Freitag, 5. Februar 2010

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(Diana - Artemis) Ich bin mir natürlich über das Risiko im Klaren, dass die Verlinkung mancher Seite schnurstracks in das nächste PDF-Dokument mit Öffner für den eigenen Computer und in den einen oder anderen Honigtopf führt, was sich zum Beispiel darin äußern kann, dass man plötzlich wunderbarerweise ein sehr interessantes Date mit einem arg empathischen Gegenüber im Chat oder aber sogar in der wahren Welt geniessen darf: "Mir schwant, wir kennen uns schon eine Ewigkeit". Ich bin mir sicher, dass gut geschulte LeserInnen der ISLA - Independent Sensitive Liberation Army - aktiv diese etwas anderen Begegnungen handhaben werden und freue mich schon auf den heiteren und auch weniger heiteren Erfahrungs-austausch im Holdenhof. Alles Gute beim Beobachten, Begutachten und Jagen, Ladies!










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Allu Ring
handcrafted jewelry by Lori
Etsy













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Donnerstag, 4. Februar 2010

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"schmutziges rohes Fleisch (Menschen)".
Der süffisante Hinweis darauf, dass es doch den Rechtsstaat gäbe und dahinter dann das Wort 'Oder' mit drei Fragezeichen zu setzen, zeugt von einem Unrechtsbewusstsein, das sich vor Entdeckung sicher glaubt, denn Dirty Tricks bestehen ja eben darin, sie so auszuüben, dass es zu keinem gerichtsverwertbaren Beweis kommt. Manche der von diversen Diensten angewendeten Methoden zur Erzeugung von Psychosen bei Gegnern und Kritikern mit dem Ziel der Zerstörung dieser wurden im Blog bereits beschrieben. Nie vergessen sollte man, dass ausgesendete Energie immer ein Teil der eigenen Person ist, und dass es Menschen gibt, an denen zerstören wollende Energie anderer abprallt und schlicht zum Absender zurückkehrt. Dann gibt es da außerdem die Kunst der Öffentlichkeitsarbeit und die Kunst, die AnwenderInnen von Dirty Tricks in ihrem eigenen Saft zu schmoren. Siehe oben. "Was du nicht willst, dass man dir tu ...". Dass einem nun "niemand nachweisen kann, was man tut" beispielsweise in der Ausübung von Hypnose, ist leider auch allzuoft frommer Wunsch machthungriger und persönlichkeitsdefizitärer Therapeuten. Die Kombination von Allmachtsfantasien und einem ausgeprägten Minderwertigskeitskomplex nicht nur aufgrund fehlender sinnlicher und außersinnlicher Fähigkeiten, sondern manchmal leider auch aufgrund von mangelnder Zuneigung soll aber heilbar sein ... Und nun gehen Sie weiter träumen von 10 Millionen Mitgliedern und fürchten Sie sich auf gar keinen Fall vor dem nächsten liebenswerten Feind im eigenen Haus. Die Hand zum Grusse.











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„Auffallend in Köln ist der hohe Anteil suizidgefährdeter türkischer Mädchen“.









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Mittwoch, 3. Februar 2010

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Anonymous? Hier auf diesem Bild sehen wir mit V wie beispielsweise Vendetta die Maske von Guy Fawkes in Aktion. Möchte vielleicht noch jemand unter anderer Maske mitspielen? Es ist nämlich nicht so, dass es nur nur zwei Parteien gibt, unter denen das geneigte Publikum seine Sympathien verteilen darf. Unter welcher Maske steckt Walsingham?
Und an diesen Kommentator unter dem Artikel: Nein, so geht das nicht:
"Bin total pleite. Wie kann ich Mitglied bei Scientology werden? Schlimmer kann's nämlich echt nicht mehr werden."
Sie müssen schon ein bisschen mehr in echt labil wirken wollen.
Gut wäre, wenn Sie kreativ sind, zum Beispiel Künstler werden wollen oder bereits sind, was mit Mode machen, oder in der Kommunikationsbranche arbeiten, Medien und Werbung sind toll, selbstverständlich sind Sinnkrisen willkommen mit und ohne Psychologie-Studium, Therapeuten und Ärzte ebenso, und außerdem natürlich Menschen mit dem Wunsch, jetzt endlich alles hinter sich zu lassen und nur noch nach vorne blicken zu wollen, denn die Engramme auf der eigenen Zeitspur können manchmal ja wirklich lästig sein. Gut geht immer auch Informatik, denn das können Kirchen für zahlreiche Aufgaben gebrauchen.
Keine Sorge: Sie dürfen ruhig ein wenig sadomasochistisch veranlagt sein und sich bei Bedarf lustvoll führen, foltern und freimachen lassen. Mit etwas gutem Willen nimmt Sie dann sogar der hauseigene Geheimdienst und Sie lernen vielleicht das, was Sie schon immer geträumt, aber nicht zu hoffen gewagt haben: Wie mache ich die fiesen Feinde platt.
Wie, Sie haben im Moment keine Zeit zum Erreichen des 0T VIII, immer noch kein eigenes Feindbild und Sie finden es auch eher langweilig, wenn andere eines haben und die Welt einteilen in Gute und Böse, in Clears und Aberrierte, in Gläubige und Ungläubige?
Tja. Selber schuld! Dann werden Sie wohl weitersuchen müssen.






