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Nichts Neues aus Hannover. Und keinen Gruss an die ukrainische Hilfskraft aus dem Netzwerk der Social Engineers. "Hannover" war es, was sie am Telefon nannte. Denn in Hannover gibt es auch Nester und Netzwerke. Solche, die Informatikerinnen losschicken, die dann mit süffisant süßer Stimme bitten, den Stick mit diesen niedlichen Fotos in das Lauf des Rechners zu stecken? Wie niedlich! Fast so niedlich, wie Chefs von Drückerkolonnen, die Politik machen wollen. "Diese Herren der Drückerkolonnen fungieren auch als Experten in Renten-Kommissionen, die Renten sind dann nicht mehr sicher. Sie finanzieren Wahlkämpfe und Werbe-Kampagnen, Artikel in Massenmedien oder Schauspieler in Talk-Shows und anderen meinungs-machenden Gelegenheiten. (ISLA-Search AWD)
Heute: "2004 trat Schröder als Gast vor AWD-Führungskräften auf und erklärte laut einer internen AWD-Mitarbeiterzeitung: "Sie als AWD-Mitarbeiter erfüllen eine staatsersetzende Funktion. Sichern Sie die Rente Ihrer Mandanten, denn der Staat kann es nicht." Nach dem Ausscheiden aus dem Amt schloss Maschmeyer mit Schröder einen Vertrag und soll ihm rund eine Million Euro für dessen Memoiren gezahlt haben.
Maschmeyer dementierte die Zahl gegenüber dem SPIEGEL nicht, Schröder ließ lediglich ausrichten, "dass er zu Privatangelegenheiten keine Auskunft gibt"."
Mehr zum Thema auch bei SPIEGEL TV Magazin, an diesem Sonntag, 22:10-22:55 Uhr, bei RTL
Update:
Maschmeyer habe neben anderen Medien ebenfalls mit dem "Spiegel" erfolgreich verhandelt, der sich die Rechte für den Vorabdruck wesentlicher Teile sicherte. Maschmeyer betonte weiter, " es handelt sich um einen normalen Kauf und Verkauf und keine Gefälligkeit, denn die Gesamtsumme der Erlöse übertraf deutlich den Pauschalpreis beim Ankauf.“
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Freitag, 4. März 2011
Mittwoch, 12. Januar 2011
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Ich kenne dieses Business als die ehemalige Freundin eines sehr erfolgreichen Versicherungsmaklers gut. Ich war Anfang zwanzig, fuhr selber das geleaste 600er-Coupe, 230 km/h minutenlang auf der Autobahn war total toll vor allem dann, wenn alle anderen wie die Fliegen auf Seite wichen. Ich war teilweise wie gelähmt vor Depressionen und ging in dieser Zeit nicht mehr zur Uni. In klaren Momenten kam das Entsetzen über das Milieu und den bei vielen Leuten zynischen menschenverachtenden Umgang mit sich selbst und anderen. Natürlich gab es auch andere Verhaltensweisen. Da war der besonnene Versicherungsmathematiker. Zum Beispiel. Ich weiß, wie Versicherungsverträge zum großen Teil zustande kommen. Ich weiß, welcher Druck ausgeübt wird in den schneeballartigen Systemen, ich weiß, wie Leute systematisch in die Verschuldung gebracht werden, sie teure Leasing-Raten für Luxus bezahlen, ich weiß, wieviel Provisionen mit Lebensversicherungen verdient werden. Ich weiß, wie Incentives ablaufen. Und ich habe selber einmal das raffinierte Theaterschauspiel eines Anwerbe-Termins für neue MitarbeiterInnen in einem großen Kölner Hotel mitgemacht. Den Aphrodite-Club kenne ich allerdings nicht.
Ich vermisse in den Artikeln weitere Namen aus der Politik. Ist es richtig, dass Bill Clinton nach seiner Amtszeit lukrative Vorträge beim AWD hielt? Wurde Frau Merkel beraten? Herrn Gabriel habe ich auf den Nachdenkseiten ebenfalls auf einem Foto bei einer Feier des AWD gesehen. Oder war das ein Irrtum?
