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Donnerstag, 14. August 2008

Kein Walmart in Juchitan

ab40
MutterGipfel ... und weiter?

"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"







"Die mächtigen Frauen von Juchitan"
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Montag, 30. März 2009

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Die Frauen von Juchitan
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ISLA-Eintrag vom 30. März 2009: Blinklicht an: Bitte folgen! Bitte folgen! Bitte folgen! Mal wieder alle am Arsch auf dem Kölner Trödelmarkt gestern? Ladies, wir shoppen uns doch gerne schön. Oder? Keine Sorge, meine aufmerksamen Damen und Herren! Niemand will einen WalMart vertreiben. Auch wenn ich irgendwann dieses nicht mehr verlinkte Zitat in der Zeitschrift "ab 40" fand:
"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"



















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Montag, 14. Februar 2011

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GEO-Reportage:
Die Frauen von Juchitan
Siehe auch:
Samstag, 5. März 2011, 12.45-13.30
Festival (ARD digital)
Mexiko - Die Macht der Röcke











ISLA-Eintrag vom 30. März 2009:




Blinklicht an: Bitte folgen! Bitte folgen! Bitte folgen! Mal wieder alle am Arsch auf dem Kölner Trödelmarkt gestern? Ladies, wir shoppen uns doch gerne schön. Oder? Keine Sorge, meine aufmerksamen Damen und Herren! Niemand will einen WalMart vertreiben. Auch wenn ich irgendwann dieses nicht mehr verlinkte Zitat in der Zeitschrift "ab 40" fand:
"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"

















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Auch weite Teile Afrikas hatten einmal (zu großen Teilen matriarchal organisierte) Clanstrukturen mit weiblich und männlich geprägten spirituellen Riten, auf den Feldern wuchsen verschiedenes Obst, Gemüse und Getreide, das entweder selber verzehrt oder auf lokalen Märkten verkauft wurde. Interessant ist da der Vergleich zu den Lebensformen der Frauen von Juchitan in Mexiko, siehe Eintrag unten. Dann kamen die Raubritter der Pascha-Paradiese auch nach Afrika mit ihren ideologisch religiösen Rüstzeugen, erst das Christentum, dann der Islam, wenige dienende afrikanische StiefelträgerInnen der Pascha-Paradiese profitierten von der Kolonisierung, viele wurden und werden versklavt. Nun flüchten immer mehr Menschen und kommen selber in die Pascha-Paradiese.
14. Februar 2011: Flüchtlingswelle. Tunesien riegelt seinen Küsten-streifen ab. Die italienische Regierung rief den humanitären Notstand aus, was dem Zivilschutz außergewöhnliche Befugnisse verschafft."
http://derstandard.at/1297216264702/Fluechtlingswelle-Tunesien-riegelt-seinen-Kuestenstreifen-ab







Noch einmal der ISLA-Eintrag vom 25. Januar 2011:
"Man kann an einem Morgen Blumen in Kenia schneiden, und am nächsten Morgen kann man sie in Deutschland auf dem Markt kaufen.« Dafür gebe es die Infrastruktur, aber um in der Regenzeit Nahrungsmittel in entlegene Regionen Kenias zu transportieren, müsse das Militär Hilfstransporte organisieren. So skizzierte die kenianische Landwirtschaftsministerin Dr. Sally Kosgei das Problem der Ernährungssicherheit in einer globalisierten Agrarwirtschaft.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/189245.kleinbauern-unter-ferner-liefen.html
Für die vielen Kleinbauern des Landes stünden keine ausreichenden Lager- und Transportmöglichkeiten zur Verfügung, was dazu führe, das bereits eingebrachte Ernten unbrauchbar würden ...
»Business ist nicht der Weg«, sagte Hans R. Herren in Berlin. Damit meint der Mitverfasser des Weltagrarberichtes und Direktor des Millennium Institute in Washington vor allem das Geschäft der großen Nahrungsmittelkonzerne. Schon jetzt lägen »siebzig Prozent des Saatgutes in den Händen weniger Konzerne«. Da dränge sich die Frage auf, ob wir uns von diesen Konzernen vorschreiben lassen wollen, was auf unsere Teller kommt. Statt es riesigen Lebensmittel-konzernen zu erleichtern, ein Monopol für Nahrungsmittelproduktion zu erlangen und dadurch den Hunger eher zu vergrößern, sei die Förderung von lokalen Kleinproduzenten der richtige Weg ...





