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Montag, 14. Februar 2011
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Update zum ISLA-Eintrag von heute morgen. Hier ist der fehlende Link auf den Guardian. "Spain's salad growers are modern-day slaves, say charities. Investigation uncovers plight of migrant workers who live in appalling conditions and are paid half of legal minimum wage".
http://www.guardian.co.uk/business/2011/feb/07/spain-salad-growers-slaves-charities
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Update zum ISLA-Eintrag von heute morgen. Hier ist der fehlende Link auf den Guardian. "Spain's salad growers are modern-day slaves, say charities. Investigation uncovers plight of migrant workers who live in appalling conditions and are paid half of legal minimum wage".
http://www.guardian.co.uk/business/2011/feb/07/spain-salad-growers-slaves-charities
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Auch weite Teile Afrikas hatten einmal (zu großen Teilen matriarchal organisierte) Clanstrukturen mit weiblich und männlich geprägten spirituellen Riten, auf den Feldern wuchsen verschiedenes Obst, Gemüse und Getreide, das entweder selber verzehrt oder auf lokalen Märkten verkauft wurde. Interessant ist da der Vergleich zu den Lebensformen der Frauen von Juchitan in Mexiko, siehe Eintrag unten. Dann kamen die Raubritter der Pascha-Paradiese auch nach Afrika mit ihren ideologisch religiösen Rüstzeugen, erst das Christentum, dann der Islam, wenige dienende afrikanische StiefelträgerInnen der Pascha-Paradiese profitierten von der Kolonisierung, viele wurden und werden versklavt. Nun flüchten immer mehr Menschen und kommen selber in die Pascha-Paradiese.
14. Februar 2011: Flüchtlingswelle. Tunesien riegelt seinen Küsten-streifen ab. Die italienische Regierung rief den humanitären Notstand aus, was dem Zivilschutz außergewöhnliche Befugnisse verschafft."
http://derstandard.at/1297216264702/Fluechtlingswelle-Tunesien-riegelt-seinen-Kuestenstreifen-ab
Noch einmal der ISLA-Eintrag vom 25. Januar 2011:
"Man kann an einem Morgen Blumen in Kenia schneiden, und am nächsten Morgen kann man sie in Deutschland auf dem Markt kaufen.« Dafür gebe es die Infrastruktur, aber um in der Regenzeit Nahrungsmittel in entlegene Regionen Kenias zu transportieren, müsse das Militär Hilfstransporte organisieren. So skizzierte die kenianische Landwirtschaftsministerin Dr. Sally Kosgei das Problem der Ernährungssicherheit in einer globalisierten Agrarwirtschaft.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/189245.kleinbauern-unter-ferner-liefen.html
Für die vielen Kleinbauern des Landes stünden keine ausreichenden Lager- und Transportmöglichkeiten zur Verfügung, was dazu führe, das bereits eingebrachte Ernten unbrauchbar würden ...
»Business ist nicht der Weg«, sagte Hans R. Herren in Berlin. Damit meint der Mitverfasser des Weltagrarberichtes und Direktor des Millennium Institute in Washington vor allem das Geschäft der großen Nahrungsmittelkonzerne. Schon jetzt lägen »siebzig Prozent des Saatgutes in den Händen weniger Konzerne«. Da dränge sich die Frage auf, ob wir uns von diesen Konzernen vorschreiben lassen wollen, was auf unsere Teller kommt. Statt es riesigen Lebensmittel-konzernen zu erleichtern, ein Monopol für Nahrungsmittelproduktion zu erlangen und dadurch den Hunger eher zu vergrößern, sei die Förderung von lokalen Kleinproduzenten der richtige Weg ...
Dyborn C. Chibonga von der »National Smallholder Farmers Association of Malawi«, in der mehr als 100 000 Kleinbauern organisiert sind, berichtete, was die Regierung Malawis mit poli-tischem Willen bewirkt hat. Gegen die Interessen der Geber-gemeinschaft, speziell der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, habe Malawi seine eigenen Vorstellungen von ländlicher Entwicklung und Agrarpolitik entwickelt und durchgesetzt. Durch die gezielte Förderung von Kleinbauern könne Malawi mittlerweile nicht nur seine Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aus eigener Produktion versorgen, sondern gar einen Überschuss produzieren."
