Samstag, 1. Juli 2017





























P.S. Walter, wie du bereits bemerktest: Die Söhne und Töchter der Warlords sind eben für manche eine besonders begehrte Beute. Ich ergänze wieder: Und sei es, um sich in die Netze der Nachfahren einzuschleichen. Und nun ist es Zeit für die Profis, denen ich jetzt das Feld überlasse. Auf dem Filmmaterial in Ehrenfeld ist deutlich genug von mir zu hören, dass ich auf dem Arm des Herrn - unten im Bild - im Bett liege und links in meinem Ohr ist dabei deutlich ein Rauschen zu hören. Mein Kommentar war, dass ich offenbar auf einem kleinen Kraftwerk liege. Aber nicht nur der Notarzt wird uns sicher noch genaueres dazu sagen. Oder besser: Wird den Profis sagen, was das war. "Du bist in meinem Armen eingeschlafen". Deutlich formuliert und noch einmal wiederholt ist ebenfalls dieser Satz auf dem Filmmaterial. Ja, Geschichte. Und wohl auch in internen Akten. Denn von mir stammt dieser Hinweis nicht. Dieser Satz ist eine Anspielung auf den Tod von Trude Fieser. Die in den Armen meiner Großmutter starb. Was sie mir auch so gesagt hatte. Und nicht nur Kollegen im Revier Duisburg wissen wohl um diese Geschichte.






Ja, die Netze der Nachfahren. Einiges steht wahrscheinlich in den historischen Akten. Wie gesagt. Und einiges wohl eher nicht. Wer starb eigentlich eher? Beispielsweise so schön symbolisch dargestellt auf dem Bild der beiden Boxer? Von August Sander aus den 30ern? Mein Nachname ist eigentlich ein anderer. Mein Nachname ist von dem, der wohl auch das schützende Internat in Attendorn bezahlt hat, und aus dessen Fenster die beiden Jungs dann sprangen, nachdem die SS schließlich auch in dieses Haus vorgedrungen war. Und nun verlinke ich noch einmal auf die Pinnwand "Little People". Dort steht auch ein Ausschnitt des Bildes von Gustav Klimt, Der Lebensbaum. Und ein Bild meiner Großmutter. Im Sessel sitzend, gekleidet in ein rotes Strickkostüm mit halbem rotem Ärmel. Unter der kreisrunden Lampe und neben der Heizung hält sie ihre Enkel im Arm.







Geschichte wiederholt sich leider. Immer wieder. In dieser, und in anderer Form. Vorgestern starb Simone Veil. Auch eine "Figur" der Geschichte. Wie es Emmanuel Macron auf Facebook formulierte. Eine Kämpferin für das Recht auf Abtreibung. Und soeben öffnet sich hier automatisch die Technik mit einem + Konto hinzufügen. Ach, ehrlich? Nun, ich mache mir jetzt einen Kaffee. Nein, ich kaufe keinen vom Backwerk. Beispielsweise in Ehrenfeld. Dort, wo auf dem Fenster das Werbe-Bild einer halben Avocado mit Kern zu sehen ist. Ich wollte noch einen Kaffee trinken, und du hast diesen Ort vorgeschlagen, hattest plötzlich aber doch keine Lust mehr. Und stelltest den leeren Becher dann wieder ins Regal zurück. Draußen am Fenster spiegelten sich unsere beiden Blicke, du hast eine schwarze Sonnenbrille getragen, und ich hatte meine Arme gekreuzt. Die wehenartigen Krämpfe in meinem Unterleib hatten aufgehört, denn auch dieser erneute Laser-Angriff auf dem Weg zu dir hatte seine Wirkung nicht verfehlt.







11.20 Uhr. Soeben wird mir am Smartphone der Livestream zum Europäischen Trauerakt für Helmut Kohl eingeblendet.






























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