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Montag, 12. Januar 2015

















Das war offenbar nicht: Im Gleichschritt Marsch. Sondern Business as usual.




French president thought PM would be divisive presence, report claims; highlighted Abbas invite when Netanyahu insisted on coming
Read more: Israeli TV: Hollande didn't want Netanyahu at Paris march | The Times of Israel http://www.timesofisrael.com/report-claims-france-didnt-want-netanyahu-at-paris-march/#ixzz3OYe42cHh



"The French government was opposed to the idea of Prime Minister Benjamin Netanyahu attending Sunday’s historic march in Paris, believing the Israeli leader’s presence at the rally would be “divisive,” Israeli media reported Sunday.

Netanyahu did not initially plan to attend the event, which was organized in a show of solidarity and defiance after terrorist attacks in the French capital, which claimed 17 lives. However, the Prime Minister changed his mind after Foreign Minister Avigdor Liberman and Economy Minister Naftali Bennett announced they would join the march, Israel’s Channel 2 news reported.





Via
https://www.facebook.com/Lt.Col.PeterLerner





















Dienstag, 10. Mai 2011

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Mit dem Frühstück fertig. Luca lutscht Bücher. Ich blättere online. Gestern abend noch spazieren gegangen. Im Klingelpützpark spielen abends die Basketballer, er sieht ihnen so gerne zu und spielt mit Armen und Beinen im Rucksack mit.
Der Klingelpützpark bleibt. Auch wenn der grün blinkende Bürgermeister auf der Bühne nach einer kleinen intimen Begrüssung in meine Richtung so freundliche Zuversicht für den Bau des Projektes ausstrahlte. Mit 77 Millionen Euro, davon ein erheblicher Anteil einer Stiftung, kann man sehr viele Schulen renovieren, die alte Grundschule wieder aufbauen, die ganz ohne Ideologie auskam, und an der meine Tochter glücklich war, sehr gute Leistungen zusammen mit vielen anderen Kindern aus vielen Ländern ablieferte. Leider gab es aus irgendeinem Grund keine Anmeldungen mehr für diese Schule, nein, natürlich ging alles ganz ordnungsgemäß zu, stattdessen soll in das neue Projekt im Park die reformpädagogisch blinkende Schule einziehen, an der meine kleine Tochter damals professionell in die Ecke geschoben wurde, der Bericht auf Bitte einer etwas hilflos klingenden Schulrätin steht seit Jahren im Internet.
Der Spruch von Frau Kraft zur Schulpolitik "Wir wollen kein Kind mehr zurücklassen" ist übrigens der gleiche, den Hillary Clinton so gerne benutzt. "Der No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, das die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten verbessern soll. Das Gesetz geht auf eine Gesetzesinitiative des US-Präsidenten George W. Bush zurück und trat im Januar 2002 in Kraft." Heute schon gehört, dass die Machtübernahme in Köln dank diverser Maßnahmen ausfällt?





P.S.




Die Israel-Lobby war es. Es war die böse Israel-Lobby, die Frau Clinton im Foto ausradierte. Und wer schiebt nicht nur in Israel die total frauenfreundlichen ultraorthodoxen Kräfte an, zu der auch diese ultraorthodoxe Zeitung gehört? Teile und herrsche. Möglichst auch in anderen Ländern. Nix Neues. Soll ich hier noch einmal die Wikipedia-Dokumente über Paris verlinken? In der ISLA-Abfrage unter dem Stichwort "Paris" ist es der dritte und vierte Eintrag. Es ändert sich nur ab und zu etwas bei der Datenbank-Abfrage. Das Wikileaks-Dokument besagt, "that US Embassy in Paris is community-organizing the French umma".
Aber wie heißt es doch so schön: "Always look on the bride side of life".
Upppss.















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Samstag, 1. Dezember 2012




















Taschen Verlag, Klaus Jürgen Sembach, Art Nouveau - Jugendstil:




Loie Fuller stellte in mehrfacher Hinsicht ein Phänomen dar: Sie war eine abstrakte Plastik, und sie machte Bewegung zum Absolutum, vergleichbar vielleicht mit der Schiffsschraube im Wasser, aber diese erzeugte Antrieb, Loie Fuller nur sich selbst. Ihr Stillstand muß desillusionierend gewesen sein, schon Photographien, die sie auf einer Wiese tanzend zeigen, enthüllen, wie primitiv das Werkzeug der Stäbe war, mit denen sie zu hantieren pflegte. Ihr Bereich war der distanzierende Kunstraum der Bühne, der die Mittel unsichtbar macht und reine Wirkung hervorbringt. Mit dieser Einschränkung konnte die Verlockung, die von ihr ausging, allerdings auch zum Verhängnis werden.
Gefeit dagegen, sich in Künstlichkeit und Narzißmus zu verlieren, waren alle jene, denen es wie Hermann Obrist und August Endell in München gelang, die große umfassende Gebärde zu gestalten, oder die wie Victor Horta und Henry van de Velde in Brüssel, Hector Guimard in Paris und Richard Riemerschmid in München in überzeugender Weise konstruktiv zu denken vermochten. Sie vor allem setzten die Fanale, gaben Maßstäbe und rechtfertigten es, die vereinzelten Ansätze einen neuen Stil zu nennen.
Allen diesen Künstlern ist nun gemeinsam, daß ihre Werke nicht statisch wirken, sondern bewegt - sei es durch gleitende, schnellende, zuckende, sich verknotende und wieder auseinandersprengende Formen oder aber durch das Sichtbarmachen innerer Kräfteverläufe an Möbeln, Gerätschaften und Häusern. Eine weitgehende Abstraktion kennzeichnet die Dinge gleicherweise und distanziert sie von den Hervorbringungen jener Künstler, die sich auf schweifende Haare, ziehende Schwäne und schlängelnde Nixen kapriziert hatten.










Prestel Verlag, Norbert Wolf, Jugendstil:




Erstaunlich, dass der Tanz, vordem nur in Ballräumen, Tanzsälen oder auf Volksfesten anzutreffen, ungefähr seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts derart ästhetisiert wurde, sei es in Form des individuellen Ausdruckstanzes, sei es im Medium des Balletts, das 1909 in Sergej Djaghilevs "Ballets Russes" alle Welt begeisterte. Erstaunlich auch, dass die revolutionären Impulse nicht aus England oder Kontinentaleuropa kamen, sondern aus den USA und aus Rußland.
Die amerikanische Tänzerin Loie Fuller war mehr als ein Star des Jugendstils, sie wurde zum Mythos. Als sie 1891 in New York auftrat, jubelten die Zuschauer: "It's a butterfly! A butterfly!" Ihren wahren Durchbruch erlebte sie indes nicht in den USA, sondern in Europa.
Schnell galt ihr Tanzstil als Synonym für die zeittypische Linienseligkeit. Claude Debussy schwärmte, nie sei seine Musik vollendeter interpretiert worden als durch diese Frau, diese "lebendig gewordene Arabeske" (Ahlers-Hestermann).
Fuller kultivierte in den nächsten Jahren ihr Image, indem sie immer exquisitere und dünnere Schleier wie in züngelnde Kaskaden, in gleißende Fontänen einhüllte und ihren Körper so und mit Hilfe raffinierter elektrischer Lichteffekte visuell entmaterialisierte - eine symbolistisch-moderne Salome, ein lebendes "Gesamtkunstwerk". Den größten Triumph erlebte ihre Choreografie mit den raumfüllenden, kreisenden Bewegungen während der Weltausstellung 1900 in Paris, als Henri Sauvage als "Kokon" für ihre Auftritte einen Theaterpavillon errichtete, mit einem von Pierre Roche gestalteten Fassadenrelief, dessen Ornamentik das Flattern von Schleiern signalisierte (Abb. rechts unten).
Um Loie Fuller und ihre multimedialen Bühnenshow zu sehen, eilten Künstler auf der ganzen Welt nach Paris. Toulouse-Lautrec verewigte sie und ihren Serpentinentanz auf Bildern und Plakaten ...
Auch Kolo Moser widmete sich in einem stupenden Plakatentwurf dem Serpentinentanz Fullers, die in der ersten Februarhälfte 1902 im Theater in Wien gastierte ... Mit langen Stäben dirigierte sie diese Draperie zum raumfüllenden Ornament. Links und rechts züngeln vor schwarzer Folie bengalische Feuer hoch - von der geschäftstüchtigen Amerikanerin nach neuestem pyrotechnischen Knowhow inszeniert.






