"Der Drückerkönig und die Politik"
Mittwoch 21.45 Uhr - ARD
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Ich kenne dieses Business als die ehemalige Freundin eines sehr erfolgreichen Versicherungsmaklers gut. Ich war Anfang zwanzig, fuhr selber das geleaste 600er-Coupe, 230 km/h minutenlang auf der Autobahn war total toll vor allem dann, wenn alle anderen wie die Fliegen auf Seite wichen. Ich war teilweise wie gelähmt vor Depressionen und ging in dieser Zeit nicht mehr zur Uni. In klaren Momenten kam das Entsetzen über das Milieu und den bei vielen Leuten zynischen menschenverachtenden Umgang mit sich selbst und anderen. Natürlich gab es auch andere Verhaltensweisen. Da war der besonnene Versicherungsmathematiker. Zum Beispiel. Ich weiß, wie Versicherungsverträge zum großen Teil zustande kommen. Ich weiß, welcher Druck ausgeübt wird in den schneeballartigen Systemen, ich weiß, wie Leute systematisch in die Verschuldung gebracht werden, sie teure Leasing-Raten für Luxus bezahlen, ich weiß, wieviel Provisionen mit Lebensversicherungen verdient werden. Ich weiß, wie Incentives ablaufen. Und ich habe selber einmal das raffinierte Theaterschauspiel eines Anwerbe-Termins für neue MitarbeiterInnen in einem großen Kölner Hotel mitgemacht. Den Aphrodite-Club kenne ich allerdings nicht.
Ich vermisse in den Artikeln weitere Namen aus der Politik. Ist es richtig, dass Bill Clinton nach seiner Amtszeit lukrative Vorträge beim AWD hielt? Wurde Frau Merkel beraten? Herrn Gabriel habe ich auf den Nachdenkseiten ebenfalls auf einem Foto bei einer Feier des AWD gesehen. Oder war das ein Irrtum?
"Der Drückerkönig und die Politik"
Mittwoch 21.45 Uhr - ARD
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Freitag, 12. Dezember 2008
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Ich dachte schon einmal vor einigen Tagen, dass es manchmal so aussieht, als ob der Finanzdienstleister AWD das Land regiert und recht viele Versicherungen verkaufen will. Dieser Eindruck entstand, nachdem ich bei den nachdenkseiten ein Foto mit Leuten in Feierlaune sah, die wir alle vom Ansehen kennen und eine Anzeige im Kölner Express mit dem Vortragsredner Bill Clinton beim AWD abgedruckt war.
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Ich dachte schon einmal vor einigen Tagen, dass es manchmal so aussieht, als ob der Finanzdienstleister AWD das Land regiert und recht viele Versicherungen verkaufen will. Dieser Eindruck entstand, nachdem ich bei den nachdenkseiten ein Foto mit Leuten in Feierlaune sah, die wir alle vom Ansehen kennen und eine Anzeige im Kölner Express mit dem Vortragsredner Bill Clinton beim AWD abgedruckt war.
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Freitag, 30. Dezember 2011
Ist das richtig? "Haus und Wohnung sind (waren!) in Lybien ein Menschenrecht. Gaddafi schwur, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi lebte mit seiner Familie in einem Zelt. (Anmerkung: Was haben sich doch alle lustig gemacht über den komischen Typen, der selbst bei Auslandsreisen immer in seinem Zelt übernachtete. Diese bunten Fotos, die sich so gut in der Massenmedien-Industrie vermarkten liessen von diesem, diesem dubiosen Exzentriker, diesem Tyrannen!) Bei Heirat erhielt man 50.000 Dollar Zuschuß. Bei Geburt eines Kindes $ 5000 Zuschuß. Ausgezeichnete Krankenhäuser und Arztbehandlung sind (waren!) überall zugänglich, auch in den Wüstengebieten. Schulen und Universitäten waren gratis. Wer will (wollte!), kann (konnte!) auf Staatskosten im Ausland Schulen besuchen oder studieren. Die Stipendien betragen (betrugen!) 2300 Dollar pro Monat, plus ein Auto. Seit der Machtergreifung (Gaddhafis) stieg der Anteil der Lese- und Schreibkundigen von 23% auf 83%. 25% der Libyer besitzen einen Universitätsabschluß. In allen sozialen Parametern kann (konnte!) Libyen jedem Vergleich standhalten. Wer einen landwirtschaftlichen Betrieb gründet (gründete!), erhält (erhielt!) vom Staat Farmland, einen Hof, Vieh, Maschinen und Saatgut gratis."