Update:
Ist dieses Beispiel eines Kommentators richtig? "Hätte nicht die protektionistische Wirtschftspolitik der EU nicht die Afrikanische Wirtschaft einerseits blockiet und andererseits ausgeplündert, würde es nicht so viel Armut und daher "Wirtschaftsflüchtlinge" geben!! Die Heuschrecken wirken devastierend - ein Beispiel: Daß Europa mit sündteuer gewonnenem Süßwasser in Spanien Kartoffel produziert die mit Unsummen EU-Agrarsubventionen nach Afrika exportiert und dort billiger angeboten werden als die einheimische Kartoffel, macht wirklich wütend!" (Siehe ISLA-Eintrag "Die Sklaven Europas" und dort z.B. den Film in der ARD-Mediathek "Essen ist Leben")
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Auch weite Teile Afrikas hatten einmal (zu großen Teilen matriarchal organisierte) Clanstrukturen mit weiblich und männlich geprägten spirituellen Riten, auf den Feldern wuchsen verschiedenes Obst, Gemüse und Getreide, das entweder selber verzehrt oder auf lokalen Märkten verkauft wurde. Interessant ist da der Vergleich zu den Lebensformen der Frauen von Juchitan in Mexiko, siehe Eintrag unten. Dann kamen die Raubritter der Pascha-Paradiese auch nach Afrika mit ihren ideologisch religiösen Rüstzeugen, erst das Christentum, dann der Islam, wenige dienende afrikanische StiefelträgerInnen der Pascha-Paradiese profitierten von der Kolonisierung, viele wurden und werden versklavt. Nun flüchten immer mehr Menschen und kommen selber in die Pascha-Paradiese.
14. Februar 2011: Flüchtlingswelle. Tunesien riegelt seinen Küsten-streifen ab. Die italienische Regierung rief den humanitären Notstand aus, was dem Zivilschutz außergewöhnliche Befugnisse verschafft."
http://derstandard.at/1297216264702/Fluechtlingswelle-Tunesien-riegelt-seinen-Kuestenstreifen-ab
Noch einmal der ISLA-Eintrag vom 25. Januar 2011:
"Man kann an einem Morgen Blumen in Kenia schneiden, und am nächsten Morgen kann man sie in Deutschland auf dem Markt kaufen.« Dafür gebe es die Infrastruktur, aber um in der Regenzeit Nahrungsmittel in entlegene Regionen Kenias zu transportieren, müsse das Militär Hilfstransporte organisieren. So skizzierte die kenianische Landwirtschaftsministerin Dr. Sally Kosgei das Problem der Ernährungssicherheit in einer globalisierten Agrarwirtschaft.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/189245.kleinbauern-unter-ferner-liefen.html
Für die vielen Kleinbauern des Landes stünden keine ausreichenden Lager- und Transportmöglichkeiten zur Verfügung, was dazu führe, das bereits eingebrachte Ernten unbrauchbar würden ...
»Business ist nicht der Weg«, sagte Hans R. Herren in Berlin. Damit meint der Mitverfasser des Weltagrarberichtes und Direktor des Millennium Institute in Washington vor allem das Geschäft der großen Nahrungsmittelkonzerne. Schon jetzt lägen »siebzig Prozent des Saatgutes in den Händen weniger Konzerne«. Da dränge sich die Frage auf, ob wir uns von diesen Konzernen vorschreiben lassen wollen, was auf unsere Teller kommt. Statt es riesigen Lebensmittel-konzernen zu erleichtern, ein Monopol für Nahrungsmittelproduktion zu erlangen und dadurch den Hunger eher zu vergrößern, sei die Förderung von lokalen Kleinproduzenten der richtige Weg ...
Dyborn C. Chibonga von der »National Smallholder Farmers Association of Malawi«, in der mehr als 100 000 Kleinbauern organisiert sind, berichtete, was die Regierung Malawis mit poli-tischem Willen bewirkt hat. Gegen die Interessen der Geber-gemeinschaft, speziell der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, habe Malawi seine eigenen Vorstellungen von ländlicher Entwicklung und Agrarpolitik entwickelt und durchgesetzt. Durch die gezielte Förderung von Kleinbauern könne Malawi mittlerweile nicht nur seine Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aus eigener Produktion versorgen, sondern gar einen Überschuss produzieren."
