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Samstag, 24. September 2011

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Amélie Schenk
Der Gesang des Himmels: Galbe - Schamanin des Altai
O.W. Barth 2006







"Es war im frühen Winter 1994, da wurde eine gerade achtzehnjährige junge Frau der Tuwa - ein Nomadenvolk in den Bergen des Hohen Altai - im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt: 18 Tage lang isst, trink und schläft sie nicht. Die Geister ihrer Großmutter, der großen Tuwa-Schamanin Pürwü, die eineinhalb Jahre zuvor verstorben war, haben sie zu deren Nachfolgerin bestimmt ... Amélie Schenk, die seit Jahren vor allem in der Mongolei lebt, wird von der jungen Schamanin auserwählt als der Mensch, der erfahren und weise genug ist, ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihres Volkes zu erzählen, um so den Schatz des Wissens eines uralten Volkes für die Nachgeborenen zu erhalten. So darf sie noch nie von Außenstehenden erlebten Totenritualen beiwohnen und die Mythen, Legenden, Zeremonientexte, Gebete und heilkundlichen Anweisungen, die bisher nur mündlich weitergegeben wurden, zum ersten Mal schriftlich festhalten."






Dr. Amélie Schenk, Ethnologin und hervorragende Kennerin des Schamanentums und der Kultur verschiedener Naturvölker. Sie lebte bei Indianern Nordamerikas und längere Zeit in Indien, wo sie an der Benares Hindu University lehrte und über ethno-medizinische Praktiken im tibetischen Kulturraum des Himalaja arbeitete. Mittlerweile sind die Mongolei und angrenzende Gebiete ihr Forschungsschwerpunkt, wo sie die meiste Zeit lebt.







Amazon-Rezension: "Der Ruf zum Schamanen ereilt ja immer mehr Menschen gerade hier in Europa. Dies stimmt mich im Grundsatz sehr froh. Doch in 3-7 Wochen zum Schamanen-Profi?? Vorsicht! Wer Amelie Schenk gelesen hat, der weiss, dass man damit besser nicht so leichtfertig umgeht, der lernt - ebenso wie in Sewjan Weinstein s Buch über die Tuwa - auch die schmerzvolle Seite des Schamanen-Seins kennen. Nicht umsonst bezeichnen indigene Schamanen ihre Fähigkeiten als Schamanen-Krankheit, unter der sie ein Leben lang leiden müssen. Schon die ersten Seiten lassen einem den kalten Schauer den Rücken herunter laufen und zeigen eben auch die anderen Seiten.
Lassen Sie sich durch mich nicht von Ihrem Weg abbringen, denn in schamanischen Disziplinen stecken wunderbare und heilsame Kräfte - aber dieses Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er sich selbst "Schamane" bezeichnet ... Daher ganz klar: Ein Lese-Muss für Neu-"Schamanen".





"Amelie Schenk ist es mit diesem Buch gelungen, den Lebensweg einer heutigen Schamanin mit all seinen Schattenseiten aufzuzeichnen. Wer ihre Bücher gelesen hat, kann über die selbsternannten Psycho-Schamanen "unserer" Welt nur den Kopf schütteln. Das Buch geht in die Tiefe, berührt und lässt nicht mehr los. Schamanismus ist eben doch etwas anderes als eine Methode zur Selbstverwirklichung. Jeder, der dazu berufen ist, trägt schwer an dieser Last, das zeigt Galbe zusammen mit der Autorin auf eindeutige Weise."


















Sonntag, 27. März 2011

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Amélie Schenk
Der Gesang des Himmels: Galbe - Schamanin des Altai
O.W. Barth 2006






"Es war im frühen Winter 1994, da wurde eine gerade achtzehnjährige junge Frau der Tuwa - ein Nomadenvolk in den Bergen des Hohen Altai - im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt: 18 Tage lang isst, trink und schläft sie nicht. Die Geister ihrer Großmutter, der großen Tuwa-Schamanin Pürwü, die eineinhalb Jahre zuvor verstorben war, haben sie zu deren Nachfolgerin bestimmt ... Amélie Schenk, die seit Jahren vor allem in der Mongolei lebt, wird von der jungen Schamanin auserwählt als der Mensch, der erfahren und weise genug ist, ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihres Volkes zu erzählen, um so den Schatz des Wissens eines uralten Volkes für die Nachgeborenen zu erhalten. So darf sie noch nie von Außenstehenden erlebten Totenritualen beiwohnen und die Mythen, Legenden, Zeremonientexte, Gebete und heilkundlichen Anweisungen, die bisher nur mündlich weitergegeben wurden, zum ersten Mal schriftlich festhalten."




Dr. Amélie Schenk, Ethnologin und hervorragende Kennerin des Schamanentums und der Kultur verschiedener Naturvölker. Sie lebte bei Indianern Nordamerikas und längere Zeit in Indien, wo sie an der Benares Hindu University lehrte und über ethno-medizinische Praktiken im tibetischen Kulturraum des Himalaja arbeitete. Mittlerweile sind die Mongolei und angrenzende Gebiete ihr Forschungsschwerpunkt, wo sie die meiste Zeit lebt.






Amazon-Rezension: "Der Ruf zum Schamanen ereilt ja immer mehr Menschen gerade hier in Europa. Dies stimmt mich im Grundsatz sehr froh. Doch in 3-7 Wochen zum Schamanen-Profi?? Vorsicht! Wer Amelie Schenk gelesen hat, der weiss, dass man damit besser nicht so leichtfertig umgeht, der lernt - ebenso wie in Sewjan Weinstein s Buch über die Tuwa - auch die schmerzvolle Seite des Schamanen-Seins kennen. Nicht umsonst bezeichnen indigene Schamanen ihre Fähigkeiten als Schamanen-Krankheit, unter der sie ein Leben lang leiden müssen. Schon die ersten Seiten lassen einem den kalten Schauer den Rücken herunter laufen und zeigen eben auch die anderen Seiten.
Lassen Sie sich durch mich nicht von Ihrem Weg abbringen, denn in schamanischen Disziplinen stecken wunderbare und heilsame Kräfte - aber dieses Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er sich selbst "Schamane" bezeichnet ... Daher ganz klar: Ein Lese-Muss für Neu-"Schamanen".




"Amelie Schenk ist es mit diesem Buch gelungen, den Lebensweg einer heutigen Schamanin mit all seinen Schattenseiten aufzuzeichnen. Wer ihre Bücher gelesen hat, kann über die selbsternannten Psycho-Schamanen "unserer" Welt nur den Kopf schütteln. Das Buch geht in die Tiefe, berührt und lässt nicht mehr los. Schamanismus ist eben doch etwas anderes als eine Methode zur Selbstverwirklichung. Jeder, der dazu berufen ist, trägt schwer an dieser Last, das zeigt Galbe zusammen mit der Autorin auf eindeutige Weise."






