Montag, 9. März 2009

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'Deutschland war das Hauptziel der Spekulationspapiere, weil Zertifikate dieser Art hier im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wie Frankreich oder den USA erlaubt sind. Gleichzeitig ist die staatliche Aufsicht über solche Risikogeschäfte nicht mehr als ein "Papiertiger".'





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Mein individuelles Amazon bietet mir auf meinem Bildschirm gerade an:


Gönnen Sie sich etwas:
Weibs-Bilder: Texte und Bilder Broschiert von Frank Beat Keller... Hidden Circles in the Web: Feminist Wicca ... Gebundene Ausgabe von Constance Wise Nato-Geheimarmeen in Europa... Broschiert von Daniele Ganser... Geflügel. Natürlich und artgerecht halten ... Taschenbuch von Alice Stern Der Eine und die Vielen




























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Sie besaßen ein Stück Land. Dort bauten sie an, was sie zum Leben brauchten. Wer kein Land bebaute, hatte ein Handwerk. In der Gemeinschaft tauschte und verkaufte man Nahrungsmittel, Handwerk und andere Dinge des täglichen Lebens. Es wurde viel gearbeitet und manchmal gefeiert, und jede Jahrzeit hatte ihre eigenen Freudenfeste. Dann dankte man den Göttern für diese Freude. Manchmal drohten einem die Götter auch. Oder sie warnten vor denen, die mehr wollten als alle anderen. Warnten in den Herzen und in den Hainen.
Doch immer lauter drohten auch die, die mehr wollten. Sie warnten davor, zu glauben, was einem das Herz sagte. Oder was einem draußen in den Hainen und an anderen Orten gesagt wurde. Sie warnten mit vielen Werkzeugen, und eine Gemeinschaft entstand, die nicht mehr auf die Herzen hörte. Die neuen Herren der Welt hielten sich nun einen einzigen obersten Herrn. Er wurde den Herzlosen, den Kleingemachten ein strenger Vater. Ein Vater für die braven Kinder. Ein Vater, der sie führte und dem sie folgten.
Doch nicht alle Kinder waren brave Kinder. Vor allem die nicht, die noch eine große Mutter hatten, die sie in den Feldern fanden. Eine Mutter, die in den Hainen lebte und im Wind. Eine Mutter, deren Stimme manche noch hörten, die auf den Hecken saßen oder zwischen den Welten wanderten. Doch es wurden immer weniger, die diese Stimme hörten, denn getötet mit vielen Werkzeugen im Namen einer neuen Religion wurden die, die die eigene Stimme oder die einer anderen Welt hörten. Getötet wurden die, die Hilfe gegen die neuen Herren anboten, die Aufstände gegen die Angst und die neuen Herren organisisierten. Doch damals gab es keine Rettung. Denn zu groß war die Angst vor dem Fremden, aber auch vor dem Eigenen, zu prächtig die Verlockungen und zu süß die Hoffnung, etwas vom Kuchen auf dem Tisch der neuen Herren und ein wenig Brot vom Altar des großen Vaters zu erhalten. Und sie sagten es immer und immer wieder. Sie sagten, es sei der Wille des Vaters. Es war der Vater, der die größten Häuser bekam. Wer den Willen des Vaters nicht befolgt, so sagten sie, der komme an einen grauenvollen Ort, der Hölle heißt. Niemand wollte an diesen Ort und so ließen sich die, die kein eigenes Land mehr hatten, treiben zur Arbeit auf fremden Feldern. Wer nicht auf fremden Felden arbeitete, den trieb es in die Fabriken. Dort schufteten sie Tag und Nacht. Es reichte kaum für das Brot und das Dach über dem Kopf. Doch eines Tages wird alles gut. Denn wer hungrig ist und erschöpft von der vielen Arbeit, der glaubt gerne, dass alles viel besser wird an einem anderen Ort. Dieser Ort heißt Himmel. Und jeder, der viel arbeitet, der kommt nicht in die Hölle. Doch das war einmal. Es war einmal vor langer, langer Zeit.