Update:
Ist dieses Beispiel eines Kommentators richtig? "Hätte nicht die protektionistische Wirtschftspolitik der EU nicht die Afrikanische Wirtschaft einerseits blockiet und andererseits ausgeplündert, würde es nicht so viel Armut und daher "Wirtschaftsflüchtlinge" geben!! Die Heuschrecken wirken devastierend - ein Beispiel: Daß Europa mit sündteuer gewonnenem Süßwasser in Spanien Kartoffel produziert die mit Unsummen EU-Agrarsubventionen nach Afrika exportiert und dort billiger angeboten werden als die einheimische Kartoffel, macht wirklich wütend!" (Siehe ISLA-Eintrag "Die Sklaven Europas" und dort z.B. den Film in der ARD-Mediathek "Essen ist Leben")
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GEO-Reportage:
Die Frauen von Juchitan
Siehe auch:
Samstag, 5. März 2011, 12.45-13.30
Festival (ARD digital)
Mexiko - Die Macht der Röcke
ISLA-Eintrag vom 30. März 2009:
Blinklicht an: Bitte folgen! Bitte folgen! Bitte folgen! Mal wieder alle am Arsch auf dem Kölner Trödelmarkt gestern? Ladies, wir shoppen uns doch gerne schön. Oder? Keine Sorge, meine aufmerksamen Damen und Herren! Niemand will einen WalMart vertreiben. Auch wenn ich irgendwann dieses nicht mehr verlinkte Zitat in der Zeitschrift "ab 40" fand:
"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"
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GEO-Reportage:
Die Frauen von Juchitan
Siehe auch:
Samstag, 5. März 2011, 12.45-13.30
Festival (ARD digital)
Mexiko - Die Macht der Röcke
ISLA-Eintrag vom 30. März 2009:
Blinklicht an: Bitte folgen! Bitte folgen! Bitte folgen! Mal wieder alle am Arsch auf dem Kölner Trödelmarkt gestern? Ladies, wir shoppen uns doch gerne schön. Oder? Keine Sorge, meine aufmerksamen Damen und Herren! Niemand will einen WalMart vertreiben. Auch wenn ich irgendwann dieses nicht mehr verlinkte Zitat in der Zeitschrift "ab 40" fand:
"Beim MutterGipfel lernten wir Marina Meneses aus Juchitan/Mexiko kennen und hörten erstaunt, dass der vor einiger Zeit eröffnete „Walmart“ wieder zumachen muss, weil die Frauen erkannt haben, dass dadurch ihre Existenzgrundlage zerstört wird und – einfach nicht mehr dort einkauften!"
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Interessante Aktion. Man sollte schon aufpassen, dass man sich nicht den falschen Frontgruppen anschließt mit ihren falschen FührerInnen, selbst wenn manches Massenmedium wieder mal kräftig Stimmung macht. Manch modern wirkende weibliche Protest-bewegung ent-puppt sich da bei näherer Betrachtung als pascha-paradiesisch kapitalistische An-peitscher-Truppe, deren Auftraggeber Frauen als Gebärwurfmaschinen betrachten und reale Arbeit selbstverständlich nur die außer Haus Bezahlte sein kann. Wohin Frauen dann auch nach Wurf sofort wieder zurückkehren sollten. Dorthin zurückkehren sollten, wo die wirkliche Macht und der einzig reale gottgleiche Führer wartet, dem Frau dann möglichst willig (und natürlich am besten billig) dienen sollte unter Ausschaltung aller Gehirnwindungen. Natürlich gibt man sich auch gerne empört über Prostitution. Aber sollten die Gehirnwendungen gar nicht zum Schweigen gebracht werden, kann man diese Energie immer noch ableiten zum esoterisch getarnten Ficken für Volk und Vaterland. Dann ist endlich Ruhe im weiblich renitenten Hirn. So hoff(t)en jedenfalls die FührerInnen der falschen Frontgruppen und ihre Auftraggeber. Der Bund der vereinten Mutterländer wird dies zu würdigen wissen:
Die Gründung eines vereinten freien Mutterlandes im Bunde der internationalen Mutterländer ist am Start. Wir haben aus der Kultur-geschichte sehr gut gelernt und wissen, dass eine nicht vorhandene Verteidigungsanlage beispielsweise in Çatalhöyük fatale Folgen hatte. Wir wissen, was eine wehrhafte Demokratie mit einer sozialen Marktwirtschaft wirklich benötigt.
