Montag, 16. Januar 2012

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Auch dieses Modell friedlicher Koexistenz versucht man unter Aufbietung aller Begleitpropaganda zu zerstören . Doch "Es wird Anmarschprobleme geben, die mit Teheran befreundete Regierung Mailiki wird keine Durchmarschgenehmigung geben, und über Saudi Arabien und Jordanien das wird mühsam, und Syrien hat Massenvernichtungswaffen".















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Sonntag, 15. Januar 2012

Druiden, Ritterorden und die Feekönigin

Mittelalterliche Dichter hielten zahlreiche druidische und sonstige vorchristliche mythische Sagen unter dem Deckmantel der "Ritterromane" am Leben, die nach Art der Vedas von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde. Frühere Dichter waren Priester der Großen Göttin, die ihnen die Gabe der Inspiration aus ihrem magischen Kessel oder Heiligen Gral verlieh. (Fußnote) Ein Poet war wie ein Seher oder Zauberer in der Lage, mit "Worten der Kraft" umzugehen und mit der Magie des Wortes den Segen der Muse heraufzubeschwören. Mittelalterliche Poeten verehrten die Kunst und die Frauen, begründeten den Kult der höfischen Liebe, waren Sänger der Mansongr, jener 'Frauenlieder', wie die Große Göttin sie liebte; und sie machten sich über die Kirche lustig.
Die Poeten sahen sich offenbar als die enteignete Priesterschaft der Göttin der Liebe (Minne), die die Feindschaft der Kirche auf sich zog. Nach dem 13. Jahrhundert versagte die Kirche den Dichtern die Kommunion und brandmarkte sie als 'Diener Satans'. 







Später erlangten sie Anerkennung, indem sie biblische oder theologische Motive in ihre Lieder aufnahmen. Allerdings haftete der romantischen Dichtung auch weiterhin der Ruch der Ketzerei an. (Fußnote)
Alte Ritteromane und -balladen schildern die Kleriker als rüde, grobe Kerle, die zarte Damen mißhandelten und selbst gegen ihre Mitbrüder sadistisches Verhalten an den Tag legten. (Fußnote) Den heidnischen Gottheiten gestanden sie einen warmherzigeren Charakter zu. Die Frithjofssaga läßt durchblicken, Christus habe die Liebe verachtet, während der Gott Balder dies nicht tat. In den Tempeln Balders, "des frommen Gottes", konnten Liebende sich treffen, denn: "Ist nicht seine Liebe zu Nanna Teil seiner eigenen Natur, rein und warm?"
Ritterliche Helden mieden meist das christliche Paradies und gingen ein ins irdische, das regiert wurde von der Göttin Morgan oder der Feenkönigin. (Fußnote)
Im Kudrunlied (Gudrunlied) besaß der Dichter mehr magische Kraft als jeder Priester. Wie der Dichter und Erlöser Orpheus konnte er Vögel und Tiere mit Musik bezaubern und sogar Tote auferwecken






... Alte Balladen und Ritterromane schildern eine Gesellschaft, in die Männer sich ständig zur Schau stellen, um die Bewunderung der Frauen zu erregen, fast wie die Männchen bei Vögeln und vielen anderen Tierarten vor den Weibchen balzen. Die nordischen Skalden erklärten, was Männer tun, diene dazu, die Damen zu beeindrucken. Wenn die Frauen zusahen, gaben sie ihren Pferden die Sporen, damit "die Damen und Mädchen bereitwillig aufschauen, wen wir vorrüberreiten". Geoffrey of Monmouth schrieb, die Edeldamen seien um ihres Reichtums an Geist und Witz verehrt worden und hätten "niemanden ihrer Liebe würdig gehalten, der seine Tapferkeit nicht in drei verschiedenen Kämpfen unter Beweis gestellt hatte". (Fußnote)







