Samstag, 25. Oktober 2008

Iran: Die Sittenpolizei der totalitären Diktatur

... geht immer härter gegen die iranischen Frauen vor. „Roozonline“ berichtete am 22. Oktober, dass verstärkt auch Autofahrerinnen und Mitfahrerinnen, die in ihren PKWs ihre Kopftücher nicht ordnungsgemäß tragen, kontrolliert und verhaftet werden. Sogar die Autos von Fahrerinnen oder Mitfahrerinnen, die die Kleiderordnung nicht einhalten, werden zwischen einer Woche bis zu zwei Monaten beschlagnahmt.

Die Sittenpolizei agiert nach dem Motto eines staatlichen „Programms zur sozialen Sicherheit“. Die islamische Gesellschaft soll sogar von alleinstehenden und alleine wohnenden Frauen, die gegen die islamischen Kleidervorschriften verstoßen haben, „gesäubert“ werden. Wohnungen von weiblichen Singles seien Orte des Verderbens.

Im Winter sollen Frauen noch nicht einmal Stiefel anziehen dürfen, offenbar, weil die Konturen der Beine sichtbar werden. Frauen, die sich „unislamisch“ kleiden, werden in einer Spezialkartei als Mob, „Arazel wa Obash“ aufgeführt. Falls Frauen mehrfach wegen schlechter Bekleidung verhaftet werden, bekommen sie einen Extra-Ausweis und müssen sich regelmäßig bei der Polizei zur Kontrolle melden.

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