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Interessante Aktion. Man sollte schon aufpassen, dass man sich nicht den falschen Frontgruppen anschließt mit ihren falschen FührerInnen, selbst wenn manches Massenmedium wieder mal kräftig Stimmung macht. Manch modern wirkende weibliche Protest-bewegung ent-puppt sich da bei näherer Betrachtung als pascha-paradiesisch kapitalistische An-peitscher-Truppe, deren Auftraggeber Frauen als Gebärwurfmaschinen betrachten und reale Arbeit selbstverständlich nur die außer Haus Bezahlte sein kann. Wohin Frauen dann auch nach Wurf sofort wieder zurückkehren sollten. Dorthin zurückkehren sollten, wo die wirkliche Macht und der einzig reale gottgleiche Führer wartet, dem Frau dann möglichst willig (und natürlich am besten billig) dienen sollte unter Ausschaltung aller Gehirnwindungen. Natürlich gibt man sich auch gerne empört über Prostitution. Aber sollten die Gehirnwendungen gar nicht zum Schweigen gebracht werden, kann man diese Energie immer noch ableiten zum esoterisch getarnten Ficken für Volk und Vaterland. Dann ist endlich Ruhe im weiblich renitenten Hirn. So hoff(t)en jedenfalls die FührerInnen der falschen Frontgruppen und ihre Auftraggeber. Der Bund der vereinten Mutterländer wird dies zu würdigen wissen:Die Gründung eines vereinten freien Mutterlandes im Bunde der internationalen Mutterländer ist am Start. Wir haben aus der Kultur-geschichte sehr gut gelernt und wissen, dass eine nicht vorhandene Verteidigungsanlage beispielsweise in Çatalhöyük fatale Folgen hatte. Wir wissen, was eine wehrhafte Demokratie mit einer sozialen Marktwirtschaft wirklich benötigt.
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Die Sklaven Europas
"Obst und Gemüse sind gesund. Das darf als bekannt gelten. Gut geheim gehalten werden hingegen die Umstände, unter denen all die Paradeiser und Gurken produziert werden, die uns, gerade in diesen Monaten, mit Vitaminen (und mehr oder weniger Geschmack) ver-sorgen. Das verwundert nicht - anderenfalls könnte einem die Lust nämlich vergehen, und zwar nachhaltig ... Illegale Erntearbeiter aus Westafrika müssen in Hütten leben, die sie sich aus Obstkisten und Plastikplanen zusammennageln. Wasser oder gar Kanalisation gibt es ebenso wenig wie Kochmöglichkeiten - wobei die Arbeiter ohnehin nichts zu essen bekommen, weshalb Sozialdienste mit Notliefe-rungen aushelfen müssen. Wer krank wird, stirbt oft - aus Angst, dass Ärzte oder Spitäler Meldung an die Polizei erstatten könnten. Gezahlt wird weniger als die Hälfte des gesetzlichen Mindestlohns. Laut Hilfsorganisationen erfüllt dies längst den Tatbestand syste-matischer, moderner Sklaverei. Mitten in Europa. Die EU schaut verschämt weg".
http://derstandard.at/1297216236695/Einserkastl-Corti-Die-Sklaven-Europas
(Hinweis auf mehr Informationen im Guardian, aber wo ist dort der Artikel?)
"Die Eigentümer verstecken ihre Arbeiter nicht nur, sondern ver-suchen auch, jede Form von Organisation unter den hereinge-schwemmten billigen Arbeitsnomaden im Ansatz zu verhindern. Von den Marokkanern - in El Ejido die Mehrheit - haben viele zu Hause eine Ausbildung absolviert, sie kommen nicht ganz ohne Selbstbe-wusstsein. Sie zeichneten sich in der Vergangenheit durch ihren Zusammenhalt aus. Die ersten begannen, sich in die Stadt zu integrieren, durch Heirat, und indem sie Läden eröffneten. Die Überfälle im Februar vor vier Jahren richteten sich eindeutig gegen sie, andere Nationalitäten wurden in Ruhe gelassen.
Der Mob von El Ejido brannte Geschäfte und Hütten der Marokkaner nieder. Zertrümmert wurde auch das Büro der Frauenorganisation Mujeres Progresistas, die sich um die illegalen Arbeiter kümmert. Diese Frauen aus El Ejido - damals zählte die Organisation 600 Mitglieder - zogen die stärksten Aggressionen auf sich: durch sie wurde das beliebte Ressentiment widerlegt, Frauen dürften sich nicht in die Nähe von Marokkanern wagen.
Erst überregionale Polizeikräfte beendeten den dreitägigen Amok-lauf. Die Behausungen von 500 Marokkanern waren verbrannt, sämtliche Läden und Bistros zerstört. Seither sind die ohnehin diffizilen Beziehungen zwischen Einheimischen und Zuwanderern völlig aus dem Lot."
