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Mittwoch, 26. Oktober 2011

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Graue Wölfe machen mobil - Türkische Faschisten demonstrieren bundesweit gegen kurdische Befreiungsbewegung ... In Köln hinderten Polizisten etwa 150 Graue Wölfe daran, ein kurdisches Kulturzentrum zu stürmen.
http://www.jungewelt.de/2011/10-25/022.php
Siehe dazu auch: "Etwa 150 türkische Rechtsextreme wollten am Sonntagnachmittag die Keupstraße stürmen und Fenster von Geschäften einschlagen. Dies verhinderte die Polizei mit einem Großaufgebot ... Nach einer Demonstration von rund 2000 türkischen Nationalisten kam es Sonntagabend in Berlin-Kreuzberg zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, als mehrere hundert Graue Wölfe einen kurdischen Verein stürmen wollten. Festgenommen wurden vor allem kurdische Jugendliche, die sich den Faschisten entgegengestellt hatten ... Während Redner heuchlerisch erklärten, »Türken und Kurden sind Brüder«, wurden zahlreiche Fahnen der faschistischen Grauen Wölfe gezeigt, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind."
Wikipedia: Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar, auch Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), die 1961 von Alparslan Türkeş gegründet wurde ... Die sich selbst als türkische Idealisten ansehende Gruppierung steht in Europa unter Beobachtung. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft ihr vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“.[2] Mehmet Ali Ağca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. Ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Frauenladen TIO in Berlin-Kreuzberg ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Jurastudentin Seyran Ateş lebensgefährlich verletzt wurde. Im Juni 2009 trat Ali H. Yildiz, Vorstandsmitglied des Deutsch Türkischen Forums (DTF), einer Unterorganisation der CDU, von seinem Amt zurück, weil sich das DTF nicht klar genug von den „Grauen Wölfen“ distanziere. Er erklärte: „Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.“ Eine weitere Zusammenarbeit mit Sympathisanten der türkischen Rechtsextremen sei mit seinem Gewissen nicht zu vereinbaren.[5] Sein Kölner Parteifreund Kubilay Demirkaya beschreibt die „Grauen Wölfe“ als: „Antisemiten, rassistisch, rechtsradikal, nationalistisch, haben diverse Feindbilder, zu denen gehören Juden, Amerikaner, Europäer, Kurden, Israel. Also es ist schon eine gefährliche Mischung, die sich in Deutschland breitmacht.“[6]" Zitatende.
Kölner Express: "Besetzung der CDU-Geschäftsstelle Köln: Am Mittwochnachmittag gab's große Aufregung, als auf einmal eine Gruppe von rund 30 Kurden in die Geschäftsstelle in der Kölner Innenstadt kam. Die Gruppe forderte unter anderem mehr Unterstützung von Deutschland für die Erdbebenopfer in der Türkei. Kaum war die Polizei alarmiert, war der Spuk auch schon wieder vorbei: Die Kurden zeigten sich kooperativ und verließen das Gebäude auf Anforderung wieder."
"Die PKK-Anhänger waren in der vergangenen Woche schon einmal da". Sie forderten verbesserte Haftbedingungen für den PKK-Führer Abdullah Öcalan.
"Seit 1984 kämpft die PKK in der Türkei für einen eigenen Staat. Bislang kamen in diesem Kampf der PKK etwa 40 000 Menschen ums Leben. Eingestuft wird die PKK als Terror-Organisation. Vergangene Woche hat die Türkei eine Offensive gegen die Kurden im Nachbarland Irak begonnen und diese nun sogar noch ausgeweitet."















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Freitag, 18. November 2011

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Zur Umfeld-Information der Veranstaltung am Samstag in der Grugahalle Essen weitere Beiträge zum Thema Graue Wölfe und Milli Görüs:


Rechter Durchmarsch im "internationalen Referat" an der Uni-GHS-Essen - "Türkische Islamisten und Faschisten haben es wieder geschafft. Auch das zukünftige "Internationale" AStA-Referat der Uni GHS Essen wird von türkischen Rechten und Islamisten gebildet. Mit erheblicher, materieller und logistischer Unterstützung durch den in Essen zentralisierten Auslandsapparat des türkischen Staates hat es die islamistische Vereinigung ASV (Ausländische Studentenvereinigung) und die den faschistischen Grauen Wölfen nahestehende sog. "Multi Cultis" - Stu- dentenvereinigung am 26. Juni geschafft, das autonome "Internationale" AStA-Referat erneut unter ihre Kontrolle zu bekommen." Zitatende. Das Datum fehlt leider.





Und hier ein Zitat, dessen Inhalt den LeserInnen des Blogs bereits bekannt vorkommen wird. Das Zitat und der verlinkte Text stammen aus dem Buch: Graue Wölfe heulen wieder (Verlagslink, Text siehe unten). Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Baskın Oran. Die 3. Auflage erscheint voraussichtlich im Februar 2012 (Amazon)



"Man darf heute nicht darüber staunen, daß sich viele Menschen nach dem Islam sehnten, denn der nur halbherzig laizistische Staat hat ihm den Boden bereitet. Während des Kalten Krieges entwickelte sich der Islam zur ideologischen Stütze des Kapitalismus und richtete sich gegen jeden politischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Demirel, Menderes' Nachfolger, setzte konsequent die militanten Anhänger des Islams gegen die linke Bewegung ein, indem er die 'Gläubigen' öffentlich aufforderte, 'gegen die Ungläubigen zu kämpfen'. Mit der Begründung, daß der Islam am besten dazu geeignet sei, als Bollwerk der erstarkenden Linken in den 70er Jahren entgegenzutreten, wurde er als Gegenkraft zum Kommunismus und Sozialismus aufgebaut."




