Montag, 25. Oktober 2010

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Ein anderer Blickwinkel: "Der Soziopath von nebenan. Die Skrupel-losen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks.


... Die Traumatisierten versuchen so unabhängig oder mächtig zu werden, das sie nie wieder das elende, ohnmächtige Gefühl der emotionalen Betroffenheit oder Fremdbestimmtheit erleiden müssen, wie sie es durch die Eltern erleben mußten. Emotionale Unantastbarkeit scheint die lebenswichtige Plattform zu sein, die sie mit unerschöpflicher Energie anstreben und mit den Mitteln der Verführung, Täuschung, Einschüchterung und Manipulation zu erreichen trachten." ... "Der Soziopath von nebenan" ist eine gute Ergänzung zu Robert Hares "Gewissenlos".
Der im folgenden zitierte Kommentator eine Artikels zum Thema hat den Sachverhalt leider komplett falsch verstanden: "Passend wäre auch das gerade erschienene Buch "Eifersucht" von C.Millet -Hanser Verlag gewesen. Hier wird geschildert, wie unheilvoll und zwanghaft Menschen, die an Eifersucht erkrankt sind, reagieren können, wenn sie z.B. feststellen, dass der Lebenspartner (der Kachelmann ja garnicht war) auch andere Liebschaften unterhält."


Es wird vielmehr aufgeklärt über die Binnenstruktur autoritäter Psychogruppen und extremistischer Strukturen, was sich jetzt nicht auf den genannten Namen bezieht, es werden Informationen recherchiert und angeboten zur Frage, wie Organisationen Menschen anwerben, aber auch, mit welchen Methoden der asoziale Kapitalismus seine paramilitärischen HelferInnen ausbildet und für sich arbeiten lässt. Der Aufbau von Feindbildern ist da sehr hilfreich, und es wird daher aufgeklärt, wie Gegner, wohl besser: Feinde, zersetzt werden, wie männliche und weibliche Menschenfischer arbeiten, wie aus Opfern Täter gemacht werden, und wie jede und jeder aufgrund eines niedrigschwelligen Angebots in diese Strukturen geraten kann. Nicht zuletzt wird informiert, welche Organistionen und Firmen Menschen für welche Zwecke abrichten und gebrauchen. Und noch ein Nachtrag: "zum glück sind beim kachelmann keine kinder, rausgekommen". Ja. Andere hatten nicht so viel Glück. Und erst recht nicht die Kinder.


















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