Holdenhof - Mediathek
















Freitag, 30. November 2012





























Amélie Schenk
Der Gesang des Himmels: Galbe - Schamanin des Altai
O.W. Barth 2006







"Es war im frühen Winter 1994, da wurde eine gerade achtzehnjährige junge Frau der Tuwa - ein Nomadenvolk in den Bergen des Hohen Altai - im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt: 18 Tage lang isst, trink und schläft sie nicht. Die Geister ihrer Großmutter, der großen Tuwa-Schamanin Pürwü, die eineinhalb Jahre zuvor verstorben war, haben sie zu deren Nachfolgerin bestimmt ... Amélie Schenk, die seit Jahren vor allem in der Mongolei lebt, wird von der jungen Schamanin auserwählt als der Mensch, der erfahren und weise genug ist, ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihres Volkes zu erzählen, um so den Schatz des Wissens eines uralten Volkes für die Nachgeborenen zu erhalten. So darf sie noch nie von Außenstehenden erlebten Totenritualen beiwohnen und die Mythen, Legenden, Zeremonientexte, Gebete und heilkundlichen Anweisungen, die bisher nur mündlich weitergegeben wurden, zum ersten Mal schriftlich festhalten."






Dr. Amélie Schenk, Ethnologin und hervorragende Kennerin des Schamanentums und der Kultur verschiedener Naturvölker. Sie lebte bei Indianern Nordamerikas und längere Zeit in Indien, wo sie an der Benares Hindu University lehrte und über ethno-medizinische Praktiken im tibetischen Kulturraum des Himalaja arbeitete. Mittlerweile sind die Mongolei und angrenzende Gebiete ihr Forschungsschwerpunkt, wo sie die meiste Zeit lebt.







Amazon-Rezension: "Der Ruf zum Schamanen ereilt ja immer mehr Menschen gerade hier in Europa. Dies stimmt mich im Grundsatz sehr froh. Doch in 3-7 Wochen zum Schamanen-Profi?? Vorsicht! Wer Amelie Schenk gelesen hat, der weiss, dass man damit besser nicht so leichtfertig umgeht, der lernt - ebenso wie in Sewjan Weinstein s Buch über die Tuwa - auch die schmerzvolle Seite des Schamanen-Seins kennen. Nicht umsonst bezeichnen indigene Schamanen ihre Fähigkeiten als Schamanen-Krankheit, unter der sie ein Leben lang leiden müssen. Schon die ersten Seiten lassen einem den kalten Schauer den Rücken herunter laufen und zeigen eben auch die anderen Seiten.
Lassen Sie sich durch mich nicht von Ihrem Weg abbringen, denn in schamanischen Disziplinen stecken wunderbare und heilsame Kräfte - aber dieses Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er sich selbst "Schamane" bezeichnet ... Daher ganz klar: Ein Lese-Muss für Neu-"Schamanen".





"Amelie Schenk ist es mit diesem Buch gelungen, den Lebensweg einer heutigen Schamanin mit all seinen Schattenseiten aufzuzeichnen. Wer ihre Bücher gelesen hat, kann über die selbsternannten Psycho-Schamanen "unserer" Welt nur den Kopf schütteln. Das Buch geht in die Tiefe, berührt und lässt nicht mehr los. Schamanismus ist eben doch etwas anderes als eine Methode zur Selbstverwirklichung. Jeder, der dazu berufen ist, trägt schwer an dieser Last, das zeigt Galbe zusammen mit der Autorin auf eindeutige Weise."























Freitag, 14. Dezember 2012



















Zu den einflußreichsten Schriften über den Schamanismus zählten die des Religionshistorikers Mircea Eliade. Sein Werk Schamanismus und archaische Ekstasetechniken (dt: 1957) betrachtete die Thematik weltweit und fand entsprechend viele Leser; seine stark verallgemeinerte Synthese machte das Buch zum wichtigsten Bezugspunkt für die Schamanismusforschung. Das Werk hat jedoch deutliche Schwächen, insbesondere, weil Eliade nicht einen lebenden Schamanen getroffen hat und seine Informationen aus bereits veröffentlichten Quellen beziehen musste. Umso überraschender erscheint es, angesichts der schriftlich überlieferten Zeugnissse über Schamaninnen in Sibirien, dass es bei den Schamanen, die er beschreibt, fast ausschließlich um Männer geht.







Eliade gab sich in der Tat alle Mühe, Frauen ihren Status als Schamaninnen abzuerkennen. Die Schamaninnen der Mapuche in Chile bezeichnete er wortreich als "Zauberinnen" und bösartige Geschöpfe, die ihre Mitmenschen auf gemeine Weise attackierten, indem sie schädliche Dinge in sie hineinprojizierten. Die Dominanz der Schamaninnen in Korea betrachtete er als "Verfall des traditionellen Schamanismus". Und er bezeichnete frühe Schamaninnen in China als "besessene Menschen einer rudimentären Art". Einer der von ihm zitierten Autoren war Jan Jacob Marie de Groot. Doch de Groot, damals die wohl maßgeblichste Autorität in Sachen altchinesische Religion, hatte darauf hingewiesen, dass Schamaninnen im frühen chinesischen Schamanismus dominierten und als große Heilerinnen galten. (Fußnote)
Eliade tat auch den weiblichen Schamanismus in Japan ab, indem er von Frauen durchgeführte Rituale als bloße "Techniken zur Geist-Besessenheit" bezeichnete und Schamaninnen zu bloßen Spiritisten machte. Einmal mehr aber zeigen die von ihm benutzten Primärquellen und jüngere Informationen, dass die frühesten und mächtigsten Schamanen in Japan Frauen waren. Vom vierten bis zum zehnten Jahrhundert spielten besessene, große Schamaninnen (miko) zentrale gesellschaftliche Rollen in Ritual und Politik. Erst später verloren die miko unter dem Einfluß des Buddhismus ihren politschen Status und wurden ins Reich der "Folklore" abgedrängt. (Fußnote)








Eliades Arbeit über den Schamanismus war ein überzeugendes Produkt der Zeit, in der er lebte und schrieb, auch wenn sie (sic!) nicht den Tatsachen entsprach. In französischer Sprache wurde das Buch erstmals im Jahr 1951 veröffentlicht, zur Hochzeit der stark frauenfeindlich geprägten Bewegung der Psychoanalyse. Dass Eliade Frauen aus bedeutenden religiösen Rollen gestrichen hat, war vierzig Jahre lang nicht einmal eine Fußnote wert. (Fußnote)











In:
Barbara Tedlock, Die Kunst der Schamanin
Heilen und Wissen als weibliche Tradition






















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Freitag, 17. Mai 2013

Die Kunst der Schamanin

Zu den einflußreichsten Schriften über den Schamanismus zählten die des Religionshistorikers Mircea Eliade. Sein Werk Schamanismus und archaische Ekstasetechniken (dt: 1957) betrachtete die Thematik weltweit und fand entsprechend viele Leser; seine stark verallgemeinerte Synthese machte das Buch zum wichtigsten Bezugspunkt für die Schamanismusforschung. Das Werk hat jedoch deutliche Schwächen, insbesondere, weil Eliade nicht einen lebenden Schamanen getroffen hat und seine Informationen aus bereits veröffentlichten Quellen beziehen musste. Umso überraschender erscheint es, angesichts der schriftlich überlieferten Zeugnissse über Schamaninnen in Sibirien, dass es bei den Schamanen, die er beschreibt, fast ausschließlich um Männer geht.