Nachtrag: Wenn's giftig klingt, dann ist es echt. Ich hatte natürlich vergessen zu sagen, dass auch bei Familienproblemen aller Art immer eine Lösung aus dem Ärmel geschüttelt wird. Also noch ein Grund mehr für den Weg in die Kirche. Und welche ich da genau meine? Nun, probieren Sie doch einfach alle. Und machen auch Sie sich selbst ein Bild. Vergleichen Sie die Preise für unglaublich offenherzige Problemlösungs-Angebote und testen Sie die Haltbarkeitsgarantien bei gleichzeitiger Haftungsfreistellung. Manche Gruppe bietet da wirklich tolle Techniken an. Familienzusammenführung per Funkkontrolle zum Beispiel. Der Partner immer an der langen Leine. Wenn Sie mit einem gut genug bearbeiteten Menschen zusammenleben, den man krank gemacht hat beispielsweise mit den im Blog beschriebenen Mitteln und Methoden oder Ihr Partner schon immer ein Psychopath war, dann geilt er oder sie sich vielleicht sogar per lustigen Lauscherchen daran auf, wenn Sie mit jemand anderem vögeln, was auch noch den Vorteil hat, dass man gemeinsam das daraus entstehende Material zwecks Aufbesserung der Familienkasse verkaufen kann. Viel Vergnügen mit Ihrem restlichem Leben. Sie wissen ja: "Wertvolle Werte" wollen vorgelebt werden. Und Sekte sind immer die anderen.
Nachtrag: Und Kommentare wie der folgende von 2.44 Uhr sind das Ergebnis von viel zu viel Verschwörungsfantasien: "Adolf Hubbard sagt: Scientology ist eine großartige Religion. Auch Tom Cruise, von zu Guttenberg, John Travolta und US-Präsident Bush haben dies schon erkannt. Diese Kirche ist weltoffen und offen gegenüber anderen Religionen, wie dem in Deutschland ebenfalls unterdrückten Islam. Dies zeigt sich in regelmäßigen Fußballspielen der Hamburger Fußballmannschaften von Scientology und Al Kaida-Moschee. Es wäre eine falsche und frei erfundene Unterstellung anzunehmen, dass Scientology die Attentäter des 11. September hypnotisiert hat."






P.S.

Wirtschaftsunternehmen Kirche: "Verkauf von CRM Sofwarelizenzen eines bestimmten Herstellers dessen Gründer bekennendes Mitglied ist. Mittlerweile hat er seinen Laden an einen der größten Datenbankhersteller verkauft der mit O anfängt. Damit man noch schlagkräftiger Geld- und Daten vom deutschen Markt ziehen kann. Hier wäre dringend Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung. Nicht warten bis es zu spät ist. Dagegen sind die deutschen Steuerhinterzieher in der Schweiz echt Urlauber."





Update: Kommentare wurden gelöscht.










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Israeli Women Soldiers Break the Silence
by Ira Chernus




'What's it like to be a woman serving in the Israeli occupation force in the West Bank? Is a woman's experience as an occupier any different than a man's? Yes indeed, say some women who have just broken their silence and offered a glimpse into the grim reality of the occupation.




