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Dienstag, 17. November 2009

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Wenn "dirty tricks", die ich an zahlreichen Beispielen in meinen technisch momentan etwas eingeschränkten Blogs erklärt habe, esoterisch getarnt werden, dann quillt mein Account über mit detailliert informierten Newslettern, in denen offenbar weit rechts außen Organisiertes sich unter dem Mäntelchen anthroposophischer Pseudo-Wissenschaft auslässt über besonders Sensitive und ihre Störungen und schreibt über die Heilung der Krankheiten Schizophrenie und Homosexualität (PDF-Dokument) als Folge von fehlgeleiteter geistiger Energie.






Das ist genau das Material, welches zur theoretischen Unterfütterung totalitärer Systeme genutzt werden kann. Die Vermittlerinnen der Alten Religion wirken da sehr gerne aufklärend, denn Hellsichtigkeit und die Fähigkeit zum vermittelnden medialen Arbeiten wird den Holden auf ihrem inneren Weg unter anderem gegeben, um diesen totalitären Missbrauch zu enttarnen. Wer sich auf den langen Weg machen möchte, der durchaus Irrungen und Wirrungen beinhalten kann und hoffentlich nicht endet in rechts-lastigen esoterischen Häusern mit rechtsorientiertem Anschub von hinten, wer sich wirklich ernsthaft weiterbilden möchte, der besorge sich zum Beispiel die Bücher der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth. Passend zur kommenden winterlichen Jahreszeit ist sehr schön zu lesen das Buch über Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten. Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen. Natürlich, man kann alles für eigene Zwecke missbrauchen. Aber das hier fällt dann doch sehr schwer. Sobald der Holdenhof ein Zuhause gefunden hat, kann auch dieses Buch in der Bibliothek ausgeliehen werden.









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Samstag, 7. März 2009

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Meine drei Schwestern sitzen
auf Felsen von schwarzem Obsidian.
Das erstemal kann ich in diesem Licht sehen, wer sie sind.



Meine erste Schwester näht ihr Kostüm für die Prozession.
Sie geht als Durchsichtige Dame
und alle ihre Nerven sind zu sehen.



Meine zweite Schwester näht auch,
am Saum über ihrem Herzen, das niemals vollständig heilte.
Sie hofft, daß diese Beklemmung in der Brust sich schließlich lockern wird.



Meine dritte Schwester starrt
auf eine dunkelrote Kruste, die sich westwärts weit draußen
auf dem Meer ausbreitet.
Ihre Strümpfe sind zerrissen, aber sie ist schön.







Adrienne Rich in:
Heide Göttner-Abendroth. Die tanzende Göttin.
Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik























Hekate











Über die Notwendigkeit zur Wehrhaftigkeit matriarchaler und matrilinearer Gesellschaften siehe einzelne mythologische Betrachtungen in:



Heide Göttner-Abendroth
Frau Holle. Das Feenvolk der Dolomiten
Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen
Frau Holle. The Fairy Folk of the Dolomites
The Myths of the Great Goddesses of Central Europe and the Alps




Search ISLA-Blog "Heide Göttner-Abendroth"






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Montag, 24. November 2008

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"In allen Landen der Holle holten die Frauen, die jungen und die alten, nun ihre Spindeln, Spinnräder und Webrahmen hervor. Sie pflegten an den dunklen Abenden diese Künste, welche die Göttin ihnen vor langer Zeit schenkte. Wie schnurrten da die Rädchen, wie schwatzten da die Mädchen! Sie spannen mit ihren Geschichten auch ein trauliches Garn, nur eben keines aus Flachs.


Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten
Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen




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Sonntag, 6. September 2009

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"In allen Landen der Holle holten die Frauen, die jungen und die alten, nun ihre Spindeln, Spinnräder und Webrahmen hervor. Sie pflegten an den dunklen Abenden diese Künste, welche die Göttin ihnen vor langer Zeit schenkte. Wie schnurrten da die Rädchen, wie schwatzten da die Mädchen! Sie spannen mit ihren Geschichten auch ein trauliches Garn, nur eben keines aus Flachs."
Aus: Heide Göttner-Abendroth, Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten. Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen. Foto: "Hel" von Susan Seddon-Boulet.









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Montag, 9. April 2012

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Auch vereinnahmt und missbraucht: Die Doppelaxt ist ein altes matriarchales Symbol. Später wurde es ein Zeichen für Amazonen und ein Symbol für lesbische Frauen, dann bedienten sich auch Faschisten. Über die Frage der Wehrhaftigkeit und des Kampfes, die beim Symbol der Doppelaxt sofort auftaucht, wird heiß gekämpft in der Matriarchatsforschung. Aber das kennen wir ja: Der Frieden muss bewaffnet sein? Und warum sind die Matriarchate untergegangen bis auf einige ethnologische Ausnahmen?
Heide Göttner-Abendroth hat in Frau Holle. Das Feenvolk der Dolomiten - Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen eine schöne Geschichte von Königin Dolasilla zu diesem Thema erzählt. Es gibt viele Aufgaben nicht nur für die Faneskönigin.
Die Farben Schwarz - Weiß - Rot? Erinnert sich jemand an Schneewittchen? Weiß ist die Jungfrau im Sinne der unabhängigen, kämpfenden, aber nicht notwendigerweise asexuellen Frau. Und die Frage der Ordnung auch im übertragenen Sinne? Die patriarchale Deutung des Sternzeichens Jungfrau, des Sternzeichens der Göttin, ist Blödsinn. Rot ist die fruchtbare Frau. Schwarz ist die weise und reife Frau.




