Dyborn C. Chibonga von der »National Smallholder Farmers Association of Malawi«, in der mehr als 100 000 Kleinbauern organisiert sind, berichtete, was die Regierung Malawis mit poli-tischem Willen bewirkt hat. Gegen die Interessen der Geber-gemeinschaft, speziell der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, habe Malawi seine eigenen Vorstellungen von ländlicher Entwicklung und Agrarpolitik entwickelt und durchgesetzt. Durch die gezielte Förderung von Kleinbauern könne Malawi mittlerweile nicht nur seine Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aus eigener Produktion versorgen, sondern gar einen Überschuss produzieren."








Update:




Ist dieses Beispiel eines Kommentators richtig? "Hätte nicht die protektionistische Wirtschftspolitik der EU nicht die Afrikanische Wirtschaft einerseits blockiet und andererseits ausgeplündert, würde es nicht so viel Armut und daher "Wirtschaftsflüchtlinge" geben!! Die Heuschrecken wirken devastierend - ein Beispiel: Daß Europa mit sündteuer gewonnenem Süßwasser in Spanien Kartoffel produziert die mit Unsummen EU-Agrarsubventionen nach Afrika exportiert und dort billiger angeboten werden als die einheimische Kartoffel, macht wirklich wütend!" (Siehe ISLA-Eintrag "Die Sklaven Europas" und dort z.B. den Film in der ARD-Mediathek "Essen ist Leben")


















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Mittwoch, 7. März 2012

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Selbstverständlich hat jede und jeder das Recht, sich auch mit Waffengewalt zu verteidigen, wenn dieses der Gegner notwendig macht. Die soziale Marktwirtschaft mit ihren dezentralen Strukturen hat das in Deutschland leider nicht getan. Matriarchalen Strukturen hat man erst gar keine Chance gegeben, sondern jeden Ansatz bereits im Keim erstickt, unter falscher Flagge willige Dienerinnen als massenmedial in Szene gesetzte Sprachrohre plaudern lassen, die ideologisch verbrämte Scheisse eines sogenannten Feminismus von sich geben. Dieser nutzt in Wirklichkeit lediglich dem patriachalen Pascha-Paradies. Wirklicher Feminismus lehrt die Achtung und Wertschätzung derer, die das Wichtigste tun, was es überhaupt gibt, nämlich Leben zu schöpfen. Für das Leben zu sorgen, es zu hüten und wachsen zu lassen in vertrauter Umgebung. Wirklicher Feminismus wehrt sich gegen die kriegerischen Angriffe asozialer Strukturen in den kapitalistischen Pascha-Paradiesen.





Es waren einmal weise Frauen, die genügend Bildung, Wissen und Mittel hatten gegen menschenverachtendes Verhalten. Es waren viele weise Frauen, die Handwerker und Bauern anführten, welche von ihrem Grund und Boden vertrieben worden, um das Land zu besetzen, und die Menschen, die nun ihrer Lebensgrundlage beraubt waren, als Sklaven in die Fabriken zu treiben. Die meisten dieser Frauen wurden verfolgt, gedemütigt, ihr heilkundliches Wirken verboten. Sie wurden zum Schweigen gebracht, unter bestialischen Umständen vernichtet. Zusammen mit einem unschätzbaren Wissen, das erst mühsam wieder erforscht werden muss.
Achtet auf die FrauenverachterInnen und ihre Drahtzieher im Hintergrund! Enttarnt die Spitzel-Masken der Wirtschaftsfaschisten!
Der Feminismus unter falscher Flagge versucht billige und willige Gebärmaschinen zu schaffen, die nach Abwurf sofort wieder als Hilfskräfte im kapitalistischen Pascha-Paradies genutzt werden sollen. Diejenigen, die sich gegen diese menschenverachtenden Strukturen stellen und Alternativen insbesondere auch im Zusammenleben mit Kindern suchen, versucht man zu vernichten. Clan-Strukturen, die regional wirken und matriarchal aufgebaut sind, widersprechen einer zentral gelenkten Diktatur. Sie werden nicht gebraucht für den Ausbau der kapitalistischen Diktatur. So fördert die sogenannte gemeinnützige Hertie-Stiftung mit ihrem Vermögen von rund 800 Mio. Euro und einem jährlichen Fördervolumen zwischen 20 und 30 Mio. Euro zwar jugendliche MigrantInnen, nicht aber junge deutsche Mütter in einer Clan-Struktur. Deren Aufbau massiv behindert wird. Wer sind die einzelnen Verantwortlichen zum Beispiel in dieser Stiftung?






