Montag, 25. Oktober 2010

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Thomas Wüppesahl, Kritische Polizisten: "Das "Lustigste" daran ist aber die Analogie – und da sind wir ein Stück näher an bundes-deutscher Polizeispezifika -, dass wie in der DDR Systemkritiker, aber auch schon unbequeme Whistleblower, wie wir Kritischen, munter pathologisiert oder kriminalisiert (oder beides) werden. Denken Sie bitte an die vier hessischen Steuerfahnder, die allesamt psychiatrisiert wurden, um sie wegen ihrer im Interesse der Bürger geleisteten Arbeit, die aber im Widerspruch zu bestimmten Partei-Interessen stand, in den vorzeitigen Ruhestand zu bekommen. Die vier sind im Ruhestand, weil sie mit guter Arbeit nervten! Diese Fälle sind inzwischen Standard: Oder der Bundeswehroffizier, der keinen Beitrag an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Kosovo leisten wollte und deshalb (!) sechs Wochen in die Psychiatrie zur ambulanten Diagnostizierung gesteckt worden ist. Auch ich wurde von albernen, aber ernsthaft betriebenen, Psychiatrisierungs-versuchen an meiner Person nicht verschont. Das sind keine Ausnahmen mehr, und auch davor werden die Augen verschlossen. Sie geschehen (mindestens) zu Dutzenden. Wen wundern noch Qualitätsverluste, Mitmacherei und Opportunismus? - Was sollen aber dann die Sonntagsreden zur Zivilcourage, ob vom Bundes-präsidenten, Bundestagspräsidenten etc. pp.? Es gibt mittlerweile eine offizielle Version und eine gelebte Version in dieser Gesell-schaft. Noch eine Analogie zu DDR-Verhältnissen."






"Kurz nachdem Wüppesahl sich nach seinem Abgeordnetenmandat in den Polizeidienst reaktiven ließ, beantragte der damalige Fachbereichssprecher, ein Herr Dr. Merten, die Überprüfung seiner Dienstfähigkeit.
Hierfür benutzte er Formulierungen, die in ihrer Eindeutigkeit bezüglich psychisch/psychiatrischer Auffälligkeiten (Seite 2, unter II.) kaum zu wünschen übrig liessen und garnierte diesen „Antrag“ mit angeblich „auffälligen“ Fehlzeiten aufgrund von Kurzerkrankungen während Wüppesahls Studienzeit. – Einerseits war dieser Antrag vollkommen abseitig oder „lächerlich“, andererseits wurde er ernsthaft befasst.
Die in dem Antragstext unter „Anlagen“ erwähnte beigelegte „2. Sammlung von Schriftstücken“ bestand aus über 25 Papieren. Es handelte sich im Wesentlichen um Anträge, die Wüppesahl in seiner Funktion als Hochschulsprecher der Studentinnen und Studenten in den Hochschulrat eingegeben hatte. Es fanden sich aber auch Schreiben darunter, die er als Bundestagsabgeordneter auf dem offiziellen Briefpapier des Deutschen Bundestages während seiner Mandatszeit verfasst hatte. – Beide Varianten stellten eine einzige Zumutung für einen freiheitlichen Rechtsstaat der: Eingereicht von einem sog. Professor an einer Ausbildungsstätte des mittleren Führungsnachwuchses einer Landespolizei. Gleichwohl war es viel zu vielen sehr ernst damit, Wüppesahl auf diesem Wege aus dem aktiven Polizeidienst zu entfernen."










Mit Extra-Gruss an denjenigen, der jetzt wohl nicht mehr der Ansicht ist, dass taktisch klug gewählte Inszenierungen mit Verletzungen ohne Folgen bleiben, und der vor längerer Zeit noch glaubte, folgenlos sagen zu können, wenn ich zur Staats-anwaltschaft ginge, dann würde er sagen, er halte mich für paranoid, genauer gesagt, ich hätte eine paranoide Psychose. Ebenfalls einen Gruss an den Grundschul-lehrer, der nach einem Jahr das Jugendamt beim anderen Grund-schulleiter anriefen liess. Meine Tochter hatte die Schule gewechselt, und ihr Schulleiter klärte die Situation sehr schnell. Nun können wir alle beispielsweise die Frage des neuen Schulbaus in Höhe von bis jetzt 90 Millionen Euro im Klingelpützpark klären, es gibt da diverse Überschneidungen mit anderen Ereignissen und Personen, die hier im Blog bereits mehrfach angesprochen wurden.
Andere Schulvorfälle aus der aktuellen Zeit haben sich aufgeklärt dank informierter und wehrbereiter Lehrer, die die wehrhafte Demokratie sehr ernst nehmen und ihre Kollegen und Kolleginnen davon wissen lassen. Und auch die Ehrenfelder beginnen die wehr-hafte Demokratie in die Tat umzusetzen.


















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