Eliade gab sich in der Tat alle Mühe, Frauen ihren Status als Schamaninnen abzuerkennen. Die Schamaninnen der Mapuche in Chile bezeichnete er wortreich als "Zauberinnen" und bösartige Geschöpfe, die ihre Mitmenschen auf gemeine Weise attackierten, indem sie schädliche Dinge in sie hineinprojizierten. Die Dominanz der Schamaninnen in Korea betrachtete er als "Verfall des traditionellen Schamanismus". Und er bezeichnete frühe Schamaninnen in China als "besessene Menschen einer rudimentären Art". Einer der von ihm zitierten Autoren war Jan Jacob Marie de Groot. Doch de Groot, damals die wohl maßgeblichste Autorität in Sachen altchinesische Religion, hatte darauf hingewiesen, dass Schamaninnen im frühen chinesischen Schamanismus dominierten und als große Heilerinnen galten. (Fußnote)
Eliade tat auch den weiblichen Schamanismus in Japan ab, indem er von Frauen durchgeführte Rituale als bloße "Techniken zur Geist-Besessenheit" bezeichnete und Schamaninnen zu bloßen Spiritisten machte. Einmal mehr aber zeigen die von ihm benutzten Primärquellen und jüngere Informationen, dass die frühesten und mächtigsten Schamanen in Japan Frauen waren. Vom vierten bis zum zehnten Jahrhundert spielten besessene, große Schamaninnen (miko) zentrale gesellschaftliche Rollen in Ritual und Politik. Erst später verloren die miko unter dem Einfluß des Buddhismus ihren politschen Status und wurden ins Reich der "Folklore" abgedrängt. (Fußnote)







Eliades Arbeit über den Schamanismus war ein überzeugendes Produkt der Zeit, in der er lebte und schrieb, auch wenn sie (sic!) nicht den Tatsachen entsprach. In französischer Sprache wurde das Buch erstmals im Jahr 1951 veröffentlicht, zur Hochzeit der stark frauenfeindlich geprägten Bewegung der Psychoanalyse. Dass Eliade Frauen aus bedeutenden religiösen Rollen gestrichen hat, war vierzig Jahre lang nicht einmal eine Fußnote wert. (Fußnote)







In:
Barbara Tedlock, Die Kunst der Schamanin
Heilen und Wissen als weibliche Tradition






"Barbara Tedlock ist die Enkelin einer Hebamme und Heilerin der Ojibwe und wurde im Hochland Guatemala als Schamanin der Kiche Maya initiiert. Sie forscht und lehrt als Distinguished Professor of Anthropology an der School of American Research in Santa Fe, New Mexico. Lange Jahre war sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Dennis Tedlock die Herausgeberin der Zeitschrift The American Anthropologist. Die Autorin zahlreicher anthropologischer Schriften lebt in Buffalo/New York und Santa Fe/New Mexico."
























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Freitag, 15. März 2013




















Zu den einflußreichsten Schriften über den Schamanismus zählten die des Religionshistorikers Mircea Eliade. Sein Werk Schamanismus und archaische Ekstasetechniken (dt: 1957) betrachtete die Thematik weltweit und fand entsprechend viele Leser; seine stark verallgemeinerte Synthese machte das Buch zum wichtigsten Bezugspunkt für die Schamanismusforschung. Das Werk hat jedoch deutliche Schwächen, insbesondere, weil Eliade nicht einen lebenden Schamanen getroffen hat und seine Informationen aus bereits veröffentlichten Quellen beziehen musste. Umso überraschender erscheint es, angesichts der schriftlich überlieferten Zeugnissse über Schamaninnen in Sibirien, dass es bei den Schamanen, die er beschreibt, fast ausschließlich um Männer geht.







Eliade gab sich in der Tat alle Mühe, Frauen ihren Status als Schamaninnen abzuerkennen. Die Schamaninnen der Mapuche in Chile bezeichnete er wortreich als "Zauberinnen" und bösartige Geschöpfe, die ihre Mitmenschen auf gemeine Weise attackierten, indem sie schädliche Dinge in sie hineinprojizierten. Die Dominanz der Schamaninnen in Korea betrachtete er als "Verfall des traditionellen Schamanismus". Und er bezeichnete frühe Schamaninnen in China als "besessene Menschen einer rudimentären Art". Einer der von ihm zitierten Autoren war Jan Jacob Marie de Groot. Doch de Groot, damals die wohl maßgeblichste Autorität in Sachen altchinesische Religion, hatte darauf hingewiesen, dass Schamaninnen im frühen chinesischen Schamanismus dominierten und als große Heilerinnen galten. (Fußnote)
Eliade tat auch den weiblichen Schamanismus in Japan ab, indem er von Frauen durchgeführte Rituale als bloße "Techniken zur Geist-Besessenheit" bezeichnete und Schamaninnen zu bloßen Spiritisten machte. Einmal mehr aber zeigen die von ihm benutzten Primärquellen und jüngere Informationen, dass die frühesten und mächtigsten Schamanen in Japan Frauen waren. Vom vierten bis zum zehnten Jahrhundert spielten besessene, große Schamaninnen (miko) zentrale gesellschaftliche Rollen in Ritual und Politik. Erst später verloren die miko unter dem Einfluß des Buddhismus ihren politschen Status und wurden ins Reich der "Folklore" abgedrängt. (Fußnote)








Eliades Arbeit über den Schamanismus war ein überzeugendes Produkt der Zeit, in der er lebte und schrieb, auch wenn sie (sic!) nicht den Tatsachen entsprach. In französischer Sprache wurde das Buch erstmals im Jahr 1951 veröffentlicht, zur Hochzeit der stark frauenfeindlich geprägten Bewegung der Psychoanalyse. Dass Eliade Frauen aus bedeutenden religiösen Rollen gestrichen hat, war vierzig Jahre lang nicht einmal eine Fußnote wert. (Fußnote)










In:
Barbara Tedlock, Die Kunst der Schamanin
Heilen und Wissen als weibliche Tradition
























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Dienstag, 12. Januar 2010

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Golowin, Sergius - Das Reich der Schamanen. Die eurasische Kultur der Spiritualität: "Die Abendländer, die außer den verfemten Hexen! keine weiblichen Priester kannten, staunten über die häufig weiblichen Schamanen".









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Dienstag, 11. Februar 2020





























So Teilchen! Zugangscode Militärmedizin Gelb Grün. Und nun das nächste Lego zum Test. Gelle, der Hmmh Dreamer Lappen soeben? Noch mal eine Fernlenkung Arm rechts versuchen nach der Eingabe in die Datenbank: "framing .. die null ahnung fraktion wieder am rechner? unglaublich". Ich hatte vorher gesucht nach den Stichworten Kriegstrauma und Posttraumatische Belastungsstörungen und nur Müll gefunden. "Marita" soll was genau? So die Lappen! Nächste Nummer geht zur Bearbeitung. Gatekeeper, gut gemacht! Update 14 : 26 Uhr. Ich sehe es soeben am Bildschirm. Dazu dann der Eintrag in die Datenbank: yo gisela und de landmarkteilchen .. unsere luntegelegte lappencrew .. auch wieder mal normanne spielen wollen .. und in der provence lavendel pflücken? anwesenheitsprüfung rechner und haustechnikkontrolle






Und nun suche ich weiter auch in der Literatur über die Verzweiflung, die Menschen befällt, wenn sie darüber nachdenken, wie insbesondere junge Menschen in den Krieg getrieben werden um einer angeblich gerechten Sache wegen, und in Wirklichkeit nur kämpfen gegen sich selbst, gegen die eigenen Wurzeln, gegen das eigene Verlangen, die eigenen Bedürfnisse. Es gibt genügend literarische Beispiele. Und sieht man genauer hin, erkennt man auch die Mittel der Bewusstseinskontrolle. Und dann gibt es da die gereiften Krieger, nicht unbedingt eine Sache des Alters, die Soldaten, Schamanen, Kämpfer, die manchmal fast verzweifelt versuchen, dagegen anzugehen. Das Wort Schamanen wählte ich hier wegen des Begriffes des verletzten Kriegers und Heilers, der nur das heilen kann, was er und sie selber auch erlebt hat. Die Suche nach Lösungen, der Kampf und die permanente Frage nach dem Sinn kennt auch bittere und fast verzweifelte Tage.





