Auch Altersversorgung, Arbeitslosenversorgung, Krankenversorgung, Hinterbliebenenversorgung waren in Libyen alle gratis? Ist Libyen nun etwa kein Fall für Versicherungsvertreter diverser Konzerne und Vermittlerorganisationen wie dem AWD geworden, ein Fall für Politiker aus vielen Ländern, die beim AWD vorsprechen, ein Fall für Carsten Maschmeyer, ein Fall für die deutsche Expertenkommission zum Thema Renten und Co? Hier ist eine Auflistung derjenigen, die sich am Krieg gegen den neu zu verteilenden Kuchen Libyen beteiligten. Deutschland ist da offiziell nicht aufgelistet. Wie gut, dass man den Exzentriker aus Libyen, der sich mit weiblichen Leibwächtern umgab und sich im afrikanischen Vergleich sehr zum Ärger unserer kapitalistischen Pascha-Paradiesler auch noch vehement für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzte, so richtig öffentlichkeitswirksam und unter Einsatz der Massenmedienfront erschlagen hat. Wen hatte Gaddhafi eigentlich während seiner Regentschaft foltern lassen? Wie geht es seinen überlebenden Kindern? Und wie sieht die Situation momentan in Syrien aus?
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Sonntag, 26. September 2010
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Ausbau der Kinderbetreuung? Bill Clinton als Vorbild? Bereits Hillary Rodham Clinton hat in einem ihrer Bücher einmal erwähnt, dass sie es während ihrer Zeit im Weissen Haus, dem damaligen Arbeits- und Wohnort der Clintons, sehr genossen habe, zu Hause zu sein, wenn ihre Tochter von der Schule kam. Eine Wohltat nicht nur für die Mutter. Sonst erst recht für die Tochter, wie jede Praktikerin weiß, welche eigene Kinder hat und sich selbst um die Erziehung kümmert, diese Arbeit also nicht an Personal, Aupair-Mädchen oder einen Schlüsseldienst delegiert, sondern die Aufgabe als das betrachtet, was sie ist: die wichtigste Arbeit, die es gibt. Und die sich in der Tat nicht auf Plätzchen backen beschränkt. Dafür war nicht nur die Familie Clinton sicher gerne bereit, hin und wieder auch auf die kinderfreien Feten, Vorträge und Honorare des AWD zu verzichten. Statt Sprüchen wie "harter Arbeit", welche aus dem Munde mancher Menschen wirklich komisch klingen, weil man sich sogleich fragt, woran eigentlich, kommen wir einfach nicht umhin, eine grund-sätzlich andere Organisation von Arbeiten und Leben zu organisieren und Mütter endlich wieder mit (politischer) Macht auszustatten. Ja. Das ist keine Utopie. Das alles hat es tatsächlich schon einmal gegeben. Bevor man anfing, den weiblichen Statuen die Köpfe abzuschlagen. Aber bis dahin müssen wohl erst noch viele vernetzte Machtzentren mit matriarchalen Clan-Strukturen entstehen, die sich einfach ausklinken aus Macho-Land. Was immerhin noch besser ist, als wenn es ganz nach historischem Vorbild geht und es dann plötzlich heißt: Macho-Land ist endgültig abgebrannt.