Achtet verstärkt auf die Märkte vor Ort! Selbstverständlich versucht man mit allen Mitteln, das Beispiel der starken und aktiven Marktfrauen von Juchitan zu verhindern. Die vernetzte Subsistenzwirtschaft passt nicht ins Konzept eines großkapitalen Wirtschaftsfaschismus. Als Co-Autorin des ersten deutschsprachigen Blogger-Buches "Generation Blogger" musste man also auch mich erst einmal zersetzen mit allen Mitteln und die Verbreitung des Buches verhindern.
Wo sind die Läden, die Qualität und Vielfalt anbieten zu vernünftigen Preisen? Wo wird Bildung und Kultur vermittelt, die sich nicht nach den Bedürfnissen eines asozial agierenden Großkapitals richtet? Achtet nicht auf die Pseudokultur-Schwätzer, die Kapitalismus-Kritik auf der Bühne betreiben und sich anschließend von asozialen Wirtschaftsführern und hilfsdienenden PolitikerInnen an der langen Leine ein Küsschen links und rechts auf die Wange geben lassen. Gerne vor möglichst vielen Kameras. Asoziales Großkapital nutzt Kultur, Religion und Esoterik für die eigenen Zwecke. Und falsch blinkende Bambis sehen trotz teurer Tünche einfach hässlich aus.
Wer sind diejenigen, die diese faschistischen Strukturen erkennen? Wer sind diejenigen, die Bildung, Kultur, Qualität und Vielfalt vermitteln? Viel zu viele wurden professionell in den Ruin getrieben. Ja. Ich gehöre auch dazu. Das unbedingte Gebot der Vernetzung und aktiven Wehrhaftigkeit hatte ich damals nicht berücksichtigt. Ich hatte vieles damals noch nicht begriffen. Ich bin nur eine von vielen!






Achtet auf die Märkte! Vielfalt und Qualität verschwindet. Ramsch und teuerster Kram zieht ein, oft genug mit mächtigen Großhandels- und Großkonzernstrukturen im Hintergrund. Dümmlichste Life-Style-Produkte insbesondere auch unter dem Label von Bio-Bla werden mit viel Kapital auf den Markt geworfen. Manches Schaufenster strotzt nur so vor lauter Blödheit. Was ist mit bezahlbaren Gewerbeflächen? Raum für Leute mit einem soliden Angebot? Wo sind die Gewerbemieten dermassen hoch, dass sich niemand mehr selbstständig machen kann? Wer ist dafür verantwortlich? Nutzt das Internet, um Handwerk, Gewerbe und kleinere Selbstständige, die Qualität anbieten, zu finden. Vernetzung und Logistik ist momentan das Wichtigste. Achtet darauf, unter welchen Bedingungen die Mitarbeiter arbeiten müssen. Wo wird verstärkt auf billige und willige Hilfskräfte aller Nationen gesetzt? Nein, nicht diese Menschen gilt es gezielt anzugreifen, sondern die profitierenden (Wirtschafts-)faschisten aller Länder. Wenn diese allerdings als willige Helfer agieren, dann hat jede und jeder das Recht auch zur Selbstverteidigung mit Waffengewalt. Hitlers willige Vollstrecker tragen heute andere Masken. Diese HilfsdienerInnen finden sich unter kleinen Selbständigen, die unter Bewusstseinskontrolle an der langen Leine gehalten werden und nun andere versuchen, zu kontrollieren, genauso wie im Apparat der Justiz, der Verwaltung, in den Schulen, beim Militär. Oder bei einigen unter falscher Flagge geführten Truppen der Antifa, die helfen sollen, dass weiter billige und willige DienerInnen geformt werden. "Ganz gewöhnliche Menschen", siehe das Zitat unten, werden zu Vollstreckern geformt, ganze Länder werden überfallen von Söldnern unter der Maske der Heilsbringer, die angeblich Freiheit und Demokratie bringen sollen.
Sie bringen jedoch Vernichtung, die manchmal auch die Maske von Naturkatastrophen trägt, damit unter den Bedingungen der Wirtschaftsfaschisten neu aufgebaut werden kann. Die Masken müssen entrissen werden, um zu verhindern, dass weiteres Land für die willigen Vollstrecker zerstört werden kann und die kapitalistischen Pascha-Paradiese sich wie die Pest weiter verbreiten. Jede und jeder kann von dieser Form der Zerstörung betroffen werden.