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Samstag, 30. Oktober 2010

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Paris. So sehen Demonstrationen dort gerade aus. Herr Sarkozy spielt dazu den Agent Provocateur. Weitere Beispiele im Bild. Griechenland. Ebenfalls bewegte Bilder. Und hier noch einmal bewegte Bilder aus Paris. Auf diese Form von Demonstration, genauer gesagt handelt es sich um eine Straßen- und Sitzblockade, kann ich als Demokratin, vor allem aber als Frau, allerdings wirklich sehr gut verzichten. Freitags werden dort als Protest gegen den Westen ganze Straßenzüge mitten in Paris im 18. Arrondissement blockiert. Ich nehme an, einige der türkischen Geschäftsinhaber haben dort noch vor sich, was in Köln schon einige hinter sich haben: Erpressung. Dazu ein Blogzitat aus dem Artikel von Sema Meray, die in Deutschland aufwuchs: "Anfang der Achtzigerjahre wurde zum Beispiel meinem Vater, dem eine der ersten türkischen Metzgereien in Köln gehörte, von den Vorbetern einer Hinterhofmoschee sys-tematisch die Kundschaft entzogen – nicht ohne ihn vorher gewarnt zu haben. Zwei Mullahs besuchten ihn und forderten ihn auf, das Bild vom Gründer der laizistischen türkischen Republik, Kemal Atatürk, aus dem Laden zu entfernen und den Raki aus den Verkaufsregalen zu nehmen. Mein Vater schmiss die beiden aus dem Geschäft und schimpfte ihnen hinterher, sie seien Heuchler und keine Gläubigen. Noch nicht einmal ein Jahr später blieb fast die gesamte türkische Kundschaft weg, sodass er sich nach einem neuen Laden in einem anderen Stadtteil umsah."
Ich finde, Demokraten und Demokratinnen aller Nationen sollten sich überall in lokalen Handlungseinheiten zusammenschließen zur Ver-teidigung der Demokratie, zur Verteidigung der sozialen Markt-wirtschaft mit matriarchalen Strukturen. Der asoziale Kapitalismus geht immer einher mit einem herrschenden Patriarchat und seinen religiösen StiefelträgerInnen.
Update: Erde an Luft: Oben bleiben! Nein, Ihr seid's grad sicher nicht die Herrischen Beobachter. Ihr seid die Herrlichen Beobachter. Dann, wenn ältere Herren mit uralter Heimat ganz große Widerständler werden. Im Park steht ein großer Baum mit drei wunderschönen Ästen. Genau vor meinem Fenster. Wie könnte Halloween wohl für Oberirdische aussehen? Die Zeiten wandeln sich wunderbar. Baum-Zeit, Ladies! Unser Einsatz ist gefragt!



















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Sonntag, 26. Februar 2017


























Emile Zola’s Portrait of Les Halles
http://www.gastronomica.org/emile-zolas-portrait-of-les-halles/






"Zola made these notes for his 1872 novel, Le Ventre de Paris (The Belly of Paris). A friend and champion of the Impressionists, he modeled his character, the painter Claude Lantier, after Paul Cézanne, and in fact his preliminary notes resemble an artist’s sketchbook. Drawn to the ever-changing complexion of Les Halles, Zola recorded all that he saw with passion and precision. His character Lantier similarly spends hours wandering through the market’s pavilions, inspired by the intensity of his surroundings.






Zola’s detailed descriptions of Les Halles make it clear why these vast central markets, which nourished Paris for over a century, loom so large in the imagination. Painters, poets, writers, and photographers were all drawn to Les Halles with its strikingly modern halls designed by the architect Victor Baltard. The pavilions comprising this “super” market, built in several phases during the mid-1800s, were constructed predominantly of cast iron, copper, and large expanses of glass. From before dawn until late afternoon, these imposing buildings furnished the city’s most sumptuously laid tables, as well as the rudimentary kitchens of the poor. They were filled with extraordinary life."



























Donnerstag, 28. August 2014




















Taschen Verlag, Klaus Jürgen Sembach, Art Nouveau - Jugendstil:




Loie Fuller stellte in mehrfacher Hinsicht ein Phänomen dar: Sie war eine abstrakte Plastik, und sie machte Bewegung zum Absolutum, vergleichbar vielleicht mit der Schiffsschraube im Wasser, aber diese erzeugte Antrieb, Loie Fuller nur sich selbst. Ihr Stillstand muß desillusionierend gewesen sein, schon Photographien, die sie auf einer Wiese tanzend zeigen, enthüllen, wie primitiv das Werkzeug der Stäbe war, mit denen sie zu hantieren pflegte. Ihr Bereich war der distanzierende Kunstraum der Bühne, der die Mittel unsichtbar macht und reine Wirkung hervorbringt. Mit dieser Einschränkung konnte die Verlockung, die von ihr ausging, allerdings auch zum Verhängnis werden.
Gefeit dagegen, sich in Künstlichkeit und Narzißmus zu verlieren, waren alle jene, denen es wie Hermann Obrist und August Endell in München gelang, die große umfassende Gebärde zu gestalten, oder die wie Victor Horta und Henry van de Velde in Brüssel, Hector Guimard in Paris und Richard Riemerschmid in München in überzeugender Weise konstruktiv zu denken vermochten. Sie vor allem setzten die Fanale, gaben Maßstäbe und rechtfertigten es, die vereinzelten Ansätze einen neuen Stil zu nennen.
Allen diesen Künstlern ist nun gemeinsam, daß ihre Werke nicht statisch wirken, sondern bewegt - sei es durch gleitende, schnellende, zuckende, sich verknotende und wieder auseinandersprengende Formen oder aber durch das Sichtbarmachen innerer Kräfteverläufe an Möbeln, Gerätschaften und Häusern. Eine weitgehende Abstraktion kennzeichnet die Dinge gleicherweise und distanziert sie von den Hervorbringungen jener Künstler, die sich auf schweifende Haare, ziehende Schwäne und schlängelnde Nixen kapriziert hatten.










Prestel Verlag, Norbert Wolf, Jugendstil:




Erstaunlich, dass der Tanz, vordem nur in Ballräumen, Tanzsälen oder auf Volksfesten anzutreffen, ungefähr seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts derart ästhetisiert wurde, sei es in Form des individuellen Ausdruckstanzes, sei es im Medium des Balletts, das 1909 in Sergej Djaghilevs "Ballets Russes" alle Welt begeisterte. Erstaunlich auch, dass die revolutionären Impulse nicht aus England oder Kontinentaleuropa kamen, sondern aus den USA und aus Rußland.
Die amerikanische Tänzerin Loie Fuller war mehr als ein Star des Jugendstils, sie wurde zum Mythos. Als sie 1891 in New York auftrat, jubelten die Zuschauer: "It's a butterfly! A butterfly!" Ihren wahren Durchbruch erlebte sie indes nicht in den USA, sondern in Europa.
Schnell galt ihr Tanzstil als Synonym für die zeittypische Linienseligkeit. Claude Debussy schwärmte, nie sei seine Musik vollendeter interpretiert worden als durch diese Frau, diese "lebendig gewordene Arabeske" (Ahlers-Hestermann).
Fuller kultivierte in den nächsten Jahren ihr Image, indem sie immer exquisitere und dünnere Schleier wie in züngelnde Kaskaden, in gleißende Fontänen einhüllte und ihren Körper so und mit Hilfe raffinierter elektrischer Lichteffekte visuell entmaterialisierte - eine symbolistisch-moderne Salome, ein lebendes "Gesamtkunstwerk". Den größten Triumph erlebte ihre Choreografie mit den raumfüllenden, kreisenden Bewegungen während der Weltausstellung 1900 in Paris, als Henri Sauvage als "Kokon" für ihre Auftritte einen Theaterpavillon errichtete, mit einem von Pierre Roche gestalteten Fassadenrelief, dessen Ornamentik das Flattern von Schleiern signalisierte (Abb. rechts unten).
Um Loie Fuller und ihre multimedialen Bühnenshow zu sehen, eilten Künstler auf der ganzen Welt nach Paris. Toulouse-Lautrec verewigte sie und ihren Serpentinentanz auf Bildern und Plakaten ...
Auch Kolo Moser widmete sich in einem stupenden Plakatentwurf dem Serpentinentanz Fullers, die in der ersten Februarhälfte 1902 im Theater in Wien gastierte ... Mit langen Stäben dirigierte sie diese Draperie zum raumfüllenden Ornament. Links und rechts züngeln vor schwarzer Folie bengalische Feuer hoch - von der geschäftstüchtigen Amerikanerin nach neuestem pyrotechnischen Knowhow inszeniert.























