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Samstag, 20. Dezember 2008

Okkultismus?

"Genausowenig wie matriarchale Spiritualität eine Religion ist, ist sie dasselbe wie der alte und neue Spiritualismus, wie er sich in fernöstlichen Denk- und Lebensweisen manifestiert und als esoterische, okkulte bis obskure Unterströmung auch im 'christlichen Abendland' stets vorhanden war und heute in diversen Sekten vorhanden ist.
Ich unterscheide die matriarchale Spiritualität schon vom Wort her vom Spiritualismus nicht ohne Grund. Der Spiritualismus ist von einem strikten Dualismus zwischen Geist und Körper geprägt, wobei dem Geistigen, Übersinnlichen, Spiritistischen absoluter Vorrang eingeräumt wird. Das kennzeichnet ihn als Produkt der Kulturen, aus denen er stammt, nämlich patriarchalen Kulturen. Das gilt sowohl für den indischen und fernöstlichen Spiritualismus wie für den europäischen Okkultismus. An dieser Tatsache ändert nicht, daß beide Strömungen massiv aus dem matriarchalen Erbe der jeweiligen Vorgänger-Kultur geschöpft haben und noch nach Jahrtausenden davon zehren. Zum Beispiel schöpfte der indische Spiritualismus aus dem Erbe der vorarischen Induskultur, der ältesten auf indischem Boden überhaupt (Harappa und Mohenjo-Daro). In Europa schöpfte der Okkultismus aus hellenistischen Geheimkulten (Demeter-Mysterien, Kybele-Kult, Isis-Kult, Orphiker), die sich alle auf noch ältere matriarchale Kulturen in Ägypten, Kreta, Kleinasien und Griechenland zurückbeziehen.



Die Folge war, daß in diesen spiritualistischen und okkultistischen Lehren der Frau mit ihren göttlichen Kräften - neben den männlichen Göttern - überhaupt noch ein Platz gelassen wurde. Das erklärt ihre Anziehungskraft auf Frauen angesichts der trostlosen Frauen-feindlichkeit der offiziellen patriarchalen Religionen.
Aber diese Anhängerinnen übersehen dabei die typisch patriarchale Verzerrung selbst noch in dieser Übernahme, die sich im Dualismus zwischen Geist und Körper manifestiert, wobei das Geistige (männlich) gegenüber dem Körperlichen (weiblich) absoluten Vorrang hat. Das zementiert die übliche Wert-Hierarchie, nach der der männliche Gott, Geist, Guru das männliche Prinzip, der männliche Wert stets oben rangieren und jede weibliche Erscheinungsform diesen gnadenlos untergeordnet wird. Spirituelle Erfahrungen und magische Praktiken werden auch hier als Mittel mißbraucht, Macht und Einfluß über andere Menschen - besonders Frauen - zu gewinnen. Es ist immer dieselbe Sucht nach Über-Macht.



In der matriarchalen Spiritualität konzentrieren wir uns dagegen darauf, in gemeinsamen symbolischen Handlungen die persönliche, innere Macht jeder einzelnen, ihre Vitalität, ihre Lebensfreude, ihre Innen-Macht zur vollen Entfaltung zu bringen. Innen-Macht ist die Macht der Frauen, aus der sie wirken, ohne zu herrschen und ohne sich länger beherrschen zu lassen.
Im Spiritualismus dagegen, so menschen- und frauenfreundlich sich seine 'vergeistigten' Führer auch geben, läuft es wieder auf den Mißbrauch von spirituellen Bedürfnissen und Fähigkeitenn für persönliche Herrschaft und Bereicherung hinaus.
Die matriarchale Spiritualität, wie ich und andere denkende Frauen sie vertreten, mit diesen Dingen in eine Reihe zu stellen - nur weil hier wie dort dieselben Symbole oder ähnliche Techniken verwendet werden - ist grotesk.