"Kern seiner Arbeit in Anknüpfung an Christopher R. Brownings Untersuchungen[6] ist die Beschreibung eines deutschen Polizeibataillons, das im polnischen Generalgouvernement die dort lebenden Juden aufspürte, folterte und schließlich erschoss oder in die Vernichtungslager verschleppte. Anhand von Prozessakten aus späteren Gerichtsverfahren gegen einige Bataillonsangehörige zeigt Goldhagen, dass diese Männer ihre Taten nicht etwa widerwillig, schamhaft und unter Zwang begingen, sondern freiwillig, ausgesprochen eifrig (z. T. über die ausdrücklichen Befehle hinaus), mit Stolz und in der Überzeugung, das Richtige zu tun. Sie quälten und ermordeten ihre Opfer ohne Mitgefühl oder moralische Skrupel. Diese erstaunliche Tatsache führt Goldhagen auf die Vorstellungen zurück, die die Männer von den Juden hatten: Sie betrachteten ihre Opfer nicht als Menschen, sondern als ein Übel, das beseitigt werden musste, so wie eine bösartige Krankheit beseitigt werden muss. Und bei diesen Männern handelte es sich gerade nicht um eingefleischte Nazis. Die Bataillone bestanden aus willkürlich rekrutierten Durchschnittsbürgern, die für den Einsatz an der Front zu alt waren und deren politische Sozialisation dementsprechend lange vor der Machtergreifung stattgefunden hatte. Sie waren weder Weltanschauungskrieger noch verblendete Jugendliche; sie waren (daher der Untertitel von Goldhagens Buch) ganz gewöhnliche Deutsche."



















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Dienstag, 30. November 2010

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On. Ergänzend Twitter.
Herr Geißler stellt alle Teilnehmer persönlich vor und nennt Herrn Grube einige der zahlreichen Verbesserungsvorschläge, die die Bürger an das Büro Geißler geschickt haben.
Abschlußplädoyers beginnen.
Organisation: Nach dieser einstündigen Plädoyer-Runde Unterbrechung von einer Stunde, Gespräche der Teilnehmer. Dann wieder Treffen. Schlichterspruch und Pressekonferenz.
Ooh! In der Schlußrunde bietet auch der SPIEGEL einen Live-Ticker an.
Hier der Live-Ticker des Stern.
Live-Ticker der Financial Times Deutschland.
... Im "Gewächshaus" sitzen wir alle. Das macht es so schön transparent und demokratisch.
(via) abrissaufstand: Polizei mit Wohncontainer (Einsatzleitung) aus Richtung Göppingen unterwegs nach Stuttgart (gesichert) #S21 #Schlichtung #fail
Hinweis Geißler, dass nun die Plädoyers der Gegner beginnen, die aber nicht nur Gegner sind, sondern auch Befürworter eines Projektes, daher stellt er sie als "Bündnis" vor.
Das Immobilienprojekt Bahnhof. Sagt, dass er zu ECE lieber nix sagt.
Nun das Pro Kopfbahnhof.
jo_alias_ricini: RT @abrissaufstand Korrektur: Polizei-Wohncontainer in Wangen auf Brücke geparkt, weitere Verwendung noch nicht bekannt #S21
Der Live-Ticker des SPIEGEL bringt nette Wortkonstruktionen: "Wohl-fühl-Bilder aus dem Schlossgarten". Fühlt sich der SPIEGEL vielleicht nicht so wohl?
Meine Twitter-Anzeige am Bildschirm ist heute arg blockiert, selektiv, und kommt gar nicht oder sehr langsam.
RAILoMOTIVE druckt den kompletten offenen Brief an Heiner Geißler und die Unterzeichner-Liste ab.
Auch die WELT ist heute dabei.
Live-Ticker Stuttgarter Nachrichten
Live-Ticker Stuttgarter Zeitung
Live-Ticker Sueddeutsche