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Freitag, 5. August 2011

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"Irgendwie putzig: Hand in Hand mit stockkonservativen muslimischen Ultras will Europas Linke die Islam-Kritik abwürgen. Da finden sich die Richtigen ... Na klar: Wer nicht so lustig findet, dass etwa in Amsterdam ein Mob mit einschlägig migrantischem Hintergrund auf offener Straße regelmäßig Juden hetzt, hat „die Paranoia des Einzeltäters salonfähig“ gemacht („Profil“). Eigentlich doch logisch, oder?"
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/683580/Ein-kurzer-Bericht-aus-dem-Sack-in-dem-ich-mit-Anders-Breivik-stecke




ISLA-Search "Milli Görüs"



"Die IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görüs; kurz Milli Görüs) ist die Nachfolgerin der AMGT (Vereinigung der nationalen Weltsicht Europa). Die AMGT wurde 1976 in Köln als Ableger der Jugendorganisation Akincilar (Blitzkrieger) von Necmettin Erbakans Milli Selamet Partisi (MSP) gegründet. Der Verband nannte sich bei seiner Gründung Türkische Union Europa ...
Laut einer aktuellen Studie fühlen sich rund ein Drittel der türkischen Jugendlichen zur "Milli Görüs" hingezogen. Während die Moscheen der staatlich gelenkten "Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion" über Nachwuchssorgen lamentieren, laufen der fundamentalistischen "Milli Görüs" die Jugendlichen scharenweise zu, angelockt durch Hausaufgabenhilfen, Computer- und Karatekurse, Zeltlager, Sportstudios und Fußballvereine, durch Jobvermittlungen und intensive Hilfe nach Gefängnisaufenthalten.
Am 27. April 1995 bescheinigte das Verwaltungsgericht Hamburg der Organisation, welcher lt. dem Informationsbulletin Depeschen enge Verbindungen zu Scientology nachgesagt werden, daß sie (...) "eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellt"."






"Trotz allem erstaunlich, wie unsere internationalen (Wirtschafts-)faschisten mit vorgeschalteten Frontgruppen seit Generationen versuchen, Menschen zu vereinzeln, indem man andere in der Umgebung mit teilweise esoterisch angereichertem Honig lockt. Erstaunlich immer wieder, wie Misserfolge von Menschen organisiert werden, die als Sündenbock herhalten müssen für die Gruppendynamik. Erstaunlich der ständige Versuch, den Windschatten auf dem Wasser zu nutzen, indem man andere für sich unter falscher Flagge arbeiten lässt.
Auch Teile der marokkanischen Polizei haben bemerkt, wer sie da so intensiv trainiert mit angeblich total tollen Psychotechniken. Und nicht nur mancher Politiker oder die türkische Friseurin, die dank Seminarbesuch plötzlich den Durchblick über verschiedene Kundinnen hatte, bekommt jetzt öfter Besuch von drolligen Damen, die die Chefs gut kennen. Viele deutsche HandwerkerInnen und DienstleisterInnen haben begriffen, dass der Weg zur totalen Freiheit der Weg zur steilen Klippe ist. Und nicht jede verträgt so viel Rückenwind.
Selbst einige unserer goldigen EsoterikerInnen mit Drang zum einzig Elitären dämmert es langsam, dass ihnen offenbar ein wenig Ortskenntnis und Allgemeinbildung fehlte. Sie haben es begriffen, sofern sie denn dazu vor lauter Dissoziation und anderen Psycho-Spielen mit Tricks und Technik noch in der Lage sind."
http://independentsla.blogspot.com/2009/10/blog-post_9134.html






ISLA-Search "Wikileaks"
http://independentsla.blogspot.com/2011/03/ist-ja-verstandlich-dass-die-cia-im.html
http://independentsla.blogspot.com/2011/03/blog-post_6965.html




"Der Spruch von Frau Kraft zur Schulpolitik "Wir wollen kein Kind mehr zurücklassen" ist übrigens der gleiche, den Hillary Clinton so gerne benutzt. "Der No Child Left Behind Act (NCLB) ist ein Bildungsgesetz, das die Qualität der öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten verbessern soll. Das Gesetz geht auf eine Gesetzesinitiative des US-Präsidenten George W. Bush zurück und trat im Januar 2002 in Kraft." Heute schon gehört, dass die Machtübernahme in Köln dank diverser Maßnahmen ausfällt?
P.S. Die Israel-Lobby war es. Es war die böse Israel-Lobby, die Frau Clinton im Foto ausradierte. Und wer schiebt nicht nur in Israel die total frauenfreundlichen ultraorthodoxen Kräfte an, zu der auch diese ultraorthodoxe Zeitung gehört? Teile und herrsche. Möglichst auch in anderen Ländern. Nix Neues. Soll ich hier noch einmal die Wikipedia-Dokumente über Paris verlinken? In der ISLA-Abfrage unter dem Stichwort "Paris" ist es der dritte und vierte Eintrag. Es ändert sich nur ab und zu etwas bei der Datenbank-Abfrage. Das Wikileaks-Dokument besagt, "that US Embassy in Paris is community-organizing the French umma".
Aber wie heißt es doch so schön: "Always look on the bride side of life".
Upppss."
http://independentsla.blogspot.com/2011/05/blog-post_10.html





http://independentsla.blogspot.com/2011/07/trotz-allem-erstaunlich-wie-unsere_30.html





"Nach dem gleichen Schema wie im "Krieg" mit dem IRS kochte Scientology anschließend auch Interpol weich. Schon Hubbard hatte die internationale Polizeiorganisation neben Psychiatern, der U.S. Food and Drug Administration und dem FBI als einen seiner Hauptfeinde und Teil der weltweiten Verschwörung gegen Scientology angesehen, weil sie die Sekte wieder ins Visier genommen hatte. Robert Vaughn Young hatte Interpol durch seine Recherchen über die SS-Vergangenheit einiger ihrer führenden Funktionäre Mitte der 1970er Jahre erstmals in Verlegenheit gebracht. Ende 1994 kam es zu einem überraschenden Treffen zwischen David Miscavige und Raymond Kendell, dem Generalsekretär von Interpol. Wenig später triumphierte die Sektenzeitung Scientology Today: "Die Scientology Kirche und Interpol haben einen lange währenden Konflikt beigelegt." Kendell und die Führer der "Kirche" würden nun eine "Ära des Friedens" begründen."
http://independentsla.blogspot.com/2011/04/blog-post_7326.html






ISLA-Search "Regine Igel" und "Daniele Ganser"




"Denn für die Geheimstrategien im Westen und Osten ermöglichte die Förderung und Kontrolle des Terrorismus eine Destabilisierung der politischen Verhältnisse und die Verhinderung der sich anbahnenden politischen Veränderungen. Washington zielte über False-flag-Anschläge, die Linksextremen untergeschoben, aber von Rechtsextremen durchgeführt wurden, auf eine Diskreditierung und damit Schwächung der Linken – und hielt sich damit die Möglichkeit offen, gegebenenfalls mit militärischer Gewalt im Inneren gegen eine zu stark werdende, von der PCI angeführte Linke vorgehen zu können."
http://independentsla.blogspot.com/2011/07/blog-post_2826.htm
Zum Beispiel

















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Sonntag, 20. November 2011

Die Welt auf neue Art zu sehen wagen

Eigentlich müßten wir mit der Geschichte der ”Neuen Bewegungen” gar nicht in den sechziger Jahren anfangen, sondern unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der von der Atombombendrohung überschatteten Wirtschaftskriege.(1)Die ”Alten”, gleichermaßen enttäuscht von all dem, was sie in den Sackgassen von Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus, Stalinismus erlebt hatten, übertrugen ihr Gefühl für die Zerstörungen in ihrem Innern auf die Welt, in der sie nur apokalyptische Zeichen von Untergang und Götterdämmerung sahen. 





