Donnerstag, 13. August 2009

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"Damals wie übrigens auch heute in den neuen Einsatzgebieten der Bundeswehr hatten und haben wir es mit einem Durchschnittsalter von rund 25 Jahren zu tun. Kinder und Jugendliche dominieren. Aus der Jugendpsychologie ist bekannt, dass es Anfälligkeit für radikale Ideologien, religiöse Weltsichten, Gewalt- und Allmachtsphantasien besonders bei Menschen in der Altersgruppe von 14 bis 24 Jahren gibt. Und sie stellt die wichtigste Rekrutierungsgruppe für die Warlords und Terror-Organisationen von heute und die Kriegsunternehmer von damals dar."





(Und für die Kriegsunternehmer von heute! Mit Gott, Allah, Jahwe. Für Religion, Volk und Vaterland.)





"Nur mit brutalen Strafsystemen und der Offiziersausbildung in den Kadettenanstalten mit ihren menschenverachtenden Erziehungsmethoden war es zwischen 1650 bis 1750 möglich, Gehorsam, Disziplin und Unterwerfung unter das Militärsystem zu erzwingen. Voraussetzung dafür war, dass es den Fürsten gelang, die Kirche dazu zu bringen, diese neue, streng militärische Ordnung religiös zu legitimieren. Militär wurde dadurch auch ein Instrument, die "gottgewollte" politische und gesellschaftliche Ordnung zu stützen ...




Ein Ergebnis der Revolutionen zwischen 1789 und 1848 sowie der industriellen Revolution bestand darin, dass die alten Eliten das Militär als Schutzschild ihrer Interessen benutzten. Die Folge: Bürgerkrieg und Bürgerkriegsmentalität. Dies wiederum löste den Kampf liberaler Kräfte für eine Demokratisierung des Militärs aus, mit dem Ziel, seinen Einsatz im Inneren unmöglich zu machen."










Eintrag ISLA Sonntag, 2. August 2009, Links dort anklicken:



Im Feed-Reader: "Aufstandsbekämpfung in Ballungsgebieten" - erster Link bei Google ist 'Aktuelle Analysen zur Lage der Nation' - geht auf diesen ISLA-Eintrag.





Zitat 'Aktuelle Analysen zur Lage der Nation':
"Im Mai 2009 gab es im baden-württembergischen Ettlingen eine mit ranghohen Experten besetzte vertrauliche Veranstaltung zur Aufstandsbekämpfung in Ballungsgebieten. Bei diesem Symposium, an dem auch Militärs aus befreundeten Staaten teilnahmen, ging es vor allem um die Frage, wie man mit nicht-tödlichen Waffen Aufstände von Bürgern in Städten dauerhaft niederschlagen kann. Zu den deutschen Rednern gehörte etwa der Waffeningenieur Franz W. von der Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik: (WTD 52) der Bundeswehr. Er sprach über den Einsatz von Elektroschockwaffen gegen Aufständische. Ein Referent des Verteidigungsministeriums referierte über Operationen der Bundeswehr »in urbanem Umfeld« - also über Kriegsführung in Städten. Tagungsteilnehmer wurden auf einen Fachbeitrag in der Zeitschrift Europäische Sicherheit mit dem Titel »Operationen in urbanem Umfeld: Besondere Herausforderung für Landstreitkräfte« hingewiesen. Die Bundeswehr bereitet sich vor dem Hintergrund immer neuer Diskussionen über mögliche »soziale Unruhen« insgeheim auf den möglichen Einsatz im Innem vor."








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