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Na isses denn die Möglichkeit. Es gibt solche. Und solche. 2010sdafrika wünscht dem evangelischen Pfarrer Gauck viel Erfolg bei seiner, nein, nicht Missionsarbeit, sondern natürlich nur der Kandidatur zum Bundespräsidenten. Und verlinkt auf diesen Eintrag, der mit den Worten schließt: "Die 2010sdafrika-Redaktion bedankt sich beim Bundespräsidialamt für die Zusendung von Publikationen und Bildmaterial."
Toll, so eine internationale Zusammenarbeit. Wer alles rechts in der Blogroll von 2010sdafrika steht. Ich hätte da auch noch ein paar passende Kochbücher zur südafrikanischen Küche.
Die Konkurrenz und Missionsarbeit unserer männlich dominanten Religionen ist auch in Afrika sehr gross. Da tut mann eben, was mann kann: "Die Gülen Bewegung ist im Bildungssektor in und außerhalb der Türkei sehr aktiv. Zum Beispiel betreiben Anhänger Gülens in vielen Afrikanischen Staaten Mittel- und Hochschulen."
So, und ein weiterer Blick in unsere massenmedialen Buchstaben-Welten lehrt uns alle wieder ein wenig über Meinungsmache in diesen munteren Zeiten. In der WELT druckt man ellenlange Kommentare zu Herrn Gauck von irgendwelchen Twitter-Accounts ab und beschreibt diese lustigen Zwerglis dann als "das Internet". Nee, wat ham wir uns da wieder alle amüsiert.
22.25 Uhr: Auch der SPIEGEL arbeitet jetzt hart am Image von Herrn Gauck. Thilo Sarrazin, Occupy, Vorratsdatendings. Sonst noch was? Weitere Fragen?
Herr Bosbach klingt gar nicht glücklich über die Art der Kandidatenaufstellung für das Amt des Bundespräsidenten. "Im Sender N24 sagte er: „Man sieht sich im Leben immer zweimal.“ Das Verhältnis zur FDP sei „jetzt etwas eingetrübt“."
Herr Rösler, was haben Sie nur getan? Vielleicht nicht genügend Kleingeld gehabt für die Freiheit? Teil 2? 4? 6? 7? Und wieviele jetzt noch? Und gedacht, von Gauck lernen heisst siegen lernen? Sozusagen Life Long Learning?
"Wohl aber habe Merkel deutlich gemacht, dass sie Gauck auf keinen Fall wolle, und als Argument genannt, er habe „nur ein Thema“. Gemeint war Gaucks Lebensthema, die Freiheit." Heil dir, deutsche Heimat.
Frau Ditfurth, das ist jetzt aber böse:
Die Soziologin und Mitbegründerin der Grünen Jutta Ditfurth bezeichnete Gauck als einen "Prediger für die verrohende Mittelschicht". Deutschlands politische Klasse habe sich des "lästig geworden kleinbürgerlichen, korrupten Aufsteigers" Wulff entledigt, "während die viel größeren Geschäftemacher der Parteien weiter ungestört ihren Interessen nachgehen können." Dass CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne Gauck gemeinsam aufstellen, verrate, "dass uns noch mehr Sozialstaatszerstörung, noch mehr Kriege und noch weniger Demokratie drohen. Einen wie ihn holt man, um den Leuten die Ohren vollzuquatschen."
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Gutes Benehmen bei Frauen heisst: Diskutieren in allen Lebenslagen. Meistens. Wie man sich da doch täuschen kann. Sprach's. Und wulffte zum wiederholten Male zur kreativen Ankurbelung aller Kräfte die Märchenstunde auf den Anruf-Beantworter eines Mit-Glieds unserer luntelegenden Brigaden. Und siehe da: Wie schön, dass der SPIEGEL mit dem Düsseldorfer Blinker so früh morgens schon ganz mit dem Ohr am Puls der Zeit erscheint und so klug daherkommen kann. Die Intelligenz auf Achse. Sage ich da nur. Gebt dem Schreiber doch bitte ein Zückerli. Oder wie wäre es mit noch mehr: "Nights in White Satin"? Salz bitte, noch mehr Salz! Und nicht vergessen: Always look on the bride side of life!
Update: Sehr schön. Mein individueller Bloggeraccount wird auch schon wach. ADHS? Soll das jetzt eine Diagnose sein oder eine Anregung? *Möööp*.