"Die faschistische türkische MHP (Partei der nationalistischen Bewegung) und ihre Jugendorganisation “Graue Wölfe” (Bozkurtlar) machen wieder von sich reden. Spätestens seit dem Brandanschlag von Solingen treten sie vermehrt öffentlich auf. In der Türkei werden sie schon seit längerer Zeit – verstärkt seit Anfang der 90er Jahre in Kurdistan – als Mitglieder der sogenannten Spezialeinheiten eingesetzt.
Parallel zu ihrer Entwicklung in der Türkei organisieren sie sich im Ausland, und hier vor allem in der BRD. Das dient nicht nur der finanziellen und logistischen Unterstützung, sondern auch der offiziellen Staatspolitik, die auf diese Weise regimekritische Menschen auch im Ausland verfolgen, bedrohen und ermorden (lassen) kann. Aus dieser Logistik heraus verstärken die “Grauen Wölfe” ihre Tätigkeiten auch in der BRD. Das vorliegende Buch beschreibt die Entwicklung des türkischen Nationalismus von der jungtürkischen ‘Revolution’ bis zum heutigen Tag. Es analysiert die Entstehungsbedingungen, und die Ziele der faschistischen türkischen Bewegung und beschreibt ihre Aktivitäten in der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland.
Es ist das Ziel der Autoren, das wahre Gesicht des türkischen Nationalismus aufzuzeigen, und allen Interessierten Informationen zu geben, die für den Widerstand gegen den Nationalismus und Faschismus unerläßlich sind."





Und zur weiteren Einordnung noch einmal der Link auf den Beitrag über den türkischen Zweig von Gladio, er steht im unteren Teil des Postings. LeserInnen des Blogs wundern sich wahrscheinlich immer weniger, wieso autoritäre Psychogruppen aus wirtschaftsfaschistischen Organisationen auch Islamisten, faschistische Nationale und andere Fundamentalisten aus aller Herrn Länder trainieren. Wie ich vor längerer Zeit schon einmal schrieb: Nicht nur seminargeschulte Friseurinnen und andere HandwerkerInnen, DienstleisterInnen oder Esoterik-AnbieterInnen mit Trigger-Technik werden Stück für Stück enttarnt. Auch in Ministerien, Polizei, Diensten und anderen Behörden der Bundesrepublik gibt es viel zu tun. Das antrainierte Allmachtssyndrom und der asoziale Kapitalismus vertragen sich einfach nicht mit der (deutschen) Demokratie und einer sozialen Marktwirtschaft.
















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Samstag, 26. November 2011

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27. November 1978:


Im türkischen Teil Kurdistans wird am 27. November die PKK (Partiya Karkerên Kurdistan, Arbeiterpartei Kurdistans) gegründet. Abdullah Öcalan (Deckname «Apo», dt. «Onkel») übernimmt die Führung.
(ISLA-Datenbank "PKK")





"Auch wenn die PKK in dieser modernen Welt aus der marxistisch-leninistischen Ideologie hervorgegangen ist, liegen ihre Grundlagen doch in den sozialen und ökonomischen Bedingungen Kurdistans. Kurdistan ist ein Land, in dem in den 50er Jahren ein klassisches Unterdrückungssystem herrschte mit feudalen Verhältnissen im Agrarbereich. Die Entwicklung des Kapitalismus in der Türkei wirkte sich um 1950 auch bis Kurdistan aus, veränderte wie nicht anders zu erwarten die sozialen und ökonomischen Verhältnisse und erschütterte das Land. Aber mit der Entwicklung des Kapitalismus in Kurdistan wurden der Arbeiterklasse im Osten neue Tore geöffnet. In diesen Jahren gab die Kompradorenklasse in Kurdistan den Ton an. Sie wurde durch ihre Zusammenarbeit mit der Türkei geboren, handelte deshalb unterdrückerisch und antidemokratisch. Die kurdische Gesellschaft fiel durch Verrat, Mangel an Persönlichkeit und die Verleugnung ihrer Geschichte in die Hand fremder Besatzungskräfte, diese Abhängigkeit hielt auch in der Zeit der Republik weiter an. Gegen diese Unterdrückung und Verleugnung der kurdischen Geschichte führte die PKK ihre bewaffneten Aktionen gegen die Vertreter des Großgrundbesitzes aus."



"Nach dem 1993 vom damaligen Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) ausgesprochenen Betätigungsverbots für die PKK und zahlreicher weiterer kurdischer Vereine sind Tausende Menschen wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz zu Geld- oder Haftstrafen verurteilt worden. Mehr als 100 kurdische Exilpolitiker wurden nach den Paragraphen 129 oder 129a StGB als angebliche Mitglieder einer »kriminellen« oder »terroristischen Vereinigung« verurteilt. Seit rund einem Jahr wird der Paragraph 129b zur Verfolgung herangezogen (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland)."



http://independentsla.blogspot.com/2011/10/blog-post_975.html
"Graue Wölfe machen mobil - Türkische Faschisten demonstrieren bundesweit gegen kurdische Befreiungsbewegung ... In Köln hinderten Polizisten etwa 150 Graue Wölfe daran, ein kurdisches Kulturzentrum zu stürmen.
http://www.jungewelt.de/2011/10-25/022.php
Siehe dazu auch: "Etwa 150 türkische Rechtsextreme wollten am Sonntagnachmittag die Keupstraße stürmen und Fenster von Geschäften einschlagen. Dies verhinderte die Polizei mit einem Großaufgebot ... Nach einer Demonstration von rund 2000 türkischen Nationalisten kam es Sonntagabend in Berlin-Kreuzberg zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, als mehrere hundert Graue Wölfe einen kurdischen Verein stürmen wollten. Festgenommen wurden vor allem kurdische Jugendliche, die sich den Faschisten entgegengestellt hatten ... Während Redner heuchlerisch erklärten, »Türken und Kurden sind Brüder«, wurden zahlreiche Fahnen der faschistischen Grauen Wölfe gezeigt, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind."



