Mittwoch, 27. Oktober 2010

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Schon geil, nicht wahr, im Zug zur Demo undercover Demonstrantinnen zu fotografieren. Manche turnt das richtig an, dieses Gefühl, dass man ganz geheim unterwegs und dem Gegenüber darin (hoffentlich) überlegen ist. Diese Machtposition. Macht hart. Und so herzlich. Zum Glück braucht man sich nie auf offener Bühne zu beweisen. Manche schauspielern im Anschluß dann die Rolle, die gerade gebraucht wird. Zum Beispiel den Psycho-pathen. Was halt Energie und Ideen absaugt. Und abhält von anderen Dingen. So viele Rollen, die ausgefüllt werden wollen. Allerdings gehen die Grenzen von Privat und Beruf in diesem Gewerbe fließend ineinander über. Siehe hier. Ganz toll ist es auf jeden Fall, sich selber um den Erhalt seines eigenen Arbeitsplatzes zu kümmern. Ein wenig Ideen einsammeln, die man an große Kunden verkaufen kann, ein wenig außen antreiben, gut geht immer ganz weit rechts, und dann lenken und leiten, ja, das macht richtig Spaß. Auch wenn andere das eventuell nicht ganz so unterhaltsam finden. Es soll da diverse Warnungen geben. Nun, das Spiel ist auf Macht aufgebaut. Macht will Wege finden. Und Macht macht geil. Ladies, solltet Ihr es also irgendwie doch ganz gut finden, wenn jemand über euch 24 Stunden Bescheid weiß und das auch durchblicken lässt in bester Trigger-Tiger-Art, dann denkt daran, dass die Ausbildung des Über-Vaters ausgesprochen umfassend war. Und nicht jede Verletzung gibt den Kick, den manche Sado-Maso-Veranlagten vielleicht brauchen.
So, ich hoffe, auch der Kaffee am Tisch mit dem rothaarigen Herrn aus der Bewegung war wieder ganz frisch. Und könnte mal jemand dem Google-News-Nachfüller meines Bildschirms erzählen, dass ich die Nummer mit dem Verteilen des Wut-Virus langsam langweilig finde? Grüsse ins Reich von den Piraten-Paten.
Nachtrag ins Laufband: Ja. Stimmt. Umgeben von Theatertruppen.

















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