Nun Beratungen der beiden Gruppen ohne Kameras bis ca 13.00 Uhr. Dann 20minütiger Vortrag von Geißler. Gegen 13.30 Uhr Pressekonferenz.
Bei Phoenix in der Schlichtungspause ganz viele Fernseh-Kameras zu sehen. Jetzt Interview mit Boris Palmer, der heute bei der Schlichtung nicht dabei ist. Frage, wie seine fundierten Sach-kenntnisse zustandekommen. Palmer: Bin Bahnfahrer, Mathematiker und habe seit 15 Jahre Fahrplan-Konstruktion als Hobby.
Sammel-Seite des SWR zum Thema.





14.17 Uhr. Die Beratungen ohne Kameras dauern noch an. Ich werfe ab und an einen Blick auf die Welt der Männer, gut, es gibt immerhin zwei Frauen im Bild, eine Welt, von Männern geplant, von Männern kommentiert, eine Welt, die von Frauen freundlicherweise auch genutzt werden darf, ich sehe mir diese Welt an und widme mich ansonsten weiter weiblichen Aufgaben. Die sehr hohen Einschaltquoten, wie ich gerade höre? Wieviel weibliche und wieviel männliche Zuschauer?
via Twitter RAILoMOTIVE: Staatsanwalt über Polizeieinsatz. "Den Staat nicht wiedererkannt"
OB Schuster war während der städtebaulichen Runde der Schlichtung nicht anwesend, sondern in Mexiko. Ohne Abstecher nach Juchitan? Oder einem konspirativen Treffen mit einem der Subcommandantes der Zapatisten und einer Diskussion über die aktive mexikanische Zivilgesellschaft, die deswegen massiv bedroht wird nicht nur von Paramilitärs?
Wo war eigentlich der von vielen herbeigewünschte Verkehrsminister Ramsauer während der Schlichtung? Immerhin finanziert der Bund das Milliardenprojekt mit Steuermitteln. Noch nicht einmal die Staatssekretäre hatten Zeit?
Lese gerade Artikel in der ZEIT. So will es auch Andrea Nahles nicht: "Ich habe ein Kind, aber keiner darf es merken".
Der Kölner Stadtanzeiger interessiert sich für Stuttgart eher nicht? Oder versucht er noch, seine bürgerfreundliche Rolle zu finden? Wobei bürgerfreundlich ja nicht immer heißt, dem Volk allzu intensiv auf's Maul zu schauen, weil manches Volk dann nämlich allzu intensiv zurückschauen könnte. Das QED schenke ich mir mal.
Dürfen Diplomaten eigentlich Spitzeldienste verrichten, schreibt der allzeit bereite SPIEGEL. "Jeder späht hier jeden aus." Und: "Wir wären beleidigt, wenn wir nicht ausspioniert würden." Ehrlich?
Im Twitter: machajo: RT @Erdrandsiedler: Wir warten aufs Schlichtkind... #s21
Hahaha:
Aspelkamp: RT @zuputu: Verkündung des Schlichterspruchs verzögert sich bis zum Eintreffen der Polizeikräfte aus Bayern und Hamburg, wir bitten um Verständnis… #S21
Bauernopfer




