.
"Nebel der Revolution liegt über Tunesien"
.
Mittwoch, 2. Februar 2011
.
Na so was. Weder der Link "hohe Schadensersatzansprüche" im Text "Wer bezahlte die Spitzel?" noch die Google-Ergebnisse unter dem Stichwort "Romeos sind verboten" lassen sich öffnen. TAZ-Artikel: Website kann nicht angezeigt werden. Wie sieht es aus mit der Strafbarkeit und den Schadensersatzansprüchen für Social Engineering, also der Weiterverwertung von Informationen, die mit dieser Absicht beschafft wurden? Natürlich kann man nicht mit jeder Information etwas anfangen. Update: TAZ-Artikel jetzt erreichbar.
Und dann würden mich noch interessieren parteiliche Anregungen des nach dem Windwechsel aus dem Amt entfernten Staatssekretärs mit intensiven Ambitionen, Nachrichtendienste und Polizei zu vernetzen. Inwieweit ist es zur Ausschaltung von wirtschaftlicher Konkurrenz erlaubt, zu versuchen, die Co-Autorin des ersten deutschsprachigen Blogbuchs "Generation Blogger", dem Medium, das massenmediales Parteivermögen und intensive Zusammenarbeit ein wenig verändern könnte, mit allen Mitteln und Methoden zu zersetzen? Und welche Rolle spielten die deutlichen Kopftuch-Äußerungen der Co-Autorin, die bereits vor Jahren im Politik-Studium von einer türkischen Studienfreundin aufgefordert worden war, endlich die Augen aufzumachen und sich deutlich gegen die Einschränkung der Frauenrechte in verstärkt islamistischen Ländern zu wehren statt viel zu viel Gleichgültigkeit walten zu lassen?
Welche Rolle spielte der in der Vergangenheit auf Bitten einer Schulrätin erstellte Bericht, den ich dann ins Internet setzte, über ein links blinkendes reformpädagogisches Schulprojekt, welches den Methoden nach rechts außen abbiegt sowie das gegenwärtige und zukünftige Engagement gegen derartige Projekte?
Welche Rolle spielte der ehemalige fachliche Schwerpunkt der Co-Autorin, die als Politologin zum Thema Extremismus, Anti-semitismus und autoritäre Psychogruppen bei bekannten politischen Stiftungen gearbeitet hatte? Politischen Stiftungen, die eine etwas andere parteipolitische Richtung haben als beispielsweise die des ehemaligen Staatssekretärs?
Von der historischen familiären Entwicklung will ich hier gar nicht sprechen. Die schizoide und maskenhafte Erscheinung wurde gesprengt, eine Warnung an die Beteiligten ausgesprochen, die sich im Schatten fühlten und nun den Blick doch bestimmt deutlich spüren.
Update: Hmmmh. Diese Nähe der Wörter "Ralph Giordano" und "rechtspopulistische Bürgerbewegung" ist sicher nur ein Zufall im Haus des täglich detailliert informierten Verlages, der sich auch an der israelischen Zeitung Haaretz beteiligt hat.
.
Na so was. Weder der Link "hohe Schadensersatzansprüche" im Text "Wer bezahlte die Spitzel?" noch die Google-Ergebnisse unter dem Stichwort "Romeos sind verboten" lassen sich öffnen. TAZ-Artikel: Website kann nicht angezeigt werden. Wie sieht es aus mit der Strafbarkeit und den Schadensersatzansprüchen für Social Engineering, also der Weiterverwertung von Informationen, die mit dieser Absicht beschafft wurden? Natürlich kann man nicht mit jeder Information etwas anfangen. Update: TAZ-Artikel jetzt erreichbar.
Und dann würden mich noch interessieren parteiliche Anregungen des nach dem Windwechsel aus dem Amt entfernten Staatssekretärs mit intensiven Ambitionen, Nachrichtendienste und Polizei zu vernetzen. Inwieweit ist es zur Ausschaltung von wirtschaftlicher Konkurrenz erlaubt, zu versuchen, die Co-Autorin des ersten deutschsprachigen Blogbuchs "Generation Blogger", dem Medium, das massenmediales Parteivermögen und intensive Zusammenarbeit ein wenig verändern könnte, mit allen Mitteln und Methoden zu zersetzen? Und welche Rolle spielten die deutlichen Kopftuch-Äußerungen der Co-Autorin, die bereits vor Jahren im Politik-Studium von einer türkischen Studienfreundin aufgefordert worden war, endlich die Augen aufzumachen und sich deutlich gegen die Einschränkung der Frauenrechte in verstärkt islamistischen Ländern zu wehren statt viel zu viel Gleichgültigkeit walten zu lassen?