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Freitag, 16. Juli 2010

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Immer wieder diskutiert: Warum sind fast alle matriarchal organisierten Gesellschaften untergegangen und wäre das auch passiert, wenn es diese Einheiten gegeben hätte? ("Queens of the desert")
In Catal Hüyük fanden die Archäologen keinerlei Hinweise, die auf eine Verteidigung schließen. Im Buch von Heide Göttner-Abendroth, Frau Holle. Das Feenvolk der Dolomiten. Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen, stehen zu diesem Thema ein paar sehr nachdenklich machende und inspirierende Mythen.














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Montag, 17. September 2012

















In allen Landen der Holle holten die Frauen, die jungen und die alten, nun ihre Spindeln, Spinnräder und Webrahmen hervor. Sie pflegten an den dunklen Abenden diese Künste, welche die Göttin ihnen vor langer Zeit schenkte. Wie schnurrten da die Rädchen, wie schwatzten da die Mädchen! Sie spannen mit ihren Geschichten auch ein trauliches Garn, nur eben keines aus Flachs.





Aus:
Heide Göttner-Abendroth
Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten.
Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen





















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Samstag, 24. Juli 2010

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'In allen Landen der Holle holten die Frauen, die jungen und die alten, nun ihre Spindeln, Spinnräder und Webrahmen hervor. Sie pflegten an den dunklen Abenden diese Künste, welche die Göttin ihnen vor langer Zeit schenkte. Wie schnurrten da die Rädchen, wie schwatzten da die Mädchen! Sie spannen mit ihren Geschichten auch ein trauliches Garn, nur eben keines aus Flachs."'
Aus: Heide Göttner-Abendroth, Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten. Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen. Foto: "Hel" von Susan Seddon-Boulet.
Unsere ach so schlauen Macho-Männchen und ihre Stiefelträgerinnen. Also, auf geht's, Freunde und Freundinnen der Nacht: Wer nicht zum Jagen getragen werden muß, der kann ja zum Beispiel ganz viel Interesse zeigen und die E-mail-Adresse hinterlassen. Bei Politically Incorrect. Beispielsweise. Sich gerne einfangen lassen und dann dem arg aktiven Honigtopf viel Vergnügen wünschen beim sorgfältigen Sortieren von Freund und Feind! Und wie ich hier vor längerer Zeit schon mal schrieb: Immer daran denken. Man muß schon ganz in echt und authentisch labil wirken wollen, wenn man die diversen Honigtöpfe nicht nur im Internet bewusst besucht, die ganz anders abbiegen, als sie denn einst so öffentlichkeitswirksam blinkten. Comprendre?! Und noch ein Nachtrag: Natürlich! Man kann auch im Schafskostüm auftreten. Danke für diesen taufrischen Tipp an die individuelle Blogger-Werbung! Dass unsere schlauen und gut geführten Jungs jetzt der besseren Tarnung halber die T-Shirts von der Konkurrenz tragen, finde ich auch prima. Mit dem FBI-Druck auf dem Eigelstein, der MOSSAD beim Bäcker in der Innenstadt, die blaue Burka vor dem Dom, das Kopftuch in der Moschee und die CIA mit der Möhre in der Hand. Klasse! So was nenne ich vergnügliche Völkerverständigung nicht nur zu Karneval. Wer braucht da noch Massenmedien zur Unterhaltung?















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Donnerstag, 27. November 2008

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Am 28. November eröffnet der Kölner Mittelalter-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum.



Aus dem Programm:


In der Zeit vom
15. - 20. des Decembris 2008
19.00 h


Der Perchtenumzug

"Häßliche, furchteinflößende Gestalten, in deren Mitte sich Frau Perchta umtut, ziehen über den Plan, um schlampige Mägde, faule Gesellen und ungezogene Kindlein zu bedrohen. Lügnern soll sie wohl die Zunge aus dem Maule herausschneiden. Gebet acht, auf dass Eure Stuben recht ordentlich seyn, und Frau Perchta mit ihrem Gesindel von dannen zieht."



Die Percht bestrafte einst nicht die faulen und fleißigen Frauen, wenn diese nicht ordentlich die Betten machten. Das geschah erst später im Zuge der Umdeutung alter matriarchaler Mythologie. Auch Goldmarie und Pechmarie waren nicht ausgezogen, um fleißige Hausfrauen zu werden. Sie waren vielmehr in der alten Religion auf dem Weg der weisen Frauen. Siehe dazu:


Heide Göttner-Abendroth
Frau Holle. Das Feenvolk der Dolomiten
Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen

Frau Holle. The Fairy Folk of the Dolomites
The Myths of the Great Goddesses of Central Europe and the Alps





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