"A female combat soldier needs to prove more," one explains. "A female soldier who beats up others is a serious fighter...When I arrived there was another female [who] was there before me...Everyone spoke of how impressive she is because she humiliates Arabs without any problem. That was the indicator. You have to see her, the way she humiliates, the way she slaps them, wow, she really slapped that guy."





This "impressive" woman is not a rare exception. "We discovered that the girls try to be even more violent and brutal than the boys, just to become one of the guys," says Dana Golan, director of Breaking the Silence, the Israeli organization that has just released a report with testimony from some 50 Israeli women who are veterans of the occupation.
The report "indicates how violence was deeply rooted in the daily routine," according to an article in Yediot Aharonot, one of Israel's most widely-read newspapers, full of disturbing quotes from the women.'





"A female combat soldier needs to prove more…a female soldier who beats up others is a serious fighter…when I arrived there was another female there with me, she was there before me…everyone spoke of how impressive she is because she humiliates Arabs without any problem. That was the indicator. You have to see her, the way she humiliates, the way she slaps them, wow, she really slapped that guy."
The Breaking the Silence organization on Friday released a booklet of testimonies by female soldiers recounting various abuse cases involving Palestinians in the West Bank."







Breaking The Silence - Israeli soldiers talk about the occupied territories:




"Breaking the Silence published today (January 31) a book of testimonies by women who served in the occupied territories, from the outbreak of the second intifada until now. The book includes 96 testimonies and contains interviews with dozens of women who served as combatants, medics, scouts, officers, noncommissioned education and social welfare officers and more. These women join hundreds of male combatants who have already testified to the organization. Together they place a mirror before Israeli society. This collection of testimonies presents for the first time the realities in the territories from the perspective of women who served there.





This collection of testimonies presents for the first time the realities in the territories from the perspective of women who served there. The testimonies demonstrate that the tendency to keep the occupation as far away from home as possible blurs the role of the women who take an active role in it. The voice of the women who serve in the occupied territories is a voice that is not usually heard in Israeli society and their presence on the ground is hidden from the public eye. The reason for their silence stems from the fact that these women are placed in a military environment controlled by men. They have to prove they are worth just as much as the men and that they are "one of the guys." During their service they are afraid to speak, out of fear they will be even more alienated by their units. After they are discharged, many of these women feel that because they did not play a central role in their units, it is not their place to speak out. But mostly, they do not speak because the public does not really want to hear."











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"Razzia in 600 deutschen Bordellen: Ein engmaschiges Netz von Zuhältern, Geldwäschern und Schleusern vermutet die Polizei in der deutschen Bordell-Szene. Mit einer Großrazzia ging das BKA nun gegen die Menschenhändler vor ...
Den Eltern würden regelmäßige Zahlungen aus Europa versprochen, berichtete der rheinland-pfälzische LKA-Chef Wolfgang Hertinger. Die Opfer verpflichteten sich, die durch die Schleusung entstehenden Kosten abzuzahlen. So könnten Schulden von bis zu 70 000 Euro auf die Frauen zukommen. Durch eine Voodoo-ähnliche Praktik, in Nigeria als „Juju“ bekannt, würden die Frauen und Mädchen zur Einhaltung ihrer Pflichten gezwungen. Kontrolliert würden sie von durchweg weiblichen Zuhältern, den sogenannten Madames. Auch dies sei eine westafrikanische Besonderheit."





Zwangsprostitution: "Mit psychischer Folter machen nigerianische Priester junge Frauen gefügig - eine Abhängigkeit, die sie sogar bis nach Europa verfolgt. Die Aussteigerin Joana Adesuwa Reiterer erzählt."







Nigeria:




In ethnischer Sicht ist Nigeria ein Vielvölkerstaat. Mehr als 400 unterschiedliche Sprach- und Volksgruppen sind in den verschiedenen Regionen des Landes verteilt. Die größten ethnischen Gruppen stellen die Haussa-Fulani (32%) im Norden, gefolgt von den Yoruba (21%)im Südwesten und den Igbo (18%) im Südosten. Die Minderheiten umfassen u.a. die Kanuri (4%) im Nordosten, die Nupe (1,7%) und Tiv (2,5%) im Mittelgürtel "Middle Belt", die Edo (3,4%) im Südwesten sowie die Ijaw (1,8%) und die Ibibio (3,4%) im Südosten. Das Problem der Machtverteilung zwischen den Ethnien führt laufend zu Konflikten in Nigeria, da die Minderheiten oft das politische Gewicht der großen Volksgruppen als Dominanz empfinden. Fakt ist, dass das gesellschaftliche Leben heute im Land durch Stammesdenken, Machtkämpfe und Religion bestimmt wird.