Welche Rolle spielte der in der Vergangenheit auf Bitten einer Schulrätin erstellte Bericht, den ich dann ins Internet setzte, über ein links blinkendes reformpädagogisches Schulprojekt, welches den Methoden nach rechts außen abbiegt sowie das gegenwärtige und zukünftige Engagement gegen derartige Projekte?
Welche Rolle spielte der ehemalige fachliche Schwerpunkt der Co-Autorin, die als Politologin zum Thema Extremismus, Anti-semitismus und autoritäre Psychogruppen bei bekannten politischen Stiftungen gearbeitet hatte? Politischen Stiftungen, die eine etwas andere parteipolitische Richtung haben als beispielsweise die des ehemaligen Staatssekretärs?
Von der historischen familiären Entwicklung will ich hier gar nicht sprechen. Die schizoide und maskenhafte Erscheinung wurde gesprengt, eine Warnung an die Beteiligten ausgesprochen, die sich im Schatten fühlten und nun den Blick doch bestimmt deutlich spüren.
Update: Hmmmh. Diese Nähe der Wörter "Ralph Giordano" und "rechtspopulistische Bürgerbewegung" ist sicher nur ein Zufall im Haus des täglich detailliert informierten Verlages, der sich auch an der israelischen Zeitung Haaretz beteiligt hat.
.
Dienstag, 1. Februar 2011
.

Imbolc/Candlemas/Lichtmess
February 1 - 2
Viele Kelten waren ländliche Schäfer, deren Leben vom Gedeihen ihrer Herden abhing, und ihr Jahreszeitenfest spiegelte ihre Lebenswelt dementsprechend wieder. Eines ihrer wichtigsten Feste war Imbolc, was "im Bauch" bedeutet und sich einerseits auf die trächtigen Schafe, andererseits ganz generell auf die Mutter Erde bezieht, die nun bereit ist, neues Leben zu schenken.
Imbolc wird auch Oimelc genannt, die "Milch des Mutterschafes", da zu dieser Zeit die Mutterschafe ihre neugeborenen Lämmer säugten. Auf der Isle of Men nennt man ihn in einer etwas versteckten Anspielung "Den Tag der weißen Brigit". Milch diente nicht nur als Nahrung für die Jungtiere, sondern war essentiell für das Überleben der Familien. Sie war wertvoll und deshalb ein Göttergeschenk, weshalb man über Nacht Milchopfer vor die Tür stellte oder auf die Türschwelle goß, um der Göttin zu danken und sie um Hilfe bei der Ernte zu bitten.
(Amber K. und Azrael K., Lichtmess. Das Fest der Flammen)
.

Imbolc/Candlemas/Lichtmess
February 1 - 2
Viele Kelten waren ländliche Schäfer, deren Leben vom Gedeihen ihrer Herden abhing, und ihr Jahreszeitenfest spiegelte ihre Lebenswelt dementsprechend wieder. Eines ihrer wichtigsten Feste war Imbolc, was "im Bauch" bedeutet und sich einerseits auf die trächtigen Schafe, andererseits ganz generell auf die Mutter Erde bezieht, die nun bereit ist, neues Leben zu schenken.
Imbolc wird auch Oimelc genannt, die "Milch des Mutterschafes", da zu dieser Zeit die Mutterschafe ihre neugeborenen Lämmer säugten. Auf der Isle of Men nennt man ihn in einer etwas versteckten Anspielung "Den Tag der weißen Brigit". Milch diente nicht nur als Nahrung für die Jungtiere, sondern war essentiell für das Überleben der Familien. Sie war wertvoll und deshalb ein Göttergeschenk, weshalb man über Nacht Milchopfer vor die Tür stellte oder auf die Türschwelle goß, um der Göttin zu danken und sie um Hilfe bei der Ernte zu bitten.
