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Mittwoch, 30. März 2011

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Update 18.35 Uhr:



"Der Vertrag garantiert uns eine Nutzung bis zum 31. Oktober 2011 – solange, wie die Sparkasse Eigentümerin des Gebäudes sein wird. Danach wird das Gebäude höchstwahrscheinlich in den Besitz der Stadt übergehen. Das Gebäude wird uns kostenlos für diesen Zeitraum zur Nutzung überlassen, wir müssen uns um die anfallenden Nebenkosten kümmern."







Update 19.00 Uhr



Hashtag Twitter azkoeln kommt bei mir gerade nur noch Müll und Werbung an. Egal.






Update 18.30 Uhr


schreibt die Augenzeugin: Ich hab GENIALE nachrichten! Unsere widerstände haben sich gelohnt, das az bleibt! Morgen werden die verträge unterschreiben!!!

#azkoeln Aufatmen. Verhandlungen sind gut gelaufen. Morgen gibts einen Vorvertrag. Dann können wir wieder rein. Nur ein Tag ohne!

"In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte die Sparkasse überraschend das angeboten, was Tage zuvor nicht möglich schien: Einen befristeten Mietvertrag mit symbolischer Miete bei Übernahme aller Nebenkosten. Sparkassen-Vorstand Artur Grzesiek sagte, man sei zu einem Kompromiss bereit und wolle eine gewaltfreie Lösung."







Update Donnerstag, 17.00 Uhr


Eine Augenzeugin berichtet:




also, die lage im az sit relativ unklar, gibt auf ejden fall verhandlungne mit der aparkass,e die angeblich einen mietvertrag für 1€ im monat angeboten hat. jetzt muss man nur gucken, was da alles im kleingedrucktem steht, von wegen haussanierung etc, da kann ich aber noch nichts genaueres drüber sagen.
war gestern von 15.30uhr bis 22.30 uhr da und alles ist dicht gewesen, durften also nicht mehr hinein.
die stimmung war gemischt, am anfang mi der polizei ziemlich freundschaftlich (man spielte sogar karten miteinander) aber wie immer, gab es 'solche & solche'. sie haben uns alle verboten, lebensmittel und 1.hilfezeug ins az zu schaffen, wollten nicht mal selber die sachen 5 meter in richtung der besetzer stellen, obwohl wir ihnen angeboten haben, die sachen zu durchsuchen. da essen und verbände, sowie pflaster im az dringend gebraucht werden, haben wir die sachen dann trotz wahnung einfach rübergeworfen, obwohl uns mit festnahme gedroht wurde.
stundenlang war dann die lage wieder ruhig, man stand in kontakt mit den besetzern, aber dann wurden fünf zivilpolizisten in unserer 200-Mann Menge gesichtet und ein Seiteneingang des AZ war angeblich unkontrolliert. Dort kam es dann auch zu schrecklichen Ausschreitung uns einer kurzzeitigen Panik führte. Die Polizei hat ihr Pfefferspray und ihre Schlagstöcke vollkommen übertrieben eingesetzt, ich war dann als Sani tätig (hab mal einen Demo-Sani Schein gemacht und bin zwar Antifaschistin, aber nicht auf Krawall mit der Polizei aus, deswegen mach ich das gerne.) und habe selber gesehen, wie ein Polizist jemanden festgehalten hat und ihm dabei eine riesige Menge Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wurde. Und das, wo das Spray nur zur ABWEHR da ist. Wo ist es dann noch abwehr, wenn der jenige festgehalten wird?
Der junge Mann, ein Bekannter von mir, war leicht verletzt, wird jedoch keine weiteren Schäden ahben, aber er war für eine halbe Stunde blind und hat geschrien wir am Spieß, weil er schreckliche Schmerzen hatte. Da ich die jenige war, die die Tinktur hatte, die den Schmerz von Pfefferspray im Auge mildert, hab ich mitbekommen, wie viele Leute davon betroffen waren und es war erschreckend.
Werde gleich wieder los fahren und schauen, was sich machen lässt.
Es ist schrecklich zu wissen,d ass einige der eigenen Leute gerade in diesem Haus sind und nix zu fressen mehr haben und auch ein Verbandszeug mehr.







Polizeipresse Polizei Köln: "Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Räumung des Gebäudes sind nach dem Verzicht der Sparkasse KölnBonn auf eine Zwangsräumung entfallen. Am Nachmittag werden sich Verantwortliche der Sparkasse KölnBonn sowie eine Abordnung der Besetzer an einem neutralen Ort treffen und eine vertragliche Vereinbarung für eine befristete Nutzung des Gebäudes treffen.(de)"




Pressemitteilungen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stellungnahme OB Roters
Taz-Artikel: "Wasserwerfer standen schon bereit, doch in letzter Sekunde wird die Räumung des "Autonomen Zentrums" gestoppt. Am Freitag soll ein Mietvertrag aufgesetzt werden."
?? "digitalanger: Ach fick dich doch einfach, wehrtes #RTL. Die Berichterstattung vom #azkoeln ist doch ekelhaft, abstoßend und überhaupt völlig daneben." ??
Junge Welt: AZ Köln bleibt
Indymedia: Zur Lage in Köln Kalk
Zu spät entdeckt: Live-Ticker report-k.de
Report-K.de: "Eines muss man wissen. Die Sparkasse Köln Bonn ist zwar ein eigenständiges Unternehmen, aber die Kölner Politik kann darauf Einfluss nehmen. So steht etwa Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der Kölner SPD, dem Verwaltungsrat der Sparkasse vor. Dass also ausgerechnet die Sparkasse die Konfrontation bis zum mit Blaulicht vorfahrenden Wasserwerfer sucht, muss man mit Verwunderung notieren."
Neues Deutschland: "Für Samstag rufen nun zahlreiche Gruppen zu einer Demonstration unter dem Motto »Für ein Autonomes Zentrum! – Alles muss man selber machen!« auf. Diese soll um 18 Uhr auf der Kölner Domplatte beginnen. Mitte April soll dann mit einer Veranstaltungsreihe und einer »Nachttanzdemo« das einjährige Bestehen des AZ gefeiert werden."
Beginn erst um 19.00 Uhr laut Blog.

















