Freitag, 6. März 2009

.






'Das Tabu in Deutschland ist, dass Soldaten dazu ausgebildet werden, um zu töten, und dass sie getötet werden können. Das Tabu ist, dass dieses Jobprofil in bestimmten weltpolitischen Konstellationen eine nützliche Fähigkeit ist. Wir brauchen diese Leute. Totalitäre Gesellschaften ziehen aus sich heraus einen Typus heran, der zu töten bereit ist. Liberale Gesellschaften haben das Töten ausgegliedert in spezielle Berufsgruppen, wie zum Beispiel in die der Soldaten. Das Tabu ist: wir brauchen diese Tötungsspezialisten. Und wir machen selbstverständlich von ihnen Gebrauch. 1977 in Mogadischu zum Beispiel. Dass es sie gibt und dass wir sie brauchen, das ist in Deutschland das Tabu, ganz abgesehen davon, dass es auch ein Tabu ist, deutsche Interessen zu definieren, und was wir bei der Durchsetzung dieser Interessen auch an Menschenleben zu opfern bereit sind.
Auch ist es ein seltsamer psychologisierender Monolog dieser Gesellschaft, angesichts der Tatsache, das ganze Völker traumatisiert sind, zum Beispiel das afghanische, sich immer nur mit den eigenen Traumatisierungen zu beschäftigen. Diese Gesellschaft hat eine Obesession: Sie will Opfer sein."'





Anmerkung:



Ein zu allem bereiter Menschentypus aus totalitären Gesellschaften? Werden deshalb weibliche und männliche Spitzel für alle Lebenslagen nicht nur aus traumatisierenden Verhältnissen - Luc Besson hat das bereits wunderbar in Szene gesetzt - sondern eben auch gerne aus totalitären Ländern engagiert, die man dann auf renitente DemokratInnen ansetzt? Auf DemokratInnen beispielsweise, die das erste deutsche Buch über Blogs mit einer Anleitung für Werkzeuge der Demokratie veröffentlichten? Ein Buch, nicht geschrieben von getarnten Medien-Mitarbeitern? Und nennt man die Rekrutierung von willigen MitarbeiterInnen eventuell sogar noch Elite-Training im Sinne einer Selbstwert stabilisierenden Wir-Bildung?
DemokratInnen sollten gemeinsam mit anderen DemokratInnen das verfassungsrechtlich verbriefte Recht von der Wehrhaften Demokratie wörtlich nehmen. Es gilt: Das Nest VON INNEN aufsprengen, Öffentlichkeit herstellen. Und dann ein wenig einprägsame Nacherziehung, Nachschulung und Nachhilfe in Sachen Demokratie ausüben. Es gibt viel zu tun für alle DemokratInnen gegen die in den Dienst gestellten weiblichen und männlichen Kriegsnutten und den Anleitern mit all' ihren faschistischen Methoden. Es gibt viel zu tun unabhängig davon, auf welchem Spielfeld sich diese Kriegsnutten bewegen. Zu prüfen wäre übrigens auch, inwieweit eigentlich Menschen aus totalitären Staaten besonders anfällig sind als willige Vollstrecker von gelb, orange, braun und anderen Farben tragenden, meist männlichen Gurus mit Menschenfischermanieren. Es wäre zu prüfen und mit geeigneten Gegenmassnahmen zu reagieren. Auch hier gilt: Für Mütter mit ihren Töchtern kann ich persönlich empfehlen den Film "München".






.

Donnerstag, 5. März 2009

.





Matadora-Dessous. Wer noch 'ne Maske für den Kampf in der Arena braucht, der kann hier kaufen.






.
.






"Nach dem 1,30-Euro-Urteil gegen die Kassiererin Emmely in Berlin der nächste Fall: Wegen des Verzehrs von Brötchenbelag im Wert von einigen Cent kündigt eine Großbäckerei zwei Mitarbeitern fristlos. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten vermutet einen anderen Grund für den Rauswurf."






.
.





"March is Women’s History Month and in celebration of that we are going to take a look at some notable women who dared to stand up and claim the title of witch during the religious and cultural resurgence of neo-paganism. Today’s leading female figure is a woman who does not always get the credit she deserves in the modern Wiccan movement and that is Doreen Valiente."






.
.