Ein solcher Vorwurf ignoriert, daß matriarchale Spiritualität auf ein autonomes Selbstbewußtsein von Frauen, auf einen nicht-hierarchischen, egalitären Umgang miteinander gegründet ist, bei dem obendrein nicht die Ausschaltung des Intellekts zugunsten psychischer Blähungen angestrebt wird, sondern die lebendige Verbindung zwischen Geist und Psyche und körperlichem Ausdruck, um jede einzelne von uns zu einer ganzen, heilen Persönlichkeit werden zu lassen."



Aus:
Heide Göttner-Abendroth, Für die Musen. Neun Essays, Zweitausendeins



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Samstag, 22. November 2008

Okkultismus?

"Genausowenig wie matriarchale Spiritualität eine Religion ist, ist sie dasselbe wie der alte und neue Spiritualismus, wie er sich in fernöstlichen Denk- und Lebensweisen manifestiert und als esoterische, okkulte bis obskure Unterströmung auch im 'christlichen Abendland' stets vorhanden war und heute in diversen Sekten vorhanden ist.
Ich unterscheide die matriarchale Spiritualität schon vom Wort her vom Spiritualismus nicht ohne Grund. Der Spiritualismus ist von einem strikten Dualismus zwischen Geist und Körper geprägt, wobei dem Geistigen, Übersinnlichen, Spiritistischen absoluter Vorrang eingeräumt wird. Das kennzeichnet ihn als Produkt der Kulturen, aus denen er stammt, nämlich patriarchalen Kulturen. Das gilt sowohl für den indischen und fernöstlichen Spiritualismus wie für den europäischen Okkultismus. An dieser Tatsache ändert nicht, daß beide Strömungen massiv aus dem matriarchalen Erbe der jeweiligen Vorgänger-Kultur geschöpft haben und noch nach Jahrtausenden davon zehren. Zum Beispiel schöpfte der indische Spiritualismus aus dem Erbe der vorarischen Induskultur, der ältesten auf indischem Boden überhaupt (Harappa und Mohenjo-Daro). In Europa schöpfte der Okkultismus aus hellenistischen Geheimkulten (Demeter-Mysterien, Kybele-Kult, Isis-Kult, Orphiker), die sich alle auf noch ältere matriarchale Kulturen in Ägypten, Kreta, Kleinasien und Griechenland zurückbeziehen.



Die Folge war, daß in diesen spiritualistischen und okkultistischen Lehren der Frau mit ihren göttlichen Kräften - neben den männlichen Göttern - überhaupt noch ein Platz gelassen wurde. Das erklärt ihre Anziehungskraft auf Frauen angesichts der trostlosen Frauen-feindlichkeit der offiziellen patriarchalen Religionen.
Aber diese Anhängerinnen übersehen dabei die typisch patriarchale Verzerrung selbst noch in dieser Übernahme, die sich im Dualismus zwischen Geist und Körper manifestiert, wobei das Geistige (männlich) gegenüber dem Körperlichen (weiblich) absoluten Vorrang hat. Das zementiert die übliche Wert-Hierarchie, nach der der männliche Gott, Geist, Guru das männliche Prinzip, der männliche Wert stets oben rangieren und jede weibliche Erscheinungsform diesen gnadenlos untergeordnet wird. Spirituelle Erfahrungen und magische Praktiken werden auch hier als Mittel mißbraucht, Macht und Einfluß über andere Menschen - besonders Frauen - zu gewinnen. Es ist immer dieselbe Sucht nach Über-Macht.



In der matriarchalen Spiritualität konzentrieren wir uns dagegen darauf, in gemeinsamen symbolischen Handlungen die persönliche, innere Macht jeder einzelnen, ihre Vitalität, ihre Lebensfreude, ihre Innen-Macht zur vollen Entfaltung zu bringen. Innen-Macht ist die Macht der Frauen, aus der sie wirken, ohne zu herrschen und ohne sich länger beherrschen zu lassen.
Im Spiritualismus dagegen, so menschen- und frauenfreundlich sich seine 'vergeistigten' Führer auch geben, läuft es wieder auf den Mißbrauch von spirituellen Bedürfnissen und Fähigkeitenn für persönliche Herrschaft und Bereicherung hinaus.
Die matriarchale Spiritualität, wie ich und andere denkende Frauen sie vertreten, mit diesen Dingen in eine Reihe zu stellen - nur weil hier wie dort dieselben Symbole oder ähnliche Techniken verwendet werden - ist grotesk.