Oktober 2011: "Bei den vom Erdbeben Betroffenen handelt es sich vor allem um Angehörige der kurdischen Minderheit. Van und Ercis, die beiden am schlimmsten zerstörten Orte, genauso wie die Dörfer im Hochland zwischen dem Van-See und der iranischen Grenze, sind sozusagen kurdisches Kernland."



"Ein Grossaufgebot der Berliner Polizei stürmte am Sonntag den 20. November 2011 eine Trauerfeier in den Räumlichkeiten des “Deutsch-Mesopotanischen Bildungszentrum” in der Friedrichstrasse 246 in Berlin. Mehrere dutzend Menschen hatten sich im kurdischen Verein zusammengefunden um ihre Trauer über den Verlust einer kurdischen Aktivistin auszudrücken deren Familie aus Berlin stammte und die Ende Oktober bei einem Chemiewaffenangriff der türkischen Armee ermordet wurde."
"Am 08. November besetzten gegen 15:00 Uhr rund 30 deutsche, türkische und kurdische AntimilitaristInnen die zentrale Geschäftsstelle des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall. Die DemonstrantInnen konfrontierten die Mitarbeiter der Rheinmetall AG mit Fotos von Menschen, die erst vor wenigen Tagen mit Giftgas und Panzern durch die türkische Armee ermordet wurden. Auf Transparenten und mit Parolen vor und im Gebäude des Rüstungskonzerns forderten sie die Einstellung der Waffenproduktion und des Rüstungsexportes in die Türkei."
26.11.: Demo von Linken und Kurden eskaliert: Linke Gruppen hatten die Demonstration unter dem Motto "Staat und Nazis Hand in Hand? Gegen Faschismus und Polizeistaat!" angemeldet. Kurdische Demonstranten schlossen sich ihnen an. Die Kurden hatten zuerst eigenständig demonstrieren wollen. Dies war ihnen aber von der Polizei untersagt worden.
















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Samstag, 26. Mai 2012

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"Extremisten haben bei Polizei und Verfassungsschutz nichts verloren", zitierte die "WAZ" NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werde der Polizist entlassen.
"Vor seinem Einsatz für den Verfassungsschutz hatte der Polizeibeamte eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen. Dabei habe er sich als gläubigen Muslim bezeichnet. Extremistische Tendenzen seien damals nicht zu erkennen gewesen, hieß es aus den Kreisen."




"Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr geht der Zeitung zufolge davon aus, dass der Mann den Koran über das Grundgesetz stellt. Sie rechne mit seiner Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Es wäre der erste Fall in Deutschland, in dem ein radikaler Islamanhänger wegen seines Glaubens aus dem Staatsdienst entlassen wird.
Der Beamte, der in Essen Streife fuhr, habe privat Infostände angemeldet, an denen islamistisches Material verbreitet worden sei, berichtet das Blatt weiter. Er habe Kontakte zu salafistischen Hasspredigern eingeräumt, die zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen. Gegen Ali K. läuft ein Disziplinarverfahren."






Kommentar: "googeln sie mal nach tayfun keltek polizei köln und graue wölfe".




ISLA-Datenbank "Graue Wölfe"
ISLA-Datenbank "Gladio - Graue Wölfe"




"Die geplante Studie über den Einfluss rechtsextremer Gruppen wie der Grauen Wölfe auf junge Türken wird doch durchgeführt. Vorher gab es Bestrebungen, die Studie zu verschieben oder ganz abzublasen. Die Stadt will den Auftrag nun an die Uni vergeben ... In den vergangenen Wochen hatten Interessenvertretungen von Migranten scharfe Kritik an Reker geübt, aber auch am Vorsitzenden des Integrationsrats, Tayfun Keltek. Keltek hätte es richtig gefunden, die Studie ganz abzublasen."






Presse Polizei: Auf Initiative eines Vorstandsmitgliedes des Deutsch-Türkischen Vereins Köln e.V. Tayfun Keltek veranstaltet die Polizei Köln eine gemeinsame Informationsveranstaltung für türkische Eltern und Jugendliche zum Polizeiberuf.
Insbesondere im türkischen Kulturkreis ist die Berufswahl stark durch den elterlichen Rat geprägt. Ziel der Veranstaltung ist es, den Eltern schulpflichtiger Kinder aus Migrationsfamilien nahezubringen, dass sich der Besuch einer weiterführenden Schule zum Erwerb der Allgemeine Hochschulreife (Abitur) lohnt. Darüber hinaus soll das Interesse am Polizeiberuf geweckt werden.
Diese Eltern sind mitunter der deutschen Sprache nur bedingt mächtig. Aus diesem Grund werden Beamte des Polizeipräsidiums Köln mit Migrationshintergrund sowie die "Kontaktbeamten muslimischer Institutionen" der Behörde die Veranstaltung in türkischer Sprache begleiten. Damit sollen den Eltern eventuelle Ängste und Vorurteile gegenüber dem Polizeiberuf genommen werden. Es wird die Möglichkeit gegeben, kulturelle Aspekte abzugleichen - oder sich einfach zu informieren.