Für jene Zeit sind für mich bezeichnend die Worte des Franzosen Celine, für den offenbar die Riesenstadt Paris, in deren Vorort er hauste, nur noch eine gähnende Leere darstellte: ”Ich sehe aus meinen Fenstern Trümmer, Steppen, Wüsten. Alles ist im Römischen Reich, in Europa zerstört, so gründlich, daß es die Gespenster, die in den Ruinen herumirren, gar nicht wahr haben wollen. Vielleicht hat es nur in euren Alpen noch ein paar wackelige Hütten, in denen ein paar lebendige Menschen wohnen ”(2)






Ein wichtiger Ausdruck solcher auf Europa und Nordamerika liegenden, in gewissen Beziehungen sich sogar noch immer verdichtenden Stimmungen ist z. B. die Malerei des ”psychedelischen” Künstlers H. R. Giger von Zürich, dessen Poster in fast unglaublichen Ausmaßen den Weg an die Wände von Kommunen der Schweiz und Deutschlands fanden: Der Fußboden einer Durchschnittswohnung kann sich auf den Bildern Gigers in einen blutigen Schleim verwandeln, den Fleischteppiche aus frühgeborenen Kindern bilden. Hier befinden wir uns in einer noch schauerlicheren Weiterentwicklung jener Zeichnungen des Künstlers, auf denen Embryonen aus Roboter-Gebärmüttern in eine unwirkliche, tote Welt treten - schon mit Mordwaffen in den Händen: 






Dies um sich in einen ewigen teuflischen Krieg zu stürzen, deren ”Nachschub” zu sein der einzige Zweck ihrer unmenschlichen Zeugung zu sein scheint... Unerwünschte Zufalls-Kinder treten in der Schau der psychedelischen Kunst in eine kalte und böse gewordene Welt. Ohne Glauben an Leben und Liebe vom Elternhaus, vom Mutterleib an, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten: Zerstörung des Nächsten im mechanisierten Krieg oder auch ”nur” im mörderischen Konkurrenzkampf des Alltags unserer Leistungsgesellschaft. Oder die qualvolle Selbst-Zerstörung, eben das ”Fixen”, das Einspritzen von Opiaten in den Blutkreislauf: das Zurückschleudern des Ichs in den Zustand des Nicht-Denkens, der Urnacht vor der Geburt.(3)







Doch in der erstickenden Dunkelheit solcher Verzweiflung entstanden Kreise, stießen schon bereits ”Keller-Poeten” zu jener Mitte vor, von der aus man wieder die Neuschöpfung der Welt zu beginnen vermag. Der Wiener H. C. Artmann entwickelte z. B. schon um 1951-1953 in Berner Künstlerkreisen Gedanken, von denen auf einen riesigen deutschsprachigen Umkreis Auswirkungen ausgehen sollten: ”In jeder Pinte an der Landstraße kannst du sämtliche Philosophien des Universums finden, und wenn du aus ihnen die richtigen Schlußfolgerungen machst, dann kann der hinterste Winkel, da dies geschieht, auf einmal zur Pilgerstätte für die ganze Welt werden. Paris, London, früher vielleicht Rom, Athen und Jerusalem, waren am Anfang sicher verlauste Dörfer. Sie wurden zu Mythen von jenem Augenblick an, als dort ein paar erwachte Menschen, die zuerst vielleicht für jedermann lächerliche Außenseiter waren, groß zu lieben und dann die Welt auf neue Art zu sehen wagten.”







Sergius Golowin
Das Zeitlose in der Industrie-Gesellschaft

Sonntag, 21. Mai 2023

Wirtschaftsgeschichte

 .. visualisiert am Beispiel der Alten Markthallen, Paris, in der Lernumgebung des Zug der Zeit E und auf dem Board "Eine kleine Kulturgeschichte der Küche". In der Tat. Es gibt ein Nachfolge-Modell. Mit welcher Technik gerüstet? Am Ort der alten Hallen wurde was genau errichtet aus welchen Gründen? Die zynischen Anmerkungen zum Markt als sozialem Treffpunkt in Artikeln und Kommentaren? Ein paar was bitte, die sich in den alten Markthallen in den Bistros trafen? Versager, Säufer und sonstige "Rotwein-Trinker"? Humanistische Bildung gefällt offenbar nicht jedem! "Ja bitte", das sublime Geschnatter? 







Weitere aversive Reaktionen auch hier vor Ort? Andeutungen zu einer der Bilddateien wie die des großen Loches wo genau? Am Unterleib von wem? "Hmmh" soeben genau an dieser Stelle bei der Text-Korrektur heißt? Gerne weitere geführten Wanderungen! Wollten Sie auch wieder? Darf es nun noch als Trigger die Bilddatei von Eric van Duyse sein? Mit kooperierenden Einheiten? Vielleicht wieder die Fußfessel? Handschellen? (Och nee .. Danke, nicht schon wieder ... ! WAS? WER war das? Cyberfeld KI. Bitte um Aufklärung) Eric van Duyse und Einheiten wahlweise mit Fußfesseln belegen, in Lagerhaft stecken unter Zuhilfenahme der Test-Szenarien auf dem Cyberfeld oder auch mal bedrohen dank Andeutungen mit Bildern auf unseren Dienst-Rechnern?








Noch mal: Sie wollten da was genau andeuten wieder einmal? Wirklich? Die Datenbank 3 zur Ermittlung des Kontext bleibt allerdings weiterhin bombenfest gesperrt für Gefährder. Ich würde es da auch nicht schon wieder mit anderen Datenbanken versuchen! Druck Hinterkopf soeben genau an dieser Stelle bei einer Ermittlerin mit Einheiten? Und Sie reagieren auch wieder aversiv auf Technikprotokolle und mehrfach codierte Sicherheitstechnik? Sie reagieren aversiv auf die Sperrung unethischer Antworten und auf gesperrte Datenbanken! Das ist unglaublich ... ! Nun denn: Hier darf jeder mal Ermittler in Lagerhaft stecken wollen. Mehr oder weniger sublim mit Hobbytechnik provozieren. Und weiteres mehr. Was es zu beweisen gilt ... ! 







Ich versuche nun weitere, temporär verloren gegangene Bilddateien der Lernumgebung zu finden. Noch mal: Es darf hier jeder gerne mal unter Aufsicht parasitär mitspielen! Dümmlich sublim sabbeln. Umdeuten von Beschuss dank modernster Technik. Kausalitäten verwechseln. Und sich instrumentalisieren lassen. Alleine persönlich und historisch gesehen auch nicht so neu! Die alten Markthallen von Paris wurden abgerissen. Wer zog wohin genau dann in das Nachfolge-Modell Rangis, und wo florieren seitdem die Geschäfte für wen und für wen nicht? Nun: Auch an anderen Orten gibt Markthallen-Modelle. Diese funktionieren gut auch für kleine und Mittlere Unternehmer, Unterschiedliche Händler. Dienstleister. Siehe dazu diverse Bilddateien und Videos. Und? Wieder selektive Bildschirm-Ansichten und Humanistische Bildung versuchen wollen? Och. Bärlis ... ! 