Youtube-Video AZ Köln: Kommunique #4







Ein Leserbrief an die Köln-Nachrichten zur möglichen Räumung des AZ Kalk


"Normalerweise habe ich es nicht so mit allzu viel Lokalkolorit, doch im Moment ereignen sich im Prinzip direkt vor der Haustür Dinge, die doch recht erstaunlich sind, und darüber hinaus auf lokaler Ebene illustrieren worum es auch [ Hier ] und [ Hier] geht: Um die konsumorientierte Umgestaltung der Städte, die eine Monokultur erzeugt, die letztlich die Definition dessen was "Stadt" ist erheblich in Richtung Eintönigkeit verändert ...
Das sogenannte "Autonome Zentrum" hat Kalk um den wichtigen Aspekt einer nicht konsumorientierten und selbstverwalteten Initiative bereichert. Es hat das Viertel belebt, und unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Stadtteils, zum Beispiel auch in Verbindung mit der Halle Kalk,, einer "Außenstelle" des Kölner Schauspiels. Ein wichtiges, lebendiges soziokulturelles Projekt, das nun durch die Räumungsabsicht in ein Licht gerückt wird, was es nicht verdient hat. Es ist aus soziokultureller Sicht ein absolut wichtiger Punkt für den Stadtteil, der nach den durchgreifenden Umstrukturierungen der letzten Jahre erst mühsam zu sich selbst findet. Im Grunde herrscht hierüber Konsens, auch in Rat und Verwaltung, umso unverständlicher ist es warum dieses Zentrum nun geräumt werden soll. Es muss in einem Viertel wie Kalk, was auch von Armut betroffen ist, unbedingt freie und lebendige Angebote geben. Es wäre zu wünschen, dass man hier noch eine Verhandlungslösung in letzter Sekunde findet. Es kann einfach nicht immer nur auf Konsum, Konsum, Konsum gesetzt werden"."




Piratenpartei: "Das AZ Kalk bereichert einen Stadtteil, der sowohl Kultur als auch engagierte junge Leute sehr gut gebrauchen kann. Die ehemalige KHD-Kantine stand jahrelang leer und war dem Verfall preisgegeben. Die momentane Situation stellt im Vergleich dazu auf jeden Fall eine Verbesserung dar. Die Künstler haben ein funktionierendes Bürgertelefon eingerichtet, nehmen Rücksicht auf Kritik, bieten Führungen an und kümmern sich auch mit ihren sonntäglichen Einladungen zu Kaffee und Kuchen aktiv um eine gute Nachbarschaft. Es gab, vermutlich auch als Folge davon, keinen lautstarken und breiten Protest der Anwohner. Solange dies so bleibt und solange sich Künstler und Nachbarn gut verstehen, unterstützen die Kölner Piraten das AZ Kalk. Das AZ Kalk stellt für die Piraten ein Beispiel für kulturelle Vielfalt in Köln, Bürgernähe und Offenheit dar."




Die Linke. Kreisverband Köln: "Eine eventuelle Räumung und ein Abriss des Autonomen Zentrums in Köln-Kalk sind keineswegs wie von Oberbürgermeister und SPD verkündet eine privatwirtschaftliche Entscheidung. Die Sparkasse KölnBonn ist keine Privatbank sondern eine Anstalt des öffentlichen Rechts. An der Spitze ihres Verwaltungsrates steht SPD-Fraktionschef Martin Börschel. Die Rolle der Stadt Köln wird noch bedeutsamer dadurch, dass sie schon in wenigen Wochen Eigentümerin des Geländes sein wird. Der Oberbürgermeister gibt sich erstaunt über den Brief des Polizeipräsidenten an ihn, der gestern an die Öffentlichkeit gelangte. Jörg Detjen, Fraktionssprecher der LINKEN dazu: „Räumen ist falsch, wir müssen eine politische Lösung finden. Polizeipräsident Steffenhagen hat Recht, die politisch Verantwortlichen für die geplante Räumung sitzen im Rathaus."




"Die grüne Ratsfraktion appelliert an den Vorstand der Sparkasse KölnBonn von einer Räumung der Ex-KHD-Kantine abzusehen. Die GRÜNEN halten einen Kurs der Deeskalierung für politisch unbedingt geboten. Die Nutzung des Gebäudes für soziokulturelle Aktivitäten sollte vielmehr bis zu einer endgültigen Bebauung des Areals geduldet werden. Eine Räumung setzt voraus, dass anschließend das Gebäude abgerissen und die Industriebrache hermetisch abgeriegelt wird. Bei einer Revitalisierung der Industriebrache wäre eine Integration des Kantinengebäudes in eine neue Nutzung wünschenswert und städtebaulich vorteilhaft, weil es dem Viertel Charakter und Identität gibt. Köln braucht kreative Räume."



SPD zeigt sich mit Lösung zufrieden
Dank Sparkasse gelang friedliche Lösung des Konflikts um



CDU-Fraktion: „Es geht nicht darum, ob eine Zwangsräumung bei Gesellschaft und Politik auf Zustimmung stößt“, erklärt Granitzka mit Blick auf die Position der Grünen, „sondern darum, wer Recht und Gesetz auf seiner Seite hat.“
Was mich irgendwie an meine Facebook-Bemerkung von gestern erinnert. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Das Problem bei Jura ist die mangelnde Berücksichtigung der Prämissen.



Und hier noch die FDP






Update Donnerstag, 14:43 Uhr:


Blog des AZ Köln-Kalk mit Pressemitteilungetn etc.:
http://unsersquat.blogsport.eu
Seite lässt sich nicht öffnen. Fotos (via). Weitere Fotos (Twitter Strassenstriche). Finde gerade hier
http://twitter.com/search?q=%23azkoeln
die Bestätigung dazu. Es kümmert sich jemand darum. Und während das Blog des AZ immer noch unerreichbar ist, klappt die Verbindung zum neuen Artikel im KStA ohne Probleme. Warum ist das AZ nun abgeschlossen laut Twittermeldungen? Die Gespräche laufen doch erst? Im Video oben scheint man auch schon von der Räumung ausgegangen zu sein. Update: Blog wieder erreichbar. Twitter AZ Köln scheint ebenfalls an meinem Bildschirm zu funktionieren.
Hä? "radio_moskau: Sollte passieren, was ich vermute, ruf ich bei ner Aussteigerhotline an. #azkoeln"
Anmerkung: Ich grüsse auch alle Trigger-Tiger bei Twitter und an den anderen Orten. Aber konstruktiv im Dienst der Sache rechtfertigt fast alles.