Polizeipräsident Wolfgang Albers und Tayfun Keltek werden den Informationsnachmittag eröffnen.
Zeit: Montag, 13. Februar 2012, 15.30 Uhr
Ort: Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, Gebäudeteil A,
Haupteingang, Forum I/II, Erdgeschoss
Die Veranstaltung wird in türkischer Sprache durchgeführt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln unter der Rufnummer 0221/229-5555.(lf)"






















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Donnerstag, 6. September 2012


















"Die faschistische türkische MHP (Partei der Nationalistischen Bewegung) und ihre Jugendorganisation Graue Wölfe machen weiter von sich reden und treten vermehrt öffentlich auf. In der Türkei werden sie schon seit längerer Zeit - verstärkt seit Anfang der 90er in Kurdistan - als Mitglieder der sogenannten Spezialeinheiten eingesetzt.
Parallel zu ihrer Entwicklung in der Türkei organisieren sie sich im Ausland, und hier vor allem in Deutschland. Das dient nicht nur der finanziellen und logistischen Unterstützung, sondern auch der offiziellen Staatspolitik, die auf diese Weise regimekritische Menschen auch im Ausland verfolgen, bedrohen und ermorden (lassen) kann. Aus ihrer Logistik heraus verstärken die Grauen Wölfe ihre Tätigkeiten auch in Deutschland.





Das vorliegende Buch beschreibt die Entwicklung des türkischen Nationalismus von der jungtürkischen "Revolution" bis zum heutigen Tag. Es analysiert die Entstehungsbedingungen sowie die Ziele der faschistischen türkischen Bewegung und beschreibt ihre Aktivitäten in der Türkei und in Deutschland. Es ist das Ziel der Autoren, das wahre Gesicht des türkischen Nationalismus aufzuzeigen und allen Interessierten Informationen zu geben, die für den Widerstand gegen den Nationalismus und Faschismus unerlässlich sind."







Fikret Aslan - Kemal Bozay (Hg.)
Graue Wölfe heulen wieder.
Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in Deutschland
Unrast Verlag 3. aktualisierte Auflage
Juli 2012





ISLA - Link
Amazon - Link




















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Freitag, 25. November 2011

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"Am vergangenen Wochenende trafen sich in Essen rund 6500 Menschen zu einem Festival der „Grauen Wölfe“. (ISLA-Datenbank "Graue Wölfe"). Hinter diesem Namen verbergen sich laut Verfassungsschutz türkische Rechtsextremisten. Doch die öffentliche und politische Resonanz auf den Radikalentreff blieb niedrig. Diese „Unkultur des Wegschauens“ möchte der CDU-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne aus NRW nicht hinnehmen. Er setzte nun durch, dass sich Mitte Dezember erstmalig ein Landtag dem Einfluss der Grauen Wölfe (auch „Idealisten“ genannt) widmet."




Anmerkung zum Interview mit Olaf Lehne: Gefährlicher als emotionalisiert Handelnde sind "ent-emotionalisiert" Handelnde: Der sogenannte Kalte Krieger, die Kalte Kriegerin. Ein Kämpferideal, welches sich auch durch religiöse Indoktrination oder/und durch absichtsvolle Traumatisierung und Dissoziation erreichen lässt. Im Geschäftsleben nach Auffassung mancher kalten Kriegerherzen ebenfalls gut zu gebrauchen: "Wenn der Piper-Verlag dieses „Killer-Buch“ für japanische „Gotteskrieger“ auf dem Klappentext als „spirituellen Leitfaden für den beruflichen und privaten Erfolg auch in der heutigen Welt“ anpreist, dann wundert einen die derzeitige Entwicklung auf unserem Planeten nicht mehr ... Es ist nicht zuletzt dieser A-Moralismus, der den Zen-Buddhismus für faschistische Ideologen in Japan, Deutschland und Italien besonders attraktiv gemacht hat. Suzuki selber entwickelte während des Krieges zusammen mit den faschistischen Militärs Japans eine Zen-Pädagogik, die den Soldaten das emotionslose Sterben und Töten beibrachte: „Das Soldatische, verbunden mit Mystik und dem Erhabensein über weltliche Belange, ist etwas, das Menschen von starker Willenskraft liegt. Hier entspricht der Zen dem Geist des Bushido - dem Weg des Kriegers.“ (Suzuki). Die folgenden Grundanschauungen machen der „Zenismus“ für totalitäre Militärgesellschaften besonders attraktiv: die totale Aufgabe des Ichs und der eigenen Persönlichkeit, die Negation der Seele, die bedingungslose Unterordnung unter den Patriarchen (Guru), die völlige Kontrolle über die eigenen Gefühle bis hin zur Emotionslosigkeit, im Bushido die Verachtung des Körpers, die Verherrlichung des Todes, der Krieg als Erleuchtungsweg und die absolute Treue gegenüber dem Gefolgsherrn."






