Samstag, 5. Dezember 2009

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Nach einem spontanen Blick gestern nacht in das gestern morgen angekommene Buch von Sergius Golowin, Der ewige Zigeuner im Abendland, das zur Erinnerung. Es wird wieder bunt. Weil wir alle diese Vielfalt brauchen.








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Freitag, 4. Dezember 2009

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Bei ALDI hatte gerade jemand ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Ich hoffe, der Hirschgulasch und andere Teile, welche meine Tochter beim Einpacken in der Plastiktüte kurz neben sich abgestellt hatte, schmeckt heute abend? Das sonst deutlich als solches erkennbare Wachpersonal habe ich im Laden leider nicht gesehen. Die Kaminwurzn, geräucherte Würstchen aus Tirol, sind übrigens ebenfalls sehr lecker bei ALDI. Ich mag Spezialitäten aus Tirol. Wie jeder weiß, der mich und mein Leben kennt. Es scheint da auch eine erfolgreiche Vermarktungskette von Tiroler Spezialitäten in Köln zu geben. Aus welcher Achse die Spezialitäten geliefert werden, weiß ich natürlich nicht. Ob das die gleiche Achse ist, die anthropo-sophische Kataloge oder ökologisch arbeitende Kräuterfrauen im Siegerland übernommen hat? Keine Ahnung.
Lustig fand ich gestern abend den Hinweis, dass vielleicht jemand denken könne, ich würde Werksspionage betreiben, wenn ich den Tiroler Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Dom fotografiere. Ausgesprochen komisch! Ich weiß solche Scherze natürlich zu würdigen als Magierin mit machtvoll wirkenden Ideen, die immer wieder Flügel bekommen. Ich weiß diese Scherze wirklich zu würdigen, wie man an diesem Eintrag wieder sehen kann. Und es ist natürlich gut, dass immer jemand da ist. Der mir zum Beispiel geschickt eingepackt in warme Worte verkaufen kann, vor welchem Stand ich mit meiner Mutter stehengeblieben bin. Gut, dass jemand da ist, wenn ich Hilfe brauche. Meinem Kreislauf geht es trotz eines leichten Gefühls von Erschöpfung und Müdigkeit in den letzten drei Tagen wieder besser. Nicht nur wegen des langen Spaziergangs über den Weihnachtsmarkt am Stadtgarten mit den aufmerksamen Hinweisen auf die Sachen, die mich doch sicher interessieren? Isabella Rossellini, Green Porno? Zum Beispiel? Oder der Frauenführer in Köln? Nein, irgendwie sieht das an diesem Platz etwas kahl und leblos aus. Dabei ist der Stadtgarten doch ein bunter Treffpunkt von Kultur und Kulturkritik aus aller Welt. Es ist der Stadtgarten, der schon mal angeblich notleidende Aushilfen aus der Ukraine eingestellt hat. Ob man um das Zweitleben und die Informatikausbildung wußte? Notleidende Aushilfen, die auch in einem ökologischen Supermarkt arbeiten. Denn es ist schon schwer, so ein Start in Deutschland. Gut, wenn man dann in einem internationalen Netzwerk umfassend betreut wird, sich neue Freundinnen sucht und viele Fragen stellen kann. Eben viele Aufgaben hier bekommen hat.
Der Weihnachtsmarkt am Stadtgarten jedenfalls entsprach trotz des interessanten Prospekts mit einem gewissen Aha-Effekt in dieser Woche nicht ganz meinem Geschmack. Wo ist eigentlich in dieser Woche der offiziell Trolle verkaufende Stand? Und weiter ging's auf Vorschlag hin zum Weihnachtsmarkt am Dom und zurück vorbei am Polizeipräsidium Innenstadt.




Update:


Link "Stadtgarten Köln". Folgender Fehler ist jetzt aufgetreten: Sie besitzen nicht die erforderlichen Rechte, die angegebene URL zu öffnen. Ich verlinke auf die index.php. Mal sehen, wie lange das funktioniert. Update: O.K. Nun ist dieselbe Fehlermeldung auch hinter dieser URL. Update: So, jetzt ein indirekter Link auf den Stadtgarten. Und die Haltbarkeitsdauer ist? Der Stadtgarten soll also nicht verlinkt werden. Jedenfalls nicht von hier aus. Warum nicht?










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Beim Tiroler
eine Speckknödelsuppe für 3,90 Euro
gegessen auf dem Weihnachtsmarkt Am Kölner Dom.












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Donnerstag, 3. Dezember 2009

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Wenn Täter träumen, dann ist hoffentlich bald Heilung da. In einer real existierenden Demokratie ist das Herstellen von Öffentlichkeit nicht nur politisch legitimiert, sondern notwendig als Korrektiv im Sinne eines lebenslangen Lernprozesses. Update: "Link auf einen ISLA-Eintrag im Live Traffic Feed mit folgendem Zitat: Und wer Lust auf Unterhaltung hat, der klicke dann von hier aus weiter auf Sex im Landtag, das Säen von Misstrauen, Rufmord, versuchte Erpressung und Einschüchterungs-versuche. Leider dort nur in einem Satz angedeutet und nicht im Detail beschrieben." In diesem Sinne: Verabredungen mit fotogenen Eindrücken vor dem patriarchalen Klischee von Nuttenstiefeln interessieren mich nur als Fakten zur Auszahlung von Entschädigung als Autorin von "Generation Blogger" und als Ideengeberin mit Voraussagefähigkeiten. Es ist durch Verschicken von geflügelten SMS mit absichtlich beleidigenden und primitiven sexistischen Anzüglichkeiten oft genug versucht worden, mir ein Image zu verpassen. Dasselbe gilt für Einkaufsbummel mit Interesse an billigsten Dessous, während bereits der gutgemeinte Ratschlag zur bunten Kinderkleidung für die Tochter heftigst zurückgewiesen als Sexualisierung von kleinen Kindern, wohl wissend, dass die Mutter des Kindes natürlich auch auf der Leitung hängt. Offenbar ist da im Kopf doch noch sehr die patriachal religiös begründete Spaltung von Heiligen und Huren bereits im Kinderalter, welche einerseits auch Ausdruck einer geringen Kenntnis von Kulturgeschichte ist. Und andererseits passt zur besonderen Betonung vor dem Mikrofon, dass da natürlich nichts als ein Kind der Liebe gezeugt worden war. Update: Den Link aus Bad Homburg auf "Gespensterkriege" verstehe ich fast. Aber auch nur fast. Doch um es kurz zu sagen: Es gibt immer ein Interesse, und es gibt immer jemand aus den eigenen oder anderen Reihen, der einem gerne Akten zur Einsichtnahme und Verwertung überlässt.








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Gerade mit meiner Mutter telefoniert. Danke für diese guten Gene. Botax werde ich im Alter wohl nicht brauchen. Es war schön gestern auf den zwei Kölner Lichtermärkten trotz Regen und Wind, und heute hat sie Muskelkater in den Beinen. Als Diabetikerin misst sie regelmässig ihren Zuckerspiegel. Wenn sie sich bewegt, spazieren geht, in ihrem Haushalt arbeitet, geht der Zuckerspiegel nach unten. Wenn sie Tiefkühlpizza isst, schießt der Zuckerspiegel nach oben. Ach?!









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