(Amber K. und Azrael K., Lichtmess. Das Fest der Flammen)
.
.
31. Januar bis 3. Februar: Festtag der ägyptischen Göttin Isis
31. Januar bis 2. Februar: Februalien, geweiht der Feuer- und Herdfeuergöttin Hestia, Vesta ("die Scheinende").
2. Februar: Festtag der Oya der Yoruba.
2. Februar: Festtag der Juno Februata, der jungfräulichen Mutter des Mars.
6. Februar: Festtag der Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, Schönheit und Schöpfung, der Blumen und Vegetation. Bei den Römern als Venus bekannt.
7. bis 9. Februar: Fest der römischen, griechischen und slawischen Göttin Artemis bzw. Diana oder Diwitsa, eine Schöpferin, Hebamme aller Geschöpfe, Schutzpatronin der Jugend und Richterin über den Mißbrauch von Kindern.
12. Februar: Festtag der Diana in ihrem Aspekt als Schutzgöttin des Wildes. Sie war auch eine dreifaltige Mondgöttin als Jungfrau, Mutter und Jägerin.
14. Februar: Festtag der Juno, Königin der Himmel und Gefährtin Jupiters, große Mutter, Erd- und Mondgöttin und Schutzgöttin der Frauen.
15. Februar: Liebesfest der Aphrodite
16. Februar: Feiertag der Siegesgöttin Victoria
26. Februar: Festtag der Heilungsgöttin Hygeia
27. Februar. Festtag der Selene, dem Mutteraspekt der Mondgöttin und Schutzgöttin der Magie, Intuition, Fruchtbarkeit und Gezeiten.
Für jeder dieser Gottheiten gibt es noch weitere, teils wichtigere Festlichkeiten, die nicht im Februar stattfinden und deshalb an dieser Stelle nicht genannt werden.
Der erste Februar ist in Irland und Nordengland, dem früheren Königreich der keltischen Brigantia, auch der Tag des Ehefrauen-Festmahls. Bei diesem Anlass werden die Frauen als Erhalterinnen der Haushalte und der Gemeinschaft geehrt. Es wird ein Festmahl für die Hausherrin zubereitet und man überreicht ihr kleine Geschenke für sie selbst und den Haushalt. Zwar gibt es keine direkte Verbindung zur Ankunft des Frühlings, doch zeigt sich erneut das Feuermotiv: Die Frauen werden auch als die Hüterinnen des Herdes geehrt.
... Es ist der Festtag Brigits, der mysteriösen Gestalt, die für die keltischen Völker eine der wichtigsten Göttinnen war, deren Legenden aber erst Jahrhunderte nach ihrer Christianisierung als heilige Brigit niedergeschrieben wurden, nun eine irische Äbtissin, die vermutlich im fünften und sechsten Jahrhundert n.Chr. gelebt hat - wenn sie jemals existiert hat.
Dafür, daß sie vermutlich nur Mythos ist, wird Brigit in ihren Biographien, Mythen und Legenden als außerordentlich mächtige, liebevolle und lebendige Person dargestellt. Sie ist ein Bündel von Widersprüchen, die sich zu einem einzigen Ganzen zusammenfügen, eine Persönlichkeit aus Feuer und Wasser, Wille und Mitgefühl, die ihr Leben dem Schutz und der Sorge um ihr Volk gewidmet hat. Sie ist eine Heilerin, aber auch eine Kriegerin, ein ärmliches Milchmädchen, das Wunder von Gott fordert, und eine Fruchtbarkeitsgöttin, die den Katholiken am besten als Heilige Jungfrau bekannt ist.
Brigit ist solch ein bedeutender Archetyp für die damalige Zeit, weil sie zu den verschiedenen Arten von Menschen sprach und viele Grenzen niederriß. Für diejenigen, die in irgendeiner Form der vorchristlichen Spiritualität anhingen, war sie die dreifaltige Göttin, die Schutzpatronin der Poesie, der Heilkunst und der Schmiedekunst, die Herrin der geheiligten Flamme und der Heilquellen. Für die Christen war sie die heilige Brigit, eine reale Frau, die vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich gelebt hatte. Für Dichter und Künstler aller Arten war sie eine Muse.