?? Kommentator zum Interview: "sogar bei burdabambi's (ISLA-Einträge Burda) integrationsmeister bushido werden in seinem debilen video "so mach ich es" graue woelfe gezeigt. der graue wolf ist das symbol des faschistischen tuerken, der sich als herrenmensch sieht." Kennt jemand das Video?? Und irgendwie fällt mir dazu spontan wieder das Zitat aus einem (älteren!) Wikileaks-Dokument ein: "US-Embassy is organizing the French Umma". Was total toll zu Gladio und der Frage passt, wer international warum wen gegen wen mit welchen Mitteln aufgehetzt hat. Und aufhetzt. Die Gegenkraft gegen das ach so böse Linke in allen Ländern, gegen Sozialismus und Kommunismus, und gegen eine soziale Markwirtschaft mit matriarchalen Strukturen?
















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Sonntag, 9. September 2012


















"Randale bei Kurdenfest in Mannheim"? Ach ja? Wer hat denn da genau randaliert? Gezielte Propaganda vor Ort? Wer hat denn den ersten Stein geworfen? War vielleicht auch "ein schlichtes ampelfarbenes Fähnchen" initiativ bei den Auseinandersetzungen? Waren die Ordner Kurden oder waren sie keine Kurden? "Wer hatte also Interesse, eine Fahne aus dem Kulturkreis Kurden aus dem Verkehr zu ziehen und warum?"




20 Jahre lang ist nichts passiert. Und dann? mannheim.de: "Das ‚Kurdische Kultur-Festival’ fand bereits zum 20. Mal statt – bisher meist in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr wurde das Fest erstmals in Baden-Württemberg veranstaltet. Laut dem Dachverband kurdischer Vereine in Deutschland (YEK-KOM), der das Festival organisiert, waren die bisherigen Veranstaltungen friedlich abgelaufen. „Das Festival bringt die Forderung der Kurdinnen und Kurden nach einem friedlichen Zusammenleben aller Menschen mit ihren verschiedenen Kulturen, Sprachen und Traditionen zum Ausdruck“, hatte der Veranstalter im Vorfeld verlautbaren lassen.




Aus den Stuttgarter Nachrichten: "Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten kurdische Ordnungskräfte die Polizei gerufen, weil sich ein Festivalbesucher weigerte, am Eingang eine Flagge mit einem verbotenen politischen Symbol abzugeben. Daraufhin seien die Beamten von mehreren Besuchern angegriffen worden. Sie mussten sich demnach zurückziehen und forderten Unterstützung an. Mehrere Hundertschaften der Polizei wurden dann immer wieder mit Gegenständen beworfen. Über Stunden habe man „keine Chance“ gehabt, die Lage zu beruhigen, sagte der Sprecher."




"So überraschend schienen die Ausschreitungen nicht gewesen zu sein."





Die Polizei wurde "mit Flaschen und Ziegelsteinen!!! beworfen"?
"Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilte die Ausschreitungen. Die Politik müsse sich dafür einsetzen, dass künftig solche Veranstaltungen nicht mehr stattfinden dürfen, hieß es in einer Erklärung der GdP."
So so. Das würde manche sicher sehr freuen. "Ein Kulturfestival in Deutschland verbieten? Oder nur zulassen,wenn die "echten" Germanen mit "Arier Nachweis" dies organisieren und durchführen?"
Im Forum zu diesem verlinkten Artikel steht übrigens auch: "Im Mannheimer Universitäts-klinikum liegt definitiv kein schwerverletzter Polizeibeamter." Ist das richtig?





"Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) verurteilte die Krawalle und kündigte Konsequenzen an etwa für künftige Genehmigungen solcher Festivals. «Das war grundlose Gewalt gegen die Polizei», sagte er am Sonntag. «Es ist völlig unakzeptabel, mit Gewalt politische Auseinandersetzungen auf dem Rücken der Polizei auszutragen.» Die Organisatoren des Festivals seien «heillos überfordert» gewesen und müssten bei künftigen Veranstaltungen mehr Verantwortung übernehmen.
Der Dachverband kurdischer Vereine in Deutschland (YEK-KOM) wies dies zurück. «Die Verantwortung für den Ausbruch der Gewalt trägt in erster Linie die Polizei, die in den vergangenen Tagen vor allem kurdische Jugendliche drangsalierte und zu provozieren versuchte», erklärte der Verband am Sonntag."





Über dem Beitrag "Zunehmende Bedrohung durch Radfahrer" heisst es am 7.9. auf den Seiten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) :

"GdP zu sich jährenden Terroranschlägen von New York
Witthaut: Parteipolitische Grabenkämpfe spielen Terroristen in die Hand
Berlin. Die zunehmend komplexe Bedrohung Deutschlands durch extremistisch wie religiös geprägten Terrorismus erfordert nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gleichsam eine angemessene Gesetzgebung, eine regelmäßige Evaluation der inneren Sicherheitsarchitektur wie die nachhaltige Stärkung von Polizei und Nachrichtendiensten, mahnte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut wenige Tage vor dem elften Jahrestag der Anschläge auf das New Yorker World Trade Center. Witthaut: „Das hohe Anschlagpotenzial von Terrororganisationen, radikalisierten Kleingruppen oder Einzelgängern ist zu gefährlich, um die Bevölkerung weiterhin einem unnötigen Va-Banque-Spiel auszuliefern. Noch bestehende Lücken in der Terrorbekämpfung, wie die Mindestspeicherung von Telekommunikationsdaten, müssen schnell geschlossen werden. Parteipolitisch motivierte Grabenkämpfe spielen Terroristen in die Hand.“






Die Polarisierer haben jedenfalls wieder aktiv wirken wollen. Und der Stammtisch hat wieder Gesprächsstoff. Mit dem er sich weiter lächerlich machen und seine Komplexe pflegen kann. Die dann genutzt werden. Trotzdem ebenfalls einen schönen Sonntag!