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Korsett mit Reißverschluß
Femme Fatale - Erotische Kultur








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Die betroffenen Redaktionen und Institutionen setzen sich bitte mit mir in Verbindung. Die Höhe meines Tageshonorars und die daraus entstehende Gesamtsumme seit Erscheinen von "Generation Blogger" ist bekannt. Es kann zum Beispiel verhandelt werden über eine Förderung des Holdenhof. Auch dort kann man dann reifes, abgehangenes Fleisch geniessen. So, wie ich das gestern abend getan habe. Die Holden informieren gerne über Kulturträgerinnen aus Catal Höyük und andere Artgenossinnen aus dem Matriarchat. Heute schon etwas über die Mosuo gelesen?





P.S.

Es wäre überaus ungünstig, wenn die Firewall für dieses Blog und insbesondere für diesen Blogbeitrag zu selektiv eingestellt wäre. Die ISLA als Schutz-Staffel des Holdenhof müsste dann doch sehr persönlich nach dem Rechten sehen.






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Samstag, 7. März 2009

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„Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.
Zum internationalen Frauentag am 8. März


„Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“
Von Fathiyeh Naghibzadeh




Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen.



„Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“ ist der Titel eines Films, den Frauen der „Gruppe Politik und Psychoanalyse“ aus Frankreich 1979 im Iran gedreht haben, um die Botschaft der iranischen Frauen weiterzugeben: „Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.



Die Bedeutung und Explosivität dieser Parole mag damals vielen im Westen nicht bewusst gewesen sein. Doch sie fasst in einem Satz die Kritik am Islamismus zusammen. Sie entwendet Khomeinis Motto: „Der Iran ist weder östlich [kommunistisch] noch westlich [kapitalistisch], sondern islamisch“ und entlarvt diese Parole als fundamentalen Angriff auf die Aufklärung und auf die weltliche Emanzipation.



Der Höhepunkt dieses Films ist die Stellungnahme zweier verschleierter muslimischer Frauen, die ihre Teilnahme an dieser Demonstration mit dem Kampf für die Rechte und Freiheiten ihrer Töchter begründen. Sie stellen damit nicht nur den Herrschaftsanspruch der Islamisten infrage. Sie wischen mit ihrem kurzen Auftritt auch alle Konzepte des Kulturrelativismus vom Tisch, der den islamischen Tugendterror zur Folklore des Orients erklärt.




Die postmoderne Romantisierung des Islam stellt die Dinge auf den Kopf: sie beschreibt den Islam in der Sprache der Islamisten – als unschuldige Natur, als Schutzpatron der Frauen vor Pornographie und westlichem Imperialismus. Es sind westliche, sich selbst als Feministinnen verstehende Kulturrelativistinnen, die jeden Tag absurdere Rechtfertigungen für die islamische Herrschaft erfinden. Die Iranerin Atoussah H. schrieb dem Khomeini-Anhänger Michel Foucault bereits 1978 ins Stammbuch: „Es scheint, dass für die westliche Linke, der es an Humanismus mangelt, der Islam begehrenswert ist – für andere Völker.“ Denn die iranischen Frauen wussten von Anfang an sehr gut, was sie von dem „Schutz“ der Islamisten zu erwarten hatten: Die Abschaffung aller bis dahin erkämpften bürgerlichen Rechte, die Einführung der Scharia, Entrechtung, Folter und Steinigung.



Als die iranischen Frauen gegen Khomeini auf die Straße gingen, konnten sie nicht wissen, dass 30 Jahre später selbst in westlichen Ländern Elemente der Scharia in das Familienrecht eingeführt werden. Sie haben ihren mutigen Kampf somit nicht nur gegen die Islamisten im Iran, sondern für die Rechte der Frauen auf der ganzen Welt geführt.




Alle iranischen Oppositionellen, ob sie sich nun kommunistisch, liberal oder sogar islamisch nennen, beziehen sich immer wieder auf diese Demonstrationen und behaupten, an ihnen an vorderster Front mitgewirkt zu haben. In Wirklichkeit handelte es sich um spontane Proteste über mehrere Tage und in allen wichtigen Städten des Iran, an denen Frauen aus allen Schichten der iranischen Bevölkerung teilnahmen.