Heiner Geißler ist in sein Büro gegangen. 16.30 Uhr soll der Schlichterspruch verkündet werden.
16.49 Uhr: Geißler betritt den Sitzungssaal. Liest Chronologie der Schlichtung und der Ereignisse in Stuttgart vor. Zurückgewinnen und Vertrauen schaffen in der Bevölkerung, Zivilgesellschaft. Austausch der Argumente war positiv. Prostete werden ernst genommen. Für das von den Gegnern ausgeübte Demonstrationsrecht gab es gute Gründe. Das wird anerkannt. Herstellen eines "fairen Gegenüber".
Hält Ergebnisse der Wirtschaftsprüfer für positiv.
Kein Herrschaftswissen mehr.
Dank an Phoenix. Applaus
Kant-Zitat. Bildung eines eigenen Urteils
Statt medialer Statements konnte die Herleitung eines Arguments verfolgt werden, und das vor einem Millionen-Publikum.
Repräsentative Demokratie kann in den Zeiten von Internet, Facebook, Blogs etc. nicht mehr so funktionieren wie im vorherigen Jahrhundert.
Verstärkung der unmittelbaren Demokratie notwendig. Schweizer Modell zwar nicht 1 zu 1 möglich, aber bei Großprojekten Zielformulierung wie dort, dann Planentwicklung, dann Realisierung. Solange das nicht möglich, bietet sich das Stuttgarter Modell als Prototyp an.
Kompromiss heute nicht mehr möglich.
Bürgerbefragung ist heute noch möglich unter Maßgabe Mehrkosten.
Bürgerentscheid zu Grundsatzfrage Ja Nein ist rechtlich nicht möglich.
Schlichter kann nicht entscheiden über 10 minütigen Aufenthalt oder eben nicht. "Je nachdem, was er mit der Reise vorhat". Gelächter.
Hält die Entscheidung für richtig, S21 fortzuführen unter Bau zusätzlicher Gleise. Für Kopfbahnhof liegen keine Planfeststellungen vor. Kostenfrage ungeklärt. Für S21 gibt es Baugenehmigung. Für den Fall eines Projektausstiegs hatte Herr Kefer umfassende Klage angedroht. Chance zur Verkleinerung des Konfliktpotenzials kann nur darin bestehen, S21 im Interesse der Menschen behindertenfreundlicher, leistungsfähiger, sicherer, ökologischer zu machen.
Grundstücke werden der Grundstücksspekulation entzogen durch Stiftung.
Grundstücke müssen ökologisch, familienfreundlich, behindertengerecht bebaut werden.
Bäume bleiben erhalten. Nur kranke altersschwache Bäume dürfen gefällt werden. Wenn, dann Umsetzung von Bäumen, nicht umsägen.
Behindertengerechter Umbau des Bahnhofs. Barrierefreiheit. Brandschutz unter Berücksichtigung der Vorschläge der Stuttgarter Feuerwehr.
Funktionierens Notfallkonzept für den Fall der Sperrung des Fildertunnels.
Aller Voraussicht nach wird Bau fortgeführt werden. Baustopp ist von Bahn und Landesregierung abgelehnt worden.
Nach positiven Erfahrungen der Schlichtung weitere situationsbedingte Schlichtungen für Protest, der aller Voraussicht nach entstehen wird.
Wünscht Stuttgarter Demokratiemodell weitere Verbreitung in Stuttgart.




Ende Schlichtung. Es dringt "Oben bleiben", "Mappus weg", "Lügen-pack" und Trillerpfeifen in den Sitzungssaal.
Frage: Sind die Bäume umpflanzbar? Nur kranke Bäume dürfen gefällt werden? Wölfle: Bin lange genug Lokalpolitiker, um zu wissen, wie dehnbar diese Definition ist.
"S21 Plus": Jetzt können die Kosten für S21 steigen und das wird dann den Gegnern angelastet?
Interview Grube. Nein, niemand möchte ein Betonkopf sein. Sagt Herr Grube.



Ich wünsche allen Beteiligten jetzt ein kreatives Bahnfahren.