Ein Zitat, das ich hier extra erwähne: "Als 1961 die Türkei wegen ihrer hohen Arbeitslosigkeit und anderer wirtschaftlichen Probleme mit Westdeutschland ein „Anwerbeabkommen“ abschließen wollte, hat dies ein CDU-Minister noch strikt abgelehnt.
Arbeitsminister Theodor Blank lehnte es ab, da er die kulturell-religiöse Distanz zwischen „Gastarbeitern“ und Einheimischen und mögliche, daraus resultierende Konflikte als zu groß einschätzte; des Weiteren bestünde einstweilen auch kein Bedarf an türkischen Arbeitskräften, da das Potenzial an deutschen Arbeitslosen aus strukturschwachen Regionen noch nicht hinreichend ausgeschöpft sei.

Aufgrund des außenpolitischen Drucks der USA, welche nach der geostrategisch motivierten Aufnahme der Türkei in die Nato dieses Land ökonomisch stabilisieren wollte, übernahm das bundesdeutsche Außenministerium – anstelle des ursprünglich zuständigen Arbeitsministeriums – die Verhandlungsführung mit der Türkischen Republik.

Bei Abschluss des Abkommens standen die außenpolitischen Ziele der Nato sowie die innenpolitischen und wirtschaftlichen Ziele der Türkei im Vordergrund.






Aus der Einleitung von "Graue Wölfe heulen wieder. Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der Deutschland":
Es war kein Zufall, dass Bayerns oberster Innenminister und Verfassungsschützer Günther Beckstein vor einigen Jahren einer Einladung der Türk Federasyon, einer Ablegerorganisation der MHP / Grauen Wölfe (Nationale Bewegungspartei), gefolgt ist. Posierend läßt er sich vor einem Bild des früheren Vorsitzenden der MHP, Alparslan Türkes, fotografieren. Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist der Einfluß von ethnisch-rechtsnationalistischen Organisation in den letzten Jahren weiter gestiegen. Etwa 2,2 Millionen Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland, die ihre eigenen sozialen und politischen Netzwerke geschaffen haben: Allein mehr als 350 Vereine und Gmeinden haben die türkisch-rechtsextremen Organisationen bislang gegründet und insbesondere in Großstädten mit hohem türkischsprachigen Migrantenanteil etabliert.









Inhalt




Einleitung


Historische Wurzeln der rechtsnationalistischen und faschistischen Bewegung in der Türkei


Die Republik Türkei


Die türkische rechtsextreme Bewegung und ihre Ideologie nach 1990


Der 'Nationale Reflex' in der Türkei: Die fundamentalistische Disposition des Nationalen in der Türkei und der proto-faschistische Nationalismus der MHP


Graue Wölfe: Zwischen Herrschernation, Mythos und Symbolik


Die Konterguerilla-Republik


Der Spezialkrieg des türkischen Staates in Kurdistan und die Rolle der MHP


Der Türkische Staat, die Mafia und die Faschisten - ein mörderisches Syndikat


Ergenekon - ein mythischer Name für den 'Tiefen Staat'


Die 'demokratischen' bürgerlichen Parteien und der Nationalismus


Re-Islamisierungstendenzen in der Türkei


Türkische Faschisten in Deutschland


Widerstand gegen den (türkischen) Rechtsradikalismus








Ergänzender Link zu diesem Inhaltsverzeichnis:
Gladio (Türkei)







Und noch ein Zitat zum Kurden-Festival:



"wo sollen die kurden sonst für ihr land demonstrieren, wenn sie keins haben? diese ganzen rechten kommentare von wegen wenn sie hier krawall machen sollen sie gehen.. die deutschen soldaten machen ja auch krawall in afghanistan und hier interessierts auch keinen was die afghanen drüber denken."



.... ähhhh





















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Samstag, 11. Juni 2016



























Ordentliche graue Wölfe
http://www.linksnet.de/de/artikel/27712




Wölfe im Schafspelz
http://webstory.zdf.de/graue-woelfe/




























Samstag, 12. September 2009

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"Die Modernisierung der Türkei brachte zwangsläufig das mit sich, wovor sich schon die Sultane und Kalifen gefürchtet hatten: Die Bedeutung der Landwirtschaft nahm ab, die Masse der Bauern verarmte zunehmend, und in den Städten entstand besonders seit den siebziger Jahren eine militante Arbeiterklasse. Etwa in diesen Zeitraum fällt das Wachstum jener bösartigen Kräfte, die heute im türkischen Staat eine so fatale Rolle spielen. Der Journalist Serdar Çelik schreibt dazu: "Zusammen mit den sozialen Spaltungen und der sozialen Bewegung in den 70'ern in der Türkei begann auch eine Konzentrierung der als Mafia bezeichneten Drogen- und Waffenhändlerbanden. Jedoch hatten diese mehrheitlich enge Verbindungen zur MIT [Geheimdienst], dem Polizeiapparat, dem ÖHD [Amt für besondere Kriegsführung, der als "Konterguerilla" bekannte türkische Ableger der NATO-Geheimorganisation Gladio] und vor allem zur MHP [faschistische Partei, auch als "Graue Wölfe" bekannt]."