Samstag, 9. Januar 2021

Rites

Das uralte Konzept der Schamanen, die kennen, was sie heilen. Und die ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit geben für uns alle im Rythmus der Jahreszeiten, im Rythmus der Natur. Nur hin und wieder hilft da jemand dann noch etwas nach. Na gut. Auch das dient dann wohl meistens einem guten Zweck! Vielen vielen Dank an Nigel Slater. Es war mir eine Freude in einer der Nächte, in denen Schamanen wohl wachsen sollen an sich selbst.

Sonntag, 21. Februar 2021

Bitte Bitte!

Lasst mich diesen  Frühlingsritus nicht auch noch hier erklären müssen! Menno! Doch. Das ist ein Baum. Bärlis. Mit Zweigen. Und da hängen ziemlich deutlich eine männliche Figur und eine weibliche Figur. Rot. Richtig. Das ist eine sehr starke Lebensfarbe. Nein, da hängt weder ein Vogel noch eine Fledermaus. Ja. Wahrscheinlich fehlten dem Schamanen wohl gerade die verständlichen Samen - Symbole. Nein, es gehört nicht zum Ritual eines Schamanen, jedenfalls nicht, soweit mir bekannt, eine vielfach "verstrahlte Fledermaus" an den Zweig zu hängen. Gab es da vielleicht irgendwelche gestörten Funkverbindungen? Wer genau soll solche Wunsch-Anmeldungen gesagt haben? Ganz sicher? Oder lag das eventuell am gestörten Funkverkehr? Keine Connection mit dem Chef? Oder eine eher gestörte? Doch, das kommt vor. Genau wie das Gegrinse dazu. Alles klar in der Leitung? Auch da vorne rechts? Na? Auch den Befehl einer verstrahlten Fledermaus verstanden? Rein mythologisch betrachtet fehlt da allerdings noch etwas. Doch. Dracula ist auch schon da. Brandenburg Ostkurve. Beispielsweise. Da hockt der arme Kerl wieder ganz inkognito im Boot. Bei Bärli.

Samstag, 6. Februar 2010

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In diesem Artikel lesen wir wieder einmal: Das Böse ist eine Frau. Und alles, was wir (noch) nicht erklären können, beruht auf Tricks und Zauberei. Sagt schließlich auch Dr. Rauni Kilde. Aber keine Sorge: Geister sind auch nur Menschen. Und das Hochheben von Tischen ist eine Beschäftigung für den spirituellen Kindergarten. Möchte vielleicht jemand in Gedanken auf einen Ausflug in den Altai reisen? Achtung: Kunden, die diese verlinkte Lektüre lasen, kauften allerdings auch die Werke von weniger weisen Autoren, die anders abbiegen, als sie blinken, damit insbesondere Frauen folgen. Manche merken so was ziemlich schnell. Ratsam ist es, sich zu Hause in aller Ruhe kulturhistorisches Wissen anzueignen von Autorinnen wie der oben verlinkten Ethnologin Amelie Schenk oder Autoren wie: "Golowin, Sergius - Das Reich der Schamanen. Die eurasische Kultur der Spiritualität." Zitat aus diesem Buch: "Die Abendländer, die außer den verfemten Hexen! keine weiblichen Priester kannten, staunten über die häufig weiblichen Schamanen".
Ich empfehle gerade am Anfang des inneren Weges weniger den Besuch von Seminaren - die LeserInnen des ISLA-Blogs werden wissen, was ich damit meine und sind gut informiert - sondern mehr kulturhistorische Bildung inklusive solider Kenntnisse der Matriarchatsforschung aus den Büchern wirklich Weiser, dazu eine gehörige Portion Selbstvertrauen, die sich fast automatisch ergibt aus einer fundierten Bildungsgrundlage sowie die Lektüre möglichst unbearbeiteter Publikationen. Denn wer öfter bestimmte Themen über das Internet bestellt, bei dem schleichen sich auf Dauer gerne fremde Buchstaben mit auffälligen Parallelen zum eigenen Leben ein. Für die, die den Inneren Weg wirklich wagen wollen, empfehle ich schließlich Gelassenheit gegenüber jeglichen V-Versuchen.











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Dienstag, 26. Juli 2022

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"Mädche dürfe kriesche, Indianer kriesche nit"
(kriesche, kölscher Dialekt: Weinen). 




Es dürfen jetzt aber natürlich auch weitere dämliche Anmerkungen gemacht werden. Auch zu den erheblichen Kraft-Anstrengungen im Rahmen der Konzeptplanung! Man muss einfach wissen, wovon man spricht. Das uralte Konzept des Schamanen. Weitere dämliche Witze? Oder vielleicht doch wesentlich mehr Bildung? Mit Humor? In der Tat. Die Konzeptplanung der Lernumgebung des Zug der Zeit: Es kostet mich manches viel, sehr viel Überwindung. Wieviel, das war mir vorher auch nicht ganz so klar. Aber auch das gehört dazu! Jede Menge Aufgaben. Weitere Tests auch im Zusammenhang mit dem Kontext der Bereitschaft zur Ethnischen Säuberung und dem Versuch, luntegelegte Bewegungen zur Landnahme zu instrumentalisieren. Leider nichts, absolut nichts neues! 




Geschichte, Zeitgeschichte, Dehybride Kriegsführung: Es folgen mehr fachwissenschaftliche Artikel und die Beschreibung von Mitteln und Methoden, der Widerstand ist entsprechend groß! Gerne doch!  Unglaubliche Ergebnisse bisher mit Versuchen zu sabotieren, zu stoppen: Wie nicht anders zu erwarten! Kooperierende Dienste sind umso notwendiger! Das Fachgebiet "Extremismus und luntegelegte autoritäre Psychogruppen" ist riesig! In der Tat! Und nicht jede und jeder freut sich über die Öffentlichkeit. Manches allerdings muss in der Tat behutsam angegangen werden. Richtig! Ich freue mich dann immer wieder sehr über die wohltuenden Momente, denke an den weiteren Aufbau der Lernumgebung. Und Sie? Sie wollten hinter wen genau in der Leitung? Und was genau versuchen zu sabotieren? Mit welchen Mitteln und Methoden? Na gut! Gerne doch!

Dienstag, 17. August 2021

Ohne Worte!

Museum im Robert - Koch - Institut: Behandlungsstelle für "Überempfindlichkeits - Kranke" - Der Permalink lautet https://erinnerungszeichen-rki.de/lucie-adelsberger




Siehe auch das Thema: Sensitive Fähigkeiten und Training von Soldaten und Polizisten in Sondereinsätzen, alte Schamanen-Methoden und (moderne) Kriegsführung, (So ein alter weiser Indianer beispielsweise konnte schon früher gar nicht sensitiv und empfindlich genug sein im Einsatz, wenn es denn den eigenen Truppen diente), Thema Ginger Gen und besondere Fähigkeiten, Gegenteilige Mechanismen wie Thema Autismus als gesunder, mentaler und sozialer Rückzug und eine Anpassung dieser Krankheitsdiagnose an den Nationalsozialismus, Blog - Beiträge und Quellen z.B. Steven Hassan




Thema Ritalin und sogenannte hyperaktive Kinder, Gezielte Stimulation und Reizüberflutung, Einsammeln für autoritäre Psychogruppen bei Unzufriedenheit mit der Problematik und Behandlung, Thema BCI - Brain - Computer - Interfaces, Fernlenkungen als Kriegswaffe auf feindlichem Boden, Thema Nervosität und Unruhe, Stimmungswechsel etc, dazu diverse Testverfahren. Ohne weiteren Kommentar

Sonntag, 29. Dezember 2024

( Interna ..)