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Für den Schull- und Veedelszug eine neue Zugleitung mit Ordnungswut? Aber doch hoffentlich nicht mit Hang zur überbordenden Statistik? Und welche Gruppen wurden aus dem Zug hinausschikaniert?
"Die musische Schule Pipa Pohl verabschiedete sich aus dem Zug und protestierte echt karnevalistisch gegen die überbordende Ordnungswut der Zugleitung und Bürokratie. So hatte man die gesamte Kapelle, die aus eigenen Reihen und nicht von weit her angemietet aus Kindern, Lehrern und ehemaligen besteht aus Protest als Zugordner verkleidet und damit zumindest zu Beginn für eine kleine Verwirrung gesorgt. Durch die Ordnungswut nehme man den Kindern und Jugendlichen den Spaß an der Teilnahme, so die Kritik. Dann was die Regulierer nicht wissen ist, wieviel Freizeit die Kinder- und Jugendlichen für die Zugteilnahme hergeben und sich damit ehrenamtlich engagieren. Wochenlang wird gemeinsam gebastelt, hergerichtet, die Bollerwagen beladen bis es endlich losgeht. Schade wenn Gruppen dann aus dem Zug hinausschikaniert werden."
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Nachtrag. Noch eine echte Überraschung. Und noch mehr Stoff zum Recherchieren. Zitat: "Sehe es anders: Gülens Schriften sind problematisch. Atheismus, Darwinismus, Feminismus, Linke sind ihm ein Graus. Mittlerweile wurden in den Niederlanden die staatlichen Subventionen für Gülens Schulen gestrichen, in Russland und in Usbekistan alle Schulen geschlossen. Gülen gibt an auf der Universität Edirne studiert zu habenhttp://dialog-berlin.de/Fethullah... %C3%BClen/ , fakt ist dass er nur die VOLKSSCHULE absolviert hat. Weiters hatte Gülen jede Menge Schwierigkeiten die Green Card zu erhalten, aber zum Glück war da CIA-Mitarbeiter Graham Fuller ;)))"
Inwieweit steht in Köln die Dialog-Bewegung, auf deren Veranstaltungen man die Frauen zum großen Teil mit Kopftüchern sieht, in Kontakt mit Fetullah Gülen, der sich mit der Idee eines mystischen Islam an der Nursi-Bewegung orientiert? Heisst "Dialog" in der Demokratie, lächelnd schweigen im Gespräch und abwarten, bis die anderen bekehrt sind? Das Privatgymnasium in Köln ist der Aussage eines ehemaligen Besuchers der Dialog-Veranstaltungen nach "klein, aber fein". In der Pleite-Stadt Leverkusen, wo der Großkonzern Bayer Leverkusen residiert, hat die Bewegung ein Sozialprojekt für Jugendliche ins Leben gerufen.
Der folgende Artikel von YeniHayat gibt einen ersten Überblick: Die Gülen-Gymnasien Deutschlands - Lange bevor die Debatte um türkische Gymnasien in Deutschland losgetreten wurde, hatte die Fethullah-Gülen-Gemeinde ihre Privat-Schulen aufgebaut. Rund 90 Prozent der Schüler an diesen Schulen, die in 14 deutschen Städten existieren, haben eine türkische Herkunft. Deshalb dürfte die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan nach türkischen Schulen in Deutschland die größte Zufriedenheit in der Gülen-Gemeinde ausgelöst haben. Sie betreibt weltweit in rund 120 Ländern Schulen und Kulturzentren. Auch Wirtschaftsunternehmen mit einem jährlichen Umsatz von ca. 26 Mrd. US-Dollar werden ihr zugerechnet.
Das Bildungssystem in Deutschland, stellt für die Einrichtung privater Schulen hohe Hürden. Die Überwindung dieser Schwierigkeiten und die Einrichtung der Privatschulen, “Işık Evleri – Lichthäuser” genannt, brauchten ihre Zeit und breiten sich nun wie ein Lauffeuer. Die Gülen-Bewegung, die ihre Aktivitäten in der Türkei unter die Losung stellt, “Unser Djihad ist die Bildung”, verfolgt nun diesen Weg auch in Deutschland.
Der erste Schritt war die Gründung von gebührenfreien Nachhilfekursen für Schüler. In Köln, Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Frankfurt/M und anderen Großstädten wurden Vereine gegründet, die diese Kurse anbieten."