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Sonntag, 27. Mai 2012

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Graue Wölfe heulen wieder:
Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD
Unrast; Auflage: 3., aktualisierte Auflage
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Baskın Oran
(1. Juni 2012)


















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Dienstag, 26. April 2016
























Natalja Wladimirowna Poklonskaja - Krim-Staatsanwältin mit Einreiseverbot in die EU
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Natalja_Wladimirowna_Poklonskaja





... "Zwischen 2010 und 2011 war sie die stellvertretende Leiterin einer Strafverfolgungseinheit der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft, welche sich mit organisiertem Verbrechen befasste."




... "Von Oktober bis Dezember 2012 arbeitete Poklonskaja als leitende Staatsanwältin während der Gerichtsverfahren des Berufungsgerichts der Krim und später vom Dezember 2012 bis März 2014 als Oberstaatsanwältin der zweiten Abteilung der Generaldirektion für innere Angelegenheiten, welche in vorgerichtliche Ermittlungen und der Verwaltung der öffentlichen Strafverfolgung mit Überwachung der Polizeiarbeit in Kriminalverfahren involviert ist.[3]"




"... Am 25. Februar 2014 reichte Poklonskaja ihre Rücktrittserklärung ein, die sie folgendermaßen begründete: „Ich schäme mich, in einem Land zu leben, in dem Banditen frei auf den Straßen herumlaufen“[11] (eine Anspielung auf den radikalen Teil der Demonstranten beim Euromaidan). Die Rücktrittserklärung wurde nicht akzeptiert. Stattdessen wurde sie beurlaubt, verließ Kiew und ging auf die Krim, wo ihre Eltern lebten.[5] In Simferopol bot Poklonskaja der Regierung der Krim ihre Hilfe an."




"... Am 7. Mai 2014 leisteten Poklonskaja und andere Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft der Krim während einer Zeremonie zum 70. Jahrestag der Befreiung der Krim von Nazideutschland einen Eid, in dem sie schwor, die Verfassung und die Gesetze der Russischen Föderation zu schützen.[33] Am 12. Mai 2014 wurde Poklonskaja zur Liste der Personen hinzugefügt, über welche die EU Sanktionen verhängte.[34][35]"





"... Das Oberste Gericht der Krim hat jetzt die Verhandlungen zur Klage der Staatsanwältin der Republik, Natalia Poklonskaja, aufgenommen, die Tätigkeit des Medschlis, der Vertretung der Krimtataren, zu verbieten und ihn in Russland als extremistische Organisation anzuerkennen.
Es sei daran erinnert, dass die Führer des Medschlis des Krimtatarenvolkes, die die Krim nach deren Eingliederung in den Bestand Russlands verlassen hatten, die Aufstellung eines muslimischen Freiwilligen-Bataillons verkündet haben. Der heutige und der frühere Führer des Medschlis – die Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine Refat Tschubarow und Mustafa Dschemilew – leben jetzt in Kiew."


Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20160303/308232345/verbot-krimtataren-vertretung.html#ixzz46wO6gwiX






"Die Vereinigung „Medschlis des Krimtatarenvolkes“ ist keine selbstständige Organisation: Sie handelt auf Anweisungen großer westlicher Drahtzieher, sagte die Staatsanwältin der Krim, Natalia Poklonskaja, am Dienstag.
„Die Mitglieder und Anführer des ‚Medschlis des Krimtatarenvolkes‘ sind Marionetten in den Händen der großen westlichen Drahtzieher, und sie nutzen dabei das Krimtatarenvolk einfach aus. Das ist die Wahrheit, die bittere Wahrheit, die selbst die Mitglieder des Medschlis verstehen“, so Poklonskaja.
Der Medschlis sei ausschließlich auf anti-russische Tätigkeit eingestellt Die Führung der Krimtataren-Vertretung arbeite sogar mit Söldnern solcher Terrorgruppierungen wie „Graue Wölfe“ und „Hizb ut-Tahrir“ zusammen, so die Staatsanwältin."



Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20160426/309473981/krimtatarenvertretung-ist-marionette-westlicher-drahtzieher.html#ixzz46wOcnNEJ









Update: Al Jazeera



"The top court in Russia-annexed Crimea has banned the governing body of the Crimean Tatar community, branding it an extremist organisation in the latest move against the Ukrainian peninsula's ethnic minority.

The supreme court of Crimea ruled on Tuesday in favour of a lawsuit lodged by the top prosecutor of the Black Sea peninsula, who had accused the body, called the Mejlis, of illegal actions and "acts of sabotage" against the territory's new Russian authorities.

Ukrainian President Petro Poroshenko slammed the decision as a "criminal ruling" when discussing the issue with European Council head Donald Tusk on Tuesday, his office said.

Rights groups also condemned the ban, with Amnesty International saying it "demolishes one of the few remaining rights of a minority that Russia must protect instead of persecute"."

























