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So ein Molotow-Cocktail mag manche einschüchtern. Genau wie die Faust mancher Männer. Mit und ohne Helm. Die Straßenkriege der Weimarer Zeit sind den Geschichtskundigen ein Begriff. Wer am härtesten prügeln, die meisten Feuer legen, wer die meisten Schläger anführen konnte, hatte gewonnen. Intelligenz war nicht unbedingt vonnöten. Hauptsache, man machte Randale und zerfleischte sich gegenseitig. Und ab und an ging's gemeinsam gegen den Sündenbock für alle. Eine Situation, die von Wirtschafts-faschisten herbeigeführt worden war, um die Macht zu übernehmen. Nachdem die große Spekulationsblase geplatzt war, das Tricksen und Lügen ein Ende hatte, schuf man sich durch den Krieg neue Felder, um reich und immer reicher zu werden.
Heute wird wieder mit allen Mitteln getrickst, und die ersten Spekulationsblasen sind geplatzt, Großprojekte entpuppen sich als Lügenmärchen. Seit längerer Zeit schon wird professionell Randale geschürt, Menschen werden aufeinander gehetzt, eine Masse von billigen und willigen ArbeiterInnen hat keine Lust mehr auf Lügen. Also werden mit Tricks, Tarnung und Täuschen noch mehr Menschen aufeinandergehetzt, Religion ist ein ganz tolles Mittel, damit sich die Leute gegenseitig an die Gurgel gehen, Männern wird eingeredet, sie seien die Herren im Haus, und dieses Recht will natürlich verteidigt werden. Es wird allerorten wieder Mode, mit Molotow-Cocktails zu arbeiten. Allerdings befinden wir uns nun im Zeitalter der intelligenten Aufklärung. Und der klugen Kameras. So kann denn nicht nur die Wirkung eines Molotow-Cocktails ganz ins Gegenteil gehen, wie diejenigen unter uns wissen, die den lebenslangen Lernweg gehen. Köln-Porz-Wahn war bereits mehrmals im Fokus. Hier hatte zum Beispiel auch Jürgen Hollstein seinen Wirkungskreis, den ich noch aus meiner Zeit als Referentin kenne und schätze. Die Zeit ist längst da, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Und nicht mit Parteien oder Organisationen. Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam das Spiel erfolgreich spielen werden.
Im übrigen glaube ich immer mehr, dass die Einsetzung von Ältestenräten sinnvoll wäre, deren weibliche und männliche Mitglieder per Handzeichen von der (lokalen) Gemeinschaft in den Rat gewählt werden. Man könnte pro Clan - Siehe Modell oben - eine/n Abstimmungsberechtigten zur Wahl schicken. Das wäre jedenfalls eine offenere und ehrlichere Wahl als die heute stattfindenden.
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