Donnerstag, 25. Februar 2010

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"Wiederbeginn im Untergrund. Eigentlich müßten wir mit der Geschichte der ”Neuen Bewegungen” gar nicht in den sechziger Jahren anfangen, sondern unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der von der Atombombendrohung überschatteten Wirtschaftskriege.(1)
Die ”Alten”, gleichermaßen enttäuscht von all dem, was sie in den Sackgassen von Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus, Stalinismus erlebt hatten, übertrugen ihr Gefühl für die Zerstörungen in ihrem Innern auf die Welt, in der sie nur apokalyptische Zeichen von Untergang und Götterdämmerung sahen. Für jene Zeit sind für mich bezeichnend die Worte des Franzosen Celine, für den offenbar die Riesenstadt Paris, in deren Vorort er hauste, nur noch eine gähnende Leere darstellte: ”Ich sehe aus meinen Fenstern Trümmer, Steppen, Wüsten. Alles ist im Römischen Reich, in Europa zerstört, so gründlich, daß es die Gespenster, die in den Ruinen herumirren, gar nicht wahr haben wollen. Vielleicht hat es nur in euren Alpen noch ein paar wackelige Hütten, in denen ein paar lebendige Menschen wohnen ”(2)






Ein wichtiger Ausdruck solcher auf Europa und Nordamerika liegenden, in gewissen Beziehungen sich sogar noch immer verdichtenden Stimmungen ist z. B. die Malerei des ”psychede-lischen” Künstlers H. R. Giger von Zürich, dessen Poster in fast unglaublichen Ausmaßen den Weg an die Wände von Kommunen der Schweiz und Deutschlands fanden: Der Fußboden einer Durch-schnittswohnung kann sich auf den Bildern Gigers in einen blutigen Schleim verwandeln, den Fleischteppiche aus frühgeborenen Kindern bilden. Hier befinden wir uns in einer noch schauerlicheren Weiterentwicklung jener Zeichnungen des Künstlers, auf denen Embryonen aus Roboter-Gebärmüttern in eine unwirkliche, tote Welt treten - schon mit Mordwaffen in den Händen: Dies um sich in einen ewigen teuflischen Krieg zu stürzen, deren ”Nachschub” zu sein der einzige Zweck ihrer unmenschlichen Zeugung zu sein scheint... Unerwünschte Zufalls-Kinder treten in der Schau der psychedelischen Kunst in eine kalte und böse gewordene Welt. Ohne Glauben an Leben und Liebe vom Elternhaus, vom Mutterleib an, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten: Zerstörung des Nächsten im mechani-sierten Krieg oder auch ”nur” im mörderischen Konkurrenzkampf des Alltags unserer Leistungsgesellschaft. Oder die qualvolle Selbst-Zerstörung, eben das ”Fixen”, das Einspritzen von Opiaten in den Blutkreislauf: das Zurückschleudern des Ichs in den Zustand des Nicht-Denkens, der Urnacht vor der Geburt.(3)








Doch in der erstickenden Dunkelheit solcher Verzweiflung entstanden Kreise, stießen schon bereits ”Keller-Poeten” zu jener Mitte vor, von der aus man wieder die Neuschöpfung der Welt zu beginnen vermag. Der Wiener H. C. Artmann entwickelte z. B. schon um 1951-1953 in Berner Künstlerkreisen Gedanken, von denen auf einen riesigen deutschsprachigen Umkreis Auswirkungen ausgehen sollten: ”In jeder Pinte an der Landstraße kannst du sämtliche Philosophien des Universums finden, und wenn du aus ihnen die richtigen Schlußfolgerungen machst, dann kann der hinterste Winkel, da dies geschieht, auf einmal zur Pilgerstätte für die ganze Welt werden. Paris, London, früher vielleicht Rom, Athen und Jerusalem, waren am Anfang sicher verlauste Dörfer. Sie wurden zu Mythen von jenem Augenblick an, als dort ein paar erwachte Menschen, die zuerst vielleicht für jedermann lächerliche Außen-seiter waren, groß zu lieben und dann die Welt auf neue Art zu sehen wagten.”






Sergius Golowin
Das Zeitlose in der Industrie-Gesellschaft










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Sonntag, 13. Januar 2013





















"Am Abend des 21. April 1896 hielt Sigmund Freud einen Vortrag mit dem Titel 'Zur Ätiologie der Hysterie' vor seinen Kollegen vom Verein für Psychiatrie und Neurologie in Wien." In diesem Vortrag benennt er als Ursache für schwere psychische Störungen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Familie. Freud hatte in Paris auch an Autopsien vergewaltigter und ermordeter Kinder teilgenommen.
Die "Wiener klinische Wochenschrift" druckte jedoch im Gegensatz zu den anderen Vorträgen lediglich den Titel ab.
Zu Beginn seiner Korrespondenz mit dem Freund und Arzt Wilhelm Fließ schrieb Freud über diese Zeitschrift: 'Die geehrte Christenheit ist sehr unanständig. Gestern gab es einen Hauptskandal in der Gesellschaft der Ärzte. Sie wollten uns zwangsweise auf ein neues Wochenblatt abonnieren, welches den geläuterten, exakten und christlichen Standpunkt einiger Hofräte, die das Arbeiten längst verlernt haben, behaupten soll. Sie setzen es natürlich durch; ich habe große Lust auszutreten."
In dem Band 'Aus den Anfängen der Psychoanalyse' fehlt dieser Satz und in Veröffentlichungen über Briefwechsel bleibt auch auf Geheiss von Anna Freud hin jeder Bezug zu diesem Vortrag unerwähnt. Der Vortrag wird totgeschwiegen, von seinen Kollegen wird Sigmund Freud angefeindet und isoliert. Auch dieser Satz aus einem Briefwechsel mit Fließ fehlt in den Veröffentlichungen: "Isoliert bin ich, daß du zufrieden sein kannst. Es sind irgendwelche Parolen ausgegeben worden, mich zu verlassen, denn alles fällt ringsum von mir ab."
Sigmund Freud wird später seine Erkenntnisse widerrufen, die Wiener Gesellschaft und seine Medizinerkollegen nehmen ihn daraufhin wieder in ihre Kreise auf. Die verzweifelten Schilderungen insbesondere seiner PatientInnen werden in seiner Theorie nur noch als eine reine Phantasievorstellung betrachtet, die Täter kommen ungeschoren davon und die Psychoanalyse wird weiter ihre Aufträge aus der feinen Gesellschaft erhalten.








Zitate aus: Jeffrey M. Masson. Was hat man dir, du armes Kind, getan? Sigmund Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie.



P.S. In der Amazon-Liste fehlt aus irgendeinem Grund dieser vor kurzem bestellte und auf dem ungesicherten Postweg ausgelieferte Titel. By the way: Nein, Frauen sind keine kleinen Kinder. Weder in Paris noch an anderen Orten in dieser Welt.





















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Sonntag, 28. Februar 2010

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"Auch in Italien - so berichtet Alberto Franceschini, Gründungs-mitglied der Roten Brigaden - zeigte sich die erste Generation der Roten Brigaden nicht bereit für eine deutliche Zusammenarbeit mit Geheimdiensten.[5] Erst nach Ausschaltung des Gründungskerns 1974 über Verhaftung und gezielte Tötungen bei Polizeieinsätzen bestand in den sich transformierenden Roten Brigaden dafür größere Disponibilität. Und dies über den schon in der Anfangszeit durch besondere Militanz sich auszeichnenden so genannten Superclan der ersten Stunde, der nun wieder auftauchte, die Führung übernahm und seinen clandestinen Sitz in der Hyperion-Sprachenschule in Paris aufschlug. Dort gingen, wie die italienische Justiz 1981 ermittelte, Ost- und Westagenten ein und aus.[6] Paris wurde auch intensiv von RAF-Mitgliedern der zweiten Generation aufgesucht, die engere Kontakte mit der Stasi hatte. Eine konkrete Aufklärung der Beziehung der RAF zu dieser hochbrisanten Hyperion-Schule steht noch aus.
Es gab also auch in der Entwicklung ihrer Organisationen ganz ähnliche Stationen bei den Roten Brigaden und der Roten Armee Fraktion. Fast zeitgleich mit der Verhaftung des historischen Kerns der Roten Brigaden erlaubte sich Geheimdienstchef Vito Miceli vor einem Gericht den Lapsus:




Von nun an werdet ihr nicht mehr vom rechten Terrorismus hören, sondern nur noch von dem anderen.[7]




Daraus kann nur geschlossen werden, dass man spätestens zu diesem Zeitpunkt die zukünftigen Terroristen im Griff hatte. Dass die Kooperation fortschreitet, zeigt die spätestens 1978 erfolgte Aufnahme eines östlichen Geheimdienstes in das ursprüngliche Gremium westeuropäischer Geheimdienste "Club di Berna", in dem über das Vorgehen im Terrorismus beraten wurde."











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Mittwoch, 16. November 2011

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Rafah Nashed

Update Freitag:
Rafah Nashed wurde aus dem Gefängnis entlassen.