Ein solcher Vorwurf ignoriert, daß matriarchale Spiritualität auf ein autonomes Selbstbewußtsein von Frauen, auf einen nicht-hierarchischen, egalitären Umgang miteinander gegründet ist, bei dem obendrein nicht die Ausschaltung des Intellekts zugunsten psychischer Blähungen angestrebt wird, sondern die lebendige Verbindung zwischen Geist und Psyche und körperlichem Ausdruck, um jede einzelne von uns zu einer ganzen, heilen Persönlichkeit werden zu lassen."



Aus:
Heide Göttner-Abendroth, Für die Musen. Neun Essays, Zweitausendeins


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Montag, 5. August 2019




















Mann! Leute! Es hätte so ein tolles Buch werden können. Ich hatte mich so gefreut nach der ersten Ansicht des Inhaltsverzeichnisses. Freude auf dem langen Lernweg? Keine Spur! Stattdessen nur pseudo-elitäres Geschwurbel mit permanentem Hinweis darauf, dass man angeblich alle Wissenschaftler kennt. Es langweilt! Und vom eigentlichen Inhalt leider weit weit weg. Ich versuche es anders. Julian Strube: Sozialismus, Katholizismus und Okkultismus im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Die Genealogie der Schriften von Eliphas Lévi





















Samstag, 26. Dezember 2015
























Radikale Homophobie von Staats wegen vermutet man am ehesten in den muslimischen Ländern Afrikas. Tatsächlich hat sie in den christlich dominierten Gesellschaften massiv zugenommen. Christliche, genauer gesagt, evangelikale Heilung gegen "Essstörungen, Okkultismus, Verschuldung, Drogensucht, Pornokonsum oder gleichgeschlechtlichen Neigungen"?




... "Diese Zitate sind älteren Datums. Lively will sich an diesem Morgen weder zur SMUG-Klage noch zu seinen Kampagnen äußern. Umso lieber redet er über sein früheres Leben mit Drogen und Alkohol. Über den Tag im Jahr 1986, als er »auf Knien« in einer Entzugsklinik sein Leben in Gottes Hand gelegt habe. Über die Berufung, die er verspürt habe, weil »der Lebensstil der Homosexualität eine noch größere Bedrohung für die Welt« sei als Abtreibung."





... "Am 13. Juli 2012 erhoben Mugisha und seine Mitstreiter Klage wegen »vorsätzlicher und schwerer Verletzung grundlegender Rechte einer Gruppe aufgrund ihrer Identität oder Kollektivität«. Nach dem Völkerrecht ist das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Beklagte sitzt allerdings nicht in Kampala, sondern in Springfield, Massachusetts: Scott Lively, Pastor und Präsident von Abiding Truth Ministries, einem Zusammenschluss fundamentalistischer Christen."






Na dann: Heil!
























Freitag, 15. August 2008

Mein Fachgebiet

"Die Nummer mit der 'Bombe', die du mir gestern am Telefon untergeschoben hast und dem Lexikon für Liebessmittel, das du demonstrativ in meinem Zimmer verstellt hast, entstammt dem Buch von Michaela Huber und steht auf den Seiten, die ich gerade lese. Mit den Liebesmitteln wurden Menschen vergiftet, wie ich lese.
Es steht auf diesen Seiten auch etwas über Okkultismus, faschistische Sekten und Organisationen, Prostitution, viel Geld und Missbrauch von Traumatisierten. Es steht dort etwas über Demütigungsrituale. Und es steht dort etwas über die übersinnlichen Fähigkeiten (mancher) Traumatisierter. Als Politologin mit Fachgebiet autoritäre Psychogruppen und als Autorin von "Chiffre Morgaine" und "Generation Blogger" finde ich das sehr interessant.
Ich denke, wir haben uns verstanden!"