Islam:




Aus den Marktzentren des Transsahara-Handels am Tschadsee entwickelte sich im 9. Jahrhundert das Reich Kanem-Bornu im Nordosten Nigerias. Hier begann die Islamisierung des Nordens Nigerias. Denn die Herrscher dieses Reiches waren die ersten, die im 11. Jahrhundert zum Islam übertraten. Zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert breitete sich durch den Transsahara-Handel der Islam in die benachbarten Haussa-Staaten (Kano, Katsina, Zaria) aus. Eine völlige Islamisierung des Haussa-Gebietes setzte 1804 mit dem Jihad unter der Führung des Islamgelehrten Usman Dan Fodio ein, der mit der Gründung des Kalifats Sokoto und dem Vordringen bis nach Ilorin im nördlichen Yoruba-Land die Stellung des Islam endgültig festigte.







Das Christentum:




Abgesehen von Niederlassungen einzelner Missionare in den großen Sklavenumschlagplätzen (Badagry, Calabar, Lagos) begann eine systematische christliche Missionierung erst um 1842, ausgehend vom "Fourah Bay College" in Freetown/Sierra Leone, wo Großbritannien befreite Sklaven angesiedelt hatte. So stammte auch der erste Bischof Nigers (Westafrika), Samuel Ajayi Crowther, von dort. Den Anfang der Christanisierung machten die anglikanischen Missionare aus England. In den Folgejahren breitete sich das Christentum im Süden Nigerias nach und nach aus. Das Zentrum der Missionierung war die Stadt Abeokuta im Südwesten Nigerias. Die erste Missionsstation im Südosten Nigerias wurde erst 1885 in Onitsha gegründet.







Die Naturreligionen:




Trotz der Anfeindungen der etablierten Glaubenseinrichtungen über Jahrhunderte hinweg haben sich die traditionellen Religionen behaupten können, ja sie erleben eine Art Renaissance. Je nach Volksgruppe glaubt man an Erdgeister, Wassergötter, Ahnengeister, Gottheiten, Magie und Zauberei. Ausgeprägt bei den Volksgruppen im Süden Nigerias ist der "Juju-Glaube", in dessen Zentrum Juju als magische Zauberkraft steht. Erscheinungsformen sind Juju-Wälder, Juju-Flüsse, Juju-Pflanzen, Juju-Bäume oder auch Gegenstände wie Amulett und Talisman.
Trotz der Akzeptanz von Christentum und Islam sucht die breite Mehrheit der nigerianischen Bevölkerung im Juju Schutz vor fremden Mächten. Die nominelle Zugehörigkeit zu einer etablierten Religion bedeutet für viele Afrikaner keineswegs die Aufgabe ihrer traditionellen Religion. Das ist nur für Europäer ein Widerspruch.








Politische und gesellschaftliche Bedeutung von Religionen




Über den Islam und seine Glaubensinhalte wird wenig diskutiert. Das Problem der Moslembruderschaften wird zunächst als ein islamisches Problem angesehen. Anhänger von traditionellen Religionen stellen sich und ihren Glauben nicht öffentlich zur Diskussion. Christen dagegen diskutieren unentwegt über Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Kirchen oder einzelner Prediger. Ein Wechsel von einer Kirche zur anderen geht problemlos. An Boden gewonnen haben in den letzten Jahren die evangelikalen Kirchen amerikanischer Prägung. Der Tagesablauf in muslimischen Gebieten wird durch die Gebetszeiten festgelegt. Frauen - besonders mit Kleinkindern - fürchten vor allem den sog. "bösen Blick". Dagegen schützen sie sich durch Amulette, die um den Hals getragen werden. Im islamischen Kontext handelt es sich oft um einen eingenähten Koranspruch oder um "Fatimas Hand", Christen tragen vorwiegend ein Kreuz und die Anhänger der traditionellen Yoruba-Religion bevorzugen die "Axt des Donnergottes Shango". Ende Zitat







21 % aller Nigerianer sind Yoruba. Sie leben vor allem in den südwestlichen Bundesstaaten Oyo, Ogun, Lagos, Ondo, Osun, Ekiti und Kwara, ferner in den Nachbarstaaten Benin, Ghana und Togo.


