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Ausbau der Kinderbetreuung? Bill Clinton als Vorbild? Bereits Hillary Rodham Clinton hat in einem ihrer Bücher einmal erwähnt, dass sie es während ihrer Zeit im Weissen Haus, dem damaligen Arbeits- und Wohnort der Clintons, sehr genossen habe, zu Hause zu sein, wenn ihre Tochter von der Schule kam. Eine Wohltat nicht nur für die Mutter. Sonst erst recht für die Tochter, wie jede Praktikerin weiß, welche eigene Kinder hat und sich selbst um die Erziehung kümmert, diese Arbeit also nicht an Personal, Aupair-Mädchen oder einen Schlüsseldienst delegiert, sondern die Aufgabe als das betrachtet, was sie ist: die wichtigste Arbeit, die es gibt. Und die sich in der Tat nicht auf Plätzchen backen beschränkt. Dafür war nicht nur die Familie Clinton sicher gerne bereit, hin und wieder auch auf die kinderfreien Feten, Vorträge und Honorare des AWD zu verzichten. Statt Sprüchen wie "harter Arbeit", welche aus dem Munde mancher Menschen wirklich komisch klingen, weil man sich sogleich fragt, woran eigentlich, kommen wir einfach nicht umhin, eine grund-sätzlich andere Organisation von Arbeiten und Leben zu organisieren und Mütter endlich wieder mit (politischer) Macht auszustatten. Ja. Das ist keine Utopie. Das alles hat es tatsächlich schon einmal gegeben. Bevor man anfing, den weiblichen Statuen die Köpfe abzuschlagen. Aber bis dahin müssen wohl erst noch viele vernetzte Machtzentren mit matriarchalen Clan-Strukturen entstehen, die sich einfach ausklinken aus Macho-Land. Was immerhin noch besser ist, als wenn es ganz nach historischem Vorbild geht und es dann plötzlich heißt: Macho-Land ist endgültig abgebrannt.
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Samstag, 21. Februar 2009
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Nur "noch 100 Millionen Euro für den Lebensabend"? (Nr. 17)
Eine Welt voller Berater und Beraterhonorare
"Lehman-Millionen sind wieder da" - jedenfalls in diesem Fall. (Nr. 16)
Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. (Nr. 24)
"Es wurde uns erzählt, die Krise sei aus den USA über uns gekommen. – Das ist nicht richtig. So zeigt die wahnsinnig teure Pleite der Hypo Real Estate in München beispielhaft, dass hierzulande selbst arrangierte Zockereien stattgefunden haben.
Spitzenbanker haben uns erzählt, 25 Prozent Kapitalrendite seien normal. Sie haben damit den Wettlauf um riskante Operationen angeheizt. Und sind immer noch im Amt."
"Hier ist niemand überrascht worden. Das ist von langer Hand eingefädelt. Übrigens ist unser Bundesfinanzminister auch nicht von den neuen Finanzprodukten angesprungen worden. Er und sein jetziger Staatssekretär haben aktiv an der Entwicklung und Einführung der Schrottpapiere mitgearbeitet. Die Verpackung von schlechten Forderungen in besser klingenden Wertpapieren wurde erleichtert. Hedgefonds wurden in Deutschland im Jahre 2004 zugelassen. Die Plünderung deutscher Unternehmen durch deutsche und ausländische so genannte Investoren wurde ab dem 1. Januar 2002 steuerlich gefördert."
"Mit den von der Globalisierung erzwungenen Anpassungsprozessen tat er sich ebenso schwer wie mit einem Neoliberalismus, unter dem das Soziale der Marktwirtschaft verkümmerte. Wie sehr ihn die Sorge um die soziale Gerechtigkeit umtrieb, wurde in seinem 2006 in Kooperation mit der IG Metall herausgegebenen Buch „Nur noch Markt, das ist zu wenig“ deutlich. Es sorgte unter Arbeitgebern für Irritationen. Nach der Finanzkrise wird mancher Kritiker sein Urteil differenzieren. Hans Mundorfs Lebensweg und manche persönlich erlittene Ungerechtigkeit erklären sein entschiedenes, streitbares Plädoyer für Gerechtigkeit. (Quelle: Handelsblatt)" (Nr. 27)
Und zum Schluß in eigener Sache ein Hinweis auf die hier erwähnte "Petition der Kerzenmacher". Ich bin ebenso der Meinung, dass es unsinnig ist, Märkte abzuschotten, um Massenware herzustellen, die an anderen Orten billiger produziert werden kann. Kerzen können natürlich auch in China produziert werden.