Montag, 10. Dezember 2018































Kleine Kriegskunde? 08 : 47 Uhr. Soeben Bildschirm gelöscht, noch einmal: Müdigkeit, zu müde zum kreativen Arbeiten, die entspannende Einschlaf-Phase wird dann jedoch abrupt unterbrochen durch plötzliches unangenehmes Wach-Sein. Diese Phasen im Wechsel. Ellenlange dämliche Dreamer Sequenzen in Kombination mit medizintechnischen Erscheinungen. Besonders wirkungsvoll, wenn die Nacht am Laptop sowieso kurz ist, weil man am nächsten Morgen früh aufstehen soll. Hier meldet sich dann beim Wort J UCK en am Arsch, na, noch ein wenig Brennen dazu, so, der nächste Krankenhausserver hat gleich auch ein Loch, ein Hmmh Teilchen in der Dreamer Kultur. Ich habe das Wort absichtlich so genannt, eine kleine Kriegskunde sollte so wenig wie möglich traumatisieren, aber dennoch informieren. Und aufklären. Gelle, das nächste Hmmmh Teilchen hier?






Es wird abgerissen. Das Wort Abrissbirne stört mich nicht im geringsten. Ganz im Gegenteil. Und Stück für Stück geräumt. Und wieder aufgebaut. Auch die Bautrupps sind unterwegs. Und wie war das noch mit dem Bauarbeiter, der vom Dach fiel und unten einfach liegenblieb? Och ... Das fällt - fast - keinem auf. Und nun noch etwas Alzheimer? Oder etwas Verwirrung? Für die Mad Dogs? Noch ein wenig Fernlenkung von Grün? Der Kinder? Ja. Da kracht wieder was. Im Gegenzug. Als Antwort zum Beispiel auf die Amok-Übung in der Schule mit begleitendem Unfall in der anderen. Wie sinnig, eine Tür direkt auf den Mittelfinger rechts. Ein ganzes Lager voll? Ja. Und zwar voller Surfbretter. Fall für Fall. Wohnung für Wohnung. Ort für Ort. Und selbstverständlich rücken Volljuristen nach. Sicher! SO geht Fair Trade! Ja. Für alle Weihnachtsgebäck. Ohne Feedbackverfahren für die Kinder. Viel Arbeit. Und wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen. Happy Birthday!







Und nun noch einmal so ein dämlicher Beitrag wie gestern am Bildschirm bei Pinterest? B la b la b la b la. Rückfall in das kindliche Ich, Hexen, Okkultismus? Sonst noch was? Das zeigt uns nur, wessen Geistes Kind man ist. Bildung ist zum Glück lebenslang möglich und auch Bewusstseinkontrolle lässt sich heilen. Nachhaltig. Mit den notwendigen Helfern.

































Mittwoch, 6. Januar 2010

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"Wer wundert sich von denen, die sich auskennen, nicht schon lange über die Invasion der Engel in der Esoterik-Szene?" Gestern war es wieder soweit: Ein "Apostel-Weitwurf-Wettbewerb" und die Frage, ob das Gesicht von Frau Maischberger denn auch ganz gelb ist. Wars, Weapons and Lies: Dieses Mal eine Vorstellung nicht nur mit rumänischen SchauspielerInnen. Manche hoffen halt, dass Hexen-verbrennungen bald wieder en vogue sind.





Update: Kommentar zum Artikel über die Sendung mit Fernseh-pfarrer Fliege, hoffentlich nicht der Fliege, die als die fliegende Seuchenhexe Nasav sich auf Leichen setzt und für Seuchen sorgt. Dieser Dämon kann durchaus qualvolle Ängste auslösen, da "Beelzebub mit dem alten Fliegengott von Ekron identisch sein soll. In der Bibel (2. Könige 1,2 ff) wird von einem Gott von Ekron Baal-Sebub gesprochen, der eine Rolle spielte, als Ahasja König von Israel war." So jedenfalls der sehr besorgte Reichsarzt SS und Polizei, Dr. Ernst Grawitz, an den Reichsführer SS Heinrich Himmler am 31. März 1944, abgedruckt im Kapitel 3, Die Dämonin: Die fliegenartige Seuchenhexe Nasav, in: Heinrich Himmler - Deutscher Spiritismus, Französischer Okkultismus und der Reichsführer SS.