Update:
via Twitter http://twitter.com/unsersquat
Update: Schon wieder? Das Wort "Polizisten" finde ich besser. Auch in diesem Indymedia-Artikel. Könntet Ihr mal eben dem Provokateur den Griffel aus der Hand nehmen?
Update 12.39 Uhr: Und wieder mal aktualisiert sich die Anzeige des Twitter an meinem Bildschirm nicht.
Interessant ist ein Vergleich dieser Pressemitteilung mit diesem Artikel:





Pressemitteilung: "Schon vor 9 Monaten hat das Autonome Zentrum verschiedenen Parteien ein Nutzungskonzept und einen Finanzierungsplan vorgelegt. Das AZ kann alle anfallenden Kosten selbst tragen, weitere Zuschüsse von städtischer oder anderer Seite werden nicht benötigt. Bereits damals wurde die Bereitschaft signalisiert, einen Verein zu gründen, sobald die Verhandlungen konkret werden.
Seit dem Anfang der Besetzung im April 2010 haben die Besetzer_innen versucht, mit der Sparkasse konstruktive Gespräche zu führen und immer wieder nach Gesprächsterminen gefragt. Die Anfragen wurden jedoch lediglich mit dem Abschalten der Strom- und Wasserversorgung beantwortet, die Sparkasse hat sich bei den Besetzer_innen seit 8 Monaten nicht mehr gemeldet."




Artikel: "Unternehmenssprecher Norbert Minwegen widersprach den Verantwortlichen des „Autonomen Zentrums“, die behauptet hatten, dass keine Gespräche mit der Sparkasse möglich gewesen seien. Man habe zuletzt durchaus auch angeboten, das Haus zu vermieten und dadurch eine Legalisierung der Nutzung zu erreichen, so Minwegen. Auch die SPD kritisierte die fehlende Bereitschaft der Besetzer, sich eine legale Struktur zu geben, um verhandeln zu können. Sie hätten einen Verein gründen müssen, der dann Vertragspartner sein könnte. Stattdessen habe man immer nur Leute „kennengelernt“, die nicht mehr als ihren Vornamen preisgeben wollten, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Susanna dos Santos."




Update: Und auch in diesem Kommentar von heute heißt es: "Dennoch müssen auch sie ihren Teil zur Lösung beitragen. Sie müssen sich eine legale Struktur geben und als ernstzunehmender Verhandlungspartner auftreten. Mit einem Mieter, der nicht mal seinen Nachnamen verraten will, würde kein Hauseigentümer einen Vertrag schließen."




Update: Oh wie schade. Gerade lassen sich an meinem Bildschirm die Kommentare unter dem neuen Artikel nicht mehr öffnen.






"Ich kenne die Kantine noch aus Zeiten, als KHD-Mitarbeiter dorthin gingen. Dann irgendwann stand sie mal leer, mal wurde sie kurze Zeit vermietet und war zuletzt an eine Baptistengemeinde vermietet. Als sie dann gingen und das Haus leer stand und sich die Sparkasse nicht darum kümmerte, verfiel das Haus zusehends. Es fing an zu rosten, die Fenster wurden dreckig, die Rolladen hingen herab, der Garten wucherte usw. Zwar sieht das Haus derzeit auch nicht besser aus, aber es lebt und wird von Künstlern, Autonomen, Anwohnern und Jugendlichen genutzt. Dieses Haus wäre neben der Halle Kalk (sportliche Aktivitäten für Jugendliche) ein idealer Standort für unser Kalker Viertel. Unsere Jugendlichen sollen nicht immer mehr in dunckle Ecken gedrängt werden, vor denen wir uns als Anwohner dann fürchten würden. Auch waren einige der Hausbesetzer sogar sehr zuvorkommend und freundlich. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es auch in sogenannten besseren Kreisen."




"Kalk ist in den vergangenen Jahren von Grund auf saniert worden. Von Wohnungsmangel kann nicht die Rede sein."
"Es geht wohl eher um bezahlbare Wohnungen, eben diese "Grundsanierung" wie du es nennst, treibt nicht zuletzt die Mieten in die Höhe. Es wird systematisch versucht, ganze Menschengruppen aus den Städten zu vertreiben."



















Youtube-Video: This Is What Democracy Looks Like
















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Dienstag, 28. Juni 2011

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"Scheint sich um eine Gated Community zu handeln. Kommt normalerweise erst am Ende einer Gentrifizierung, um sich nach vollendeter Segregation des Viertels innerhalb der neu entstandenen Mittelklasse als elitäre Oberschicht weiter abzugrenzen." Durch den Kauf von mit Mozart und Bach beschalltem Salz beispielsweise. Stichwort "Gentrifizierung" in Köln-Kalk? http://www.feynschliff.de/blog/
Das Thema "Gentrifizierung" wurde hier im Blog bereits erwähnt. Es gibt dazu ein eigenes Blog: Gentrification Blog. Dieser Prozess geht einher mit der Ansiedlung von Menschenfischern fundamentalistischer Gruppen. Wem gehört die Stadt? Und wieviele Yoga-AnbieterInnen wollen sich noch in Köln-Kalk ansiedeln? Oder handelt es sich doch um ein kollektives politisches Fitness-Training für Frauen nicht aus der Ecke der eher weißen Esoterik? Der so total hipp aussehenden Glastonbury-BesucherInnen mit buddhistischem Flair und Fangauftrag? Wie wäre es denn mit einem Fitness-Training mit matriarchalen Strukturen? Es gibt auch Frauen, die männlichen Unterdrückern im Guru-Gewand im Auftrag von Geostrategen und Wirtschaftsfaschisten nicht huldigen wollen. Es sei denn, sie sind bereits so bearbeitet und gehirngewaschen, dass sie gar nichts mehr merken und sich stattdessen instrumentalisieren lassen. Noch mal der Hinweis auf




Holm, Andrej (Hrsg.)
Reclaim Berlin
Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt
Assoziation A - April 2011




Reclaim Köln-Kalk!
Wochenmarkt samstags: Köln-Kalk Post? Keine Ahnung, wie die aktuelle Markt-Situation dort aussieht. Wir werden sehen!

