... Der zweite Februar war nicht nur das Datum des keltischen Imbolc, sondern auch der Festtag der Juno Februata, der jungfräulichen Mutter des Mars, die der Welt das Feuer und die Liebe schenkte. Ein Fest, das für die Heiden derart wichtig war, durfte von der katholischen Kirche nicht übergangen werden. Papst Sergius nannte den Feiertag um, um "seinen Mißbrauch und die fälschlichen Traditionen abzuschaffen und ihn der Verehrung des Herrn und der Herrin anheimzugeben, sodaß das Fest heute feierlich im ganzen Christentum begangen wird." (Fußnote)
Der zweite Februar wurde deshalb zum Festtag der Jungfrau. Das Datum lag vierzig Tage nach Weihnachten und entspricht dem Zeitraum, den dem jüdischen Gesetz nach die Reinigung einer Frau nach der Geburt eines Sohnes bedarf. An diesem Tag nahm Maria ihren Sohn mit in den Tempel, wo ihm prophezeit wurde, daß er das Licht der Welt sein würde.
Der Name Lichtmess stammt vermutlich von einem christlichen Ritual ab, bei dem im Rahmen einer Messe Kerzen gesegnet wurden. Anderen Ansichten zufolge stammt die Endung "-mess" aber nicht von dem Wortstamm "Messe" ab, sondern von dem angelsächsischen maest , "Festmahl".
In jedem Fall nahmen die Christen den Brauch an, Kerzen anzuzünden. In England, das zu dieser Zeit meist kalt und düster war, wurde das alltägliche Bild durch die mittelalterlichen Kirchen durchbrochen, die an diesem Tag im Schein Tausender von Kerzen erleuchtet wurden, die von den Gemeindemitgliedern durch die Hallen getragen wurden, um sie vom Pfarrer segnen zu lassen. Zuhause verwendete man sie dann, um Stürme, Dämonen und anderes Übel abzuwenden. Der Brauch wurde während der Reformation abgeschafft, da ihm immer noch der Hauch von Heidentum anhaftete.
Aus:
Amber K. und Azrael K., Lichtmess, Das Fest der Flammen
.
31. Januar bis 3. Februar: Festtag der ägyptischen Göttin Isis
31. Januar bis 2. Februar: Februalien, geweiht der Feuer- und Herdfeuergöttin Hestia, Vesta ("die Scheinende").
2. Februar: Festtag der Oya der Yoruba.
2. Februar: Festtag der Juno Februata, der jungfräulichen Mutter des Mars.
6. Februar: Festtag der Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, Schönheit und Schöpfung, der Blumen und Vegetation. Bei den Römern als Venus bekannt.
7. bis 9. Februar: Fest der römischen, griechischen und slawischen Göttin Artemis bzw. Diana oder Diwitsa, eine Schöpferin, Hebamme aller Geschöpfe, Schutzpatronin der Jugend und Richterin über den Mißbrauch von Kindern.
12. Februar: Festtag der Diana in ihrem Aspekt als Schutzgöttin des Wildes. Sie war auch eine dreifaltige Mondgöttin als Jungfrau, Mutter und Jägerin.
14. Februar: Festtag der Juno, Königin der Himmel und Gefährtin Jupiters, große Mutter, Erd- und Mondgöttin und Schutzgöttin der Frauen.
15. Februar: Liebesfest der Aphrodite
16. Februar: Feiertag der Siegesgöttin Victoria
26. Februar: Festtag der Heilungsgöttin Hygeia
27. Februar. Festtag der Selene, dem Mutteraspekt der Mondgöttin und Schutzgöttin der Magie, Intuition, Fruchtbarkeit und Gezeiten.
Für jeder dieser Gottheiten gibt es noch weitere, teils wichtigere Festlichkeiten, die nicht im Februar stattfinden und deshalb an dieser Stelle nicht genannt werden.
Der erste Februar ist in Irland und Nordengland, dem früheren Königreich der keltischen Brigantia, auch der Tag des Ehefrauen-Festmahls. Bei diesem Anlass werden die Frauen als Erhalterinnen der Haushalte und der Gemeinschaft geehrt. Es wird ein Festmahl für die Hausherrin zubereitet und man überreicht ihr kleine Geschenke für sie selbst und den Haushalt. Zwar gibt es keine direkte Verbindung zur Ankunft des Frühlings, doch zeigt sich erneut das Feuermotiv: Die Frauen werden auch als die Hüterinnen des Herdes geehrt.