... Eine Zeitlang nahmen es gewisse Ritterorden auf sich, die bedrohten Frauenrechte im Namen der großen Göttin zu verteidigen. Aus dieser Epoche stammen romantische Geschichten von Rittern, die 'Frauenburgen' vor Räuberbaronen retteten, die ihnen ihren Besitz genommen hatten. Um das 12. Jahrhundert, als die Kirche begann, ihre Gesetze mit den Zähnen der Inquisition durchzusetzen, verlagerte sich der Schwerpunkt von der Verteidigung der Frauen auf die Verteidigung der Kirche. Sir Parzifal oder Parzival war das typische Beispiel des heidnischen Helden, der schließlich zum Christentum übertrat und den Frauen entsagte.
Zunächst war er ein Meister der Liebe; später wurde er 'geläutert', schließlich schrieb ein kirchlicher Schriftsteller über ihn: "Er galt damals als einer der Männer der Welt, die am tiefsten an Jesus Christus glauben, und davon gab es nur wenige, denn in jenen Tagen schonte der Sohn den Vater so wenig wie einen Fremden." Parzival macht sich auf, "eine Edelfrau, die enterbt worden ist", zu retten, doch inmitten dieses Abenteuers wandelt sich seine treue Ergebenheit, und er brandmarkt sie als Verführerin und Hexe. (Fußnote)







Die romantische Dichtung offenbart den ständigen Konflikt zwischen der liebesorientierten Philosophie der Minnesänger und der liebesfeindlichen Haltung der Kirche. Der Klerus erklärte, Liebende seien "lasterhaft", weil sie Gott vergäßen und die geliebte Frau zur Göttin erklärten. Ein Priester behauptete, die Barden "lieben in sündiger Weise Frauen, die sie zu Göttinnen erheben" und das sei dasselbe, wie den Satan zu lieben.
Huizinga bemerkte: "Vom geistlichen Leben erklingt der Fluch über alles, was Liebe ist, als der Sünde, die die Welt verdirbt."






Barbara G. Walker,
Das geheime Wissen der Frauen. Ein Lexikon
Bibliothek - Boards von Asta und Davina
https://www.pinterest.de/daluvina/bibliothek/








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Bildquelle: 
https://www.amazon.de/geheime-Wissen-Frauen-Barbara-Walker/dp/342336078X
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Die Economic Hit Men and Women tragen viele Masken. Und arbeiten ähnlich. Doch im Prinzip gleich. Welche Konzerne profitieren dieses Mal von der Politik der verbrannten Erde? Welches Land wird als nächstes dem Erdboden platt gemacht, wieviele Menschen getötet, ihr Eigentum vernichtet? Langsam jedoch spricht sich herum, dass Konzerne immer aus MitarbeiterInnen bestehen. Es spricht sich herum, dass die Berater-Industrie Milliarden an Honoraren verdient. Und es spricht sich herum, dass es profitierende PolitikerInnen gibt. Erpresste PolitikerInnen. Bedrohte PolitikerInnen. Dem Gemeinwohl verpflichtete PolitikerInnen. Mutige PolitikerInnen. Und Showmaster. Es spricht sich herum, wie hoch die Milliardeneinnahmen für Werbung in Massenmedien sind. Und dass sich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit nur wenige Großkonzerne leisten können. Gut vorstellbar, dass auch viele engagierte JournalistInnen gar nicht so viel kotzen können, wie ihnen zumute ist. HofberichterstatterIn ist keine Krankheit. Fühlt sich aber so an. In Köln sind manche merkwürdige Markt-Bestücker unterwegs. Und Großkonzerne mieten kleinere Flächen an, treiben damit die Preise in die Höhe, verdrängen kleine Gewerbetreibende. Doch der Untergrund ist an vielen Stellen äußerst instabil.

















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1. Die Frauenwelten gibt es offenbar nicht mehr. Was heisst das an meinem Bildschirm: Leihstand: 20,00€ pro Tag (4m x 1,20m). Sie können auch Ihre eigenen mitbringen, wenn diese weiß sind.




2. Nach dem Anklicken einiger Links ratterte es erheblich in der Kiste.




3. Das Wetter war schön, die Veranstaltung draussen für den Januar aussergewöhnlich. Daher wohl die Lücken auf dem Platz. Eine recht selektive Veranstaltung. Warum gibt es eigentlich den Markt in den WDR-Arkaden nicht mehr? Wie sieht die Situation anderer Märkte seit dem Duisburger Unglück der Loveparade aus? Die Sicherheitsauflagen wurden damals von den Ordnungsämtern erheblich verstärkt.