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Freitag, 15. April 2011

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"Wenig Hoffnung machten die anwesenden Politiker den Autonomen für eine langfristige Perspektive an der Wiersbergstraße. Alle in der Bezirksvertretung vertretenden Fraktionen (SPD, CDU und Grüne) waren sich einig, dass sie für den Stadtteil andere Prioriäten setzten. So sähen alte, aber immer noch gültige Pläne der Stadt den Abriss der KHD-Kantine vor, um Platz für Grünflächen zu schaffen. Während sich CDU und SPD gegenüber den Autonomen aber gesprächsbereit erklärten, was eine Zwischennutzung angeht, gab sich der stellvertretende Bezirksbürgermeister Timon Delawari von den Grünen überraschend kompromisslos. Delawari kritisierte die Besetzer scharf und betonte die Illegalität der Aktion." (Siehe ISLA-Eintrag. Und leider auch das hier. Lässt sich nicht verhindern, dass diese und jene mitmischen wollen.)





Ich kenne die Kantine noch aus Zeiten, als KHD-Mitarbeiter dorthin gingen. Dann irgendwann stand sie mal leer, mal wurde sie kurze Zeit vermietet und war zuletzt an eine Baptistengemeinde vermietet. Als sie dann gingen und das Haus leer stand und sich die Sparkasse nicht darum kümmerte, verfiel das Haus zusehends. Es fing an zu rosten, die Fenster wurden dreckig, die Rolladen hingen herab, der Garten wucherte usw. Zwar sieht das Haus derzeit auch nicht besser aus, aber es lebt und wird von Künstlern, Autonomen, Anwohnern und Jugendlichen genutzt. Dieses Haus wäre neben der Halle Kalk (sportliche Aktivitäten für Jugendliche) ein idealer Standort für unser Kalker Viertel. Unsere Jugendlichen sollen nicht immer mehr in dunckle Ecken gedrängt werden, vor denen wir uns als Anwohner dann fürchten würden. Auch waren einige der Hausbesetzer sogar sehr zuvorkommend und freundlich. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es auch in sogenannten besseren Kreisen."




"Normalerweise habe ich es nicht so mit allzu viel Lokalkolorit, doch im Moment ereignen sich im Prinzip direkt vor der Haustür Dinge, die doch recht erstaunlich sind, und darüber hinaus auf lokaler Ebene illustrieren worum es auch [ Hier ] und [ Hier] geht: Um die konsumorientierte Umgestaltung der Städte, die eine Monokultur erzeugt, die letztlich die Definition dessen was "Stadt" ist erheblich in Richtung Eintönigkeit verändert ...
Das sogenannte "Autonome Zentrum" hat Kalk um den wichtigen Aspekt einer nicht konsumorientierten und selbstverwalteten Initiative bereichert. Es hat das Viertel belebt, und unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Stadtteils, zum Beispiel auch in Verbindung mit der Halle Kalk,, einer "Außenstelle" des Kölner Schauspiels. Ein wichtiges, lebendiges soziokulturelles Projekt, das nun durch die Räumungsabsicht in ein Licht gerückt wird, was es nicht verdient hat. Es ist aus soziokultureller Sicht ein absolut wichtiger Punkt für den Stadtteil, der nach den durchgreifenden Umstrukturierungen der letzten Jahre erst mühsam zu sich selbst findet. Im Grunde herrscht hierüber Konsens, auch in Rat und Verwaltung, umso unverständlicher ist es warum dieses Zentrum nun geräumt werden soll. Es muss in einem Viertel wie Kalk, was auch von Armut betroffen ist, unbedingt freie und lebendige Angebote geben. Es wäre zu wünschen, dass man hier noch eine Verhandlungslösung in letzter Sekunde findet. Es kann einfach nicht immer nur auf Konsum, Konsum, Konsum gesetzt werden"."














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Freitag, 24. Juni 2011

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Nichts Neues. Auch die SS und die SA machten es schon so. In Köln-Kalk versammeln sich verschiedene fundamentalistische Gruppen zum Einsammeln. Aber auch dieser Stadtteil ist nicht verloren. Liebe Leute, auf nach Köln-Kalk. Welche Marktstände sind auf dem Wochenmarkt? Welche Marktleute würden gerne wiederkommen? Sind frische Kräuter da? Kann man irgendwo am Markt gemütlich einen guten Kaffee trinken? Oder einen Tee? Mit marrokanischer Minze? Dazu leckere pikante und frisch gemachte Vorspeisen essen? Zum Beispiel Mezze? Etwas vom Mittelmeer? Frittierte Sardinen in Kartoffelhülle mit frischem Koriandergrün? Auch in Kalk schau' ich gerne mal vorbei. Übrigens: Wie sieht es denn momentan mit der Versorgung in Alt-Niehl aus?