"Sarma und seine ?Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften? ist selber eine atheistische Sekte, die sich als moderne Inquisition aufspielt. Diese Leute lehnen nicht nur Esoterik ab, sondern jeden Glauben. Unglaublich, dass diese Leute immer wieder als "Stimme der Vernunft" in TV Sendungen eingeladen werden. Statt dessen sollte man echte Wissenschaftler einladen, wie z.B. Mitarbeiter der vom Land Baden-Württemberg finanzierten parapsychologischen Forschungsstelle und deren Chef Dr. Dr. von Lucadou. Von denen hört man wirklich Vernünftiges. Die ?Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Para-wissenschaften" ist dagegen um keinen Cent besser als jeder Esoterikspinner. Nur eben andersrum.







Update Kommentar 19.14 Uhr: Erinnerung eines Kommentators daran, dass jedem Ding ein Gedanke vorausgeht. (Ver-)Mittler, die Ideen aus dem großen Ganzen, aus dem kollektiven Bewusstseinsfeld holen, können nach Meinung mancher eben auch Kommunikatoren sein, die Engel genannt werden. Siehe dazu das Buch des französischen Philosophen Michel Serres, Die Legende der Engel.








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Montag, 25. Juni 2012






























Shekinah
Schriftenreihe für Schamanismus - Okkultismus - Parapsychologie - Magie
Inhaltsverzeichnis bei Amazon




















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Freitag, 8. August 2008

Wicca

Essays gefunden beim Rabenclan, den ich heute morgen im Zusammenhang mit dem Thema "Filtersoftware" bereits verlinkte:


Die Essays "Wicca - das trojanische Pferd der Theosophie" und "Zwei Widersprüche" sind in Teilen überholt und sollen in Zusammenarbeit mir kritischen Wiccas aktualisiert werden



... Notwendig ist außerdem die Etablierung von Gruppen mit basisdemokratischer Verfassung. Hierdurch verschwinden die oben erläuterten Mißstände und setzen das wahre Potential der Religion und ihrer Anhänger frei, anstatt es für Herrschaftsallüren und Grabenkämpfe in der Heidenszene zu vergeuden. Selbiges gilt für die peinliche Scharade der Einweihungen, Initiationsgeheimnisse und was dergleichen angestaubte Versatzstücke eines vor sich hin modernden Okkultismus mehr sind. Sie laden nur dazu ein, ein System zur unterschiedlichen Bewertung von Menschen zu schaffen, und das darf eine Naturreligion nicht. Die oben in einem ausführlicheren Zitat beschriebenen "primitiven" Gesellschaften kennen dergleichen Hokuspokus nicht. Initiationen dürfen nicht zu Hierarchienbildung dienen, und in denjenigen Gesellschaften, in denen Initiationen existieren, dienen sie zur Bewältigung der Übergänge zwischen Lebensabschnitten, nicht dem Eintritt in eine elitäre Kaste. Und was den dort erwähnten Schamanen angeht: dieser ist ein ganz normales Gemeinschaftsmitglied, das seine besonderen Fähigkeiten der Gemeinschaft zur Verfügung stellt wie ein guter Bogenmacher oder Jäger auch, er ist kein Miniaturpapst, wie wir sie aus der Heidenszene zur Genüge kennen.



Ein radikaler Bruch mit der braun verfilzten Heidenszene ist ebenfalls dringend geboten, eine Szene ist kein Ort für Naturreligion, wie wir in "Rassismus und Szene" gesehen haben. Aufgrund all dessen sollte jeder, der an der Etablierung von Naturreligion in der Gegenwart interessiert ist, die kritischen Wicca unterstützen.