4. Die Stichworte "Kadima Tzipi Livni" führen jetzt an meinem Bildschirm bei Google überhaupt nicht mehr auf die Seite.




5. Das Übersetzungsprogramm findet im Blog "Advanced Style" rechts einige Werbe-Einblendungen nicht. "Die Website kann nicht angezeigt werden". Ich hatte mich bei der einen oder anderen Werbung sehr gewundert. Wie passt zum Beispiel die Plastikpuppen-Gesicht-Firma zum wunderbaren Konzept des Blogs?
















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Carl Gustav Jung rechtfertigt den "Muttermord" als die "weltschöpferische Befreiungstat des männlichen Logos (Jung 1954, 116). Am Anfang aller Patriarchatskulturen steht der Kampf gegen das schöpferische Potential der Frau:
Ob Atum, der altägyptische Sonnengott aus Heliopolis, die Welt in einsamer Onanie erschafft oder Ophion, der Nordwind im pelasgischen Schöpfungsmythos behauptet, er sei der Schöpfer der Welt (Ranke-Graves 1960, 1.c); ob der olympische Zeus die Göttin Athene aus seinem Kopf gebiert, oder ob Orest, der Muttermörder, nicht bestraft wird, weil Verwandtschaft mit der Mutter nicht bestünde, da die Frau nur die träge Ackerfurche sei, in die der Mann seinen Samen ergieße: In all diesen Männermythen spricht 'patriarchaler Logos' der Frau die schöpferische Fähigkeit ab im Himmel und auf Erden. Die männlichen Schöpfungsmythen sind unanschaulich und paradox. Muttermord ist nicht die weltschöpferische Befreiungstat des männlichen Logos, sondern die brutale Durchsetzung männlicher Macht, die den Vater anstelle der Mutter zum Gebärer und Weltenschöpfer aufwertet.







... Wenn die Analytische Psychologie ihr Konzept der 'Archetypen des kollektiven Bewußtseins' vorlegt, stützt sie sich ausschließlich auf Denkmodelle des patriarchalen Bewußtseins: auf den Sagenbestand des klassischen griechischen Altertums, auf die Erlösungsideen der spätantiken und christlichen Gnosis; sie beruft sich auf die Mystik der mittelalterlichen Kabbala, auf die Vorstellungen der Alchemie, auf das Heldenepos der mittelalterlichen Dichtung und die volkstümlichen Überlieferungen, welche die Romantik gesammelt und als Märchen neu formuliert hat.
Alle diese Literaturgattungen spiegeln, solange wir sie unhinterfragt stehen lassen, das abgespaltene, unbehauste, heimatlos gewordene Weltgefühl des Patriarchats: Die Menschen fühlen sich ständig bedroht aus irgendeinem Erdenwinkel, den sie nicht kennen, von einer Dunkelseite, die sie nicht beherrschen. In einer Seelenschicht, die ihnen unbewußt ist, lauert das Überschwemmende und Überwältigende, das Verschlingende und Tötende, das sich in der Projektion auf das Weibliche ein Ventil sucht. Der patriarchale Mythos ersinnt den Tartaros, den untersten Kreis der Hölle, der zum Strafort wird, an den der olympische Zeus seine Feinde verbannt. Aus dem Chaos geboren, von einem Feuersturm und unüberwindlichen Mauern umschlossen, wird dieser 'tiefste Teil der Unterwelt' zum Wohnort der Erinnyen, die einst gewagt haben, den Muttermord mit Ruhelosigkeit, Wahnsinn und Tod zu bestrafen.








Gerda Weiler, Der enteignte Mythos.
Eine feministische Revision der Archetypenlehre C.G. Jungs und Erich Neumanns
Holdenhof - Mediathek
















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... Bab(y), halt die Klappe!














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"Idealerweise hätte Ban Ki Moon auch die Financiers und Organisatoren dieses bewaffneten Umsturzversuches ermahnen können das zu unterlassen, sonst wird der Konflikt weitergehen. Wer Terrorfinanzierung und Organisation blutiger Umstürze nicht ebenso verurteilt, ist weder objektiv, noch neutral."















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