Zur Frage der Manipulation von Quellen soeben eine weitere Beweismittelführung am Tag des Geburtstages vom kleinen und sehr groß gewordenen Ritter in Ausbildung! Weitere Recherchen sind notwendig. Es wäre nicht der erste Fall! Quellen, Bücher und diverse inwieweit verändert? Text-Quellen mit Zitaten im Military Blog beispielsweise. Hier Kontext Rabbi Dr. Jill Hammer und die Frage zur antiken Quelle Sefer Yetzirah. Was heißt soeben "Na Toll" - Geschallspiele? Dazu am Unterleib welche terroristische Fernlenkung ermittelnder Einheiten, Internationale Werte-Gemeinschaft, trotz expliziter Warnung? 




Die antike Quelle Sefer Yetzirah wurde von Rabbi Dr. Jill Hammer im Buch "Return to the Place. The Magic, Meditation  and Mystery of Sefer Yetzirah" immer wieder zitiert und hier im Military Blog als ein wohltuendes Beispiel für naturwissenschaftliche Grundlagen und Respekt vor der Schöpfung zitiert, in der auch das Geheimnis zur Frage von Mann und Frau oder Frau und Mann als Geheimnis der Reihenfolge in der Schöpfung bewahrt wurde. Ein wunderbar wohltuendes Dokument auch zur Gleichheit und dem gleichzeitigen Respekt vor Unterschieden.  














Die Recherche am Screen soeben ist leider unerfreulich, dazu terroristische Fernlenkung von Einheiten bei freigeschalteter Sicherheitsstufe! Aversives Gesabble in Double Binds? Darling? Noch mal Druckdarmgespiele, Muss-Mal-Gespiele als was bitte? Nur ein Hinweis deutlich formuliert: Ihnen war jegliche Nutzung der Datenbanken militärischer juristischer Einheiten untersagt! Sie versuchen es dennoch ... ! Einheit Polizei und Militär, bitte ohne nähere Angaben, weiterer Handlungsbedarf im Zuge hybrider Kriegsführung. Hinter wen wollten Sie?






Montag, 30. Dezember 2024
Eine ergänzende Anmerkung auch zum Beitrag "Frau Holle und der Kinderzug": 





Anmerkung: In diesem Märchen kommt auch zum Ausdruck das Motiv des Psychopompos, des Seelenbegleiters, der die Sterbenden hinübergeleitet in das Reich der Toten, in das Reich der Wiederkehr. Es ist die Aufgabe der Priester, der Schamanen, die aus der Hand von Frauen genommen wurde in vielen spirituellen und religiösen Traditionen. Heide Göttner-Abendroth, (die Ursprüngliche ...) macht darauf aufmerksam, dass auch Hel eine solche Priesterin und segnende Wegbegleiterin der Sterbenden ist auf dem Weg ins Totenreich. Die germanische Interpretation der Hel als tötende Göttin wird leider auch in rechtsextremistischen Kreisen benutzt, ganze Märchenstraßen in Deutschland stehen sich in Fronten gegenüber, die Schlacht auf dem Büchermarkt tut ihr übriges dank zahlreich strömender Finanzquellen, und das Luntelegen von Frauen nutzt diversen Organisationen. Ermittlungen bitte ohne nähere Angaben, Hybride Kriegsführung. 







Das Motiv der Oonagh und Prince Arthur ist ein Bild, das die segnende Funktion zum Ritter und die segnende Funktion auf dem Weg des Überganges darstellt. (Aus Sicherheitsgründen im Kriegsjahr 2024 erfolgt diese ergänzende Anmerkung nun ersten zu einem späteren Zeitpunkt! Ich bitte um Verständnis. A.H. - Asta Löwenthal) Das Motiv des Segens kennen viele auch durch die filmischen Umsetzungen in "Die Nebel von Avalon". Das Buch zum Film ist - am Rande bemerkt - eine feministische Um-Interpretation des patriarchalen Herrschaftsmodell und wird von diversen feministischen Strömungen missbraucht.







 In der jüdischen Tradition gibt es die Rolle der schauspielernden Toten, Dybukks, die die Toten spielen sollen in der Welt des Übergangs und der Wiederkehr. Siehe dazu beispielsweise "The Hebrew Priestess" von Jill Hammer, nun Rabbi Dr. Jill Hammer. Diese Traditionen wurden insbesondere in Mittel- und Osteuropa durch Frauen auch in den Shtetl aufrechterhalten, so lange es möglich war. Sogenannte reformbewegte Gruppen haben diese Traditionen nicht mehr fortgeführt, der Erste Weltkrieg und der Zweite vollbrachte ganze Arbeit!







Köln, im Kriegsjahr 2024

Montag, 3. Oktober 2016


























Yuval Was bitte? La Or? Und ein Update um 20 : 46 Uhr. Am Smartphone. Habe nur die ersten 3 Beiträge gelesen. Reicht schon. Und eine Klatsche! Feedback. 1 Beitrag Putin platzt, nächster Beitrag Männer mit Bauch heiß, nächster Beitrag Amaluna. In der Tat. Das war das Gefühl ... So. Dann mal die Antwort!






21 : 25 Uhr. Tja Jungs. So streut man gezielt Desinformation. Und nutzt die Technik. Was anderen überhaupt nicht auffällt. So viele Fotos. Stimmt. Da bin ich halt alleine, arm, alt. Sonst noch was? Wie langweilig, so ein wenig Aufklärung über das Business, in dem sämtliche Dienste in Köln sich gegenseitig in die Quere kommen. Aber das Konzept des Anbindens der Boote an den Baum soll dann doch überleben. Nicht wahr? Ich fülle allerdings keinen Harem. Und sorge für weitere heimliche Ehefrauen mit Nachwuchs irgendwo, die den Zugang ins Milieu dann ungemein erleichtern. Ich handele nicht mit Teppichen. Und mein Auto steht auch nicht um die Ecke, während ich mit jemandem heiß und innig flirte, und die jeweilige Lebensgefährtin von der Schicht im Auto wartet. Manchmal mit Zweit-Schlüssel der Residenten-Wohnung auch intime Anteilnahme hat. Was wirklich wunderbare Fotos gibt. Oder auch gerne mal im großen abgedunkelten Van an der Ampel wartet. Denn das nächste Zelt für den Camping-Platz auf dem Festival will schließlich gut gewählt sein. Ich hatte und habe nicht vor, im Zelt-Business zu arbeiten. Und Festivals interessieren mich auch eher weniger. Mir hat der der seit Jahren erste Besuch auf der Loreley wirklich gereicht. Und kaum wieder in Köln angekommen, habe ich dann statt eines wenigstens wohltuenden Ausklangs des Abends den Satz auf dem Smartphone lesen dürfen, dass Anja bitte in Ruhe gelassen werden will. Was ich ganz gut verstehen konnte. War der Lärm auf der Loreley für mich doch wirklich fast unerträglich. Und dass ich unterwegs am besten kollabiert wäre, das wünschte man mir angeblich auch. Keine Ahnung, wer das wieder war. Das fällt aber wohl wieder unter die Kategorie "Fotzen Ficken und Enttarnen".