Der Holdenhof ist ein Ort, an dem sich auf Einladung Menschen treffen werden. Und sicher auch der eine oder die andere Gefallen finden wird nicht nur an den dort gezeigten Kerzen. Alle Versuche, das Konzept des Holdenhof zu kopieren oder sich - wie in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder geschehen - Wissen per 24/7-Technik zu beschaffen und für eigene Zwecke einzusetzen, sind jedoch für den Holdenhof nicht störend. Im Gegenteil beflügeln sie unsere Absichten. Wie bereits in der Vergangenheit weisen wir auch weiterhin auf Ähnlichkeiten gerne hin. Nutzen dazu verstärkt barrierefreie Kommunikation. Und freuen uns über die Zusammen-arbeit mit Gleichgesinnten.
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Nur "noch 100 Millionen Euro für den Lebensabend"? (Nr. 17)
Eine Welt voller Berater und Beraterhonorare
"Lehman-Millionen sind wieder da" - jedenfalls in diesem Fall. (Nr. 16)
Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. (Nr. 24)
"Es wurde uns erzählt, die Krise sei aus den USA über uns gekommen. – Das ist nicht richtig. So zeigt die wahnsinnig teure Pleite der Hypo Real Estate in München beispielhaft, dass hierzulande selbst arrangierte Zockereien stattgefunden haben.
Spitzenbanker haben uns erzählt, 25 Prozent Kapitalrendite seien normal. Sie haben damit den Wettlauf um riskante Operationen angeheizt. Und sind immer noch im Amt."
"Hier ist niemand überrascht worden. Das ist von langer Hand eingefädelt. Übrigens ist unser Bundesfinanzminister auch nicht von den neuen Finanzprodukten angesprungen worden. Er und sein jetziger Staatssekretär haben aktiv an der Entwicklung und Einführung der Schrottpapiere mitgearbeitet. Die Verpackung von schlechten Forderungen in besser klingenden Wertpapieren wurde erleichtert. Hedgefonds wurden in Deutschland im Jahre 2004 zugelassen. Die Plünderung deutscher Unternehmen durch deutsche und ausländische so genannte Investoren wurde ab dem 1. Januar 2002 steuerlich gefördert."
"Mit den von der Globalisierung erzwungenen Anpassungsprozessen tat er sich ebenso schwer wie mit einem Neoliberalismus, unter dem das Soziale der Marktwirtschaft verkümmerte. Wie sehr ihn die Sorge um die soziale Gerechtigkeit umtrieb, wurde in seinem 2006 in Kooperation mit der IG Metall herausgegebenen Buch „Nur noch Markt, das ist zu wenig“ deutlich. Es sorgte unter Arbeitgebern für Irritationen. Nach der Finanzkrise wird mancher Kritiker sein Urteil differenzieren. Hans Mundorfs Lebensweg und manche persönlich erlittene Ungerechtigkeit erklären sein entschiedenes, streitbares Plädoyer für Gerechtigkeit. (Quelle: Handelsblatt)" (Nr. 27)
Und zum Schluß in eigener Sache ein Hinweis auf die hier erwähnte "Petition der Kerzenmacher". Ich bin ebenso der Meinung, dass es unsinnig ist, Märkte abzuschotten, um Massenware herzustellen, die an anderen Orten billiger produziert werden kann. Kerzen können natürlich auch in China produziert werden.

Der Holdenhof ist ein Ort, an dem sich auf Einladung Menschen treffen werden. Und sicher auch der eine oder die andere Gefallen finden wird nicht nur an den dort gezeigten Kerzen. Alle Versuche, das Konzept des Holdenhof zu kopieren oder sich - wie in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder geschehen - Wissen per 24/7-Technik zu beschaffen und für eigene Zwecke einzusetzen, sind jedoch für den Holdenhof nicht störend. Im Gegenteil beflügeln sie unsere Absichten. Wie bereits in der Vergangenheit weisen wir auch weiterhin auf Ähnlichkeiten gerne hin. Nutzen dazu verstärkt barrierefreie Kommunikation. Und freuen uns über die Zusammen-arbeit mit Gleichgesinnten.
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Montag, 24. Januar 2011
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Ach. Bela Anda ist Pressesprecher des AWD? Nun ja. Das Studium der Politikwissenschaften hilft halt nicht immer.
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Ach. Bela Anda ist Pressesprecher des AWD? Nun ja. Das Studium der Politikwissenschaften hilft halt nicht immer.
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