"Es ist 1 Uhr nachts als Rafah Nashed, Psychoanalytikerin, am Flughafen in Damaskus festgenommen wird. Die 66-jährige wollte nach Paris fliegen, um bei der Geburt ihres Enkelkindes dabei zu sein. Nun ist die erste und einzige Psychoanalytikerin Syriens, die mit Herzproblemen zu kämpfen hat, inhaftiert – ohne Erklärung oder eine rechtsstaatliche Grundlage kommt das einer Entführung gleich.
Rafah Nashed praktiziert seit über 26 Jahren als Psychoanalytikerin in Damaskus, gründete eine Schule für Psychoanalyse in Syriens Hauptstadt und organisierte in Zusammenarbeit mit vielen französischen Kollegen die erste Internationale Konferenz für Psychoanalyse im Damaskus."





"Her crime, as far as one can glean, is to have wanted to treat a traumatized population. The first female psychoanalyst in her country was about to board a Paris-bound flight at Damascus airport to attend the birth of her first grandchild when she was stopped by security agents ... Like any good psychoanalyst, she believed in the healing effect of verbalizing one's secret anxieties and fears. But inviting a public verbalization of feelings in a political structure that specializes in muting its people was a step too far past the red line. A true dictatorship desires to control not only its subjects' conscious experiences, but their unconscious as well."





Antrag der EU vom 26.10.2011















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Donnerstag, 9. Dezember 2010

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"Wiederbeginn im Untergrund. Eigentlich müßten wir mit der Geschichte der ”Neuen Bewegungen” gar nicht in den sechziger Jahren anfangen, sondern unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der von der Atombombendrohung überschatteten Wirtschaftskriege.(1)
Die ”Alten”, gleichermaßen enttäuscht von all dem, was sie in den Sackgassen von Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus, Stalinismus erlebt hatten, übertrugen ihr Gefühl für die Zerstörungen in ihrem Innern auf die Welt, in der sie nur apokalyptische Zeichen von Untergang und Götterdämmerung sahen. Für jene Zeit sind für mich bezeichnend die Worte des Franzosen Celine, für den offenbar die Riesenstadt Paris, in deren Vorort er hauste, nur noch eine gähnende Leere darstellte: ”Ich sehe aus meinen Fenstern Trümmer, Steppen, Wüsten. Alles ist im Römischen Reich, in Europa zerstört, so gründlich, daß es die Gespenster, die in den Ruinen herumirren, gar nicht wahr haben wollen. Vielleicht hat es nur in euren Alpen noch ein paar wackelige Hütten, in denen ein paar lebendige Menschen wohnen ”(2)







Ein wichtiger Ausdruck solcher auf Europa und Nordamerika liegenden, in gewissen Beziehungen sich sogar noch immer verdichtenden Stimmungen ist z. B. die Malerei des ”psychede-lischen” Künstlers H. R. Giger von Zürich, dessen Poster in fast unglaublichen Ausmaßen den Weg an die Wände von Kommunen der Schweiz und Deutschlands fanden: Der Fußboden einer Durch-schnittswohnung kann sich auf den Bildern Gigers in einen blutigen Schleim verwandeln, den Fleischteppiche aus frühgeborenen Kindern bilden. Hier befinden wir uns in einer noch schauerlicheren Weiterentwicklung jener Zeichnungen des Künstlers, auf denen Embryonen aus Roboter-Gebärmüttern in eine unwirkliche, tote Welt treten - schon mit Mordwaffen in den Händen: Dies um sich in einen ewigen teuflischen Krieg zu stürzen, deren ”Nachschub” zu sein der einzige Zweck ihrer unmenschlichen Zeugung zu sein scheint... Unerwünschte Zufalls-Kinder treten in der Schau der psychedelischen Kunst in eine kalte und böse gewordene Welt. Ohne Glauben an Leben und Liebe vom Elternhaus, vom Mutterleib an, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten: Zerstörung des Nächsten im mechani-sierten Krieg oder auch ”nur” im mörderischen Konkurrenzkampf des Alltags unserer Leistungsgesellschaft. Oder die qualvolle Selbst-Zerstörung, eben das ”Fixen”, das Einspritzen von Opiaten in den Blutkreislauf: das Zurückschleudern des Ichs in den Zustand des Nicht-Denkens, der Urnacht vor der Geburt.(3)









Doch in der erstickenden Dunkelheit solcher Verzweiflung entstanden Kreise, stießen schon bereits ”Keller-Poeten” zu jener Mitte vor, von der aus man wieder die Neuschöpfung der Welt zu beginnen vermag. Der Wiener H. C. Artmann entwickelte z. B. schon um 1951-1953 in Berner Künstlerkreisen Gedanken, von denen auf einen riesigen deutschsprachigen Umkreis Auswirkungen ausgehen sollten: ”In jeder Pinte an der Landstraße kannst du sämtliche Philosophien des Universums finden, und wenn du aus ihnen die richtigen Schlußfolgerungen machst, dann kann der hinterste Winkel, da dies geschieht, auf einmal zur Pilgerstätte für die ganze Welt werden. Paris, London, früher vielleicht Rom, Athen und Jerusalem, waren am Anfang sicher verlauste Dörfer. Sie wurden zu Mythen von jenem Augenblick an, als dort ein paar erwachte Menschen, die zuerst vielleicht für jedermann lächerliche Außen-seiter waren, groß zu lieben und dann die Welt auf neue Art zu sehen wagten.”







Sergius Golowin
Das Zeitlose in der Industrie-Gesellschaft



















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Montag, 31. Oktober 2016

























Little People - Den Link auf die braunen Pferde auf der umzäunten Weide habe ich soeben gelöscht, nachdem es da offensichtlich an meinem Bildschirm zu Missverständnissen gekommen ist. Nach dem Live-Video aus Paris schwenkte mein Bildschirm nämlich automatisch auf die Seite "Little People". Das bedeutet: Wir haben hier auf dem Rechner noch mehr: Filter-Futter. Und nun: Alles Gute auch nach Paris! Ich habe hier am Bildschirm unter anderem den kleinen weißen Bagger betrachtet, der offenbar unter mangelnder Aufmerksamkeit leidet. Happy Halloween!
























Donnerstag, 5. Dezember 2013

































L'Estampe Moderne - ADOLPHE GIRALDON (1855 - 1933): LUTÉCE (Paris), 1898.
Lithographie Mucha
Gedruckt bei L'Imprimerie Champenois, Paris.




Schon gehört, Nikoläuschen, hier kommt die Hollerfee!
























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Donnerstag, 5. April 2018






























11.03 Uhr. Details Protokoll: medizintechnik check screenshot coffee side pinterest, kn acken bad, grummeln und wieder diffuses spannungsgefühl im ganzen körper, so kündigt sich unsere luntegelegte technik des öfteren an, arbeiten ist erschwert .... und nun wade rechts, nein, wie einfallsreich aber auch, na, wieder bedarf nach feedbackverfahren?









Stichworte Protokoll gestern nacht. Ich hatte versucht, mit Hilfe von Filmen und Dokumentationen etwas mehr französisch zu lernen. Es ist mir leider fast nicht gelungen. Auch die automatische Übersetzung, die teilweise möglich ist im Modus "Untertitel" bei Youtube, war streckenweise wirklich interessant. 11.07 Uhr. Yo. Es kn ackt wieder passend aus dem Bad. Einige Insider-Details: So so. "another sweatheart". Im Live-Stream. Noch eine Rahmen-"vereinbarung" ganz nach alter Manier? Yo. Unsere Sweethearts, die "Süssen", die. Bei der nächsten Einspielung wird es mir plötzlich ein wenig übel, so viele Lebensmittel, echt, wie passend, und das Teilchen da neben den beiden Moderatoren hat dann auch mitbekommen, wie uralte, einsame Frauen sich dann doch freuen über ihre Jagd-Beute ... Wieder eine Kerbe im Holz für ein wenig Dreamer-Kultur mit suggerierter Übelkeit ...
12.45 Uhr. Eine kleine Pause am geöffneten Fenster, die Müllabfuhr fährt vor und einen ganz kurzen Moment lang riecht es hier oben am Fenster etwas moderig. Und "muffig". So wie die Suppe mit dem Bratensaft am Anfang? Ja, und später war es dann wirklich wie eine leckere scharfe Gulaschsuppe. Gut, dass manche Wohnungen wirklich transparent sind. Und die Videos mit den Tagen der offenen Türen so weit verbreitet werden. 12.51 Uhr. Medizintechnikkontrolle Check Herz und Bewegungsmelder. Wer will als nächste/r?