Nichts destotrotz: Hinter meinem Rücken spielt man nicht auf meine Kosten. Versucht, mich mit Desinformationen zu füttern. Nutzt aber selbstverständlich meine Arbeit und meine Fähigkeiten. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich eine Einverständnis-Erklärung zu bestimmten Strategien gegeben habe. Cui Bono? Wem nutzt es? Eine uralte Geschichte. Die Heilkraft der Hexen und weiblichen Schamanen? Am besten umsonst. Außerdem: Wehe, wenn sie zu mächtig werden. Im Mittelalter wurde daher die Lösung des Scheiterhaufens favorisiert. Wie gut, dass wir nicht mehr im Mittelalter, genauer gesagt, in der frühen Neuzeit leben. *Hust* Manche investieren einfach auch nicht in Affen. Kopieren sie aber umso lieber. Da hilft dann allerdings wirklich nur noch der Hengst. Und der Teppich.
Nun, wie dem auch sei, aufgrund des wirklich unangenehmen Settings im Eingang ist jetzt als Antwort wieder mal ein Kirschbaum fällig. Wie schade, wenn im nächsten Puff des Pascha-Paradieses dann leider die Lichter ausgehen.







By the way: Dieser Beitrag bekam soeben 4 Punkte. Es fehlt dann die 3. Macht 7. Und 1 ist 8. Gute Nacht!




























Dienstag, 4. Juni 2024

Krimtataren

Es gibt Situationen, in denen auch Wikipedia verlinkt wird im Military Blog, und sei es, weil ich nach längerer Recherche auch gar keine andere Quelle gefunden habe zur Vielfalt der Krim und ihrer Bewohner. Update Mittwoch, 12 : 48 Uhr. Es gibt sie doch, die anderen Quellen. Hier ist eine zur Geschichte der Krimtschaken mit dem Permalink https://www.ukrainer.net/de-krimtschaken-2/ nun auf diversen Boards der Lernumgebung des Zug der Zeit. Gut, weiter im alten Text: Die Krimtataren, das vielleicht auch an die Adresse unserer Esoteriker im Westen gerichtet, die dem Hinduismus manchmal nur sehr selektiv huldigen, waren nicht nur muslimischen Glaubens, es waren und sind auch Schamanen mit vielfältigen Traditionen. Und es sind auch, man staune, Juden verschiedener Glaubensrichtungen. 




3 :13 Uhr. Seit gestern provoziert eine terroristische luntegelegte Frontgruppe wiederholt auch in diesem Kontext. Ein Video mit einer Dokumentation zur Ausbildung von Jugend war unter anderem der Anlass, in der Tat, manche ausgedehnte sportliche Bewegungsübung im Halsbereich ist besser zu unterlassen wie das komplette exzessive Kreisen des Kopfes, bitte, die Verletzungsgefahr ist groß insbesondere in Zeiten, in denen auch noch Muskulaturen beschossen sein könnten. Hier vor Ort setzen sich die luntegelegten Reaktionen fort. Darling, Sie denken an an den Besuch ganz im Gegenzug und an wissenschaftliche Austausch-Programme? Und noch ein Nachtrag: Handtücher, Jogginghosen und was noch? In wessen Diensträumen? Allen Ernstes? 




Und zur Angabe des ELT, Cyberfeld KI versucht soeben wer genau ein weiteres Mal eine Atemlähmung von Einheiten, dazu das parasitär sublime Gesabble? Die Alfred-Allergie? Wie oft die Provokation in den vergangenen Stunden am Unterleib? Druck Spannung Bauch als Folge terroristischer Provokationen? Und wie weit sind die Kopien der Koryphäen heute unter anderem mit provozierend gelb-grüner Hundeleine? Bei der gezielten Gefährder-Ansprache wollten Sie wen genau provozieren und noch einmal Ihr Spielzeug-Handy zücken? Entzückend! Die Damen möchten auch ins NATO-Seminar!




Nachtrag und Update 1 : 45 Uhr. Richtig. Nachts. Während der Neustart läuft, und wer genau sonst noch welche Übungen macht, was ich bitte, bitte nicht weiter wissen muss: Krankengymnastische Übungen für mich, etwas Ausdauer-Training und dabei im Einsatz: Mentale Frustrationstoleranz! F*** (Was? Menno! Das war ich nicht. Das war wieder de KI ..) .. Welche Muskulaturen waren es noch, die mit Hilfe von Übungen während der vergangenen Tage ein paar Mal wieder vorsichtig gedehnt und belastet wurden? Genau die, die jetzt wieder so schön steif sind ...? Och nee .. Na gut ...




Sitze jetzt ja wieder am Schreibtisch ... Und gleich noch am geöffneten Fenster ein paar Übungen Becken-Muskulatur, Unterleib .. Und wer genau will dann wieder dank wirklich hilfreicher terroristischer Fernlenkung mitmachen? ... 01 : 51 Uhr .. Och .. Sieh' an ... ! Wie "nee"? Bitte, ich sage jetzt mal nix dazu .. Mannn ... Datt is wieder deine ...? Schatz, ich bin uralt ... Keine Sorge ...! Mannn, mal' deine Herrentorte wenigstens mit Henna an ... Vielleicht hilft das ja ... Och .. Da is ja noch mehr ... ! Felix .. 

Donnerstag, 7. Juni 2012

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"Im deutschen Sprachgebrauch ist aus Zigeuner der „herumziehenden Gauner“ geworden. Ist es dann nicht besser, so einen negativ belasteten Begriff nicht zu verwenden?"



Reinhardt: "Ihr dürft uns Zigeuner nennen. Die Vorsicht im Umgang mit dem Wort ist Blödsinn. Die neuen Begriffe haben Politiker erfunden. Wir Zigeuner haben uns krummgelacht, als man entschieden hat, dass man nicht mehr Zigeuner sagen darf."



"Bei einem Auftritt mit der Band EleganCi auf einer kleinen Karnevalsbühne haben Sie sich selber mit den Worten anmoderiert: Haltet eure Portemonnaies fest, hier kommen die Zigeuner. Und dann ein Lied drüber gemacht. Verstärkt man nicht so die Klischees?"



Rumstajn: "Mein Vater war Clown im Zirkus. Man muss über sich selber lachen können. Ist doch klar: Wenn man einen Zigeuner sieht, hält man sein Portemonnaie fest, oder? Das mache ich auch. Das ist ein Automatismus."
Zigeunerfestival.de









Anmerkung:




Keiner sollte für sich in Anspruch nehmen, Frontführer und Sprachrohr aller zu sein. Veranstalter und Partner dieses Festivals sind unter anderem die Evangelische Kirche und die "Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandter Gruppen".
Interessant! Was dazu wohl der Schweizer Sergius Golowin sagen würde? Hier noch einmal ein ISLA-Eintrag:



"Als Fahrende einst sowohl geachtet als auch gefürchtet, da sie über enormes Wissen um Magie, Heil- und Kräuterkunde verfügten, das zum großen Teil verlorenging, als Clans zwangsweise sesshaft gemacht wurden und man versuchte, sie zum Christentum zu bekehren. Wieder und wieder vertreibt man sie seitdem von ihren Plätzen, da die Clanmitglieder zu oft nicht willig sind, sich in billigster entfremdeter Arbeit zu verdingen. Die Stammesmütter haben immer noch relativ viel Macht, die sich auch spirituell entfaltet. Nicht weiter verwunderlich ist es, dass Hitler auch Zigeuner ins KZ steckte, denn es war eine Zigeunerin, die ihm prophezeit hatte: "Dein Stern wird erbleichen und du wirst durch Feuer untergehen!"