Donnerstag, 7. Januar 2010

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Ein Haufen angeblich eingeweihter und esoterischer Wichtigtuer, die sich arg elitär fühlen. Meistens männlich und ganz vorne an der Front der okkulten Kämpfe. Zum Beispiel im Nationalsozialismus. Kleine Kostproben in: Heinrich Himmler. Deutscher Spiritismus, Französischer Okkultismus und der Reichsführer SS.
Es gibt zum Glück Männer, die sind sehr auf dem Boden geblieben. Sergius Golowin war einer von ihnen. Seine Werke sind zu empfehlen besonders dann, wenn einem das aufgeblasene eingeweihte Geschwurbel zu sehr auf den Wecker geht und der Eindruck entsteht, dass es lediglich um männliche Macht mit allen Mitteln geht, die Gernegroß-Gurus allerdings keinen blassen Schimmer haben.
Manches ist so einfach. So unelitär. Und zu betrachten ganz ohne Angst. Die nur der Abschreckung anderer dient.










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Donnerstag, 9. Juni 2016


























Radikale Homophobie von Staats wegen vermutet man am ehesten in den muslimischen Ländern Afrikas. Tatsächlich hat sie in den christlich dominierten Gesellschaften massiv zugenommen. Christliche, genauer gesagt, evangelikale Heilung gegen "Essstörungen, Okkultismus, Verschuldung, Drogensucht, Pornokonsum oder gleichgeschlechtlichen Neigungen"?





... "Diese Zitate sind älteren Datums. Lively will sich an diesem Morgen weder zur SMUG-Klage noch zu seinen Kampagnen äußern. Umso lieber redet er über sein früheres Leben mit Drogen und Alkohol. Über den Tag im Jahr 1986, als er »auf Knien« in einer Entzugsklinik sein Leben in Gottes Hand gelegt habe. Über die Berufung, die er verspürt habe, weil »der Lebensstil der Homosexualität eine noch größere Bedrohung für die Welt« sei als Abtreibung."





... "Am 13. Juli 2012 erhoben Mugisha und seine Mitstreiter Klage wegen »vorsätzlicher und schwerer Verletzung grundlegender Rechte einer Gruppe aufgrund ihrer Identität oder Kollektivität«. Nach dem Völkerrecht ist das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Beklagte sitzt allerdings nicht in Kampala, sondern in Springfield, Massachusetts: Scott Lively, Pastor und Präsident von Abiding Truth Ministries, einem Zusammenschluss fundamentalistischer Christen."






Na dann: Heil!



























Freitag, 8. August 2008

Bluecoat Software

UK technology site TechWorld investigates the recent controversy over the Birmingham City Council blocking access to atheist and Pagan sites, while allowing normal access to "mainstream" religions like Christianity, Hinduism, and Judaism. Bryan Betts interviews a spokesman from Bluecoat Software, who allegedly provides the council's filtering service, and uncovers a general arbitrary cluelessness concerning the categorization of religions.



"The problem is that it lists organised religions such as Christianity, Islam and Judaism in one group, while relegating less mainstream - but recognised and perfectly legal - faiths such as Wicca and Paganism to an "Alternative Spirituality/Occult" group. Rather oddly, it lists atheism both in the latter group and under Politics. And a company spokesperson couldn't explain what the difference is between "unconventional religious or quasireligious subjects" (listed under Religion) and " alternative religions" (listed as Alternative Spirituality/Occult)."



You can read a run-down of Bluecoat's filter categories, here. The dirty little secret of the web filtering business is that the categories are mostly cribbed from conservative Christian-backed programs and services. These programs are then sold to schools, libraries, and government institutions, which can lead to controversy and litigation once individuals realize the bias inherent in the filter.