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Freitag, 5. August 2011

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Schreiben des Polizeipräsidium Köln, Verkehrsinspektion 2 - VK 24, an mich vom 1.8.2011
"Ihnen wird vorgeworfen, folgende Straftat(en) begangen zu haben:
1. Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr ...
2. Nötigung im Straßenverkehr
Samstag, 30.7.2011, 13:02 Uhr
...
Sie sollen zur Tatzeit das hinter Ihnen fahrende Fahrzeug mehrfach stark ausgebremst haben."
Tatort Mülheim Clevischer Ring










Das gelbe ISLA-Auto ist nicht auf mich zugelassen. Sind meine roten Haare so markant, dass ich als Fahrerin sogleich bekannt bin? Nun, letzte Woche war ich in der Tat in Mühlheim, wie im Blog bereits beschrieben. Am Brückenkopf Mülheim hatte es ein offenbar rasant wirken wollender Mann hinter mir im Auto sehr eilig und hupte mich erst einmal an, als ich ihm wohl nicht schnell genug an der Ampel anfuhr.
http://independentsla.blogspot.com/2011/07/blog-post_9813.html
Nicht nur, weil es des öfteren in Köln vorkommt, dass Autofahrer eine gewisse Gelb-Allergie gegen Autos entwickeln und ein plötzlich auftretender Aggressionstrieb dann dafür sorgt, dass man dicht drankommt, fuhr ich sehr behutsam an, um den öffentlichen Verkehr nicht zu gefährden. Ich drosselte meine Geschwindigkeit aus Vorsicht heraus noch etwas mehr, als der Autofahrer dicht dranblieb, denn ich kann natürlich auch nie ausschließen, dass eine spontan auftretende Aversion gegen Frauen mit einem Ginger-Gen am Steuer dazu führt, dass Kölner mit kleinen giftigen Keimlingen unter der Haube sich komisch benehmen. Rote Haare reizen eben manche Männer. Und Frauen. Meine vorsichtige Fahrweise war für den Fahrer des mir folgenden Autos offenbar eine Provokation. Er fuhr mir so dicht auf, dass ich auf den linken Streifen abbog, was auf den Fahrer hinter mir wie Honig wirkte. Er folgte, und ich war gezwungen, einen kurzen Moment zu bremsen, um von der Mitte aus wieder ganz auf die rechte Fahrbahn zu wechseln. Wir fuhren dann ein paar Meter dicht an dicht nebeneinander, er bog schließlich links ab und ich fuhr weiter in die Keupstraße mit der Absicht, dort das Marzipan zu kaufen, von dem ich hier im Blog berichtete.
Ich empfehle allen Frauen mit Führerschein, öfter mal aus ihren Stadtteilen zu kommen und auch am Wochenende zum Beispiel über die Mülheimer Brücke nach Mülheim, Kalk und andere Orte wie Ehrenfeld einzureisen, um alle Männer, unabhängig von ihrer Sozialisation und kulturellen Prägung, an den Anblick von vielen Frauen am Steuer zu gewöhnen. Zu gewöhnen an den Anblick von Frauen, die sehr entspannt und gelassen am Straßenverkehr teilnehmen. Aufpassen, Ladies: Nicht treiben und reiben lassen! Mancher Mann meint, auch in der Stadt spiele man Treibjagd. Und es gibt auch luntegelegte Männer, die gerne ihr Revier markieren wollen mit allen Mitteln. Nicht nur im Straßenverkehr. Da sollten wir klug und korrigierend eingreifen, denn die Treibjagd ist nur den JägerInnen im Feld, Flur und Wald vorbehalten. Und statt der Reviermarkierung mit merkwürdigen Mitteln geht man zum Pinkeln besser ins eigene Bad.
Nachtrag:
Ich überlege noch, ob ich auf eine Anzeige verzichte wegen Nötigung und einer damit verbundenen Veröffentlichung von Name, Foto und Fahrzeug hier im Blog zur weiteren Recherche und Zeugensammlung.


















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Sonntag, 30. Januar 2011

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"The regional train was the HarzElbeExpress (HEX) travelling between Magdeburg and Halberstadt."
"Zum Ausmaß des Unglücks sagte Böhmer, nach seinen bisherigen Erkenntnissen müssten bei dem Zusammenprall der beiden Züge „erhebliche Kräfte eingewirkt haben“."
"Der Triebwagen müsse wahrscheinlich vor Ort zerlegt werden, sagte Andreas Putzer, Geschäftsführer des privaten Bahnunternehmens HarzElbeExpress HEX. Der mehrere hundert Meter lange Güterzug der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter, der Kalk geladen hatte, steht noch auf den Schienen. Die Unfallstelle liegt im freien Feld, in der Nacht herrschte dort dichter Nebel. Noch Stunden nach dem Unglück erhellten am frühen Sonntagmorgen Scheinwerfer den Unglücksort.
Ein Abtransport der Verletzten per Rettungshubschrauber war wegen der schlechten Sicht nicht möglich. Laut Polizeisprecher fuhren die Züge mit so hohem Tempo aufeinander, dass die Passagiere vorn im Zug sofort tot waren. "Es ist ein schwerer Einsatz, und ich hoffe, dass die Kameraden durchhalten", sagte Feuerwehreinsatzleiter Bernd Delecke."

















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Dienstag, 25. Oktober 2011

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Ich mag farbenfrohe Keramik. Mehr noch mag ich sie, wenn dort Berbermuster abgebildet sind. Also frage ich. Und vielleicht bringt er beim nächsten Mal aus Marokko etwas mit? Teller vielleicht? Oder Schalen? Auf den Teegläsern im Regal entdecke ich die Berbermuster. Der Saharashop, ein winzig kleiner Laden mit lauter farbenfrohen Kostbarkeiten, liegt in Köln-Kalk, etwas abgelegen von der hässlichen Hauptstraße. Ein paar getrocknete Gewürze im Beutel gibt es dort auch, Ras El Hannout zum Beispiel. Das ist eine marokkanische Gewürzmischung aus Kurkuma, Paprika, Kreuzkümmel, Koriander Ingwer, Pfeffer, Salz. Darin lege ich kleingehackte Hähnchenteile ein und lasse die Mischung ein paar Stunden einziehen.
Auf dem Markt am Auerbachplatz in Köln-Sülz habe ich heute Kartoffeln, frische Kräuter, Käse und Kürbis gekauft. Die Hähnchenteile werden in der kurz vorher gewässerten Tajine angebraten, dazu gebe ich kleingeschnitten den Kürbis, die Kartoffeln und Tomaten, gewürzt mit Thymian Salz, Knoblauch und Pfeffer sowie etwas Hühnerbrühe. Dann schmort alles zusammen im Sud eine gute halbe Stunde.
Die Auswahl an frischen und getrockneten Kräutern auf dem Auerbachplatz ist ermutigend und lädt ein zum Ausprobieren. Die frischen Kräuter lege ich auf die Fensterbank, nehme innerhalb der nächsten drei Tage, was gebraucht wird, der Rest trocknet schonend auf einem Brett über der Heizung und wird in Gläser mit einem Holzdeckel gefüllt, anderes tut es natürlich auch. Der Vorrat für Herbst und Winter wächst.