ORAC_2200: @alvar_f schau mal auf www.cams21.de - am Rathaus wirds laut #s21




Geißler eröffnet die Pressekonferenz. Internet, Facebook, Twitter, Blogs. Brauchen mehr Möglichkeiten unmittelbarer Demokratie, Schweiz. Mehr Möglichkeiten der Zivilgesellschaft. Hinweis auf die Grundstücke, die in eine Stiftung überführt werden sollen, um Grundstücksspekulationen vorzubeugen.
Stresstest anhand einer Simulation.
Jetzt MP Mappus auf der Pressekonferenz.
Unten "Mappus weg".
Transparenter Prozess der Darstellung der Argumente positiv.
Wollen die Bürger beteiligen.
Unten: "Lügenpack".
Mediation ist in Zukunft möglich.


Frau Dahlbender: Nach 15 Jahren endlich Diskussion auf Augenhöhe und Vorschlag unseres Modells Kopfbahnhof21, das im ganzen Land als die bessere Alternative vorgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund betrachten wir die Schlichtung als Fortschritt.
Die Frischluftschneise, dieses wichtige Element für Stuttgart, wird nicht gebaut werden.
Fortsetzung des Bau- und Vergabestopps.
Mind. 5oo Millionen Euro zusätzliche Kosten.
Unten: Buh-Rufe und "oben bleiben". "Unser Bahnhof". "Unser Geld". "Unsere Polizei".


Dahlbender: Wir bedauern es sehr, dass der Kopfbahnhof nicht umgesetzt werden kann. Wir werden uns weiterhin für unser Modell K21 einsetzen. Diesen Willen werden wir mit Großdemonstration am 11. Dezember zum Ausdruck bringen.
Erklärung des Aktionsbündnisses K21 zum Schlichterspruch




Jetzt Kefer. Wir haben angenehme und unangenehme Fragen eingefangen. Diese Hausaufgaben werden wir erledigen.
Unten Transparent: "Kommt in den Park." Drei Hasen hopsen im Takt.
Und Cams21 an meinem Bildschirm weg. Neu.

Wölfle:
Keine Krankheitssymptome in die Bäume reininterpretieren. Summa summarum: Besser wie nix.

Geißler:
Möglichkeit für Bürger zwischen den Wahlen, ihre Meinung kundzutun. Gewalt auf beiden Seiten verzichten. Demonstranten sind keine Terroristen.

Dahlbender: Wir glauben, dass sich weiteres bürgerschaftliches Engagement lohnt.
Geißler: Stresstest soll geprüft werden von sma. Firma ist von beiden Seiten vorgeschlagen worden.





Geißler: Jahr 2016. Die Finanzstruktur der öffentlichen Hand wird sich ändern. Es gibt auf der Erde Geld wie Heu. Es ist nur nicht gut verteilt. Beispiel Irland. Es werden Regelungen für die internationale Staatengemeinschaft, für die EU gefunden werden. Keine Spekulationssteuer auf "Dollar-Spekulationen" (Nicht nur nicht auf den Dollar.) "Es soll kein Klein-Manhattan entstehen". Sagt Herr Geißler. Oder andere Orte auf der Erde, die natürlich nicht nur an der US-amerikanischen Ost-Küste liegen. Wo der Protest der Leute auch sehr intensiv ist). Es muß eine Finanztransaktionssteuer kommen. Sagt Herr Geißler. Und: Das ist auch im Programm der CDU und der Grünen.