(Witzig, diese Anspielungen im vorhin gesetzten Link unter dem Standard-Artikel auf meinen gestrigen Aufenthalt auf den "Frauen-welten", was zum Beispiel die künstlerische Wiederverwertung und das Recyling von (Plastik-)Flaschen betrifft. Da begreift jemand offensichtlich nicht, was und wem die Stunde schlägt! Jede und jeder Hilfsdiener von (Wirtschafts-)faschisten ist immer und auch ein Individuum. Jedes Netzwerk besteht aus vielen einzelnen Knoten.)
http://www.freitag.de/politik/0409-spanien-region-almeria
Siehe auch das Video in der
ARD Mediathek 'Essen ist Leben'
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5703670
Siehe auch:
WE FEED THE WORLD
Was uns das Essen wirklich kostet
Siehe auch:
Offenstallhaltung. Schlachtung unter EU-Bedingungen? Beim
Metzger danach fragen!
Wo kommen eigentlich die Eier in den Nudeln her ... ?
Man ist, was man ißt!
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Die Sklaven Europas
"Obst und Gemüse sind gesund. Das darf als bekannt gelten. Gut geheim gehalten werden hingegen die Umstände, unter denen all die Paradeiser und Gurken produziert werden, die uns, gerade in diesen Monaten, mit Vitaminen (und mehr oder weniger Geschmack) ver-sorgen. Das verwundert nicht - anderenfalls könnte einem die Lust nämlich vergehen, und zwar nachhaltig ... Illegale Erntearbeiter aus Westafrika müssen in Hütten leben, die sie sich aus Obstkisten und Plastikplanen zusammennageln. Wasser oder gar Kanalisation gibt es ebenso wenig wie Kochmöglichkeiten - wobei die Arbeiter ohnehin nichts zu essen bekommen, weshalb Sozialdienste mit Notliefe-rungen aushelfen müssen. Wer krank wird, stirbt oft - aus Angst, dass Ärzte oder Spitäler Meldung an die Polizei erstatten könnten. Gezahlt wird weniger als die Hälfte des gesetzlichen Mindestlohns. Laut Hilfsorganisationen erfüllt dies längst den Tatbestand syste-matischer, moderner Sklaverei. Mitten in Europa. Die EU schaut verschämt weg".
http://derstandard.at/1297216236695/Einserkastl-Corti-Die-Sklaven-Europas
(Hinweis auf mehr Informationen im Guardian, aber wo ist dort der Artikel?)
"Die Eigentümer verstecken ihre Arbeiter nicht nur, sondern ver-suchen auch, jede Form von Organisation unter den hereinge-schwemmten billigen Arbeitsnomaden im Ansatz zu verhindern. Von den Marokkanern - in El Ejido die Mehrheit - haben viele zu Hause eine Ausbildung absolviert, sie kommen nicht ganz ohne Selbstbe-wusstsein. Sie zeichneten sich in der Vergangenheit durch ihren Zusammenhalt aus. Die ersten begannen, sich in die Stadt zu integrieren, durch Heirat, und indem sie Läden eröffneten. Die Überfälle im Februar vor vier Jahren richteten sich eindeutig gegen sie, andere Nationalitäten wurden in Ruhe gelassen.
Der Mob von El Ejido brannte Geschäfte und Hütten der Marokkaner nieder. Zertrümmert wurde auch das Büro der Frauenorganisation Mujeres Progresistas, die sich um die illegalen Arbeiter kümmert. Diese Frauen aus El Ejido - damals zählte die Organisation 600 Mitglieder - zogen die stärksten Aggressionen auf sich: durch sie wurde das beliebte Ressentiment widerlegt, Frauen dürften sich nicht in die Nähe von Marokkanern wagen.
Erst überregionale Polizeikräfte beendeten den dreitägigen Amok-lauf. Die Behausungen von 500 Marokkanern waren verbrannt, sämtliche Läden und Bistros zerstört. Seither sind die ohnehin diffizilen Beziehungen zwischen Einheimischen und Zuwanderern völlig aus dem Lot."