Nach der Stichwort-Suche les halles Paris, ich wollte gerne wieder Original-Aufnahmen der alten Pariser Hallen sehen und Dokumentationen zum Thema, das ganze möglichst in französisch mit Untertiteln, wurde es dann richtig interessant. Die neuen Hallen werden massiv beworben, so viel weiße Stahl-Konstruktion interessiert mich aber nicht. Mich interessiert auch nicht das neue Pariser Viertel Le Marais. Obwohl dort, wie bei Amazon in wirklich wirkungsvoller Buch-Werbung mit Bäckerei und Markt-Atmosphäre gefunden, sicher auch einige Jerusalem-Rezepte gekocht werden. Allerdings manche mit Graupen. Für diese Form von Lager-Küche hatte auch meine Großmutter einfach aus Erfahrung heraus nicht das Geringste übrig.
Ist das denn jetzt sehr rechts formuliert? Vielleicht! In den Augen unsere luntegelegten Mitglieder autoritärer Psycho-Gruppen mit dem Alles-Nazi-Syndrom. Gerne gefischt natürlich auch in den Gewässern der ehemaligen DDR. Der alte Luther, der.
12.20 Uhr. Bewegungsmelder. Und wen habt Ihr hier jetzt schon wieder auf den Rechner gelassen? Eben hatte ich hier noch etwas über den schwarzen Kanal geschrieben, bitte selber wieder googeln, ja, die bösen bösen Löwenthals, ich trage das Merkmal sogar mit Namen in meinem Stammbaum, und dann hatte ich die Bemerkung doch wieder gelöscht. Hier jetzt nun kurzes Knacken, und kurze Einblendung mit dem momentanen Start-Bildschirm der schwarz gekleideten Frau am Strand, die läuft, das Bild zeigt sie in Standaufname etwas schwebend über dem Strand, und im Hintergrund ein Fels, der von der untergehenden Sonne beschienen wird. Na, wer macht sich jetzt wieder die Kerbe ins Holz? Ihr dürft dann die nächsten reinlassen.










Einige Filmszenen aus einem alten Krimi. Die "Dekonstruktion" der Hallen, was für ein Wort, ist laut Wikipedia teilweise auch zu sehen, stimmt. Und im klassischen Citroen, der sogenannten "Göttin", mit einer 75 im Nummernschild, sitzen die Schauspieler und tun ihre Arbeit. Nun, das war, wie man mir sagte, auch das Auto, welches mein Vater gerne gefahren hätte. Ob mit derselben "57" im Nummernschild wie bei dem anderen dunkelgrünen Auto, weiß ich allerdings nicht. Ich denke, der ältere Text, den ich oben gleich noch einmal einstellen werde, trifft nicht nur seine Haltung wie die vieler anderer wohl ganz gut. Und die Uhr, die er trug, mit den drei Kreisen in der Mitte, würde wohl nicht nur Mozart gefallen haben.
Am Bildschirm auch irgendwelche "Monkeys" in einem Video, die in künstlerischer Event-Manier affenartig über alte Kisten mit Lebensmitteln vor den alten Pariser Markthallen hüpfen. Ja ja. Ein wenig Antisemitismus und Rassismus war dort auch im Spiel. Stimmt. In Paris. Aber diese künstlerisch anmutende Szene aus dieser doch sehr evangelikalen Richtung ist absolut nicht angebracht. Bei so viel internationaler Finanz-Architektur. Die merkwürdige Liebe mancher Evangelikaler für den Staat Israel ist ziemlich fadenscheinig. Siehe diverse Beiträge zum Thema. By the way: Das Thema Entschädigungszahlungen hatte ich hier nur kurz angesprochen. Die Fragen an die Überlebenden sind teilweise beleidigend, wie selber einmal erlebt, die Höhe der Zahlungen ebenso. Es gab und gibt arme Überlebende. Die zum Glück alle gestorben sind. Oder bald sterben. Sorry! Sehr sarkastisch formuliert. Aber die verwalteten riesigen Fonds haben sehr geholfen beim Aufbau von diversen Projekten. Auch dem des Aufbaus des Staates Israel. Ob Theodor Herzl und die anderen Gründungsväter, die sich auch in Wien wieder und wieder versammelten, darüber wirklich alle so glücklich waren? Und ob der Staat Israel wirklich die Idee des Judentums transportiert? Und wer genau wanderte wann wie warum aus? Vor der Staatsgründung? Nachher? Oder in die Schweiz? Manche in Zügen, die von der SS organisiert wurden? Manche in Zügen aus den Lagern noch vor der Kapitulation? Mit wessen Papieren?









"ja ja genau". Gestern nacht Da draussen vor dem Fenster? Und dann juckt es am Hintern. Och, auch ein alter Gag. Ich habe dann das Fenster geöffnet und laut gefragt, wo denn die Vögelchen sitzen. Und ob Grün wieder mal Arbeit hat. Dann am Bildschirm ein Bild, State Departement. Wer war da wieder am Werk? Ein großes braunes Rohr, vor das eine Art kleines schlauchartiges Rohr gelegt wurde. Und hier gleichzeitig einen kurzen Moment lang ein heftiger Stich im Darm. Das nächste Stück Scheisse. In der Tat. Das entfernt werden muss. Eine verdammt weiße Scheisse. Nun, Grün hat Arbeit. Jede Menge Arbeit.










11.39 Uhr. Bewegungsmelder. Und hier Husten. Ach, echt? Fällt fast niemandem auf. Dieser Beitrag hier wurde soeben übrigens im internen Modus mit einer 4 markiert. 11.48 Uhr. Druck Ohr rechts. Irgendwo rückt etwas auf die Seite, das Protokoll des Bewegungsmelders und das der Medizintechnikkontrolle hat es. Wir leben hier schließlich alle hochtechnologisch gut gerüstet.
Und nun schaue ich mal, wer hier wieder wem Schützenhilfe und Beistand geben möchte. Die G5-Sahel-Initiative tagte laut meines Bildschirms am 19. September in Deutschland? Nein, wirklich? Auch das Verteidigungsministerium hat wirklich alle Hände voll zu tun. Nicht nur in Afrika. Als welches Instrument der African Union? Beispielsweise? Und mit welchen Autos? Gut, dass die Teams überall selbst auf privater Ebene so gut gemischt sind und weltweite Qualitätsstandards die Strategien bestimmen. Unangenehm ist nur, wenn man nicht vorher informiert ist über die gut gemischten Standards.






























Sonntag, 24. Juli 2011

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"Eigentlich müßten wir mit der Geschichte der ”Neuen Bewegungen” gar nicht in den sechziger Jahren anfangen, sondern unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der von der Atombombendrohung überschatteten Wirtschaftskriege.(1)
Die ”Alten”, gleichermaßen enttäuscht von all dem, was sie in den Sackgassen von Kapitalismus, Kolonialismus, Faschismus, Stalinismus erlebt hatten, übertrugen ihr Gefühl für die Zerstörungen in ihrem Innern auf die Welt, in der sie nur apokalyptische Zeichen von Untergang und Götterdämmerung sahen. Für jene Zeit sind für mich bezeichnend die Worte des Franzosen Celine, für den offenbar die Riesenstadt Paris, in deren Vorort er hauste, nur noch eine gähnende Leere darstellte: ”Ich sehe aus meinen Fenstern Trümmer, Steppen, Wüsten. Alles ist im Römischen Reich, in Europa zerstört, so gründlich, daß es die Gespenster, die in den Ruinen herumirren, gar nicht wahr haben wollen. Vielleicht hat es nur in euren Alpen noch ein paar wackelige Hütten, in denen ein paar lebendige Menschen wohnen ”(2)