Dieser Taktik habe ich mit Interesse als Politologin zugehört. So besonders neu und originell ist das nun nicht. In diesem Sinne:
Ein fröhliches und kreatives Bahnfahren wünsche ich uns allen, sofern denn der Zug noch im Ort hält, die Gleise gut genug gewartet sind und keine Panne zum Stillstand zwingt, weil die Steuermittel für dieses privatwirtschaftlich organisierte Staatsunternehmen leider erst einmal anders ausgegeben werden. Zum weltweiten Einkauf beispielsweise, wie hier im Blog erwähnt.
Ein ausdrückliches Ja nach dem Ende der Schlichtung zum Kopfbahnhof, der leistungsstarken und kostengünstigen Alternative. Mittlerweile haben sich dieser Alternative bereits 613 Unternehmerinnen und Unternehmer angeschlossen. Der Forderung nach einem leistungsstarken, ökologischen und kostengünstigen Kopfbahnhof wird mit einer Großdemonstration am 11. Dezember Ausdruck verliehen. Wir brauchen keine ottonische Großmannsucht mit Begleitmusik beispielsweise von riesigen Shopping-Malls, die gleichförmige Produkte teuer anbieten, an denen nur sehr wenige sehr gut verdienen. Zumal die Produktauswahl automatisch eingeschränkt wird, wenn pro abgefangener Idee von den Firmen Täuschen, Tarnen, Tricksen bei kreativen Menschen mit Intuition die Gefahr besteht, dass kleine Filialen, Vertretungen und sonstige Profiteure dieser ottonischen Großmannssucht sich irgendwie in Luft auflösen. Zur besseren Veranschaulichung: Einfach an die Idee vom trojanischen Pferd denken!
Update: Upps. Lese jetzt gerade im Twitter auch was vom Trojanischen Pferd.
Es liegt in der Hand der BürgerInnen, Vielfalt, Handwerk und Handel zu fördern. Übrigens gibt es auch die alte Handwerkskunst des Seifensiedens. Wieso sollte diese nicht (mehr) auf Märkten gezeigt werden im Gegensatz zur Kunst, aus alten Bestecken Schmuck zu basteln?




Alles nur Show zum Abwürgen des Protests? Nein, das sicher nicht. Auf der Seite der Grünen, Stuttgart ein Transparent: "Gebt uns ruhig die Schuld". Für die durch den Schlichterspruch jetzt legitimierten Mehrkosten von S21, dem Tiefbahnhof, der gebaut werden soll?

















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Mittwoch, 7. März 2012

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Veronika Bennholdt-Thomsen
Juchitan - Stadt der Frauen
Vom Leben im Matriarchat


















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Samstag, 3. Oktober 2015






















Wieder jemand Lust Kirschen zu pflücken? Her Story. Vor allem. Nichts Neues. In einigen Enklaven auf der Welt ist das Pascha-Paradies allerdings tatsächlich nicht ganz so erfolgreich gewesen. In anderen hingegen spielt die kleine Prinzessin Stiefelträger von Papi. Oder falsche Sarah mit Sahne. Oder blumengelocktes faires Sahne-Bonbon, angeblich aus der Stadt Juchitan, einer der letzten Enklaven von matriarchaler Marktwirtschaft. Ja. In der Tat. Manche versuchen mit allen Mitteln, das Herz zu verführen. Und Werbung ist wirklich anstrengend. Vor allem, wenn man es kostenlos macht, weil irgendein Stück Scheisse Social Engineering betreibt. Gleich ein Hinweis dazu. Dagegen wirkt: Werbung. Das kostenlose Verteilen von Ideen. Die zündende Idee. Und anderes Kapital. Denn Feuer verbrennt Feuer. Und aus dem Chaos, aus der Wüste kamen neue Kamele. Nein, natürlich nicht. Und das Prinzip verbrannte Erde ist auch nicht immer so gut. Aber es wirkt, das anderen anzutun, was sie selber getan haben. Und tun. Und dann so lange zu nehmen, bis Chancengleichheit besteht.
Möchte jemand Nachfolger von Kevin Mitnick werden? Der hat ein Buch geschrieben und wollte sicher, das man das auch liest. Oder lieber eigene Strategien entwickeln? Auf jeden Fall hilft, selbstverständlich Ideen zu verteilen. Und dann in aller Ruhe abzuwarten. Solange, bis Besuch kommt. Und zwar hochmotivierter Besuch natürlich. Fragen? Das zu einer gar nicht erstaunlichen Zusammenarbeit zwischen Kapital und diversen Diensten. Keine Sorge. Und natürlich keine Warnung, sich nicht zu verplappern. Erstaunlich, zu welchen Mitteln und Methoden manche Nutten des Pascha-Paradieses greifen, wenn es darum geht, ein paar Krumen vom Katzentisch zu bekommen. Heute schon eifrig Seminare und Schulungen besucht?