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Mittwoch, 26. September 2012



















Ich mag das Viertel gerade wegen seiner Vielfalt, die es gut zu hüten gilt. Ich freue mich, dort das Projekt zu organisieren. Denn es ist ein schöner Ort, um die Jahreszeitenfeste zu feiern. Und ein schöner Ort, an dem Informationen über autoritäre Psychogruppen vermittelt und Interessierte beraten werden. Das Projekt ist natürlich auch in den Stadtteilen Ehrenfeld, Nippes, Bocklemünd, Bickendorf, Niehl, Riehl, Mülheim, Lindenthal, Rodenkirchen, Chorweiler, Kalk und Weiss aktiv.
Nun ist es zwar freundlich, dass mir bei aggressiven Triggern aus dem Leben der anderen kumpelhaftes Schweigen von freundlichen und gut informierten Menschen symbolisiert wird, man habe das Problem im Griff, aber ich möchte auf Dauer dann doch nicht das Gefühl haben, wahnhafte und offenbar dringend behandlungsbedürftige Faschisten würden an einer NoGo-Area nicht nur für Menschen wie mich arbeiten. Meine eigenen Aufenthalte an vielfältig strukturierten Orten will ich nicht als anstrengende Arbeit betrachten, weil es notwendig ist, so viel Salz zu verstreuen, bis wieder einmal eine Flasche auftaucht. Es wird da zudem teilweise doch sehr deutlich eine triggernde Sympathie für Miet-Matratzen, die seit Generationen in unmittelbarer Nähe gewirkt haben.
Nun, Köln wird wieder faschistenfrei. Und kein schöner Ort für autoritäre Psychogruppen und luntegelegte Leute, die unter dem Sündenbock-Syndrom leiden. Um es zu verdeutlichen: Das war - auch in diesem Fall - eine ausdrückliche Warnung! Die Foren-Teilnehmer unter diesem Artikel übrigens können den künstlichen Schaum vorm Mund wieder abwischen. Auch wenn die Bezahlung wahrscheinlich ähnlich aussieht wie bei den Comedians in Cologne. (Update: Das Forum wurde geschlossen?)






















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Sonntag, 10. Juni 2007

Ja ja, det schön alt Kölle mo jeder Jeck zom stond

So war es vielleicht früher mal, denn die heutige Realität sieht anders aus.
Erwachsene schauen meist nur hin, "normale" Jugendliche bekommen es oft hautnah zu spüren, wie die Jugendgangs Köln terrorisieren. Besonders in den Vororten Vogelsang, Kalk, Bickendorf und besonders schlimm, Ossendorf gilt das Recht des stärkeren.
"Warum machen die sowas?". Ich weis es aus eigener 2-monatiger Erfahrung. Eine Textstelle des Liedes "Eure Kinder" von Bushido feat. Chakuza beschreibt wohl am besten den Hauptgrund: "Wo sind die Kinder? Wo sind sie, wenn die Schule beginnt? Du siehst sie draußen auf der Straße und sie suchen den Sinn"

Vielleicht werden die "nicht Asis" auf Köln's und Berlin's Straßen ja bald ein Fall für die amnesty international....

Samstag, 16. Juli 2011

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Abwechslungsreich war's heute morgen in Kalk. Habe auf dem Mini-Markt Gemüse und Kräuter gekauft, ein Fleischstand fehlt leider, vorher ein paar Meter weiter das bepflanzte Beet des türkischen Imbiss am Bürgersteig bewundert. Danach leckere Zwiebelbrötchen, ein Olivenbaguette und Quarkschnitten mit Rosinen gekauft in der Bäckerei Wilhelm Hesterbrink, die es seit 1937 gibt. Wenn ich dort anrufe, kann ich sogar mein heiß begehrtes Dinkel-Platz mit Rosinen bekommen.















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Donnerstag, 1. September 2011

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Soziologen, Sozialpsychologen, Städteplaner, Architekten, Investoren und Extremismusforscher aller Art: Schaut auf Köln-Kalk! Schaut auf dieses Experiment und organisiert Exkursionen. Kommt in Scharen nach Köln und guckt Euch das selber an! Biegt von der Innenstadt aus kommend rechts von der Zoobrücke ab, werft vorher noch einen Blick auf die Nachfolge-Werbung von 'Battlefield 3' oder so ähnlich auf der riesigen Hauswand gleich an der Brücke, die Gamer-Messe liess grüssen, und taucht dann ein in dieses Prachtexemplar eines künftigen Pascha-Paradieses mit Mega-Mega-Stores aller Art. Inklusive Futterpalast, kurzer Anbindung per Auto an die riesige neue Ehrenfelder Moschee, Polizei-Präsenz im beinahe quadratischen Kasten. Einem kommerziellen Bildungscontainer ganz in Grau. Und selbstverständlich einem ersten kleinen Wohnkomplex ganz in Weiss.
Und? Wie ist er so, der erste Blick? Bitte ganz durchfahren, das Angebot auch mal von innen betrachten und sich ein eigenes Bild machen! Dann bitte weiterfahren auf die Hauptstraße. Oder besser gesagt: Dem, was davon übrig blieb. Es geht weiter durch diverse Versuche von No-Go-Areas, ethnischen Stammeskonflikten und den dazu passenden Macho-Männern mit Wächterfunktion sowie den dienenden Frauen in diesen Systemen. Nun abbiegen bis in die Nebenstraßen. Und weiterfahren bis in die kleinsten Kalker Keimzellen.
Ich wünsche alle Beteiligten einen hohen Erkenntnisgewinn. Würde mich freuen über reichlich Gesinnungsethik. Und schließe diesen Beitrag mit den durchaus deftigen Worten:
Meine Damen und Herren Planer, Penner und Parteigenossen! Ich sage es mal so: Ihr habt doch wohl den Arsch auf!

