Mädchen haben immer noch die gleichen Vorbilder wie ihre Mütter, ihre Grossmütter. Wenn sie denn überhaupt welche haben. Es sind immer noch die Prinzessin, die Elfe. Oder Barbie. Da genügt der kurze Blick auf die begehrtesten Karnevalskostüme. Später wechseln die Kostüme nur scheinbar. Die Elfe trägt nun zu Karneval Netzstrümpfe und möchte ansonsten nicht merken, dass da irgendetwas nicht stimmt. Natürlich merkt es fast jede. Trotz allen Geredes über Emanzipation. Sie merkt es spätestens nach der Geburt des ersten Kindes, weshalb diese Gruppe, also die Mütter, besonders anfällig für Aufspaltungen der Persönlichkeit sind. Wie soll sonst die riesige Kluft zwischen Alltag und schönem Schein verkraftet werden? Da gibt es dann reichlich Angebote zur Abhilfe. Teure Therapien beispielsweise. Oder der nächste Guru um die Ecke springt gerne in diese Lücke. Es hat alles seinen tieferen Sinn. Im nächsten Leben wirst du wissen, was ich meine. Om! Bis dahin jedoch führe ich dich und du folgst mir. Peace! Vor allem natürlich dorthin, wo ich dich gut gebrauchen kann.




Dankbar sein sollten wir dem guten Mann in Gelb. Oder Orange. Bewahrt er uns doch vor diesen teuren Therapien gegen Persönlichkeitsstörungen. Denn so eine psychologisch ausgeklügelte Borderliner-Kur ist schließlich kein harmloser Spaziergang an der schönen Spree ohne Blick auf den Landwehrkanal, wo früher die besonders renitenten Frauen einfach ohne Rettungsring reingeworfen worden. Dankbar sein sollten wir diesen ach so selbstlosen Frauenführern, denn jahrtausendelanges Patriarchat hinterlässt leider tiefe Spuren und so teilen sich denn die weiblichen Hirne einerseits in das liebe, allzu liebe Wesen von der Erde und andererseits in das bitterböse Alien. Schrecklich, was dann alles passiert. Geraspelt werden da nicht nur grüne Gurken, wie es das Genre des Horrorfilms so drastisch und plastisch zu vermitteln mag. Die Botschaft: Das Böse ist eine Frau!




Aber ist das nicht tatsächlich so? Sind die Frauen nicht in ihrem Innersten böse Menschen, so wie es schon die Bibel wußte? War es nicht Kardinal Lehmann, der einmal erklärte, man müßte die Bundeswehr gegen die Frauen einsetzen? Genauer sagte er allerdings: Man müsste sie dann einsetzen, wenn sie sich wirklich ihrer Rechte bewußt würden. Wenn. Ja, wenn.
Statt dem Einsatz der Bundeswehr und anderer Organisationen weiß ich eine andere Lösung: Wie wäre es mit der Zerstörung falscher Vorbilder? Statt Prinzessin ohne Reich oder blonder Barbie ohne Füße hätte ich als Alternative anzubieten die tatkräftige Lady, die uns den sach- und fachgerechten Umgang mit Terroristen zeigte. Golda Meir ist sicher nicht nur Frauen von heute mit zu wenig Sicht aus der blauen Burka zu empfehlen. Wer will, der zeige seinen Töchtern Filme wie "München". Ich halte ihn für geeigneter als die gerne gesehenen Filme über Johanna von Orleans. Denn die landete schließlich auf dem Scheiterhaufen.




















Foto:
Picturing Golda Meir









.

Mittwoch, 4. März 2009

.





Boykottiert Durban II


"Diese Passagen atmen den Geist Teherans, nicht den Geist von Freiheit und Menschenrechten. Der Antirassismus soll missbraucht werden für den Kampf gegen Israel, für den Kampf gegen den Westen, und nicht zuletzt für den Kampf gegen Meinungs- und Pressefreiheit. Die Vereinten Nationen sollen missbraucht werden, um den islamistischen Anti-Blasphemie Vorstellungen von Ländern wie dem Iran allgemeine Gültigkeit zu verschaffen. Das ist unerträglich.



Die negative Hervorhebung Israels ist nicht akzeptabel. Sie ist nicht nur unglaubwürdig sondern gezielt diskriminierend, wenn sich zugleich in diesem Entwurf nämlich kein Wort über Rassismus, Diskriminierung, Christenverfolgung und Homosexuellenverfolgung etwa in Nordkorea, im Iran oder in Saudi-Arabien findet. Hier geht es wieder nur gegen Israel. Das ist kein Antirassismus, das ist reine anti-israelische Propaganda.



Der Terrorismusbekämpfung wird Rassismus vorgeworfen - aber zum Rassismus des islamistischen Terrorismus verliert man kein Wort. Zugleich wird so getan, als sei die Islamophobie das absolut größte Problem im Zusammenhang mit religiöser Diskriminierung. Kein Wort darüber, dass 80 Prozent der Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, Christen sind."




.
.





"Is the future when Catholic nuns and goddess-worshipers can peacefully commune in the same space already arrived?"





.