(Witzig, diese Anspielungen im vorhin gesetzten Link unter dem Standard-Artikel auf meinen gestrigen Aufenthalt auf den "Frauen-welten", was zum Beispiel die künstlerische Wiederverwertung und das Recyling von (Plastik-)Flaschen betrifft. Da begreift jemand offensichtlich nicht, was und wem die Stunde schlägt! Jede und jeder Hilfsdiener von (Wirtschafts-)faschisten ist immer und auch ein Individuum. Jedes Netzwerk besteht aus vielen einzelnen Knoten.)
http://www.freitag.de/politik/0409-spanien-region-almeria
Siehe auch das Video in der
ARD Mediathek 'Essen ist Leben'
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5703670
Siehe auch:
WE FEED THE WORLD
Was uns das Essen wirklich kostet
Siehe auch:
Offenstallhaltung. Schlachtung unter EU-Bedingungen? Beim
Metzger danach fragen!
Wo kommen eigentlich die Eier in den Nudeln her ... ?
Man ist, was man ißt!
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Linkkontrolle ISLA-Beitrag vom 9. Februar. Ich sehe gerade, der Link "Mehr Informationen" ist nicht erreichbar?
"Es gibt eine weitere zeitnahe Veröffentlichung vom 3. Februar 2011 zum gleichen Thema, wie ich gerade erst sehe: Stefan Meining, Eine Moschee in Deutschland: Nazis, Geheimdienste und der Aufstieg des politischen Islam im Westen (Mehr Informationen)"
"Es ist merkwürdig, warum sich mit C.H. Beck der zweite Verlag nach Klett-Cotta (Anm.: Ian Johnson, Die vierte Moschee) in diesem Frühjahr entschlossen hat, ein Buch über den Aufstieg des politischen Islams mit einer "Moschee in Deutschland" zu verbinden. Zwar stimmt es, dass jenes Gotteshaus in München-Freimann, von dem im Titel die Rede ist, immer wieder auftaucht, doch Stefan Meining, der Autor des hier vorgestellten Buches, hat mit seiner Arbeit eine grundlegende Studie über den Islam und den Islamismus in Deutschland verfasst, die viel mehr ist als eine Münchener Lokalgeschichte."
Wikipedia: "Zwischen Halbmond und Hakenkreuz (Untertitel: Die unheimliche Allianz von Islamisten, Kalten Kriegern und Ex-Nazis, ausgestrahlt von der ARD am 19. Juli 2006) ist ein Dokumentarfilm von Stefan Meining, der eine historische Verbindung zwischen dem Nationalsozialismus und islamischem Fundamentalismus aufzeigen will. Aus dieser Verbindung sei in den Nachkriegsjahren eine kleine Gemeinschaft von Muslimen in Deutschland entstanden, in der die Muslimbruderschaft Fuß gefasst habe, wodurch sich eine Basis für den politischen Islam in Europa gebildet habe."
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Linkkontrolle ISLA-Beitrag vom 9. Februar. Ich sehe gerade, der Link "Mehr Informationen" ist nicht erreichbar?
"Es gibt eine weitere zeitnahe Veröffentlichung vom 3. Februar 2011 zum gleichen Thema, wie ich gerade erst sehe: Stefan Meining, Eine Moschee in Deutschland: Nazis, Geheimdienste und der Aufstieg des politischen Islam im Westen (Mehr Informationen)"
"Es ist merkwürdig, warum sich mit C.H. Beck der zweite Verlag nach Klett-Cotta (Anm.: Ian Johnson, Die vierte Moschee) in diesem Frühjahr entschlossen hat, ein Buch über den Aufstieg des politischen Islams mit einer "Moschee in Deutschland" zu verbinden. Zwar stimmt es, dass jenes Gotteshaus in München-Freimann, von dem im Titel die Rede ist, immer wieder auftaucht, doch Stefan Meining, der Autor des hier vorgestellten Buches, hat mit seiner Arbeit eine grundlegende Studie über den Islam und den Islamismus in Deutschland verfasst, die viel mehr ist als eine Münchener Lokalgeschichte."
Wikipedia: "Zwischen Halbmond und Hakenkreuz (Untertitel: Die unheimliche Allianz von Islamisten, Kalten Kriegern und Ex-Nazis, ausgestrahlt von der ARD am 19. Juli 2006) ist ein Dokumentarfilm von Stefan Meining, der eine historische Verbindung zwischen dem Nationalsozialismus und islamischem Fundamentalismus aufzeigen will. Aus dieser Verbindung sei in den Nachkriegsjahren eine kleine Gemeinschaft von Muslimen in Deutschland entstanden, in der die Muslimbruderschaft Fuß gefasst habe, wodurch sich eine Basis für den politischen Islam in Europa gebildet habe."
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