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Samstag, 25. Juni 2011

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Beworben wird in dieser Online-Ausgabe ein Design-Produkt, das sicher bald nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in Ehrenfeld an ausgesuchten Orten vertrieben wird. Natürlich wird das Verstreuen von Salz modisch verwertet. Wie nicht anders zu erwarten war. Und während in Köln-Kalk bis jetzt kaum frisches Kraut zu haben ist, die Lebensmittelversorgung in einigen Stadtteilen vollkommen zusammengebrochen ist, kann man in der Kölner Innenstadt mit Mozart und Bach beschalltes Salz kaufen, das kulinarischer Werbeträger für Niedersachsen geworden ist.















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Montag, 3. Juni 2013




















Wollen wir uns nicht alle amüsieren in diesen Pascha-Paradiesen? Als nächstes die Rubrik "Wem gehört was seit wann?" Auch in Köln gibt es da sicher sehr viel Komik. Und Goldgräber-Stimmung. Zum Beispiel: Wem gehören seit wann große Teile des Friesenviertels? Wer kauft und hat in Köln-Kalk aufgekauft? Wer auf der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld? ALDI beispielsweise direkt gegenüber dieser alles überragenden Moschee war sicher eine super Geschäfts-Idee.
Hier findet man bei Google übrigens Informationen zu "Gewürzmarkt Istanbul" und hier Bilder zu den Stichworten "Historischer Markt Aleppo" (Syrien). Fuck you ... !
























Samstag, 23. Mai 2009

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Hier sucht man (männliche?) Studenten. Heimreise garantiert im Gegensatz zu Abenteuerreisen an Orte mit erhöhter nichtwestlicher Entführungsrate. Abendteuerliche Erlebnisfahrten in Köln, zum Beispiel Richtung Kalk oder Chorweiler. Was heißt eigentlich "engagierte Studenten"?







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Montag, 4. April 2011

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Arbeitsgruppen zum Mitmachen gegründet. Denn Ehrenfeld soll nicht werden wie Kalk. Damit das Rätselraten über diese und andere Entwicklungen in Deutschland ein absehbares Ende hat. Wer sich erinnert.
Und hier noch ein paar Bilder vom ersten Nachttrödelmarkt in Ehrenfeld. Nächster Termin: Samstag, 7. Mai 2011, Beginn 17:00 Uhr. Kann man doch auch noch an anderen Orten machen. Der Engelshof in Köln-Porz veranstaltet gleich 3 Stück in diesem Jahr.
















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Samstag, 21. Januar 2012

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Sehr lieblich. Und dieses Mal nicht in Köln-Ehrenfeld. Oder Köln-Kalk. Ganz viel Gelb. Dazu das Weiss? Und diese netten Geschichten erst. Natürlich gehört Frau Holle unbedingt auch dazu. Und so aktiv auf der Suche nach Trainerinnen bei Business-Plattformen wie beispielsweise XING? Oder in diversen kleinen Beiträgen im Internet? Über so viel Engagement werden sich viele Mütter sicher sehr freuen. Wo kommt die Inspiration für diese Grafik her? Und warum steht diese Adresse auch schon mal in den Leserkommentaren des Kölner Stadtanzeigers? Möchten vielleicht ein paar Frauen mit einem deutlich sichtbaren Seminarsucher-Blick oder Mütter mit einem lieblichen Sinnsucher-Kostüm dem Haus und den Seminaren einen baldigen Besuch abstatten? Denn informierte Mütter sorgen für die Gesundheit ihrer Familie. Die Luft wird auch in Köln immer besser. Dank diverser Reinigungsarbeiten.


















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Samstag, 13. November 2010

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(Rainwalker Studio: Butterfly People) Was tut sich eigentlich auf dem Helios-Gelände in Köln-Ehrenfeld? Die nächste Shopping-Mall mit einer Ansammlung von großen einheitlichen Marken, die die hohen Mieten bezahlen? Oder aber Vielfalt, Handwerk, Handel und Kultur an einem Ort, der gestaltet wird auch unter Bürgerbeteiligung? Wird es eine Buchhandlung schaffen, trotz geringer Gewinnspannen in dieser Branche die Miete zu bezahlen? Oder wird es wieder die Filiale einer kultur- und marktbeherrschenden Kette werden? Hier ein Artikel als Beispiel. Es gibt noch andere. Zum Beispiel die, bei der sich der Türsteher mit der ganzen Größe seiner Muskelmasse präsentierte, als ich an die Kasse kam. Ich nehme an, dass auch dieser Türsteher seit einiger Zeit öfter mal nach hinten sieht.







Nachtrag:




"Die Bürger befürchten, das Ehrenfeld das gleiche Schicksal wie Kalk mit den Köln-Arcaden drohe. Auf deren Bau hin hätten zahlreiche kleine Läden auf der Kalker-Hauptstraße Geschäftseinbußen erlitten, bis sie schließlich Konkurs anmelden mussten. Auch Hanswerner Möllmann, Sprecher der Bürgerinitiative Helios sieht diese Gefahr: "Diesem Konsumtempel sollen gewachsene Strukturen mit Geschäften, Ateliers, Werkstätten und nicht zuletzt das Underground weichen. Dagegen müssen wir uns wehren."
Wird beispielsweise die Branchenvielfalt in der Ehrenfelder Landmannstraße dann noch erhalten bleiben? Übrigens: Wieviele Metzger-Läden gibt es in der Landmannstraße? Wieviele auf der Venloer Straße? Und wieviele davon schlachten selber oder lassen sich ihr Fleisch aus einer Schlachterei nach EU-Richtlinien liefern?
Update: Oh! Sehr interessant. Und wieder einmal liefert mir die externe Datenbank keine Stichworte. Ich suchte gerade nach "Markt Metzger". Gefunden habe ich die Stichworte dann aber doch über die interne Datenbank. So was aber auch. Immer diese unsichtbar selektive Blogführung. Und nun der Link auf die Rubrik "Herd-hüterinnen", unter anderem mit dem Hinweis auf die Schlachtung nach EU-Richtlinien.


















