Dienstag, 19. Januar 2010

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Diese Bio-Etikettenschwindel gehen mir auf den Wecker. In dem Fall arg auf meine Magenschleimhaut. Ich habe leider wider besseres Wissen zwei Wochen lang anderen Kaffee getrunken und es bereits am bitteren Nachgeschmack gemerkt: Als sensible Pflanze, die ich nun mal bin, muß ich nun meinen Magen wieder um Vergebung bitten. "Aua!" Und, nein, ich koche den Kaffee nicht mit einer Maschine, die nicht heiß genug oder nicht gereinigt wird und lasse ihn dann auch noch stundenlang auf der Wärmeplatte stehen. Ich filtere jede Tasse einzeln mit einem Porzellanfilter.
Kaffeebohnen, mit denen sich fast so gute Gewinne wie mit Erdöl erzielen lassen, werden trotz allem Bio-Blablas viel zu schnell geröstet, und im Ergebnis werden dann jede Menge Bitterstoffe frei, die den ekelhaften Nachgeschmack produzieren und die Magen-schleimhaut angreifen. Bei Produkten aus Fair-Trade hingegen wie dem Bio Cafe Organico naturmild, der aus den traditionellen Anbaugebieten von Chiapas und Oaxaca in Mexiko kommt, habe ich diese Probleme nicht. Die Kaffee-Kooperativen erkämpften sich mühevoll das Recht, den Kaffee im eigenen Land zu rösten.








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