Ein Bild des Künstlers Harvey Dinnerstein - Rene und Oshun










Siehe ISLA-Eintrag vom 20. Oktober 2008: Göttin des Tages. Heute in Luisa Francia, Eine Göttin für jeden Tag, der Vorschlag:



Oschun (Oshun, Osun)
Nigeria


"Oschun, die Yoruba-Göttin des fruchtbaren Wassers, 'färbt ihre Wangen mit dem Blut ihrer Feinde.'"





Woher dieses reizende Zitat kommt, steht leider nicht im Buch. Ich verlinke daher den Wikipedia-Eintrag über die Göttin Oshun mit dem Hinweis, dass ihr Hain (dank der Grazer Künstlerin Susanne Wenger) zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und blättere gerade noch mal in meinem eigenen Blog zu dem Beitrag "Ob Hören bewegen kann":
"Mich jedenfalls schon. Den Hinweis auf Angelique Kidjo habe ich beim Stöbern im 'Parteibuch' gefunden. Lieder wie Summertime singt sie in der Sprache ihrer Heimat, der Yoruba-Sprache.






















Von den Yoruba haben sich auch europäische Künstlerinnen inspirieren lassen und die weltweite Göttinnen-Bewegung erinnert an die Mythologien der Yoruba:




Schlangengesang 31: Wasserausgabe
Yemaja – die afro-karibische Santeria-Göttin des Wassers




Yemaja verfügt über viele Gesichter, viele Namen und viele Mythen. Sie ist eine Göttin vieler Völker und in vielen Ländern zuhause. Wenn wir uns die Verehrung der Yemaja betrachten, schlagen wir einen großen Bogen von Afrika über Kuba und die Karibik, bis nach Nord- und Südamerika. Und nicht nur das, Yemaja wird bis heute verehrt, sie hat viele Generationen und viel Ungemach überdauert: aus Afrika, genauer Nigeria, wurde sie über den Sklavenhandel mit ihrem Volk, den Yoruba, nach Kuba exportiert. In der Karibik überstand sie die Zeit der Sklaverei in den Zuckerrohrplantagen durch die Synkretisierung mit der christlichen Maria. Schließlich wanderte sie mit ihren Verehrern auf den amerikanischen Kontinent ein und ist heute sogar in Europa zuhause. Die weite Reise ist also nicht nur über Kontinente hinaus zu verstehen, sondern beinhaltet auch die Wandlungsfähigkeit im Bezug auf ihren Kult, der die Symbole und Riten verschiedener Religionen in sich vereint. Von der Naturreligion bis zur christianisierten Marienverehrung – überall erkennen wir die große Göttin Yemaja.
Yemaya ist Urmutter allen Lebens, Süß- und Salzwassergöttin, Muttergöttin, Göttin der Frauen, der Schwangeren, Gebärenden und Unfruchtbaren, Göttin der Fischer und der Seefahrer, der Schiffbrüchigen und der Toten. Wenn wir uns Yemaja in Gesamtheit nähern wollen, müssen wir uns ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen einzeln nähern: (weiter)" Ende Zitat





Anmerkung: Die Ausgabe Schlangengesang 31 enthält auch Literaturtipps aus dem Arun-Verlag. Der Rabenclan hat verschiedene Artikel zu diesem Verlag veröffentlicht.
Wir können im Internet natürlich auch sehen, wie eine andere Yoruba-Göttin, die Göttin Orisha, für Kuba wirbt. Womit wir wieder mal die fruchtbare Verbindung von Politik und Religion vor Augen haben. Natürlich gibt es genauso zu sehen ein "Festival for Oshun", selbstverständlich angeführt von einem wissenden und hoffentlich weisen Mann. Manche Ladies kommen nämlich nicht ganz ohne männliche spirituelle Gebrauchsanweisung aus.











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