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Dienstag, 26. Juli 2011

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Wo sind die Gleichgesinnten im anderen Stadtteil? Am Samstag waren wir wieder in Köln-Kalk, nächsten Freitag könnte es Ehrenfeld sein, Samstag dann Mülheim. Der Kölnberg. Rodenkirchen. Lindenthal, Hahnwald oder Sürth. Wer weiß.
Schön, wenn immer mehr Leute aus ihren Stadtteilen kommen und andere besuchen. Vielleicht finden sich ja viele Gleichgesinnte. Gleichgesinnte, die auch einen eigenen Ort und einen Raum haben, der weder eine Kirche, noch eine Moschee oder aber eine Synagoge ist.
http://independentsla.blogspot.com/2011/07/blog-post_2811.html
















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Samstag, 6. Juni 2020




























Unglaublich, was hier während der letzten beiden Stunden nach dem Marktbesuch alles im Indizienprotokoll gelandet ist. Bereits das Aufwachen mit leichter Übelkeit, Magendruck und mieser Stimmung war ja etwas unangenehm, vor allem dann, wenn man sich eigentlich gefreut hatte. Trotz gezielter Gefährderansprache dann nach dem Marktbesuch wiederholte kurze Atemlähmungen dank luntegeleger Medizintechnik? Und jetzt auch noch einmal genau während dieses Satzes? Dazu das zugeschaltete Dreamer Bärchen? Gibt es irgendwelche Probleme mit der Rede des Außenministers? Auch bei diesem Anblick luntegelegte Lappen mit den Griffeln in der Technik?








Der Kaffee im grün-schwarzen Becher war eigentlich für mich. Ich teile aber gerne. Man muss mich nur fragen. Gelle, de Bärchen hier im Video. Soll ich noch mal den Müll runterbringen? De Bärchen haben Zugang und dürfen zeigen, was sie wollen. Seitdem der Empfangstisch der Klause im Flur steht, ist das umso begehrter. Ja. Das Eintreten-Austreten-Eintreten-Austreten dank Schalldämpfer ist in unserem psychiatrischen Kindergarten sehr beliebt. Nach dem Schreiben dieses Satzes vielleicht noch mal Alzheimer? Der Fluginsektenvernichter war in der Lieferung drin, die im Erdgeschoss während des Marktbesuches angeliefert wurde. Ebenso der digitale Bilderrahmen mit Internet für den Empfangstisch hier in der Klause. Die Technik - Einheiten übernehmen weitere Prüfungen, bitte. Na, wer wollte hier wen kontrollieren? Rocky, die nächste Party wird spassig werden hier bei unserer Elite in der Innenstadt! Ich sage es ja: Jede Menge Marines in den Problemvierteln sind dringend notwendig. Beim nächsten Mal nehme ich dann bitte Köln - Kalk, wenn eine der Klausen hier aufgebaut wurde. Oder eine Favela in Südamerika. Ich muss mich nämlich mal etwas ausruhen.








Die schwarze Maske von Amazon hat mir wer in die Tasche gelegt? Und dazu beim Schreiben soeben das Geschlossenheitssyndrom? Wiederholt? "Hmmh" wer bitte? Check Atmung? Ich glaube es nicht. Gefährderprotokoll die nächsten. "das geschlossenheitssyndrom beim anblick (des alten bildes bei ebay von) der klause in den bergen eben sollte was genau werden? und dazu dann der anruf?" Update 16 : 27 Uhr. Bild bei Tumblr: "bärchen, wollteste noch mal? check atmung und so? beim anblick der grünen pflanzen im glashaus? hmmh wer bitte? aha wer bitte?"








Zitat: :„Gabi“ Aschkenasi, hebräisch גבי אשכנזי (* 28. Juli 1954 in Chagor, Drom HaScharon) ist ein israelischer Generalleutnant (Raw-Aluf) und war von 14. Februar 2007 bis 14. Februar 2011[1] der 19. Generalstabschef (Ramatkal) der Israelischen Streitkräfte.[2]
Seit dem 30. April 2019 ist er Mitglied der Knesset und seit dem 17. Mai 2020 Außenminister Israels im Kabinett Benjamin Netanjahu V[3].
... Zur Etymologie des Familiennamens siehe: Aschkenasim. Ashkenazi ist jedoch auch ein häufiger sefardisch-jüdischer Name. Gabi Aschkenasis Vater ist ein bulgarischer sefardischer Jude und seine Mutter eine syrische Jüdin.[4]









"So", Dreamer Bärchen. Freigeschaltet. "Du hast keine Zeit zum Heulen, du gehst Kinder retten" ist richtig. Das Zitat. War für mich. Kurz vor dem Besuch des Marktes und einer weiteren Szene. Der Krefelder? Zugeschaltet beim Auspacken des Wäscheständers? Du kannst Elke gleich mitnehmen. Dein Pfingströschen hängt hier nix mehr zusammen mit dir auf. Wolltest du kleiner luntegelegter Lappen uns also noch mal mitteilen, dass wer genau transparent ist? Und wer gehört hatte? Bärchen? Dazu einmal Check Atmung? Zum dutzendsten Male? Wer genau ist ferngelenkt? Du wolltest mit wem genau Gassi gehen? "Hmmh" wer bitte, soeben beim Schreiben dieses Satzes? Wiederholt Check Atmung beim Korrekturlesen an dieser Stelle? Und zugeschaltete Dreamer Bärchen? Nun denn, ich gehe gleich Nachschub holen. Und dann kommt hier jede Menge Vorrat zum Saufen rein. Und es gibt jeden Freitag Suppe! Nicht nur für schwarzrosa Schweinchen. Und nu? Noch mal rein hier? De Datenbank um 17 : 03 Uhr, nachddem ich schon wieder eine leichte Atemlähmung hatte: "wer war das? so dick bin ich nu auch noch .. wennste allerdings noch ein eis am stier hier anbringst, dann schon".