Samstag, 12. November 2011

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Gladio Belgien (via): In Belgien haben Ermittler, Journalisten und Politiker wiederholt den Verdacht geäußert, dass die als Massaker von Brabant bekannt gewordenen Morde der Bande von Nijvel mit Gladio in Verbindung standen. Während einer Serie von äußerst brutalen Raubüberfällen von 1982 bis 1985 hatten bis heute unbekannte Täter 28 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Die aus drei festen und mehreren wechselnden Mitgliedern bestehende Gruppe führte die bewaffneten Überfälle auf Restaurants, Einzelhändler, Supermärkte und ein Waffendepot mit beinahe militärischer Präzision aus. Die Täter erschossen dabei jeweils wahllos und kaltblütig mehrere unbeteiligte Menschen. Dies führte in der Öffentlichkeit zu dem Verdacht, dass die Vorfälle ein Versuch sein könnten, das Land gezielt zu destabilisieren. In diesem Zusammenhang wurde die belgische Gendarmerie (Rijkswacht), eine Polizeiformation, die teilweise dem belgischen Verteidigungsminister unterstand, verdächtigt. Die bei den Morden verwendeten Tatwaffen waren teilweise aus einem Waffendepot der Polizei gestohlen worden.
Der sozialistische Verteidigungsminister Guy Coeme forderte nach dem Bekanntwerden der italienischen Gladio-Aktivitäten 1990 selbst eine parlamentarische Untersuchung. Diese hatte den expliziten Auftrag zu klären, ob die belgische NATO-Geheimarmee in die Massaker von Brabant verwickelt war. Die Senatoren bestätigten in ihrem öffentlichen Abschlussbericht, dass unter dem Decknamen SDRA8 in Form einer Untereinheit des militärischen Geheimdienstes SGR (Service Général de Renseignement) eine Stay-behind-Armee in Belgien aktiv war. Sie konnten die Frage nach einer Verbindung mit den Terroranschlägen allerdings nicht abschließend beantworten, da sich SGR-Direktor Bernard Legrand strikt weigerte, die Namen der SDRA8-Mitglieder an die Kommission zu übergeben, die diese mit Namen von bekannten Verdächtigen vergleichen wollte. Er blieb bei dieser Haltung, obwohl die Senatoren betonten, dass die Exekutive ihnen gemäß der Verfassung antworten müsse, und obwohl der Vorgesetzte von Legrand, Verteidigungsminister Coeme, die Freigabe der Namen explizit angeordnet hatte.[15][17]






"Die Bande mit dem weißen Uno - Die Story kennt hier wohl kaum einer, darum einmal kurz angerissen. "La Banda della Uno Bianca" waren hoch kriminelle Mörder aus Nord-Italien, die als Tatfahrzeug fast immer den damals sehr oft verkauften Fiat Uno in der Farbe Weiß einsetzten. Neben Raubüberfällen und diversen anderen schweren Straftaten wurden 24 Personen ermordert und über 100 verletzt, darunter auch einige Polizeibeamte, aber auch erstaunlich viele Ausländer, ja sogar "Zigeuner", um diese für relativ belanglose Beträge auszurauben. Verbindungen zu Geheimdienstkreisen und der Bande wurden von der Presse häufig unterstellt, beweisen konnte man am Ende nichts. Auffällig war, die Mörder arbeiteten sogar selbst bei der Polizei und anderen Ordnungsbehörden oder hatten sehr enge Verbindungen zu staatlichen Institutionen. Die Bande ist Mitte der 90er aufgeflogen, die Mitglieder sitzen nun langjährige Haftstrafen bzw. "lebenslang" ab."








"Der türkische Gladio-Zweig wurde unter dem Namen Counter-Guerilla oder Kontra-Guerilla geführt.[15] Eine der maßgeblichen Personen der Counter-Guerilla war der Rechtsextremist und Drogenhändler[33] Abdullah Çatlı, der auch großen Einfluss in der rechtsextremen Partei Graue Wölfe hatte.
http://independentsla.blogspot.com/2011/10/blog-post_975.html
Çatlı organisierte Straßenkämpfe und die Ausbildung von jungen Anhängern für den Kampf gegen Linksradikale.[34]"
Ein weiteres Mitglied der türkischen Counter-Guerilla war der Papst-Attentäter Mehmet Ali Ağca. Gemeinsam mit Çatlı ermordete er 1979 den Chefredakteur der großen türkischen Zeitung Milliyet, den Journalisten Abdi İpekçi.[34] Zuvor hatte er in Ankara und Istanbul zusammen mit seinem Freund Çatlı Schießereien und Straßenkämpfe gegen Linksradikale organisiert. İpekçi war besorgt über den zunehmenden, von der extremen Rechten ausgehenden Straßenterror gewesen und hatte daher persönlich beim damaligen CIA-Stationschef Paul Henze darauf gedrungen, dass der CIA die von İpekçi vermutete Unterstützung der Unruhen einstellen solle.[34]




Der Tod von Çatlı bei einem Verkehrsunfall 1996 löste einen politischen Skandal in der Türkei aus. Der zu diesem Zeitpunkt wegen Mordes mit Haftbefehl in der Türkei und von Interpol gesuchte Çatlı hatte einen vom damaligen Innenminister Mehmet Agar persönlich unterschriebenen Reisepass bei sich, der ihn als Staatsbeamten auswies. Er befand sich in Gesellschaft des Parlamentsabgeordneten der Regierungspartei Sedat Bucak, des stellvertretenden Polizeichefs von Istanbul und der ehemaligen Schönheitskönigin Gonca Us. Nur Bucak, der auch Leiter von umstrittenen, gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eingesetzten Dorfschützereinheiten im Südosten der Türkei war, überlebte. In dem Unfallwagen fand die Polizei unter anderem mehrere Handfeuerwaffen mit Schalldämpfern. Innenminister Agar hatte zunächst versucht, die Situation damit zu erklären, dass der Polizeibeamte den Gesuchten verhaftet hatte. Als sich dies als Lüge entpuppte, musste er zurücktreten. In der nachfolgenden parlamentarischen Untersuchung wurden zahlreiche Zusammenhänge zwischen Politik, Militär, Geheimdiensten und dem organisiertem Verbrechen in der Türkei aufgedeckt.[35][36] Dieser Komplex wird in der Türkei als Tiefer Staat bezeichnet.

















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