Donnerstag, 2. Dezember 2010

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Verlinkungen schenke ich mir jetzt mal, aber, liebe Sueddeutsche, Spielende soll man nicht stören. Auch die Farbe der Unterwäsche von Heiner Geißler und Heribert Prantl ist sicher sehr gut bekannt. Und auch die FAZ hat übrigens ein arg gespaltenes Verhältnis zu verlags-unabhängigen BloggerInnen. In der Tat, es ist schon richtig, was Heiner Geißler während der Schlichtung einmal sagte: Man soll auf das Internet hören, ein Ohr richten. Er selber befindet sich jetzt ja auch im Netz.


















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Wir können gerne in diesem Stil weiter fortfahren. So, liebe WELT, dann erzählt mal, wie Ihr das gemeint habt. Oder wer hat da wieder gebastelt? An meinem Bildschirm sind folgende Überschriften genau übereinander zu sehen:




- Wulff übernimmt Patenschaft für Kind Rechtsextremer

- Nahost
Israel baut jüdische Siedlungen in Jerusalem aus





Im WELT-Artikel wird Wulff zitiert mit folgenden Worten: "„Alle sind aufgefordert, für ein Klima zu sorgen, in dem Kinder demokratisch erzogen werden“, empfahl Wulff."
Und das Thema "Demokratischer Erziehungsstil" bzw. Erziehung zu Verantwortung in Freiheit ist genau das Thema, welches ich gestern abend im Auto mit meiner schwangeren Tochter besprochen habe. Kann es sein, dass mancher Mitarbeiter der WELT heute morgen etwas übellaunig am Arbeitsplatz erschien? Oder gab es Anfragen wegen der Foto-Reihe zum Artikel über den unten genannten ICE-Unfall, bei dem ein ICE an einem wegen fehlender Wartung unbeschrankten Bahnübergang in einen LKW der Firma Dachser raste? Dachser wie Dachs? Bei so viel Berichterstattung dieses Massenmediums aus der Multimilliarden-Industrie kann es schon mal zu Synchronizitäten, zu Gleichzeitigkeiten im Universum kommen. Das erscheint der Bloggerin und Co-Autorin des ersten deutschen Blog-Buches plausibel, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stimmung steigt im Land bei so gut informierten BürgerInnen dank Internet, Blogs und anderer Technik. Es erscheint plausibel vor allem auch deswegen, weil Taschenspielertricks entweder zur Ver-schleierung eigener Interessen, siehe Beiträge unten, oder auch zum dringend notwendigen Quotenanstieg in Massenmedien langsam aber sicher für jede/n sichtbar werden.



















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Mittwoch, 1. Dezember 2010

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"ICE rast in Lastwagen auf einem Bahnübergang - Auf einem Bahn-übergang in der Nähe von Heringsdorf ist ein ICE mit einem Lkw zusammengestoßen. Der Lkw-Fahrer wurde getötet.
"Der Triebfahrzeugführer des ICE erlitt leichte Verletzungen. Eine zufällig im Zug anwesende Streife der Bundespolizei traf am Unglücksort erste Maßnahmen."
Kommentator. "Es ist ein ICE TD (Diesel ICE die ursprünglich als ICE geplant waren) und zwar ohne Neigetechnik, da diese nicht mehr benutzt werden darf nachdem eine gesamte Zuggarnitur von der Bühne gekippt ist".



Weitere Kommentare bei der WELT: "Es gibt unbeschrankte Bahnübergänge an Fernverkehrsstrecken? Wie schnell dürfen ICE denn dort fahren?"
Richtig?
"Fehmarn: Dieser Bahnübergang ist eigentlich beschrankt. Aber die Schranken funktionieren schon seit zwei Jahren nicht mehr, und desshalb steht da immer ein Auto mit einem Bahnmitarbeiter (Tag und Nacht), der dann den Übergang sperrt, wenn ein Zug kommt.... Es gibt noch einen weiteren Bahnübergang 2 km weiter wo es genauso ist!!!"
"Zu Fehmarn: Fast richtig, mit Ausnahme der Aussage "Bahn-mitarbeiter". Die Bahn setzt für solche Aufgaben Fremdfirmen ein, die bevorzugt Leiharbeiter aus dem Ostblock beschäftigen, die an der Bahnstrecke in Zelten übernachten und oft wegen des geringen Verdienstes an drei Stellen gleichzeitig arbeiten, ohne sich zwischendurch auszuschlafen. Gl."





"Bei Nürnberg blieb nach Polizeiangaben ein mit Holz beladenes Fahrzeug zwischen Hohenstatt und Pommelsbrunn auf den Gleisen stehen. Der Fahrer schaffte es nicht mehr, vor einem heran-nahenden Regionalzug aus dem Wagen zu springen. Lkw und Anhänger wurden von den Schienen geschleudert und völlig zertrümmert. Der Fahrer starb noch am Unfallort".



















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Hier gibt es innerhalb kurzer Zeit zwei Probleme mit der Anlieferung von Hermes Paketen, eines davon wurde im Auftrag von Amazon versendet. Die Buchtitel nenne ich nicht, sicher interessiert sich auch niemand im Versand von Hermes für die Titel.
Ich nehme nicht an, dass Hermes Interesse daran hat, als unzuver-lässiger Versender zu gelten, beziehungsweise ich Amazon bitten muß, statt Hermes hierhin nur den sehr zuverlässigen DHL zu schicken?
Das verschollene Paket taucht nun hoffentlich auf und das seit Tagen in der Warteschleife befindliche wird morgen angeliefert?
Eine Geschäftsinformation laut Wikipedia: Die Hermes Europe, früher Hermes Logistik Gruppe bzw. Hermes Versand, wurde 1972 in Hamburg vom Otto-Versand und der Werner Velbinger Organisation gegründet und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Otto Group im Segment Service.
Weitere Informationen kennen die Blog-Leser, die sich für Shopping-Malls und andere Immobilien- und Bahnhofsprojekte interessieren.