Rabenclan:

Die Filtersoftware der Firma Symantec blockiert unsere Adresse. Begründung: Der Rabenclan verbreite jugendgefährdendes Material über Okkultismus und New Age. (Button rechts unten auf der Seite)



Internet Censorship:

McAfee Office: This package contains a Guard Dog program which filters dangerous, pornographic, criminal and other Internet web sites. It contains a data base of words which it uses to compare against the text and Meta tags of web sites. It prevents viewing of web sites containing any of the following words: athame, Atlantis, book of shadows, Druid, magick, Neo-pagan, New Age, occult, pagan, pentagram, Wicca, etc. It appears to discriminate heavily against Neopagan web sites.

Sonntag, 28. Februar 2010

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Der unten zitierte Text ist in der Essenz zwar richtig, aber gerade in den nicht zitierten Stellen auch zu lesen als ein Angriff gegen die Matriarchatsforschung und matriarchale sowie matriarchal spirituelle Kulturen, außerdem der immer wieder unternommene Versuch, diese mit rechtsextremen Gruppen in Verbindung zu setzen. Es ist richtig, dass Teile der aus der theosophischen Bewegung entstandenen Gruppen versuchen, als Trojanische Pferde in die Matriarchats-forschung zu gelangen, was dieser allerdings vollkommen widerspricht. Um es etwas platt zu formulieren: Weise werdende Frauen brauchen weder (männliche) Gurus noch den Segen einer angeblich elitären eingeweihten Gruppe für den eigenen inneren Weg. Und erst recht nicht für den äußeren Weg der Veränderung. Wo sie sich gerade befindet, das sieht, fühlt und merkt die weise werdende Frau ganz alleine, kann sich aber natürlich über ihre eigenen Erfahrungen mit anderen austauschen.
Sie braucht dafür auch keine interessegebundenen Gruppen mit Trigger-Tiger-Tank, die die Isis-Verehrung in Ägypten schon mal versuchen, als das goldene Zeitalter der (Tempel)-Prostitution zu diffamieren und die Weisheit des Körpers nicht mit dem Geist in Verbindung wollen. Gruss auch an diese gut informierte, vor einiger Zeit nach Köln gezogene und triggertigernde 'Abteilung Wettermacher'. Wie du ja selber so trefflich formuliert hast. Danke für die Rose!




Zitat: " ... Notwendig ist außerdem die Etablierung von Gruppen mit basisdemokratischer Verfassung. Hierdurch verschwinden die oben erläuterten Mißstände und setzen das wahre Potential der Religion und ihrer Anhänger frei, anstatt es für Herrschaftsallüren und Grabenkämpfe in der Heidenszene zu vergeuden. Selbiges gilt für die peinliche Scharade der Einweihungen, Initiationsgeheimnisse und was dergleichen angestaubte Versatzstücke eines vor sich hin modernden Okkultismus mehr sind. Sie laden nur dazu ein, ein System zur unterschiedlichen Bewertung von Menschen zu schaffen, und das darf eine Naturreligion nicht. Die oben in einem ausführlicheren Zitat beschriebenen "primitiven" Gesellschaften kennen dergleichen Hokuspokus nicht. Initiationen dürfen nicht zu Hierarchienbildung dienen, und in denjenigen Gesellschaften, in denen Initiationen existieren, dienen sie zur Bewältigung der Übergänge zwischen Lebensabschnitten, nicht dem Eintritt in eine elitäre Kaste. Und was den dort erwähnten Schamanen angeht: dieser ist ein ganz normales Gemeinschaftsmitglied, das seine besonderen Fähigkeiten der Gemeinschaft zur Verfügung stellt wie ein guter Bogenmacher oder Jäger auch, er ist kein Miniaturpapst, wie wir sie aus der Heidenszene zur Genüge kennen.
Ein radikaler Bruch mit der braun verfilzten Heidenszene ist ebenfalls dringend geboten, eine Szene ist kein Ort für Natur-religion, wie wir in "Rassismus und Szene" gesehen haben. Aufgrund all dessen sollte jeder, der an der Etablierung von Naturreligion in der Gegenwart interessiert ist, die kritischen Wicca unterstützen."












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