Ein Film wie „Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null“ könnte heute in Europa wohl kaum noch produziert werden. Mit aller Gewalt wollen Teile der europäischen Medien stattdessen ein Bild entwerfen, in dem es für die Menschen aus dem Orient keine andere Lebensform geben kann als die islamische. Umso größer ist der historische Glücksfall, den dieses kleine Filmdokument darstellt. Es entlarvt in dreizehn Minuten Tonnen islamistischer und kulturrelativistischer Propaganda als grausame Lüge.





Der Text wurde zuerst in Der Standard vom 7.3.2009 veröffentlicht.
Via Newsletter 'Stop the bomb' mit der Bitte um Weiterleitung






„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“
A Historical Document from Iran on the Occasion of the International Women’s Day on the 8th of March




By Fathiyeh Naghibzadeh


On the 7th of March 1979, only weeks after the revolution in Iran, Ayatollah Khomeini ordered that women should only be allowed to enter public buildings dressed with a headscarf. After this – and on the occasion of the International Women’s Day on the 8th of March that year - there were numerous demonstrations against mandatory veiling. As a direct result of these demonstrations, the Islamists were forced to rescend their order, if only temporarily.



„The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“ is the title of a film made by women of the French Politics and Psychoanalysis Group in 1979 in Iran. The film sought to convey the message of these Iranian women: „Freedom is neither an eastern nor a western concept – it is universal“.



At that time, the meaning and explosiveness of this slogan may not have been very clear to many in the West. But it summarizes in one sentence the critique of Islamism. It inverts Khomeini’s slogan: „Iran is neither eastern [meaning communist] nor western [capitalist], but Islamic“ and debunks this slogan as a fundamental attack against enlightenment and secular emancipation.



The highlight of this film is the statement of two veiled Muslim women, who justify their participation in this demonstration as fighting for the rights and freedoms of their daughters. Not only do they question the claim to power of the Islamists, they also dismiss entirely all concepts of cultural relativism which proclaim Islamic virtue-terror as folklore of the Orient.



The postmodern romanticizing in the West of Islam turns things upside down. It describes Islam in the language of the Islamists: as innocent in nature and as a patron saint against pornography and western imperialism. Western cultural relativists, who see themselves as feminists, are the ones who invent justifications for Islamic rule that grow more absurd by the day. Already in 1978 the Iranian woman, Atoussa H., wrote to Michel Foucault, a fan of Khomeini: “It seems that for the leftist movement in the West, which lacks humanism, Islam is desirable… for other peoples.” Because Iranian women knew very well from the beginning what they could expect from the so-called ”protection” by the Islamists: the abolition of all so far gained civil rights, the adoption of Sharia Law, disenfranchisement, torture and stoning.



When the Iranian women took to the streets and protested against Khomeini, they could not have imagined that thirty years later, elements of Sharia Law would be introduced into legislation concerning family and women’s rights even in western countries. Hence they fought their audacious battle not only against the Islamists in Iran, but for women’s rights around the world.



All Iranian oppositionists, whether they call themselves communist, liberal or even Islamic, refer to these demonstrations time and again, and some even pretend to have participated in them in the front lines. In reality, these demonstrations were spontaneous protests which took place over the course of several days and in all major cities in Iran, and women of all ranks were present.



A Film like ”The Liberation Movement of Iranian Women – Year Zero“ could hardly have been produced in the Europe of today. With all their might, parts of the European media instead insist on drawing the picture that for people from the orient, there can be no other form of society than the Islamic one.



So much the greater is the historical significance represented by this tiny film documentary, as it debunks in thirteen minutes tons of Islamist and cultural relativist propaganda as cruel lies.



Fathiyeh Naghibzadeh took part in the women’s demonstrations in March 1979, fled Iran more than twenty years ago and is co-author of the book: „Iran – Analysis of an Islamic Dictatorship and its European Supporters“(German). She is member of the Mideast Freedom Forum Berlin and the Stop the Bomb Coalition, on whose homepage the film is available with English subtitles.






Französische Version





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