Update:

Vielen Dank. Das Amazon-Paket ist gerade angekommen.



Update:

Er kam noch mal hoch. Das zweite Paket ist nun auch da.


















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Ein Kommentator schreibt zum Artikel über den Einsatz aus-ländischer Polizisten und sonstiger Hilfskräfte: "... deutsche Waffen$$-Mörder werden nicht nach den Niederlanden ausgeliefert, weil das GG dies verbietet (Report-München berichtete). Aber bewaffnete niederländische Polizisten dürfen in 'schland Gewalt ausüben; notfalls auch töten ?! Langsam wird es Zeit diese Regierigen zu entsorgen... keinterrorist grüßt alle Nazis". Wahrscheinlich grüßt er daher auch von Haus aus reiche Königinnen mit auffälligen Erinnerungslücken.




Die Stimmung steigt. Als Politologin, die jahrelang aus Überzeugung die deutsche Demokratie verteidigt hat, kann ich insbesondere nach dem gestrigen Theaterspiel mit eingebautem antisemitischem Taschenspielertrick nur mehr sagen: Es wird Zeit, dass das deutsche Scheisshaus gründlich gesäubert wird, und dienende in- und ausländische Stiefelträgerinnen genau das bekommen, was sie verdienen. Jeder, der sich die Schlichtung angesehen hat, konnte sehen, mit welchen nichtdemokratischen Mitteln ein asoziales Großprojekt mit Steuermitteln durchgezogen wird, und dann auch noch die Karte "Böse US-amerikanische Ost-Küste, wir wollen kein Klein-Manhattan, ist gleich geldgeile Juden" als Ablenkungsmanöver genutzt wird, um darüber hinwegzutäuschen, dass die leistungs-starke (deutsche) Alternative nicht genommen wird, die Milliarden an Steuermitteln sparen könnte. Apropos Steuermittel: Wieso das?
"Nach dem Ablauf der 30-jährigen Aktensperre wurden sie 1988 auf 80 Jahre gesperrt, mit Verweis auf das Steuergeheimnis."





Jede und jeder hat die Möglichkeit, auf lokaler Ebene das Scheiss-haus zu säubern, in seinem persönlichen Umfeld aufzuräumen, durch die alltägliche Wahl des sehr bewussten Einkaufs diese Scheisshaus-Strukturen zu zerstören im Rahmen des Maßes der eigenen Möglichkeiten. In meinem Umfeld gehört dazu das Ausschalten hochmotivierter Antisemiten, die einerseits Ideen abzockten und andererseits mit einem Grinsen auf den Lippen das Zersetzungsspiel spielen wollten. Na, schon gemerkt, wie das Spiel in Wirklichkeit läuft?
By the way: Ich grüße die antisemitische Begleitbrigade im Kranken-haus, die auch letzte Woche wieder ins Bild wollte. Im Sommer hatte eine der Schauspieltruppen das Theaterstück aufgeführt, reiche Anti-semiten lassen sich nach Strich und Faden privatärztlich bedienen, während die Kassenpatientin mit jüdischen Vorfahren stundenlang in einem Zimmer mit nicht funktionierender Markise in der Hitze warten und zusehen darf. Es waren allerdings verschiedene Teams anwesend. Als krönenden Abschluß hat meine Tochter dann eine schmerzhafte Untersuchung mit einem viel zu großen Gerät erfahren dürfen. Allerdings war wohl manchen nicht klar, dass sie geradewegs in die wartenden Kameras gelaufen waren.
Nein, das ottonische Großreich, das fremdes Eigentum, Ideen, Blut und Boden aufsaugt, wird nicht wieder aufgebaut mit der Hilfe von Antisemiten aller Länder, mit Hilfstruppen, die mit einem Grinsen auf den Lippen täuschen, tricksen, zersetzen, zerstören wollen.
Es war ein sehr hilfsbereites, freundliches, medizinisches und hervorragend ausgebildetes begleitendes Team für sie da. Sie freut sich schon auf die Geburt.


















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Ich freue mich, dass so viele Leute die Schlichtung gesehen haben, die sich nun ihr eigenes Bild vom Schlichterspruch machen und sich als informierte und aktive Bürgerinnen der deutschen Demokratie zeigen können. So. Nun noch einen Tee zur guten Nacht. Heute nur drinnen gewesen. Sieht schön aus da draußen. Schnee nicht nur in Köln.




















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Als ÖffentlichkeitsarbeiterIn bei Attac, von denen man schon mal hört, sie seien gegen alles und nichts, oder auch: "Attac, das sind doch die "Sponsored by Industrie", würde ich mir jetzt schleunigst was zum Thema "Falsche Frontgruppe" überlegen. Das Elend kommt eben nicht immer von der bösen US-amerikanischen Ostküste, aus "Klein-Manhattan", wie manches triggertigernde Mitglied meint, sondern ist auch ganz urdeutsch selbst gemacht. Das Elend sollten wir dann auch ganz urdeutsch genau dort beseitigen, wo es auftaucht, indem wir zum Beispiel eine leistungsstarke Alternative wie K21 zulassen, die Milliarden an Steuergeldern einspart, und uns nicht ablenken lassen durch "Klein-Manhattan" und andere Taschenspielertricks. Aber das wissen wir ja zum Glück. Alle?


















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