Literatur von Sergius Golowin unter anderem:
Der ewige Zigeuner im Abendland
Die weisen Frauen. Die Hexen und ihr Heilwissen
Hexen, Hippies, Rosenkreuzer. 500 Jahre magische Morgenlandfahrt
Das Reich des Schamanen. Der eurasische Weg der Weisheit
Alle Titel sind in der Holdenhof - Mediathek verfügbar.







Einmal im Jahr findet im französischen Saintes-Maries-de-la-Mer eine Wallfahrt der Sinti und Roma statt. Es ist das Fest der Schwarzen Sarah. "Die heilige Sarah, auch Schwarze Sarah genannt, ist die Schutzheilige der französischen und spanischen Roma. Ihre Reliquien werden im französischen Saintes-Maries-de-la-Mer aufbewahrt. Dort befindet sich auch eine Statue der Kali-Sara.
... Jeder Cinto und Rom sollte mindestens einmal in seinem Leben an einer der vielen Wallfahrten teilnehmen. Bei einer der herausragendsten Wallfahrten geht es vor allem um die Heilige Sara la Kali – Sara die Schwarze. Von der „schwarzen“ Jungfrau gibt es neben vielen anderen Legenden schon seit 1521 Berichte. Man erzählt sich, dass sie, eine gitana*), mit ihrem Stamm an der Rhônemündung lebte und um Gaben bittend in der Camargue herumzog:
„Die heiligen Frauen, Maria Salomäa und Maria Jakobäa, wurden vor langer Zeit aus Ägypten vertrieben. Ihre Magd, Sara, begleitete sie. In einer zerbrechlichen Barke trieben die drei Frauen über das Meer und landeten an einem flachen Strand, über den sich die Kirche, von Fischerhütten umgeben, erhob. Dieses Dorf nannte man später Les-Saintes-Maries-de-la-Mer.“ Sara, die „ägyptische“ Dienerin, wurde so zur Schutzpatronin der europäischen Cinti und Roma. Zum Fest in der Nacht vom 24. zum 25. Mai pilgert man alljährlich in Scharen zu ihr. Neben dem religiösen Erlebnis ist der feierliche Anlass auch geprägt durch seinen internationalen Charakter. Französische, spanische, italienische und deutsche Cinti und Roma finden hier regelmäßig zu einem Familientreffen zusammen, das alle nationalen Grenzen überschreitet."






Siehe zum Thema: Schwarze Madonna. Sie ist die dreifache Göttin. Die Himmelskönigin. In der Holdenhof - Mediathek verfügbar dazu unter anderem: Gerda Weiler, Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols. Weitere Informationen auch bei:






darkmother.net
http://darkmother.net/
african origins and godmother
Website Lucia Birnbaum
About the author




















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Sonntag, 25. September 2016



























Der Familienschamanismus der Frauen steht in engster Beziehung zum Ahnenkult, und es ist eine sehr aufschlußreiche Feststellung, daß der Schamanismus nicht aus der sog. 'Jagdmagie' der Männer entstanden ist - wie fraglos immer behauptet wird -, sondern aus dem von den Frauen ausgeübten, uralten familialen Totenkult, der aufs engste mit dem Wiedergeburtsglauben verknüpft ist. ( ) Dafür spricht, daß die Haupthandlung im archaischen Schamanismus eine lebende Verkörperung der gestorbenen Familienmitglieder durch junge Familienangehörige bei den Totenfesten ist, und zwar der Ahnin durch ihre Enkelin und des Ahnen (Mutterbruders) durch den Großneffen. Hier liegt die alte Idee zugrunde, daß die Großeltern in ihren Enkeln der gleichen Sippe wiederkehren. Bei Matrilinearität ist klarerweise die Enkelin wesentlich wichtiger, denn sie verkörpert die direkte Linie der Wiedergeburt.








... In dieser ursprünglichen Form des Schamanismus konnten nur Frauen wegen ihrer Wiedergebärfähigkeit Schamaninnen sein. Die Verhältnisse änderten sich beim Aufkommen der Patrilinearität, wo Söhne und Enkel sich in die Rolle des Schamanen drängten, die Frauen die Ausschließlichkeit der priesterlichen Funktion verloren und damit der alte Sinn des Schamanisierens als Suche nach der Ahnenseele verlorenging. Statt dessen suchte der Schamane nun nach der Seele eines Kranken in der Anderswelt, wo ein Dämon sie gefangenhielt. In dieser vom eigentlichen Sinn entfremdeten Form erscheint den Ethnologen das Phänomen des Schamanismus, und es ist verständlich, daß sie sich darauf keine befriedigende Erklärung machen können. Aber diese ist nicht so schwierig, wenn wir - wie einige andere Forscher - vom weiblichen Ursprung des Schamanismus ausgehen. Er spiegelt sich noch in der schönen Erzählung von der jungen Schamanin Nisan, die im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen als einzige einen Toten wieder zum Leben erwecken kann. ( )
Im patriarchalen China konnte der Wu-Kult nie ganz unterdrückt und nie ganz vollständig vereinnahmt werden, bis die Kaiser sich gezwungen sahen, eine Wu-Schamanin als repräsentative Person sogar am Hofe zuzulassen. ( )









Der Werdegang einer Schamanin birgt erhebliche Schwierigkeiten, sofern sie diese Würde nicht geerbt hat, was im heutigen Schamanismus Koreas sehr selten geworden ist. Die schamanische Berufung zeigt sich durch die sogenannte 'Schamanenkrankheit', die in jedem Lebensalter, meist aber in der Pubertät auftritt. Sie zeigt sich in Anzeichen wie Träumen und Visionen von Göttern, Hören der Stimmen von Geistern, intuitivem Äußern von Prophezeiungen, die dann eintreffen, und anderen mystischen Erfahrungen. Frauen mit diesen Anzeichen wurden in der patriarchalen Oberschicht Koreas getötet, im modernen Patriarchat Europas und Amerikas geraten sie in der Regel in die Mühlen der Psychiatrie.
Bei archaischen Völkern galt dieser Zustand dagegen als heilig, da sich in den Augen der Menschen darin eine Geistbesessenheit manifestierte. Aber längst nicht jede Person, die von dieser 'Krankheit' ergriffen wurde und wird, kann Schamanin werden, denn bevor es durch eine erfahrene Schamanin zu einer Initiationszeremonie kommt, wird erst geprüft, ob es sich bei diesen Anzeichen um echte Besessenheit oder nur um üble Tricks von Geistern handelt. In unserer Sprache übersetzt meint dies, daß erfahrene Schamaninnen eine Psychose sehr wohl von einem traumatischen Durchbruch echter spiritueller Begabung unterscheiden können.