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Es ist doch wirklich zu komisch, wo genau die Erinnerungslücken in der Datenbank der Blogs bei Blogger.com liegen. Und, ja, so kann's gehen.
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... Au ja. Der gut gewendete Herr Gauck. Von diversen Massenmedien bereits vorher intensiv beworben. Und von der SPD. Von Herrn Gabriel? Nun, das wird bestimmt wieder lustig. Und "Die Liberalen schlagen sich überraschend auf die Seite von SPD und Grünen." Noch eine echte Überraschung. Mehr Links in diesem Nachrichtenüberblick.
Natürlich gibt's jede Menge Bullshit-Bingo: "Gauck war in Umfragen klarer Favorit der Bürger. Rund jeder Zweite hält ihn für geeignet." Wer sagt das? Max Weber? Siehe: "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus". Nur ein paar kleine Anmerkungen:
Was wohl Jürgen Fuchs dazu sagen würde? Jetzt muss ich doch mal endlich "Magdalena" lesen. Aaah. Das gute alte Internet. "Larve"? Wikipedia sagt dazu, "Larve (von lat. lar, Plural: lares (römische Schutzgottheiten) bezeichnet in der Zoologie eine Zwischenform in der Entwicklung vom Ei zum Erwachsenenstadium." Aber was wird man dann nur? ET vielleicht, oder gut geführter OT, wenn einen die Trainer über dem Grossen See ganz besonders gut gewendet haben? Oder? Wer hat sich bei der FDP für ihn eingesetzt? Herr Rösler? Was machen Sie denn da?
Update: In Köln. Ach neee?!
Update: "Auf Wiedersehen Herr Gauck" hat wohl jemand allzu wörtlich genommen.
"Das Terpe-Papier reicht aus, ihn wie Tausende andere aus dem Öffentlichen Dienst zu verbannen. Gauck mit dem Stasi-Namen "Larve" ist nach Maßstäben seiner Behörde ein Täter. Ein von der Stasi überprüfter Täter, wie Stasi-Berichte über Gauck belegen. Daß Gauck im Öffentlichen Dienst verbleibt, wird im Osten als Ungerechtigkeit gewertet und missbilligt. Sonderschutz für einen willigen Vollstrecker ist eine noch harmlose Beschreibung dieses Umstandes."
Update: Als gut gewendeter evangelischer Pfarrer ist man natürlich auch Mitglied der Deutschen Nationalstiftung. Zitat: Die Stiftung hat unter anderem 10 Thesen veröffentlicht, wie unser Land umgebaut werden soll. Eine Auswahl (von mir auf den Punkt gebracht):
Umbau der Sozialversicherungen
Längeres Anhalten der Realeinkommen
Deregulierung, Privatisierung allen Ortes
Export, Export, Export fördern
Förderung des Wettbewerbs und Privatisierung der Universitäten
Mehr Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger
Sozialabbau vorantreiben
Soziale Marktwirtschaft schrittweise in eine freie Marktwirtschaft umwandeln
Hier sind klare Überschneidungen und ideologische Gemeinsamkeiten mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu erkennen." Zitatende.
Da erscheint mir dieser Satz fast wie eine Satire: "Merkel bezeichnete Gauck als "wahren Demokratielehrer", der wichtige Impulse für Globalisierung, die Lösung der Schuldenkrise und mehr Demokratie geben könne."
Nun, wie schrieb doch einst Dieter Nuhr nach der Wahl von Herrn Wulff per Twitter: Ich möchte Herrn Gauck trotz allem meine Glückwünsche aussprechen. Beim nächsten Mal ist das Land reif für einen Komiker.
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Nachtrag:
"Ihr müsst leider ummelden denn unsere Freunde von der Folterfront sind noch perfider als ihr es euch vorstellen könnt. Nach 6 Monaten in Behandlung sitzt die einst modere Frau die immer gut geschminkt und mit offenen Haaren zu sehen war in scharzer Schariavollkluft da und gratuliert bestimmt ganz freiwillig zur Revolution (so sagen Übersetzer).
Ob sie jetzt noch lebt oder tatsächlich tot ist weiß man bei den arabischen Märchenerzählern und Folterfreunden natürlich nicht. Aber zur Revolutionsfeier hat sie wohl noch gelebt.
Sie ist also keine Stimme Gaddafis sondern die Stimme der Revolution und damit eine gute Journalistin und das sollte doch gewürdigt werden."
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