... Es ist der Festtag Brigits, der mysteriösen Gestalt, die für die keltischen Völker eine der wichtigsten Göttinnen war, deren Legenden aber erst Jahrhunderte nach ihrer Christianisierung als heilige Brigit niedergeschrieben wurden, nun eine irische Äbtissin, die vermutlich im fünften und sechsten Jahrhundert n.Chr. gelebt hat - wenn sie jemals existiert hat.
Dafür, daß sie vermutlich nur Mythos ist, wird Brigit in ihren Biographien, Mythen und Legenden als außerordentlich mächtige, liebevolle und lebendige Person dargestellt. Sie ist ein Bündel von Widersprüchen, die sich zu einem einzigen Ganzen zusammenfügen, eine Persönlichkeit aus Feuer und Wasser, Wille und Mitgefühl, die ihr Leben dem Schutz und der Sorge um ihr Volk gewidmet hat. Sie ist eine Heilerin, aber auch eine Kriegerin, ein ärmliches Milchmädchen, das Wunder von Gott fordert, und eine Fruchtbarkeitsgöttin, die den Katholiken am besten als Heilige Jungfrau bekannt ist.
Brigit ist solch ein bedeutender Archetyp für die damalige Zeit, weil sie zu den verschiedenen Arten von Menschen sprach und viele Grenzen niederriß. Für diejenigen, die in irgendeiner Form der vorchristlichen Spiritualität anhingen, war sie die dreifaltige Göttin, die Schutzpatronin der Poesie, der Heilkunst und der Schmiedekunst, die Herrin der geheiligten Flamme und der Heilquellen. Für die Christen war sie die heilige Brigit, eine reale Frau, die vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich gelebt hatte. Für Dichter und Künstler aller Arten war sie eine Muse.
... Der zweite Februar war nicht nur das Datum des keltischen Imbolc, sondern auch der Festtag der Juno Februata, der jungfräulichen Mutter des Mars, die der Welt das Feuer und die Liebe schenkte. Ein Fest, das für die Heiden derart wichtig war, durfte von der katholischen Kirche nicht übergangen werden. Papst Sergius nannte den Feiertag um, um "seinen Mißbrauch und die fälschlichen Traditionen abzuschaffen und ihn der Verehrung des Herrn und der Herrin anheimzugeben, sodaß das Fest heute feierlich im ganzen Christentum begangen wird." (Fußnote)
Der zweite Februar wurde deshalb zum Festtag der Jungfrau. Das Datum lag vierzig Tage nach Weihnachten und entspricht dem Zeitraum, den dem jüdischen Gesetz nach die Reinigung einer Frau nach der Geburt eines Sohnes bedarf. An diesem Tag nahm Maria ihren Sohn mit in den Tempel, wo ihm prophezeit wurde, daß er das Licht der Welt sein würde.
Der Name Lichtmess stammt vermutlich von einem christlichen Ritual ab, bei dem im Rahmen einer Messe Kerzen gesegnet wurden. Anderen Ansichten zufolge stammt die Endung "-mess" aber nicht von dem Wortstamm "Messe" ab, sondern von dem angelsächsischen maest , "Festmahl".
In jedem Fall nahmen die Christen den Brauch an, Kerzen anzuzünden. In England, das zu dieser Zeit meist kalt und düster war, wurde das alltägliche Bild durch die mittelalterlichen Kirchen durchbrochen, die an diesem Tag im Schein Tausender von Kerzen erleuchtet wurden, die von den Gemeindemitgliedern durch die Hallen getragen wurden, um sie vom Pfarrer segnen zu lassen. Zuhause verwendete man sie dann, um Stürme, Dämonen und anderes Übel abzuwenden. Der Brauch wurde während der Reformation abgeschafft, da ihm immer noch der Hauch von Heidentum anhaftete.
Aus:
Amber K. und Azrael K., Lichtmess, Das Fest der Flammen
.
Abonnieren
Posts (Atom)
