religionen häufige Praktiken.





Doch es blieb dem Christentum vorbehalten, die Dualität zum zentralen Thema zu machen: Hier das Gute, dort das Böse. Hier Gott, dort Satan. Die Guten kämpfen gegen das Böse und umgekehrt, so wie Gott und Satan sich ewig bekämpfen. Das Schicksal der Menschheit wie der einzelnen Menschen entscheidet sich danach, wie gut sie waren zu Lebzeiten: Himmel oder Hölle.





Es gibt zwei grundlegende Elemente des Satanismus:
die Vorstellung der Welt als letztlich von bösen oder feindseligen Kräften kontrolliert (die Hölle auf Erden); und die Figur des Magiers als Helden, der diese feindseligen Kräfte kontrollieren kann.





Seit der Spätantike fällt auf: Immer wenn eine (Volks-)Gruppe sich für zum Untergang verdammt hielt oder wenn sie sich bewußt antisozial verhielt und eine Art religiöser Rechtfertigung bedurfte, entwickelte sie eine Faszination für eine Art "auf den Kopf gestellte" offizielle Religion und für Schwarze Magie. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich in solchen Gruppen die Überzeugung, es sei wünschenswert und möglich, die Macht Satans nicht nur anzubeten und sie um Hilfe zu bitten, sondern sie auch zu manipulieren und zu eigenen Zwecken zu nutzen. Judith Spencer beschreibt in ihrem Buch "Jenny" die Innenansicht eines satanischen Kults, aus der Sicht eines ihrer weiblichen Opfer. Die Kultideologie wird so zitiert:
"Die Bösen können nicht in den Himmel. Wer böse ist, kommt in die Hölle, ein von Satan regiertes Flammenmeer. Diejenigen, die Satan dienen, werden in die Hölle kommen, doch nicht verbrennen."





Wer sich selbst als "verdammt" oder "dem Untergang geweiht" ansieht, ist anfällig für das Gedankengut satanischer Kulte. In heutigen Zeiten sind dies "Underdogs" und "Dropouts" sowie die Anhänger jeglicher Gegenkultur, seien es Faschisten oder New Age-Jünger. Sie sind bereit, eine große Portion Quälereien und Demütigungen hinzunehmen, um "ihr eigener Gott" werden zu können, wie dies die Satanisten seit Crowleys (Order of The Golden Dawn; Ordo Templis Orientis und Ableger) Zeiten versprechen: "Tu was du willst, ist das (einzige) Gesetz." Das Gesetz der Täter ritueller Mißhandlungen, die - zumindest in abgeschwächter Form und vorübergehend, im Gegensatz zu den endgültig "Geopferten" - auch Opfer sind.





Und auch die Täter, die sich dafür entscheiden, "bewußt böse" zu sein - z.B. eine sadistische, antisoziale Persönlichkeitsstruktur haben bzw. sich "bewußt bösen" Kreisen anschließen (organisiertes Verbrechen, Kinderpornografieringe etc.) - zieht es zur satanistischen "Religion", die immer a fond faschistisch ist und eine erhebliche Affinität zu alt- und neofaschistischen Gruppierungen hat (ebenso wie umgekehrt).





In ihrer Ideologie greifen Satanisten auf Gedanken zurück wie den Darwinismus (survival of the fittest - das Überleben der Geeignetsten), Nietzsches Theorie vom "übermenschen" und seinem "Willen zur Macht" sowie auf faschistisches Gedankengut."









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