Heide Göttner-Abendroth: Das Matriarchat II,1. Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien






























Mittwoch, 13. Juni 2012

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"Ekstase ist der Tanz der einzelnen mit dem All. Ek-stasis: Ekstase ist das Heraustreten aus sich selbst und bedeutet damit verbunden die Aufhebung des konditionierten Geistes. Das ganze Leben wurde als Teilnahme am spirituellen Ganzen, das die Göttin verkörperte, erfahren. In dieser magischen Einheit waren Ekstase und verantwortliches Handeln (das heißt Empfänglichsein und Antwortgeben) eins. Die Verbindung zur Göttin wurde daher schon in frühester Zeit durch ihr wesensgleiche, zur Ekstase fähige Frauen hergestellt - durch Schamaninnen und Seherinnen. Im Trance-Zustand waren sie verantwortlich dafür, daß die Energiebahnen zwischen Individuum, Gruppe und kosmischem Ursprung offengehalten wurden. Sie heilten, übertrugen Lebenskräfte und brachten sie ins Gleichgewicht.
Es ist bemerkenswert, daß bis auf den heutigen Tag in allen patriarchalen Weltreligionen immer noch 'Frauengewänder' die offizielle Priestertracht sind und daß männliche Priester die Rolle einer Art 'männlicher Mutter' einnehmen. Bei sibirischen Stämmen gibt es männliche Schamanen, die symbolische 'Brüste' auf ihren Gewändern tragen. Männer wurden die neuen Priester des Vater-Gottes, aber Frauen blieben die Schamaninnen ('Hexen') der ekstatischen Mutter.








In uns allen, im Innersten des Wesens, ist das Wirken des Universums - Ihr Wesen - allgegenwärtig.








Ekstase ist die einzige Möglichkeit für die Seele, sich in der Vereinigung mit der Göttin zu verlieren. Auch einige männliche Philosophen wußten das. So sagt zum Beispiel Martin Buber: Im Schoß der Mutter war die ungeteilte Welt, die der Form vorausgeht. Bei der Geburt vergessen wir das, aber wir vergessen es nie ganz. Die Erinnerung an jene ungeteilte ursprüngliche Welt lebt fort als 'geheimes Wunschbild', und das ist die wahre Bedeutung des Wunsches, in den Mutterleib zurückzukehren. Es ist ganz und gar nichts Pathologisches, sondern stellt ein natürliches Verlangen dar, die kosmische Verbindung wiederherzustellen."








"Das Außersichsein wird in der patriarchalischen Gesellschaft in höchstem Maße unterdrückt. Männer haben Angst davor, sie könnten ihren gesellschaftlichen Status als Gebieter oder Ehemann verlieren und als Sohn zu ihrer kosmischen Mutter zurückkehren. Sie fürchten, auf dem Höhepunkt des Orgasmus ihren Geist an den Kosmischen Geist zu verlieren, sie fürchten die Nähe zur Todeserfahrung (Ichverlust) und zum Wahnsinn ('lunacy', Hingabe an den Mond). Als Folge davon benutzen Männer, nachdem sie Körper und Geist voneinander getrennt haben, ihren Körper (bzw. Penis) als Instrument 'unbeteiligter' Erfahrung, sie würdigen die Sexualität zum Abwehrinstrument gegen die Liebe herab. Das tiefste Ich-Du-Erlebnis, dessen Menschen fähig sind - die einem Todesorgasmus ähnliche Erfahrung, bei der das Ich jede Abwehr aufgibt und eins wird mit dem Kosmischen Selbst - kann es im Patriarchat nicht geben, weil der Geist des Patriarchats alle Ekstaseerlebnisse seiner Geschöpfe ablehnt und verurteilt.
Der Mann hält also sein in sich selbst verkapseltes Ego aufrecht, während die Frau als fleischliches Objekt entpersönlicht wird. Wenn Frauen als 'sexuell passiv' und 'von Natur aus masochistisch' abgestempelt werden, hat das hochpolitische Gründe:
Entpersönlichte Sexualität gibt dem Mann die Möglichkeit, sein Ego, d.h. sein Eigentumsrecht aufrechtzuerhalten. Und es gibt keine starke selbstbewußte Frau, die ihn im Namen einer größeren Transzendenz in Frage stellen könnte. Jenseits des Ödlands der Verzweiflung, des Leidens und der Entfremdung liegen Göttinnen-Reiche unendlicher Freude und Erleuchtung - der Kriegsgott aber steht an der Grenze und will kein männliches Ego diese Grenze überschreiten lassen."









Der Teufel sitzt denen im Nacken,
die die Göttin verleugnet haben.












Aus:
Monica Sjöö, Barbara Mor,
Wiederkehr der Großen Göttin.
Die Religion der großen kosmischen Mutter und ihre Vertreibung durch den Vatergott






















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Samstag, 16. April 2016





























So. Und nun noch eine Umarmung? Oder doch lieber etwas LA SS? Ach, Los Angeles ... Und deutsche AblegerInnen. Nicht nur ganz im Süden. In Stuttgart. Und anderen Orten. Heute schon einen Schamanen gesichtet? Einen Dämon?Oder eine Schlange? Manche lachen sogar laut. Beispielsweise wenn sie lesen, wie junge Leute ein bisschen luntegelegt werden sollen über den Faktor Neid. Heute schon eine Reise unternommen? Oder doch eher das nächste Seminar mit Allmachts-Psychologie und Auditing im Angebot besucht? Das Niveau der Fernuniversität Hagen ist das allerdings eher weniger. Manches glänzende Gold entpuppt sich bei näherem Blick einfach als billige Kopie, mit dem der große Sack gefüllt wird. Goldig, gelle? Und dann wäre da die Version, wie Old zu Gold wurde ... Gelingt total gut ...!
Apropos Gold. Ich kann bei solch goldigen Projekten wie dem Bahnhofsbau durchaus verstehen, dass sich ehemalige kleine und mittlere Unternehmens-InhaberInnen zusammentun, und ihre Erfahrungen austauschen beispielsweise über Insolvenzverwalter, die genüsslich die Füße auf dem Konferenztisch ausstreckten, und sich die Filetstücke herausssuchten aus der dank des Bahnhofs-Baus pleite gegangenen Firma. Ich habe die Traurigkeit, die kaum zu unterdrückende Wut, das Nicht-Verstehen einer Bau-Ingenieurin und Firmen-Inhaberin noch gut in Erinnerung.







Ich kann verstehen, wenn man da gemeinsam das intensive Gespräch mit einzelnen Bahn-MitarbeiterInnen sucht. Sich gründlich in den Shopping-Malls umsieht. Den Blick für hilfsdienende Dosen, ähhh, Schablonen mit und ohne Orangen-Uniform schärft. Und sich nicht von Honigtöpfen unter falscher Flagge aus der gleichen Richtung einfangen lässt. Ja. Ich bin ebenfalls so wütend. So unglaublich luntegelegt. Aus diesen und einigen anderen Gründen … LeserInnen wissen, wie es an dieser Stelle weitergeht. Ich kann auch verstehen, wenn sich der Bau des Berliner Bahnhofs etwas in die Länge zieht. Was durchaus nicht unprofessionell ist. Oder dem Gemeinwohl entgegensteht. Denn ganz blöd sind wir nun alle nicht. Und eingefärbtes Meereskrabben-Fleisch aus der Umgebung, sei es rosa oder rot, das auch in diesen Tagen als Köder an den Strand gelegt wird, damit die Tauben kommen, welche dann als Falken-Futter dienen, wird hin und wieder beim Gelüst nach mehr Meer gerne von noch größeren Tieren gefressen.