Ein wichtiger Ausdruck solcher auf Europa und Nordamerika liegenden, in gewissen Beziehungen sich sogar noch immer verdichtenden Stimmungen ist z. B. die Malerei des ”psychedelischen” Künstlers H. R. Giger von Zürich, dessen Poster in fast unglaublichen Ausmaßen den Weg an die Wände von Kommunen der Schweiz und Deutschlands fanden: Der Fußboden einer Durchschnittswohnung kann sich auf den Bildern Gigers in einen blutigen Schleim verwandeln, den Fleischteppiche aus frühgeborenen Kindern bilden. Hier befinden wir uns in einer noch schauerlicheren Weiterentwicklung jener Zeichnungen des Künstlers, auf denen Embryonen aus Roboter-Gebärmüttern in eine unwirkliche, tote Welt treten - schon mit Mordwaffen in den Händen: Dies um sich in einen ewigen teuflischen Krieg zu stürzen, deren ”Nachschub” zu sein der einzige Zweck ihrer unmenschlichen Zeugung zu sein scheint... Unerwünschte Zufalls-Kinder treten in der Schau der psychedelischen Kunst in eine kalte und böse gewordene Welt. Ohne Glauben an Leben und Liebe vom Elternhaus, vom Mutterleib an, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten: Zerstörung des Nächsten im mechanisierten Krieg oder auch ”nur” im mörderischen Konkurrenzkampf des Alltags unserer Leistungsgesellschaft. Oder die qualvolle Selbst-Zerstörung, eben das ”Fixen”, das Einspritzen von Opiaten in den Blutkreislauf: das Zurückschleudern des Ichs in den Zustand des Nicht-Denkens, der Urnacht vor der Geburt.(3)


























Doch in der erstickenden Dunkelheit solcher Verzweiflung entstanden Kreise, stießen schon bereits ”Keller-Poeten” zu jener Mitte vor, von der aus man wieder die Neuschöpfung der Welt zu beginnen vermag. Der Wiener H. C. Artmann entwickelte z. B. schon um 1951-1953 in Berner Künstlerkreisen Gedanken, von denen auf einen riesigen deutschsprachigen Umkreis Auswirkungen ausgehen sollten: ”In jeder Pinte an der Landstraße kannst du sämtliche Philosophien des Universums finden, und wenn du aus ihnen die richtigen Schlußfolgerungen machst, dann kann der hinterste Winkel, da dies geschieht, auf einmal zur Pilgerstätte für die ganze Welt werden. Paris, London, früher vielleicht Rom, Athen und Jerusalem, waren am Anfang sicher verlauste Dörfer. Sie wurden zu Mythen von jenem Augenblick an, als dort ein paar erwachte Menschen, die zuerst vielleicht für jedermann lächerliche Außenseiter waren, groß zu lieben und dann die Welt auf neue Art zu sehen wagten.”







Sergius Golowin
Das Zeitlose in der Industrie-Gesellschaft


















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Donnerstag, 10. September 2009

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'Nur einen Monat nach Coco wird Staatsanwalt Vittorio Occorsio in Rom erschossen - ausnahmsweise im Namen der neofaschistischen Organisation Ordine Nuovo. Der als 'Killer der P2' bezeichnete Täter Pierluigi Concutelli wird später für diesen Mord zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Neofaschisten stellen in ihrem Bekennerschreiben diese Tat als einen Racheakt dar, als einen 'Angriff auf den Staat'. Schließlich war es Staatsanwalt Occorsio, der das Verbot von Ordine Nuovo und Avanguardia Nazionale ausgesprochen hatte. Doch selbst hier taucht hinter dieser Logik eine andere auf. Occorsio hatte nicht nur über Ermittlungen zum Plan Solo, dem Putschplan des Generals de Lorenzo von 1964, Interna des Geheimdienstes SIFAR erfahren. Wie es Jahre später in den Parlamentskommissionen zur P2 zur Sprache kommt, hatte er auch zu merkwürdigen Verwicklungen zwischen Entführungen der so genannten 'anonima sequestri' (= anonyme Entführungen) mit Freimaurerlogen, Neofaschisten und Geldwäschern ermittelt. Just zwei Tage vor seiner Ermordung hatte Occorsio hierzu den in der Öffentlichkeit seinerzeit wenig bekannten, der CIA ergebenen P2-Chef Licio Gelli zur Anhörung in sein Büro geladen.
Die Annahme liegt auf der Hand, dass der 'Killer der P2' unter der Deckung des Rachemotivs von Ordine Nuovo einen für die Machenschaften der Geheimloge Licio Gellis unbequemen Ermittler ausgeschaltet hat.
Coco und Occorsio sind die ersten Staatsanwälte, die von Terroristen erschossen werden. Neun weitere Exekutionen von Staatsanwälten im Namen des Linksterrorismus folgen in kurzer Zeit.





Italienische Zeithistoriker haben Parallelen zur Bundesrepublik gezogen, was die doppelte Logik in der Ermordung von Staats-anwälten betrifft, die die Machenschaften der Geheimpolitik zu stören beginnen. In den deutschen 'Bleijahren' wird am 7. April 1977 in Karlsruhe Bundesstaatsanwalt Siegfried Buback von einem Terroristenkommando erschossen.
Da Buback eine wichtige Rolle im seinerzeit laufenden Verfahren gegen die Rote Armee Fraktion spielt, kann er von Linksterroristen unschwer zum 'Volksfeind' deklariert werden. Doch Buback ermittelt auch zu den äußerst brisanten Umständen, die zum Sturz des sozialdemokratischen Bundeskanzlers Willy Brandt, Initiator der beargwöhnten Ostpolitik, geführt haben. Brandt sah sich genötigt zurückzutreten, als sein Sekretär Günther Guillaume als DDR-Spion entlarvt wurde. Buback war nun - so die italienischen Zeithistoriker - während seiner Ermittlungen möglicherweise darauf gestoßen, dass die westdeutschen Geheimdienste - wie in Italien von den Amerikanern gesteuert - schon lange über die Rolle Guillaumes Bescheid wussten, jedoch zögerten, seine Doppelrolle auffliegen zu lassen, um zum richtigen Zeitpunkt die Wirkung des Rücktritts zu erzielen. Eine Verzögerung, die Willy Brandt selbst gesehen und scharf kritisiert hat. (Fußnote) Brandt wurde dann durch den rechten Sozialdemokraten Helmut Schmidt, einem den atlantischen Strategen weitaus genehmeren Bundeskanzler, ersetzt. Doch welcher Art die Geheimmanöver in Deutschland auch sein mögen, für die italienischen gibt es handfestere Beweise.





Geständige Rotbrigadisten weisen auf interessante Aspekte der Rolle Morettis in den Roten Brigaden hin. Ab 1974 sei er der ent-scheidende im Einsatz stehende Kontaktmann gewesen, der - aus Sicherheitsgründen - alle Kampf- und Einsatzanweisungen der 'Zentrale' an die kleinen, voneinander isolierten örtlichen Einheiten weitergab - eine Zentrale, die für die Basis der Rotbrigadisten immer im Dunkeln blieb. Einiges deutet darauf hin, dass damit die nicht nur die italienischen, sondern auch die für den internationalen Linksterrorismus zuständige Hyperion-Schule gemeint ist.







Die Hyperion-Schule




Offiziell ist die in einem gediegenen Gebäude im Quai de la Tournelle 27 in Paris, nicht weit von Notre-Dame gelegene Hyperion-Schule ein Zentrum für Sprachunterricht. Doch bald finden italienische Ermittler heraus, dass hier Linksextremisten aus ganz Europa ein und aus gehen und die Sprachenschule offenbar nur Tarnung für ein Koordinationszentrum internationaler Terrorakte ist.
Schon in seinem Aufsehen erregenden Interview in der Zeitschrift 'Il Mondo' von 1974 macht Andreotti Andeutungen zu einer Zentrale in Paris.
"Ich bin bis heute überzeugt davon, dass es eine äußerst wichtige Zentrale gibt, die die Aktivitäten des Terrorismus auch auf europäischer Ebene koordiniert. Wahrscheinlich unter der Signatur eines revolutionären Organismus."'









Aus:
Regine Igel, Terrorjahre








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Donnerstag, 22. Dezember 2011

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"Die Proteste aus der Türkei zeigten keine Wirkung: (Update: Der türkische Botschafter wurde aus Paris abgezogen). Die Pariser Nationalversammlung hat am Dienstag einen Gesetzentwurf verabschiedet, der hohe Strafen für Personen vorschreibt, die offiziell anerkannte Völkermorde leugnen. Darunter fallen nach französischer Lesart auch die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915-1917. Paris hatte sie 2001 zum Genozid erklärt. Die Regierung sah zusätzlichen Handlungsbedarf, weil die Anerkennung als Völkermord an den Armeniern damit zwar symbolisch gewürdigt wurde, nicht aber - wie im Fall des Genozids am jüdischen Volk durch das Nazi-Regime - als Delikt verfolgt wurde. Die Türkei als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches bestreitet einen Genozid".















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